Klassik / Alte Musik

Arjan Breukhoven spielt wieder in Thüringen

Der bekannte niederländische Organist und Komponist Ende Mai zu Gast in Worbis und Heiligenstadt
Arjan Breukhoven spielt wieder in Thüringen

Traditionell gibt der bekannte niederländische Organist und Komponist Arjan Breukhoven alljährlich Konzerte im Eichsfeld und in anderen Orten Thüringens.

Die Besucherinnen und Besucher werden bei jedem seiner Auftritte aufs Neue überrascht, wenn er auf der Orgel bekannte Stücke spielt, von klassischer Musik bis hin zu Musical- und Filmmusik. Für die beiden Konzerte am Samstag, 28. Mai, in der katholischen Kirche St. Antonius in Worbis und am Sonntag, 29. Mai, in der evangelischen Kirche St. Martin in Heiligenstadt verspricht er jeweils ein heiteres Programm.

Er hat sich bewusst für zwei unterschiedliche Programme entschieden. In Worbis spielt er zum Beispiel einige berühmte Werke deutscher Meister wie Bach und Händel, aber natürlich auch prickelnde Improvisationen. In Heiligenstadt bringt er Werke seiner neuesten CD zu Gehör: Soundtracks und Filmmusik. Es sei einzigartig  in der Orgelwelt, dass ein Organist auf dem größten Instrument der Welt Filmmusik spiele, war von ihm zu erfahren.

Die Konzerte in Worbis und in Heiligenstadt beginnen um 20 Uhr; der Eintritt ist auch diesmal frei. Die Kollekte am Ende des Programms dient zur Deckung der Unkosten.

Mehr Informationen: www.arjanbreukhoven.nl/agenda


Preisgekrönte am Pult

MDR Sinfonieorchester spielt in der Weimarhalle das Abschlusskonzert des Dirigierwettbewerbs der mitteldeutschen Musikhochschulen

Seit mehr als einer Dekade ist die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar beim Dirigierwettbewerb der mitteldeutschen Musikhochschulen mit dem MDR Sinfonieorchester besonders erfolgreich. Beim elften Wettbewerb im November 2021 in Leipzig waren zum elften Mal in Folge die Studierenden der „Weimarer Dirigentenschmiede“ auf den ersten Plätzen. Den 1. Preis gewann Friedrich Praetorius, Student der Dirigierklasse von Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik. Der 2. Preis ging an seinen Kommilitonen Tobias Meichsner, und den 3. Platz belegte Maximilian Otto von der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden.

Beim Preisträgerkonzert mit dem MDR Sinfonieorchester am Donnerstag, 2. Juni um 19:30 Uhr in der Weimarhalle steht nun zunächst das Orchesterwerk „Voran“ op. 36 auf dem Programm. Dessen Komponist Maximilian Otto dirigiert selbst und verspricht für sein Werk „jede Menge an Spannung, Überraschungen, aufregenden Orchesterfarben und interessanten Interaktionen“. Danach folgt Sergej Prokofjews Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 unter der Leitung von Tobias Meichsner. Die Solistin am Klavier ist hier Moeko Ezaki von der Leipziger Musikhochschule. Nach der Pause erklingt Peter I. Tschaikowskys dramatische Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 mit dem Beinamen „Pathétique“, dirigiert von Friedrich Praetorius.

Die Chance, das MDR Sinfonieorchester öffentlich zu dirigieren, ist für die Studierenden etwas ganz Besonderes: „Für mich ist dieser Erfolg ein wunderbares Resultat meiner stetigen Arbeit der letzten Monate“, freut sich Friedrich Praetorius. Sein Kommilitone Tobias Meichsner blickt noch einmal zurück auf die Wettbewerbstage im Probensaal des MDR in Leipzig: „Es war eine rundum tolle Erfahrung in einer angenehmen und immer konstruktiven Atmosphäre.“

Die kontinuierlichen Erfolge der sogenannten Weimarer Dirigentenschmiede haben sich längst bundesweit herumgesprochen. Die Dirigierprofessoren Nicolás Pasquet und Ekhart Wycik legen in ihrer Pädagogik einen besonderen Wert auf maximale Praxiserfahrungen sowohl am eigenen Hause als auch bei einer Vielzahl von Orchestern in Deutschland und Tschechien.

Eintrittskarten zu 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse.


Sonne, Mond und Sterne...

Duo ›con emozione‹ gibt Pfingstsonntagskonzert auf der Festwiese im Botanischen Garten in Jena
Duo con emozione

Ein himmlisches Liedervergnügen mit Evergreens aus Barock, Klassik, Operette, Filmmelodien der 30er und 40er Jahre und Musical verspricht das Duo ›con emozione‹: Lieder, Intermezzi, Texte und Anekdoten rund um die Gestirne werden dargeboten. Es ist eine vergnügliche, nachdenkliche, melancholische Mischung an Evergreens.
Liane Fietzke (Sopran/Moderation) und ihr Ehemann Norbert Fietzke (Piano), die sich hinter dem Duo ›con emozione‹ verbergen, widmen sich in einem Bogen von bekannten und gern gehörten Liedern und Intermezzi, welche die Themen: Sonne, Mond, Sterne, Nacht, Träume und Wünsche musikalisch streifen. Es sind die großen Gefühle, welche die Melodien dieses Konzerts durchziehen.
Das Duo ›con emozione‹, Liane Fietzke (geb. in Lutherstadt Wittenberg) und Norbert Fietzke (geb. in Döbern), arbeitet seit vielen Jahren professionell musikalisch zusammen. Sie erhielten beide ihre Ausbildung an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Weitere Studien folgten nach Köln und Weimar. Das Duo ›con emozione‹ lebt und arbeitet im Havelland und feierte in 2019 sein 25jähriges Bestehen mit vielen hochkarätigen Konzerten und Lesungen.

Pfingstsonntag, 5. Juni, 19.00 Uhr, Jena, Rhododendren-Anlage" im Botanischen Garten (Fürstengraben); Schlechtwettervariante im Palmenhaus vorhanden!
https://www.con-emozione.de

Kartenfür € 15,- zzgl. VVG erhältlich: Jena-Tourist-Information (Markt 16), Telefon: 03641 - 498060 - Internet: www.jena.de/tickets sowie www.eventim.de -  Evtl. Restkarten an der Abendkasse, Einlass, ab 18:30 Uhr

Foto: Annelie Brux


Zum Festjahr SCHÜTZ22: open_psalter - Wir singen gemeinsam Heinrich Schütz!

Einladung an alle Chöre und Vokalensembles zur Mitwirkung an einem einzigartigen Klangprojekt
Festjahr SCHÜTZ22 open psalter Chöre

Ein Beitrag zum Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“ anlässlich des 350. Todestags des Komponisten: An einem großen Klangerlebnis mitzuwirken­ – auch das soll während des Schütz-Festjahres 2022 im Fokus stehen. Profi- und Laienchöre, Vokalensembles und Sänger:innen aus aller Welt sind eingeladen, den „Becker-Psalter“ von Heinrich Schütz in Ton und Bild aufzunehmen.

Singt! – Singt Schütz!

Aus Anlass des 350. Todestages des Komponisten Heinrich Schütz laden die Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. (MBM) als Veranstalterin des Projekts SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“ und der Verband Deutscher KonzertChöre e.V. (VDKC) zu einem außergewöhnlichen Video- und Klangprojekt ein, in dessen Mittelpunkt der „Becker-Psalter“ von Heinrich Schütz steht. Ähnlich wie auch der Komponist es in seiner Zeit erleben musste, ist das Jubiläumsjahr 2022 von signifikant krisenhaften Ereignissen wie die Corona-Pandemie, militärische Konflikte wie der Krieg in der Ukraine, die Klimakrise oder den weltweiten Flüchtlingsbewegungen geprägt. Dies ist verstörend und zugleich herausfordernd, lässt die Menschen zugleich aber auch nach Sicherheit und einer friedlichen Stabilität suchen. In den schwierigen Zeiten des Dreißigjährigen Krieges vermochte es Schütz mit seinen Vertonungen der Psalmdichtungen von Cornelius Becker den Menschen Glaubenstrost, Lebensmut und Hoffnung zu spenden. Es ging ihm darum, ganz im Sinne Luthers, das biblische Wort durch die Musik lebendig erfahrbar werden zu lassen.

1628 erstmals erschienen, erlebte das Gesangbuch 1661 in einer umfangreichen Überarbeitung durch den Komponisten selbst seine 3. Auflage. Mit sangbaren Melodien und einfachen vierstimmigen Sätzen, im kirchlichen wie im Hausgebrauch mit geringem Aufwand nutzbar, schuf Heinrich Schütz ein Kompendium von Stücken, das einerseits das wohl am meisten verbreitete Werk des Meisters war, andererseits in seiner Gesamtheit bis heute nirgends aufgeführt bzw. auf Tonträger produziert wurde. Um diese „Lücke“ zu schließen, rufen die MBM und der VDKC das Projekt open_psalter ins Leben, mit dem die von Schütz von Beginn an beabsichtigte Teilhabe vieler sangesfreudiger Menschen an Musik in den Mittelpunkt gestellt wird.

Laien- wie Profichöre, Vokalensembles und Sänger:innen aus aller Welt sind eingeladen, die insgesamt 150 Psalm-Vertonungen des „Becker-Psalters“ in Ton und Bild aufzunehmen. Im Idealfall erhält jedes der Psalmlieder am Ende sein Video, und es gelingt, die weltweit erste Gesamtaufnahme des „Becker-Psalters“ SWV 97–256 von Heinrich Schütz hör- und sichtbar werden zu lassen. Zugleich kann dies ein Beitrag zu einem vielfarbigen Kompendium deutscher und internationaler Chöre werden, da jedes sich beteiligende Vokalensemble sich mit einem kurzen Portrait vorstellen und präsentieren kann. Ziel ist es, möglichst bis zum 350. Todestag von Heinrich Schütz am 6. November 2022 einen Großteil der Gesamteinspielung vorliegen zu haben.

Das Festjahr 2022 steht unter dem Thema SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“. Ein programmatischer Titel, der Vieles zulässt und ermöglichen soll. Wann aber lebt die Musik eines Meisters der Vergangenheit? Doch nur dann, wenn sie musiziert, gesungen, gespielt wird. Und genau dazu ruft open_psalter auf. Ein großartiges Projekt, das zum Mitmachen einlädt und lebendiges Musizieren fördert. Daran, dass wir dieses gemeinsame Singen – gerade auch nach den vergangenen beiden sehr stillen Jahren – brauchen, besteht kein Zweifel. Und so kann es gar nicht anders heißen als: Singt! – Und: Singt Schütz!

Die zentrale Plattform für das Projekt für alle Informationen und die Registrierung, mit einer wachsenden Übersicht aller Einspielungen:

www.open-psalter.de


Hofoper-Saison im Sommer in Jena

Kommen Sie zur diesjährigen Hofoper und erleben Sie unvergessliche und höchst unterhaltsame Nachmittage bzw. Sommerabende im einmaligen Ambiente des historischen Innenhofs der Universität.

„Irgendwo auf der Welt“ - Octavians singen Comedian Harmonists (Hofopernspecial)

Mit den Liedern und Geschichten der Comedian Harmonists gestalten die Octavians ein buntes, lustiges und vielseitiges Programm mit Ohrwurm-Garantie. Von schmachtenden Liebesliedern bis zum weltbekannten und wunderbar selbstironischen kleinen grünen Kaktus gelingt es den jungen Sängern aus Jena in authentischer und anrührender Weise, den besonderen Klang der Comedian Harmonists zu entdecken und das einzigartige Band der Freundschaft des Ensembles wiederzubeleben.

Di. 21. Juni und Di. 28. Juni, jeweils 21 Uhr 

 „A Midsummer Night´s Dream“ von Benjamin Britten (Hofoper)

Benjamin Britten, als zweifellos bedeutendster britischer Opernkomponist, gelang mit seiner Adaption des berühmten Shakespeare-Klassikers eine spannende Fassung für das Musiktheater. - Erleben Sie ein Spiel um die Irrungen und Wirrungen, die die Liebe so mit sich bringt. Mit dabei sind Feenkönige, Elfen und immer der eifrige Puck, der sich nach Kräften bemüht, das Chaos noch zu vergrößern. Es musiziert die Akademische Orchestervereinigung der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Sebastian Krahnert. Solisten der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig singen und spielen in einer Inszenierung von Prof. Karoline Gruber. Damit wird eine lang gepflegte Kooperation zwischen der Jenaer Universität und der Hochschule Leipzig fortgesetzt. (Die Oper läuft in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln.)

Sa. 25. Juni, So. 26. Juni, Mo. 27. Juni, Mi. 29. Juni, Do. 30. Juni, Sa. 2. Juli, jeweils 21 Uhr

„Old King Cole“ (Kinderhofoper)

Old King Cole hat mehrere Hobbies: er raucht gern Pfeife, er isst für sein Leben gern und er liebt es, Musik zu hören. Am Hof von Old King Cole und seiner Königin gibt es also u.a. eine Hofküche und eine Hofkapelle. - Das Akademische Orchester Erfurt bringt die Musik von Ralph Vaughan Williams gemeinsam mit Mitgliedern des Universitätschores Jena zur Aufführung. Sebastian Krahnert erzählt die Geschichte für Kinder, die gleichzeitig eingeladen sind, auf der Bühne mitzuwirken.

So. 26. Juni und Sa. 2. Juli, jeweils 15 Uhr 

Bei schlechtem Wetter finden die Aufführungen in der Aula statt. Es erlischt der Anspruch auf feste Plätze.

Tickets in der Tourist-Information Jena (Markt/Oberlauengasse), Kartentelefon: 03641/49 80 60 und unter https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstkalender.aspx


Mozartfest Sachsen 2022

11. Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND

24. Juni bis 3. Juli / Kartenvorverkauf gestartet!

Vom 24. Juni bis 3. Juli lädt der Straße der Musik e. V. zum 11. Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff ein. 14 Konzerte an 14 Orten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen lassen das musikkulturelle Erbe der Region sang- und klangvoll aufleben. An musikgeschichtlich bedeutsamen Orten, viele davon bereits Stationen auf der Straße der Musik, werden unerhörte Schätze der hiesigen Klanglandschaften geborgen. Gespielt werden u. a. Werke von unbekannten oder zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Komponist*innen aus der Region, darunter ebenso historische wie zeitgenössische Persönlichkeiten.

Höhepunkte

Eröffnet wird das 11. Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND am 24. Juni durch das Duo Ahlert-Schwab, »Europas prominentestes Künstlerpaar für Zupfinstrumente«, unterstützt durch Cembalist Léon Berben, in der Mösthinsdorfer Kirche St. Georg. Ebenso gefeiert: Das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode konzertiert am 25. Juni in seiner neuen Residenz im Konzerthaus Liebfrauen unter Leitung Christian Fitzners.

In Halle (Saale) gastieren am 26. Juni die vielfach ausgezeichnete Nachwuchspianistin Charlotte Steppes in den Franckeschen Stiftungen sowie am 28. Juni die Violinistin Kathrin Ambrosius und der Pianist Dietmar Nawroth im Händel-Haus. Mit den beiden größten Konzerten am 1. Juli in Bad Frankenhausen und am 3. Juli in Bad Sulza werden endlich auch die bereits für 2020/21 geplanten Höhepunkte realisiert: Zwei Posaunenchöre, ein Blechbläserquartett und das Junge Mitteldeutsche Vokalensemble musizieren unter Gesamtleitung Hans Jacobs an der Trompete.

Neue Impulse

Der neue Organisator Kim Grote verleiht dem Musikfest im elften Jahr seines Bestehens frische Impulse. So widmet sich ein Konzert des Bellatrix Quartetts am 26. Juni im Leipziger Grassi Museum für Musikinstrumente ausschließlich dem Schaffen dreier Komponistinnen und begründet so eine neue Festival-Serie mit dem Fokus auf Musikerinnen. Außerdem sollen mit einer Reihe für Familienkonzerte künftig auch Kinder stärker für die Musik begeistert werden. Den Auftakt bildet am 3. Juli das bilderreiche Klangmärchen »Sechse kommen durch die ganze Welt« mit dem Ensemble Percussion Posaune Leipzig in der Leipziger Paul-Gerhardt-Kirche.

Karten gibt es über www.strassedermusik.de oder www.unerhoertes-mitteldeutschland.de, unter +49 (0) 39451 563993 und wie im Programmheft angegeben.


Bach-Festival Arnstadt vom 13. bis 17. Juli

Bach-Festival Arnstadt 2022

Das Bach-Festival Arnstadt findet auch im Jahr 2022 im Sommer statt. In den letzten Wochen wurde das ursprünglich für März geplante Programm auf den neuen Termin angepasst. „Die künstlerische Qualität hat dabei in keiner Weise gelitten, im Gegenteil“, sagt Festivalmanagerin Alexandra Lehmann.

So konnte mit Ragna Schirmer etwa eine zweifache Bach-Preisträgerin für das Eröffnungskonzert am 13. Juli in der geschichtsträchtigen Bachkirche verpflichtet werden. Das Hauptkonzert des zweiten Tages gestalten die Sopranistin Dorothee Mields und die Pianistin Christine Schornsheim mit ihrem romantischen Programm „Vom Küssen“ in der romanisch-gotischen Liebfrauenkirche. Am Folgetag werden der Bassbariton Klaus Mertens zusammen mit Kantor Jörg Reddin in der Oberkirche zu hören sein. Am Samstag, den 16. Juli reihen sich Steffen Schleiermacher am Klavier und die Sopranistin Julia Sophie Wagner in das Festivalprogramm ein. Den Festivalabschluss werden die ehemaligen fünf Regensburger Domspatzen und die Sopranistin Claudia Reinhard, die seit 1992 die international führende A-Capella Formation Singer Pur bilden, bestreiten.

Das Bach-Festival Arnstadt findet pandemiebedingt zum zweiten Mal in seiner langjährigen Geschichte im Sommer statt. Im letzten Jahr rund um den Todestag von Johann Sebastian Bach. Historische Verbindungen gibt es aber auch zum diesjährigen Festivaltermin. „Am 13. Juli 1703 nahm der damals 18jährige Johann Sebastian Bach die Wender-Orgel in der Bachkirche ab“, erklärt Alexandra Lehmann. Dabei beeindruckte er die Stadtoberen mit seinen musikalischen Fähigkeiten und wurde wenige Wochen später zum Organisten berufen. Der Beginn einer einzigartigen Weltkarriere.

Das komplette Festivalprogramm gibt es im Internet unter www.bach-festival.de. Flyer und Programmhefte werden derzeit gedruckt und sind in Kürze erhältlich. Tickets können in der Tourist-Information oder online auf der Webseite des Bach-Festivals Arnstadt gebucht werden.

Das Foto zeigt die Pianistin Ragna Schirmer (Foto: Maike Helbig)


Nabucco - Klassik Open Air an der Göltzschtalbrücke

Die Festspieloper Prag präsentiert das Sommer Klassik Open Air Highlight am Sonntag, 24. Juli, um 20 Uhr
Festspieloper Prag Nabucco Göltzschtalbrücke

NABUCCO, diese prachtvolle Oper mit dem dramatischen Spiel um Liebe und Macht, begeisterte bisher Hunderttausende von Zuschauern. Der Besucher wird von Beginn an durch die wunderschönen Stimmen, die Handlung, die prächtigen Kostüme und das eindrucksvolle Bühnenbild in den Bann gezogen. Es erwartet den Klassik-Besucher mit Giuseppe Verdis NABUCCO eine der größten Opern der Musikgeschichte und zugleich ein wunderbares Open Air-Spektakel.

Man muss NABUCCO mit dem weltberühmten Gefangenenchor wenigstens einmal unter freiem Himmel und in einer grandiosen Inszenierung erlebt haben. Der gewaltige Chor der Gefangenen wird erklingen mit einem Aufgebot an klangstarken und facettenreich singenden Solisten. Open Air-Produktionen bedeuten für jedes Opernensemble eine besondere künstlerische Herausforderung. Hier gilt es Aufführung und Ambiente der Spielstätte zu einem unvergesslichen Opernspektakel zu vereinen. Sänger, Orchester, Regie und Technik müssen sich bei jeder Spielstätte neu auf die atmosphärischen und akustischen Gegebenheiten einstellen. Dies ist der Oper bei den bisherigen Sommer-Open-Air-Aufführungen mit über 2 Millionen Zuschauern hervorragend gelungen.

Karten ab € 54,- an allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.paulis.de   
Weitere Informationen unter der Infohotline 0531 - 34 63 72
Karten, die für die verlegten Termine am 23.07.2021 & 19.07.2020 gekauft wurden, gelten nach wie vor für den jetzt aktuellen Termin 2022.

Foto: Festspieloper Prag - NABUCCO, Jurij Kruglov als Zaccharias / Foto T. Weber