Klassik / Alte Musik

Festliches Adventskonzert

mit Gunther Emmerlich, Chor und Ensemble
Gunther Emmerlich

Mitwirkende: GUNTHER EMMERLICH (Bass und Moderation)  und Jeanne Pascale Schulze (Sopran), Johann Plietzsch - Trompete, Sabina Herzog - Cello, Matthias Suschke - Orgel und Klavier

Es erklingen festliche Arien und Duette (z.B. von Händel, Bach und Mozart) bekannte Weihnachtslieder und weihnachtliche Instrumentalmusik sowie Gospel und Spirituals in sehr vielseitigen Bearbeitungen. Das Programm wird durch Zwischentexte und Geschichten miteinander verbunden. Heitere und nachdenkliche Betrachtungen zur Advents- und Weihnachtszeit u.a. von J.W. von Goethe, Theodor Storm, Joachim Ringelnatz, Heinz Erhardt und Gunther Emmerlich. Diese abwechslungsreiche Auswahl bietet Gewähr für einen niveauvollen, besinnlichen und unterhaltsamen Abend.

30. November, 17:00 Uhr Bad Blankenburg, St. Nicolai-Kirche 1. Dezember, 17:00 Uhr Greiz, Stadtkirche 13. Dezember, 19:00 Uhr Ilmenau, Festhalle 14. Dezember, 17:00 Uhr Mittweida, Stadtkirche 19. Dezember, 19:30 Uhr Markkleeberg-West, Martin-Luther-Kirche 20. Dezember, 19:00 Uhr Bad Lobenstein, Kirche St. Michael

Karten: an den bekannten Vorverkausstellen


Romantisches Neujahrskonzert mit Björn Casapietra

5. Januar, 17 Uhr, Bad Klosterlausnitz, Klosterkirche

Auch in den ersten Tagen des neuen Jahres möchte Björn Casapietra seinem Publikum die schönsten und bekanntesten deutschen und internationalen Lieder zum Fest der Liebe darbieten. 

Der Tenor Björn Casapietra lädt nach den so beliebten und erfolgreichen Neujahrskonzerten der letzten Jahre erneut ein, jetzt bereits zum zehnten Mal! Mit Besinnlichkeit, aber auch leidenschaftlich und temperamentvoll möchte Björn Casapietra in seinen Konzerten die freudvollste Zeit des Jahres gemeinsam mit seinem Publikum erleben. „Ich liebe die wundervollen alten deutschen Lieder zum Fest ebenso wie die moderneren internationalen, die niemand mehr im festlichen Liederschatz vermissen möchte.“ Und so zeigt sich das Repertoire des gefeierten Tenors, dessen vergangene „Christmas Love Songs“-Konzerte sein Publikum in ausverkauften Häusern begeisterten, außerordentlich breit gefächert und anspruchsvoll: Feierlich Schuberts „Ave Maria“, jubilierend „Adeste Fideles“,   andächtig  „Es ist ein Ros´ entsprungen“ und  leidenschaftlich das berühmte französische „Cantique de Noel“. Die alte berührende Volksweise „Still still still, weil’s Kindlein schlafen will“ oder eines der beliebtesten Wiegenlieder, „Guten Abend, gut Nacht“, wecken Erinnerungen an Weihnachten in der Kindheit … 

Die Weihnachtszeit ist undenkbar ohne das altbekannte Lied „Sind die Lichter angezündet" von dem gleichnahmigen Album - wohl einem der schönsten Weihnachtsalben der ehemaligen DDR - , welches Casapietra auch gern gemeinsam mit seinem Publikum und seiner Tochter anstimmen möchte. Kaum ein Konzertbesucher zwischen Kap Arkona und Oberwiesenthal, bei dem nicht besondere Erinnerungen wach werden, wenn dieses Lied erklingt. Es wird wie eh und je geliebt und geschätzt, stellt einen Höhepunkt des Konzertes dar.

Bonhoeffers geistliches Gedicht „Von Guten Mächten wunderbar geborgen“ kleidet er erstmals in eine melodisch-andächtige Version. „Auld lang syne - der alten Zeiten wegen“- im Britischen schon lange ein Klassiker zum Jahreswechsel; gibt es nun auch endlich in einer neuen Version - von Björn Casapietra. Als spezielle Überraschung stellt Casapietra auch die Ohrwürmer seines aktuellen fünften Albums „Un Amore Italiano“ vor – alte italienische Volkslieder oder melodiöse Welterfolge von leiser Melancholie. Außerdem im Programm sind solche  internationalen Glanzlichter wie Leonard Cohens „Hallelujah“ oder das weltweit bekannte Winterlied „You Raise Me Up“.  In nachweihnachtlicher Stimmung laden diese Melodien ganz besonders zum Innehalten und Entspannen ein. Klassisch-festliche Melodien, die schönsten italienischen, deutschen und französischen Lieder und Björn Casapietras ganz eigene berührende Interpretationskunst werden zu einem unvergesslichen Erlebnis in den ersten Tagen des neuen Jahres. Einfühlsam und zuverlässig wird Björn Casapietra wieder  vom  jungen UdK-Absolventen, dem charismatischen Pianisten Peter Forster, begleitet.

Tickets in der Kurverwaltung Bad Klosterlausnitz 


Peter Rösel gibt Neujahrskonzert

Sonntag, 5. Januar 2020, 17.00 Uhr, Grimma-Kaditzsch, Denkmalschmiede Höfgen
Peter Rösel

Peter Rösel, in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht.  Am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium absolvierte er ein fünfjähriges Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur als erster Deutscher Preisträger des Tschaikowsky-Wettbewerbes Moskau und des Klavierwettbewerbes Montreal, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt. Er ist außerdem Schumann-Preisträger.

Programm am 5. Januar in Kaditzsch
Beethoven zum 250. Geburtstag  - Sonate op.14,2, Sonate op.13 »Pathétique«, Sonate op. 109, Sonate op. 110

Karten unter  www.hoefgen.de oder an allen Reservix-Verkaufsstellen

Foto: Koichi Miura


Meisterkonzert für Trompete & Orgel

Ludwig Güttler & Friedrich Kirchheim musizieren
Ludwig Gürtler Friedrich Kircheis

Er ist ein Meister der klassi­schen Trompete, Dirigent, der Gründer von drei Orchestern, Musikwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden, für deren Wiederauf­bau er sich jahrelang intensiv einsetzte und voller Leiden­schaft in aller Welt warb: Ludwig Güttler. Zusammen mit seinem kongenialen Orgelpartner Friedrich Kircheis spielt Güttler Werke von J.S. Bach, D. Buxtehude, H. Purcell, J.B. Loeillet, P. Vejvanovski und J.G. Walther. (Änderungen vorbehalten)Trompete und Orgel - das ist immer wieder aufs Neue eine Klangkombination von besonderem Reiz. Der strahlende Klang des Blechblasinstrumentes verschmilzt ganz wunderbar mit den Tönen der so wandelbaren "Königin der Instrumente". Der Name Ludwig Güttler ist ein Begriff für meisterhafte Trompeten- und Hornkonzerte. Kein Wun­der also, dass der sächsische Großmeister stets vor ausverkauften Kirchen und Konzertsälen musiziert. Als Solist auf Trompete und Corno da caccia zählt der Maestro zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Friedrich Kircheis war bis 2005 Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche in Dresden und tritt als Organist und Cembalist verschiedener Kammermusikvereinigungen auf, u. a. von 1975 bis 1982 als Mitglied der Dresdner Kammersolisten.

19. Januar, 17 Uhr, Chemnitz, Lutherkirche // 2. Februar, 17 Uhr, Meiningen, Ev. Stadtkirche // 3. Februar, 20 Uhr, Halle/Saale, Ulrichskirche

Karten: an allen bekannten VVK-Stellen Mehr Informationen: www.bubu-concerts.de

Foto: Juliane Njankouo


Ludwig Güttler & Leipziger Bach-Collegium

Ludwig Gürtler und Bach Collegium

Er ist ein Meister der klassischen Trompete, Dirigent, der Gründer von drei Orchestern, Musikwissenschaftler und Vor­sitzender der Stiftungsgesellschaft der Frauenkirche zu Dresden, für deren Wiederauf­bau er sich jahrelang intensiv einsetzte und voller Leidenschaft in aller Welt warb: Ludwig Güttler.

Zusammen mit seinem Kammerorchester, das sich aus führenden Solisten der Staatskapelle Dresden und dem MDR Symphonieorchester zusammensetzt, spielt Güttler Kompositionen von T. Albinoni, J.S. Bach, W. Corbett, G. Ph. Telemann, J.J. Quantz und A. Vivaldi.

Der Name Ludwig Güttler ist ein Begriff für meisterhafte Trompeten- und Hornkonzerte. Kein Wun­der also, dass der sächsische Großmeister stets vor ausverkauften Kirchen und Konzertsälen musiziert. Als Solist auf Trompete und Corno da caccia zählt der Maestro zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Annähernd fünfzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als Kammermusiker, Solist und Dirigent Werke für Trompete und Corno da caccia interpretiert.

Das LEIPZIGER BACH-COLLEGIUM hat sich 1976 auf Anregung Ludwig Güttlers gebildet, um eine spürbare Lücke im Bereich der historischen Musikpflege schließen zu helfen. Das Ensemble spielt in der Besetzung Trompete, Flöte, Oboe, Violine, Violoncello, Kontrabass und Cembalo. Diese Kammermusikvereinigung verwendet nicht historische Instrumente, sondern sie hat sich die Aufgabe gestellt, mit dem heute gebräuchlichen Instrumentarium die historische Spielweise zu realisieren. Das bisher erschlossene Quellenmaterial aus jener Zeit gibt umfassende Auskunft über die besondere Eigenart der jeweiligen Aufführungspraxis. So wird namentlich das alte, weithin in Vergessenheit geratene Verzierungswesen bis hin zur Improvisation wiederbelebt. Das Repertoire konzentriert sich auf das Schaffen Johann Sebastian Bachs und seiner Zeitgenossen, greift aber auch in die Frühklassik hinein. Das Ensemble beabsichtigt, das überlieferte Erbe aus dem 17. und 18. Jahrhundert lebendig zu erhalten, indem es bei seinen Darbietungen zu zeigen versucht, dass und wie die Musik dieser Zeit "Freiheit des spielenden Geistes" ist.

28. Januar, 20 Uhr, Leipzig, Peterskirche

Karten: an allen bekannten VVK-Stellen Mehr Informationen: www.bubu-concerts.de


Martin Kohlstedt & GewandhausChor zu Leipzig: STRÖME

Martin Kohlstedt Gewandhaus Leipzig

Der Komponist und Pianist Martin Kohlstedt gilt als nimmermüdes schöpferisches Phänomen, das das Publikum jedes Mal aufs Neue mit musikalischen Grenzüberschreitungen konfrontiert. Doch ist es gerade diese Energie und Unberechenbarkeit, mit der er sich in den letzten sieben Jahren weltweit eine treue Fangemeinde aufgebaut hat. Seine Stücke zelebrieren die Verquickung analoger und digitaler Instrumentierung. Die modularen Strukturen verleihen ihnen ein größtmögliches Maß spontaner Freiheiten, die er bei seinen Konzerten zur Begeisterung der Zuschauer intensiv auslebt. Auf seinem kommenden Album „Ströme“ (Edition Kohlstedt / Warner Classics; VÖ: 3. Mai) arbeitet der gebürtige Thüringer erstmals mit dem GewandhausChor zu Leipzig unter der Leitung von Gregor Meyer zusammen – ein Wagnis sondergleichen, denn dass der Chor eines klassischen Konzerthauses so fundamental in die freien Assoziationen Kohlstedts eingebunden wurde, ist eine Meisterleistung. Am 8. März veröffentlichte Warner Classics die zweite Singleauskopplung „KSYCHA“, die nach einem dramatischen Sog über das Piano den nach innen gerichteten Fokus entwickelt, sich dem Chaos zu stellen.

Bei den anstehenden Konzerten in Erfurt und Leipzig werden seine modularen Kompositionen die lebendige Zusammenarbeit mit den 45 Chormitgliedern Abend für Abend neu austarieren. Was immer gegeben sein wird: der unverwüstliche Sog seiner Musik. Martin Kohlstedt ist keiner, der sich der großen Inszenierung wegen ein maßgeschneidertes Image übergeworfen hat, das Authentizität ausschließlich vorgaukelt. Es ist einfach eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren, die ihn im wachsenden Segment der modernen Klassik mit elektronischer Infusion letztendlich so klar und deutlich herausstechen lässt. Kompositorischen Versatzstücken haucht er eine so enorme Lebenskraft ein, die den Zuhörer immer wieder mitreißt, provoziert, elektrisiert. Kollaborationen sind schon immer ein zentraler Bestandteil seines Schaffens. Um seine künstlerische Sicht einer starken Reibung auszusetzen, arbeitete er auf zwei Rework-EPs genreübergreifend mit Künstlern wie Hundreds, Christian Löffler, Douglas Dare, FM Belfast und Dwig zusammen. Mit „Ströme“ verfolgt er weiter konsequent seine Auffassung musikalischer Kreation fernab opportunistischer Trends. Sowohl für Martin Kohlstedt, als auch für den GewandhausChor und seinen Leiter Gregor Meyer stellen Album und Tournee eine Herausforderung experimentellen Charakters dar. So agiert der Chor zum Beispiel ohne klassische Notation, aber mit Raum für individuelles Ausgestalten. Das Ergebnis ist pure Dynamik voller monumentaler Verwerfungen und zarter Annäherungen, aber befreit von jeder Angst, was Klassik sein darf.

17. Dezember 2019, Erfurt, Alte Oper // 9. Februar 2020, Leipzig, Gewandhaus

Karten: bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, Tickethotline 0341.98 000 98 und unter www.mawi-concert.de

Foto: Martin Kohlstedt (Fotocredit J-Konrad-Schmidt)

  


Klezmer for Peace

Giora Feldmann Sextett in Bad Elster und Jena
Giora Feidman Sextett

Im Alter von 83 Jahren macht Giora Feidman mit dem weiter, was er am besten kann – die Botschaft der Einheit und des Friedens durch Musik zu verbreiten – auf höchstem musikalischen Niveau. „Klezmer for Peace“ ist mehr als ein musikalisches Statement. Der Maestro schart Musiker aus der Türkei und Israel um sich und überwindet mit Musik die Grenzen von Nationalitäten, Religionen und Generationen. Murat Coskun, Muhittin Kemal Temel und Gürkan Balkan sind Virtuosen auf ihren Instrumenten und Meister des Ausdrucks der Seele der türkischen Musik. Hila Ofek und Andre Tsirlin bieten einen neuen Ansatz, bei dem Harfe und Saxophon nicht nur als Instrumente der klassischen Musik und des Jazz, sondern auch als Folkinstrumente präsentiert werden. Diese Musik, die fremd, zugleich aber auch vertraut klingt, verbindet die unterschiedlichen Kulturen miteinander. 

7. Januar, 20 Uhr, Jena, Volkshaus

Karten: an allen bekannten VVK-Stellen Mehr Informationen: www.bubu-concerts.de

Foto: Stephan Haeger