Lebensart

Thüringer Waldzoo Gera wieder geöffnet

Thüringer Waldzoo Gera wieder geöffnet

Ab 10. April 2021 dürfen die Tierparks und Zoos in Thüringen wieder öffnen. Auch der Thüringer Waldzoo Gera bereitet sich darauf vor. „Wir freuen uns endlich wieder Gäste begrüßen zu dürfen. Gerade für die Tiere sind die Besucher eine wichtige Abwechslung“, so Tierparkleiter Ulrich Fischer. 

Aufgrund der langen Zeit der Schließung rechnet der Tierpark mit einem großen Besucherandrang in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung. Da die Sicherheit der Besucher an oberster Stelle steht, wird um Beachtung und Einhaltung der Verhaltensregeln gebeten. Dies gilt insbesondere für die Vermeidung von Gruppenbildungen. Die Kontaktverfolgung wird über Formulare an der Kasse gewährleistet.

„Trotz einiger notwendiger Einschränkungen können unsere Gäste alle Tiere sehen und beobachten“, so Tierinspektor Steffen Horn. Mittlerweile freue sich der Tierpark über viele Neuzugänge: Am 21. Januar 2021 kam eine männliche Owamboziege zur Welt, gefolgt von drei weiblichen gescheckten Bergschafen im Februar. Die Jungtiere haben noch keinen Namen und freuen sich über Vorschläge durch angehende Tierpaten. Der jüngste Nachwuchs, ein Minishettiehengst, wurde zum Frauentag geboren. „Mit seinem Charme hat er die Herzen vieler Geraer im Sturm erobert, so dass er bereits wenige Tage nach seiner Geburt einen Paten gefunden hat. Der hat ihn auf den Namen ‚Arthur vom Thüringer Waldzoo Gera‘ getauft“, erklärt Horn. Zudem haben um die Osterzeit viele Osterküken und kleine Osterhasen das Licht der Welt erblickt. Die Trampeltierstute Tami erhielt bereits vor Ostern einen neuen Lebensgefährten – den Trampeltierwallach Pavel aus dem Tierpark Hamm. Wer hofft das Löwentrio zu sehen, muss nicht mehr lange warten: „Wir erwarten Mufassa, Sari und Mali am Montag, den 12. April 2021“, verrät der Tierinspektor.

Dienstags, mittwochs, donnerstags und am Wochenende dampft nun auch wieder die Parkeisenbahn täglich von 9.30 Uhr bis 11.30 und von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr durch den Martinsgrund. Die Fahrten beginnen immer halb und um einer Stunde vom Bahnhof „Wildkatzen“. Der eingeschränkte Fahrdienst ist ein Bestandteil einer durchzuführenden Auflage, welche auch besagt,  dass nur jedes zweite Abteil besetzt werden darf.

Von April bis Oktober ist der Tierpark täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Einlasszeit endet 17.30 Uhr. Kommentierte Fütterungen, Putz-und Pflegezeiten im Streichelgehege, Führungen, Kindergeburtstage und Tiertrekking sind in der derzeitigen Situation nicht möglich.

Foto: Stadt Gera


Wiedereröffnung des Karl May Museums Radebeul

Seit 8. April sind die Villa Shatterhand, die Villa Bärenfett und der Museumspark unter folgenden Auflagen für unsere kleinen und großen Gäste wieder zugänglich:

1. Terminbuchung für den Besuch erforderlich Besuchstermine müssen bis zum Vortag Ihres Besuchs ausschließlich telefonisch gebucht werden. Wochenendtermine müssen bis spätestens Freitag 16:00 Uhr gebucht werden.

2. Negativer Covid-19-Test Besucherinnen und Besucher müssen jeweils einen tagesaktuellen negativen Covid-19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen. Die Testpflicht gilt nicht für Personen unter sieben Jahren. Ein Test ist tagesaktuell, wenn dessen Vornahme zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme von Angeboten und Leistungen nicht länger als 24 Stunden zurückliegt. 

3. Mindestabstand Auf dem gesamten Museumsgelände ist stets darauf zu achten, dass die Mindestabstände von 1,5 bis 2 Meter eingehalten werden.

4. Maskenpflicht In allen Gebäuden des Museums gilt grundsätzlich Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Kleinkinder.

5. Hygienemaßnahmen Die Hygienemaßnahmen im gesamten Museum sind verstärkt worden. Desinfektionsspender befinden sich in allen WCs sowie an den Zugängen der Museumsgebäude.

6. Gruppenführungen und Veranstaltungen Bis auf weiteres werden im Museum keine Führungen, museumspädagogische Programme und Veranstaltungen stattfinden. Dies gilt auch für den Erlebnisrundgang „Damals, als ich Old Shatterhand war …“. Besuche von Familien und kleinen Gruppen bis 10 Personen sind möglich, wenn die einzelnen Gruppenmitglieder die Abstands- und Maskenregeln einhalten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Verkürzte Öffnungszeiten

Aufgrund der aktuellen Situation hat das Museum bis auf weiteres nur donnerstags bis sonntags von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. 2. Maximale Anzahl an Besucherinnen und Besuchern Die Anzahl an Gästen im Museum sind auf 30 Personen begrenzt.

Mehr Informationen unter www.karl-may-museum.de


Neustart für die Burg Kriebstein

Die Ausstellungen „Dicke Luft. Burg Kriebstein und die Papierfabrik 1856 – 1945“ und Fotografien von Dirk Schönfuß sind zu sehen
Burg Kriebstein

Nach fünfmonatiger Schließzeit ist die Burg Kriebstein in die neue Saison 2021 gestartet.
Laut aktueller Sächsischen Coronaschutzverordnung und der Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen dürfen Museen wieder öffnen. Voraussetzung für den Zugang in die Burg ist die Vorab-Buchung eine Online- Zeitfenstertickets unter www.shop.schloesserland-sachsen.de sowie der Nachweis eines tagaktuellen negativen Selbst-, Schnell- oder PCR Tests. Zudem müssen vor Ort die Kontaktdaten hinterlassen werden. Die Burg ist dienstags bis freitags von 10-17 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr geöffnet.

In der Burg erwartet unsere Besucher neben den Museumsräumen die Sonderausstellung „Dicke Luft. Burg Kriebstein und die Papierfabrik 1856-1945“ sowie eine neue Fotoausstellung in der kleinen Galerie. Dirk Schönfuß zeigt Fotografien zum Thema "Wer weiß, wer weiß, was hier geschah? - Schlösser, Burgen und ihre Geschichten“. Schlösser, Burgen, Klöster, Festungen… sie haben die Jahrhunderte überdauert. Oft waren sie Schauplätze bekannter historischer Ereignisse, an die man sich noch heute erinnert. Aber wenn man sie besucht, dann fragt man sich oft auch, wie ihre Bewohner wohl gelebt haben – nicht nur die Fürsten, auch die Ritter, Handwerker und einfachen Menschen. So haben diese Orte seit jeher die Fantasie der Menschen angeregt und waren eine Quelle für Märchen und Sagen. Die vorliegende Ausstellung greift sich solche Orte heraus – vom rauen Norden Schottlands bis in die Wüste der arabischen Halbinsel – und sie zeigt die Menschen, die umgebende Landschaft, das Essen, bauliche Details, Brauchtum und vieles mehr von dem, was das einzigartige Ambiente dieser Orte prägt.
Dirk Schönfuß ist in Westewitz aufgewachsen und lebt seit 1994 mit seiner Familie in Waldheim. Er ist Wirtschaftsinformatiker und arbeitet als Teamleiter. Für Dirk Schönfuß ist die Fotografie das wichtigste künstlerische Ausdrucksmittel. Seit den 1990er Jahren kommen bevorzugt Landschaften, Architektur, Menschen und Tiere vor seine Linse. Die Motive findet der Waldheimer auf der ganzen Welt, oft aber auch direkt vor der eigenen Haustür.

Die Kamera begleitete ihn auf mehr als einhundert Auslandsreisen, u.a. nach Asien, Russland, Australien und auf die arabische Halbinsel. Besonders angetan hat es ihm jedoch die inszenierte Fotografie an Originalschauplätzen. Dabei möchte er Bilder erschaffen, bei denen Umgebung, Licht, Kostüm und Ausdruck ein stimmiges Ganzes ergeben und eine Geschichte erzählen. Mit der vorliegenden Ausstellung setzt er seine Arbeit mit Bildserien fort. Die Einzelaufnahmen haben dabei einen unterschiedlichen Charakter, bilden aber dennoch ein Ganzes. Dirk Schönfuß ist Mitglied der Waldheimer Fotofreunde (seit 2006) sowie des Kunst- und Fotovereins Grimma e.V. (seit 2018).

Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gemeinnützige GmbH Burg Kriebstein | 09648 Kriebstein

Foto: Dirk Schönfuß


Weimar: Themenjahr 2021 „Neue Natur“

Zum Auftaktwochenende im Park an der Ilm am 17. und 18. April eröffnet die Hauptausstellung „‚Ich hasse die Natur‘. Mensch, Natur, Zukunft“ im Schiller-Museum.

Ab 17. April 2021 veranstaltet die Klassik Stiftung Weimar ein Themenjahr zur Beziehung von Mensch und Natur. Ausstellungen, Feste, Podiumsdiskussionen, Workshops und vieles mehr reflektieren das spannungsvolle Verhältnis zu unserer Umwelt in den Wissenschaften, in der Kunst und Gartenkunst, in der Literatur und Ernährung bis hin zur aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte über den Klimawandel und Zukunftsperspektiven. Als Außenstandorte der Bundesgartenschau 2021 stehen dabei erstmals die historischen Parks und Gärten der Klassik Stiftung im Fokus. Über ihre Schönheit, ihren Nutzen und ihre Gefährdung will die Stiftung mit ihren Besucherinnen und Besuchern diskutieren – stellvertretend für die Beziehung des Menschen zur Natur weltweit.
Das Zentrum für die Interaktion mit den Besucherinnen und Besuchern ist das Grüne Labor am Tempelherrenhaus im Park an der Ilm, ein temporärer Pavillon, der zugleich als Informationszentrum, Veranstaltungsort und Vermittlungswerkstatt dient. Er entsteht überwiegend aus Materialien, die bei der Pflege des Parks als ‚Natur-Abfall‘ übrigbleiben. Darüber hinaus wird das Grüne Labor in einer mobilen Variante mit drei auf Lastenfahrrädern montierten Pop-Up-Werkstätten in alle Bezirke der Stadt fahren.
Programmatisch ist das Themenjahr 2021 „Neue Natur“ als Parcours angelegt. Die Besucherinnen und Besucher flanieren zu den einzelnen Aktions- und Ausstellungspunkten in den Parks und im Stadtraum. Der Fokus liegt auf dem Park an der Ilm mit Goethes Gartenhaus und dem Grünen Labor sowie auf dem Schlosspark Belvedere. Neben neuen Parkeingängen und Leitsystemen laden zahlreiche Veranstaltungen, Rucksacktouren und thematische Spaziergänge zum Erkunden ein. Im Römischen Haus im Park an der Ilm und im Westpavillon des Schlosses Belvedere können die Besucherinnen und Besucher an interaktiven Parkmodellen mehr über die Gestaltung der Anlagen erfahren. Eine multimediale Einführung zur Geschichte des Parks an der Ilm findet sich ab Sommer 2021 im Erlebnisportal Weimar gegenüber der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Für Individualbesucher wird die App Weimar+ (ehemals Bauhaus+) um einen Medienguide für den Park an der Ilm erweitert. Das neue Magazin der Klassik Stiftung Weimar erscheint erstmals im Frühjahr 2021 mit dem Themenschwerpunkt „Neue Natur“. Auch die Museen in und an den Parks zeigen Ausstellungen rund um das Thema „Natur und Mensch“. Diese teilen das Jahresprogramm in zwei Hälften, markiert durch zwei Großveranstaltungen im Park an der Ilm am 17. und 18. April sowie im Schlosspark Belvedere am 5. und 6. Juni.
Zum Auftaktwochenende im Park an der Ilm am 17. und 18. April eröffnet die Hauptausstellung „‚Ich hasse die Natur‘. Mensch, Natur, Zukunft“ im Schiller-Museum.

Benannt nach einem Zitat von Thomas Bernhard ist die Schau der kontroverse Kontrapunkt zu den idyllischen Parklandschaften. Sie thematisiert die wechselseitige Zerstörung von Mensch und Natur durch eine innovative Kombination aus bedeutenden Sammlungsobjekten, literarischen Texten, zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Medienstationen. Die Besucherinnen und Besucher werden mit künstlerischen, wissenschaftlichen und kulturhistorischen Positionen sowie mit tröstenden und verstörenden Zukunftsvisionen konfrontiert. Das Kolleg Friedrich Nietzsche vertieft diese Fragestellungen philosophisch in der Veranstaltungsreihe „Weimarer Kontroversen“. Unter dem Titel „Neue Natur diskursiv“ diskutieren in sechs hybrid stattfindenden Debattenformaten unter anderem Luisa Maria Neubauer, Antje Boetius, Susan Neiman, Almut Linde, Robert Pfaller und Andreas von Westphalen über die Vielfalt möglicher und unmöglicher Naturbeziehungen. Ebenfalls ab dem 17. April zeigen das Bauhaus-Museum Weimar („Bauhaus und Natur: Lyonel Feininger mit dem Rad unterwegs“), die Herzogin Anna Amalia Bibliothek („Land. Fluss. Kentmanus. Natur erforschen im 16. Jahrhundert“) und das Nietzsche-Archiv („Denken im Freien. Fotografien von Nietzsches Naturen“) jeweils ortspezifische Präsentationen zur Beziehung von Mensch und Natur. Ab dem 8. Mai lädt das Liebhabertheater Schloss Kochberg zur arkadischen Miniaturoper „Der gefangene Amor oder die Liebe in Fesseln“ ein.

Am zweiten Auftaktwochenende im Schlosspark Belvedere am 5. und 6. Juni eröffnet die Klassik Stiftung im Gärtnerwohnhaus die neue Ausstellung „Die Hüter der goldenen Früchte“ zur Orangerie-Kultur. Auch das bereits erwähnte interaktive Parkmodell wird ab diesem Wochenende zu erleben sein. Zu Goethes Geburtstag am 28. August eröffnet die Parkhöhle mit einem neuen Zugang und einer neuen Dauerausstellung zu „Klima, Erde, Gewalt“. Das Goethe- und Schiller-Archiv zeigt ab dem 10. September die Ausstellung „Natur auf Papier“. Den letzten Höhepunkt des Themenjahres markiert die große Impressionismus-Ausstellung „Landschaften im Licht. Ludwig von Gleichen-Russwurm“ im Schiller-Museum ab dem 18. September 2021.
Die Klassik Stiftung veranstaltet das Themenjahr „Neue Natur“ aus Anlass der BUGA 2021 in Erfurt. Sie verantwortet die Aufwertung und bessere Erschließung von sechs BUGA-Außenstandorten, die ihr gehören: der Park an der Ilm, Goethes Garten am Stern und die Schlossparks Belvedere, Tiefurt, Kochberg und Ettersburg. Für die damit verbundenen infrastrukturellen und konzeptionellen Vorhaben standen der Stiftung EU-Mittel (EFRE) zur Verfügung. Viele der Maßnahmen, zu denen auch umfassende denkmalpflegerische Verbesserungen der Parklandschaften, eine optimierte Toilettensituation, das Grüne Labor sowie neue Park-Leitsysteme zählen sind auf Dauer angelegt, kostenfrei zugänglich, barrierearm und familienfreundlich konzipiert. Die Kombikarte „Neue Natur“ berechtigt zum einmaligen Eintritt in alle am Themenjahr beteiligten zahlungspflichtigen Ausstellungen und Einrichtungen.


Gothaer Tierpark öffnet wieder

Die KulTourStadt Gotha GmbH folgt weiterhin der Thüringer Verordnung zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Folglich bleiben alle Kultureinrichtungen bis mindestens 24. April 2021 geschlossen.

Entsprechend dieser Verordnung ist es jedoch zoologischen Einrichtungen wieder gestattet, für den Besucherverkehr zu öffnen. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, Ihnen mitzuteilen, dass der Tierpark Gotha am 10. April 2021 wieder seine Tore öffnen wird! Nähere Informationen zur Wiederöffnung und zu den aktuellen Einschränkungen finden Sie auf der Webseite des Tierpark Gotha.

Die Gothaer Tourist-Information ist weiterhin von Montag bis Freitag von 10.00 bis 15.00 Uhr telefonisch unter: 03621 510 450 sowie per E-Mail unter: tourist-info@gotha-adelt.de für Rückfragen erreichbar. Unter dem Motto „Call & Collect“ können sich Kunden des „Gotha adelt“-Ladens zudem beraten lassen, einzelne Produkte oder Präsentkörbe bestellen und diese nach Vereinbarung kontaktlos vor Ort am Hauptmarkt 40 abholen und bezahlen. Die Mitarbeiter des „Gotha adelt“-Ladens sind Montag bis Freitag von 10.00 bis 15.00 Uhr telefonisch unter: 03621 510 440 erreichbar.


Neues Angebot für Reisen mit dem Smartphone in Thüringen

Thüringer Staatskanzlei und Thüringer Tourismus GmbH veröffentlichen digitale Tour zum Schlösserland Thüringen

Eine neue Erlebnis-Tour ergänzt ab sofort das Angebot der Thuringia.MyCulture.-App, dem digitalen Kulturreiseführer der Thüringer Staatskanzlei und der Thüringer Tourismus GmbH (TTG). Wer die App nutzt, kann mit der neuen Tour auf eine virtuelle Erlebnisreise durch das Schlösserland Thüringen gehen. In Zusammenarbeit mit dem Marketingverbund „Schatzkammer Thüringen“ wurden zehn Stationen ausgewählt, die für den Facettenreichtum der Schlösser- und Gartenlandschaft Thüringens stehen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Reisebeschränkungen ist die App mittlerweile von überall nutzbar und dient so vorerst der Reiseinspiration. Sollten touristische Reisen wieder möglich sein, kann sie Thüringen-Gäste aber auch direkt vor Ort begleiten. Bisher sind insgesamt sieben Erlebnis-Touren in der kostenfreien App abrufbar.

Tour soll auch BUGA-Gäste locken

„Lehrreiche und spielerische Erlebnisreisen durch Thüringen mit spannenden und interaktiven Elementen: Das bietet Thüringens digitaler Kulturreiseführer ‚Thuringia.MyCulture.‘, erklärt Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff. „Vor dem Hintergrund der anstehenden Bundesgartenschau in Erfurt ist nun auch die herausragende Schlösser- und Parklandschaft Thüringens dabei.“ Repräsentiert wird diese über eine Auswahl charakteristischer Schlösser und Grünanlagen: Schloss und Park Altenstein in Bad Liebenstein, Friederikenschlösschen in Bad Langensalza, Schloss Friedenstein in Gotha, Schloss Tiefurt in Weimar, Dornburger Schlösser, Heidecksburg in Rudolstadt, Schloss und Park Kochberg in Großkochberg, Schloss und Park in Greiz, Schloss Burgk an der Saale und Schloss Belvedere in Weimar. 

Von den insgesamt zehn Stationen in der Schlössertour sind acht auch gleichzeitig Außenstandorte der BUGA. Darüber hinaus ist eine neue Tour „BUGA Außenstandorte“ vorgesehen. Innerhalb dieser Tour sollen alle 25 Außenstandorte mit Anschrift auf einer Karte hervorgehoben werden sowie eine Verlinkung zur Website erfolgen. Gezeigt werden soll auch das Außenstandorte-Video.

Für die Thüringer Tourismus GmbH ist die neue Tour eine optimale Ergänzung zur aktuellen Tourismuswerbung: „Mit der Schlösser-Tour bieten wir einen Einblick in herrschaftliche Residenzen und ihre gepflegten Anlagen – vor allem für BUGA-Besucher kann ich mir keinen besseren Mix aus Kultur und Natur vorstellen“, so Dr. Franz Hofmann, Geschäftsführer der Thüringer Tourismus GmbH. „Und ob nun Gärten, Parks oder Wälder: Reisen ins Grüne werden sich in diesem Jahr besonderer Beliebtheit erfreuen und wir werden verstärkt dafür werben.“

Gesamtkunstwerk Schloss erleben

Herausragende Persönlichkeiten, die Schlossarchitektur sowie die umliegenden Parks und Gärten – all das ergibt das Gesamtkunstwerk Schloss. Jede Station in der Tour bildet diesen Dreiklang ab. Dabei wird jeweils eine prägende Person aus der Schlossgeschichte, ein baulicher Höhepunkt und eine botanische Besonderheit vorgestellt. So bietet die Tour einen abwechslungsreichen Einblick in Thüringens Schlösservielfalt und vermittelt Wissenswertes sowie überraschende Anekdoten. App-Benutzer werden zum Mitmachen animiert und können rätseln, entdecken, wischen, lauschen, staunen, schmunzeln und knipsen. Ganz besondere Aussichten erwartet die Nutzer außerdem: Atemberaubende Drohnen-Flüge zeigen die Thüringer Schlösser aus ungewohnten Perspektiven.

Zur App Thuringia.MyCulture.

Im Jahr 2018 gestartet, beinhaltet die „Thuringia.MyCulture.-App bisher Touren zum mittelalterlichen Erfurt, zu Weimar und der Moderne, zum Bauhaus in Thüringen, zu Johann Sebastian Bach, zu besonderen Thüringer Persönlichkeiten sowie eine Tour zur „Blumenstadt Erfurt“. Die bisherige Entwicklung wurde mit rund 631.000 Euro von der Thüringer Staatskanzlei finanziert. Die inhaltliche Gestaltung und Weiterentwicklung wird von der Thüringer Tourismus GmbH verantwortet und erfolgt in enger Abstimmung mit den Kulturstätten. Für die inhaltliche Umsetzung der neuen Schlössertour wurde die Agentur C4 aus Berlin beauftragt. Die Thuringia.MyCulture.-App wird von Nutzern aktuell mit 4,9 von 5 Sternen bewertet und ist für iOS sowie Android in Deutsch und in Englisch kostenfrei verfügbar.

Eine Information der Thüringer Tourismus GmbH


Thüringer Sport- und Outdoormesse sport.aktiv wieder 2022

Die Messe Erfurt verschiebt die vom 10. bis 11. April 2021 geplante Sport- und Outdoormesse sport.aktiv aufgrund der Covid-19-Pandemie. Die nächste Sportmesse wird auf dem Erfurter Messegelände vom 23. bis 24. April 2022 stattfinden.

Das Konzept der sport.aktiv beruht auf dem Miteinander, dem Ausprobieren und damit vor allem auf dem Kontakt zwischen Ausstellern, Besuchern und Mitwirkenden. „Aktuell können wir nicht guten Gewissens eine Messe durchführen, bei der die Menschen in unmittelbarer Nähe zueinander Sport treiben. Nach den aktuellen Sonderverordnungen des Thüringer Gesundheitsministeriums sind diese zudem untersagt. Für die Messe Erfurt als Veranstalter haben die Sicherheit und die Gesundheit aller Besucher, Aussteller, Programmteilnehmer und Mitarbeiter oberste Priorität.“ Darin sind sich das Organisationsteam sowie die Geschäftsführung der Messe Erfurt einig. 

Im kommenden Frühjahr soll das neue Konzept der sport.aktiv aufgehen. Dann laden in zwei Messehallen sowie im Freigelände fünf Themenwelten zum Entdecken und Ausprobieren ein: Outdoor, Radsport, Kinder- und Vereinssport sowie Trendsport und Wintersport. Dann stehen für zwei Tage Mitmach-Aktionen sowie die sportlichen Sommertrends 2022 auf dem Programm.

Premiere feiert im April 2022 zur Thüringer Sportmesse dann auch der 1. Adventure Run in der Messehalle 1 sowie im Freigelände. Es wird der erste Indoor-Hindernislauf in Deutschland sein. Der „Legend of Cross“-Erfinder und Olympiasieger Nils Schumann bereitet auf der Fläche von 6.000 m² einen Parcours für die ganze Familie vor. Auch ein Promilauf soll auf der Strecke stattfinden.

Alle Informationen zur sport.aktiv sind auf der Webseite www.sportaktiv-erfurt.de verfügbar. Stets Aktuelles ist auch auf der Instagram- sowie der Facebook-Seite zu finden: erfurt.sport.aktiv

 


Museum für Naturkunde Gera braucht Unterstützung

Heimatkundler zwischen Greiz und Bad Köstritz sind gefragt

Das Museum für Naturkunde Gera plant für 2022 ein Ausstellungsprojekt zum Fluss Weiße Elster und ihrem Tal zwischen Greiz und Bad Köstritz. Die inhaltlichen Vorbereitungen sollen bis zum Jahresende 2021 abgeschlossen sein. Hierfür werden Heimatkundler, Geschichts- und Heimatvereine, Ortschronisten und andere museale Einrichtungen um Mithilfe gebeten. Gesucht werden Quellen zu historischen Sichtungen oder Begegnungen mit dem Biber an der Weißen Elster zwischen Greiz und Bad Köstritz innerhalb der letzten Jahrhunderte bis maximal 2019. Darüber hinaus sucht das Museum aus der Elster stammende Flussperlmuschelschalen und aus solchen gefertigte Perlmuttgegenstände bzw. Schmuckgegenstände, die Perlen aus der Weißen Elster enthalten. Interessierte, die über entsprechendes Bildmaterial verfügen oder anderweitige Quellen und Hinweise benennen können, sind herzlich eingeladen, sich telefonisch oder per E-Mail beim Museum für Naturkunde Gera zu melden.

Museum für Naturkunde Gera, Nicolaiberg 3, 07545 Gera
Tel. 0365 / 52003  E-Mail: museum.fuer.naturkunde@gera.de


Kurz & knapp

Die Gothaer Tourist-Information bietet die Möglichkeit, den Rundgang durch die Kasematten virtuell zu erleben - dank der Initiative „360 Grad Thüringer Wald erleben“ des Regionalverbundes Thüringer Wald, der zu den touristischen Partnern der Gothaer Tourist-Information zählt. Interessierte können sich somit von Zuhause aus mit virtuellen Schritten in die seit über 350 Jahren unveränderten Festungswerke unter Schloss Friedenstein begeben.

Im Podcast LeseZEIT lässt das Museum Burg Posterstein historische Persönlichkeiten und Quellen zu Wort kommen. Die „LeseZEIT“ gibt es immer sowohl als Audio-Beitrag zum Anhören als auch als Text zum Nachlesen. Hier geht es zum Podcast LeseZEIT:

https://blog.burg-posterstein.de/lesezeit/

Trotz intensiver Vorbereitungen und Planung auf der Grundlage eines umfassenden Hygienekonzepts muss die artthuer – 12. Kunstmesse Thüringen auf der Messe Erfurt 2021 endgültig abgesagt werden. Für die vom 6. bis 8. November 2020 geplante größte mitteldeutsche Kunstmesse war bisher noch ein Ersatztermin für Anfang Mai dieses Jahres diskutiert worden.


Neue Beachplätze entstehen im Hofwiesenpark Gera

Am 17. März begannen die Bauarbeiten zur Errichtung neuer Beachvolleyball-Plätze auf der Fläche am alten Sommerbad. Seit dem Abbau der dortigen Minigolfanlage lag die Fläche vollständig brach. Oberbürgermeister Julian Vonarb kündigte bereits in seiner Neujahrsansprache und während seiner ersten Digitalen Bürgersprechstunde in der letzten Woche an, diese Fläche wieder beleben zu wollen. Die insgesamt ca. 800 Tonnen Sand, ein spezieller Sportsand, stammen aus den Gera Beach Veranstaltungen der letzten beiden Jahre, die auf dem Marktplatz stattfanden. Nach dem Erdaushub und dem Einbau der Drainage werden derzeit etwa 500 Tonnen Sand von der Adelheid Meißner GmbH aufgeschüttet. Der Rest des Sandes wird zum Austausch des alten Sandes der bisherigen Beachvolleyballanlage im Hofwiesenpark und für das umliegende Areal um die neuen Plätze verwendet.

Die Bauarbeiten sollen noch im März beendet werden, so dass voraussichtlich im April erste Sportbegeisterte die Flächen unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienerichtlinien nutzen könnten. René Soboll, Leiter der Abteilung Sport, Ehrenamt und Städtepartnerschaften, freut sich auf die neue Anlage: „Es ist wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt gerade in der aktuellen Zeit zu zeigen, dass wir als Stadtverwaltung bemüht sind, neue attraktive Freizeitangebote zu schaffen. Die neuen fachgerechten Beachvolleyball-Plätze sollen für den Freizeit- und Breitensport, aber auch für die mögliche Nutzung von Schulen bereitgestellt werden. Ich lade alle Interessierte ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.“


Pößneck: Einmaliger Urkundenbestand ab sofort online einsehbar

360 Urkunden aus fast 600 Jahren Stadtgeschichte
Pößneck: Einmaliger Urkundenbestand ab sofort online einsehbar

360 Urkunden aus fast 600 Jahren Stadtgeschichte, die älteste aus dem Jahr 1329, sind jetzt digital für alle Interessierten kostenfrei einsehbar. Damit endet ein über sieben Jahre währender Prozess. Zu Beginn, im November des Jahres 2013, sichteten Vertreter*innen der Sicherungsverfilmungsstelle Thüringen des Landesarchivs in Weimar den Urkundenbestand der Stadt Pößneck und befanden, dass diese einzigartige Sammlung von historischen Dokumenten besonderen Schutzes bedarf und speziell gesichert werden sollte. Das Pößnecker Stadtarchiv war damit das erste in Thüringen, dessen Bestände auf Mikrofilm verewigt wurden. Kaum ein anderes Stadtarchiv kann solch eine über die Jahrhunderte vollständige Sammlung historischer Dokumente ihr Eigen nennen. Durch Kriege, Brände oder andere Umstände weisen viele Archivalien erhebliche Lücken auf - nicht so der Pößnecker Urkundenbestand, hier sind zum Beispiel Verleihungsurkunden, Schenkungen, Gerichtsordnungen, Urkunden aus dem Zins- und Erbrecht sowie Urkunden des ehemaligen Kameliterklosters in einer selten vorkommenden Vollständigkeit zu finden. 

Nach der Verfilmung der Urkunden durch die Sicherungsverfilmungsstelle Thüringen wurde der Film in den Barbarastollen in Oberried bei Freiburg eingelagert, den zentralen Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland für Sicherungsfilme von national wertvollem Archivmaterial, der unter UNESCO-Schutz steht. Einen weiteren Sicherungsfilm erwarb anschließend die Stadt Pößneck für das eigene Archiv. Über dessen Einlagerung hinaus wurde beschlossen, nicht nur die Sammlung einzigartiger Urkunden im Museum642 – Pößnecker Stadtgeschichte auszustellen, sondern dieses kulturelle Erbe Pößnecks kostenfrei für jedermann zugänglich und zugunsten der Forschung verfügbar zu machen. In enger Zusammenarbeit mit der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena wurden die Mikrofilmaufnahmen digital aufbereitet und auf dem Portal der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) „dana Thüringen – Digitales Archiv nichtstaatlicher Archive“ online einsehbar gemacht.

Gleiches ist für einen zweiten überregional bedeutenden Dokumentenbestand der Stadt vorgesehen: Das Pößnecker Stadtarchiv hat einen wertvollen Fundus an historischen Stadtrechnungen zu bieten - 513 gebundene Stadtrechnungen von 1399 bis 1919. Im Jahr 2018 stufte die Sicherungsverfilmungsstelle auch diesen Bestand als national wertvolles Kulturgut ein. Nach einem Jahr der Vorbereitungsmaßnahmen durch das Stadtarchiv Pößneck wurden die Bestände ab 2019 der Sicherungsverfilmungsstelle Thüringen übergeben und bis 2020 auf 57 Mikrofilme übertragen. Durch ein aktuelles Landesförderprojekt in Kooperation mit der ThULB Jena sollen auch die Pößnecker Stadtrechnungen digital für Forschungszwecke und Interessierte - und zwar ebenfalls kostenfrei - zur Verfügung gestellt werden.

Während dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, steht der historische Urkundenbestand bereits jetzt digital zur Verfügung – und ist hoffentlich auch bald wieder im Original zu betrachten: in einer Hochsicherheitsvitrine im Museum642 – Pößnecker Stadtgeschichte, sobald dieses wie alle Museen im Lande seine Pforten wieder öffnen darf.

Abbildung: Lehensbrief von 1673 im Schaukasten im Museum642 - Foto Stadt Pößneck

 


In der Fastenzeit natürlich gut essen – Alles über Zucker

Ernährungsberaterin Adaeze Wolf alias Naturally Good vermittelt ihr Wissen über Gesundheit und Essen in Onlinekursen. So gelingt ein guter Umgang mit Zucker
Ernährungsberaterin Adaeze Wolf alias Naturally Good vermittelt ihr Wissen über Gesundheit und Essen in Onlinekursen. So gelingt ein guter Umgang mit Zucker

Die Schokohasen sind wieder am Start, obwohl wir gefühlt erst gestern den letzten Weihnachtsmann vertilgt haben. In wenigen Wochen ist Ostern. Und mit dem Fest kommen die Süßigkeiten. Dabei weiß man schon längst und Studien belegen es: Zucker tut dem Körper nicht gut. "Zucker liefert in seiner isolierten Form leider nichts anderes als schnelle Energie und wenn wir eben diese nicht ausreichend verbrennen, dann speichert unser Körper sie als Fett", bringt es Adaeze Wolf, Gesundheits-Coach, Ernährungsexpertin und Lifestyle-Bloggerin (Naturally Good) aus dem badischen Mosbach auf den Punkt. "Der Körper bekommt keine Vitamine, keine Mineralstoffe und all das, was er braucht, um leistungsfähig zu sei. Das kann schnell zu diesen Heißhungerphasen führen, aus denen wir sehr schlecht wieder rauskommen. Dann schieben wir den Schokoriegel hinterher, um schnelle Energie zu haben, und fallen wieder in ein Zuckerloch…“.

Ohne Generalverbote: Gesund leben leicht gemacht mit Adaeze Wolf

Dass das auf Dauer nicht gesund ist, wissen die meisten, auf Zucker zu verzichten, ist aber trotzdem schwer. Besseren Umgang mit der Ernährung lernen, kann man jetzt bequem zuhause mit einem Onlinecoaching in der Weltbild-Home-Academy. Warum nicht die Fastenzeit für einen Ernährungscheck und Essens-Neustart nutzen?

Ein Generalverbot für alles, was süß und lecker ist, ist nicht die Lösung“, erklärt Adaeze Wolf. Ziel ist, auf gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse zu setzen und achtsam mit Zucker umzugehen. In ihren Onlinekursen über Ernährung erklärt die Gesundheitsexpertin, wie das geht und stellt das Clean-Eating-Konzept vor. Unter dem Titel „Alles über Zucker“ verrät sie beispielsweise, wie die gesunde Balance gelingt. Die gute Nachricht: „Wir können alles essen – auch Süßes!“. Dabei helfen ein Selfcheck mit einem  „Heißhungerprotokoll“ und Rezepte für zuckerfreie Kuchen und mehr. Der Vorteil der Kurse: Man bestimmt selbst, wann und wo man lernt und kann bis zu drei Monate auf die Inhalte zugreifen. 

Über Adaeze Wolf: Adaeze Wolf ist zertifizierter Health & Life Coach, Autorin und Gründerin des Blogs Naturally Good®. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Gesundheitsexpertin und gibt ihr Wissen in Coachings, auf ihrem Blog NaturallyGood.de, in Vorträgen, Health-Food-Workshops und Retreats weiter.

Foto: Ernährungsexpertin Adaeze Wolf vermittelt ihr Wissen über Onlinekurse (Copyright: Adaeze Wolf)

Weitere Informationen: https://weltbild-home-academy.de/produkt/naturally-good-alles-ueber-zucker/

 


Tourismusinformation Altenburger Land veröffentlicht Ausflugs- und Urlaubsplaner 2021/2022

Tourismusinformation Altenburger Land veröffentlicht Ausflugs- und Urlaubsplaner 2021/2022

Die Tourismusinformation Altenburger Land hat die 3. Auflage des Ausflugs- und Urlaubsplaners herausgegeben. Die 52 Seiten starke Broschüre informiert über Unterkünfte sowie attraktive Freizeitangebote aus den Bereichen Kultur, Natur, Spiel und Genuss. Ergänzend werden die Veranstaltungshighlights für das aktuelle und das kommende Jahr aufgeführt.

„Das Altenburger Land – ein Juwel im Herzen Mitteldeutschlands“, so wird die Region im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im aktuellen Urlaubs- und Ausflugsplaner beschrieben. Das Altenburger Land bietet Geschichte, Kultur und Natur in einer solchen Fülle, dass die Entscheidung oft schwerfällt. Nicht nur die Stadt Altenburg bezaubert mit einem traumhaften Residenzschloss und einem der größten innerstädtischen Marktplätze Deutschlands, auch die umgebende Landschaft verströmt einen besonderen Reiz bei Wanderungen oder Fahrradtouren.

Im Magazin werden auch die teilnehmenden Unterkünfte der Stadt Altenburg und des Altenburger Landes vorgestellt. Die Region bietet eine Vielfalt an Übernachtungsangeboten von u.a. Hotels in Altenburg und Schmölln, einem Ferienhaus auf dem Lande, über Camping am See bis hin zur Ferienwohnung mit Blick auf den Altenburger Marktplatz, ist hier für jeden das passende Angebot dabei. Wer die Reiseplanung bequem angehen möchte, für den empfiehlt sich eines der abwechslungsreichen Reiseangebote, die angeboten werden, um die Region im östlichsten Zipfel Thüringens ganz individuell und doch bereits organisiert zu erkunden, so zum Beispiel das Angebot „Altenburg für Einsteiger“ oder Familienzeit „Altenburg erlebnisreich“. Dieses Angebot beinhaltet neben zwei Übernachtungen einen Besuch im Labyrinthehaus© Altenburg und eine Fahrt mit der Kohlebahn. 

"Der Ausflugs- und Urlaubsplaner ist ein fester Bestandteil unserer Printmedien. Obwohl sich heute viele Gäste im Internet über die Unterkünfte, Freizeitmöglichkeiten sowie kulturelle Einrichtungen der Region informieren, wird unser Ausflugs- und Urlaubsplaner von den Gästen sehr gut angenommen und stark nachgefragt. Deshalb entwickeln wir diesen auch ständig weiter", so Lisa Piller, Leiterin der Tourismusinformation Altenburger Land. Das Magazin gibt einen Überblick über das Portfolio der Region und dient der Vorab-Planung des Aufenthaltes im Altenburger Land. Der Planer wird ganzjährig auf Messen und Informationsveranstaltungen verteilt, bei Partnerbetrieben und ausgewählten touristischen Anlaufstellen ausgelegt sowie bei Gästeanfragen zusammen mit weiteren Informationen über die Region versendet. Verteilt werden die Magazine auch über verschiedene Tourismusinformationen in ganz Mitteldeutschland. Neben Individualreisenden werden damit auch Reiseveranstalter aus ganz Deutschland angesprochen.

Das Layout der aktuellen Ausgabe wurde durch Einsatz einer UV-Lackierung auf der Titelseite deutlich veredelt. Für eine noch hochwertigere Aufmachung des Magazins sorgt auch die neu eingesetzte Klebebindung.

Sobald die Tourismusinformation Altenburger Land wieder öffnet, kann der Ausflugs- und Urlaubsplaner persönlich abgeholt werden. Bis dahin besteht die Möglichkeit, diesen über die Internetseite www.altenburg.travel herunterzuladen, über das Bestellformular auf der Internetseite oder telefonisch zu bestellen.

Foto: Mitarbeiter Mike Richter hält den druckfrischen Ausflugs- und Urlaubsplaner in den Händen ©Maxity Deutschland GmbH


Porzellanstraße macht Kulturgeschichte lebendig

Tag des Thüringer Porzellans auf den Herbst verschoben

Der „Tag des Thüringer Porzellans“ lebt nicht nur von der Präsentation faszinierender Stücke allein, sondern auch von spannenden persönlichen Begegnungen und einem facettenreichen Rahmenprogramm. Da dieses zu Pandemiezeiten nicht gewährleistet werden kann, haben sich die Organisatoren entschlossen, das für den 11. und 12. April geplante Event auf das erste Oktoberwochenende (2./3. Oktober 2021) zu verschieben. Freunde des „weißen Goldes“ müssen aber im Frühling nicht auf spannende Entdeckungen verzichten: Neun Standorte der Porzellanstraße sind ab sofort virtuell im Netz zu erleben. Und ein neuer Podcast macht das bedeutende Stück Kulturgeschichte aus Thüringen noch lebendiger.

Besucher können sich nun etwa im Museum Eisfeld, im Museum Pößneck, in der Fabrik von Eschenbach Porzellan in Triptis, in der Leuchtenburg oder in der Porzellangalerie der Heidecksburg per Maus durch die Räume bewegen. Auch die Manufaktur in Reichenbach, die Porzellansammlung im Schloss Altenburg und die Porzellandesignerin Kati Zorn laden Gäste zum virtuellen Rundgang ein. Beim Porzellanhersteller Wagner und Apel dürfen die Besucher sogar den urigen alten Dachboden erkunden, wo unter Spinnenweben und Staubschichten vergangener Jahre längst vergessene, aussortierte Porzellane schlummern. Mit der Digitalisierung wird so auch ein Stück Porzellangeschichte dauerhaft sichtbar gemacht. 

Ein neuer Podcast gibt spannende Einblicke 
Weitere spannende Entdeckungen und Geschichten zu den zahlreichen Facetten des Thüringer Porzellans verspricht der neue Audiopodcast der Porzellanstraße, der ebenfalls in diesen Tagen online geht. So erzählt etwa der 80jährige und noch täglich in der Manufaktur Wagner & Apel anzutreffende Geschäftsführer Hans-Heinrich Seibert von bewegten Zeiten. Sven-Erik Hitzer, Ideengeber der Stiftung Leuchtenburg und Inititator des Tags des Thüringer Porzellans, umreißt seine Vision für das Thüringer Porzellan und gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Porzellanwelten. Und die junge Künstlerin Cosima Göpfert, die moderne „Konzeptkunst“ macht, berichtet, wie sie ganz zufällig zum Porzellan kam. Die Zuhörer:innen erfahren nicht nur von den Ilmenauer Wedgewood-Porzellanen, der Familie Conta aus Pößneck, dem Eisenacher Haartrachtenservice oder dem Jenaer van de Velde-Porzellan. Auch aus Altenburg, Arnstadt, Gotha, Kahla, Könitz, Rudolstadt u.v.m. werden Geschichten um das weiße Gold erzählt.  Insgesamt 40 Audiobeiträge sollen bis zum Oktober entstehen.

Mit den virtuellen Rundgängen und den Podcasts entwickelt sich die Website der Porzellanstraße nach und nach zu einer Erlebnisplattform, die auf die authentischen Orte auf besondere Weise aufmerksam macht. Nunmehr ist die Porzellanstraße nicht nur eine touristische Reiseroute, sie macht Kulturgeschichte lebendig. Die Leuchtenburg ist Sitz der Thüringer Porzellanstraße und fungiert als Zentrum für Thüringer Porzellan, das bis heute den ganzen Freistaat prägt.

Weitere Infos: www.thueringer-porzellan.de  


FEEN-Bike-Paradies Saalfeld

Neue Mountainbike-Broschüre erhältlich
FEEN-Bike-Paradies Saalfeld

Mountainbiking und Radfahren auf anspruchsvollen Strecken sind seit Jahren ein steigender Trend. Dass man diesen Sport auch in unserer Region hervorragend ausüben kann, war bisher wohl eher ein Geheimtipp. Dies zu ändern haben sich die Stadtverwaltung Saalfeld und die Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH zur Aufgabe gemacht.

Unsere abwechslungsreiche Landschaft mit ihren steilen Gebirgshöhen, romantischen Flusstälern und weiten Wäldern hat beste Voraussetzungen, um sich zu einer Top-Destination für Mountainbiker zu entwickeln. Unter dem Namen „FEEN-Bike-Paradies Saalfeld“ entstand jetzt eine 32-seitige Broschüre mit zahlreichen Routen-Tipps, die von leichten bis hin zu anspruchsvollen Touren reichen. Als Partner standen der Mountainbike-Profi Andreas Albrecht und die Saalfelder Mountainbike Community zur Seite. Dazu entwickelte Andreas Albrecht im Auftrag der Stadt sechs Premium-Mountainbike-Routen einschließlich einer ausführlichen Beschreibung. Aber auch die Saalfelder Mountainbike Community hat sich intensiv eingebracht und zehn Rouen von „Heimatliebhabern“ beigesteuert. Die Touren sind zwischen 23 und 53 Kilometer lang und mit bis zu 1200 Höhenmetern mittelschwer bis schwer.

Von Saalfeld aus führen sie auf die Saalfelder Höhe, ins Schwarzatal, zum Hohenwarte-Stausee und weiteren attraktiven Zielen. Weitere Touren sollen in den kommenden Monaten folgen. Praktisch für unterwegs: Alle Routen-Tipps können durch einen abgebildeten QR-Code auf‘s Handy geladen werden. Sie stehen aber auch zum Download auf 

www.saalfeld-tourismus.de,  www.outdooractive.de und www.komoot.de zur Verfügung.

Die Broschüre ist kostenfrei in der Tourist-Information Saalfeld erhältlich und steht unter www.saalfeld-tourismus.de zur Ansicht und zum Download bereit. Bestellt werden kann sie unter info@saalfeld-tourismus.de. Gern stellt die Tourismus GmbH anderen touristischen Partnern, Vermietern und Interessenten Exemplare für ihre Gäste zur Verfügung.


Thüringer Messesommer vom 26. bis 29. August 2021

Auf Alternativ-Formate anstelle der Thüringen Ausstellung setzt Messeveranstalter RAM Regio Ausstellungs GmbH. Das Unternehmen wird die Thüringen Ausstellung 2021 nicht durchführen. „Das Pandemiegeschehen hält uns weiter fest im Griff und die beliebte Vielfalt und Größe der Thüringen Ausstellung kann nicht gewährleistet werden“, sagt Constanze Kreuser, Geschäftsführerin der RAM Regio Ausstellungs GmbH bedauernd. Die nächste Auflage findet vom 5. bis 13.3.2022 statt.

Ein weiteres Event ist für den August 2021 in Vorbereitung. Dann soll der „Thüringer Messesommer: Wohnen, Leben, Genießen“ der Lebensfreude, der Inspiration und dem Informationshunger Raum geben. Die Messe bietet vom 25. bis 28.8.2021 in den Messehallen und im Freigelände der Erfurter Messe Angebote rund ums schöne Leben und den persönlichen Lifestyle.

Potentielle Aussteller und Besucher finden mehr Informationen auch zu den alternativen Messe-Formaten auf der Seite: www.thueringen-ausstellung.de.