Lebensart

Erfurter Theatersommer e.V. präsentiert: Das Lametta-Gedöns

Premiere: 4. Dezember, 19 Uhr, Erfurt, Marktstr. 6 (ehem. Pestalozzischule)
Erfurter Theatersommer Weihnachten Lametta Gedöns

Weihnachten birgt spannende und skurrile Geschichten. Mit poetischem Schattenspiel erheben sich wissenswerte Kuriositäten aus dem Dunkel ans Licht. Hingen die ersten Weihnachtsbäume wirklich von der Decke? Wie war das mit Ruprecht, dem Weihnachtsmann und Coca Cola? Alles begleitet von Klängen, die Sie vollends in Weihnachtsstimmung bringen. Dann ist wirklich Lametta! (Dauer: 80 min) Es spielt Susanne Peschel, Regie führt Kerstin Wiese.

Spieltermine: So 5. Dez., 19 Uhr, Mo 6. Dez., 18 Uhr, Di 7. Dez., 17 Uhr, Mi 8. Dez., 17 Uhr

Alle weiteren Termine siehe Spielplan unter www.erfurter-theatersommer.de/spielplan.html

Spielort: Erfurt, Marktstr. 6 (ehem. Pestalozzischule, Saal „Himmelspforte“)

Foto: Klaus Tkacz


Neuer Service für Besucher Eisenachs: Das „Luther-Kombiticket“

Die Stiftung Lutherhaus Eisenach präsentiert mit dem Verkehrsunternehmen Wartburgmobil (VUW) im Themenjahr „Welt Übersetzen“ ein attraktives neues Angebot: Gäste, aber auch Einheimische, können in der Wartburgstadt mit dem preiswerten „Luther-Kombiticket“ das Lutherhaus besuchen und alle Sehenswürdigkeiten Eisenachs wie Wartburg und Drachenschlucht bequem und umweltfreundlich mit den Stadtbussen „erfahren“. Lutherhaus und Wartburgmobil würdigen mit dieser Aktion die 500. Wiederkehr von Martin Luthers berühmter Übersetzung des Neuen Testaments auf der Wartburg, die zur Grundlage unserer deutschen Schriftsprache wurde.

Das günstige „Luther-Kombiticket“ umfasst den Eintritt ins Lutherhaus (Dauerausstellung „Luther und die Bibel“ inklusive  Innenhof mit der Skulptur man in a cube von Ai Weiwei) während der Öffnungszeiten des Museums und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Eisenach den ganzen Tag lang (Tagesticket für alle Stadtlinien der Zone A). Das Ticket kann direkt vor Ort im Lutherhaus Eisenach, im Bus und in allen Wartburgmobil-Servicecentern erworben werden. 


Genuss auf dem Radar

Ein Projekt aus dem Revier sorgt für wohlschmeckende Zukunft
HeimatGenuss

Von Theo Lies „Das Mitteldeutsche Revier ist mehr als nur ein Braunkohle-Lager, es birgt einen großen, noch weitgehend ungehobenen Schatz“, sind Christine Klauder und Thomas Marbach überzeugt. „Wir nennen diesen Schatz HeimatGenuss!“ Die beiden Genuss-Experten graben seit Jahren in ihrer mitteldeutschen Heimat nach genussversprechenden Dingen, Ideen und Aktionen.
Immer mehr kreative Köche beleben die regionale Küche und begeistern sich für gut gemachte Produkte „um die Ecke“, bei engagierten Bauern und Produzenten. Die züchten wieder alte Gemüsesorten, ziehen traditionelle Tierrassen groß, betreiben und bewahren mit Einfallsreichtum und Geschick gewerbliche Landwirtschaft. Zu deren Partnern gehören mittlerweile Ziegenhöfe, Imkereien, Gemüse-Kooperationen aber auch Getreide- und Ölmühlen, Käsereien, Fleischer- oder Bäckereien. All das macht lange Transportwege und aufwändige Kühlketten überflüssig, schont also das Klima und sorgt für wirtschaftlich tragfähige Unternehmen in diesen Bereichen. Und beflügelt den Tourismus, sind die Initiatoren sicher und verweisen auf eine wachsende Schar von Menschen, die diese naturnahen, nachhaltigen und wohlschmeckenden Angebote auch genießen will. All diese Interessen zusammenzubringen, ist das erklärte Ziel von HeimatGenuss, einem Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird und im September an den Start ging. Die Idee eines solchen Netzwerkes überzeugte eine Wettbewerbsjury, die zukunftsfähige Ansätze für „ein Leben nach der Kohle“ im Revier zu bewerten hatte. Derzeit gibt es vor allem Einzelkämpfer und lokale Initiativen, die die Genuss-Fahne in der Region hochhalten. Mit diesem Projekt sollen nun aber „die Stärken und Ressourcen der beteiligten Betriebe gebündelt werden, um so die heimischen Genussbetriebe zu stärken und die Qualitätsküche bekannter zu machen“, unterstützt der sächsische Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Wolfram Günther, dieses Vorhaben ausdrücklich.

Auch die Akteure vor Ort reagieren begeistert, wie schon die HeimatGenuss Auftakttagung im Naumburger Gasthaus zur Henne zeigte. Rund 60 Gäste aus den drei beteiligten mitteldeutschen Ländern informierten sich über diese Initiative, die sowohl Gastronomen, als auch Primärerzeuger wie Landwirte. Schon bei dieser Auftaktveranstaltung zeigte sich, dass die Initiative HeimatGenuss den Herd nicht erst befeuern muss, manche Ideen stehen schon auf dem Feuer. So verwies Antje Peiser vom Saale-Unstrut Tourismusverband auf die Aktion Handgemacht Saale-Unstrut. Hier werden Produkte versammelt und gemeinsam vermarktet, die von Hand gefertigt mit ganz viel Herzblut für die Saale-Unstrut Region stehen.

Auch die Thüringer Sterneköchin Maria Groß freut sich über das Interesse an dem naturnahen Thema. Sie selbst sorgt mit ihrer Küche für einen der wenigen gastronomischen Leuchttürme auf der Restaurantkarte Mitteldeutschlands. Respekt und Demut fordert die rührige Köchin im Umgang mit den Geschenken der Natur, ob nun pflanzlicher oder tierischer Herkunft. Dieser nachhaltige Umgang mit Lebens-Mitteln präge ihren beruflichen Alltag, bekennt Maria Groß. „Darin sehe ich auch eine große sinnstiftende Aufgabe für die neue Initiative HeimatGenuss, in deren Dienst ich mich gern und aus voller Überzeugung als Genuss-Botschafterin stelle.“

Ein weiterer Genuss-Botschafter kommt aus Sachsen. Heiko Arndt ist mit Leib, Seele und Hirn leidenschaftlicher Koch. Dabei verlässt er sich nicht nur auf die Produkte seiner Nachbarschaft, sondern hat seinen eigenen Garten zur Gemüse-Spielwiese ausgebaut. Darunter allein 50 verschiedene Kartoffelsorten und Möhren in allen Farben des Regenbogens. Er sagt über sich: „Ich schätze Bodenständigkeit und Beständigkeit. Dazu gehört für mich auch, sich selbst immer treu zu bleiben und respektvoll zu handeln. Sei es im täglichen Miteinander oder im Umgang mit Produkten.“

Den Worten der Projektvorstellung folgen nun Taten zum Nachschmecken. Als nächste Aktion stehen in ausgewählten Restaurants der drei mitteldeutschen Bundesländer HeimatMenüs auf der Speisekarte. Damit ziehen die Küchenchefs ihre Kochmütze vor Respekt sowohl vor regionalen Leibspeisen mit lokalenProdukten, als auch vor den Gästen, die damit überrascht werden sollen.
Regional heißt eben keinesfalls Provinz, sind Christine Kauder und Thomas Marbach überzeugt. Sie kündigen die jeweils zweiwöchige Aktion bereits für den 18. Oktober in Sachsen-Anhalt an, ab 1. November zieht Sachsen nach, und ab dem 15. November setzt Thüringen den Schlusspunkt. Vom 15. bis 27. November finden in allen drei Bundesländern die HeimatSchaufenster-Wochen statt. Damit soll das Genussnetzwerk auch in den Regionen sichtbar gemacht werden. Regionale Produkte sorgen dann in den Schaufenstern von Fachhandel, Kultur- und Gastronomieorten oder Hofläden für Hingucker, unterstützt mit besonderen Regalen und Aufstellern. Fest geplant in dem Genuss-Tourismuskonzept sind nächstes Jahr zudem Picknick-Safaris und ein großes Kochkunstfest mit allen beteiligten Regionen. Parallel dazu entsteht eine interaktive Netzwerkseite, für die gegenwärtig ein GenussRadar entwickelt wird. Mit dem kann sich der Interessierte dann ab November zu Bauernhöfen, Produzenten, Manufakturen und natürlich auch zu entsprechenden Gastgeberorte navigieren.


Elstertalbahn-Kalender für 2022 erschienen

Elstertalbahn Kalender 2022

Die Elstertalbahn hat viele Freunde. Für sie, aber nicht nur für Kenner: Jetzt ist der Kalender 2022 mit schönen Fotografien der traditionsreichen Bahn erhältlich!

Die Elstertalbahn von Gera über Greiz und Plauen nach Weischlitz gilt als eine der schönsten Eisenbahnstrecken in Deutschland. Südlich von Weischlitz führen die Gleise im idyllischen Tal der Weißen Elster weiter bis nach Bad Brambach. Auf dieser 90 km langen Relation verkehren tagtäglich moderne Triebwagen sowie an ausgewählten Tagen im Jahr historische Dampfzüge. Auf ihrer Fahrt durch das Vogtland überqueren die Züge knapp 50 Brücken und durchfahren 8 Tunnel – ein Superlativ in Deutschland! Links und rechts der Bahnstrecke erheben sich z. B. in Gera und Greiz stolze Residenzbauten, wie auch Plauen als Stadt der Spitze, die Teppichstadt Oelsnitz und Adorf als Tor zum „Oberen Vogtland“, die immer einen Besuch wert sind!
Der vorliegende Kalender wirbt für all diese touristischen Reize und lädt zum Entdecken dieser Kleinode zu einer Reise mit der Eisenbahn ein.

Format: 42,0 cm x 29,7 cm • Spiralbindung • 13 farbige Hochglanzfotos mit Kalendarium • inkl. Streckenverlauf der Elstertalbahn von Cheb (Tschechien) über Sachsen bis Gera (Thüringen)

https://shop.concepcion.de/Vogtland-Verlag/Unterwegs-an-der-Elstertalbahn.html

https://www.elstertalbahn.de/elstertalbahn/