Klassik / Alte Musik

Silvesterkonzert der Thüringer Symphoniker

Thüringer Symphoniker

Rudolstadt/Saalfeld. Das diesjährige Silvesterkonzert der Thüringer Symphoniker findet statt. Aufgrund reduzierter Zuschauerzahl wird es diesmal sogar gleich drei Aufführungen geben. Geplant ist unter dem Titel „Sissi in Budapest“ eine festliche Opern- und Operettengala am 31. Dezember, um 15 und um 19.30 Uhr sowie am 1. Januar, um 15 Uhr in der Stadthalle Bad Blankenburg. Der Vorverkauf beginnt am 1. Oktober, ebenso für das Weihnachtskonzert „Weihnachten in Versailles“, das ab dem 6. Dezember im Theater im Stadthaus und erstmals auch im Stadtmuseum Saalfeld zu hören ist. Bei den Veranstaltungen gelten die Corona-üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Auf dem Sitzplatz dürfen derzeit die Mund-Nase-Bedenkungen abgenommen werden.

Die Thüringer Symphoniker laden bei ihrem Konzert zum Jahreswechsel auf eine Reise in ein Land, dessen glanzvolles musikalisches Erbe durch die Operette unsterblich wurde: in das Königreich Ungarn. Ob Csárdás oder Walzer – die Thüringer Symphoniker spielen die „ungarischsten“ Melodien aus den Operetten von Emmerich Kálmán, Paul Abraham und Johann Strauß. Der „Zigeunerbaron“ und die „Juliska aus Budapest“ werden sich an diesem Abend die Ehre geben. Mit Raffaela Lintl (Sopran) und Michael Siemon (Tenor) konnten zwei Gesangssolisten gewonnen werden, die schon an der Deutschen Oper am Rhein, im Musikverein Wien und im Gewandhaus zu Leipzig Erfolge gefeiert haben. Die Reiseführerin durch die K.-u.-K.-Monarchie ist auch in diesem Jahr niemand anderes als Ihre Kaiserliche Hoheit, Elisabeth von Österreich, besser bekannt unter dem Namen Sissi (gespielt von Annika Rioux). Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Chefdirigenten Oliver Weder.

Karten für die Weihnachtskonzerte im Theater im Stadthaus am 6. und 12. Dezember, jeweils 16 und 19.30 Uhr sowie am 25. Dezember, 17 Uhr und auch für die Aufführungen im Stadtmuseum Saalfeld am 18. Dezember, um 19.30 Uhr sowie am 20. Dezember, um 15 und 18 Uhr sind an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters erhältlich. Das Silvesterkonzert hingegen wird ausschließlich in der Theaterkasse in der KulTourDiele und im Tourist- und Servicecenter der Stadthalle Bad Blankenburg verkauft. Neuerdings ist zu beachten: Kartenreservierungen sind ab den Novemberaufführungen nur noch drei Tage gültig.

Das Foto zeigt Annika Rioux (Foto: Wolfgang Köhler)


Premiere für zwei Kurzopern in Gera

Freitag, 30. Oktober um 19.30 Uhr im Theater Gera
Theater Altenburg Gera Kurzopern

Gleich zwei Kurzopern haben am Freitag, 30. Oktober um 19.30 Uhr Premiere im Theater Gera: „Das Telefon oder Die Liebe zu dritt“ von Gian Carlo Menotti sowie „Die menschliche Stimme“ von Francis Poulenc. Die Inszenierung liegt in den Händen von Generalintendant Kay Kuntze und die musikalische Leitung übernimmt Kapellmeister Yury Ilinov. Bühne und Kostüme gestaltet Elena Köhler. Es singen Miriam Zubieta, Alejandro Lárraga Schleske und Anne Preuß.

Die opera buffa „Das Telefon oder Die Liebe zu dritt“ wurde 1947 in New York uraufgeführt und beschreibt eine skurrile Szene. Ben möchte seiner Freundin Lucy in deren Apartment einen Heiratsantrag machen. Doch jedes Mal, wenn er zu sprechen anhebt, klingelt das Telefon und Lucy hebt ab. So bleibt ihm nichts Anderes übrig, als Lucys Wohnung zu verlassen, in die nächstgelegene Telefonzelle zu gehen und von dort aus sein Anliegen vorzubringen. „Die menschliche Stimme“, 1959 an der Pariser Opéra-comique uraufgeführt, demonstriert, dass mediale Kommunikation die persönliche nicht ersetzen kann. Diese bewegende Literaturoper basiert auf dem gleichnamigen Schauspiel von Jean Cocteau. Eine Frau ist von ihrem Partner verlassen worden. Nun telefoniert sie mit ihm und versucht verzweifelt, die Beziehung doch noch zu retten. Sie bemüht sich, die manipulativen Möglichkeiten der medialen Kommunikation für ihre Zwecke zu nutzen: Zunächst spielt sie die Starke, dann verweist sie auf die angeblich glückliche gemeinsame Vergangenheit und schließlich droht sie mit Suizid.

Weitere geplante Aufführungen in Gera: Fr. 04.12.2020, 19:30 Uhr / Sa. 12.12.2020, 19:30 Uhr / Sa. 26.12.2020, 19:30 Uhr

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.

Foto: Ronny Ristok


Paul Potts mit dem Leipziger Symphonieorchester in Suhl

Samstag, 13. Februar 2021, Congress Centrum Suhl
Paul Potts mit dem Leipziger Symphonieorchester in Suhl

Der in Wales lebende Tenor, für den das Singen schon immer ein Zufluchtsort und eine Quelle der Freude war, lebt seinen Traum. In der Schule gemobbt und verspottet, erwies sich das Singen in seinem örtlichen Kirchenchor als beste Möglichkeit, den Quälereien und Schlägen auf dem Spielplatz zu entkommen. Als er im Alter von 16 Jahren „La Boheme“ hörte, verliebte sich Paul in die Oper, eine Romanze, die ihn auf eine turbulente Reise bringen sollte und zwar im doppelten Sinn. Eine Reise durch die Gefühlswelten mit all den Tiefen und Höhen eines Musikerlebens und eine geografische Reise rund um den Erdball.

Am 9. Juni 2007 trat Paul Potts in der britischen Castingshow Britain’s Got Talent auf. Er präsentierte eine von ihm selbst bearbeitete Version der Arie "Nessum Dorma" aus der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini. Bei seinem Auftritt wurde Potts zunächst vom Publikum und den Juroren mehr als skeptisch betrachtet. Sein Auftritt kam jedoch sehr gut an. Bei seinen weiteren Auftritten am 14. Juni 2007 und 17. Juni 2007 setzte sich sein Erfolg mit dem Hauptteil des Stückes "Time to Say Goodbye" von Francesco Sartori und der ungekürzten Version von "Nessun
Dorma" fort. Potts gewann den Wettbewerb und durfte zur Belohnung am 3. Dezember 2007 in der Royal Variety Performance 2007 vor der britischen Königin Elisabeth II auftreten. Er erhielt 100.000 Pfund und einen mit 1 Millionen Pfund dotierten Plattenvertrag von Sony BMG. Paul Potts erstes Album mit dem Titel One Chance erschien 2007. Der Rest ist Geschichte...

Pauls Geschichte inspirierte Hollywood zu dem Film "One Chance" mit James Corden in der Hauptrolle. Paul schrieb die begleitende Autobiografie. Aber die Geschichte endet nicht dort. Paul ist noch immer permanent auf Tournee, nachdem er mittlerweile fast 1.000 Mal in 44 Ländern rund um den Erdball aufgetreten ist. Seit Pauls Britain's Got Talent Sieg und dem darauffolgenden "One Chance"-Album hat er weitere sechs Studioalben veröffentlicht. 2009 'Passione', 2010 'Cinema Paradiso' und 'Home' 2014. Im Jahr 2017 folgte 'On Stage' und 'Winter Dreams' im Jahr 2018, sowie eine Greatest Hits Collection im Jahr 2013. Paul trat kürzlich bei America’s Got Talent: The Champions auf, wo er es ins Grand Final schaffte, um andere frühere Got Talent Gewinner aus der ganzen Welt zu schlagen. 

Für den ursprünglichen Termin 11.04.2020 im Congress Centrum Suhl gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.