Das Orchester hebt ab

Familienkonzert, 24. März 2019 | 11 Uhr | Volkshaus Jena

Am Sonntag, den 24. März 2019, erklingt um 11 Uhr Fabian Künzlis musikalisches Märchen „Das fliegende Orchester“ im Jenaer Volkshaus. Im Familienkonzert am kommenden Sonntag laden der Dirigent Ulrich Kern, die Erzählerin Ella Gaiser und die Jenaer Philharmonie Alt und Jung zu einer musikalischen Entdeckungsreise mit einem Orchester aus „lebendigen“ Instrumenten ein.

Am kommenden Sonntag macht sich das Jenaer Orchester per Flug auf den Weg zur Walpurgisnacht. Mit Hexenbesen ausgerüstet soll die Reise losgehen - doch was war nochmal der richtige Zauberspruch? Und dann verknotet der missgünstige Gnom Knürsch auch noch die Borsten der Besen, sodass das fliegende Orchester und ihr Maestro vom Weg abgelenkt werden und zu den falschen Zeiten und an falschen Orten landen. So treffen sie auf Tschaikowski, Bach, Mozart, Rossini und Beethoven, die ihnen ihre Meisterwerke vorspielen. Ob es dem fliegenden Orchester am Schluss doch noch gelingt, rechtzeitig zur Walpurgisnacht zu gelangen?
Nach den Märchen „Die Hexe und der Maestro“ und „Die Orchestermäuse“ führt die Jenaer Philharmonie in dieser Spielzeit nun den dritten Teil dieser Orchestermärchen auf. Aber auch wenn Hexe, Gnom, Maestro und Orchestermäuse noch keine alten Bekannten sind, wird sich Groß und Klein schnell mit dem „Fliegenden Orchester“ anfreunden.
Autor des Märchens „Das fliegende Orchester" ist der britische musikalische Märchenerfinder Howard Griffiths, der bemüht ist, seine Liebe für klassische Musik an die nächste Generation weiterzugeben.
Die Musik komponierte der junge Schweizer Fabian Künzli.

Das Konzert ist empfohlen für Kinder ab fünf Jahren. Karten für das Konzert bei der Jenaer Touristinformation oder über www.jenaer-philharmonie.de sowie eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

Abbildung: DasfliegendeOrchester_Mit freundlicher Genehmigung ©Hug Musikverlage, Zürich


Frühlingsgefühle mit Mozart in Bad Elster

15. Chursächsische Mozartwochen vom 29. März – 14. April

Die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster würdigt zu Saisonbeginn traditionell das künstlerische Werk Wolfgang Amadeus Mozarts. Die nunmehr 15. Chursächsischen Mozartwochen finden vom 29. März bis 14. April 2019 statt und widmen sich künstlerisch-verspielt dem Thema „Mozart und ... Frühlingsgefühle!“ Vor allem das ganzjährige, umfassende Kulturangebot inmitten der historischen Bäderarchitektur in den Königlichen Anlagen des Badeortes schafft dabei einen einzigartigen Raum für besondere Liveerlebnisse, inspirierende Begegnungen und kunstvolle Reflexionen. Hauptaustragungsort des „Mozartfestivals“ ist das prachtvolle historische König Albert Theater in Bad Elster.

„Eröffnet werden die diesjährigen Elsteraner Mozartwochen mit der Premiere der Haydn-Oper »Die Welt auf dem Monde« (29.03.), welche zauberhaft und voll heiterer Poesie einen vergnüglichen Kosmos entfaltet, die Mozarts musikalischen Faszinationen ziemlich nahe steht“ verkündet GMD Florian Merz als Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt verschmitzt: „Diese Mondfahrt führt geradewegs zu den Bad-Elster-Stars!“ So präsentiert einen Tag später die international erfolgreiche MoZART Group ihre Mixtur virtuos vorgetragener klassischer Musik und perfekter Comedy als großen Bühnenspaß. Weitere heitere Frühlingsgefühle im Esprit Mozarts versprühen die Konzerte des Sächsischen Bergsteigerchores (31.03.), des internationalen Weltmusikensembles Musique en Route (07.04.) und das neue Fontane-Bandprojekt des Clubs der toten Dichter mit Gastsängerin Katharina Franck (12.04.). Außerdem begeistert der Operettenklassiker „Im weißen Rössl“ (03.04.), die spektakuläre japanische Taiko-Trommel-Show KOKUBU (05.04.) und der satirische Kabarettabend der Hengstmann Brüder (06.04.) das Frühlingspublikum im König Albert Theater. Zum festlichen Abschluss dieses Mozartreigens in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster lädt der Chor der Frauenkirche Dresden gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert zu einer klangvollen „Mozartmesse“ (13.04.) aus Haydns Symphonie Nr. 50 in C-Dur und Mozarts »Spaur-Messe« in C-Dur in das glanzvolle Theaterambiente Bad Elsters ein.

Insgesamt wird das kulturelle Angebot im Frühling der Kultur- und Festspielstadt auch wieder mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und sehenswerten Kunstausstellungen abgerundet. Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Flair Bad Elsters aus: Heute eine Wanderung durch eine der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen die große Welt der Oper im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Wohlfühlangeboten im hist. Albert Bad bzw. der Soletherme & Saunawelt Bad Elster - so schweben Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise!

Alle Infos zum Festivalprogramm: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

 


Republic of Spirits, Republik der Geister!

Das große Bauhausfest der Weimarer Hochschulen: Freitag, 12. April 2019, ab 18 Uhr, Fürstenhaus, Platz der Demokratie 2/3, Van-de-Velde-Ensembles, Geschwister-Scholl-Straße 6-8, Tempelherrenhaus im Ilmpark

Mit einer Symbiose aus Architektur, Kunst, Medien, Musik, Bühne und Performance feiern die Hochschule für Musik Franz Liszt und die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam die einhundertjährige Gründung des Staatlichen Bauhauses, das im April 1919 in Weimar eröffnete. Für das Bauhausfest am Freitag, 12. April verwandeln Studierende, Lehrende wie Angehörige beider Hochschulen die Hauptgebäude sowie den Park an der Ilm entlang des Tempelherrenhauses in experimentelle, multimediale und außergewöhnliche Inszenierungen – mehr als 20 Räume werden für den Abend neu gestaltet. Alle Gäste sind ab 18 Uhr zum Flanieren, Entdecken, Zuhören und Verweilen eingeladen. Eröffnet wird das Fest um 18:30 Uhr durch Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt, und Prof. Dr. Winfried Speitkamp, Präsident der Bauhaus-Universität Weimar im Foyer der Universitätsbibliothek.

Für ihr gemeinsames Bauhausfest hatten die Hochschulen einen Ideenwettbewerb ausgelobt, der in beiden Häusern eine große Beteiligung hervorrief. Interdisziplinäre, hochschulübergreifende Teams entwickelten Konzepte, an deren Umsetzung sie gerade arbeiten. Zu erleben sein werden spannende Inszenierungen mit Titeln wie »Sternstunde 1930«, »Störfried«, »Die Bauhaus-Spelunke«, »Chromatron«, »Cirque du Bauhaus«, »Frauenzimmer«, »Organisierte Programmreise« oder »Home and Away«. Verschiedene Materialien, Lichtkunstwerke, Tanz, Gesang, Performances und Musik lassen den Abend zu einem einmaligen audiovisuellen, interaktiven Erlebnis werden.

Im Bauhaus-Manifest von 1919 forderte Walter Gropius: »Das Bauhaus erstrebt die Sammlung alles künstlerischen Schaffens zur Einheit.« Und Oskar Schlemmer formulierte im Rückblick auf die Weimarer Zeit: »diese gestaltungslust war (...) besonders mächtig und äußerte sich in überschwenglichen festen, beschwingten improvisationen, im bau fantastischer masken und kostüme.« Ganz in diesem Sinne blicken Studierende und Lehrende auf die Bauhaus-Geschichte aus heutiger Perspektive zurück und finden zeitgenössische ästhetische Umsetzungen, die zugleich ihre eigene kreative, vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Bauhaus-Erbe bedeuten.

Das Bauhausfest wird von der Thüringer Staatskanzlei und dem Bauhaus-Verbund gefördert und findet in Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sowie Beschreibungen zu den Inszenierungen erhalten Sie unter bauhaus100.uni-weimar.de/bauhausfest und beim Bauhaus100-Koordinationsteam der Bauhaus-Universität Weimar per E-Mail unter bauhaus100@uni-weimar.de sowie bei der Hochschule für Musik Franz Liszt unter presse@hfm-weimar.de 

Foto: Büro Bauhaus


Tage der Chor- und Orchestermusik in Gotha

29. bis 31. März 2019

Im März 2019 wird Gotha zur Hauptstadt der Amateurmusik, denn die Tage der Chor- und Orchestermusik werden in der thüringischen Residenzstadt ausgetragen. Zu dem dreitägigen Festival werden rund 1.000 Mitwirkende aus ganz Deutschland erwartet. Das Motto lautet: „Deutschland feiert die Musik. Und die, die sie machen.“ Im Mittelpunkt stehen Musiker, die in ihrer Freizeit z.B. in Gesangvereinen, Sinfonieorchestern und vielen weiteren Formationen auf traditionelle und moderne Weise musizieren. Neben dem Auftaktkonzert am 29. März können die Besucher am 30. März unter anderem die „Nacht der Musik“ erleben. Diese hat einen ganz besonderen Reiz: An verschiedenen Spielorten in der Innenstadt gibt es mehrere 30-minütige musikalische Auftritte – rund 40 Kurzkonzerte insgesamt. Aus den unterschiedlichen Musikangeboten kann sich jeder Zuhörer sein Lieblingsprogramm zusammenstellen. Die einzelnen Stationen können im Programmheft der Tage der Chor- und Orchestermusik nachgelesen werden. Durch den Bundespräsidenten werden alljährlich traditionsreiche Chöre mit der Zelter-Plakette und Orchester mit der Pro-Musica-Plakette ausgezeichnet, wenn diese mindestens 100 Jahre lang ununterbrochen gewirkt haben. Die ersten Plaketten des Jahres 2019 werden am 31. März in einem Festakt im Kulturhaus Gotha überreicht, der Höhe- und zugleich Schlusspunkt der Tage der Chor- und Orchestermusik ist. Der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen ist kostenfrei. Für das Auftaktkonzert sowie den Festakt muss jedoch im Vorfeld ein kostenfreies Ticket erworben werden.


BAUHAUS_SACHSEN

Ausstellung im GRASSI Museum für Angewandte Kunst vom 18. April bis 29. September 2019

Im Jahr 2019 heißt es vielerorts „100 Jahre Bauhaus“. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst punktet im Jubiläumsjahr mit seinen 18 prägnanten Josef Albers-Fenstern im Haupttreppenhaus und dem Schwerpunktthema Bauhaus in seiner Dauerausstellung. Darüber hinaus spürt die große Sonderausstellung BAUHAUS_SACHSEN
den Sachsen-Kontakten der legendären Avantgardeschmiede nach. Denn die Industrie und das Verlagswesen des Landes, seine Museen und Sammler, seine intellektuellen Köpfe und Arbeitervereinigungen erwiesen sich in vielerlei Hinsicht als potente Partner für die Kunstschule und ihre Absolvent/-innen. Eine Reihe prominenter Bauhäusler/-innen sind in Sachsen geboren oder wirkten hier. Man denke an Marianne Brandt, Lothar Schreyer, Hajo Rose oder Franz Ehrlich. 1932 gab es sogar – wenn auch nur kurze und gescheiterte - Verhandlungen über einen Umzug des Bauhauses von Dessau nach Leipzig. Zur Messestadt Leipzig und speziell zum Grassimuseum unterhielt das Bauhaus frühzeitig und kontinuierlich fruchtbare Kontakte. Auf dieseund auf die Werke sächsischer Bauhäusler/-innen, aber auch auf prägende Meister wie Wassily Kandinsky, Làszlò Moholy-Nagy, Paul Klee oder Josef Albers und ihre Verbindungen in die Region richtet sich ein Fokus der Ausstellung. Auf der andauernden Inspiration des Bauhauses bis heute ein weiterer. Im Dialog zu den historischen Bauhaus-Werken stehen Arbeiten von sieben zeitgenössischen Künstler/-innen.

Das Bauhaus in Sachsen
Die Ausstellung BAUHAUS_SACHSEN beleuchtet die Beziehungen zwischen Sachsen und dem Bauhaus in einer Reihe von Themenbereichen. So sind in „Frühes Bauhaus“ Arbeiten mit Bezug zu den hauseigenen Grassimessen hervorzuheben: neben dem bekannten Bauhaus-Schachspiel von Josef Hartwig aus dem Jahr 1924 und einer silbernen Teekanne von Christian Dell von 1922 Schmuck und Keramik. Bei der „Bühne am Bauhaus“ stehen Fotografien, Figurinen und Marionetten des in Sachsen gebürtigen Kurt Schmidt im Mittelpunkt. Im Bereich „Josef und Anni Albers“ werden unter anderem grafische Arbeiten, Probesegmente der Albers-Fenster des Grassimuseums sowie Arbeiten von Anni Albers gezeigt. Entwurfszeichnungen von Marianne Brandt, Gebrauchsgrafik von Hajo Rose, Grafiken, Malereien und Materialstudien von Franz Ehrlich werden unter „Sächsische Bauhäusler“ vorgestellt. Arbeiten von Jan Tschichold, Irmgard Sörensen-Popitz und weiteren Künstlern stehen im Fokus von „Grafikdesign und Typographie“. Neben weiteren Themenkomplexen verdient der Bereich „Bauhaus-Produkte auf den Grassimessen“ ein besonderes Augenmerk. Denn eine besonders enge Verbindung zur Avantgardeschmiede Bauhaus unterhielt das Leipziger Kunstgewerbemuseum/ Grassimuseum bereits seit 1919. Auf dessen hauseigenen Grassimessen wurden viele Weichen für das Bauhaus und aus ihm hervorgegangene Künstler/-innen gestellt. Schon früh erwarb das Museum Bauhaus-Objekte für seine Sammlungen und ist damit heute das einzige Museum in Sachsen, das in seiner Ständigen Ausstellung das Bauhaus komplex darstellen kann.
Im Bereich „Bauhaus für die Industrie“ werden Kandem-Leuchten aus Leipzig, wichtige Arbeiten aus der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin, Stahlrohrmöbel, Möbel von Peter Keler für die Waldheimer Firma Albert Walde, Möbel von den Deutschen Werkstätten Hellerau präsentiert.

Zeitgenössische Künstler/-innen reflektieren das Bauhaus
Die Künstlerinnen Judith Raum und Katharina Jebsen rekonstruieren Bauhausstoffe und machen sie neu erlebbar. Felix Bielmeier führt fotografisch durch das von Oskar Schlemmer geprägte Haus Rabe in Zwenkau. Die angekündigte, aber nie erschienene zweite Bauhaus-Grafikmappe legt Felix Martin Furtwängler als Überraschungsüberlieferung vor. Lutz Könnecke setzt sich mit der frühen Bauhauskeramik auseinander. Die Künstlerin Oskar Rink schreibt Bildräume der Bauhäusler/-innen fort. Joachim Brohm verfolgt die architektonische Umsetzung einer Skizze von Mies van der Rohe. Und Alexej Meschtschanows Möbelassemblagen werfen Fragen nach Sitz-Ikonen auf.

Josef Albers-Fenster im Grassimuseum

Das Haupttreppenhaus des Grassimuseums beherbergt ein einzigartiges Kunstwerk der Moderne - die Flachglasgestaltungen der 18 bis zu sieben meter hohen Fenster. Die Entwürfe dieser streng geometrisch angelegten Fenster lieferte 1926 Josef Albers (1888–1976), der zu dieser Zeit am Dessauer Bauhaus unterrichtete. Seine raumabschließende Komposition im „Thermometerstil“ verbindet die einzelnen Geschossebenen. Obwohl innen von keiner Stelle aus komplett erfassbar, wirken sie wie ein gegliedertes, aber doch zusammengehöriges abstraktes Bild, das sich erst in der Bewegung völlig erschließt. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, galten die Albers-Fenster lange als verloren. Nach jahrelanger intensiver Forschung und einer folgenden Spendenkampagne war 2011 ihre detailgenaue Rekonstruktion realisiert worden.

Kuratoren der Ausstellung: Thomas Moecker/ Künstler und Dr. Olaf Thormann/ Direktor des Museums

Publikation: Die Publikation zur gleichnamigen Ausstellung lenkt den Fokus auf die vielfältigen Verbindungen des Bauhauses nach und in Sachsen. 50 Autoren stellen in 85 Essays 22 Orte in Sachsen vor. Bei arnoldsche ART PUBLISHERS, 390 Abbildungen, 592 Seiten, deutsch/
englisch, 48 €

Ausstellungsbegleitende Veranstaltungen:
Ein vielfältiges Angebot von Führungen, Workshops, Gesprächen, Lectures, Präsentationen und Filmvorführungen (in Zusammenarbeit mit der Cinemathéque Leipzig) finden Sie ab Mitte März unter

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Di – So, Feiertage 10 – 18 Uhr, montags geschlossen
Eintritt bis 18 Jahre frei, Erwachsene 8 Euro (ermäßigt 5,50 bzw. 4 Euro),
Gruppe ab 8 Personen 6 Euro p.P.

Abbildung: Lothar Schreyer, Tanzmaske „Mutter Erde“ aus dem Bühnenspiel „Mann“ , Weimar, 1921 , Farblithographie, Leihgabe Sammlung Freese
Foto: Esther Hoyer


Erotisches aus dem Atelier von Jost Heyder

Ausstellung bis 22. April in Schloss Molsdorf / Erfurt

Auch in diesem Jahr finden im Turmzimmer des Schlossmuseums Molsdorf  Sonderausstellungen statt.
Den Auftakt gestaltet der Erfurter Maler und Grafiker Jost Heyder. Der gebürtige Geraer (*1954) studierte bei Bernhard Heisig und Arno Rink Malerei und Grafik an der renommierten „Hochschule für Grafik und Buchkunst“ in Leipzig und war  Meisterschüler von Gerhard Kettner in Dresden und Wieland Förster an der Akademie der Künste zu Berlin.  Die Sammlung erotischer Kunst und Bücher im Schlossmuseum Molsdorf bietet immer wieder den Anlass, auch zeitgenössische Kunst mit erotischen Sujets vorzustellen. So ist bis 22. April  die Ausstellung „Nach der Vorstellung. Erotisches aus dem Atelier von Jost Heyder“ zu erleben.

Jost Heyder lädt dazu ein, mit ihm – seinen zartsamtigen Aquarellen und theatralisch inszenierten Ölbildern – das „Ewig-Weibliche“, das nicht nur Goethe und den alten Faust, sondern seit Urzeiten die Männer scharenweise „hinan“ zog und weiterhin zieht, in Farben und Formen zu bilden und dabei zu feiern. „Heyders Akte sind künstlerische Liebeserklärungen an das Phänomen Weib. Die magische Unergründlichkeit menschlichen Miteinanders, am deutlichsten und intensivsten spürbar in den Beziehungen der Geschlechter zueinander – er thematisiert sie in seinen Akten, die, mögen sie noch so sehr mit sich beschäftigt oder in sich versunken scheinen, immer auch Actricen sind, Darstellerinnen ihrer selbst; er thematisiert sie in seinen Marionetten- und Maskeradebildern, die die Realität zum theatrum mundi erhöhen; am eindringlichsten und in schier unerschöpflichen Variationen thematisiert er sie in den Atelierszenen, in denen sich all dies in skurrilen Konstellationen verbindet und in denen der Maler und sein Modell die Hauptrollen spielen…“( Jürgen Winter im Katalog  „Jost Heyder - Figurationen“, Mühlhausen). Die Ausstellung präsentiert 40 groß-und kleinformatige Arbeiten (Acryl auf Leinwand, Kohle und Graphit auf Papier, Aquarell auf Bütten und aquarellierte Radierungen) aus drei Jahrzehnten künstlerischen Schaffens .

Ein Künstlergespräch findet am 8. März, 17 Uhr, statt. Zur Kuratorenführung wird am 13. April, 17 Uhr, in die Ausstellung eingeladen.

Schlossmuseum Molsdorf, geöffnet Di-So 10-18 Uhr

Abbildung: »Die Schwestern«, 2006, 57 x 77 cm, Aquarell (Copyright: Jost Heyder)

 


Bookends perform Simon & Garfunkel

Through The Years feat. Leos Strings

Beeindruckend dicht am Original präsentiert das schottische Duo Bookends die unvergessene Musik von Simon & Garfunkel. Begleitet von Leos Strings präsentieren die Ausnahmemusiker Dan Haynes und Pete Richard die bisher mit Abstand authentischste Simon & Garfunkel-Tribute-Show, die es je gab. Auf grandiose Art und Weise gelingt es dem Duo, den unverwechselbaren Sound und die Performance des Originals auf der Bühne lebendig werden zu lassen. Fast glaubt man, Paul und Art live zu erleben und ihnen auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zuzuhören. In ihren Kritiken überschlägt sich die englische Presse vor Begeisterung über die Show. Simon & Garfunkel - Through The Years ist eine Zeitreise in die wunderbare Musikwelt eines der erfolgreichsten amerikanischen Folkduos aller Zeiten. In der Darbietung von Bookends klingen Songperlen wie The Boxer, Sound Of Silence, Mrs. Robinson oder das legendäre Bridge Over Troubled Water frisch und zeitlos. Durch die musikalische Begleitung der Leos Strings aus England erreichen die Songs eine besondere Güte und einmalige Brillanz. Simon & Garfunkel prägten mit ihrer Musik eine ganze Generation. Folkmusik wurde durch ihren Einfluss populär und entwickelte sich zum Gegengewicht zur beliebten Rock- und Beatmusik. Traditionelle Liedelemente wurden von Paul Simon und Art Garfunkel ebenso aufgegriffen, wie sie Folkelemente aus anderen Kulturen in ihre Songs integrierten. Eine Musikkultur, die man heute als Weltmusik bezeichnet. Die große Stärke von Simon & Garfunkel liegt zweifellos in ihren Kompositionen selbst, in den eingängigen Texten und Melodien. Attribute, die hier keinesfalls mit Oberflächlichkeit zu verwechseln sind, sondern die Werke adeln und ihnen eine bestechende Zeitlosigkeit verleihen. Es ist die filigrane Schlichtheit, der viele Songs ihre leisen Stimmungen verdanken, besonders getragen durch den zweistimmigen Gesang und das Gitarrenspiel. In ihren Live-Performances bringen Bookends diesen faszinierenden Reiz der Musik von Simon & Garfunkel spielend leicht auf den Punkt. Neben den großen Hits greifen die Schotten auch einige fast vergessene Klangperlen auf. Songs wie Sparrow oder Bleecker Street fehlen ebenso wenig wie Art Garfunkels Soloerfolg Heart In New York. SIMON & GARFUNKEL - Through The Years entführt das Publikum auf eine beeindruckende musikalische Zeitreise durch die Welt der zehnfachen Grammy-Gewinner. Ein zweistündiges, überwältigendes Konzerterlebnis, prall gefüllt mit zeitlosen und unvergessenen Hits. Nicht nur für Fans von Simon & Garfunkel ein absolutes Muss.

2. April, Bad Langensalza, Stadthalle // 10. April, Hof, Freiheitshalle


Musiktheater „Geliebtes Klärchen“ in Altenburg

Premiere: Sonntag, 7. April, 18 Uhr, Altenburg, Landestheater, Großes Haus

Zum 200. Geburtsjahr von Clara Schumann inszeniert Kay Kuntze die von ihm kreierte Collage „Geliebtes Klärchen“ aus Briefen, Eheprozessprotokollen, Kritiken, Notizen, Ehetagebuch-Eintragungen, Musikstücken und Liedern von Clara und Robert Schumann sowie Friedrich Wieck. - Die Musikalische Leitung hat Takahiro Nagasaki inne. In den Rollen treten Jolana Slavíková als Clara Schumann, Kai Wefer als Robert Schumann, Anne Preuß als Marianne Wieck und Manuel Kressin als Friedrich Wieck auf. Außerdem sind Mitglieder des Kinder- und Jugendballetts von Theater&Philharmonie Thüringen involviert. Die Kostüme gestaltet Hilke Lakonen.

Die schicksalhafte Geschichte des berühmten deutschen Musikerpaares verläuft rasant; ein Reigen aus Liebesrausch und Abstürzen, künstlerischen Triumphen und Misserfolgen, Ideal und Alltag, Abhängigkeiten und Distanzierungen. Die spannungsgeladenen Beziehungen Claras zu ihrem Vater wie zu ihrem Ehemann faszinieren die Menschen bis heute.

In Clara Schumanns Biografie spielt Altenburg immer wieder eine entscheidende Rolle: Am 13. September 1824 holt Friedrich Wieck seine Tochter Clara am Altenburger Bahnhof ab. Der Klavierhändler und Musikpädagoge hatte seine getrennt lebende Frau Marianne auf Herausgabe der Tochter unmittelbar nach ihrem fünften Geburtstag verklagt. Von nun an beginnt in Leipzig Claras intensive pianistische Ausbildung, die bald Erfolge zeigt: Mit neun Jahren gibt sie erste Konzerte in Altenburg und ihr Debüt im Leipziger Gewandhaus; in den folgenden Jahrzehnten avanciert sie zu Europas bedeutendster Pianistin. Während Friedrich Wieck alles aufgibt, um sich voll und ganz der Karriere seiner Tochter zu widmen, hat diese im Jugendalter nicht mehr nur Musik im Kopf. Robert Schumann, ebenfalls Klavierschüler ihres Vaters, umgarnt sie. Es entwickelt sich eine musikalisch-erotische Beziehung. Heimlich treffen sich Clara und Robert in einem Altenburger Hotel. Doch ihre Liebe zueinander bleibt nicht lange verborgen. Der Vater befindet Schumann für nicht passend und versucht die Beziehung zu unterbinden. Clara jedoch setzt sich gegen den Willen ihres Vaters in einem Eheprozess durch. Die hart erkämpfte Ehe entwickelt sich aber völlig anders, als erwartet ...

Weitere Vorstellungen im Theater Altenburg: Fr. 19.04.2019, 14.30 Uhr // So. 05.05.2019, 18.00 Uhr // Do. 09.05.2019, 14.30 Uhr

Kartentelefon Altenburg: 03447 585160 / Gera: 0365 8279105, Infos und Karten unter www.tpthueringen.de

Foto: Ronny Ristok


„a cappella“ feiert 2019 Jubiläum mit besten Gästen

20. Ausgabe des Leipziger Vokalmusikfestivals „a cappella“: 26. April bis 4. Mai

Dass Leipzig alljährlich im Frühjahr zur Pilgerstätte für A-cappella-Fans wird, ist kein Geheimnis. 2019 allerdings feiert das Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig Jubiläum und daher mit einer besonderen Gästeliste. Vom 26. April bis zum 4. Mai 2019 findet die 20. Ausgabe des international hochgeschätzten Festivals statt, und die Festivalgastgeber vom Ensemble amarcord haben dafür ausschließlich Lieblingsgruppen des Publikums und große Namen der A-cappella-Historie eingeladen. Zwar sind alle eingeladenen Ensembles bereits bei „a cappella“ aufgetreten, zum Teil waren sie allerdings seit 20 Jahren nicht mehr in Leipzig zu hören. Der Ticketvorverkauf für die insgesamt 10 Konzerte 2019 sowie den dazugehörigen Internationalen A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig ist gestartet. Die Tickets sind über www.a-cappella-festival.de und in Leipzig über das Gewandhaus, die Musikalienhandlung M. Oelsner, die Ticketgalerie sowie ARENA TICKET erhältlich.

Zu den Festivalensembles 2019 gehören so außergewöhnliche und einflussreiche Gruppen wie The Swingles (Großbritannien), die als The Swingle Singers einst mit Jazzadaptionen der Werke Johann Sebastian Bachs für Aufsehen sorgten, und das im Bereich Alter Musik wegweisende Huelgas Ensemble (Belgien). Auch das 12-köpfige US-amerikanische Ensemble Chanticleer kommt auf Einladung amarcords – nach 20 Jahren – wieder einmal zu „a cappella“ nach Leipzig und tritt im Großen Saal des Gewandhauses auf. Das Publikum darf sich außerdem auf die heimische A-cappella- Pop-Größe Viva Voce, die Briten Voces8 und ein Folk-Programm des norwegischen Damenensembles Trio Mediæval freuen. Im Eröffnungskonzert des Festivals singen amarcord gemeinsam mit Singer Pur aus Regensburg in der Thomaskirche. Das Programm der beiden deutschen ECHO Klassik-Preisträger umfasst vor allem (und teils für beide neu komponierte) Stücke des britischen Komponisten Ivan Moody.

Parallel zum Festival wird auch wieder der Internationale A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig ausgetragen. Bei der bereits 12. Ausgabe des Wettbewerbs vom 1. bis 4. Mai 2019 haben Nachwuchsensembles der A-cappella-Szene die Chance auf den Leipzig A CAPPELLA Award und verschiedene Preisgelder, vor allem aber den Austausch mit A-cappella-Profis und Gleichgesinnten bei Workshops und Konzerten. Abseits der Wettbewerbsaustragung sind alle teilnehmenden Gruppen auch in einem eigenen Konzert, dem A CAPPELLA Showcase am 3. Mai 2019, zu erleben. Im Wettbewerb selbst stellen sie sich einer fünfköpfigen internationalen Jury unter Vorsitz von David Hurley (ehemaliger Countertenor der King’s Singers). Die beiden bestplatzierten Gruppen des vergangenen A CAPPELLA Wettbewerbs – WindSingers aus Ungarn und Aba Taano aus Uganda – treten am 29. April 2019 in einem gemeinsamen Preisträgerkonzert beim Festival auf. Komplettiert wird das Programm von „a cappella“ 2019 durch Vorträge, Workshops und Konzerteinführungen mit den auftretenden Ensembles, zu denen der Eintritt jeweils frei ist. Das Abschlusskonzert des Festivals am 4. Mai 2019 findet traditionell im Großen Saal des Gewandhauses statt.

20. Internationales Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig 26. April – 4. Mai 2019 // 12. Internationaler A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig 1. bis 4. Mai 2019 

Infos: www.a-cappella-festival.de sowie www.facebook.com/acappellafestivalleipzig

Das Foto zeigt die Gruppe Chanticleer (USA) / (c) Lisa Kohler


Liebevolle Inszenierung: Mascha und der Bär

In einer liebevollen Inszenierung nach einem alten russischen Volksmärchen bringt das Bilderbuchtheater den lustigen Alltag von Mascha und ihrem Freund, dem Bär auf die Bühne. - Die kleine Mascha lebt in einem alten Schrankenhäuschen mitten im Wald. Sie ist zwar sehr niedlich und liebenswert aber auch reichlich chaotisch, sodass sich alle Tiere verstecken, wenn sie laut aus dem Haus stürmt. Sie ist verspielt, bisweilen auch etwas tollpatschig und möchte vor allem immer Spaß haben. Wo Mascha auftaucht, ist immer etwas los. Maschas Nachbar und Freund ist ein gutmütiger, alter Bär, der in einer Hütte mitten im Wald lebt und am liebsten seine Ruhe haben möchte. Mascha besucht ihn jeden Tag wobei es dann dann natürlich vorbei ist mit der Ruhe. Der Bär kann zwar nicht sprechen, versteht aber die menschlische Sprache und kann sich mit Gesten verständlich machen. Obwohl sich der Bär oft über seine etwas nervtötende Nachbarin aufregt, sind beide dicke Freunde geworden und ihr Aufeinandertreffen sorgt immer für turbulente Momente voller Situationskomik. - Das Stück ist bearbeitet für Kinder ab 2 Jahre und dauert ca. 50 Minuten.

Freitag, 29. März, 16 Uhr, Bad Salzungen, Kurhaus am Burgsee Am See 49

Foto: Christian Sperlich (Veranstalter) 


Joachim B. Schulze stellt im Geraer Kunstverein aus

„Goldene Zeiten" wird bis zum 6. April gezeigt

Anlässlich seines 50. Geburtstages widmet der Kunstverein Gera seine aktuelle Ausstellung mit dem Titel „Goldene Zeiten“ den Werken des Geraer Künstlers Joachim B. Schulze.

Joachim B. Schulze arbeitet überwiegend konzeptionell. Inhalt und Aussage sind für seine Arbeit bedeutend, das Medium betrachtet er als zweitrangig. Raum, Ort, gesellschaftliche Aspekte im Auge zu behalten, sich darauf beziehen, dort wo Kunst steht und entsteht. 2012 erhielt er im Rahmen der artthuer den ausgelobten Kunstpreis. In der Begründung hieß es dazu: „Der Künstler als aktiver Selbstvermittler, -versorger und -vermarkter muss sich heute zwischen Ausverkauf und Überlebenskunst, zwischen Schnäppchengesellschaft und ökonomischem Druck flexibel, spontan und mit Improvisationsvermögen auf dem Markt behaupten.“ (Jury artthuer 2012) Joachim B. Schulze agiert am Puls der Zeit, ohne sich zu verbiegen. Er bleibt seinem Wesen treu, schafft Objekte und Installationen, die dem ungeübten Auge nicht als Kunst auffallen mögen, als Intervention in dem gesellschaftlichen Rahmen dadurch aber umso wirkungsvoller sind. Seine Werke überdauern nicht zwingend die Zeit, sind aber als Impulsgeber oft Ausgangspunkt weiterführender Diskurse und Entwicklungen. Die Ausstellung im Kunstverein Gera e.V. würdigt sein Werk durch retrospektiv angelegte Visualisierungen vergangener Installationen und weist in die Zukunft mit aktuell, zur Ausstellung erarbeiteten Objekten und Installationen.

Abbildung: Der letzte Schliff, Fußbodenschleifmaschine vergoldet, 2016

Foto: Ludwig Laser

 


27. Jazzweekend vom 6. bis 9. Juni 2019

Der Vorverkauf hat begonnen!

Das 27. Arnstädter Jazzweekend vom 6. bis 9. Juni wird wieder zahlreiche Musikfreunde aus Nah und Fern nach Arnstadt locken – gerade weil das Jazzweekend zu Pfingsten stattfindet und Arnstadt viele Touristen begrüßen wird! Den Auftakt des viertägigen Festivals bildet das Konzert des  Kitty Hoff Trio. Nach einer erfolgreichen „Argonautenfahrt“ 2013 sind Kitty Hoff (FOTO) und Band nun endlich wieder in neuer Mission unterwegs: „Plot Point Sieben“ – so der geheimnisvolle Titel des 6. Albums der Berliner ChansonJazzerin und Band. „Was für eine Wortmarke…“ befand Kitty, als sie auf den Begriff stieß und kritzelte das Ganze 7-mal auf einen Schmierzettel, bevor sie beschloss: so soll es unbedingt heißen, das neue Werk. Höhepunkt des Jazzweekends ist das Hauptkonzert des Jazzweekends am Freitag, dem 7. Juni mit „MASAA“. Bei MASAA verweben sich tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison ein. Die Jury des TFF Rudolstadt sagt 2015: « Das Quartett um den gebürtigen Libanesen Rabih Lahoud bietet den derzeit wohl spannendsten Ethno-Jazz auf deutschen Konzertbühnen.» Freuen können sie sich ferner auf den abendlichen Kneipenjazz am Samstag an mehreren Orten u. a. mit „Three Fall & Melane“ sowie Nicole Jo‘s „Nico‘s Groove Planet“ und den sonntäglichen Jazzbrunch mit originalen Thüringer Klößen – und vor allem mit dem Publikumsliebling „Four Wheel Drive“ bei freiem Eintritt. 

Für alle anderen Konzerte gibt es Karten im preiswerten Vorverkauf ab sofort auf der Internetseite der IG JAZZ Arnstadt e.V. sowie in der Tourist-Information am Markt.

Mehr Infos und Vorverkauf hier: www.ig-jazz-arnstadt.de


Truck Stop auf Frühjahrstour

Jetzt geht es erst richtig los! Im Frühjahr 2019 gehen Truck Stop wieder auf große Tournee! Die Superstars der deutschen Country Musik vziehen mit ihrem brandneuen Album Ein Stückchen Ewigkeit und ihren Klassikern einmal quer durchs Land und werden in über 20 Städten zu Gast sein.

Wie neu und anders sie auch nach mehr als vier Jahrzehnten noch klingen können, beweisen Truck Stop auch mit ihrem neuen Album Ein Stückchen Ewigkeit (VÖ: 15.03.19, Telamo). Der frische, moderne Country Sound erzählt von Liebe und andere Turbulenzen des Alltags, ohne dabei auf den nötigen Tiefsinn verzichten zu müssen. Mit Leichtigkeit und Augenzwinkern nehmen Truck Stop die Zuhörer mit in ihre Welt und geben ihnen das Gefühl, ein Teil davon zu sein. Als Produzenten für das Album konnte die Band Mathias Roska (Produzent von Andreas Gabalier) und Jörn Heilbut (Münchner Freiheit, Lotto King Karl) für sich gewinnen. Heilbut war bereits an vorherigen Werken von Truck Stop beteiligt. Truck Stop Live – nach der großen Jubiläumstour, die bei den Fans begeistert gefeiert wurde, darf sich das Publikum im Frühjahr wieder auf ein abwechslungsreiches Live-Programm und Unterhaltung pur freuen. Was der Besucher 2019 live auf die Ohren bekommt, ist „weniger Klischees und weniger Amerika, dafür mehr Persönliches und Alltägliches.“, sagt Andreas Cisek, „Die Musik ist handgemacht und ehrlich. Genau das wollen wir im Frühjahr unsere Fans hautnah spüren lassen.“ Das brandneue Album im Gepäck und Songs aus den letzten beiden Alben dürfen natürlich genauso wenig fehlen, wie die bekannten und beliebten Hits und Klassiker „Ich möcht‘ so gern‘ Dave Dudley hörn‘“, „Take It Easy“ und der „Wilde, wilde Westen“. Neben Andreas Cisek (Leadgesang und Gitarre), stehen Wolfgang „Teddy“ Ibing (Schlagzeug), Knut Bewersdorff (Pedal Steel Guitar, Dobro, Gitarre & Gesang), Uwe Lost (Bass, Akkordeon & Gesang), Chris Kaufmann (Lead-Gitarre) und Tim Reese (Fiddle, Gitarre, Banjo, Mandoline) auf der Bühne.

9. Mai, 20 Uhr, Erfurt, DASDIEBrettl // 12. Mai, 18 Uhr, Meiningen, Volkshaus  

Tickets gibt es unter hypertension-music.online-ticket.de und eventim.de.


Sommerauftakt: Johnny Logan & Vogtland Philharmonie

Samstag, 22. Juni 2019, 20.30 Uhr im Park der Generationen Reichenbach

Johnny Logan ist ein wahrer Weltstar und beweist gerade einmal mehr, wie vielseitig er ist. Geboren wurde er in der Nähe des australischen Melbourne und kam im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern nach Irland. Sein Vater Patrick O’Hagen, seines Zeichens Tenor und selbst auf den Bühnen dieser Welt zu Hause, begeisterte den jungen Seán Patrick Michael Sherrard schon früh für die Musik. Eines Tages begleitete Seán seinen Vater auf Tourneen durch Australien und Neuseeland. Beide schlugen die Zeit in den Garderoben der großen Konzerthäuser mit gemeinsamen Liedern tot und so kam es, wie es kommen musste. Seán lernte Gitarre und begann eigene Songs zu schreiben, gab Konzerte und nahm den Künstlernamen Johnny Logan an. Der Rest ist Musikgeschichte: 1980 und 1987 gewann er mit „What’s a another year“ und „Hold me now“ gleich zwei Mal den damals in Deutschland noch als Grand Prix Eurovision de la Chanson bekannten Eurovision Song Contest, 1992 als Komponist ein drittes Mal, als er Linda Martin mit "Why me?" auf Platz 1 schickte. Mit den Siegertiteln und vielen weiteren Songs aus der eigenen Feder schrieb er Ohrwürmer in die Gehörgänge der Fans, die sich bis heute dort festgesetzt haben. Immer noch gibt er erfolgreiche Konzerte, sind seine Lieder nicht aus den Airplays der Radiostationen wegzudenken und geht kaum eine „Die besten Hits...“ -Sendung ohne einen seiner Titel über die abendlichen Bildschirme. Unzählige Alben und Singleauskopplungen später entschied er sich, einige seiner größten Hits sowie irische Folk-, Rock-und Popsongs mit Orchester einzuspielen. Da ihn verschiedene Musikerbekanntschaften auch mit dem Vogtland in Berührung brachten und sich Logan hier für die populären Konzerte der Vogtland Philharmonie begeistern ließ, war schnell klar, wer der orchestrale Begleiter für das neue Projekt werden sollte. So entstand in der Greizer Vogtlandhalle und den Lengenfelder Studios von Frank Engelhardt eine unglaublich authentische CD mit Arrangements von René Möckel und Benjamin Richter, die bereits seit Beginn der Aufnahmen nach einem Live-Event schreit.

Unter Leitung von GMD Stefan Fraas und mit Unterstützung der René Möckel Band gibt es „Johnny Logan & Vogtland Philharmonie“ mit der „Symphony for Ireland“ am Samstag, 22. Juni 2019, um 20.30 Uhr im Park der Generationen Reichenbach zu erleben.

Tickets sind im Vorverkauf ab 32,00 € (ggf. zzgl. Buchungsgebühren; Abendkasse bis 45,00 €) in allen Freie Presse Shops, weiteren bekannten Vorverkaufsstellen und unter meinticket.freiepresse.de erhältlich.


10. Internationale Beatles Fanconvention am 11. Mai in Glauchau

Europaweite BEATLES Spezialisten haben ihr Kommen angekündigt

Von Edmund Thielow  Ganz oben stehen die Liverpooler Ehrengäste David Bedfort, der Beatles - Spezialist schrieb Bücher und veröffentlicht CDs, DVDs und Vinyl-LPs. Bücher "Finding the Fourth Beatle: John, Paul, George and their 18 drummers", "Liddypool" und "The Fab 104", DVD "Liddypool - Birthplace of The Beatles", CD "Liddypool - Who put the beat in The Beatles?" und CD/LP "Finding the Fourth Beatle". Er ist außerdem Associate Producer und historischer Berater für "Looking For Lennon", ein Dokumentarfilm über das Leben des Beatle. Und der Schlagzeuger Johnny Hutchinson, der bei BIG THREE und auch zweimal bei den Beatles spielte. Sie werden von Wolfgang Bönisch (Beatles-Stammtisch Hannover) durch Deutschland betreut. Es kommt Guus Kok (Beatles International Holland), Artillio Bergholtz (President Beatles Information Center Stockholm), Stephen Kennedy, Gründer und Direktor des Dublin Beatles Festival (seit 2013 zum 50-jährigen Jubiläum des Beatles-Konzerts am 7.11.1963 in Dublin). Autor von mehreren Bühnenstücken zu den Beatles, die auf BBC, RTE and Radio Merseyside gesendet und auf Bühnen in Dublin, Belfast, Liverpool, Dundee, Berlin and Washington DC aufgeführt wurden. Erfinder des regelmäßigen Programms "Nighthawks in Dublin" mit Musik, Comedy und Dichtung, Mitglieder von Stammtischen u.a.: Wilfried Henning (Berliner Beatles-Stammtisch), Alfred Eberling (Beatles Stammtisch Hannover, gestaltet Sonderausstellungen im BEATLES MUSEUM) und vom Beatles- Stammtisch Ascherslebe un die Beatles Buchautoren Rainer Bratfisch (Berlin) Bücher: "Das Beatles Lexikon" und "The Fab Four" (Schwarzkopf&Scharzkopf) und Wilfried Pelz (Köln) Buch: "Here,There (and Everywhere?)" (Modern Music Cologne). Die musikalische Unterrahmung erfolgt durch die Band "Die Strawberries" aus Westsachsen. Eswird auch einen Informationstisch von PeTA GERMANY geben. Sir Paul McCartney unterstützt auch diese Organisation. Die Organisatoren, der Glauchauer Beatles-Fanclub und das BEAT ARCHIV, hoffen, dass viele Musikfans ins Stadttheater am 11. Mai 2019 kommen! Beginn: 14 Uhr Eintritt: 15 € (mit der Eintrittskarte kann man, wenn man Glück hat, Musikmagazine, DVD und CDs gewinnen!)

SONDERAUSSTELLUNG zum 80. Geburtstag des Beatles-Schlagzeuger "Jimmy Nicol" in den Räumen von Neues-Mitteldeutschland, Markt 20, 08371 Glauchau. Am 11.05. von 10 - 13 Uhr geöffnet.