Klassik / Alte Musik

16. Philharmonisches Schlosskonzert in Altenburg

Musik von Mozart, Schönberg, Schubert und Johann Strauß Sohn am 3. Juni

Im prachtvollen Festsaal des Altenburger Residenzschlosses wird mit mitreißenden Wiener Klängen der letzte Monat der laufenden Spielzeit eingeläutet. Am Sonntag, 3. Juni, um 18:00 Uhr findet dort das 16. Philharmonische Schlosskonzert statt, dessen Programm sich ganz der klingenden Vielfalt der österreichischen Kunsthauptstadt verschrieben hat. Wien galt schon immer als eine Wiege der Künste und bot zahlreichen Künstlern eine kreative Heimat. Wolfgang Amadeus Mozart ist als einer der berühmtesten Komponisten in die Geschichte der Donaumetropole eingegangen. In Wien entstanden vermutlich 1791 seine fünf Kontretänze, bei denen die Paare nicht nur mit- sondern auch gegeneinander tanzen. Das 5. Violinkonzert vollendete Mozart im Dezember 1775 mit Blick auf den Fasching und konzipierte das Finale als eine Maskerade im türkischen Stil.
Auch Arnold Schönberg prägte die Musik seiner Geburtsstadt als Mitbegründer der Zweiten Wiener Schule. 1906 entstanden, stellt seine erste Kammersinfonie für 15 Soloinstrumente einen Glanzpunkt seines Schaffens dar und gilt mit ihrer komplexen Polyphonie als Meilenstein der Moderne.
Franz Schubert komponierte die Deutschen Tänze 1824 im beschwingten ¾-Takt und mit volkstümlichem Charakter.  Anton Webern fertigte 1934 eine Bearbeitung für Orchester an, bei der er dem Stile Schuberts treu blieb.
Johann Strauß' Donauwalzer gilt als heimliche Hymne Österreichs; der berühmte Kritiker Eduard Hanslick bezeichnete ihn 1874 gar als „wortlose Friedens-Marseillaise“.

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, Telefon 03447-585160, online unter www.tpthueringen.de // Restkarten am Abend auf dem Schloss.

Zum Foto: Solistin ist Anne Luisa Kramb. Sie  gewann 2016 den 8. Internationalen LOUIS SPOHR Wettbewerb für junge Geiger der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und studiert seit 2016 im Precollege der Kronberg Academy. Unter der musikalischen Leitung von Takahiro Nagasaki musiziert sie gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera.

Foto: Pro Podium


Sommergala der Klassik in Gotha und Eisenach

Zu einer Reise von der Alten in die Neue Welt lädt die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach mit konzertanten Auszügen aus dem großen Musiktheater ein. Die koreanische Sopranistin Sooyeon Kim und der amerikanische Tenor Randall Bills legen mit Arien und Duetten dem Publikum die schillernde Opern- und Musicalwelt zu Füßen. – Italien gilt als die Wiege der Oper. Besonders im 19. Jh. verwandelten Komponisten wie Donizetti, Verdi oder Puccini melodramatische, exotische, mystische und komödiantische Stoffe in unvergessliche Klangerlebnisse. Das berühmteste Zentrum für Musik und Theater in Amerika ist seit dem 20. Jahrhundert der Broadway. Hier erlebten unter anderen Gershwins Porgy and Bess und Bernsteins West Side Story ihre gefeierten Premieren. Das Musical „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber gehört dort zu den am häufigsten gespielten Stücken. Dirigent Russell Harris lässt es sich nicht nehmen, selbst durch das Programm zu führen und verspricht mit seinem bekannten britischen Charme eine zusätzliche Portion glanzvoller Stimmung.

21. Juni, 20 Uhr, Gotha, Kulturhaus // 22. Juni, 19.30 Uhr, Eisenach, Landestheater


Jena: Premiere für die Hofoper „Der Barbier von Sevilla“ von Rossini

Zum 20. Mal in Folge erklingt die Hofoper im Innenhof der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In diesem Jahr: „DerBarbier von Sevilla“ von Gioachino Rossini. Es musiziert die Akademische Orchestervereinigung der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter der Leitung des Universitätsmusikdirektors Sebastian Krahnert.
Inszenierung: Andreas Kindschuh

Aufführungstermine (jeweils 21 Uhr)
Sa 23. Juni // So 24.0 Juni // Mo 25. Juni // Mi 27. Juni // Do 28. Juni // Sa 30. Juni
Karten: Tourist-Information Jena, Abendkasse ab 19.30 Uhr ebenfalls in der Tourist-Information Jena, Kartentelefon: 03641/49 80 60
Online: www.jena.de/tickets


9. Sinfoniekonzert in Chemnitz

16. Mai, 19 Uhr + 17. Mai, 20 Uhr in der Stadthalle Chemnitz

In 9. Sinfoniekonzert greifen die Epochen von der Klassik bis in die Moderne ganz selbstverständlich ineinander. Als Vertreter der Klassik fungiert Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791). Die Sinfonie g-Moll KV 550 gehört zu seinen populärsten und beliebtesten Werken. Entstanden ist sie im Sommer 1788 innerhalb nur weniger Wochen gemeinsam mit den beiden Sinfonien in Es-Dur KV 543 und in C-Dur KV 551, die später den Beinamen „Jupiter-Sinfonie“ erhielt. Zu dieser Zeit befanden sich die Mozarts seit längerem in einer finanziell schwierigen Lage. So ist es nur allzu verständlich, dass Mozart, dessen Schaffenskraft ungebrochen war, hoffte, dass die neuen Sinfonien bei Konzerten im Sommer 1788 aufgeführt werden würden. Doch die sogenannte „Große“ g-Moll-Sinfonie wurde erst im April 1791 bei einer Musikalischen Akademie unter der Leitung von Antonio Salieri aufgeführt. Robert Schumann sah in ihr den Ausdruck „griechisch schwebender Grazie“. Dieses sehr romantisch geprägte Bild wurde im Laufe der Jahrzehnte widerlegt: Man höre doch eher Mozarts schwierige Lebensumstände aus der traurigen Grundstimmung heraus. Unzählige Meinungen gibt es über dieses Ausnahmewerk, und dabei ist doch immer wieder das subjektive Empfinden jedes einzelnen Konzertbesuchers ausschlaggebend, egal in welchem Jahrhundert er dem Werk begegnet.
Eine spätromantische Komposition findet sich mit dem Hornkonzert Nr. 1 von Richard Strauss (1864–1949). Immer wieder taucht in seinen Kompositionen das Horn an prominenter Stelle auf, sei es in den sinfonischen Dichtungen „Don Juan“ und „Till Eulenspiegel“ oder gleich zu Beginn seiner Oper „Der Rosenkavalier“. Die Beziehung zu diesem „Lieblingsinstrument“ hat sich bereits in der Kindheit entwickelt. Von klein auf war er vom Klang dieses Instrumentes
umgeben, denn sein Vater, Franz Strauss, war Hornist an der Königlich Bayerischen Hofkapelle in München. Franz Strauss galt als exzellenter Virtuose und förderte das Talent des jungen Richard, der schon im Alter von sieben Jahren anfing zu komponieren. Das erste Hornkonzert schrieb er im Alter von 18 Jahren und widmete es seinem Vater zum 60. Geburtstag. Interessant ist, dass dieser sich zwar über die Komposition nebst Widmung freute, aber Abstand davon nahm, es im Konzert aufzuführen, weil es „zu schwer“ sei. So freute sich der junge Strauss natürlich, dass ein anderer es wagte: Gustav Leinhos, der das Konzert im März 1885 mit dem Orchester des Meininger Hoftheaters aufführte. Dirigent war kein Geringerer als Hans von Bülow. Das dreisätzig angelegte Werk sprüht vor jugendlichem Elan des Komponisten. Strauss orientiert sich zwar an klassisch-romantischen Formen, findet aber innerhalb der Sätze eigene, überraschende formale Lösungen.
Der Komponist Franz Schreker (1878–1934), ein Zeitgenosse von Sigmund Freud, Gustav Klimt und Arthur Schnitzler, gehört zu den spannendsten Komponistenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die Textbücher seiner reiferen Opern schrieb er selbst und ließ sich dabei für „Die Gezeichneten“ u. a. von Oscar Wilde, Frank Wedekind, Arnold Schönberg und Alban Berg inspirieren. Die kunstvolle und psychologisch dichte thematische Neuformung ist stets eng verknüpft mit seiner vielschichtigen musikalischen Vision und einer atemberaubenden Klangfülle, die einzigartig die Stimmung des Abgrunds und des Aufbruchs im Wien um 1900 einfängt. Noch bevor Schrekers dreiaktige Erfolgsoper „Die Gezeichneten“ 1918 in Frankfurt am Main ihre Uraufführung erlebte, konzipierte der Komponist als Auftragswerk der Wiener Philharmoniker Auszüge aus der Oper als selbstständiges Konzertstück mit dem Titel „Die Gezeichneten – Vorspiel zu einem Drama“. Dessen Uraufführung dirigierte Felix Weingartner am 8. Februar 1914 in Wien.
Im März 2018 jährte sich der Geburtstag des Komponisten Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) zum 100. Mal. Er galt stets als musikalischer Einzelgänger, sah sich selbst als zwischen den Fronten stehend, ein Künstler zwischen den Generationen: zwischen Klassischer Moderne und Nachkriegs-Avantgarde. Die philosophische Auseinandersetzung mit der Existenz des menschlichen Seins, die Frage nach Vergänglichkeit und Tod, ebenso die Faszination für ein Kompositionskonzept des „Überzeitlichen“ prägen die Musik Bernd Alois Zimmermanns. Es entstanden Werke, deren Aufführbarkeit nahezu an die Grenzen des Spielbaren stieß. Sein klanggewaltiges Orchesterwerk „Photoptosis – Prélude für Orchester“ schrieb er 1968 als Auftragswerk der Gelsenkirchener Stadtsparkasse. Der Titel leitet sich aus dem Griechischen ab, bedeutet so viel wie „Lichteinfall“ und verweist auf den Ort der Inspiration für Zimmermann: das Foyer des Gelsenkirchener Theaters, dessen Wände durch den französischen Künstler Yves Klein auf außergewöhnliche Weise mit gänzlich monochrom blau in blau gefärbten Schwammreliefs ausgestattet wurden. Diese inspirierten Zimmermann, „die Veränderungen von Farbflächen, wie sie durch die Art und Weise des Lichteinfalls eintreten“ musikalisch hörbar werden zu lassen. Mit einer großen Orchesterbesetzung, welche durch Klavier, Celesta und Orgel erweitert wird, zaubert Zimmermann eine große Palette an Klangfarben.
Am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie steht der estnische Dirigent Olari Elts. Er erlangte durch seine Leidenschaft für unverwechselbare und fantasievolle Konzertprogramme große
Anerkennung in der internationalen Musikszene. Als Solist ist ein Ausnahmetalent zu erleben: der Hornist Felix Klieser. Ohne Arme geboren, kann er trotz seines jugendlichen Alters bereits auf eine beeindruckende Musikerlaufbahn verweisen. Schon in der Kindheit übte das Horn eine große Anziehungskraft auf ihn aus: „Das Horn ist eines der farblich vielseitigsten Instrumente, mit dem sich wunderbar Emotionen wecken lassen.“
Felix Klieser (Solist)
Der Hornist Felix Klieser ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. 1991 in Göttingen geboren, begann er bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Hornunterricht. Mit 17 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
2014 erhielt er den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine Lebensgeschichte unter dem Titel „Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt“. Tourneen führten ihn u. a. durch die Schweiz, Italien, Österreich und Südafrika. In der Saison 2017/2018 spielt Felix Klieser u. a. als Solist beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, beim Orchester l’arte del mondo, beim Kurpfälzischen Kammerorchester und bei der Slovenska Filharmonija in Bratislava. Kammermusikalisch ist er beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Schubertiade Hohenems, in der Elbphilharmonie Hamburg und am Konzert Theater Coesfeld zu Gast. Drei erfolgreiche CDs runden die Tätigkeit des jungen Solisten ab. Felix Klieser ist Botschafter des One-Hand Musical Instrument Trust OHMI.


Musiker aus Fort Wayne im Konzertsaal Gera

Für den 22. Mai wird ein besonderes Gastspiel vorbereitet, das an diesem Tag um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera stattfinden soll.  Im Rahmen der Städtepartnerschaft Fort Wayne – Gera wird das Symphonic Wind Ensemble der Indiana University – Purdue University Fort Wayne (IPFW) seine erste Europa-Tournee, die von Wien über Salzburg nach Prag führt, um einen Auftritt in der Partnerstadt Gera erweitern. Neben der Stadt Gera und  Theater&Philharmonie Thüringen setzen sich hierfür auch  die Partnergesellschaft Gera – Fort Wayne sowie die  Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. ein. Gemeinsam mit den Gästen aus Fort Wayne tritt der Kinderchor des Goethe-Gymnasiums / Rutheneum Gera in diesem Konzert auf. Das Symphonic Wind Ensemble ist das größte Blasorchester an der IPFW. Das Ensemble besteht aus den besten Blasinstrument- und Schlagzeug-Studenten der Universität und bringt Meilensteine der Musikgeschichte von der Renaissance bis zur Gegenwart zur Aufführung. Das IPFW Symphonic Wind Ensemble pflegt ständig die Zusammenarbeit mit herausragenden Musikern unserer Zeit, wie unter anderen dem Komponisten und Pulitzer-Preisträger William Bolcom, David Maslanka, John Mackey, Joel Puckett, Ryan Nowlin, Viet Cuong, Steven Bryant, und Michael Markowski. Das Symphonic Wind Ensemble ist bei vielen Veranstaltungen  aufgetreten und wird Anfang nächsten Jahres ein Album mit zeitgenössischen Werken veröffentlichen. 2016 hat das Symphonic Wind Ensemble in der Carnegie Hall in New York City debütiert. Das Ensemble umfasst ca. 60 Musiker und steht unter der Leitung von Daniel Tembras, Director of Instrumental Studies an der Indiana University – Purdue University Fort Wayne (IPFW). Seine Aufgaben umfassen die Leitung des Symphonic Wind Ensembles und der Symphonic Band, Unterrichttätigkeit in Dirigieren und Musikpädagogik und die Koordination der Bereiche Holzbläser, Blechbläser und Schlagzeug (Perkussion). Dr. Tembras schloss seine Ausbildung in Blasorchester-Dirigieren mit dem Doktortitel an der University of Texas in Austin ab. Vorher war er Assistent des Direktors der Bands an der University of Texas in Austin, er leitete die Longhorn Jazz Band und Combo und war Assistent bei den Longhorn Basketball und Volleyball Bands. Seinen Master Abschluss in Blasorchester-Dirigieren erhielt Dr. Tembras an der Michigan State University. In Michigan war Dr. Tembras Direktor an der Mason Public School in Flint, Michigan. Dr. Tembras ist geboren in Lanson, Michigan und erhielt seinen Bachelor Abschluss in Musik an der Michigan State University. Als großer Verfechter künstlerischer Kooperationen und neuer Musik, hat Dr. Tembras mit herausragenden Künstlern zusammengearbeitet, unter anderen mit dem Komponisten und Pulitzer-Preisträger William Bolcom, David Maslanka, John Mackey, Steven Bryant, Joel Puckett, Michael Markowski und Solisten wie Billy Hunter, Solo-Trompeter im Orchester der Metropolitan Opera, Gail Williams, Joseph Lulloff und Kenneth Tse.

Der Kinderchor des Goethe-Gymnasiums/Rutheneum Gera wurde 1993 gegründet und steht unter der Leitung von Peter Hoche. Mittlerweile zählt die Chorgemeinschaft bereits 60 Sängerinnen und Sänger im Alter von 10 bis 14 Jahren. Neben den wöchentlichen Proben, Chorlagern und regelmäßig stattfindenden Konzerten, arbeitete der Chor erfolgreich mit anderen Ensembles zusammen, wie z.B. mit dem Kinderchor des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode, dem Philharmonischen Kinderchor Dresden und dem Heinrich-Schütz-Chor Gera. Das Repertoire des Ensembles umfasst neben Werken alter Meister und zahlreichen Volksliedern auch zeitgenössische klassische Stücke sowie populäre Stilrichtungen. Darüber hinaus steht die zielgerichtete Entwicklung der Kinderstimme im Mittelpunkt.

Karten für 8,- Euro auf jedem Platz sind ab sofort an den Theaterkassen erhältlich, telefonische Reservierungen unter 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de

Fotos: symphonic woodwind ensemble fort wayne


Peter Orloff und der Schwarzmeer Kosaken-Chor gastieren in Gera

Am  Dienstag,  dem 21. August  2018, 19.30  Uhr, findet  - der guten Tradition folgend – in der St. Marienkirche Gera, Mohrenplatz 1 wieder ein festliches Konzert des berühmten Schwarzmeer Kosaken-Chores statt
Peter Orloff, der einst als jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt –  damals übrigens gemeinsam mit Ivan Rebroff – im Schwarzmeer Kosaken-Chor seine legendäre  Karriere begründete. Aus dem kleinen Jungen mit der schon damals aufsehenerregenden Stimme wurde die Schlagerlegende Peter Orloff , der„König der Hitparaden“  mit 19 eigenen Charts-Notierungen und zahlreichen Goldenen Schallplatten – u.a. als Sänger für „Ein Mädchen für immer“ und die „Königin der Nacht“, als Textdichter für Bernd Clüver‘s „Junge mit der Mundharmonika“ und als Komponist für  „Du“,  Peter Maffay‘s bis heute größten Hit; den inzwischen auch  Helene Fischer singt. Außer Peter Maffay und Bernd Clüver produzierte u.a. er auch Heino, Freddy Quinn  und Julio Iglesias. - 2018 ist ein besonderes Jahr: Vor 80 Jahren erfolgte die Gründung des ersten Ensembles des berühmten weltbekannten Chores, an dem der Vater von Peter Orloff, Pastor Nikolai Orloff, großen Anteil hatte. Peter Orloff selbst konzertierte seinerzeit  noch mit Mitgliedern der ersten Stunde und ist im Jubiläumsjahr seit 25 Jahren musikalischer Gesamtleiter des Schwarzmeer Kosaken-Chores. Beeindruckende Pressestimmen von damals bis heute dokumentieren die Ausnahmestellung, die der einem berühmten russischen Adelsgeschlecht entstammende Peter Orloff selber als Solist des Schwarzmeer Kosaken-Chores innehat. Begeisternde Fernsehauftritte vor einem Millionenpublikum wie mit dem „Wolgalied“, „Dr.Schiwago“ und dem „Gefangenenchor“ und wiederum zahlreiche Goldene Schallplatten und CDs unterstreichen den Ruf des Schwarzmeer Kosaken-Chores als herausragendes Kosakenensemble unserer Zeit. Die Zuschauer können sich auf ein ebenso faszinierendes wie berührendes Konzertereignis dieses Ausnahme-Ensembles freuen, das die Presse als „Orloff’s Wunderchor“ mit „Stimmen so schön und groß wie Russland“ feiert. Dem Ensemble gehören auch drei der weltbesten russischen Instrumental-Virtuosen an, die nach dem Tode von Ivan Rebroff – quasi als dessen musikalisches Vermächtnis  an seinen einstigen Weggefährten und  Freund Peter Orloff – hier ihre neue musikalische Heimat gefunden haben. Dank seiner nahezu einzigartigen Besetzung ist der Schwarzmeer Kosaken-Chor in der Lage, ein wirklich außergewöhnliches Programm aufzuführen, das weit über das hinausgeht, was man von einem Kosaken-Chor üblicherweise erwartet. Oder wann hat man je in diesem Zusammenhang Werke gehört wie „Schwanensee“, „Leise flehen meine Lieder“ oder – das Paradesolo aller großen Tenöre – „Nessun dorma". Herzstück des Konzerts sind natürlich  auch die schönsten Kostbarkeiten aus dem reichen Schatz der russischen und ukrainischen Musikliteratur wie die berühmten „Abendglocken“ „Die zwölf Räuber“, „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Stenka Rasin“, „Das einsame Glöckchen“  und  „Kalinka“. Es ist eine musikalische Reise durch das schneebedeckte Land von Moskau bis an den Baikalsee, von Kiew bis St. Petersburg mit Romanzen, Geschichten und Balladen von überwältigender Ausdruckskraft, tiefer Melancholie und überschäumendem Temperament. Heldentaten, Ruhm und Größe vergangener Tage erstrahlen neu in hellem Glanz und rufen Sehnsüchte und Erinnerungen wach - ein wahres Feuerwerk der Emotionen.

Kartenvorverkauf: Ticketshop Gotha, Pressehaus Gotha, Marktstr. 24 / Reisebüro Schumacher GmbH, Heinrichstr. 30 / Connys Reisewelt, Straße der Völkerfreundschaft 33 / Gera-Information, Markt 1a / Ticketshop Gera, Heinrichstr. 49 / www.reservix.de – Ticket-Hotline: 01805-700733 / www.adticket.de – Ticket-Hotline: 0180-6050400 / www.eventim.de – Ticket-Hotline: 01805-570070 /www.nordwest-ticket.de – Hotline: 0421-363636 und bei allen CTS-, Reservix- und ADticket-Verkaufsstellen.

Foto: Manfred Esser


Sternstunden der Oper zum Spielzeitausklang

Inzwischen ist ein Open Air Konzert zum Abschluss der laufenden Spielzeit bei Theater&PhilharmonieThüringen schon gute Tradition. In diesem Jahr ist auch in Gera der Marktplatz der Veranstaltungsort. Die herrlichen Marktplätze in Altenburg und erstmalig in Gera bieten eine  traumhafte Kulisse für einen unvergesslichen Konzertgenuss in hoffentlich lauer Sommernacht. - In diesem Jahr werden die Sterne nicht nur am Himmel funkeln, sondern als glanzvolle Arien, Duette und Chöre aus dem beliebtesten Opernrepertoire auch auf der Bühne. Zur Komplettierung des Solistenensembles von Theater&Philharmonie Thüringen wurde ein Tenor aus der Oper Leipzig als Gast engagiert: Kyungho Kim. Er interpretiert mit seinem strahlenden Tenor romantische Arien aus Roméo et Juliette von Charles Gounod und tritt als Radames aus Aida von Giuseppe Verdi auf. Anne Preuß, Christel Loetzsch, Alejandro Lárraga Schleske, Ulrich Burdack und Kai Wefer begeistern mit bekannten Melodien aus Richard Wagners Tannhäuser, Amilcare Ponchiellis La Gioconda (Die Heitere) oder auch Giuseppe Verdis Don Carlo, Nabucco, La forza del destino (Die Macht des Schicksals) und Un ballo in maschera (Ein Maskenball). Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, der Opernchor sowie der Philharmonische Chor von Theater&Philharmonie Thüringen (Choreinstudierung: Holger Krause) musizieren unter  der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor  Laurent Wagner.

Sa. 23. Juni 2018 · 21 Uhr · Marktplatz Gera // Fr. 29. + Sa. 30. Juni 2018 · 21 Uhr · Marktplatz Altenburg

Der Vorverkauf an den Theaterkassen hat begonnen. Die Theaterkasse ist telefonisch unter 03447-585177 oder 0365-8279105 erreichbar, online buchen unter www.tpthueringen.de

 

 


Wiener Operetten-Revue

14. Oktober 2018, 16 Uhr, Freiburg/Unstrut, Rotkäppchen Sektkellerei

Im Lichthof der Rotkäppchen Sektkellerei in Freyburg findet am Sonntag, den 14. Oktober 2018, das Konzert "Zauber der Operette" statt. Die Operettengala wird von einem Moderator, vier Solisten, sechs Tänzer/innen und 14 Musikern dargeboten. Aus der Fülle der bekanntesten Operetten hat das Ensemble die schönsten Stücke ausgewählt und zu einem Ganzen gefügt. Zum Repertoire gehören u.a. Titel wie der „Kaiser Walzer“, „Wer uns getraut“, „Komm in die Gondel“, „Ich bin die Christel von der Post“, „Brüderlein und Schwesterlein“, „An der schönen blauen Donau“, der „CAN CAN“, die „Tritsch-Tratsch Polka“ und selbstverständlich der „Radetzky-Marsch“. - Musik, Tanz und Gesang werden zu einem Bühnenereignis das Ohren und Augen anspricht. Einen Querschnitt aus der Vielzahl der Operetten und Werke des großen Komponisten präsentieren die Mitglieder des GALA Sinfonie Orchesters Prag am 14. Oktober,Einlass ist um 15.30 Uhr, Beginn 16.00 Uhr.
Karten: u.a. in der Rotkäppchen Sektkellerei, Tel. 034464/34122, bei der Tourist-Info Naumburg, Tel. 03445-273125, und im Freyburger Fremdenverkehrsverein, Tel. 034464-27260; Info-Tel: 0671/45001!
www.rotkaeppchen-mumm.de
Kinder, Schüler und Gruppen ab 10 Gästen erhalten vergünstigte Karten.