Lebensart

Rudolstadt: Schillers Punschlied - Freiheit, Wärme, Sehnsucht

Samstag, 2. März, 19:30 Uhr, Schillerhaus

Eine kulinarische Reise durch die Literatur und Musik von Rudolstadt bis nach Neapel. Ulrike Nitzschke (Literatur), Tanya Harding und Hagen Lusche (Musik) führen Sie auf eine Reise, die in Rudolstadt mit Punsch beginnt, einen Zwischenstopp im Orto Botanico der Medicis in Florenz einlegt und mit einer Ballonfahrt über Neapel endet. Begleitet wird die Runde von dem Musiker Hagen Lusche, der auf seiner Geige die passenden Melodien spielt. Dazu gibt es kulinarische Leckerbissen und wärmenden Punsch passend zu den Geschichten, Rezepten und Gedichten von Schiller, Goethe sowie der Herzogin Anna Amalia und ihrem Leibkoch François le Goullon.

Eintritt: 15 Euro (inkl. Punsch und Snacks)

Um Voranmeldung wird gebeten.


Tag der Archive

Sonntag, 3. März, 10 bis 16 Uhr, Staatsarchiv Altenburg (Schloss 7)

Wenn Sie erfahren möchten, wie Konditoren um 1800 Speiseeis zauberten - ganz ohne Strom, Thermomix und Tiefkühltruhe, dann sind Sie bei uns richtig. Aber nicht nur dann. Neben spannenden Vorträgen des Privatdozenten Dr. Heiner Stahl zu genau diesem Thema erwarten Sie interessante Führungen durchs Haus, eine Archivalienausstellung, eine Multimediapräsentation historischer Postkarten, ein Bücherflohmarkt und vieles mehr. Die Kolleginnen und Kollegen des Staatsarchivs Altenburg freuen sich auf Sie.

 -Archivalienausstellung: Festliche Menüs an fürstlichen Höfen / Ernährung im ersten Weltkrieg / Handel und Märkte

 - 11:30 Uhr und 14.00 Uhr: Vortrag Dr. Heiner Stahl: Vom Kunsthandwerk zur Geschmackskunst: Die Herstellung von Speiseeis um 1800

 - In Dauerschleife: Altenburger Gaststätten auf Historischen Postkarten

 - 10:15 Uhr, 12.15 Uhr, 14.45 Uhr: Archivführungen

 - 13:30 Uhr: Wir können mehr! Vorstellung unserer Online-Angebote und neuen Recherchemethoden

 - 100 Jahre Staatsarchiv Altenburg / Bücherflohmarkt / Aktion Lesezeichen: Wir helfen beim Lesen alter Familienbriefe


Thüringen im Frühling

Veranstaltungsvorschau der Thüringer Tourismus GmbH

 06.03. bis 24.03.2024
Jüdisch-Israelische Kulturtage
verschiedene Orte in Thüringen
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 09.03.2024
Sommergewinn Eisenach - Festumzug
Eisenach
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 16.03.2024
Rostkultur – Die Eröffnung der Bratwurstsaison
Domplatz, Erfurt
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 21.03.2024
Ehrung zum Bachgeburtstag
Divi-Blasii-Kirche, Mühlhausen
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 21.03. bis 14.04.2024
Thüringer Bachwochen
verschiedene Orte in Thüringen
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 30.03. bis 01.04.2024
Ritter- und Drachenspektakel
Niederburg, Kranichfeld
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 30.03. bis 07.04.2024
Mühlhäuser Frühlingsfest
Mühlhausen
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 30.03. bis 14.04.2024
Erfurter Altstadtfrühling
Domplatz, Erfurt
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 31.03.2024
MDR Thüringen Osterspaziergang
Apolda
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DNT Weimar zeigt RÄUBER HOTZENPLOTZ

Kinderoper von Andreas N. Tarkmann nach dem Buch von Otfried Preußler

Auf abenteuerlicher Jagd nach Großmutters Kaffeemühle gerät Kasperl in die Fänge des Zauberers Petrosilius Zwackelmann, trifft die Fee Amaryllis und ist mit seinem besten Freund Seppel einem sympathischen Schurken auf den Fersen: dem Räuber Hotzenplotz!

»Im Museum klaut er Bilder und die Mäntel auf dem Flur!« – schwupps! – ist er da: der Räuber Hotzenplotz und – schwupps! – ist sie weg, Großmutters geliebte Kaffeemühle. Groß ist der Schmerz! Diese Kaffeemühle ist so einzigartig, denn sie spielt beim Kaffeemahlen eine schöne Melodie. Der Wachtmeister Dimpfelmoser hat wenig Hoffnung, jemals das Diebesgut zu finden. So beschließen Kasperl und Seppel, den Dieb selbst zu fangen und kommen dem Räuber Hotzenplotz mittels einer selbstgemachten Schatzkiste auf die Schliche. Ihr Plan scheint aufzugehen. Bis der geleimte Räuber den Spieß herumdreht. Kasperl und Seppel gehen Hotzenplotz in die Falle. Sie treffen auf den Zauberer Petrosilius Zwackelmann und begegnen der wundersamen Fee Amaryllis, bis es ihnen nach gefährlichen Verstrickungen gelingt, den Hausrat von Kasperls Großmutter wieder zurück zu bringen.

Spielerischer Umgang mit Stoffen sowie den musikalischen Formen und Stilen gehört zu den Erkennungszeichen der Bühnenstücke Andreas N. Tarkmanns. Neben musikalischen Geschichten, Liedern, Volksliedern und Orchesterwerken für Kinder bilden Werke für Kindertheater und Kinderoper einen eigenen Schwerpunkt im Schaffen des Komponisten. Sein künstlerischer Background – Tarkmann wurde als Oboist ausgebildet und hat zahlreiche Kompositionen und Arrangements für Blasinstrumente verfasst – hat die Klangwelt des Räuber Hotzenplotz entscheidend beeinflusst. 

Mittwoch, 6. März, 10.00 Uhr / Samstag, 13. April, 15.00 Uhr / Donnerstag, 18. April, 10.00 Uhr / Freitag, 19. April, 10.00 Uhr / Montag, 29. April, 10.00 Uhr


18. Geraer Ostereiertage

Ostereiermarkttage am 8. und 9. März in der Bibliothek am Puschkinplatz / Ostereierausstellung vom 9. März bis 7. April im Stadtmuseum
Gera Ostereiermarkt

In diesem Frühjahr dürfen sich alle Ostereierfreunde wieder auf die beliebten Markttage und die Ostereierausstellung freuen. Die Ostereier-Markttage finden am 8 und 9. März bereits zum 2. Mal in der Stadt- und Regionalbibliothek Gera statt.

Die 17 beteiligten Gestalter zeigen hier verschiedene Gestaltungstechniken von der traditionellen sorbischen Wachsbossiertechnik über Kratztechniken bis hin zur Perforation, zaubern aus Hühner-, Nandu- und Straußeneiern filigrane Kunstwerke. Die Motive reichen dabei von traditionellen Mustern über tierische Motive bis zu Beschriftungen. Ganz neu dabei sind Eier in Serviettentechnik und textiler Stickerei. Die Besucher können auf zwei Etagen die unterschiedlichsten filigranen Kunstwerke und österliche Dekorationen bestaunen und auch käuflich erwerben. Für Kinder gibt es am Freitag eine Ostereier-Rallye. Am Samstag kann gebastelt werden.

Der Bibliotheksförderverein sorgt an beiden Markttagen mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Besucher. Selbstverständlich sind am Samstag auch alle anderen Bereiche der Bibliothek am Puschkinplatz bis 17 Uhr nutzbar. Eine gute Gelegenheit, Angebot und Vielfalt der Geraer Bibliothek ausgiebig zu nutzen oder auch neu zu entdecken. Marktzeiten sind am Freitag, dem 8. März, von 13 bis 17.30 Uhr und am Samstag, dem 9. März, von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt zu den Ostereier-Markttagen in der Bibliothek ist frei.

Ergänzend dazu präsentiert der Freundeskreis Geraer Ostereiertage vom 9. März bis 7. April erneut kunstvoll gestaltete Ostereier im Stadtmuseum Gera in einer Studioausstellung. Gezeigt werden Ostereier von 18 Gestalterinnen und Gestaltern in ganz verschiedenen Techniken, wie z. B. Acrylmalerei, Tuschezeichnung und -beschriftung, Serviettentechnik, Blaudruck bis hin zur meisterlichen Perforation. Erstmalig sind dieses Jahr Ostereier zu sehen, die mit verschiedenen textilen Techniken gefertigt wurden. Darunter befinden sich umklöppelte Eier sowie Eier, die mit Kreuzstich- und Bändchenstickerei versehen sind. Eine Besonderheit in der diesjährigen Ausstellung sind Exponate der Vorsitzenden des Vogtländer Osterpfades, Ingrid Wiese. Sie präsentiert perforierte Lampen aus Straußeneiern. Außerdem werden Reliefbilder aus Eierschalen zu sehen sein. Die Ausstellung wird am 8. März 2024 um 18 Uhr eröffnet und kann Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Zusätzlich zur Ausstellung bietet das Stadtmuseum Gera drei Workshops zur Gestaltung sorbischer Ostereier an:

Dienstag, 12. März, 14 Uhr Wachsbossiertechnik

Donnerstag, 21. März, 14 Uhr Wachsbossiertechnik

Dienstag, 26. März, 14 Uhr Wachsreservetechnik

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung unter 0365/8381470 oder stadtmuseum@gera.de gebeten.

Foto: Ostereiermarkttage 2023 in der Geraer Bibliothek (Foto: Stadt Gera, Selina Seiler)


19. Chemnitzer Frühling

8. - 10. März, Messe Chemnitz
Chemnitzer Frühling

Was gibt es Schöneres zum Frühlingsbeginn als ein Meer aus Blumen und Pflanzen, strahlende Farben und Formen und das ganz in Ihrer Nähe.

Endlich wieder Hand anlegen können und sich sein persönliches Paradies auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten schaffen. Wie Sie das neue Jahr in Ihrer grünen Oase einläuten und sich für die Gartensaison wappnen, sagen Ihnen unsere Aussteller auf dem Chemnitzer Frühling auf dem Chemnitzer Messegelände. Neben Saat- und Pflanzgut bieten unsere Aussteller Neuheiten bei Gartenmöbel und -zubehör sowie Freizeit- und Hobbyaccessoires an.

Sonderthema Kerngeschehen

  • Gärtnereien präsentieren Obstgewächse vom Apfel bis zur Banane
  • Mobile Saftpresse mit Saftverkauf
  • Obstverkauf - Frisch- und Trockenobst
  • Obst-Schauschnitzen
  • Obstbaumschnitt uvm.

Jüdisch Israelische Kulturtage Thüringen in Gera

Die Jüdische Landesgemeinde Thüringen richtet seit mehreren Jahren das Festival „Jüdisch Israelische Kulturtage“ aus und führt dieses gemeinsam mit dem Förderverein für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen e.V. durch. Einer der Hauptuntersützer ist die Stadt Gera, als eine von 14 beteiligten Kommunen. Insgesamt sind über 60 Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Vorträge, Rundgänge, Workshops und Filmvorführungen in ganz Thüringen geplant. 

Am 9. März um 19:30 Uhr startet die Programmreihe in Gera mit dem Konzert von Assaf Levitin & Naaman Wagner unter dem Titel „Wie, zuhause? Mein Leben als Spagat zwischen Israel und Deutschland“ und am 23. März um 19:30 Uhr bildet ein Klezmer-Tanzabend mit Live-Musik den Abschluss. Beide Veranstaltungen finden im COMMA Gera, Heinrichstraße 47 statt. Zwischendurch präsentiert das Kulturhaus Häselburg Gera am 14. März das Konzert „FLORA – Songs for the Heart“. Der Leipziger Synagogalchor wird am 16. März um 19:30 Uhr im Rathaussaal Gera ein Konzert mit Gesängen aus der Synagoge und jüdische Chormusik geben. Neben musikalischen Highlights gibt es in Gera auch Vorträge, Gespräche sowie Filme zu jüdisch israelischen Themen. 

Mehr Informationen dazu unter www.jikt.de

Tickets sind erhältlich in der Gera Information, dem Pressehaus der OTZ/TLZ sowie online über den Ticketshop Thüringen.


Gera: Leben als Spagat zwischen Israel und Deutschland

Konzert und Gespräch mit Assaf Levitin & Naaman Wagner / Samstag, 9. März,19:30 Uhr, Clubzentrum Comma
Jüdische Kulturtage Thüringen

Die erste Hälfte seines Lebens verbrachte Assaf Levitin in Israel, die zweite in Deutschland. Aus dieser Perspektive entstanden die Songs, die einen Spagat zwischen zwei Welten beschreiben, in dem man immer zuerst die Schlagzeilen aus Israel liest, und in Deutschland sich zwar wohl, aber nie zuhause fühlt. Alle Lieder sind von Assaf Levitin selbst verfasst.
Assaf Levitin studierte Gesang in Tel Aviv, Saarbrücken und Zürich und ist seit 2022 Chasan (Kantor) der Reformsynagoge in Hamburg. Die Zusammenarbeit zwischen Naaman Wagner und Assaf Levitin begann 2014, als Naaman Wagner zum Stammpianisten des von Levitin gegründeten Ensembles ''Die Drei Kantoren'' wurde. Seit dieser Zeit arbeiten die beiden Musiker symbiotisch zusammen, und traten in zahlreichen Konzerten, Projekten und mit verschiedenen Ensembles auf.

Assaf Levitin - Gesang, Klarinette und Moderation, DE/IL
Naaman Wagner - Klavier, DE/IL

Foto: Boaz Arad

Tickets sind erhältlich in der Gera Information, dem Pressehaus der OTZ/TLZ sowie online über den Ticketshop Thüringen

32. JÜDISCH-ISRAELISCHE KULTURTAGE THÜRINGEN - Vom 6. bis 24. März mit über 60 Veranstaltungen und über 100 Künstler:innen und Referent:innen in zwölf Städten Thüringens.




Familientheater in Bad Elster

Zauberposse »Der Wunschpunsch« am Sonntag, 10. März
Der Wunschpunsch

Am Sonntag, dem 10. März, präsentiert das Nordharzer Städtebundtheater aus Halberstadt um 15.00 Uhr die Zauberposse »Der Wunschpunsch« als heiter-unterhaltsames Familientheater im König Albert Theater Bad Elster. Das Stück für Kinder ab 5 Jahren basiert auf dem berühmten Kinderbuchklassiker »Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch« von Michael Ende und verspricht einen abenteuerlichen Theaternachmittag voller Spannung, Magie und Humor für die ganze Familie. Die Handlung der Zauberposse dreht sich um Zauberer Beelzebub Irrwitzer und seine fiese Tante, die am Silvesterabend in der Klemme stecken. Sie haben nicht genug Katastrophen über die Welt gebracht und drohen nun von einem höllischen Gerichtsvollzieher gepfändet zu werden. Um dies zu verhindern, muss ein geheimnisvoller Wunschpunsch gebraut werden, der die Kraft hat, alle guten Wünsche ins Böse zu verwandeln.

Die heldenhaften Haustiere haben nicht viel Zeit, um den bösen Magiern das Handwerk zu legen und die Welt zu retten. 

Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: ©Ray Behringer


24. MOTORRADMESSE ERFURT

9. und 10. März, jeweils 9 bis 18 Uhr

Der Zweirad-Markt ist weiter im Aufwind, den wir für einen aufregenden Saisonauftakt 2024 nutzen. Und auch der Besucherrekord mit knapp 23.000 Besucherinnen und Besuchern in diesem Jahr strahlt positiv auf die kommende Saison aus. Zum 24. Mal eröffnet die Motorradmesse Erfurt am 9. und 10. März 2024 jeweils von 9 bis 18 Uhr traditionell die Motorradsaison. Wir freuen uns wieder auf Ihren Besuch des großen mitteldeutschen Branchen- und Szenetreff für alle Zweiradfans.

Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot erwartet Sie auf 18.000 qm Ausstellungsfläche in den Hallen 2 und 3 und auf dem Freigelände der Messe Erfurt. Knapp 30 Marken aus den Bereichen Motorrad, Roller, Quad und Trike präsentieren ihre Neuheiten und Modellpremieren.

Als Highlight der Zweiradsaison 2024 vereint die 24. Motorradmesse Erfurt wieder die größten und bekanntesten Markenhändler, Zubehörlieferanten, Umbau-Spezialisten, Technikanbieter, Bekleidungsspezialisten und Service-Dienstleister aus der Region, die ihre Neufahrzeuge, Top-Modelle und umfangreiche Produktpalette vorstellen. Sie als Besucher können die neuesten Modelle und Trends gleich zu Jahresanfang erleben, vergleichen, Probe fahren, sich informieren und gerne auch kaufen.

Ein attraktives Rahmen- und Showprogramm mit vielen Highlights und spektakulären Shows bietet jede Menge Spaß und Action für die ganze Familie.


Gera: 14. Französische Gourmetmarkt ab 12. März

Gera Gourmetmarkt

Vom 12. bis 16. März ab 9 Uhr können die Besucher des französischen Gourmetmarktes erstmalig in diesem Jahr teilhaben am süßen Leben in Frankreich. Auf dem Marktpatz in Gera werden Spezialitäten aus unserem Nachbarland zum Probieren und Kaufen angeboten. Die französischen Händler aus dem Departement Oise präsentieren hochwertige und traditionelle Produkte aus ihrem Heimatland und sorgen für französisches Flair in Geras Innenstadt. Bei den Spezialitäten wie Käse, Wurst, Pasteten, Gebäck, Wein sowie Brotaufstrichen ist für alle Gaumenfreuden etwas dabei.

Bon appétit!


St. Patrick's Weekend auf dem Rudolstädter Markt

Rudolstadt bereitet sich darauf vor, am 15. und 16. März anlässlich des irischen Nationalfeiertages St. Patrick's Day die grüne Flagge zu hissen und das Schloss grün zu beleuchten. Durch die enge Partnerschaft mit der irischen Stadt Letterkenny hat sich der St. Patrick's Day in Rudolstadt fest etabliert. In diesem Jahr wird das Fest wieder im Festzelt auf dem Marktplatz gefeiert.

Freuen Sie sich auf mitreißende Live-Musik mit John Nelson & Band aus Irland und Nobody Knows aus Deutschland sowie Auftritte weiterer talentierter irischer Künstler und einer Delegation aus Letterkenny.

Das St. Patrick‘s Weekend in Rudolstadt bietet die ideale Gelegenheit, gemeinsam mit Freunden und Gästen aus Irland zu feiern. Genießen Sie reichlich Guinness und andere Köstlichkeiten, um das Fest gebührend zu feiern. Und vergessen Sie nicht die Afterparty im Vogue 2.0, der Bar im Cineplex Rudolstadt, die am Samstag ab 23 Uhr stattfindet.

Seien Sie dabei, wenn Rudolstadt in grünes Licht getaucht wird und das St. Patrick's Weekend 2024 für alle Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Die Stadt lädt Sie herzlich ein, die einzigartige Atmosphäre zu genießen und Teil dieser besonderen Veranstaltung zu werden.

Der Eintritt ist frei.

15. März: 16 – 01 Uhr
16. März: 14 – 01 Uhr


Klang und Stille im Naturheilstollen

Neues Angebot der Saalfelder Feengrotten

Der Naturheilstollen der Feengrotten erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das liegt nicht zuletzt an den Zusatzangeboten wie Klangschalenentspannung, Meditationskonzert oder Heilstollen exklusiv. Neu im Programm ist ab diesem Jahr ein Angebot unter dem Namen „Klang und Stille im Heilstollen“. Hier trifft man auf Bernd Brettschneider und Christian Ehrhardt, die mit liebevoller Hingabe die Handpan spielen. Die Handpan ist ein mit den Händen gespieltes Blechklanginstrument, deren klare Töne eine besondere Wirkung auf den Menschen haben. Die Schwingungen der Handpan verschmelzen hier mit der besonderen Atmosphäre im Naturheilstollen. Dieser hat sich seit vielen Jahren als natürliches Heilmittel insbesondere bei der natürlichen Behandlung von Atemwegsproblemen und Erschöpfungszuständen bewährt.

Das Angebot dauert etwa 90 Minuten und umfasst zwei musikalische Blöcke, die sich mit wohltuender Stille und Ruhezeiten zur Entspannung abwechseln. Die Besucher können auf bequemen Liegen Platz nehmen oder sitzen. In jedem Fall wird warme Kleidung empfohlen, denn unter Tage sind es nur 10 Grad. Wer mag, kann sich eine warme Decke oder einen Schlafsack mitbringen. Die Gäste erwartet somit eine meditative Klangreise, die auf einzigartige Weise Körper, Geist und Seele in Einklang bringen kann.

Online-Tickets unter www.feengrotten.de oder in der Saalfeld-Information.


Erfurt: Reiten Jagen Fischen

Die Messe für Freizeit in der Natur - Zum 23. Mal trifft Tradition auf Trends vom 15. bis 17. März

Die 23. Reiten-Jagen-Fischen – Messe für Freizeit in der Natur –und die 3. Fachausstellung FORST ³ – Messe für Wald, Forst und Holz – laden vom 15. bis 17. März (Freitag bis Sonntag: 09:00 - 18:00 Uhr) in die Erfurter Messehallen ein. Das Messedoppel lebt von seinem Mix der Themen Reiten, Angeln und Fischerei, Jagen und Forst und adressiert sowohl Privat- als auch Fachbesucher.

In 3 Messehallen, sowie im Freigelände präsentieren Aussteller Ihre Produkte und Dienstleistungen. Ein informatives und unterhaltsames Rahmenprogramm, zahlreiche Sonderschauen und Aktionen, sowie Mitgliederversammlungen und Tagungen runden die Veranstaltung ab.

Freuen Sie sich auf ein vielseitige Rahmenprogramm und jede Menge Abwechslung.

  • Pferdesport der Extraklasse
  • Hengstpräsentationen
  • Kutschenausstellungen
  • Falknervorführungen
  • Jagdhundpräsentation
  • Hirschruferwettbewerb
  • Bastelstraße für Angelzubehör, Rutenbau, Fliegenbinden
  • Wettbewerbsangeln
  • Westernreiten

Jenaer Trödelmarkt

16. März, 8 bis 17 Uhr, Innenstadt
Jena Trödelmarkt

Bücher, Kleidung, Möbelstücke, historische Raritäten und mehr – mit etwas Glück kann man hier fast alles finden. Der Jenaer Trödelmarkt lädt alle dazu ein, gemütlich durch die Stadt zu schlendern und besondere Second-Hand-Produkte bei den Ständen zu entdecken.

Foto: JenaKultur / C. Häcker


Altenburg: Whisky Tasting with Udo

Freitag, 22. März, 19 Uhr, Ratskeller

"Es ist ein langer Weg zum Whiskyexperten und eine wunderschöne Zeit bis dahin!"

Tauchen Sie ein in die Atmosphäre des Whiskytastings, lehnen Sie sich zurück und genießen Sie mit allen Sinnen dieses schier magische Getränk, zusammen mit einem 4 Gänge Menü in unserem historischen Gewölbe im Altenburger Ratskeller. Vor über 25 Jahren hat Udo Sonntag diesen Weg angetreten und es hat ihn seither nicht mehr losgelassen. Die Faszination ist in seinen Veranstaltungen deutlich zu spüren. Da wird nicht nur von Whisky und seinen Machern erzählt. Nein, da wird Whisky gelebt. 

Buchungen unter:
www.Ratskeller-Altenburg.de


WELTblicke Festival in der Festhalle Plauen

Menschen - Länder - Abenteuer

Freitag, 22. März
20:00 Uhr: „Himmel und Hölle“ – Adrian Rohnfelder
 
Samstag, 23. März
14:00 Uhr: „Afrika“ – Josef Niedermeier
17:00 Uhr: „Nordamerika“ – Martin Leonhardt
20:00 Uhr: „MISCHN imPOSSIBLE“ – Johannes Kürschner und Franz Müller
 
Sonntag, 24. März
11:00 Uhr: „Thailand“ – Aneta und Dirk Bleyer
14:30 Uhr: „Regenwald“ – Dieter Schonlau
18:00 Uhr: „Inseln des Nordens“ – Olaf Krüger und Kerstin Langenberger

Alle Infos: www.WELTblicke.de


Plauen: WELTblicke Festival mit Berichten über Menschen - Länder - Abenteuer

Freitag, 22. März bis Sonntag, 24. März

Freitag, 22. März

20 Uhr: „Himmel und Hölle“ – Adrian Rohnfelder

In dem Projekt Himmel und Hölle haben Adrian Rohnfelder und Dennis Oswald deren gemeinsame Begeisterung für die Natur in ihrer extremeren Form und die Ästhetik von Naturgewalten vereint. Begleiten Sie die beiden Fotografen der Extreme auf einer abenteuerlichen Weltreise in Regionen, die teilweise erst eine Handvoll Menschen überhaupt je zu Gesicht bekommen hat. Atemberaubende Bilder nehmen Sie dabei hautnah mit in die sogenannte „Tornado Alley“ im Westen der USA, an den „Eingang zur Hölle“ in Turkmenistan wie auch an den lebensfeindlichsten „Ort ohne Wiederkehr“ in der Danakil Wüste in Äthiopien. 

Samstag, 23. März

14:00 Uhr: „Afrika“ – Josef Niedermeier

Nach 15 Jahren sind Katja und Josef Niedermeier zurückgekehrt an die Schauplätze ihrer ersten großen Reise durch den Süden Afrikas. Sie ließen sich auf ein besonderes „Experiment Afrika“ ein: Erstmals waren sie mit ihrem 3-jährigen Sohn Flo, der mit dem Downsyndrom geboren wurde, unterwegs. Und so wurde ihr Weg durch Afrikas Süden vor allem eine Reise zu sich selbst. Sie erzählen deshalb auch von dem Mut, den es manchmal braucht, um trotz aller Widrigkeiten seine Träume zu leben. Ein Plädoyer, sich auf den Weg zu machen.

17:00 Uhr: „Nordamerika“ – Martin Leonhardt

Auf der zweiten Etappe seiner Weltreise führt der Weg des Fotografen Martin Leonhardt weiter in den Norden des amerikanischen Kontinents. Er durchquert Zentralamerika, fährt weiter nach Mexiko bis in die USA und über endlose Kilometer weit hinein in die Arktis und nach Alaska ... All jene Erlebnisse aus 18 Monaten und 42.000 Kilometern scheinen dabei nur ein weiterer Schritt auf einer „fast“ unendlichen Reise um diese Welt. „Immer den Träumen hinterher!“

20:00 Uhr: „MISCHN imPOSSIBLE“ – Johannes Kürschner und Franz Müller

Sommer 2020. Corona. Lockdown. Tristesse. – Zwei Ossis, eine fixe Idee, ein Krankenfahrstuhl und 7.000 km bis zur letzten Bratwurst vor Amerika. Das Abenteuer konnte beginnen ...

Sonntag, 24. März

11:00 Uhr: „Thailand“ – Aneta und Dirk Bleyer

Wer je in Thailand war, kennt diese innere Zerreißprobe nur zu gut: Man möchte eine halbe Ewigkeit an einem Ort verweilen und zugleich am liebsten forschen Schrittes weiterziehen ... Das Königreich bezaubert mit einer Vielfalt, die ihresgleichen sucht. - Wer wüsste das besser als die National-Geographic-Fotografen Aneta und Dirk Bleyer? Gemeinsam erkunden sie die Region seit über zwei Jahrzehnten, legten mehr als 35.000 Kilometer zurück. 

14:30 Uhr: „Regenwald“ – Dieter Schonlau

National Geographic Fotograf Dieter Schonlau und Sandra Hanke sind auf ihren Expeditionen den Geheimnissen der Regenwälder auf der Spur. Sie dokumentieren die Artenvielfalt und beeindrucken mit ihren spektakulären Bildern selbst Wissenschaftler. In ihrer Reportage geben sie Einblicke in eine verborgene Wunderwelt, in der leuchtende Pilze wachsen, fliegende Frösche leben und Insekten wie Blüten aussehen.

18:00 Uhr: „Inseln des Nordens“ – Olaf Krüger und Kerstin Langenberger

Olaf Krüger und Kerstin Langenberger verbindet die Begeisterung für die Natur und Kultur des Nordens. Nach sechs umtriebigen Recherchejahren stellen sie die schönsten und wildesten Eilande Nordeuropas in einer packenden Live-Show vor: Island, das sagenhafte Naturwunder aus Feuer und Eis. Grönland, die Heimat der Inuit und verblüffender Rekorde. Spitzbergen, das arktische Eldorado für Tierfotografen aus aller Welt. Den Inselstaat der Färöer, der für seine Wetterkapriolen ebenso berühmt ist wie für seine Steilküsten. Und natürlich: die Lofoten, die nicht nur das Zuhause von Dorschfischern sind, sondern auch ein wahres Paradies für Liebhaber des Nordlichts.

 


Klezmer-Tanzabend mit Live-Musik

Samstag. 23. März, 19.30 Uhr, Gera, Clubzentrum Comma

Klezmer-Musik, also osteuropäisch-jüdische Instrumentalmusik, findet seit vielen Jahren mehr und mehr Fans auf der ganzen Welt. Was häufig vergessen wird: ein sehr großer Teil des Repertoires ist Tanzmusik, die direkt ins Herz und in die Beine geht! Und genau so wird sie an diesem Abend auch gespielt, von virtuosen Klezmorim: Klarinettistin Susi Evans, Szilvia Csaranko am Akkordeon und Michael Tuttle am Kontrabass.
Auch für Tanzanleitung ist gesorgt. Wer noch nie zu Klezmer-Musik getanzt hat, ist genauso willkommen wie erfahrene Tänzer:innen. Die Schritte sind einfach zu erlernen. Andreas Schmitges ist ein erfahrener Tanzmeister, der auf zahlreichen Bar- und Bat-Mizwa-Feiern, Hochzeiten und Tanzbällen mit vielen Menschen getanzt hat.Freut Euch auf einen kurzweiligen Tanzabend zum Mitmachen, mit Live-Musik!

Tickets sind erhältlich in der Gera Information, dem Pressehaus der OTZ/TLZ sowie online über den Ticketshop Thüringen.


Mit dem Mountainbike durchs Bergwerk

Erlebnis Bergwerk Merkers lädt ein zu besonderen Erlebnissen
Erlebnis Bergwerk Merkers lädt ein zu besonderen Erlebnissen

Die landschaftliche Vielfalt im Werratal ist kaum zu überbieten: pralle Naturromantik, ausgedehnte Mischwälder, bunte Auen, historische Fachwerk-Orte wohin man auch blickt. Es gibt viel zu entdecken im Werratal – per Rad, per Boot oder zu Fuß.

Und das Erlebnis Bergwerk Merkers selbst liegt direkt am Werratal-Radweg. In 500 bis 800 Metern Tiefe können Sie die imposante Untertagewelt auf dem Rad erkunden. Die geführten Mountainbike-Touren bieten eine außergewöhnliche Alternative zu alltäglichen Rundfahrten und erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Angebot richtet sich sowohl an den normalen Freizeitradler mit Spaß an der Sache, der etwas Neues erleben möchte, als auch an durchtrainierte Radsportler, die eine neue Herausforderung suchen. Die Teilnahme an den Mountainbike-Touren ist auch mit dem E-Bike erlaubt.

Mindestalter für die Teilnahme an Mountainbike-Touren: 14 Jahre, in Begleitung eines Erziehungsberechtigten bzw. unter Berücksichtigung der Einverständniserklärung.

24. März / 28. April - jeweils Tour 1 - Beginn: 08:30 Uhr / Tour 2 - Beginn: 09:30 Uhr

Führungen durch das Bergwerk: Dienstag bis Samstag / 09:30 Uhr und 13:30 Uhr
Das Bergwerk ist aus sicherheitstechnischen und logistischen Gründen nicht barrierefrei und deshalb für Gäste mit Gehbehinderungen ungeeignet. Bitte informieren Sie sich gegebenenfalls vorab, ob ein Besuch möglich ist. Festes Schuhwerk empfohlen! Helm und Bergkittel werden zur Verfügung gestellt

https://www.erlebnisbergwerk.de


Bad Elster feiert historisches Jubiläumsjahr

Moor- und Mineralheilbad feiert 2024 sein Jubiläum zu 700 Jahren Ersterwähnung

Bad Elster als Moor- und Mineralheilbad präsentiert sich auch 2024 ganz im Glanze eines historischen Jubiläums: Denn 2024 feiert der Ort seine erste urkundliche Erwähnung vor 700 Jahren. In einem Urfehde-Brief vom 3. Oktober 1324 wurde erstmalig der „Hofe zu Elster“ amtlich dokumentiert. Von da an begann der Aufstieg vom „Weberdorf zum Weltbad“. 

Der abwechslungsreiche Festreigen des diesjährigen Jubiläumsjahres beginnt traditionell mit den Königlichen Osterfeiertagen rund um den geschmückten Osterbrunnen. Anschließend feiert das 12. KunstFest in Erinnerung an die Weberdorfgeschichte vogtländische Textilkunst (21.-23.04.) und zahlreiche, sommerliche Park-Konzerte beleben als „Sommer Classics“ von Mai bis September die Königlichen Anlagen. Mit dem beliebten 5. Rhododendronfest am 11. & 12. Mai und „Edlen Pferde & Historischen Kutschen“ bei der 19. EQUIPAGE BAD ELSTER am Pfingstsonntag (19.05.) begeistert Bad Elster zudem wieder tausende Wochenendausflügler. Höhepunkt der diesjährigen Festivitäten ist dann ein spektakuläres Jubiläumsfestwochenende zum 20. Tag der Vogtländer am 22. September 2024. Dabei planen die Organisatoren einen großen Festumzug und einen bunten Vogtländischen Nachmittag mit Familienfest in den Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades. 

Dazu geben die großen Kulturfestivals im Jahresverlauf dem Jubiläumsjahr einen glänzenden Rahmen: Der 3. Chursächsische Frühlingszauber lockt im März und April mit kulturellen Frühlingsgefühlen, der 27. Chursächsische Sommer inszeniert die europäische Bäderregion von Mai bis Oktober, die 19. Internationalen Jazztage Bad Elster bringen im August „jazzy feelings“ in die Königlichen Anlagen, die 24. Chursächsischen Festspiele feiern im September die Kultur als „Elsters Glanz“, spezielle Wende-Gedenktage im November erinnern an 35 Jahre friedliche Revolution und Mauerfall und die 22. Chursächsischen Winterträume inszenieren die lebendige Musik- und Wintersportregion im Oberen Vogtland.

Alle Infos: Touristinformation Bad Elster, Tel. 037437 53 900 | www.badelster.de


Rennsteig zum schönsten Fernwanderweg gekürt

Die Leser der Fachzeitschrift „trekking-Magazin“ haben entschieden: Beim Voting des trekking-Awards 2024 wählten sie den Rennsteig auf den 1. Platz in der Kategorie „Die schönsten Fernwanderwege". Für den Thüringer Tourismus ist die besondere Auszeichnung Lohn und Verpflichtung zugleich. 

Er führt knapp 170 Kilometer über die Kämme des Thüringer Waldes und des Thüringer Schiefergebirges, ist Deutschlands meistbegangener Fernwanderweg und überzeugt die aktiven Touristen mit Natur- und Kulturerlebnissen. Jetzt wird dem Rennsteig eine besondere Ehre zuteil: Bei den trekking-Awards 2024 ist er mit dem 1. Platz in der Kategorie „Die schönsten Fernwanderwege“ ausgezeichnet worden. Darüber abgestimmt haben insgesamt 36.000 Leser der Fachzeitschrift „trekking“. 

„Mit einer Auflage von 45.000 ist das trekking-Magazin eines der meinungsbildenden Outdoormagazine im deutschsprachigen Raum“, sagt Christoph Gösel, Geschäftsführer der Thüringer Tourismus GmbH (TTG). „Die Auszeichnung als schönster Fernwanderweg zeigt einmal mehr die Wettbewerbsfähigkeit des Rennsteigs im Deutschland-Tourismus und bestätigt die Bedeutsamkeit für die künftige touristische Entwicklung und Vermarktung im Schulterschluss mit dem Regionalverbund Thüringer Wald.“ 

Vom dritten auf den ersten Platz

Die Geschäftsführerin des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V., Antonia Sturm, freut sich über den neuen Titel. „Das sind tolle Nachrichten, insbesondere kurz vor dem Start der Wandersaison. Der Rennsteig ist und bleibt die Hauptschlagader des Thüringer Waldes. Dass er die Wanderer in solch einer Deutlichkeit überzeugt, ist dem hohen, teils auch ehrenamtlichen Engagement der Region zu verdanken“, betont sie. „Doch wir ruhen uns auf diesem Titel nicht aus und werden auch weiter in die Qualität des Rennsteigs investieren und seinen Wert als Bodendenkmal stärken.“

Im Jahr 2016 erreichte der Rennsteig im gleichen Voting noch den dritten Platz. Dass er sich nun die Goldmedaille sichern konnte, zeige laut Sturm, „die Arbeit des Regionalverbundes Thüringer Wald e.V. mit einem zielgerichteten Marketing für ein einzigartiges Produkt macht sich bezahlt.“ 

Der Rennsteig zieht sich 169,3 Kilometer vom Mittellauf der Werra bis zum Oberlauf der Saale über die Kämme des Thüringer Waldes und des Thüringer Schiefergebirges bis zum nördlichen Frankenwald. Neben der wunderschönen Mittelgebirgslandschaft entdecken Wanderer hier immer wieder interessante Ausblicke auf Kulturschätze, wie beispielsweise auf die Wartburg in Eisenach oder die wappenverzierten Grenzsteine aus dem Mittelalter entlang des Schönwappenwegs bei Steinbach am Wald. Dazwischen wandern sie durch lichte Mischwälder und an Bergseen vorbei und genießen frische Waldluft mit jedem Atemzug

(Eine Information der Thüringer Tourismus GmbH)


Experimentieren an den Grenzen des Porzellans

24 Orte feiern den Tag des Thüringer Porzellans am 6. + 7. April
Tag des Thüringer Porzellans

Schon die Erfindungsgeschichte des Porzellans deutet auf ein Experiment hin. Sollte der Apothekerlehrling Johann Friedrich Böttger nicht eigentlich Gold erfinden? War das weiße Gold wirklich ein Zufallsfund? Experimente und Versuche an den Grenzen des Werkstoffes, Innovationen und Resilienz in den Herstellungsverfahren bestimmen auch und vor allem heute die täglichen Prozesse in den Manufakturen. Was kann Porzellan? Wie robust ist es, wie groß, wie zart, wie klein kann es werden? Im 10. Veranstaltungsjahr des Tags des Thüringer Porzellans stellen wir das Handwerk in den Fokus und nehmen Sie mit auf eine Reise zu den Grenzen des Werkstoffes.

Erstmalig beteiligen sich 24 Orte an der Veranstaltung. In Manufakturen, Ateliers, Fabriken und Museen zeigt sich, was Porzellan kann. Von Hand gefertigt, unter großer Hitze, zum Teil filigran und hauchzart. Am 6. und 7. April startet das Thüringer Porzellan in die Frühlingssaison und öffnet die Türen. In den Manufakturen aus Lippelsdorf, Kahla, Reichenbach, Rudolstadt und Sitzendorf wird gezeigt, wie Porzellan hergestellt wird. Die weltgrößte Vase aus Porzellan oder auch die größte Champagnerflasche ist in der Porzellanmanufaktur in Reichenbach entstanden. In der Aeltesten Porzellanmanufaktur in Volkstedt entstehen heute noch hauchdünne Lithophanien und werden Spitzen gelegt. Die Museen aus Altenburg, Eisenach, Rudolstadt, Gotha, Eisenberg und Arnstadt zeigen bedeutsame Sammlungen. Exklusive Führungen werden dort angeboten. Auf der Leuchtenburg portraitiert eine Ausstellung das Werk des Industriegestalters Peter Smalun; mitten in der Zeit des wunderbaren Frühlingszaubers.

Einmalig in Thüringen: Immer mehr Künstler beschäftigen sich mit dem Werkstoff Porzellan und experimentieren jeden Tag aufs Neue: Besuchen Sie die Ateliers von Kati Zorn, Claudia Bock, Kerstin Kreller und Yvonne Neubeck-Aslan. Susanne Katzenberg präsentiert ihr Projekt UNVERLOREN auf der Leuchtenburg. Dort ist auch Bettina Thieme zu Gast und zeigt die Herausforderungen rund um die Porzellanmalerei. Zwei Vereine in Ilmenau und Hermsdorf bewahren regionale Porzellangeschichten. Sogar die Hermsdorfer Porzellanfabrik lässt wieder ganz seltene Einblicke zu.

Zwei Erlebnis-Bustouren und eine Schmecktour
Am 5., 6. und 7. April finden jeweilig Bustouren rund um die Porzellanorte statt. Gemeinsam mit den Altenburger Originalen, dem Heimatgenuss Mitteldeutschland e.V., der Stadt Rudolstadt, dem Landkreis Saalefeld/Rudolstadt und dem Busunternehmen KomBus sind drei Touren entstanden, die Porzellaninteressierte und Ausflügler an zwei Tagen mit Bus und an einem Tag zu Fuß zu einer unterhaltsamen Tagestour mitnehmen. Auf Schmecktour geht es am Freitag, dem 5. April 2024 nach Jena, der Samstag, 6. April 2024 steht unter dem Motto Wünsche und Wunder, der Sonntag 7. April 2024 führt zum Herz des Porzellans. Die beiden Schirmherren der PorzellanbusTouren- der Landrat vom Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Marko Wolfram und der Bürgermeister von Rudolstadt Jörg Reichl-werden bei einer Überraschungsstation am 7.4. selber anwesend sein. Neben Christine Büring von den Altenburger Originalen und Christine Klauder von Genussführer & Heimatgenuss Mitteldeutschland sind im Bus als virtuelle Reisebegleiter der Thüringer Porzellanexperte Jens Walter und der Autor Christian Hill zugeschalten. Die besuchten 5 Porzellanmanufakturen & Künstler und 4 Museen werden bei den zwei Bustouren ergänzt mit 5 Kulinarischen Highlights: Restaurant Zur Kanone Tautenhain I Porzellanlounge Leuchtenburg I Flair Hotel Waldfrieden Schwarzatal I Gasthaus Zur Noll Jena I Scala Restaurant Jena
 Wer dabei sein will, reserviert unter www.schmecktouren.de

Bis heute prägt das weiße Gold den Freistaat Thüringen. Hier hat es in seiner 260jährigen Geschichte viele Spuren hinterlassen. Die Porzelliner, die Menschen, die mit dem Werkstoff arbeiten, ihr Leben, ihre Kultur, ihr Umfeld, die Kunst, Geschmack, Sitten und Bräuche sollen am ersten Aprilwochenende die Gäste in die Manufakturen, Museen und zu den Künstlern locken. Darin stecken tolle Geschichten. Hören Sie zu, tauchen Sie ein in das Kulturgut Thüringer Porzellan und stärken Sie mit ihrem Besuch diesen gegen die aktuellen Umstände kämpfenden Handwerkszweig.

24 Porzellanorte nehmen an der diesjährigen Veranstaltung teil:
Schlossmuseum Arnstadt | Wagner & Apel Porzellanfiguren Lippelsdorf | Porzellanmanufaktur Reichenbach | Porzellanwelten Leuchtenburg | Porzellanmalerin Bettina Thieme | Projekt UNVERLOREN | Aelteste Porzellanmanufaktur Volkstedt | KATI ZORN porzellan Kunst | Residenzschloss Heidecksburg | Sitzendorfer Porzellanmanufaktur | Thomas Kämmer Porzellanmanufaktur | Rudolf Kämmer Porzellanmanufaktur | Residenzschloss Altenburg | Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen | ART DECO Museum Eisenberg | Kunst in der Fabrik – Galerie Yvonne Neubeck-Aslan | Porzellanmanufaktur Reichenbach | Schloss Friedenstein Gotha | Künstlerin Kerstin Kreller | Ilmenauer Porzellantradition e.V. | Hermsdorfer Porzellanfabrik | Verein für Regional- u. Technikgeschichte Hermsdorf e.V. | Museum642 Pößneck | Atelier chic* by Claudia Bock | Thüringer Museum Eisenach

Gesamtprogramm unter www.porzellantag.de


Dresden: Brick Fest Live - Das ultimative Familienereignis

26. bis 28. April, Messe Dresden
Brick Fest Live Dresden

Das beliebte Brick Fest Live macht erstmals Halt in Europa und bringt über eine Million LEGO-Steine zum Bauen und Spielen mit.

In den USA bereits ein Hit, ist Brick Fest Live ein absolutes Paradies für alle, die von den Bausteinen einfach nicht genug bekommen können. Hier könnt ihr nicht nur beeindruckende Modelle bewundern, sondern werdet selbst zum Teil des Geschehens: Fotografiert euch mit riesigen LEGO-Modellen, erschafft in zahlreichen interaktiven Bereichen eigene Meisterwerke und lasst eurer Kreativität freien Lauf.

Staunen!
Bestaunt lebensgroße Modelle aus Zehntausenden Steinen und fotografiert euch an aufregenden Foto-Spots.

Basteln!
An der Graffiti-Wand stellt ihr eure künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis und gestaltet mit LEGO-Steinen ein einzigartiges Graffiti-Werk.

Seid Teil eines großen Gemeinschaftsprojektes. Jeder Stein zählt: Gemeinsam entsteht ein riesiges Bodenmosaik.

Liefert euch einen mitreißenden Wettstreit. Eure selbstgebauten Fahrzeuge sausen beim Derbyrennen auf einer über 10 Meter langen Rampe hinab und kämpfen um den Sieg.  

Spielen!
Taucht ein! Ein riesiges Baustein-Bad aus 200.000 bunten Steinen wartet auf euch. Baut für Super Mario, Luigi und Yoshi im Mario Brothers Bereich ein eigenes Jump and Run Level. Die leuchtenden Bausteine der Glow Zone bringen nicht nur die Steine zum Leuchten.

Der Brick Fest Live Shop ist ein wahres Eldorado für alle Fans der Bausteine. Hier lassen sich LEGO-Sets, -Minifiguren, seltene -Teile und spezielles -Zubehör finden.

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen • koka24.de • 0351 8666 00


Fotowettbewerb: Bäume, Bäche, Betonwüsten – Unsere Natur heute

Einsendeschluss: 19. Mai 2024

Im Rahmen ihrer Jahreshauptausstellung 2024 „S.O.S. Grünes Herz. Unsere Natur im Wandel“ lobt die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha einen Fotowettbewerb aus: Interessierte sind aufgerufen, sich unter dem Motto „Bäume, Bäche, Betonwüsten – Unsere Natur heute“ fotografisch mit einem globalen Thema auf regionaler Ebene beschäftigen. Wie verändert sich die Natur in Thüringen?

Die Veränderungen sind zumeist menschengemacht, im Guten wie im Schlechten. Ob nachbarlicher Garten des Grauens oder Blühstreifen am Rande von Feldern, ob Waschbär in der Siedlung oder Fuchsfamilie im dichten Tann, ob schneebedeckte Baumgerippe oder Starkregenfluten im sonst friedlichen Bach. Die Stiftung möchte von den Teilnehmer*innen wissen, was sie beobachten. Was möchten sie, dass andere es sehen? Gibt es sogar Vergleiche dank früherer bzw. älterer Aufnahmen, wo es an einer bestimmten Stelle einmal ganz anders aussah?

Simon Steinecke aus dem Wunderkammer-Vermittlungs-Team sagt: „Reichen Sie Ihre Fotos ein, wir machen Ihre Eindrücke anderen Menschen zugänglich und diskutieren darüber. Und Preise gibt es auch zu gewinnen!“ Neben Geldpreisen zwischen 100 und 350 Euro für die Erstplatzierten und der/m Gewinner*in des Publikumspreises werden 20 von der Jury ausgewählten Fotografien/ Fotoserien in der Friedenstein-Dependance in der Gothaer Innenstadt ausgestellt werden. Die Fotograf*innen dieser Bilder erhalten eine Jahreskarte für den Besuch des Friedenstein-Ensembles.

Weitere eingereichte Fotografien/ Fotoserien, die nicht zu den 20 ausgewählten gehören, werden – kuratiert – über die digitalen Kanäle der Stiftung präsentiert.

Einsendeschluss ist der 19. Mai 2024, die Einsendung erfolgt digital. Teilnahmeberechtigt sind alle ab 18 Jahren. Jede*r Teilnehmer*in kann maximal zwei Bilder und/ oder eine Fotoserie (mit max. 8 Bildern) einreichen. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und die Einwilligungserklärung sind hier zu finden: https://www.stiftung-friedenstein.de/jugendliche-erwachsene.

 


Stadtschlendern durch Erfurt

Eine lebendige Stadt lockt mit viel Geschichte
Erfurt Krämerbrücke

Imposante Gebäude, spannende architektonische Spuren, viel Internationalität – wer in die Thüringer Landeshauptstadt reist, ist meist überrascht vom lebendigen und jungen Flair der Stadt. Und Erfurt hat Geschichte. Erfurt „liegt am besten Ort. Da muß eine Stadt stehen“, urteilte einst der Reformator Martin Luther, als er über die Handelsmetropole berichtete. 742 wurde die Stadt das erste Mal urkundlich erwähnt. Spuren aus der alten Zeit findet man viele: Krämerbrücke, Dom St. Marien, Severirkirche, Alte Synagoge, Augustinerkloster, Petersberg und Fischmarkt sind nur einige davon. Und dazu ein wunderbar junges, studentisches Flair. Eine gute Mischung für alle, die beim Schlendern
und Bummeln gern Städte entdecken: Denn in Erfurt findet man einen wunderbaren mittelalterlichen Stadtkern – mit vielen netten Läden, Cafés und Restaurants.

Foto: Krämerbrücke in Erfurt, © Florian Trykowski, Thüringer Tourismus GmbH

Erfurt war und ist Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Thüringen

Das Herz des jüdischen Lebens in Thüringen war damals wie heute die Landeshauptstadt Erfurt: Die Stadt war im Mittelalter eine der größten Siedlungen des Heiligen Römischen Reiches, ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum an der Kreuzung wichtiger Handelswege. Ab dem späten 11. Jahrhundert gab es dort auch eine jüdische Gemeinde, die über eine Synagoge, einen Friedhof und über eine Mikwe verfügte. In Erfurt haben viele Zeugnisse jüdischen Lebens überdauert. Dazu zählt z. B. die Alte Synagoge, die mittelalterliche Mikwe zu Erfurt sowie der alte und neue jüdische Friedhof. Die Alte Synagoge wurde 1094 errichtet und gehört somit zu den ältesten Synagogen Europas. Da sie in den vergangenen Jahrhunderten für viele verschiedene Zwecke genutzt wurde – zuerst als Lager, später als Gaststätte und Tanzsaal – hatte man sie im Dritten Reich nicht als solche erkannt und nicht zerstört, so dass sie sich heute in einem außerordentlich guten Zustand befindet. Heute beherbergt sie unter anderem den sogenannten Erfurter Schatz mit dem einzigartigen Hochzeitsring als bedeutendstes Ausstellungsstück und die größte bekannte mittelalterliche Tora.

www.juedisches-leben.erfurt.de

Quelle: Thüringer Tourismus GmbH


Radeln, Wandern, Langlauf und Alpinski auf dem Rennsteig

Rennsteig in Thüringen

Wer kennt sie nicht, Thüringens heimliche Nationalhymne: Herbert Roths Rennsteiglied „Ich wand‘re ja so gerne am Rennsteig durch das Land…“ und das auf 169,3 Kilometern. Der wohl bekannteste Höhenwanderweg Deutschlands lockt jährlich Hunderttausende Gäste in den Thüringer Wald, den Frankenwald und das Thüringer Schiefergebirge. Und obwohl mit 700 Jahren schon sehr betagt, hat er an Reiz, Attraktivität und Anziehungskraft nichts verloren. Ob Radeln, Wandern, Langlauf oder Alpinski – der Rennsteig macht sportliche Urlauber und aktive Genießer gleichermaßen glücklich. Dabei lockt nicht nur der Weg selbst, sondern die Landschaft im Thüringer Wald sowieso.

Julius von Plänckner, Topograf aus Gotha, wanderte im Jahre 1830 den Rennsteig erstmals im Ganzen ab. Seine Berichte machten auch andere neugierig und der Rennsteig wurde zunehmend bekannter. Einst Grenz- und Handelsweg sowie Sprach- und Wasserscheide, ist der Rennsteig heute ein gut aus- gebauter und markierter Wanderweg.

Rund 1.300 Rennsteig- und Grenzsteine markieren seinen Verlauf von der Werra bei Hörschel bis zur Saale bei Blankenstein. Links und rechts des Weges warten historische, geologische und botanische Erlebnisse auf den Wanderer. Das weiße „R“ auf Schildern und Bäumen sorgt dafür, dass niemand vom rechten Weg abkommt. Gasthäuser, Schutzhütten und Bänke laden zur Rast ein. Wer die gesamten 169 Kilometer des Weges unter die Wanderschuhe nehmen will, dem werden sieben bis acht Etappen empfohlen. Passende Angebote für „Wandern ohne Gepäck“ gibt es dazu ebenfalls.

In einer Sage zum Rennsteig heißt es übrigens: Der wahre Wanderfreund nimmt sich vom Ursprung des Rennsteigs einen Stein aus der Werra und trägt ihn bis zum Ende des Rennsteigs. An der Saale wirft er ihn dort dann wieder ins Wasser.

Sehenswürdigkeiten am und in der Nähe des Rennsteigs

Auf dem Rennsteig verbinden sich zudem Natur und Kultur zu einem einmaligen Erlebnis.
Der Rennsteig führt vorbei an den höchsten Gipfeln des Thüringer Waldes, wie z.B. am Inselsberg, am Großen Beerberg, am Schneekopf oder am Großen Finsterberg. Städte wie Eisenach mit der Wartburg, die Fachwerkstadt Schmalkalden, Meiningen mit seinem Theater, Oberhof, Masserberg, Suhl, die Glasbläserstadt Lauscha, Neuhaus am Rennweg, Sonneberg und viele mehr liegen nahe dem Rennsteig und sind einen Abstecher wert. Besondere Anziehungspunkte sind der Renn-steiggarten in Oberhof, das wildromantischeSchwarzatal oder das Rennsteigmuseum in Neustadt am Rennsteig. Insgesamt 44 Rennsteig- Leitern verbinden die umliegenden Orte mit der Strecke und ermöglichen Wanderern tolle Ein- und Ausblicke.

Quelle: Thüringer Tourismus GmbH

Foto: © Gregor Lengler, Thüringer Tourismus GmbH


UNESCO Weltkulturerbe Wartburg

Wartburg Eisenach

Als erste deutsche Burg wurde sie in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen: die Wartburg in Eisenach. Sie wurde über Jahrhunderte geprägt von weltweit bedeutenden Ereignissen und Persönlichkeiten. Namen wie Walther von der Vogelweide, die Heilige Elisabeth von Thüringen, Richard Wagner und Johann Wolfgang von Goethe trugen zu ihrer monumentalen historischen Bedeutung bei. Sie gehört zu den am besten erhaltenen Profanbauten der Spätromanik nördlich der Alpen und war unter anderem Vorbild für das romantische Schloss Neuschwanstein in Bayern.

Ein Aufstieg zu Fuß, oder für die Kleinen auf dem Rücken eines Esels, wird zudem belohnt mit grandiosen Ausblicken ins Thüringer Umland. Und wer an den Adventswochenenden den Weg auf den Burgberg findet, kommt in den Genuss des historischen Weihnachtsmarktes, der fast vergessene Handwerkskünste präsentiert: Kerzenzieher, Gewandmeisterinnen, Laternenbauer, Seifensieder, Steinmetze, Kräuterfrauen, Zinngießer und fahrende Händler bieten ihre Waren feil. Bei einer Führung durch die Räume der Wartburg und dem Besuch des Museums mit den berühmten Gemälden aus der Hand Lucas Cranachs, wertvollen Bildteppichen, Plastiken Tilmann Riemenschneiders, Kunsthandwerk der Renaissance und qualitätvollem Mobiliar sind auf jedem Schritt Geschichte, Kultur und Kunst Begleiter.

Die Burg kann nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden, für die auch Audioführer in einer Reihe von Sprachen erhältlich sind. Unmittelbar an der Wartung steht mit dem Wartburg Hotel und seinen fünf Sternen eine ganz besondere Übernachtungsmöglichkeit bereit.

Foto: © D. Ketz, Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

Martin Luther auf der Wartburg

Ein universelles Ereignis ist zweifelsohne der Aufenthalt Martin Luthers: 1521 fand der geächtete Reformator Zuflucht hinter den Burgmauern und begann mit der Übertragung des Neuen Testaments aus der griechischen Urfassung ins Deutsche. Die Lutherstube, authentische Wohn- und Arbeitsstätte des Reformators, ist seither Ziel unzähliger Pilger. Sie gilt als Keimzelle der deutschen Schriftsprache.
Quelle: Thüringer Tourismus GmbH


Natur kennt keine Grenzen: Das Grüne Band in Thüringen

Thüringen Grünes Band

„Natur kennt keine Grenzen“ heißt eine gemeinsame Kampagne des Thüringer Umweltministeriums und der Thüringer Tourismus GmbH mit dem Ziel, das Grüne Band als Reiseziel zu entwickeln. Die ehemalige Grenze trennte von 1945 bis 1989 ganz Europa. Damit war das Gebiet über Jahrzehnte für Menschen unzugänglich und so konnte ein spezielles Biotop entstehen, in dem seltene Arten einen Lebensraum gefunden haben. Heute ist es ein lebendiges Denkmal der Geschichte und eine Schatzkammer der Artenvielfalt. 2018 wurde das 763 km lange Grüne Band von Thüringen als erstem deutschen Bundesland zum Nationalen Naturmonument erklärt.

Naturschützer aus Thüringen und dem angrenzenden Franken waren es, die gleich nach dem Fall der Mauer im November 1989 erkannten, dass die Grenzanlagen zwar abgebaut, die Natur aber geschützt werden muss. Über die Jahre hatten sich hier beispielsweise die sonst sehr selten gewordenen Vogelarten Braunkelchen, Raubwürger oder Neuntöter angesiedelt. Bereits am 9. Dezember 1989 beschloss der Bund Naturschutz bei seinem ersten deutsch-deutschen Treffen in Hof eine Resolution zum Schutz und zur Entwicklung des Grenzstreifens, die bis heute Bestand hat. Der Name „Grünes Band“ war geboren.

Auf insgesamt 1.193 Kilometern zieht es sich heute als ökologische Schutzzone durch Deutschland, von Travemünde an der Ostsee bis an die Grenze zu Tschechien bei Hof. Mit 763 Kilometern hat Thüringen den größten Anteil daran. Als erstes deutsches Bundesland hat Thüringen Ende 2018 – zum 19. Jahrestag des Mauerfalls – seinen Anteil des Grüne Bands als Nationales Naturmonument ausgewiesen.

Foto: Unterwegs auf dem Grenzwanderweg im Eichsfeld, bei Katharinenberg © Toma Babovi, Thüringer Tourismus GmbH

Quelle: Thüringer Tourismus GmbH


Thüringens Welterbeschätze entdecken

Mit vier Eintragungen in die Welterbeliste zählt Thüringen zu den führenden UNESCO Bundesländern deutschlandweit! Beeindruckende Kulturgüter und imposante Naturschönheiten – das versprechen die UNESCO Welterbestätten in Thüringen, zu denen die Wartburg in Eisenach zählt, das Ensemble „Klassisches Weimar“, die Weimarer Bauhausstätten und der Nationalpark Hainich. Darüber hinaus bieten die UNESCO-Biosphärenreservate „Thüringer Wald“ und „Rhön“ einzigartige Urlaubserlebnisse. Sie sind zwei von 15 Modellregionen in Deutschland, die als Lernorte für nachhaltige Entwicklung der Fauna und Flora repräsentieren.

Quelle: Thüringer Tourismus GmbH


Wandersaison auf der SaaleHorizontale

Als Wanderparadies mit herrlichen Panoramablicken ist die SaaleHorizontale das Aushängeschild für Outdoor-Aktivitäten in der Lichtstadt Jena und im Saale-Unstrut Gebiet. Die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg zertifizierte SaaleHorizontale schlängelt sich im mittleren Saaletal durch steile Muschelkalkfelsen, über satte Streuobstwiesen, durch lichte Kiefernhaine. Vorbei geht es auch an verschiedenen Sehenswürdigkeiten rund um Jena wie dem Fuchsturm, der Kunitzburgruine, den Dornburger Schlössern und dem Landgraf. Mit der Erweiterung von 72 km auf 91 km erschloss man vor 2 Jahren auch das reizvolle Orchideengebiet im Leutratal. Aus 5 Tagesetappen wurden 9 Halbtagesetappen, welche mit dem ÖPNV erreichbar sind.

Bereits seit 15 Jahren wird der Premiumweg gemeinsam von JenaKultur, dem Stadtforst Jena und dem Thüringer Tourismusverband Saale-Holzland e. V. betreut. Jeher wird kontinuierlich an der Infrastruktur und der Bekanntheit des alleinigen Qualitätswanderweges des Saale-Unstrut-Gebietes gearbeitet. Dabei sind landschaftliche Attraktivität, kulturelle Abwechslung sowie eine perfekte Wegweisung wichtige Qualitätsmerkmale für die Auszeichnung zum Qualitätsweg des Deutschen Wanderverbandes. Die 5. Nachzertifizierung der SaaleHorizontale zum Qualitätsweg durch den Deutschen Wanderverband steht in diesem Jahr an.


Thüringens Naturparadiese laden ein!

Weitläufige Wälder und Flusslandschaften bieten Entschleunigung, fernab von touristischen Hotspots. Die verschiedenen Thüringer Regionen haben alle ihr ganz eigenes Erholungsprogramm.
Wie wäre es beispielsweise mit einer Alpakawanderungen in der Rhön oder in Altenburg? Oder einer Teezeremonie im Japanischen Garten in Bad Langensalza? Naturlandschaften und Urwaldperlen, wie der Hainich, der Thüringer Wald oder die Rhön laden zum Waldbaden ein. Entlang der Thüringer Wanderwege und an zahlreichen weiteren Orten befinden sich Kneipp-Becken, die das Wohlbefinden fördern und Erholung für Körper und Geist bieten.  

Nähere Informationen unter thueringen-entdecken.de


Thüringer Urwaldperlen: Urwälder von morgen

Thüringer Urwaldpfade

Wie an einer Kette reihen sich entlang der Thüringer Höhenzüge wunderbare Waldwildnisgebiete aneinander, die wegen ihres Struktur- und Artenreichtums Urwaldperlen genannt werden. Auf diesen geschützten Flächen hat sich durch pflegliche oder ausgebliebene forstwirtschaftliche Nutzung eine Vielzahl kostbarer Wald-Lebensräume entwickelt. Die Waldflächen befinden sich auf einem Halbkreis, der von der Hohen Schrecke im Nordosten, über den Naturpark Kyffhäuser und die Hainleite, über den Nationalpark Hainich, durch die Wälder bei Eisenach und das Biosphärenreservat Thüringer Wald bis zum Thüringer Schiefergebirge im Südosten reicht. Mit dem Projekt Thüringer Urwaldpfade sind 15 Urwaldpfade nun fertiggestellt. (Quelle: Thüringer Tourismus GmbH)

Foto: Hängesteg am Urwaldpfad in Hirschberg, Thüringer Wald © Max Boxleitner

www.thueringer-urwaldpfade.de