Liebe Leserinnen und Leser!

Es geht wieder los, das Kulturleben! Auf dieser Startseite gibt es jetzt neben meiner Kolumne den Beitrag AKTUELLES mit dem Verweis auf die jeweilige Rubrik. Es sind Veranstaltungstipps für die nächsten Tage. Surfen Sie bitte nach Ihren Interessen durch die Rubriken mit den Beiträgen aus Thüringen, Westsachsen und dem Burgenland in Sachsen-Anhalt. Wir blicken auch wie gewohnt einige Monate voraus, damit Sie rechtzeitig Karten buchen können.

Das Deutsche Nationaltheater und die Staatskapelle Weimar schlagen erstmals am e-werk weimar die Bretter unter freiem Himmel auf und präsentieren dort ab 18. Juni Sommertheater. Die ursprünglich für vier Wochen geplante Bespielung des ehemaligen Industriegeländes am Kirschberg wurde bis in den August ausgedehnt, um deutlich mehr Vorstellungen und auch eine zweite Produktion anbieten zu können. Das Schauspielensemble weiht die Sommertheaterbühne am 18. Juni mit einer der herrlichsten Liebes- und Verwechslungskomödien von William Shakespeare ein: „Wie es euch gefällt“. Das Theater Altenburg-Gera hat eine spektakuläre Uraufführung angekündigt: Das Mystery-Musical Krabat von Manuel Kressin und Olav Kröger ist vom 2. bis zum 31. Juli an der Bockwindmühle in Lumpzig zu sehen. Ganz viele Theatertermine in unserer Region finden Sie unter >>> Theater.

Ich erhalte momentan viele Anfragen, wann denn wieder ein gedruckter Thüringen Kulturspiegel erscheinen wird. Das hängt von der Finanzierbarkeit ab und vom hoffentlich baldigen Ende von Einschränkungen durch Corona. Viele Einrichtungen, die auch Vertriebspartner unserer Printausgabe sind, öffnen gerade erst Schritt für Schritt... Geben Sie uns also bitte noch etwas Zeit, uns zu sortieren! 

Liebe Kunden und Partner!

Nutzen Sie unsere Webseite für Ihre Werbebotschaft. Sie finden hier bei uns eine interessierte Leserschaft! Ich schneidere Ihnen ein Angebot passgerecht und stehe Ihnen für Ihre Fragen und Wünsche per Mail unter kulturspiegel@t-online.de und unter Tel. 0365 800 10 86 sowie immer unter 0173 324 99 19 gern zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche und werde Sie wie gewohnt täglich aktuell begleiten. Und darf endlich wieder guten Mutes verkünden: Seien Sie heiter.

Es ist mehr los, als Sie denken!

Ihre Dagmar Paczulla


AKTUELLES

Am 17. Juni startet das Erfurter Kabarett Die ARCHE mit seiner Neuinszenierung „Die Blumen des Bösen“ nun endlich LIVE auf der Bühne. Mehr dazu auf dieser Seite.

Der Filmclub-Comma e.V. in Gera beginnt am Donnerstag, 17. Juni, um 20 Uhr wieder mit den Filmvorstellungen und zeigt am 17. und 18. Juni den so lange aufgeschobenen, dennoch hochaktuellen Film Die Stimme des Regenwaldes von Niklaus Hilber. Bitte um Voranmeldung per Email. Ausführliche Infos zum Kinoprogramm unter www.filmclub-comma.de  

Das Metropol Kino Gera startet wieder am 1. Juli. Mehr dazu unter >>> Lebensart

In Erfurt lädt der Hof im Kultur:Haus Dacheröden mit der Sommerbühne zu Konzerten, Lesungen, Theater ein. Am Freitag, 18. Juni, um 19.30 Uhr bietet Julius Fischer mit seiner Lesung einen lustigen und bitterbösen Abend - Misanthropie für Fortgeschrittene.

Der Jazzclub Erfurt präsentiert am 18. Juni um 19 Uhr im Jazzclub Erfurt, Juri-Gagarin-Ring 140A (ehemalige Museumsgaststätte) Welthits im Taschenformat mit dem Triple Trouble (Dresden). Mehr Livemusik-Termine in unserer Rubrik >>> Szene

Der Kulturland Hainleite e. V. lädt im dreißigsten Jahr seines Bestehens am Samstag, 19. Juni, von 11 bis 17 Uhr zum Dorfspaziergang durch Friedrichsrode ein. Mehr als zehn Höfe sowie der Kunsthof als Projektort des Vereins werden ihre Tore öffnen, um unter freiem Himmel in Form einer lose verbundenen Ausstellung Einblicke in die Aktivitäten des Kulturnestes zu geben. Alle haben dazu extra einen Gast von außerhalb auf ihren Hof eingeladen.

Zum Gartenkonzert mit den Kaffeehaus-Musikanten unter dem Titel: „Melodien von Tanz, Schlager bis Kaffeehaus“ wird am 20. Juni um 16 Uhr in den Theatergarten des Stadttheaters Glauchau eingeladen. Einlass ab 15:00 Uhr | Eintritt 5,00€ (kein Vorverkauf, nur Tageskasse)

Gestartet ist der Vorverkauf für die Tierpark-Konzerte im Tierpark Gotha. Im Norden des Parks entstand 2020 ein lauschiger Konzertgarten, der vom 2. Juli bis 11. September jeweils am Freitag und am Samstag von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr durch insgesamt rund 23 Veranstaltungen bespielt wird. Informationen zum Programm und Tickets auf der Seite beim Ticket-Anbieter eventbrite.

Der Eisenacher Bahnhof verwandelt sich in eine Galerie! Im ehemaligen Reisezentrum des Eisenacher Hauptbahnhofs werden Plakate von Klaus Staeck in einer Ausstellung vom 16. Juni bis 11. Juli gezeigt. Das Kunsthaus Apolda präsentiert Werke aus Hundertwassers Werk. In der Kunstsammlung Jena erwarten Sie hochkarätige Ausstellungen mit Fotografien Julian Röders und den farbenprächtigen Gemälden Nguyen Xuan Huys. In Gera ist Besonderes im Otto-Dix-Haus zu erleben. Hier können neue Dix-Werke aus der erst kürzlich erhaltenen Dauerleihgabe der Sammlung Nischer besichtigt werden, unter anderem das Ölgemälde „Christophorus“. Gleich gegenüber vom Dix-Haus zeigt die M1 Kunstzone – Galerie die Gruppenausstellung „Antrieb Dix!“ mit Arbeiten von 36 Künstlern aus Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum 130. Geburtstag von Otto Dix. Mehr unter >>> Ausstellungen

Die Bundesgartenschau 2021 freut sich in Erfurt und an den weiteren Außenstandorten auf Besucher. 

Das Hennebergische Museum Kloster Veßra hat seine Türen wieder für Besucher geöffnet. Museumsgäste können die 6 Hektar große Anlage wieder in vollen Zügen genießen. Dort wird vom 25. bis 27. Juni der Gartenmarkt der ARCOS GmbH stattfinden.

Der 24. Jenaer Töpfermarkt ist für den 24./25. Juli angekündigt. Mehr zu allem unter >>> Lebensart

Wieder geöffnet sind die Burg Mildenstein und die Burg Kriebstein, sie sind dienstags bis freitags 10-17 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr zugänglich. In der Burg Mildenstein sind neben den Museumsräumen die neue Sonderausstellung „Mythos August“ auf dem imposanten Kornhausboden sowie die kleine Ausstellung „Fundstücke“- Radierungen von Ralf Schneider in der Hofstube zu sehen. 

Über die Sommerspielpläne unserer Theater informieren wir Sie ausführlich in der Rubrik >>> Theater

Die Jenaer Philharmonie gibt bis 11. Juli eine Reihe von Picknickkonzerten im Garten der Villa Rosenthal. >>> Klassik


Das Kabarett DIE ARCHE in Erfurt spielt wieder!

- Anzeige -
Kabarett Die Arche Erfurt

Am 17. Juni ist es soweit und unsere Neuinszenierung Die Blumen des Bösen darf ganz direkt vor Sie treten. Vielleicht waren Sie bei ihrer erfolgreichen Online-Premiere Anfang Mai mit dabei? Wenn nicht, kein Problem, denn nun können Sie es LIVE erleben – das ist und bleibt das beste Erlebnis.

Die Blume steht für die Schönheit und Vollkommenheit der Natur, für Leben und Vergänglichkeit. Aber seien wir ehrlich, ganz so verklärt ist unser Verhältnis zum bunten Gestrüpp nun auch wieder nicht: Wir sagen etwas durch die Blume, weil wir uns nicht trauen, wirklich den Mund aufzumachen. Nicht alle Blumen sind lieblich, manch Rosenstachel steckte schon schmerzhaft in des Geliebten Hand! Sie dienen der Biene als Nahrung, dem Täter als Gift, dem Frauenherz als Liebesbeweis und dem Allergiker als ewige Pein. Und wenn Zyniker Blumen sehen, suchen sie gleich den Sarg.
Unsere Blumen sollen Sie möglichst zum Lachen animieren, auch wenn die gegenwärtige Zeit eher zum Weinen ist. – Aber man kann ja auch vor Lachen weinen.
Darsteller: Andreas Pflug, Nicolas Jantosch & Daniel Gracz (Klavier, Keyb.), Burkhard Wieditz (Drums, Perc.), Regie: Harald Richter

Alle Spieldaten und Infos finden Sie unter www.kabarett-diearche.de/spielplan

Karten können Sie online unter www.kabarett-diearche.de/spielplan, per e-Mail kasse@waidspeicher.de, an der Vorverkaufskasse Domplatz 18 oder über die Telefonnummer 0361 / 598 29 24 sowie an der Kasse zu Veranstaltungsbeginn erwerben.

Am 21. Juni darf dann auch endlich unser zweites neues Werk mit Ihnen zusammen seine Premiere feiern: Beatrice Thron ist bereit für ihren ersten Soloabend in Games of Thron- Eine Frau im MittelAlter. Mehr dazu unter >>> Kabarett


Gera: Open-Air-Lesung mit Stephanie von Hayek

Das Kulturhaus Häselburg Gera startet am 15. Juni, 19 Uhr, die Open-Air-Saison ...
Gera Kulturzentrum Häselburg Lesung Stephanie von Hayek

... mit einer Lesung mit Stephanie von Hayek. Sie liest aus ihrem Debütroman „Als die Tage ihr Licht verloren“. In ihrem 2019 bei Piper erschienenen Roman erzählt sie die fiktive Geschichte zweier Schwestern in der Zeit des Nationalsozialismus. Während die eine im neuen System eine Chance für ihren Aufstieg sieht, zieht sich die andere in Kunst und Träumerei zurück. Als die Nachrichten ihres Mannes von der Front ganz ausbleiben, fällt sie in tiefe Melancholie und gerät in Gefahr, Opfer der »Euthanasie« zu werden. Es geht also um den Alltag im Nationalsozialismus und die ganz unterschiedlichen Reaktionen zweier Schwestern auf das totalitäre System. Zentrales Thema ist aber vor allem der systematische Mord an Menschen, die nicht der nationalsozialistischen Idee von Gesundheit entsprachen. Stephanie von Hayek verbindet geschickt Fiktion und Realität und erinnert an eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Die spannende Familiengeschichte liest sich wie ein Abenteuer, die gut recherchierten historischen Details verdeutlichen aber immer wieder den tiefen Ernst des Texts.

Mit dieser Auseinandersetzung knüpft das Kulturhaus Häselburg Gera an die letztjährige Ausstellung „Anders – Ästhetik der Differenz“ in der Neuen Galerie für Zeitgenössische Kunst an, zu der nun ein reich bebilderter und mit klugen weiterführenden Essays bereicherter Katalog im Berliner Xenomoi-Verlag vorliegt.

Stephanie von Hayek ist studierte Politologin und Soziologin und arbeitete in Washington und Straßburg für die EU. Heute lebt sie in Berlin und schreibt als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Am 1. Juni ist die Autorin live in Gera. Die Literaturagentin, Literaturübersetzerin und Lektorin Bärbel Brands moderiert das Gespräch.

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung und zu möglichen Änderungen aufgrund von Wetter und Pandemie finden sich auf www.haeselburg.org. Die Lesung wird aus Mitteln der Thüringer Staatskanzlei gefördert.

Kulturhaus Häselburg Gera | Gera, Burgstraße 12 

Das Foto zeigt Stephanie von Hayek. (Copyright: Peter von Felbert)


Bad Elster präsentiert SOMMER CLASSICS

Oper Aida Bad Elster

Unter dem Titel Sommer Classics Bad Elster 2021 präsentiert die gesamtverantwortliche Chursächsische Veranstaltungs GmbH (CVG) in den historischen Veranstaltungsstätten bis zum 30. August rund 100 Veranstaltungen als abwechslungsreiches Saisonprogramm in Harmonie aus Kultur und Natur. Hauptspielstätten auf der „Festspielmeile der kurzen Wege“ sind das NaturTheater, das König Albert Theater, das Königliche Kurhaus und die KunstWandelhalle. Neben Konzerten der Chursächsischen Philharmonie, Musiktheater, Kabarett und Konzerten von Jazz bis Rock locken wieder berühmte Bühnenakteure in die sommerliche Atmosphäre Bad Elsters.

AIDA: DAS VERDI-OPERN-AIR BAD ELSTER!

Am Freitag, dem 18. Juni, erklingt um 19.30 Uhr Verdis Meisteroper „Aida“ in Originalsprache mit dem Ensemble und Orchester des Nordböhmischen Opern- und Balletttheaters Usti nad Labem unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz im NaturTheater Bad Elster. Endlich wieder Oper: Die tragische Liebesgeschichte als episches Drama ist voll von spektakulären Massenszenen und emotionalen Momenten. Giuseppe Verdi paart hier exotische Melodien mit dem »con brio« italienischer Musik – Ein wirklich ganz besonderes Opernerlebnis in diesem Sommer! Schauplatz der Oper ist Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Aida ist eine nubische Prinzessin, die nach Ägypten als Geisel verschleppt wurde. Der ägyptische Heerführer Radames muss sich entscheiden zwischen seiner Liebe zu Aida und seiner Loyalität dem Pharao gegenüber bzw. der Hochzeit mit Amneris, der Tochter des Pharaos. Verona-Feeling in Bad Elster! Foto: Aida 2021 © Theater Usti nad Labem

www.naturtheater-badelster.de

Tänzerisches Strauss-Potpourri im König Albert Theater

Am Samstag, dem 19. Juni, öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang wieder für die Große Johann-Strauß-Gala im König Albert Theater Bad Elster. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß. Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie. Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse!

www.koenig-albert-theater.de

Weitere Termine (Auswahl):

Rolf Miller (25.07.) und Ingo Oschmann (31.07.) freuen sich auf das Publikum. Bad Elster ist aber auch wieder erste Adresse für harmonische Sommerklassik: Neben dem festlichen Debüt-Symphoniekonzert der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von GMD Florian Merz (25.06.) und dem Konzert des Moritzburg Festival Orchesters mit Jan Vogler (12.08.) können Sie sich u.a. von der funkelnden Musicalrevue „Best of Broadway“ (27.06.) sowie zahlreichen  virtuosen Konzerten und Serenaden der Chursächsischen Philharmonie im Königlich-Sächsischen Sommerambiente begeistern lassen! Verbinden Sie Erholung, Natur und Kultur bei einem Besuch im wunderschönen Bad Elster.

Ticketservice in der Touristinformation Bad Elster Mo-So 14.00 bis 18.00 Uhr

Infos: Tel. 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Foto: Chursächsische Streichersolisten, ©Jan Bräuer


8. BACHBIENNALE für WEIMAR

„Bach natürlich“ vom 2. bis 11. Juli 2021 in Weimar
8. Bachbiennale Weimar

Die charismatische Bachstadt bildet den sinnlichen Rahmen für lebendige Bilder aus Bachs Leben. Mit Spitzenkünstlern und -ensembles auf Originalinstrumenten an den authentischen Weimarer Bach-Orten,  einer das Festival begleitenden Residenz-Capelle, mit Open Airs in Weimars grünen Oasen, innovativen Konzertformaten wie Brunnenkonzerte, Lunch- und Afterworkkonzerte, einem Nachtkonzert, Stadtführungen, einer Early-Bird-Wanderung und vielem mehr wird Weimar zur Bühne von „J. S. Superstar“: So heißt es im Juli einmal mehr NATÜRLICH BACH! – was denn sonst?

Programmhighlights

FR 2.7.2021 | 19.30 & 21.30 Uhr, Herderkirche
Eröffnungskonzert Natürliche Perlen - Bach & Händel mit Weimar Baroque

SA 03.07. – SA 10.07.2021 | täglich jeweils 12.30, 15.30, 17.30 Uhr, Stadtraum
Lunchkonzerte, Marktkonzerte, Brunnenkonzerte Bachs mal spontan mit Weimar Baroque, Bach Pa Svenska, Salzburger Hofmusik u.a.

FR 9.7.2021 |19:00 Uhr, Herderkirche
Bach privat - Arien, Rezitative & Schemelli Lieder mit Andreas Staier, Miriam Feuersinger, Stephan MacLeod, Petra Müllejans, Roël Dieltens

SA 10.7.2021 | 19.00 – 23.00 Uhr, Schießhaus Weimar
Barockfest „Meine Freundin, du bist schön“ mit Weimar Baroque, Bernd Niedecken, Studierenden der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

SA 10.7.2021 | 22.00 Uhr, Goethe-Schiller-Archiv Weimar
Nachtkonzert „Bachs Himmel – Ein Stern unter Sternen“ mit der Salzburger Hofmusik u.a.

Weitere Informationen zu Programm und Ticketing unter: www.bachbiennaleweimar.de


> 1000 WORTE

Galerie Rothamel in Erfurt zeigt Malerei von ELLEN AKIMOTO - UNDINE BANDELIN - IVANA DE VIVANCO - JONATHAN KRAUS - NGUYEN XUAN HUY - MARTEN SCHÄDLICH
Galerie Rothamel in Erfurt zeigt Malerei von ELLEN AKIMOTO - UNDINE BANDELIN - IVANA DE VIVANCO - JONATHAN KRAUS - NGUYEN XUAN HUY - MARTEN SCHÄDLICH

Ein halbes Jahrtausend lang schilderte die europäische Malerei der Neuzeit Geschichten, Gleichnisse und Legenden. Dann begann die Entwicklung zu rasen, und die Moderne rückte die künstlerische Momentaufnahme in den Mittelpunkt, den Schock, die emotionale Überwältigung. Die Sehnsucht nach den Geschichten blieb und äußert sich heute in filmischen Epen, den ausufernden Videoinstallationen und Projekten der kuratierten Großausstellungen und den Szenarien medialer Influencer.  Die Malerinnen und Maler der Ausstellung „>1000 Worte“ greifen diese Sehnsucht auf. Sie erzählen komplex, virtuos – und verblüffend traditionell. Sie schaffen elaborierte Kompositionen, benutzen Raum- und Farbperspektive, pflegen anatomische Korrektheit, folgen maltechnologischen Grundsätzen. Treffen Digital Natives auf diese restlos analogen Werke, sind sie fasziniert. „Alles gemalt? Von Hand?? Wie geht das???“ Wenden sich junge Rezipienten den Inhalten zu, durchdringen sie diese unschwer. Die Generation Instagram besitzt Routine im Umgang mit komplexen Codes und Stories und eine Leidenschaft für Verschlüsseltes. Lange Kontemplation, leidenschaftliche Diskussionen, überraschende Interpretationen - all das haben wir während vergangener Ausstellungen erlebt. Die Präsentation „> 1000 Worte“ stellt sechs Künstlerinnen und Künstler vor: Ellen Akimoto (*1988), Undine Bandelin (*1980), Ivana de Vivanco (* 1989), Jonathan Kraus (*1989), Nguyen Xuan Huy (*1976) und Marten Schädlich (*1986).

Zu sehen bis 11. September 2021. Die Ausstellung wird unterstützt von der Stiftung Kunstfonds. Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich. 

Abbildung: Blick in die Ausstellung

Galerie Rothamel Erfurt, Kleine Arche 1 A, 99084 Erfurt, https://www.rothamel.de/

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung: https://my.mpskin.com/de/tour/7yey86q811


Geraer Kunstverein zeigt „Fließende Übergänge“

Gruppenausstellung vom 9. Juli bis zum 11. Oktober 2021 *** ANZEIGE***
Kunstverein Gera Gruppenausstellung

Gezeigt werden Arbeiten von Christoph Vieweg (Berlin/Zeichnung-Medien), Alexander Neugebauer (Gera/Zeichnung-Klangkunst), das Leipziger Künstlerkollektivs Rainbow (Visualisierung von Musik), die Schweizer Künstlerin Milva Stutz (Zeichnung-Animationsfilm) sowie Christoph Blankenburg (Film-Performance).

Kunstverein Gera, Markt 8/9, 07545 Gera, Telefon: 0160/4935544, www.kunstverein-gera.de

Öffnungszeiten: Fr – Sa, 15-18 Uhr oder nach Vereinbarung

Lesen Sie dazu den Beitrag unter >>> Ausstellungen

 


CULTURAL AFFAIRS. Kunst ohne Grenzen

Neue Sonderausstellung im GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig
GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig Cultural Affairs

Seit jeher hat sich der Austausch der Kulturen auf ihre Kunst, auf ihr Kunsthandwerk und ihr Design ausgewirkt. In CULTURAL AFFAIRS stehen verschiedene Formen der kulturellen Begegnung im Fokus. Kulturen werden hier nicht als etwas Homogenes verstanden, sondern sie werden durch ihren Pluralismus charakterisiert. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig zeigt in dieser Ausstellung Schmuck, Mode, Keramik und Textil sowie Grafik- und Industriedesign zeitgenössischer Designer*innen und Künstler*innen, die selbst durch Reisen oder durch eine globale und transkulturelle Biografie geprägt sind. Das Grassi Museum in Leipzig zeigt mit CULTURAL AFFAIRS. Kunst ohne Grenzen eine neue Sonderausstellung. Der gesetzte Fokus auf das Jetzt sowie die Zukunft verdeutlicht, dass in dieser Zeit des kulturellen Pluralismus und der Heterogenität kooperative, internationale und interkulturelle Projekte immer stärker an Bedeutung gewinnen. Die rund 60 Arbeiten der über 50 Ausstellenden aus mehr als 40 Ländern zusammen mit zwei Projekten von vier Hochschulen weltweit zeigen, dass in den letzten Jahrhunderten genauso wie in unserer heutigen, immer vernetzteren Welt Kunst und Design ohne transkulturelle Begegnungen nicht denkbar sind.

Abbildung: Full Grown Mermaid. BH. Muschel, gefundene Objekte, Stahl, industrielle Materialien, 3-D-Collage, 2019 / Foto: Corrina Goutos

Mehr zu allen laufenden Sonderausstellungen im GRASSI Leipzig bei uns unter >>> Ausstellungen


No Guarantee

Arbeiten von Nguyen Xuan Huy im Museum Schloss Wilhemsburg ab 17. Juni zu sehen
Nguyen Xuan Huy Ausstellung Schloss Wilhelmsburg

Eine der spannendsten Positionen der aktuellen deutschen Malerei vertritt ein in Hanoi geborener Mann. Seine Werke sind nichts weniger als der Vorschlag zu einer neuen europäischen Kunst, welche die ideologischen Verirrungen des 20. Jahrhunderts überwindet und den Fetisch der Avantgarde hinter sich lässt. Zu einer Kunst, die den Weg in eine neue Aufklärung weist. Ein halbes Jahrtausend lang – von der Renaissance bis zu den Impressionisten - schilderte die europäische Malerei Geschichten, Gleichnisse und Legenden. Am Vorabend des Ersten Weltkrieges, als Europa zu zerbrechen begann, rückten die „Avantgarden“ die künstlerische Momentaufnahme in den Mittelpunkt, den Schock, die emotionale Überwältigung. Die narrative Malerei verlor ihre Bedeutung. 

Die Sehnsucht nach Geschichten ist wieder da. Die formellen Ansprüche des jungen Publikums sind hoch - die Bilder- und Datenflut der Digitalisierung setzt Maßstäbe. Treffen „Digital Natives“ auf Nguyens Werke, sind sie fasziniert. „Alles gemalt? Von Hand?? Wie geht das???“ Wenden sich junge Rezipienten den Inhalten seiner Gemälde zu, sind sie überrascht und gefesselt. Die Erzählungen sind außerordentlich facettenreich, reichen tief in die Kunstgeschichte und sind zugleich brandaktuell.  Die Gegenwart betrachtet Nguyen aus der Perspektive der Aufklärung. Logische Analysen gelten ihm mehr als ideologische Standpunkte. Oft trifft er seine Aussagen in Form mythologischer, philosophischer oder literarischer Gleichnisse. Diese Malerei ist eine kultiviert und zugleich schonungslos formulierte künstlerische Analyse der aktuellen Verfassung unseres Kontinents und des Geisteszustands seiner Bewohner. 

Nguyen Xuan Huy wurde 1976 in Hanoi geboren. Er studierte an der Architekturhochschule Hanoi, an der Ecole des Beaux Arts in Bordeaux und erwarb 2003 sein Diplom der Malerei an der HfKD Burg Giebichenstein in Halle. Er lebt und arbeitet in Berlin.  

Zu sehen bis 3. Oktober 2021, Museum Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden

Abbildung: Nguyen Xuan Huy, No Guarantee, 2020, Öl auf Leinwand, 220 x 150 cm


Gypsy: Weltklasse-Geiger gastiert in Gera und Altenburg

Gypsi Night in Gera und Altenburg

Laue Sommernächte in stimmungsvollen Kulissen mit herausragenden Musikern zeichnen die Sommerevents in Altenburg und Gera aus. Nach der Unterbrechung im vergangenen Jahr kann die Tradition nun fortgesetzt werden: Am Freitag, 25. Juni und am Samstag, 26. Juni wird jeweils um 21 Uhr auf den Marktplatz Altenburg eingeladen. Am Mittwoch, 7. Juli sowie am Donnerstag, 8. Juli finden die Konzerte dann jeweils 20 Uhr auf der Hofwiesenpark-Bühne  in Gera statt. Kartenvorverkauf an den Theaterkassen in Altenburg und Gera sowie online über den Webshop www.theater-altenburg-gera.de

Unter dem Titel „Gypsy Night mit Roby Lakatos & Orchester“ erklingen u. a. Werke von Franz Liszt, Jenő Hubay, Johann Strauss, Johannes Brahms und Leo Weiner. Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera spielt unter der Leitung von Péter Dobszay, welcher bereits im Herbst 2018 Konzerte im Rahmen des Projekts „Zukunftsmusik ostwärts“ dirigierte. Stargast wird Roby Lakatos. Geboren in Budapest, tritt er inzwischen in den großen Konzertsälen der Welt auf und begeistert das Publikum. Atemberaubende Virtuosität und geniale Improvisationen prägen das Spiel des Violinisten, der sich zwischen Klassik, Jazz und romantischer Sinti-Musik bewegt.

Das Konzertprogramm ist Teil der Thüringer Liszt Biennale und folgt auch den Spuren von Franz Liszt, der in ganz Europa große Popularität erlangte - auch wegen der Übertragung osteuropäischer Volksmusik in die Sphäre der Kunstmusik. Inspirationsquelle war der ungarische „Zigeunergeiger“ János Bihary. „Die Klänge seiner Zaubergeige fließen wie Tränen an unser verzücktes Ohr“, so Liszt bewundernd. Bihary komponierte Verbunkos und Csárdás, die zahlreiche romantische Komponisten beeinflussten und bis heute das Bild ungarischer Nationalmusik prägen. Zugleich gilt Bihary als Begründer einer Geigerdynastie. Roby Lakatos gehört zur siebten Generation direkter Nachfahren. Mit ihm auf der Bühne musizieren auch Jenö Lisztes (Zymbal), Robert Szakcsi Lakatos (Klavier), Laszlo Boni (Violine), Vilmos Csikos (Kontrabass ) und Laszlo Balogh (Gitarre).

Die Klassik Open Airs werden wieder in Kooperation des Theater Altenburg Gera mit den Städten Altenburg und Gera organisiert. Als Sponsoren konnten erneut die EWA Energie- und Wasserversorgung Altenburg und die Sparkasse Altenburger Land gewonnen werden. Weitere Unterstützer sind die Deutsche Liszt-Gesellschaft e. V. und die Agentur Swiss GART.

Foto: Roby Lakatos (Foto: Swiss GART)


Greiz: 10. Triennale der Karikatur

Jubiläumsausstellung im Sommerpalais

Eine stets weit über die Stadt-, Kreis- und Landesgrenzen hinaus Aufsehen erregende Ausstellung ist in ihre zehnte Auflage gestartet: die 10. Triennale der Karikatur im Satiricum des Sommerpalais Greiz. 93 Karikaturisten haben es sich nicht nehmen lassen, zum mehr als aktuellen Motto “Das ist jetzt nicht wahr, oder?” eigene satirische Beiträge einzureichen. Damit präsentieren so viele Künstler wie noch nie in der Geschichte der Triennale ihre Arbeiten im Sommerpalais, wo sie bis zum 3. Oktober darauf warten, von der Öffentlichkeit interessiert bestaunt, belustigt beäugt und kritisch hinterfragt zu werden. Die Karikaturen und Cartoons nähern sich unserer in vielerlei Hinsicht besonderen Gegenwart, in der nicht erst seit Corona plötzlich wissenschaftliche Tatsachen und anerkannte Erkenntnisse von jedermann infrage gestellt werden. Die Ausstellung zieht diese gesellschaftsfähig gewordene Wirklichkeitsleugnung ihrerseits in Zweifel und bietet die Chance auf Bodenhaftung und einen empfehlenswerten Wechsel der Perspektive.

Zur 10. Triennale der Karikatur erscheint in bewährter Weise ein Katalog, der sowohl im Museumsladen des Sommerpalais als auch in der Greizer Buchhandlung Bücherwurm sowie im übrigen Buchhandel erworben werden kann. Die Schau ist bis 3. Oktober dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Informationen zu den aktuell geltenden Regeln für den Publikumsverkehr während der Corona-Pandemie bietet ein Blick auf www.landkreis-greiz.de oder www.sommerpalais-greiz.de. Eine festliche Midisage ist für den Sommer geplant – dann auch in Anwesenheit der Karikaturisten aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz.


Uraufführung des Mystery-Musicals „Krabat“ in Lumpzig

Theater Altenburg-Gera Krabat

In diesem Sommer verwandelt sich die Bockwindmühle Lumpzig in die von dunklen Mächten umgebene Mühle von Schwarzkollm, denn dort spielt die sorbische Volkssage von Krabat. Die spannende Geschichte um ihn und seine Lehrjahre in der schwarzen Mühle erzählt von einem autoritären System, gegen das sich eine Gemeinschaft auflehnt, von Mut und Zivilcourage sowie von Verführbarkeit. Aus diesem Stoff haben Manuel Kressin (Autor und Regisseur) und Olav Kröger (Komponist und Musikalischer Leiter) das Mystery-Musical „Krabat“ gemacht, welches nun am Freitag, 2. Juli 2021 um 21.00 Uhr an der Bockwindmühle in Lumpzig (Altenburger Land) uraufgeführt wird. Dazu kooperiert das Theater Altenburg Gera mit dem Verein Altenburger Bauernhöfe e. V. Bühne und Kostüme gestaltet Gesine Mahr. Es musiziert das Philharmonische Orchester Altenburg Gera. Der Opernchor des Theaters Altenburg Gera singt in der Einstudierung von Gerald Krammer. In den Rollen spielen Sebastian Schlicht als Krabat,  Thomas C. Zinke als Müller, Ulrich Burdack und alternierend Uğur Okay als Gevatter und Hauptmann, Christina Bernhardt als Kantorka, Claudia Müller als Krabats Mutter, Robert Herrmanns als Tonda, Markus Lingstädt als Juro und Marco Wende als Lyschko.

Sie erwecken die alte Geschichte zu neuem Leben: Eine seltsame Stimme ruft den jungen Krabat immer wieder im Traum, er solle sich zu der Mühle nach Schwarzkollm begeben. Dort würde er seinen Meister finden. So macht sich Krabat auf die Suche nach diesem geheimnisvollen Ort. Der Müller nimmt den Jungen als einen seiner Burschen auf. Doch bei der Mühle geschehen seltsame Dinge. Nach und nach wird Krabat klar, dass dort nicht nur das Müllerhandwerk, sondern ebenso die schwarze Magie gelehrt wird. Zunächst genießt Krabat sein neues Leben in der eingeschworenen Gemeinschaft, doch dann bemerkt er, welche schrecklichen Gefahren die finsteren Kräfte seines Meisters mit sich bringen.

Alle Termine an der Bockwindmühle Lumpzig: Fr. 2.7. (Premiere) / Sa. 3.7. / So. 4.7. / Fr. 9.7. / Sa. 10.7. / So. 11.7. / Mi. 14.7. / Do. 15.7. / Fr. 16.7. / Sa. 17.7. / So. 18.7. / Mi. 21.7. / Do. 22.7. / Fr. 23.7. / Sa. 24.7. / So. 25.7. / Mi. 28.7. / Do. 29.7. / Fr. 30.7. / Sa. 31.7. jeweils 21:00 Uhr

Einlass und Öffnung der Abendkasse erfolgen 30 Min. vor Beginn.

Karten im Vorverkauf an den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de Dort werden auch aktuelle Infos insb. zu Infektionsschutzmaßnahmen veröffentlicht. Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.

Foto: Ronny Ristok


Waldenburger Schlossterrassennächte

Schloss Waldenburg Schlossterrassennächte

Die veränderten Zeiten schufen neue Veranstaltungskonzepte. So startete beispielsweise Schloss Waldenburg 2020 mit den „Schlossterrassennächten“. Die kleinen, überschaubaren und gemütlichen Veranstaltungen sind letztes Jahr sehr gut angekommen und natürlich auch wieder für dieses Jahr geplant. Themenveranstaltungen von Juni bis September sind vorbereitet: 26. Juni – Goldene Zwanziger | 17. Juli – Sommernachtstraum | 7. August – Hollywood-Night – ein interessanter  Filmabend im Kanzleihof vor dem Schloss-Café | 14. August – Irische Nacht | 28. August – die traditionelle „Nacht der Schlösser“ | 25. September – Weinabend.

Bei allen Veranstaltungen handelt es sich um Außengastronomie mit Live-Musik und die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Für das leibliche Wohl der Abende sorgt das Schloss-Café „Sweet Sophie“. Kartenvorverkauf im Schloss Waldenburg (obligatorisch): 037608-2757-0 | info@schloss-waldenburg.de (Namen, Adresse, Telefon-Nr. angeben).

Foto: Veranstalter


Kunsthalle Bad Elster pulsiert in Hertz-Tönen

Klangkunstausstellung von Albrecht Fersch ist bis 27. Juni zu sehen / Sächsisches Bademuseum wieder geöffnet
Bad Elster Ausstellung Albrecht Fersch Klangkunst

Bad Elster/CVG. Mit dem Beginn der Sommer Classics Bad Elster 2021 auf der „Festspielmeile der kurzen Wege“ in den Königlichen Anlagen startete auch der Veranstaltungs-, Ausstellung- und Museumsbetrieb in der KunstWandelhalle Bad Elster. Aktuell kann hier die sehenswerte Ausstellung »Hertz-Töne« des Berliner Künstlers Albrecht Fersch besichtigt werden. Albrecht Fersch ist ein äußerst vielseitiger Aktionskünstler, der immer wieder zwischen den einzelnen Disziplinen hin und her wandert und gerne auch mal mit lyrischen oder musikalischen Mitteln auf sich aufmerksam macht. In der KunstWandelhalle Bad Elster werden einige seiner aufwendigen Klangskulpturen gezeigt, die von seinem immensen kreativen Einfallsreichtum zeugen. Der Mittelpunkt ist ein zerlegtes Klavier, 88 Tasten verteilt auf 31 Bretter. Die Klavierhämmer schlagen gegen Metall aller Art: Kreissägeblätter, eine Thermoskanne, Weißblechdosen, Blechkanister, Drähte, Saiten, Feuerschale und Fuß eines Grills, ein Ofenrohr, Kuhglocken… Dazu gesellen sich ein „Tam-Tam-Stamm“, eine „Krachmühle“, „6 Instrumente“, ein „Flaschenklavier“ sowie weitere Fotografien und Videos zu diversen Klanginstallationen des Künstlers. Die vom Kulturraum Vogtland-Zwickau geförderte Ausstellung kann nun bis zum 27. Juni in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster besichtigt werden. Die KunstWandelhalle und das Sächsische Bademuseum sind dabei von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 14.00 bis 17.00 geöffnet. Im Zuge der aktuellen Schutz-Maßnahmen gilt die tagesaktuelle Testpflicht und die Kontaktnachverfolgung.

Alle Infos: www.kunstwandelhalle.de

Abbildung: HertzTöne in der KunstWandelhalle © AntoniaVogel


Über jüdisches Leben in Gera

Veranstaltungen ab 21. Juli im Kulturhaus Häselburg in Gera

Im Rahmen des Themenjahrs „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen“ bringt das Kulturhaus Häselburg die jüdische Geschichte zurück nach Gera. Vom 21. Juli 2021 bis zum 3. März 2022 gibt es Lesungen, Gespräche, Filmvorführungen, Konzerte, Vorträge und Theaterabende unter anderem mit Alan Bern, Mirna Funk, Lena Gorelik, Dmitrij Kapitelman, Katja Petrowskaja, Ronya Othmann, Otti Planerer, Wilfried Pucher, Jalda Rebling, Yael Reuveny, Emilia Roig und vielen anderen. Die Veranstaltungsreihe begibt sich auf eine Suche nach Spuren jüdischer Geschichte in Gera und präsentiert ein aktuelles Bild jüdischen Lebens in Deutschland.
Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt durch den Interkulturellen Verein Gera, die Bundeszentrale für politische Bildung, die Stadt Gera, die Thüringer Staatskanzlei und das Bundesprogramm Demokratie leben!