Klassik / Alte Musik

Nabucco - Klassik Open Air 2021 an der Göltzschtalbrücke

Freitag, 23. Juli 2021, 20 Uhr / Konzertkarten: das ideale Geschenk!
Nabucco Open Air 2021

Gerade jetzt: an den nächsten Frühling und Sommer zu denken, bedeutet für viele Menschen nicht nur heiße Temperaturen, sondern auch die Welt draußen erleben. Freibäder und Seen, Grillabende oder eben auch eine tolle Open Air Veranstaltungen mit einem guten Glas Wein in der Hand und einer leichten Sommerbrise im Haar.
 
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Diese prachtvolle Oper mit dem dramatischen Spiel um Liebe und Macht begeisterte bisher Hunderttausende von Zuschauern. Der Besucher wird von Beginn an durch die wunderschönen Stimmen, die Handlung, die prächtigen Kostüme und das eindrucksvolle Bühnenbild in den Bann gezogen. Es erwartet den Klassik-Besucher mit Giuseppe Verdis Nabucco eine der größten Opern der Musikgeschichte und zugleich ein wunderbares Open Air-Spektakel.
 
Man muss NABUCCO mit dem weltberühmten Gefangenenchor wenigstens einmal unter freiem Himmel und in einer grandiosen Inszenierung erlebt haben. Der gewaltige Chor der Gefangenen wird erklingen mit einem Aufgebot an klangstarken und facettenreich singenden Solisten. Open Air-Produktionen bedeuten für jedes Opernensemble eine besondere künstlerische Herausforderung. Hier gilt es Aufführung und Ambiente der Spielstätte zu einem unvergesslichen Opernspektakel zu vereinen. Sänger, Orchester, Regie und Technik müssen sich bei jeder Spielstätte neu auf die atmosphärischen und akustischen Gegebenheiten einstellen. Dies ist der Oper bei den bisherigen Sommer-Open-Air-Aufführungen mit über 2 Millionen Zuschauern hervorragend gelungen.

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Was danach kommt…

Die Vogtland Philharmonie plant Großes – wenn möglich

Schaltjahre bringen irgendwie nichts Gutes - dafür ist 2020 ein trauriger Beweis. Kalendarisch wird ab Januar also alles besser - theoretisch. Doch eh die kratertiefen Corona-Einschläge wieder aufgefüllt sind, fließt wohl noch viel Wasser in Göltzsch und Elster hinunter.

Für Kulturschaffende ist es gerade alles andere als leicht, eine halbwegs vernünftige Veranstaltungsplanung auf die Beine zu stellen – wenn sie überhaupt Schaffende sein dürfen. Zu groß sind die Ungewissheiten, die aus den pandemiebedingten Verordnungen resultieren.

Auch bei der Vogtland Philharmonie kann man ein Lied davon singen. Zwar ist der Konzertkalender weiterhin voll gefüllt – die Veranstalter wollen, das Publikum auch, die Musiker erst recht – doch das „Wie“ hat drei große Fragenzeichen - bestes Beispiel: die Sinfoniekonzerte. Bereits nach den bisherigen Sonderregeln war es nicht mehr möglich, annähernd 1.000 Abonnenten mit monatlich zwei Konzerten zu erfreuen. Es wurden Hygienekonzepte erstellt, Abstände eingehalten und schlussfolgernd auf fünf Konzerte erweitert. Mehr Aufwand, mehr Kosten, aber es hat funktioniert. Wenn aber je nach Inzidenzwert entschieden werden muss, wie viele Menschen in ein Veranstaltungshaus dürfen, kann man selbst heute kaum sagen, wie und ob ein Konzert morgen stattfinden wird. An Bachs Weihnachtsoratorium mit großer Besetzung und noch größerem Chor ist nicht zu denken, wenn bereits die Zahl der Mitwirkenden die Zahl der zulässigen Personen übersteigt. Im Januar standen allein 24 Silvester- und Neujahrskonzerte im Kalender, Verträge waren geschlossen, Solisten verpflichtet, Werbung veröffentlicht und nun die traurige Gewissheit, bis Ende Januar ist alles abgesagt. Eine Verlegung einzelner Termine ist aufgrund des ohnehin vollen Terminkalenders der Philharmonie 2021 nicht möglich.

Für die Zeit „danach“ ist unglaublich viel Kreativität gefragt: musikalisch spannende Sinfoniekonzertprogramme, Frühlingskonzerte, Musicalgalas mit Weltstar Angelika Milster und die Hoffnung auf die Freiluft-Saison. Beginnen soll sie Pfingstsamstag mit Rock Classics an der Göltzschtalbrücke, Serenadenkonzerte Pfingstsonntag und -montag auf Schloß Burgk und dem Greizer Sommerpalais (eventuell im Freien), Perlen der italienischen Oper am 5. Juni auf der Seestern Panorama-Bühne Zeulenroda. Mit Weltstar Johnny Logan und der Symphony for Ireland gastiert die Philharmonie am 19. Juni in Mittweida und am 14. August in Auerbach/V und auch das Beste aus Klassik, Rock und Pop in Kirchberg, Filmmusiken in Waldheim, Queen Classic Night zum Parkfest in Lengenfeld, Sounds of Hollywood im Parktheater Plauen, die romantischen Burg Classics auf der Burgruine Reichenfels oder Philharmonic Rock in Penig und Gefell sind nur eine kleine Auswahl.

Die Liste ist lang, doch nichts ist derzeit so beständig wie die Veränderung und am wichtigsten daher der Blick auf www.vogtland-philharmonie.de. Es heißt also, neugierig zu bleiben und von einem kulturvollen Jahr 2021 zu träumen – am besten mit Veranstaltungstickets unter dem Weihnachtsbaum.


8. Int. Chursächsische Meisterkurse in Bad Elster mit Stardozenten

Attraktives Meisterkursangebot vom 1. – 7. März 2021 ab sofort buchbar
Int. Sächsische Meisterkurse Bad Elster

Bad Elster/CVG. Seit dem Jahr 2014 werden in Bad Elster jährlich Chursächsische Meisterkurse mit dem Ziel durchgeführt, den nationalen und internationalen Profimusikernachwuchs im Herzen Europas zu fördern. Die künstlerische Leitung obliegt dabei dem Weltklassecellisten Prof. Peter Bruns (Leipzig) und dem Intendanten des König Albert Theater Bad Elster, GMD Florian Merz (Bad Elster/Düsseldorf). Für die 8. Int. Chursächsischen Meisterkurse im kommenden Jahr 2021 konnten der ehemalige Violinist des weltberühmten »Artemis Quartett«, Prof. Heime Müller (Violine/Musikhochschule Lübeck), Prof. Pauline Sachse (Viola/Musikhochschule Lübeck) sowie natürlich Prof. Peter Bruns (Violoncello/Hochschule für Musik und Theater Leipzig) als Dozenten gewonnen werden. Prof. Heime Müller wird dabei 2021 das Angebot der Chursächsischen Meisterkurse auch wieder für Streichquartette öffnen. Die Anmeldungen für die mittlerweile heiß begehrten Plätze sind ab sofort möglich und auch online freigeschaltet.

Als Besonderheit wird die Kurswoche durch ein attraktives Rahmenprogramm ergänzt, welches den besonderen Charakter der Meisterkurse unterstreichen soll: Dabei wird für die Teilnehmer ein spezieller Musiker-Gesundheitskurs der Sächsischen Staatsbäder GmbH im Therapiezentrum des historischen Albert Bades angeboten, ein Besuch der vogtländischen Instrumentenbauer in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen integriert und der Eintritt in die Badelandschaft Bad Elsters zur Entspannung spendiert. In dieser Kombination mit den begleitenden Gesundheitsangeboten und dem weltweit bekannten Musikinstrumentenbau in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen sowie einer touristisch geprägten Infrastruktur gibt es in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster damit beste Vorrausetzungen, die Chursächsischen Meisterkurse auch zukünftig erfolgreich zu profilieren.

Ein schöner Bestandteil der Int. Chursächsischen Meisterkurse in Bad Elster sind auch die beliebten Publikumskonzerte: In der 8. Ausgabe der Meisterkurse 2021 schenken die beteiligten Dozenten Pauline Sachse & Peter Bruns dem Publikum Bad Elsters erneut eine virtuose »Meisterstunde Kammermusik« auf Weltklasseniveau (03.03.) und die Teilnehmer*innen präsentieren sich zum Abschluss musikalisch im Rahmen des Meisterschüler-Podiums (06.03.) bevor am Ende der 8. Chursächsischen Meisterkurse die Chursächsische Philharmonie unter der Leitung von GMD Florian Merz beim 7. Symphoniekonzert 2020/21 im König Albert Theater (06.03.) gemeinsam mit den besten Meisterschülern der Kurswoche musiziert. Die Meisterkurse in Bad Elster werden vom Kulturraum-Vogtland gefördert.  

Anmeldungen & Infos: www.chursaechsische.de

Das Foto zeigt das Professoren-Team im König Albert Theater Bad Elster (v.l.n.r.: Prof Heime Müller, Prof. Pauline Sachse, Prof. Peter Bruns). Foto: Danny Otto


GÜLDENER HERBST – Festival Alter Musik Thüringen 2021

„Musik.Ambition“ 30.09. – 03.10.2021 in Meiningen und Weimar / Vorverkauf für Festivalhöhepunkte gestartet!
Güldener Herbst 2021

Im Oktober war der GÜLDENE HERBST eines der letzten Festivals, das vor dem Corona-Kultur-Lockdown noch stattfinden konnte. Nun blickt das Thüringer Festival für Alte Musik bereits zuversichtlich ins nächste Jahr und startet ab sofort mit dem Vorverkauf ausgewählter Konzerthöhepunkte.

Nach Gotha geht es vom 30. September bis 3. Oktober 2021 nach Meiningen, u.a. mit Dorothee Mields, La Venexiana und der lautten compagney BERLIN.  Musikgeschichtlich ist Meiningen ein reicher Ort, bereits im späten 17. Jahrhundert begann eine rege Musizierpraxis durch die Meininger Hofkapelle unter Johann Ludwig Bach. Der kleine Hof blieb ambitioniert und so lenkt das diesjährige Festivalmotto „Musik.Ambition“ den Blick auf die vielfältigen Bemühungen der Meininger Residenz, sich in der kulturellen Konkurrenz mit anderen Höfen behaupten zu können. Ausdruck dessen ist zum einen die herzogliche Schatzkammer mit der Anton-Ulrich-Sammlung, die zahlreiche Schätze aus der Musikzierpraxis des Wiener Kaiserhofes um 1720/30 beherbergt. Zum anderen sind es Kontakte und Austausch mit berühmten Musikern. So wird der GÜLDENE HERBST 2021 mit Johannes Brahms und Max Reger durch die „Brille des 19. Jahrhunderts“ auf die Barockmusik des Meininger Archivs schauen.  

Für fünf ausgewählte Konzerte läuft der Vorverkauf über Reservix. Rabattierte Festivalpässe können direkt über den Veranstalter unter kontakt@amt-ev.de oder 03643/493630 reserviert werden.

30.09.2021
Prologkonzert Weimar

19:30 Uhr Herderkirche Weimar
Brahms – Reger – Bach: Umgang mit einem praeceptor germaniae 
Johann-Sebastian-Bach-Ensemble, Ensemble Hofmusik Weimar
Johannes Kleinjung, Leitung

Festival in Meiningen
01.10.2021
Eröffnungskonzert

19.30 Uhr Schlosskirche Meiningen
Kantaten aus der Anton-Ulrich-Sammlung des Max-Reger-Archivs Meiningen
La Venexiana
 
02.10.2021
Abendkonzert

19.30 Uhr Stadtkirche Meiningen
Michael Praetorius im Spannungsfeld zwischen Thüringen und Venedig
Kammerchor der Meininger Kantorei / Capella Jenensis
Sebastian Fuhrmann, Leitung

03.10.2021 
Matinee

11.15 Uhr Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche
Händel 2.0 – Johannes Brahms' Rezeption barocker Musik
Dorothee Mields, Sopran | Grace Durham, Mezzosopran | Walewein Witten, Cembalo und Flügel | Dr. Maren Goltz

Abschlusskonzert
16.00 Uhr Stadtkirche Meiningen

Wege von Praetorius zur Meininger Hofkapelle
lautten compagney Berlin, Capella Angelica, Wolfgang Katschner, Leitung

Das Foto zeigt die lautten compagney Berlin (Foto: Ida Zenna)