Liebe Leserinnen und Leser!

Thüringer Waldzoo Gera wieder geöffnet

Konsequentes Durcheinandergelaber überlasse ich anderen. Ich komme schnell zum Punkt. Natürlich mit Vorbehalt der Coronaentwicklungen.

Die guten Neuigkeiten:

Ab diesem Wochenende dürfen die Tierparks und Zoos in Thüringen wieder öffnen. Auch der Thüringer Waldzoo Gera. Mehr dazu inn unserer Rubrik >>> Lebensart. 

Die BACH BIENNALE findet vom 2.-11. Juli 2021 unter dem Motto "Bach natürlich" an diversen Veranstaltungsorten in Weimar statt. Geplant sind Stadtspaziergänge mit Musik, mehrere Konzertformate insbesondere Outdoor, eine Morgenwanderung und vieles mehr. 

In Erfurt hält das Kabarett Die Arche bislang am Plan fest, am 24. April eine Premiere zu präsentieren. Der Verein Erfurter Theatersommer hofft, im Mai spielen zu können. Mehr dazu und die Termine finden Sie in unserer Rubrik >>> Kabarett. Und die Stadt Jena hat zwar die Frühjahrs-Märkte abgesagt, aber die Hoffnung auf eine Kulturarena 2021 noch nicht begraben.

In Chemnitz haben die Kunstsammlungen am Theaterplatz aktuell geöffnet. Natürlich mit Voranmeldung und negativem Testergebnis. Hier ist neben den Ausstellungen "Soulages" und "Lorenzetti, Perugino, Botticelli" nun auch die Ausstellung zu "70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland" mit einem Chemnitz-Schwerpunkt zu sehen. Für die nächste Woche ist geplant auch das Museum Gunzenhauser und das Schloßbergmuseum wieder zu öffnen. In Radebeul ist das Karl-May-Museum mit der Villa Shatterhand, der Villa Bärenfett und dem Museumspark für kleine und große Gäste wieder zugänglich. Mehr dazu lesen Sie unter >>> Lebensart

An Altenburg soll am 22. Mai zur Langen Liszt Nacht im Studio des Lindenau-Museum u.a. ein Konzert geboten werden. Mehr zu allem auf dieser Seite. Es gibt auch neue Showtermine, die meisten für 2022 - bei uns in der Rubrik >>> Show.

Die traurigen Nachrichten (außer Prinz Philip):

Seit Jahren schon ist der Thüringen Kulturspiegel ein Medienpartner des kleinen, feinen Kulturfestivals Paulinzella. Vom Veranstalter, der Weimarer Agentur Kulturspion, erreichte uns nun die Nachricht, Paulinzella fällt 2021 erneut aus. Dazu Jürgen Schneider, der Initiator und Veranstalter des Kulturfestivals Klosterruine Paulinzella: „Niemand kann mir heute verbindlich sagen, mit wie vielen Zuschauern ich im August veranstalten bzw. ob ich überhaupt veranstalten darf. Dadurch wird das betriebswirtschaftliche Risiko völlig unkalkulierbar und somit für mich untragbar. Hinzu kommt, dass die von der Bundes- und der Thüringer Landesregierung aufgelegten oder angekündigten Förderprogramme zwar gut gemeint sind. Sie gehen allerdings in vielen Fällen, so auch in unserem, an der Realität vorbei oder es gibt sie bis heute schlichtweg nicht.“ Ob und wie es im nächsten Jahr weitergeht, könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. 

Abgesagt wurde auch das Frühlingsvolksfest in Gera, vom Kulturamt der Stadt Gera in Absprache mit dem Schaustellerverband Thüringen, das vom 24. April bis 9. Mai 2021 geplant war. Ebenso abgesagt wurde das Gastspiel von Tom Gaebel & His Orchestra - Licence to Swing, das für den 30. Mai in Erfurt, Alte Oper vorgesehen war. 

Liebe Kulturspiegel-Freunde und Partner, auf Post freut sich unser Mailfach: kulturspiegel@t-online.de Und ansonsten bin ich wie immer unter Tel. 0173 324 99 19 für Sie da.

Nutzen Sie unsere Webseite für Ihre Werbebotschaft! Dieses Angebot richte ich auch an Unternehmer, die nicht unmittelbar zur Kulturszene gehören, aber eine kulturvolle Lebensart zu schätzen wissen. - Immerhin verzeichnete ich im März trotz der ewigen Kulturflaute weit über 1000 Seitenzugriffe. Etwas Rückwind, tut gut. Danke für Ihre Treue! 

Und bleiben Sie heiter.

Ihre Dagmar Paczulla

 


Literarische Mittagspause

Erfurter Herbstlese lädt ein, zu lauschen am 14. April

Die Erfurter Herbstlese  ist in ein neues digitales Abenteuer gestartet: die „Literarische Mittagspause“. Zum einen verspricht sie damit vielen Menschen im Homeoffice eine Auszeit von Tabellenkalkulationen und Co, zum anderen bietet sie im Gespräch mit Schriftstellern Einblicke in deren Schaffen und stellt aktuelle Bücher vor. Dabei lesen die Autoren auch kurze Passagen aus ihren Werken vor. Mit der „Literarischen Mittagspause“ wird so gleichsam der Hunger nach Unterhaltung wie einem guten Buch zumindest ein Stück weit gestillt. Die etwa 25 Minuten langen Beiträge ausgelegt sollen als Aufzeichnungen auf dem YouTube-Kanal der Herbstlese „Caroline TV“ zu sehen und bei Spotify sowie SoundCloud zu hören sein. Dazu wurden mit den Verlagen entsprechende temporär geltende Vereinbarungen zur Verweildauer getroffen. Sie werden jeweils um 12.30 Uhr auf YouTube.de/Caroline TV und bei Spotify/Erfurter Herbstlese freigeschaltet.

Nächster Termin: 14. April „Der Meister und der Mörder“ Margarete von Schwarzkopf im Gespräch mit Monika Rettig


Bestsellerautorin Nicola Förg und ihre mörderischen Immobilien

Digitale Lesung „Weltbildliest“: Donnerstag, 15. April 2021, 16.00 Uhr
Bestsellerautorin Nicola Förg und ihre mörderischen Immobilien

Brisante Themen unserer Zeit kennzeichnen ihre Kriminalromane – warum Nicola Förg in  ihrem neuen Bestseller „Böse Häuser“ den knallharten Wohnungsmarkt in den Fokus stellt, erzählt sie im Talk mit Literaturexpertin Franziska Kurz - live am Donnerstag, 15. April 2021 ab 16 Uhr auf dem Facebook-Kanal von Weltbild https://facebook.com/weltbild/.

Einen kriminellen Preis hatte Kommissarin Irmi Mangold bei ihrer Häusersuche erwartet. Aber nicht einen Mord. Doch genau der passiert bei einer Haus-Besichtigung. Und statt einem neuen Zuhause hat Irmi einen neuen Fall… In ihrem Kriminalroman „Böse Häuser“ lässt Spiegel-Bestsellerautorin Nicola Förg ihre erfolgreichen Ermittlerfiguren Irmi Mangold („Flüsternde Wälder“, „Wütende Wölfe“) und Gerhard Weinzierl („Markttreiben“, „Heimatherz“) erstmals zusammenarbeiten – natürlich mit jeder Menge Lokalkolorit. Der Wunsch nach einem eigenen Haus wird diesmal zum lebensgefährlichen Traum, frei nach dem Motto: Schöner wohnen, schneller sterben!

Die Autorin: Nicola Förg (* 13. Dezember 1962) ist Bestsellerautorin und Journalistin. Sie  hat mittlerweile einundzwanzig Kriminalromane verfasst, an zahlreichen Krimi-Anthologien mitgewirkt, einen Island- sowie einen Weihnachtsroman vorgelegt. Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geografie studiert hat, lebt heute mit Familie sowie Ponys, Katzen und anderem Getier auf einem Hof in Prem am Lech. Mit Tieren, Wald und Landwirtschaft kennt sie sich aus. Sie bekam für ihre Bücher mehrere Preise für ihr Engagement rund um Tier- und Umweltschutz. Ihre Alpenkrimis sind Top-Titel auf den Spiegel-Bestsellerlisten.

Mit der digitalen Event-Reihe #Weltbildliest wollen Nicola Förg, ihr Verlag und der Buchhändler Weltbild ein Zeichen für Bücher und den Buchhandel in Zeiten des Lockdowns setzen. Moderiert wird die Lesung via Social Media von Buchbloggerin Franziska Kurz, die kurzweilig zwischen die Buchdeckel blickt.

Auch wer diesen Live-Event verpasst, kann sich die Buch-Gespräche mit den Autoren noch anschauen: Digital-Veranstaltungen beispielsweise mit Charlotte Link, Sebastian Fitzek, David Safier. Andrea Sawatzki, Judith Rakers oder dem Autorenduo Klüpfel und Kobr zur Nachlese unter: https://www.weltbild.de/aktuelles/weltbildliest 

 

 


Buchpräsentation „150 Jahre Theater Altenburg“

Theater Altenburg feiert sein 150-jähriges Jubiläum außerdem im TV, online und im Radio

Die Eröffnung des Herzoglichen Hoftheaters am 16. April 1871 in der Residenzstadt Altenburg gab dem bis dahin bereits reichhaltigen, auf eine vierhundertjährige Tradition aufbauenden Theaterund Konzertleben wichtige neue Impulse. Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg hatte den Prachtbau im Stil der Neorenaissance zu Füßen des Residenzschlosses von dem Architekten Otto Brückwald errichten lassen. Persönlichkeiten wie die Hofkapellmeister Friedrich Wilhelm Stade, Georg Göhler oder Eugen Szenkar, die Sängerin Josefa Back, Regisseure wie Wieland Wagner, der in Altenburg erstmalig die Ring-Tetralogie inszenierte, oder Peter Konwitschny gingen in die Altenburger Theatergeschichte ein. Seit 1995 wird das historische Gebäude vom fusionierten Fünf-Sparten-Theater Altenburg Gera bespielt. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums erscheint im Verlag Theater der Zeit das Buch „150 Jahre Theater Altenburg“. Dieser Band, herausgegeben von Felix Eckerle und Harald Müller, versammelt Artikel von namhaften Experten, in denen die imposante Altenburger Theatergeschichte schlaglichtartig beleuchtet wird, ergänzt durch zahlreiche Künstlerporträts sowie eine Chronologie sämtlicher Premieren seit der Theatereröffnung 1871.

Das Buch (Hardcover mit 260 Seiten, Format: 230 x 270 mm, ISBN 978-3-95749-346-0) kann bis zum 18. April 2021 zum Subskriptionspreis von 19,- Euro vorbestellt werden (Webshops www.theater-altenburg-gera.de und www.theaterderzeit.de). Ab dem 19. April 2021 ist das Buch dann regulär zum Ladenpreis von 24,- Euro im Buchhandel erhältlich.

Leseprobe

https://issuu.com/theaterderzeit/docs/150_jahre_theater_altenburg_e-pdf?fr=sZDAyYzM0MTI2NjI

Es ist ein besonderes Ereignis unter besonderen Umständen: Im ostthüringischen Altenburg jährt sich die Einweihung des prächtigen Theaterbaus Mitte April zum 150. Mal. Obwohl das Theater zurzeit aufgrund umfassender Sanierungsarbeiten einerseits und pandemiebedingter Schutzmaßnahmen andererseits geschlossen ist, soll der Anlass gewürdigt werden.

Am Freitag, 16. April 2021 wird ab 18.00 Uhr im Fernsehen Altenburg-TV sowie als kostenloses Streaming über die Website www.theater-altenburg-gera.de und im YouTube-Kanal des Theaters die Festveranstaltung „Freistatt schöner Geister“ ausgestrahlt. Anschließend steht das Video dort auch zum Abruf bereit. Am selben Abend um 20.05 Uhr folgt eine Sondersendung mit musikalischen Beiträgen, Interviews und historischen Bezügen auf MDR Kultur und MDR Klassik im Radio und online.

Als man am Herzoglichen Hoftheater zu Altenburg im Herbst des Jahres 1870 Eröffnung feiern wollte, kam der Deutsch-Französische Krieg dazwischen. Nicht nur die Verschiebung der Eröffnung, auch die Ausbreitung der Pockenepidemie in Deutschland hatte der Krieg damals mit sich gebracht. Am 16. April 1871 war es dann aber doch soweit: Das Altenburger Theater konnte mit der Premiere von Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ feierlich eröffnet werden.

150 Jahre später begrüßt nun Generalintendant Kay Kuntze das Publikum zu einer medialen Jubiläumsfeier voller musikalischer Geburtstagsgrüße und blickt mit Künstlerinnen und Künstlern zurück auf die bemerkenswerte Geschichte des Altenburger Theaters.
Der Theaterneubau in der Residenzstadt, den Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg in Auftrag gegebenen hatte, „möge eine Freistatt schöner Geister und ihrer ewigen Gebilde sein“. Mit diesen Worten wurde das Theater zu seiner Eröffnung in einem Festprolog geweiht, den anlässlich des Jubiläums nun Peter Prautsch, Ehrenmitglied des Theaters Altenburg Gera, vorträgt.
In einem Streifzug durch den Spielplan des Herzoglichen Hoftheaters bringt das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter der Leitung seines 1. Kapellmeisters Thomas Wicklein Ausschnitte aus jenen Opern zu Gehör, die in der ersten, verkürzten Saison in Altenburg zur Premiere kamen. In nur vier Wochen, von Mitte April bis Mitte Mai, hatte man 1871 erstaunliche elf Opernpremieren bewältigt. Auf Webers „Freischütz“ folgten dabei mit Bellinis „Norma“ und Verdis „Troubadour“ Werke, die zu ungebrochener Berühmtheit avancierten. Aber auch zwischenzeitlich in Vergessenheit geratene Opern, etwa Friedrich von Flotows „Alessandro Stradella“ oder Adolphe Adams „Der Postillion von Lonjumeau“, offenbaren bezaubernde Bravourstücke für das Musiktheaterensemble.
Als ab September 1871 auch für das Schauspiel der Aufführungsbetrieb in Altenburg begann, hatte man gleich 74 Stücke in einer Spielzeit zur Premiere zu bringen. Wie das funktioniert haben könnte, erprobt das Schauspielensemble nun dementsprechend kurzweilig unter der Leitung des damaligen Theaterdirektors Podolsky in einem Sketch von Schauspieldirektor Manuel Kressin.

Mitwirkende der Festveranstaltung sind Kay Kuntze (Moderation), das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter Leitung von Thomas Wicklein, Peter Prautsch (Sprecher), Anne Preuß, Miriam Zubieta und Maia Andrews (Sopran), Isaac Lee (Tenor), Alejandro Lárraga Schleske (Bariton), Ulrich Burdack (Bass) sowie die Schauspieler*innen Markus Lingstädt, Sebastian Schlicht, Rebecca Halm, Mechthild Scrobanita, Mario Radosin, Robert Herrmanns, Thomas C. Zinke, Ines Buchmann und Thorsten Dara. Die Sendungen werden vorab unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte aufgezeichnet.

 

 

 

 


Richard Wagner/ Loriot „Der Ring an einem Abend“

Livestream der Oper Leipzig: Samstag, 17. April

Am Samstag, dem 17. April, präsentiert die Oper Leipzig einen hochkarätig besetzten „Ring“ von Richard Wagner, doch nicht die ursprünglich im Spielplan angesetzte Tetralogie, die aufgrund der aktuellen Coronaverfügung nicht realisiert werden kann. Gestreamt wird Loriots kongenial gestraffte und humorvolle Version „Der Ring an einem Abend“ mit TV-Moderator Axel Bulthaupt als Erzähler. Das Gewandhausorchester spielt in voller Besetzung unter der Leitung von Ulf Schirmer. Die Besetzung hat Festivalcharakter und weist bereits in Richtung Wagner 22: Die Brünnhildepartien werden gestaltet von Daniela Köhler (Brünnhilde „Siegfried“), Lise Lindstrom (Brünnhilde „Walküre“) und Iréne Theorin (Brünnhilde „Götterdämmerung“), Olga Jelínková singt Woglinde, Elisabet Strid die Sieglinde, Iain Paterson den Wotan in „Walküre“, Magnus Wigilius Siegmund und Michael Weinius Siegfried ¬– um nur einige Solistennamen der Gäste und Ensemblemitglieder zu nennen. Die Aufführung wird am Abend vorher live gefilmt und steht ab dem 17.4.21, 18 Uhr, online 48 Stunden unter www.oper-leipzig.de zur Verfügung.

Man muss sich entscheiden zwischen Liebe und Macht. Auf diese schlichte Formel lässt sich die Quintessenz aus Wagners monumentalem Musikmythos „Der Ring des Nibelungen“ bringen. „Nur wer der Liebe Macht entsagt, nur wer der Liebe Lust verjagt, nur der erzielt sich den Zauber, zum Reif zu zwingen das Gold“, so die mahnenden Worte der Rheintochter Woglinde, mit denen das unheilvolle Schicksal des aus dem Gold des Rheines geschmiedeten Rings seinen Lauf nimmt. „Die Täter im gewaltigsten Drama der Musikgeschichte sind eigentlich ganz nette Leute.“, kommentiert das frech Vico von Bülow alias Loriot in seinem ‚kleinen Opernführer‘. Loriot war ein großer Verehrer von Richard Wagners Musik und bestimmt der einzige, dem die Kürzung von vierzehneinhalb Stunden auf dreieinhalb Stunden „Ring“ verziehen werden kann. Es verwundert kaum, dass der distinguierte Grandseigneur des feinen Humors, der selbstironische Bildungsbürger und Sprachakrobat zwangsläufig bei Richard Wagner landete. Die Selbstinszenierung des Hüters von Wahnfried, der Nimbus um seine Person, das theatrale Inventar von selbstverliebten Göttern, plumpen Riesen und komplexbehafteten Zwergen sowie das im Rhythmus des Stabreims dahin mäandernde „Wagala weia!“ der Rheintöchter entbehrt nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik. Es zählt aber auch zu den großen Qualitäten des Humors eines Loriot, seinen Gegenstand nie zu desavouieren, so dass seine Behandlung eines Stoffs immer einer Adelung gleichkommt. Und so ist dem Musikliebhaber mit seinem „Ring an einem Abend“ eine Version von Richard Wagners Tetralogie gelungen, die anhand der entscheidenden theatralen Schlüsselstellen und musikalischen Höhepunkte die Geschichte des sagenumwobenen Rings so erzählt, dass Einsteiger wie Kenner ihre Freude daran haben werden. Für die Rolle des Erzählers konnte Oper Leipzig den aus Sendungen wie Brisant und der Carreras-Gala bekannten TV-Moderator Axel Bulthaupt gewinnen, ebenfalls ein Liebhaber von Richards Wagners Musikdramen.

Oper Leipzig: Richard Wagner/ Loriot „Der Ring an einem Abend“ - Premiere am Samstag, 17.4.2021, 18 Uhr – online für 48 Stunden

Streaming bei Oper Leipzig TV www.oper-leipzig.de


Seelenschmaus im April

Tanz, Literatur und Musik - an der Gitarre: Falk Zenker
Zwei Konzerte mit Falk Zenker

Sa 24. April, 20 Uhr: Livestream Literatur & Musik: „Monologe im Dialog“ - es spricht Sebastian Kowski, es spielt Falk Zenker – Gitarre

Zwiegespräche zwischen bekannten und unbekannten Theatertexten und Kompositionen von Falk Zenker.

https://www.falk-zenker.de/projekte/12-aktuelle-projekte/62-lyrikkonzert-mit-sebastian-kowski

Wir freuen uns über eine entsprechende Spende. Anmeldung für YouTube über music@falk-zenker.de bis spätestens Freitag 23. April.

Foto: Guido Werner


Das Lindenau Museum lädt ein

Das Lindenau Museum Altenburg lädt ein

Anlässlich der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt steht der Mai im Lindenau-Museum Altenburg ganz im Zeichen des Ausstellungsprojektes „Grünes im Quadrat“, an dem sich das Kunstmuseum mit der Ausstellung Gärten vor der Linse – die Gartenstadt Altenburg beteiligt. In der Schau werden zeitgenössische und historische Positionen gegenübergestellt, aus deren Spannungsverhältnis sich ein interessanter Blick auf die „Gartenstadt Altenburg“ ergibt.
Zur Langen Liszt Nacht am 22. Mai werden ab 17 Uhr im Studio des Lindenau-Museum Instrumente gestaltet.** Ab 18.30 Uhr erklingt mit „Des Kaisers Nachtigall“ (Märchen nach Hans Christian Andersen) eine interaktive Klanggeschichte für Groß und Klein. Von 19.30 Uhr bis 22 Uhr werden Robert Herrmann und Yury Ilinov Piano Improvisationen darbieten. Dazu gibt es von 17 bis 21 Uhr kurze Führungen zu jeder vollen Stunde.
In thematischen Führungen werden bestimmte Bereiche der aktuellen Dauerausstellung des Lindenau-Museums in der Kunstgasse 1 vorgestellt. Zudem bieten das Lindenau-Museum und das Residenzschloss Altenburg eine Reihe von Führungen durch die Sonderausstellungen der beiden Einrichtungen im Rahmen des Projektes „Grünes im Quadrat“ an. Im Studio, der Kunstschule des Lindenau-Museums, können sich Familien in Offenen Werkstätten kreativ betätigen.
Mehr in unserer Rubrik >>> Ausstellungen

** Abbildung: Kurs im Studio des Lindenau-Museums, Foto: Lindenau-Museum 


Weimarer Reden 2021

»Offene Herzen« - Weimarer Reden 2021 mit Naika Foroutan (16.5.), Hendrik Streeck (23.5.) und Heinz Bude (30.5.) im DNT Weimar und / oder als Übertragung im Livestream

Wie kann eine Gesellschaft ihren Zusammenhalt erhalten? Wie bindet sie Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen und ermöglicht einen offenen Austausch? Diesen Fragen widmen sich an drei Sonntagen im Mai die diesjährigen Weimarer Reden mit dem richtungsweisenden Motto »Offene Herzen«. Denn ohne Offenheit, Empathie und vor allem progressiv verstandene Solidarität wird das soziale Auseinanderdriften nicht aufzuhalten sein. Man darf gespannt sein auf die Gedanken und Impulse der drei Redner*innen, die sich der Thematik aus ganz unterschiedlichen Erfahrungshorizonten und Denkansätzen nähern werden.

Die 28. Ausgabe der renommierten Reihe, die von der Stadt Weimar und dem DNT Weimar seit 1994 gemeinsam veranstaltet wird, eröffnet am 16. Mai die Migrationsforscherin Naika Foroutan. In ihrer Rede lenkt sie die Aufmerksamkeit auf »Die Gesellschaft der Anderen« und zeigt auf, dass sich die Erfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund und Ostdeutschen in vielen Punkten ähneln. Um Deutschland und seine plurale Gegenwart zu verstehen, hält es Foroutan für unerlässlich, ihre Perspektiven auf die gesellschaftliche Entwicklung seit der Wiedervereinigung zu kennen und einzubeziehen. Für »Pragmatismus in der Pandemie« plädiert am 23. Mai der Virologe Hendrik Streeck und erläutert, warum die Gesellschaft lernen muss, mit dem Virus zu leben und wie sich dies umsetzen lässt. Dabei geht es ihm vor allem darum, wie man Ängste abbauen und an gesellschaftliche Gepflogenheiten anknüpfen kann, die wieder Gemeinschaftlichkeit ermöglichen. Unter der Überschrift »Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee.« beschäftigt sich der Soziologe Heinz Bude am 30. Mai mit dem Konzept Solidarität, dessen Ambivalenzen und Zukunftstauglichkeit er auf den Prüfstand stellt. Seiner Ansicht nach braucht es ein neues Verständnis von Gemeinschaftssinn, das darauf basiert, im anderen sich selbst als Mensch wiederzuerkennen und im solidarischen Handeln keine Eigeninteressen zu verfolgen. Nur so könne eine Gesellschaft wieder zusammenfinden.

Die Moderation übernimmt erneut die Journalistin Liane von Billerbeck, die jeweils am Beginn der Veranstaltung im persönlichen Gespräch die Redner*innen vorstellen und zugleich in das jeweilige Thema einführen wird. Als Sponsoren ermöglichen die Thüringer Netkom GmbH und die Weimarer Wohnstätte GmbH die Weimarer Reden. Langjährige Medienpartner der Reihe sind die Thüringische Landeszeitung und mdr Thüringen, die auch die aktuelle Ausgabe präsentieren.

Es hängt momentan von den Entwicklungen und Entscheidungen der kommenden Wochen ab, ob die Weimarer Reden im Mai tatsächlich mit Publikum im Großen Haus stattfinden können. Da pandemiebedingt aber ohnehin von einer stark begrenzten Platzkapazität auszugehen ist, haben sich die Stadt Weimar und das DNT entschlossen, die drei Veranstaltungen in jedem Fall im Livestream zu übertragen. Tickets zum Preis von 10 Euro sind dafür bereits ab 12. April online auf www.nationaltheater-weimar.de buchbar. Der Vorverkauf für den Besuch der Weimarer Reden im Großen Haus startet sobald eine gesicherte Planung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Mai möglich ist.


Streicher mit Tango-Leidenschaft

Neues Video der Vogtland Philharmonie
Neues Video der Vogtland Philharmonie

Das Konzertmeisterquartett der Vogtland Philharmonie war vor Ostern zu Gast in der Online-Reihe #göltzschkonzerte. Initiiert vom Mittelzentralen Städteverbund Göltzschtal und produziert von Kippelsteiner Filme spielte das Quartett Tangos von Carlos Gardell, Joseph Haydn & Werner Thomas-Mifune, Astor Piazzolla und Heitor Villa-Lobos ein. Wie GMD Stefan Fraas im Video betont, hoffe man, mit der interessanten Mischung den Nerv des Publikums auch „ein wenig abseits vom sonstig gängigen Repertoir eines Streichquartetts“ zu treffen und damit einen kleinen Trost zu spenden – schweigen doch die Instrumente des Orchesters für die Öffentlichkeit pandemiebedingt bereits Oktober letzten Jahres durchgängig. Seit Kurzem ist das Video nun online und über die Homepage des Vogtland Philharmonie https://vogtland-philharmonie.de/ zu sehen.


Weimar: Themenjahr 2021 „Neue Natur“

Weimar: Themenjahr 2021 „Neue Natur“

Ab 17. April veranstaltet die Klassik Stiftung Weimar ein Themenjahr zur Beziehung von Mensch und Natur. Ausstellungen, Feste, Podiumsdiskussionen, Workshops und vieles mehr reflektieren das spannungsvolle Verhältnis zu unserer Umwelt in den Wissenschaften, in der Kunst und Gartenkunst, in der Literatur und Ernährung bis hin zur aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte über den Klimawandel und Zukunftsperspektiven. Als Außenstandorte der Bundesgartenschau 2021 stehen dabei erstmals die historischen Parks und Gärten der Klassik Stiftung im Fokus. Über ihre Schönheit, ihren Nutzen und ihre Gefährdung will die Stiftung mit ihren Besucherinnen und Besuchern diskutieren – stellvertretend für die Beziehung des Menschen zur Natur weltweit.

Zum Auftaktwochenende im Park an der Ilm am 17. und 18. April eröffnet die Hauptausstellung „‚Ich hasse die Natur‘. Mensch, Natur, Zukunft“ im Schiller-Museum. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier bei uns unter >>> Lebensart

Abbildung: Collage aus Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm, Foto Jens Hauspurg, und eines Details aus Insel Ischia, unbekannter Künstler, um 1800


Ins Fenster gucken erwünscht!

Greizer Sommerpalais hat seine Fenster zur Ausstellungsfläche gemacht

Die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz zeigt für interessierte Parkbesucher und Spaziergänger in den Fenstern des Gartensaals historische Postkarten des Sommerpalais und des Fürstlich Greizer Parks von 1902 bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Dies soll die Wartezeit bis zum nächsten möglichen Museumsbesuch verkürzen und die Neugierde wecken auf die Ausstellung „Höfische Gärten und Gewächse“, die ab Ende Februar in der Beletage des Sommerpalais präsentiert werden soll. Anlass dafür bietet die BUGA 2021, die ab 23. April 2021 in Erfurt geplant ist. Einer der 25 Außenstandorte dieser Bundesgartenschau ist der Fürstlich Greizer Park.


Volkshochschule Gera mit neuer Veranstaltungsreihe

Vorträge zum Thema „Stadt | Land | DatenFluss“ im Livestream-Format ab April

Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet der Dinge erleichtern unseren Alltag. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Wie funktioniert die Technik? Und wie können wir unsere Daten bewusst teilen und schützen? Antworten darauf gibt die kostenfreie Livestream-Veranstaltungsreihe „Stadt I Land I DatenFluss“ der Volkshochschulen. In den ersten drei Vorträgen wird beleuchtet, wie die digitale Datenwelt unterschiedliche Bereiche unseres Lebens prägt und welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben. Von zu Hause aus können Teilnehmende über ein Online-Tool live Fragen zum Thema stellen und somit die anschließende Diskussion der Experten und Expertinnen direkt beeinflussen. Zu folgenden Themen können sich Interessierte bei der Volkshochschule Gera direkt anmelden und informieren: „Sind Algorithmen gerecht? Künstliche Intelligenz zwischen Fortschritt und Fremdbestimmung“ (Dienstag, 13. April 2021); „Habe ich Follower, von denen ich nichts weiß? Der Einfluss von Big Data auf unseren Alltag“ (Mittwoch, 19. Mai 2021); „Können Apps Leben retten? Big Data und Künstliche Intelligenz in der Gesundheitsversorgung“ (Dienstag, 8. Juni 2021); jeweils 19 bis 20:30 Uhr. Alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten vor der Veranstaltung einen Zugangslink per Mail.

www.volkshochschule-gera.de


Neues Kinderbuch aus dem Museum Burg Posterstein

Und das Museum ist gerüstet für das neue Ausstellungsjahr
Pünktlich zum Osterfest: Museum Burg Posterstein präsentiert neues Kinderbuch

Das Kinderbuch „Ritter und Burgdamen ganz privat!“ gibt anschaulich, einfach und bunt illustriert Antworten auf Fragen wie „Durften Ritter alles?“, „Musste eine Burgherrin nur schön aussehen?“ oder „Durften Ritter und Burgdamen essen, was sie wollten?“. Auch „Klassiker“ des Kinderburg-Blogs des Museums wie die Frage „Benutzten Ritter und Burgdamen Klopapier?“ sind dabei. Ursprünglich stellte eine vierjährige Besucherin diese lebenspraktische Frage. Denn die Postersteiner Familien-Ausstellung, der zugehörige Kinderburg-Blog und nun auch das neue Kinderburg fußen auf von Kindern gestellten Fragen. Diese geben dann Anlass, auch auf größere geschichtliche Zusammenhänge einzugehen und beispielsweise zu erklären, warum das Mittelalter eigentlich Mittelalter heißt und wie Kaiser, Ritter und Bauern in dieser Zeit voneinander abhängig waren. Das Kinderbuch ist geschrieben von Historikerin Franziska Engemann und Kommunikationsexpertin Marlene Hofmann, beide Mitarbeiterinnen im Museum Burg Posterstein. Die vielen Zeichnungen im Buch stammen von Marlene Hofmann, Franziska Engemann und Matthias Huberty. Die Publikation wird unterstützt vom Freistaat Thüringen, dem Landkreis Altenburger Land, der Bürgerstiftung Altenburger Land und dem Museumsverein Burg Posterstein e.V. Mit dem Kauf unterstützen Sie den Erhalt des Museums, das durch die Pandemie seit fast einem halben Jahr ohne Einnahmen auskommen muss.

Kinderbuch „Ritter und Burgdamen ganz privat! – 10 Fragen & Antworten zum Alltag auf Burgen im Mittelalter“ 30 Seiten, farbig, Softcover 8,00 Euro zzgl. Versand

Bestellung via: info@burg-posterstein.de oder (034496) 22595 und Kauf in der Buchhandlung Goerke, Amtsplatz 1, 04626 Schmölln

Abbildung: Mit-Autorin Marlene Hofmann aus dem Museum Burg Posterstein mit dem neuen Kinderbuch „Ritter und Burgdamen ganz privat!“

Im Moment ist zwar noch kein konkreter Termin für die Wiederöffnung des Museums Burg Posterstein bekannt. Aber das Museumsteam arbeitet hinter den Kulissen intensiv an den kommenden Ausstellungen. Ab 2. Mai 2021 zeigt das Museum die Sonderschau #GartenEinsichten: „Wie der Garten, so der Gärtner“ – Gartenkultur als Spiegel der Gesellschaft. Die Ausstellung ist der Postersteiner Beitrag zur Ausstellungsreihe „Grün im Quadrat“ der vier Museen im Altenburger Land (Lindenau-Museum Altenburg, Residenzschloss Altenburg, Naturkundemuseum Mauritianum und Museum Burg Posterstein). Anlässlich des 200. Todestages der Herzogin von Kurland stellt das regionalgeschichtliche Museum Burg Posterstein dann den Maler Ernst Welker in den Mittelpunkt einer Ausstellung. Denn Welkers Geschichte ist eng mit der der Herzogin verknüpft. Inhaltlich geht es nicht nur um Welkers Kunst, sondern auch um den Salon der Herzogin und um das Reisen in der damaligen Zeit.

Das Museum Burg Posterstein hat ein digitales Angebot für Familien mit Kindern: In der Zeit des Lockdowns kann die Burg und ihre Geschichte im Kinderblog des Museums digital erkundet werden. In Zusammenarbeit mit dem Thüringer Kulturpass gibt es sogar die Möglichkeit, sich für diesen digitalen Besuch einen Stempel im Kulturpass-Heft abzuholen. Dafür müssen kniffelige Rätselfragen gelöst werden. Hier geht es zur digitalen Kinderburg: https://blog.burg-posterstein.de/kinderburgdigital

Blick auf 2021 im Museum Burg Posterstein >>> Ausstellungen

 



Reisemagazin MERIAN veröffentlicht Thüringen-Ausgabe

Mit der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt und 25 Außenstandorten im ganzen Land soll Thüringen so richtig aufblühen. Die schönsten Orte für Naturliebhaber und BUGA-Gäste hat nun das Reisemagazin MERIAN in einem MERIAN special zusammengetragen und portraitiert – die Medienkooperation „Parks und Gärten in Thüringen“ erscheint in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) in Vorbereitung auf die am 23. April beginnende BUGA. Das 55-seitige Sonderheft ist jetzt als Beilage im Handel erhältlich. Sowohl das TMUEN als auch die TTG halten Exemplare vor, die kostenfrei telefonisch und online bestellt werden können. 

Prachtvoll, reizvoll, wertvoll – das sind die Schlossparks, Landschaftsgärten, Städte und unzähligen Blumenarten, die Tagesausflügler und Thüringen-Gäste in den nächsten Monaten im Land entdecken können. Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Thüringen hat so viel einzigartig schöne Parks und Gärten zu bieten - und gerade in diesen Monaten der Pandemie spüren wir sehr, wie gut Natur tut. Ich freue mich, dass eine so gelungene Sonderausgabe entstanden ist, die für schnell Entschlossene kostenlos erhältlich ist. Ich wünsche allen Liebhaberinnen und Liebhabern von Parks und Gärten anregende Entdeckungen und genussvolle Aufenthalte.“ 

Freie Exemplare vom Land Thüringen 

Von Goethes Gartenliebe in Weimar bis zur Kakteenzucht Haage in Erfurt: Die Sonderausgabe präsentiert eine sehens- und lesenswerte Mischung aus hochwertigen Fotografien und insgesamt 21 interessanten Geschichten und Gesichtern aus ganz Thüringen. „Mit mehr als 2000 Parks und Gärten bietet Thüringen beste Plätze und verbindet Natur und Kultur zu einem grandiosen Gesamtkunstwerk – zudem sind die im Heft vorgestellten Orte ideal mit Bus und Bahn erreichbar“, erklärt Hansjörg Falz, MERIAN-Chefredakteur, zum heutigen Erscheinungstag der Sonderausgabe. Für interessierte Leser, Naturliebhaber und Thüringen-Fans stellt das Land Thüringen kostenfreie Exemplare zur Verfügung. Diese können bei der Thüringer Tourismus GmbH unter der Servicenummer +49 (0) 361 / 37 420 oder unter www.thueringen-entdecken.de sowie  beim Thüringer Umweltministerium unter www.umwelt.thueringen.de angefordert werden.

 


Stadt- und Regionalbibliothek Gera: neue Termine

Die Konzertlesung "Sagte mal ein Dichter: eine Hommage an Holger Biege" mit Wolfgang Martin und Manuel Schmid soll am 19. Juni 2021 statfinden. Die Lesung "Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung" mit M. Kruppe ist für den 9. September 2021 geplant. Bereits erworbene Eintrittskarten können zurückgegeben oder getauscht werden, sobald die Bibliothek wieder geöffnet hat.

Mehr Informationen zur Bibliothek unter: www.biblio-gera.de

 


10. Musikfest 2021

Freuen Sie sich mit uns auf das 10. Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND, das für die Zeit vom 25. Juni bis 4. Juli 2021 vorbehaltlich der Genehmigung durch die Förderstellen und die Corona-Situation vorbereitet wird. Folgende Orte sind dabei: Halle, Dom - Wernigerode, Konzerthaus Liebfrauen - Bad Lauchstädt, Kursaal - Mösthinsdorf, Kirche St. Georg - Leipzig, GRASSI Museum für Musikinstrumente - Löbejün, Stadtkirche St. Petri - Naumburg, Landesschule Pforta, Klosterkirche - Halle, Franckesche Stiftungen, Freylinghausensaal - Bad Frankenhausen, Unterkirche - Halle, Händel-Haus - Langenbogen, Kirche St. Magdalenen - Bad Sulza, St.-Mauritius-Kirche - Ermlitz, ehem. Kuhstall - Zeitz, Dom St. Peter und Paul. Mehr dazu in unserer Rubrik >>> Klassik


Erfurt: Kabarett Die Arche plant Premiere für April

GAMES OF THRON – Eine Frau im MittelAlter
Erfurt: Kabarett Die Arche plant Premiere für April

Im Kabarett Die Arche in Erfurt hoffen alle, dass Ende April geöffnet werden kann: Nach dem langen Warten soll es eine PREMIERE geben: Ab 24. April möchte die Arche Sie mit dem neuen Bühnenstück Games of Thron – Eine Frau im MittelAlter beglücken. Hoffentlich! Möge das Lachen mit uns sein.

Aktuelles: Unser Penunzen-Video, Spieltermine & Karten auf www.kabarett-diearche.de

Foto: Lutz Edelhoff


Kein Spielbetrieb in Bad Elster bis 30. April

Bad Elster/CVG. Aufgrund der aktuellen Bund-Länder-Beschlüsse, der regionalen Gesamtlage und den Entscheidungskorridoren einer professionellen Veranstaltungsplanung wird die Einstellung des Theater-, Veranstaltungs- und Konzertbetriebs der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH (CVG) und der Chursächsischen Philharmonie in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster sowie im benachbarten Bad Brambach bis zum 30. April verlängert. Dies betrifft u.a. alle Veranstaltungen im König Albert Theater, in der KunstWandelhalle und im Königlichen Kurhaus, alle Führungen und Ausstellungen sowie das Sächsische Bademuseum Bad Elster. Für alle Veranstaltungen werden derzeit weiterhin mögliche Ersatztermine intensiv eruiert und fortlaufend über die entsprechenden Onlinekanäle wie www.chursaechsische.de bekannt gegeben. Bereits gekaufte Tickets können ab sofort umgebucht bzw. zurückgegeben werden. Für Gutscheine, Tickets und weitere Fragen steht der Ticketservice selbstverständlich allen Gästen telefonisch bzw. digital von Montag bis Donnerstag (ausgenommen Gründonnerstag, 01.04.21) von 10.00 – 16.00 Uhr unter der Hotline 037437/53 900 oder ticket@chursaechsische.de zur Verfügung.

Sie können helfen: Aufgrund der schwierigen Lage für Künstler und Veranstalter besteht weiterhin die Möglichkeit einer Spende für die generationsverbindende, kulturelle Arbeit in der Region der Sächsischen Staatsbäder über den Verein der Freunde und Förderer der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster. Infos hier: https://chursaechsische-philharmonie.de/hinter-den-kulissen/foerderverein



Italiensehnsucht

Neue Ausstellung in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU wird digital begleitet

Groß ist das Fernweh und die Sehnsucht - nach Sommer, Sonne, Italien oder dem Dolce Vita. Die Ausstellung „Italiensehnsucht! Auf den Spuren deutschsprachiger Künstlerinnen und Künstler 1905-1933“ (geplante Ausstellungsdauer bis 30. Mai) in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum nimmt mit auf die Reise in „das Land, wo die Zitronen blüh’n“.  Lesen Sie mehr dazu bei uns unter >>> Ausstellungen


Digitaler Theaterspaziergang

Das Theater Naumburg bietet auf seiner Homepage www.theater-naumburg.de einen AKUSTISCHEn THEATERSPAZIERGANG an. Auf einer Karte der Stadt befinden sich mehrere anwählbare markierte Orte, zu denen jeweils ein akustischer Beitrag kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Es wird herzlich dazu eingeladen, bei einem Spaziergang zu den Orten über das Handy - aber wer mag auch bequem von zu Hause aus - in verschiedene Welten hineinzuhorchen. Unter den Beiträgen sind Auszüge dramatischer Texte, Gedichte, Essays sowie Angebote für Familien wie Märchenerzählungen und Kindergeschichten. Die ersten 6 Orte werden während der Dauer des Lockdowns fortlaufend mit weiteren ergänzt.


Vorverkaufsstart der Bach-Festival-Sommerkonzerte

Bach Festival Arnstadt Sommer 2021

Nachdem das Bach-Festival-Arnstadt, welches planmäßig im März stattfinden sollte, pandemiebedingt in den Sommer verschoben wurde, hat der Ticketvorverkauf für die Konzerthighlights der Sommerkonzerte begonnen. Aus aktuellem Anlass zunächst nur über den Online-Ticketshop: www.bach-festival.de/tickets, der ebenfalls über die Festivalwebsite erreichbar ist. Gern stehen auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Arnstadt für Ticketbuchungen, unter 03628 / 602049 (Montag - Freitag von 10:00 - 14:00 Uhr), telefonisch zur Verfügung.

Die Highlights im Überblick

Anlässlich des 271. Todestages von Johann Sebastian Bach wird am 28.07.2021, das Blechbläserensemble Ludwig Güttler, mit dem Programm „Virtuoses für Blechbläser“ in der Bachkirche, das Sommerfestival klangvoll eröffnen. Anschließend laden die Künstler auf den Marktplatz zur Bachehrung ein, um den Abend ausklingen zu lassen. Ann-Helena Schlüter, die deutsch-schwedische Organistin, wird am 29.07.2021 in der Traukirche von Johann Sebastian Bach in Dornheim das Orgelkonzert „Poesie an der Orgel“ präsentieren. Am 30. Juli lädt das weltweit führende Ensemble für Bläsermusik - Capella de la Torre - mit dem Programm „Echte Stadtpfeifer“ in die Oberkirche ein. Am 31. Juli wird neben der Matinee in der Liebfrauenkirche mit dem Entertainer Felix Reuter auch am Abend das Arnstädter Barockorchester Thüringer Bach Collegium, mit dem Release ihrer vierten CD „Virtuosi“, in der Bachkirche zu hören sein. Den Festivalabschluss und den Auftakt der Internationalen Arnstädter Orgeltage am 1. August bestreitet der Kirchenmusikdirektor der Kulturkirche St. Lukas in München, Tobias Frank. Das Konzert wird als Wandelkonzert aufgeführt. Der erste Konzertteil findet in der Liebfrauenkirche statt und findet nach kurzer Wandelpause in der symbolträchtigen Bachkirche seinen krönenden Abschluss. Tagesbegleitend lädt Kantor Jörg Reddin zu 15 Minuten Bach jeweils zur Mittagszeit ein. Ausführliche Informationen finden Sie zum Nachlesen unter: www.bach-festival.de

Lesen Sie auch dazu den Beitrag in unserer Rubrik >>> Klassik

 


Suhl: Neue Veranstaltungstermine des Provinzkultur e.V.

Suhl: Neue Veranstaltungstermine des Provinzkultur e.V.

Der Pro­vinz­kul­tur e. V. hat nun auch sei­ne für März 2021 geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen ver­schie­ben müs­sen. Die sze­nisch-musi­ka­li­sche Auf­füh­rung mit dem Titel „Cho­co­lat – Eine himm­li­sche Ver­füh­rung“ und den Schau­spie­lern Ann-Kath­rin Kra­mer & Harald Krass­nit­zer wird nun am 29. Novem­ber 2021 über die CCS-Büh­ne gehen. Ver­scho­ben wer­den muss außer­dem die neue Ver­an­stal­tungs­rei­he mit dem Titel BÜHNE FREI — PROVINZKULTUR ENTDECKT. Die Lesung mit Emma Mit­ul­la und Jose­fi­ne Klett sowie der Tanz-Per­for­mance von Lydia Graß­mann wur­de auf den 17. Juli 2021 ver­scho­ben. Die 9. Suh­ler Lese­nacht soll jetzt am 18. Juli 2021 stattfinden. Eben­falls ver­scho­ben wur­de die Kri­mi­le­sung mit Fran­zis­ka Tro­eg­ner & Jaecki Schwarz. Die Lesung „Mit der Lamm­keu­le auf dem Weg zum Him­mel“ wird am 25. Sep­tem­ber 2021 zu hören uns sehen sein. Alle Infor­ma­tio­nen zu den neu­en Ter­mi­nen fin­den sich auch unter www.provinzkultur.de

Das Foto zeigt Ann-Kath­rin Kra­mer & Harald Krass­nit­zer / Foto: Stefan Nimmesgern