Liebe Leserinnen und Leser!

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1 Jahr, 8.760 Stunden, 525.600 Minuten LIVElos

Grüner Pause-Button als Zeichen der Hoffnung: Der Lockdown anlässlich der Corona-Pandemie jährt sich. Auch in den städtischen Veranstaltungshäusern der Stadt Jena, darunter z. B. das Volksbad, Volkshaus oder Villa Rosenthal Jena, blieben die Lichter im letzten Jahr weitestgehend aus. JenaKultur will zurück zum LiveErlebnis! Wie der Weg dahin aussehen kann und warum sich Jena der Initiative aus Leipzig anschließt, lesen Sie bei uns in der Rubrik >>> Szene

Die Schokohasen sind wieder am Start. Ernährungsberaterin Adaeze Wolf alias Naturally Good vermittelt ihr Wissen über Gesundheit und Essen in Onlinekursen. Inspiration für Ausflüge durch das Schlösserland Thüringen gibt Ihnen die Thüringer Tourismus GmbH mit der Thuringia.MyCulture.-App, dem digitalen Kulturreiseführer der Thüringer Staatskanzlei und der Thüringer Tourismus GmbH (TTG). Lesen Sie dazu die Beiträge bei uns unter >>> Lebensart.

Neben den Erlebnisrundgängen und Stadtführungen mussten auch die Kasemattenführungen der Gothaer Tourist-Information gänzlich heruntergefahren werden. Nun gibt es jedoch die Möglichkeit, den Rundgang durch die Kasematten virtuell zu erleben - dank der Initiative „360 Grad Thüringer Wald erleben“ des Regionalverbundes Thüringer Wald, der zu den touristischen Partnern der Gothaer Tourist-Information zählt. Interessierte können sich somit von Zuhause aus mit virtuellen Schritten in die seit über 350 Jahren unveränderten Festungswerke unter Schloss Friedenstein begeben.

Polnische Meisterwerke hat sich unser Autor, der Musikwissenschaftler Dr. Eberhard Kneipel, angehört. Seine aktuelle Empfehlung zu Tondichtungen von Karlowicz und ein Konzertstück von Chopin beim Label Dux sowie Neues vom Buchmarkt und viele weitere Klassik-DVD-Tipps finden Sie in unserem >>> KUSPI Blog  

Ich nehme es als Zeichen der Hoffnung: Das Theater Plauen-Zwickau avisiert erste Vorstellungen ab 16. April. Die digitalen Angebote des Theater finden Sie hier: Theater Plauen Zwickau - digital (theater-plauen-zwickau.de) Das Theater Altenburg Gera bereitet für den April zum Jubiläum des Theaters Altenburg einen Festakt und eine Buchpräsentation vor. Das Deutsche Nationaltheater Weimar präsentiert Audio- und Videobeiträge aus allen drei Sparten auf seiner Webseite www.nationaltheater-weimar.de. Lesen Sie dazu die Beiträge in unserer Rubrik >>> Theater

Im neu gestarteten Podcast LeseZEIT lässt das Museum Burg Posterstein historische Persönlichkeiten und Quellen zu Wort kommen. In Folge 1 beispielsweise liest Franziska Engemann, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum, aus dem Tagebuch der Herzogin von Kurland. Die mentale Reise geht nach Löbichau im heutigen Altenburger Land, wo Anna Dorothea von Kurland 1819 den damals berühmten Dichter Jean Paul als Gast in ihrem Salon willkommen hieß. In Zukunft werden in loser Folge weitere Persönlichkeiten zu Wort kommen. Die „LeseZEIT“ gibt es immer sowohl als Audio-Beitrag zum Anhören als auch als Text zum Nachlesen. Hier geht es zum Podcast LeseZEIT: https://blog.burg-posterstein.de/lesezeit/

Für die unseren Rubriken Show sowie Kabarett für das Frühjahr angekündigten Veranstaltungen gibt es keine Gewähr. Bitte informieren Sie sich beim Veranstalter, ob die Veranstaltung stattfindet. Ich halte Sie hier natürlich, soweit es möglich ist, auf dem Laufenden und übermittle Ihnen die aktuellen Informationen der Veranstalter. Hoffnung besteht, dass zu Ostern Museen und Galerien wieder geöffnet sein werden. Bis dahin haben wir es alle vielleicht wenigstens wieder zum Friseur geschafft ...  

Liebe Partner und Kunden, schreiben Sie mir Ihre Neuigkeiten per E-Mail an kulturspiegel@t-online.de. Telefonisch stehe ich Ihnen zur Verfügung unter 0365 800 10 86. Und vielleicht möchten Sie unsere Webseite für Ihre Werbebotschaft nutzen. Das würde mich freuen.

Herzlichen Dank!

Ihre Dagmar Paczulla

 


DNT Weimar: Digitales Kulturangebot im März

Online-Programm von DNT und Staatskapelle lädt zum Schauen, Hören und Entdecken ein
DNT Weimar: Digitales Kulturangebot im März

Während der Spielbetrieb weiterhin ruht, präsentieren das Deutsche Nationaltheater und die Staatskapelle Weimar ihrem Publikum auch im März auf der Website digitale Theater-, Lese- und Konzertformate.

Mit einer filmischen Umsetzung von Wolfgang Borcherts Drama Draußen vor der Tür steht dabei am 25. März eine weitere Online-Premiere auf dem Programm. Eigentlich hätte das Stück über den Kriegsheimkehrer Beckmann, der vergeblich versucht in der von Verdrängung geprägten Nachkriegsgesellschaft wieder Fuß zu fassen, Anfang Februar im e-werk auf die Bühne gebracht werden sollen. Pandemiebedingt kam es leider nicht dazu. Eine Verschiebung auf einen späteren Termin war nicht möglich. Doch gerade in dem Jahr, in dem sich der Geburtstag des Autors zum 100. Mal jährt, wollten Regisseur Marcel Kohler und sein Team diese Arbeit nicht aufgeben und fanden zu einer anderen Form der Visualisierung. Der entstandene Film ist bis 22. April online verfügbar.

Ebenfalls Premiere hat am 18. März ein Hörspiel nach dem humorvollen Jugendroman „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ von Dita Zipfel, der 2020 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Mitglieder des DNT-Schauspielensembles lassen die rasante Geschichte über das Erwachsenwerden und den Mut, anders zu sein, in vier Folgen lebendig werden.

„Heimliche Touristen“ lautet der Titel eines weiteren mehrteiligen Audioprojekts, das die Zuhörer*innen auf einen heiteren Selbsterfahrungstrip mitnimmt, bei dem es um Fernweh, Nähe, Sehnsucht nach Gemeinschaft und das unmittelbare Erlebnis geht. Start ist am 16. März.

Mit sieben neuen Videos findet im März auch die „Lieblingslieder“-Reihe des Musiktheaterensembles ihre Fortsetzung. Die Sänger*innen interpretieren in den einzelnen Beiträgen ganz persönlich ausgewählte Titel u. a. „Träume“ von Richard Wagner, „Der Lattenzaun“ von Jens-Uwe Günther, „Marieke“ von Jacques Brel, »Kärleken går vilse« von Alan Petterson sowie von Robert Schumann „Die Lotusblume“ und „Die bösen, alten Lieder“.

Für Groß und Klein hält das Online-Programm zudem ab 29. März einen unübertroffenen „Klassiker“ des musikalischen Geschichtenerzählens bereit: Prokofjews Musikmärchen „Peter und der Wolf“ in einer Bearbeitung für Bläserquintett von Joachim Linckelmann. Die digitale Konzertaufführung mit Musiker*innen der Staatskapelle Weimar wird durch kleine Instrumentenkunde-Clips ergänzt.

Darüber hinaus darf man sich auf zwei legendäre Inszenierungen der Weimarer Theatergeschichte freuen: Goethes „Faust. Der Tragödie erster Teil“ in der Regie von Fritz Bennewitz aus dem Jahr 1981 und Dürrenmatts Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“, die in der Regie von Harry Buckwitz 1978 am DNT Premiere feierte. Die beiden Aufzeichnungen, die dem DNT von der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv zur Verfügung gestellt wurden, stehen ab 19. März („Faust I“) bzw. 26. März („Besuch der alten Dame“) jeweils ab 19.30 Uhr für 48 Stunden im Netz.

Alle digitalen Angebote findet man auf der Website entweder im täglichen Spielplan oder - mit Ausnahme der Aufnahmen aus dem Archiv - später dann gesammelt unter dem Menüpunkt „Digitales“, wo auch die bisherigen Audio- und Videobeiträge weiterhin verfügbar sind.

www.nationaltheater-weimar.de 

Foto: Dreharbeiten zu "Draußen vor der Tür" / Foto: Candy Welz


Erfurt: Kabarett Die Arche plant Premiere für April

GAMES OF THRON – Eine Frau im MittelAlter
Erfurt: Kabarett Die Arche plant Premiere für April

Das Kabarett Die Arche bleibt optimistisch und plant für den 10. April die Premiere ihres neuen Stücks.

Karten gibt es online unter https://www.kabarett-diearche.de/spielplan, an der Vorverkaufskasse Domplatz 18, per e-Mail kasse@waidspeicher.de, über die Telefonnummer 0361 / 598 29 24 sowie an der Kasse zu Veranstaltungsbeginn.

Lesen Sie dazu den Beitrag in unserer Rubrik >>> Kabarett

Foto: Lutz Edelhoff


Vorverkaufsstart der Bach-Festival-Sommerkonzerte

Bach Festival Arnstadt Sommer 2021

Nachdem das Bach-Festival-Arnstadt, welches planmäßig im März stattfinden sollte, pandemiebedingt in den Sommer verschoben wurde, hat der Ticketvorverkauf für die Konzerthighlights der Sommerkonzerte begonnen. Aus aktuellem Anlass zunächst nur über den Online-Ticketshop: www.bach-festival.de/tickets, der ebenfalls über die Festivalwebsite erreichbar ist. Gern stehen auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Arnstadt für Ticketbuchungen, unter 03628 / 602049 (Montag - Freitag von 10:00 - 14:00 Uhr), telefonisch zur Verfügung.

Die Highlights im Überblick

Anlässlich des 271. Todestages von Johann Sebastian Bach wird am 28.07.2021, das Blechbläserensemble Ludwig Güttler, mit dem Programm „Virtuoses für Blechbläser“ in der Bachkirche, das Sommerfestival klangvoll eröffnen. Anschließend laden die Künstler auf den Marktplatz zur Bachehrung ein, um den Abend ausklingen zu lassen.

Ann-Helena Schlüter, die deutsch-schwedische Organistin, wird am 29.07.2021 in der Traukirche von Johann Sebastian Bach in Dornheim das Orgelkonzert „Poesie an der Orgel“ präsentieren.

Am Freitag, dem 30.07.2021 lädt das weltweit führende Ensemble für Bläsermusik - Capella de la Torre - mit dem Programm „Echte Stadtpfeifer“ in die Oberkirche ein. Am Samstag, dem 31.07.2021 wird neben der Matinee in der Liebfrauenkirche mit dem Entertainer Felix Reuter auch am Abend das Arnstädter Barockorchester Thüringer Bach Collegium, mit dem Release ihrer vierten CD „Virtuosi“, in der Bachkirche zu hören sein.

Den Festivalabschluss und den Auftakt der Internationalen Arnstädter Orgeltage am 01.08.2021 bestreitet der Kirchenmusikdirektor der Kulturkirche St. Lukas in München, Tobias Frank. Das Konzert wird als Wandelkonzert aufgeführt. Der erste Konzertteil findet in der Liebfrauenkirche statt und findet nach kurzer Wandelpause in der symbolträchtigen Bachkirche seinen krönenden Abschluss. Tagesbegleitend lädt Kantor Jörg Reddin zu 15 Minuten Bach jeweils zur Mittagszeit ein.

Ausführliche Informationen finden Sie zum Nachlesen unter: www.bach-festival.de.

Lesen Sie auch dazu den Beitrag in unserer Rubrik >>> Klassik

 


Digitaler Event „Weltbild liest“

Frühlingsstart für Leseratten am 4. März: Neue Buchtipps von Buch-Bloggerin Franziska Kurz
Weltbild liest - Frühlingsstart

Alle freuen sich über die Sonne - und über Neues auf dem Buchmarkt: Literaturjournalistin Franziska Kurz hat die Neuerscheinungen des Frühjahrs gesichtet und stellt ausgewählte Buchtipps vor - am Donnerstag, 4. März 2021 ab 16 Uhr  - live auf dem Facebook-Kanal von Weltbild unter https://facebook.com/weltbild/.
Als Oster-Geschenk oder zum Selberschmökern eignen sich die neuen Buchtipps von Franziska Kurz. Sie spannt einen unterhaltsamen Bogen, von Bänden, die positive Frühjahrsstimmung verbreiten über romantische Geschichten bis hin zu Nervenkitzel-Thrillern. Von lustig zu lehrreich, von gruselig zu liebevoll, von leidenschaftlich bis fesselnd, für Groß und Klein ist etwas dabei.

Mit der digitalen Event-Reihe #Weltbildliest  wollen Franziska Kurz, die einzelnen Verlage und der Buchhändler Weltbild ein Zeichen für Bücher und den Buchhandel in Zeiten des Lockdowns setzen. Auch wer diesen Live-Event verpasst, kann sich das und bisherige Buch-Gespräche mit bekannten Autoren noch anschauen: Digital-Veranstaltungen beispielsweise mit Charlotte Link, Sebastian Fitzek, Andrea Schwarzhuber, Güldane Altekrüger oder dem Autorenduo Klüpfel und Kobr zur Nachlese unter: https://www.weltbild.de/aktuelles/weltbildliest

Zur Person: Die Kulturjournalistin Franziska Kurz bespricht gerne Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt und trifft Autoren für die #Weltbildliest-Reihe. Immer wieder donnerstags präsentiert sie unterhaltsam und informativ auf der Weltbild Facebook Fanpage neue prominente Gäste im Talk.


Suhl: Neue Veranstaltungstermine des Provinzkultur e.V.

Suhl: Neue Veranstaltungstermine des Provinzkultur e.V.

Der Pro­vinz­kul­tur e. V. hat nun auch sei­ne für März 2021 geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen ver­schie­ben müs­sen. Die sze­nisch-musi­ka­li­sche Auf­füh­rung mit dem Titel „Cho­co­lat – Eine himm­li­sche Ver­füh­rung“ und den Schau­spie­lern Ann-Kath­rin Kra­mer & Harald Krass­nit­zer wird nun am 29. Novem­ber 2021 über die CCS-Büh­ne gehen. Die Lesung mit Lan­dolf Scher­zer wird zu einer Buch­pre­mie­re, die am 22. April 2021 im CCS urauf­ge­führt wird. Erst­mals wird dann das Buch über Lan­dolf Scher­zer mit dem Titel „Welt­raum der Pro­vin­zen – Ein Repor­ter­le­ben“ von Hans-Die­ter Schütt vorgestellt.

Ver­scho­ben wer­den muss außer­dem die neue Ver­an­stal­tungs­rei­he mit dem Titel BÜHNE FREI — PROVINZKULTUR ENTDECKT. Die Lesung mit Emma Mit­ul­la und Jose­fi­ne Klett sowie der Tanz-Per­for­mance von Lydia Graß­mann mit dem Titel „zu() las­sen“ wur­de auf den 17. Juli 2021 ver­scho­ben. Die im März geplan­te 9. Suh­ler Lese­nacht soll jetzt am 18. Juli 2021 in Suhl stattfinden.

„Wir bedau­ern die erneu­te Ver­schie­bung der bereits in den März ver­scho­be­nen Ver­an­stal­tun­gen aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die Grün­de sind weit­hin bekannt. Wir bedan­ken uns bei unse­rem treu­en Publi­kum für das Ver­ständ­nis und hof­fen, die ver­leg­ten Ver­an­stal­tun­gen letzt­lich auch durch­füh­ren zu kön­nen. Die bereits erwor­be­nen Tickets behal­ten natür­lich ihre Gül­tig­keit.“, so Pro­jekt­ma­na­ger Alex­an­der Keiner. Eben­falls ver­scho­ben wur­de die Kri­mi­le­sung mit Fran­zis­ka Tro­eg­ner & Jaecki Schwarz. Die Lesung „Mit der Lamm­keu­le auf dem Weg zum Him­mel“ wird am 25. Sep­tem­ber 2021 zu hören uns sehen sein. Alle Infor­ma­tio­nen zu den neu­en Ter­mi­nen fin­den sich auch unter www.provinzkultur.de

Das Foto zeigt Ann-Kath­rin Kra­mer & Harald Krass­nit­zer / Foto: Stefan Nimmesgern


Stadttheater Glauchau: Neue Termine

Fledermaus zu viert - vom 06.03.21 VERLEGT auf den 10.07.2021
Horst Evers - Früher war ich älter - vom 10.03.21 VERLEGT auf den 06.11.21
Der kleine Drache Kokosnuss - vom 26.03.21 VERLEGT auf den 09.12.2021 Beginn: 17:00 Uhr

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Alle Termine finden Sie auch immer aktualisiert hier: https://theater-glauchau.reservix.de/events


Ausstellung und mehr zum Frauentag 2021 in Gera

Fotoausstellung „Frauenporträts“ mit Begleittexten über starke Geraer Frauen vom 8. bis 19. März in den Gera Arcaden

Anlässlich des Internationalen Frauentages laden gemeinsam die Frauen des Deutschen Gewerkschaftsbundes, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gera, Dr. Lilia Uslowa, sowie die Interventionsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt zu einer öffentlichen Aktion am 8. März 2021 in der Zeit von 11 Uhr bis 13 Uhr auf den Geraer Museumsplatz ein. Unter dem Motto „Kein Rückschritt für Gleichstellung! Frauen dürfen nicht die Verliererinnen der Corona-Krise sein“ soll auf die enormen Herausforderungen und auf gewerkschaftliche sowie gesellschaftliche Forderungen an die Politik aufmerksam gemacht werden. „Das vergangene Jahr hat die Grenzen an Flexibilität, Durchhaltevermögen, Veränderungsbereitschaft so stark gefordert wie nie zuvor. Höhere Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit – die Corona-Krise hinterlässt im Lohn- und später im Rentenbereich negativen Spuren. Die sinkenden Nominallöhne ziehen schwerwiegenden Folgen für die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben nach sich. Es wird befürchtet, dass das Thema Gleichstellung bzw. -behandlung unter den Tisch fällt. Aber nein: Das Interesse an Gleichstellung, Genderqualtiy, Equalcareer und Chancengleichheit ist weiterhin hoch und aktueller denn je“, erklärt Frau Dr. Uslowa.

Die Fotoausstellung „Frauenporträts“ mit Begleittexten über starke Geraer Frauen ist vom 08. März 2021 bis 19. März 2021 in den Gera Arcaden zu sehen. Geraer Frauen erzählen ihre Lebensgeschichten und lassen uns teilhaben, wie sie ihre ganz persönlichen Hürden meistern. Die Biografien sind authentisch, persönlich und Mut machend zugleich. „Wir wollen anlässlich des Internationalen Frauentags durch kraftvolle Fotographien und Texte auf die nach wie vor für Frauen existierenden Missstände in der Gesellschaft aufmerksam machen“, so Uslowa weiter. 

Anhand von Bildern ausgewählter Künstler*innen präsentieren die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gera, Dr. Lilia Uslowa, und die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunstsammlung Gera, Dr. Claudia Schönjahn,  in einem Dialog Künstlerpaare und ihre Werke und stellen klischeehafte Sichtweisen und Fakten gegenüber. Ein Bild-Vortrag findet dazu am 29. September in der Geraer Volkshochschule Aenne Biermann statt. Im Fokus stehen diverse Lebensmodelle von ausgewählten Künstler*innen, die über verschiedenste Nuancen von der Aufgabe der eigenen künstlerischen Ambitionen bis hin zu gleichberechtigter Partnerschaft mit ebenbürtiger künstlerischer Anerkennung reicht.


Digitaler Ostermarkt

Weltbild startet virtuellen Budenzauber. Fünf Wochen lang Marktangebot und Rezepte, Basteltipps und Dekorationsvorschläge
Weltbild Ostermarkt

Über Frühlings-Märkte zu schlendern und dabei Schönes fürs Osterfest einzukaufen, wird wohl auch in diesem (Früh-)Jahr noch nicht wirklich möglich sein. Damit trotzdem österlicher Marktzauber aufkommt, veranstaltet Weltbild vom 1. März bis zum 5. April 2021 einen digitalen Ostermarkt unter www.weltbild.de/ostermarkt.

Ähnlich einem echten Markt kann an diversen Themen-Ständen, die optisch an traditionelle Marktbuden angelehnt sind, vorbeigeschaut und Begehrtes fürs Ostern ausgesucht werden. Das Angebot umfasst Artikel für die Osterküche, Bastelfreunde und für den Garten, dazu Geschenk-Ideen sowie Spielwaren und Osterbücher für Kinder. Auch ostertypische Leckereien und Süßigkeiten fehlen nicht.

Rezepte, Deko-Tipps und Ideen fürs Osterbasteln mit Kindern

Alle, die gerne basteln, dekorieren, backen oder kochen, finden ein redaktionelles Angebot mit Informationen, Rezepten, Tipps und vielen Anleitungen zu Themen wie beispielsweise „Ostereier natürlich färben“, „Einladen zum Osterbrunch“ oder „Osterbasteln mit Kindern.“ Dazu kommen Oster-Rezepte, die das Fest zum kulinarischen Highlight werden lassen. Leseratten dürfen sich auf unterhaltsame Autoreninterviews freuen.

Virtuelle Ostermarktstimmung unter www.weltbild.de/ostermarkt

Nachdem schon im Advent ein digitaler Weihnachtsmarkt auf großes Interesse stieß, soll auch zu Ostern virtuell wieder Marktstimmung aufkommen. „Da die Menschen noch immer keinen typischen Markttrubel vor Ort erleben können, bringt Weltbild das Ostermarkt-Erlebnis nach Hause“, so Christian Sailer, CEO der Weltbild Gruppe. Als Highlight findet über den gesamten Zeitraum des Ostermarktes ein Ostereier-Such-Spiel mit wöchentlich wechselnden attraktiven Preisen statt.

Mehr Informationen unter www.weltbild.de/ostermarkt

 

 


JenaTV sendet Kammerkonzert mit Maximilian Hornung und Herbert Schuch

Freitag, 12. März 2021 um 20 Uhr bei JenaTV und im JenaTV-Livestream
JenaTV sendet Kammerkonzert mit Maximilian Hornung und Herbert Schuch

Dem Jenaer Publikum hat sich der diesjährige ARTIST IN RESIDENCE der Jenaer Philharmonie, Maximilian Hornung, bereits in seinem Play & Conduct-Konzert im Oktober im Volkshaus Jena sowie als Solist in Guillaume Connessons Cellokonzert im Donnerstagskonzert № 3, das im Dezember im Radio übertragen wurde, vorgestellt. Im Rahmen seiner Residenz sollte der Cellist nun eigentlich am 16. Februar mit einem kammermusikalischen Auftritt zu erleben sein. Da ein Liveauftritt weiterhin nicht möglich ist, wird das Kammerkonzert am Freitag, 12. März 2021 um 20 Uhr bei JenaTV und im JenaTV-Livestream (www.jenatv.de) gesendet. Maximilian Hornungs Kammermusikpartner in diesem Konzert ist Herbert Schuch. Der Pianist spielt regelmäßig mit renommierten Orchestern und Dirigenten auf den wichtigen internationalen Podien. Seine Suche nach Kommunikation zwischen Podium und Publikum sowie sein besonderes Gespür für die Wesensverwandtschaft zwischen Komponisten hat zu aufsehenerregenden Aufnahmen und gefeierten Soloprogrammen geführt.

In ihrem Kammerkonzert präsentieren die beiden Musiker Antonín Dvořáks während seines Amerikaaufenthalts entstandene Sonatine G-Dur op. 100, Gustav Mahlers Liederzyklus „Lieder eines fahrenden Gesellen“ in einem Arrangement für Violoncello und Klavier von Maximilian Hornung sowie Johannes Brahms’ erste Cellosonate e-Moll op. 38.

Programm: Antonín Dvořák: Sonatine G-Dur für Violine und Klavier op. 100 (Transkript. für Violoncello und Klavier) / Gustav Mahler: „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Liederzyklus (Arr. für Violoncello und Klavier von Maximilian Hornung) / Johannes Brahms: Sonate Nr. 1 e-Moll für Violoncello und Klavier op. 38

ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello (FOTO), und Herbert Schuch, Klavier

Foto: Marc Borggreve


Ulf Annel: Sehr geehrte Damen und Herren ...

es gibt auch gute Nachrichten (oder soll ich sagen: noch andere Nachrichten, als solche mit dem alles überschwemmenden C-Wort):
Ulf und Juliane Annel
111 Orte rund um die Wartburg

Ein Buch ist erschienen. Es ist das mittlerweile sechste in der 111-Orte-Reihe des Emons-Verlages. Es sind im besten Sinne Heimat-Bücher, die die Einheimischen wieder neugierig machen sollen auf ihre lokale oder regionale Umgebung. Aber auch die Touristen greifen gern zu diesen Büchern, um vielleicht noch ein bisschen mehr zu erfahren, als ihnen Wanderführer, Kunst- und Architekturführer u.ä. immer wieder anbieten. 

111 Orte rund um die Wartburg, die man gesehen haben muss

von Ulf Annel, Fotos: Juliane Annel

Wir sind jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie vielfältig Thüringer Städte und Regionen sind, wie viele interessante Orte (wenn Sie so wollen: Stellen) man finden kann und welche Geschichten zur Geschichte dieser Orte erzählt werden können. Und ich habe gemerkt, dass wir - zwei echte Erfurter Puffbohnen - immer mehr seelisch "verthüringern", je mehr wir über unsere Heimatregion, unser Bundesland erfahren. Neugier führt zu Wissenszuwachs. Wissenzuwachs führt zu engerer Bindung. Schöner Nebeneffekt unserer Arbeit an den Büchern. Von Goethe soll der Spruch stammen: "Warum denn in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!" Bei genauerem Nachforschen stellt man fest: Oh, das ist ja gar nicht von Goethe, das ist Tourismus-Werbung, angelehnt an den Dichterfürsten. Ja, warum nicht. Und zur Wartburgregion gibt es zudem einen noch viel passenderen Goethe-Spruch: "Die Gegend ist überherrlich." Na, wenn's der Geheimrat sagt ... Vielleicht überträgt sich die Freude über Buch und Region auch auf Sie. Wenn Sie es der Erwähnung in Ihrem Medium für würdig erachten, wäre uns das freilich eine große Freude.

Fröhliche Grüße von

Juliane und Ulf Annel

111 Orte rund um die Wartburg, die man gesehen haben muss | emons: (emons-verlag.com)

Foto: privat

Zum Buch: Ziemlich in der Mitte Deutschlands thront die Wartburg: UNESCO-Weltkulturerbe, Touristenmagnet. Zieht man einen Kreis um die »Burg der Deutschen« (es reichen 30 Kilometer, ungefähr eine halbe Stunde Autofahrt), ist man erstaunt, was es alles zu entdecken gibt: zum Beispiel den Rennsteig-Startpunkt, Schlösser und künstliche Ruinen, eine Straßenbahn, die durch den Wald fährt, Skischanzen, Reste von deutsch-deutschen Grenzanlagen, das grüne Band, mehrere Mittelpunkte von Deutschland. Dazu Egon Bahrs Geburtshaus, das Haus von Romeo und Julia, die Höhle der Frau Holle, den Struwwelpeter-Park sowie den Ort, wo Luther gebohrt wurde (nicht geboren). Und man erfährt endlich, wo der Hund begraben liegt.

Die Autoren: Ulf Annel, geboren 1955, ist eine Erfurter Puffbohne. Er studierte Journalistik, war Radioredakteur und gehört seit 1981 zum Ensemble des Kabaretts »Die Arche«/Erfurt. Er schrieb in der 111er-Reihe des Emons Verlags bereits verschiedene Bände. Die Fotografin Juliane Annel, geboren 1982 in Erfurt, studierte Pädagogik und Kunst. Nach dem Studium leitete sie Kinderateliers auf Fuerteventura und Kos und tourte durch Australien. Derzeit ist sie Lehrerin an einer freien Schule mit Montessori-Ausrichtung und Mitglied der »Imago«-Kunstschule in Erfurt. Sie fotografiert seit Schulzeiten.


Erfurter Theatersommer e.V. plant den April

Erfurter Theatersommer e.V. plant den April

Erfurter Sagen bei Nacht (Tourist-Info)
Freitag 2. April, 20 Uhr:
Samstag 3. April, 17 und 20 Uhr Uhr
Freitag 9. April, 20 Uhr
Samstag 10. April, 20 Uhr
Freitag 16. April, 20 Uhr
Samstag 17. April, 20 Uhr
Freitag 23. April 20 Uhr
Samstag 24. April, 20 Uhr
Freitag 30. April 20 Uhr
Der Berg ruft - Peterskirche (Petersberg)
Sonntag 25. April, 18 Uhr

Die Termine gelten unter den momentanen Bedingungen unter gewissem Vorbehalt. - Darf gespielt werden, wird gespielt ... Wir beachten bei unseren Veranstaltungen natürlich den Mindestabstand und halten alle jeweils geltenden Hygienemaßnahmen ein. Plötzliche Änderungen können (durch offizielle Gebote) möglich sein.

Karten gibt es online unter http://erfurter-theatersommer.de/ticketverkauf.htmlbei der Tourist-Info am Benediktsplatz (Tel. 0361/66 40 100) oder über das Info-Telefon 0177/5 98 62 60 (hier auch Reservierungen, etwa auch für Gruppen) sowie an der Kasse zu Veranstaltungsbeginn.

Foto: Oliver Carl


StadtLesenTour 2021 in Gera

Die internationale Lesegenusstour ist vom 6.-9. Mai in der Geraer Innenstadt

Das überregionale Projekt „StadtLesen“ gastiert von Donnerstag, dem 6. Mai bis Sonntag, dem 9. Mai 2021 erstmals in Gera, erstmals in Thüringen.

Dieses Lesefestival findet unter freiem Himmel bei freiem Eintritt statt und verwandelt alljährlich die schönsten Plätze von 28 ausgewählten Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz für 4 Tage in ein Lesewohnzimmer. Interessierte können aus 3000 Büchern aus dem aktuellen Angebot von 125 Verlagen auswählen und diese in gemütlicher Atmosphäre in Lesemöbeln genießen.

Die Lese-Tour führt in diesem Jahr unter anderem durch Köln, Heidelberg, Koblenz, Wien, Zürich, Bregenz, Innsbruck, Klagenfurt, München und Gera. Überregionaler Initiator und Veranstalter ist die Innovationswerkstatt Salzburg, die Schirmherrschaft für die Geraer Veranstaltung hat Oberbürgermeister Julian Vonarb übernommen.

Das ursprünglich für Oktober 2020 geplante Event konnte pandemiebedingt nicht stattfinden. „Daher freuen wir uns umso mehr, in diesem Jahr mit dabei sein zu können und verlängern mit dieser kulturell so besonderen Veranstaltung im Prinzip unser 100-jähriges Bibliotheks-Jubiläum,“ zeigt sich Rainer Schmidt, Leiter der Regional- und Stadtbibliothek Gera zufrieden und ergänzt: „Natürlich können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht definitiv sagen, unter welchen Rahmenbedingungen die Lesetage stattfinden werden. Wir bleiben optimistisch und hoffen, allen Leseratten in Gera ein einladendes Angebot präsentieren zu können.“

Das Programm ist vielfältig: Auf der Lesebühne rezitieren regionale und überregionale Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus ihren Werken. Verlage informieren über ihre Angebote, Vereine stellen sich vor, Autogrammstunden wird es ebenso wie Literaturgespräche geben. Zudem haben noch unbekannte Jungautoren die Möglichkeit, eigene Texte öffentlich vorzutragen. Interessierte, die sich bei der StadtLesenTour in Gera präsentieren möchten, sei es als Verein oder als Autor, melden sich bitte telefonisch (0365 838 3356) oder per Mail (bibliothek@gera.de) in der Bibliothek, damit die Angebote zeitlich und inhaltlich koordiniert werden können. Der konkrete Veranstaltungsort wird zeitnah bekannt gegeben.

Nähere Informationen zu StadtLesen finden Sie unter: https://www.stadtlesen.com


Auf dem YouTube Kanal: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Tehila Nini Goldstein und Jascha Nemtsov interpretieren vier Lieder des verfolgten jüdischen Musikers Hans Heller / Und groovige Songs des Hochschul-Chores
Jascha Nemtzow Konzert Hochschule für Musik Weimar

Passend zum Festjahr „1700 Jahre jüdischen Leben in Deutschland“ gibt es eine neue Veröffentlichung auf dem international erfolgreichen YouTube-Kanal der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Aktuell hochgeladen wurden „Vom kleinen Alltag – 4 Lieder op. 8“ des von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Musikers Hans Heller. Die Sängerin Tehila Nini Goldstein und der Pianist und Weimarer Professor Dr. Jascha Nemtsov führten den 1930 entstandenen Liederzyklus nach Texten von Anton Wildgans im Rahmen eines Gesprächskonzerts am 13. November 2020 im Festsaal Fürstenhaus der Weimarer Musikhochschule auf.

Als weiterer Auszug aus dem Gesprächskonzert, das professionell vom Ton- und Videostudio der Hochschule mitgeschnitten wurde, wird am Dienstag, 23. Februar Hans Hellers Klaviersonate Nr. 3 in der Interpretation Jascha Nemtsovs auf dem YouTube-Kanal erscheinen. Weitere Werke des Konzerts der Musiker Gustav Lewin und Joachim Stutschewsky sollen noch folgen. Das Gesprächskonzert fand im Rahmen der Tagung „Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II“ des Instituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena statt.

Hans Heller (1898-1969) stammt aus Greiz. Sein Nachlass wird erst seit etwa zwei Jahren ausgewertet. Sein bedeutendes Werk wurde durch die Verfolgung in der NS-Zeit aus der Musikgeschichte vollständig eliminiert. Heller, der politisch sehr wach war und sich über die Absichten der Nationalsozialisten keine Illusionen machte, war 1933 nach Frankreich geflohen. Nach der Besetzung Frankreichs wurde er zunächst in ein Internierungslager gebracht und musste später schwere Zwangsarbeit in der sogenannten „Organisation Todt“ leisten. Einen Tag vor der geplanten Deportation nach Auschwitz wurde er von einer SS-Angestellten gewarnt und konnte fliehen. Heller überlebte dann in einem Versteck der Résistance.

Der Pianist und Musikwissenschaftler Jascha Nemtsov wurde 1963 in Magadan (Russland) geboren und absolvierte das St. Petersburger Staatliche Konservatorium. Er lebt seit 1992 in Deutschland. Nemtsov wurde 2013 als Professor für die Geschichte der jüdischen Musik an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen. Darüber hinaus ist er Akademischer Direktor der Kantorenausbildung des Abraham Geiger Kollegs Potsdam und Mitglied des Instituts für Jüdische Theologie der Universität Potsdam. Als Pianist konzertiert er weltweit solistisch und gemeinsam mit Kammermusikpartner*innen wie David Geringas, Tabea Zimmermann oder Kolja Blacher. Er nahm bislang rund 40 CDs auf, darunter zahlreiche Ersteinspielungen von Werken jüdischer Komponisten.

Die israelische Sängerin Tehila Nini Goldstein und Jascha Nemtsov arbeiten seit nunmehr zehn Jahren zusammen. Ihr erstes gemeinsames Projekt war die Wiederentdeckung des herausragenden deutsch-jüdischen Komponisten Jakob Schönberg mit der Doppel-CD „Another Schönberg“, die international viel Beachtung fand. Das Duo verbindet unter anderem sein Interesse an der jüdischen Musik des 20. Jahrhunderts. So hat es mehrere Konzertprogramme mit Werken jüdischer Komponisten wie Mieczyslaw Weinberg, Mosche Milner oder Joseph Achron gestaltet. Sein bislang wichtigstes Projekt war die weltweit erste Einspielung des gesamten Zyklus „Coplas Sefardies“ von Alberto Hemsi auf drei CDs (2020). 

Das Foto zeigt Jascha Nemtsov (Foto: Igor Ryabov)

Link zu den vier Liedern: https://youtu.be/Xi9LrsTfpHE

Prof. Juan Garcia, der Leiter des Hochschulchors der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, schuf gemeinsam mit seinen Studierenden drei Videoproduktionen für den YouTube-Kanal der HfM, zu finden unter www.youtube.com/hfmfranzlisztweimar  Rund 400 leidenschaftliche Arbeitsstunden steckte Prof. Juan Garcia in sein Projekt, und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen und hören lassen. Direkt-Links zu den Videos:

Ophelia Ariadnes „Home“: https://youtu.be/8EFouesNn_4

Jonas Brehms „My Hands Are Tied“: https://youtu.be/nFy0JcRNT2w

Nils Bereks „Choose“: https://youtu.be/vEm72j5uVtk


Ins Fenster gucken erwünscht!

Greizer Sommerpalais hat seine Fenster zur Ausstellungsfläche gemacht

Die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz zeigt für interessierte Parkbesucher und Spaziergänger in den Fenstern des Gartensaals historische Postkarten des Sommerpalais und des Fürstlich Greizer Parks von 1902 bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Dies soll die Wartezeit bis zum nächsten möglichen Museumsbesuch verkürzen und die Neugierde wecken auf die Ausstellung „Höfische Gärten und Gewächse“, die ab Ende Februar in der Beletage des Sommerpalais präsentiert werden soll. Anlass dafür bietet die BUGA 2021, die ab 23. April 2021 in Erfurt geplant ist. Einer der 25 Außenstandorte dieser Bundesgartenschau ist der Fürstlich Greizer Park.


Kinder können Burg Posterstein digital entdecken

Burg Posterstein Burggeister

Das Museum Burg Posterstein stellt ein neues digitales Angebot für Familien mit Kindern vor: In der Zeit des Lockdowns kann die Burg und ihre Geschichte im Kinderblog des Museums digital erkundet werden. In Zusammenarbeit mit dem Thüringer Kulturpass gibt es sogar die Möglichkeit, sich für diesen digitalen Besuch einen Stempel im Kulturpass-Heft abzuholen. Dafür müssen kniffelige Rätselfragen gelöst werden.

Hier geht es zur digitalen Kinderburg: https://blog.burg-posterstein.de/kinderburgdigital

Burggespenst Posti lässt Kinder hinter die Burgmauern blicken

Auf dem Bildschirm sieht man zunächst nur eine Ansicht der Burg Posterstein. Per Klick auf das Burggespenst Posti aber können Kinder sehen, wie es hinter den Mauern aussieht. Zum Beispiel hinter dem so genannten „Abort-Erker“, der sich an der Außenmauer der Burg befindet. Dabei erfährt man auch gleich, was die Menschen in früheren Zeiten statt Klopapier benutzten und ob ein Ritter in Rüstung überhaupt auf Toilette gehen konnte. – Das sind – völlig berechtigte! - von Kindern gestellte Fragen, die auch in der Familienausstellung „Die Kinderburg“ kurz und knapp erklärt werden. Andere Themen sind für den Schulunterricht relevant. Im Video „Warum heißt das Mittelalter Mittelalter?“ wird die Bezeichnung der Epoche in einfachen Sätzen und lustigen Zeichnungen zusammengefasst.

Seit Jahren können sich Kinder, für ihren Besuch auf Burg Posterstein einen Stempel für ihren „Thüringer Kulturpass“ abholen. Haben sie 10 Stempel gesammelt, gibt es Preise und eine Urkunde. Der Thüringer Kulturpass wird von der Staatskanzlei finanziert und soll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche Kultureinrichtungen spielerisch erkunden. Auf Grund des langen Lockdowns – die Burg Posterstein ist bereits über 100 Tage geschlossen! – ist das derzeit nicht möglich. Deshalb gibt es nun die Möglichkeit, einige Einrichtungen auch digital zu besuchen und dafür einen Stempel zu bekommen. Mit dabei sind neben der Burg Posterstein auch die Wartburg, Kloster Veßra, das Residenzschloss Altenburg und einige andere Thüringer Museen. Um in allen teilnehmenden Museen digital Stempel zu sammeln, braucht man die App Actionbound. Einen Kulturpass bekommt man über die Mehrfamilienkarte und das LKJ Thüringen sowie die meisten Theater, Museen, Bibliotheken und Jugendherbergen. In der neuen Auflage, die im März gedruckt sein wird, ist Burg Posterstein eine von mehreren Einrichtungen, die für 10 Stempel ein kleines Geschenk zur Verfügung stellen.

Für 2021 plant das Museum Burg Posterstein vier Sonderausstellungen. Sobald wieder geöffnet werden darf, startet die Schau „Manege frei! - Das Lindenau-Museum Altenburg zu Gast auf Burg Posterstein“. Das Museum Burg Posterstein ist derzeit zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen. Aber es bietet "geistige Nahrung" für zuhause! Lesen Sie mehr dazu und zu den geplanten Ausstellungen 2021 bei uns unter >>> Ausstellungen



Literarische Mittagspause

Erfurter Herbstlese lädt ein, zu lauschen

Die Erfurter Herbstlese startet in ein neues digitales Abenteuer. Ab Mittwoch will sie regelmäßig zur „Literarischen Mittagspause“ einladen. Zum einen verspricht sie damit vielen Menschen im Homeoffice eine Auszeit von Tabellenkalkulationen und Co, zum anderen bietet sie im Gespräch mit Schriftstellern Einblicke in deren Schaffen und stellt aktuelle Bücher vor. Dabei lesen die Autoren auch kurze Passagen aus ihren Werken vor.
Für Herbstlese-Programmchefin Monika Rettig ist das neue Format eine ganz besondere Auszeit – eine Pause vom scheinbar alles erdrückenden Corona-Lockdown. Wie die Gäste des Erfurter Literatur-Festivals vermisst auch sie die belebenden Treffen mit den Schreibenden bei den Lesungen und das sich oft anschließende Gespräch bei einer kulinarischen Kleinigkeit oder einem Glas Wein. Mit der „Literarischen Mittagspause“ wird so gleichsam der Hunger nach Unterhaltung wie einem guten Buch zumindest ein Stück weit gestillt.

Auf etwa 25 Minuten sind die einzelnen Beiträge ausgelegt. Sie sollen als Aufzeichnungen auf dem YouTube-Kanal der Herbstlese „Caroline TV“ zu sehen und bei Spotify sowie SoundCloud zu hören sein. Dazu wurden mit den Verlagen entsprechende temporär geltende Vereinbarungen zur Verweildauer getroffen, erklärt Monika Rettig.
Den Anfang machen Bücher aus der Aktion „Zweiter Frühling“. Das sind Titel, die bereits 2020 erschienen sind, denen aber die ihnen gebührende Aufmerksamkeit vor dem Hintergrund ausgefallener Lesungen oder Buchmessen größtenteils verwehrt blieb. Zum Start begrüßt Monika Rettig die Autorin Iris Wolff. Ihrem Roman „Die Unschärfe der Welt“ bescheinigte der Literaturkritiker Denis Scheck „ein traumsicheres Sprachgefühl“. Das lässt sich auch außerhalb der Mittagszeit vortrefflich genießen, ist sich die Programmchefin sicher.
Diese Folgen der „Literarischen Mittagspause“ sind bisher geplant. Sie werden jeweils um 12.30 Uhr auf YouTube.de/Caroline TV und bei Spotify/Erfurter Herbstlese freigeschaltet.

17. März „Paradise City“ Zoë Beck im Gespräch mit Monika Rettig
31. März „Arbeit“ Thorsten Nagelschmidt im Gespräch mit Katja Kemnitz
14. April „Der Meister und der Mörder“ Margarete von Schwarzkopf im Gespräch mit Monika Rettig


Stadt- und Regionalbibliothek Gera: Online zur Brockhaus Enzyklopädie

Alle Nutzer der Stadt- und Regionalbibliothek Gera, mit gültigem Bibliotheksausweis, können über die Onlineseiten in die Welt der Brockhaus Enzyklopädie einzutauchen. Insbesondere mit Blick auf die derzeit geschlossenen Schulen und das selbständige Lernen im Lockdown stellt dieser Zugang eine hilfreiche Stütze dar. „Geprüftes Wissen ist wichtig“, betont Rainer Schmidt, Leiter der Stadt- und Regionalbibliothek und führt weiter aus: „Daher freut es mich, den Schülerinnen und Schülern in der aktuell erschwerten Lernsituation umfassenden Zugang zur Brockhaus Enzyklopädie und damit zu einer vertrauenswürdigen Recherche und verlässlichen Informationen im Homeschooling anbieten zu können.“

In den klassischen Nachschlagewerken sind die Wissenseinträge multimedial aufbereitet. Neben dem reinen Texteintrag kann das entsprechende Suchergebnis Fotos, Videos, Grafiken und Animationen enthalten. In speziellen Lexika für Kinder und Jugendliche sind die Themen sprachlich und inhaltlich zielgruppenspezifisch verständlich aufbereitet, so dass sich auch schon die kleinsten Leserinnen und Leser in kurzen Texten mit vielen Bildern Wissen aneignen können.

Darüber hinaus gibt es für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in speziellen E-Learnings Themen einzelner Schulfächer zu vertiefen oder Unterrichtsstoff zu üben. Auch die Erwachsenen können das E-Learning-Angebot nutzen, um sich hinsichtlich eines sicheren Umgangs mit dem Internet fit zu machen. „Dieses Produkt ist ein absoluter Gewinn! Es macht Spaß, vermittelt einfach und unterhaltend Informationen und bietet eine sinnvolle Unterstützung beim digitalen Lernen“, macht Herr Schmidt neugierig auf den neuen Service der Bibliothek und lädt insbesondere Schülerinnen und Schüler ein, das Angebot zu nutzen.

Voraussetzung für die Benutzung der Brockhaus-Produkte ist der Besitz eines Bibliotheksausweises. Der Zugang erfolgt über die Online-Startseite der Bibliothek auf https://www.biblio-gera.de/index.php.  Benötigt werden für das Login die Benutzerdaten des Leserkontos, also die Benutzernummer auf der Bibliothekskarte sowie das Passwort.

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ist die Bibliotheksnutzung kostenfrei. Weitere Modalitäten für Neuanmeldungen finden Sie auf der Homepage unter https://www.biblio-gera.de/gebuehren_fristen.php

 


Digitaler Theaterspaziergang

Das Theater Naumburg bietet auf seiner Homepage www.theater-naumburg.de einen AKUSTISCHEn THEATERSPAZIERGANG an. Auf einer Karte der Stadt befinden sich mehrere anwählbare markierte Orte, zu denen jeweils ein akustischer Beitrag kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Es wird herzlich dazu eingeladen, bei einem Spaziergang zu den Orten über das Handy - aber wer mag auch bequem von zu Hause aus - in verschiedene Welten hineinzuhorchen. Unter den Beiträgen sind Auszüge dramatischer Texte, Gedichte, Essays sowie Angebote für Familien wie Märchenerzählungen und Kindergeschichten. Die ersten 6 Orte werden während der Dauer des Lockdowns fortlaufend mit weiteren ergänzt.


Jena: Kein Bunter Markt und kein Trödelmarkt bis 22. März

Entsprechend der aktuellen Thüringer Verordnung und Jenaer Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden die Termine für den Bunten Markt bis zum 22.03.2021 abgesagt.
Auch der für den 20.03.2021 geplante Trödelmarkt findet nicht statt. Bisher bezog sich die Absage des Bunten Marktes und des Trödelmarktes nur auf die Termine im Februar. Da die neue Jenaer Allgemeinverfügung nun bis zum 22.03.2021 gültig ist, werden auch der Bunte Markt und der Trödelmarkt in diesem Zeitraum nicht stattfinden. Somit findet bis zum 22.03.2021 lediglich der Wochenmarkt an den gewohnten Tagen (Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag) statt.
Weitere Informationen und Termine finden Sie unter: www.jenakultur.de/maerkte


Weimar: BASIC INSTINCTS

Digitale Ausstellung in Kollaboration mit marke.6
Basic Instincts Weimar digitale Ausstellung

BASIC INSTINCTS ist ein Ausstellungsprojekt von Kunststudierenden der Bauhaus-Universität Weimar, das von der Klasse Dahlem initiiert wurde. Die im Zuge der Corona-Krise verschlossenen Türen der Bauhaus-Universität Weimar führten zu einem plötzlichen Vakuum und dem Verlust gemeinschaftlicher Strukturen, die zu den elementaren Notwendigkeiten sozialer Gruppen gehören. Studierende sahen sich konfrontiert damit alternative Strukturen zu etablieren und sich eine außeruniversitäre Arbeits- und Kommunikationsgrundlage zu schaffen. Seit Juli haben sich 16 Studierende zusammengefunden, um in den Räumlichkeiten des leerstehenden Alten Funkhauses zu arbeiten und sich zu treffen. Obwohl es in der Humboldtstraße 36 weder Heizung, fließendes Wasser noch sanitäre Einrichtungen gibt, ermöglichte der Ort den Studierenden die Erprobung eines neuen Miteinanders sowie Möglichkeiten des Austauschs und Debattierens über künstlerische und gesellschaftliche Prozesse in ungewöhnlichen und herausfordernden Zeiten. In der Auseinandersetzung mit dieser speziellen Situation entstand ein Ausstellungsprojekt, für welches die Künstler*innen Arbeiten in situ für die Räumlichkeiten konzipierten. BASIC INSTINCTS zeigt Kunst als ein Grundbedürfnis gesellschaftlichen Miteinanders und lädt ein zur Reflexion über die Grundlagen gemeinschaftlicher Strukturen. Vom 7. - 8. November 2020 fand die Ausstellung coronabedingt unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In Kooperation mit dem durch Studierende organisiertem Projektraum marke.6 ist eine digitale Ausstellung entstanden, die als erstes Projekt auf ihrer neu entstandenen Website gefeatured wird. Durch das Aufgreifen dreidimensionaler Aufnahmen, Fotos, Videos und Soundscapes der physischen Ausstellung und die Transformation des Materials durch Überlagerungen, neue Skalierungen und Lichtsituationen ist  eine gemeinsame Plastik entstanden, welche die digitalen Interventionen zelebriert.

www.markepunktsechs.art

 


Online-Anthologie: Das gestohlene Jahr

Sechzehn Thüringer Autorinnen und Autoren über das Leben und Schreiben in besonderer Zeit

Wer hat uns das Jahr 2020 gestohlen? — War es das verhängnisvolle Virus? Die Corona-Politik? Waren wir selber unfähig, auf eine plötzlich veränderte Welt angemessen zu reagieren? Vielleicht war es auch keine verlorene Zeit? — In der Online-Anthologie »Das gestohlene Jahr« berichten sechzehn Thüringer Autorinnen und Autoren, wie sie die zurückliegenden Corona-Monate subjektiv erfahren haben: Geglückte und abgesagte Lesungen. Die plötzliche, gar nicht so unangenehme Stille. Dieses sonderbare Gefühl: aus der Zeit gefallen sein. Leben am Rande einer versunkenen Stadt. Das Schweben zwischen digitalen und realen Wolken. Maskenpflicht. Geschlossene Cafés und geschlossene Toiletten. Geplatzte Pläne. Neue Chancen.

»Das gestohlene Jahr« — Notizen, Texte und Bilder von Mitgliedern des Thüringer Schriftstellerverbandes: Sechzehn Stimmen, sechzehn Stimmungen aus dem Jahr der positiven Abstriche und gestrichenen Termine. Und der Wiedergeburt des Fortsetzungsromans ....
Die Online-Anthologie »Das gestohlene Jahr« finden Sie unter: 2020.literathuer.org