In Kürze!

Tipps für die nächsten Tage
Theater Altenburg Gera September
RENFT akustisch 2022 Konzerte
Rockkonzerte Krystallpalast Chemnitz Klaffenbach
Kabarett Die Arche Erfurt Oktober
Tomy Castro Krystallpalast Klaffenbach
Heinrich Schütz Musikfest 2022

GERA - Höhlerfest vom 30. September bis 3. Oktober >>> https://www.thueringen-kulturspiegel.de/thueringen-kulturspiegel-feste.php

ERFURT - „Die Zeit heilt alle Wunden?!“ heißt das Motto der 26. ERFURTER HERBSTLESE. In seiner bereits 26. Auflage, bis zu seinem gewohnten Ausklang mit dem Kritiker Denis Scheck am 13. Dezember, führt das Festival insgesamt 61 Programmpunkte auf. Sie versprechen ein Wiedersehen mit bekannten Herbstlese-Gästen wie auch die Präsentation neuer Autorinnen und Autoren. Das vollständige Programm unter www.herbstlese.de / Tickets im Kultur: Haus Dacheröden, bei Hugendubel am Anger und im Thüringen-Park sowie an allen VVK-Stellen des Ticketshops (Pressehäuser, Tourist-Infos etc.).

GOTHA / WEIMAR - Der GÜLDENE HERBST, das Festival Alter Musik Thüringen, lädt unter dem Motto „Musik.Inspiration“ in die Residenzstadt Gotha mit Schloss Friedenstein und dem bezaubernden barocken Ekhof-Theater ein.  https://www.thueringen-kulturspiegel.de/klassik-alte-musik.php

RUDOLSTADT - Samstag, 1. Oktober, 19 Uhr, Thüringer Bauernhäuser: Wenzel & Band. Das Allerschönste noch nicht gesehn – Das neue Programm zur neuen CD  - Das Allerschönste noch nicht gesehen – heißt, die Zukunft als betörendes Ereignis zu träumen. In den stillen Stunden des Lockdowns experimentierte die Band mit leisen und lauten Tönen, der Sprachlosigkeit zu entkommen. Da tobt der Wahn, da spioniert der Denunziant, da gesundet der Zweifelnde an der weichen Haut seiner Liebe. Das Netz der musikalischen Fäden spannt sich weit über das irdische Suchen und Finden.

GERA - Mit Gottfried von Einems Revolutionsoper „Dantons Tod“ im Großen Haus des Theaters Gera setzt das Theater Altenburg Gera seine Reihe von zu Unrecht vergessenen oder selten gespielten Opern des 20. Jahrhunderts fort, die das Profil dieses Theaters seit langem prägt und regelmäßig regional wie überregional große Beachtung findet. Vorstellungen in Gera: SA 1. OKT · 19:30 / MO 3. OKT · 18:00 Uhr / Mehr darüber bei unter https://www.thueringen-kulturspiegel.de/theater.php

ERFURT - Erfurter Theatersommer e.V. zeigt: Meister Eckart oder Die Gemüsepredigten - Lasst euch von einer erfahrenen Marktfrau ins 13. Jahrhundert entführen, begegnet mit ihr zusammen dem jungen Eckart, als er noch kein Meister war und begleitet die beiden durch die Zeit. Termine: 1. / 21. / 22. / 28. / 29. Oktober, jeweils 19.30 Uhr, Predigerkirche // Spätsommertheater auf dem Petersberg: THURINGIA: Der Königs-Krimi ("Tollheit Liebe Rausch und Wunder") - Warum wird Radegunde, die quasi letzte Thüringer Königin, in Frankreich als Heilige verehrt? Dies erfahren Sie, unterhaltsam und theatralisch, von einer durchgeknallten Archäologin mittels Puppen, Schaufeln und Klängen des Knopfakkordeons. Danach wissen Sie auch, wer Erfurt dereinst beinahe vernichtete - der größte Intrigant Thüringens ... 6. Oktober, jeweils 19 Uhr. Treffpunkt der Theatervorstellung ist vor dem Besucherzentrum Petersberg (Petersberg 3), Erfurt, Abholung von dort. Infos und Karten: www.erfurter-theatersommer.de/spielplan.html

WEIMAR - Seit über 170 Jahren harrt das Musikdrama »Samson« des Schweizer Komponisten Joachim Raff, der seinerzeit als Assistent Liszts auch in Weimar wirkte, seiner Uraufführung. Im Jubiläumsjahr anlässlich seines 200. Geburtstags heben wir dieses unentdeckte Prunkstück der spätromantischen Oper nun aus der Taufe und schließen damit eine Lücke in der Musikgeschichte. Für die Inszenierung konnte der international vielgefragte Starregisseur Calixto Bieito gewonnen werden. Vorstellungen: 30. September, 8. / 21. und 29. Oktober sowie 18. November, Deutsches Nationaltheater Weimar

GERA - Es gibt noch Restkarten für das Gastspiel Olaf Schubert & seine Freunde - "Zeit für Rebellen" am 1. Oktober um 20 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum! Tickets in allen Pressehäusern TA/OTZ/TLZ in Thüringen, allen Eventim Vorverkaufsstellen, sowie allen angeschlossenen Tourist-Informationen in Thüringen. Tickethotline: 0361 227 52 27

GERA - Der Thüringer Schriftsteller Landolf Scherzer veröffentlichte 2002 sein Buch „Die Fremden”. Es enthält Protokolle und Recherchen zum Leben der Vertragsarbeiter, die in der DDR gearbeitet haben. Jahrzehnte später traf er einige der damals Befragten wieder, kehrte an ihre Arbeits- und Wohnorte zurück. Eine Reise in die Fremdenfeindlichkeit, damals und heute. Wir treffen ehemalige Gersche Vertragsarbeiter, die uns über ihre Erfahrungen in Gera berichten. Landolf Scherzer liest aus seinem Buch „Die Fremden” und spricht mit Jana Huster über die Herausforderungen an die Migration, die damals nicht unbedingt erwünscht war und heute gelebt werden soll. Können wir das überhaupt? >> 1. Oktober, 15:00 Uhr, Fliesenschön (Weinbergstraße 4)

WEIMAR - Gedenkkonzert für George Alexander Albrecht (1935-2021). Tieftraurig musste das Deutsche Nationaltheater Ende 2021 von George Alexander Albrecht Abschied nehmen, der von 1996 bis 2002 als Generalmusikdirektor des DNT und Chefdirigent der Staatskapelle Weimar wirkte und dem Orchester seither als Ehrendirigent eng verbunden blieb. Unter der Leitung von Dominik Beykirch kommt George Alexander Albrecht im Gedenkkonzert mit Auszügen aus zwei Eigenkompositionen auch selbst zu ›Wort‹; daneben erklingt Musik, die er besonders schätzte und aus der sein tiefes Gespür für die Verbindungen zwischen Diesseits und Jenseits spricht. Sonntag, 2. Oktober, 19.30 Uhr, DNT, Großes Haus

BAD ELSTER - Am Sonntag, 2. Oktober, gastiert Julia Neigel im König Albert Theater um 19.00 Uhr mit einem exklusiven Theaterkonzert. Für Peter Maffay ist sie »die beste deutsche Sängerin« und für Udo Lindenberg eine »außerirdische Erscheinung«. An diesem Festspielabend erklingen ihre Klassiker wie »Sehnsucht«, »Weil ich Dich liebe«, »Frei für ewig« oder ihr Überhit »Schatten an der Wand«. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

JENA - Flohmarkt am 2. Oktober von 15 bis 18 Uhr. Im Garten des Stadtteilzentrums LISA können alle Interessierten in alten Schätzen (Kinderspielzeug, Haushaltswaren, Bücher uusw.) stöbern. Infos unter www.lisa-jena.de

RUDOLSTADT - Montag, 3. Oktober, 10-17 Uhr: Tag der offenen Tür in der Ankerstein GmbH - Die Manufaktur gibt Einblicke in die Herstellung des Traditionsspielzeugs. Auf dem Freigelände erwartet die Besucher ein buntes Programm aus Spaß und Spiel. Neben dem beliebten Stapelwettbewerb gibt es erstmalig auch eine Riesen-Domino-Rallye, und natürlich darf jeder Besucher seinen eigenen Stein pressen.  Ankerstein GmbH (Breitscheidstraße 148)

KLOSTER VEßRA - Türen auf mit der Maus – Familienveranstaltung am Feiertag 3. Oktober. Wo es im Fachwerk-Ensemble überall spannende Verbindungen gibt, das verrät das Team des Hennebergischen Museums in seinen Führungen und natürlich öffnet es für die Kinder so manche sonst verschlossene Tür. Was sonst los ist, lesen unter  https://www.thueringen-kulturspiegel.de/thueringen-kulturspiegel-feste.php

RUDOLSTADT - Montag, 3. Oktober, 11/13-18 Uhr: Verkaufsoffener Feiertag mit Herbstmarkt - Der Stadtring Rudolstadt e.V. lädt wieder zum traditionellen Herbstmarkt in die Rudolstädter Innenstadt. Bereits ab 11 Uhr bieten die Markthändler ihre Waren an und man kann sich schon zur Mittagszeit an verschiedenen Imbissständen stärken. Bratwurst und Brätel, Nudeln und Pommes u. v. m. werden für Sie zubereitet. Erstmals gibt es in diesem Jahr eine „Mitmachmandelbrennerei“. Hier kreieren Sie ihr eigenes Rezept. Alle aktiven Händler der Schillerstadt öffnen ab 13 Uhr ihre Geschäfte und laden zum entspannten Feiertagsshopping ein. Ein Gewinnspiel rund um die RudolstadtCard/ BadBlankeburgCard lockt mit bis zu 5000 Extra-Punkten. Musikalisches und Zauberhaftes gibt es ab 13 Uhr auf der Marktbühne zu erleben. Ab 15 Uhr 8. Rudolstädter Weinbergfest auf der Heidecksburg.

SCHLECKWEDA - Am Montag, 3. Oktober, von 10 bis 18 Uhr findet von Zeitz bis Crossen das Abradeln der Weinroute an der Weißen Elster statt. Eine Station ist der Ziegenhof Schleckweda mit dem Weinstand von Weingut Schulze aus Döschwitz und
Kulinarischem aus der Küche mit Ziegenfleisch und Ziegenkäse. Live spielen die Blue Boys aus Gera.

GERA - Eine eigens für Gera kreierte Varieté-Show bringt hochkarätige internationale Artisten in die Stadt Alles muss ich sehen lautete einer der Leitsätze des Malers Otto Dix,der ihn dazu veranlasste, sich jeglichen Erfahrungen auszusetzen, die ihm das Leben in all seiner Mannigfaltigkeit bot. Diesem Motto wird vom 6. bis 16. Oktober im Hofgut Gera auch ein gleichnamiges Kultur-Event rund um den bedeutenden Sohn der Stadt gerecht. Mehr darüber unter https://www.thueringen-kulturspiegel.de/kabarett-kleinkunst.php

RUDOLSTADT - Samstag, 8. Oktober, 20 Uhr, Saalgärten: Götz Widmann: Spaß - Lust auf Spaß? Mal wieder herzhaft lachen, losgelassen feiern, einen drauf machen und es so richtig schön übertreiben? Der Zauber persönlicher menschlicher Begegnung. Die elementare Power der Musik, guter Gedanken und lebensfroher Frivolität. Deutschlands unanständigster Liedermacher, zurück auf Tour. Ein Abend mit Götz Widmann ist immer wieder eine Frischzellenkur für die Seele. War der Sinn des Lebens nicht irgendwann mal Lebensfreude? Ab zum Spezialisten! Jetzt ist die Zeit für Glücksextasen und gute Laune. Unbeschwerte, leuchtende Stunden, singen, tanzen und einfach mal wieder Party machen, dass es kracht. VVK über Ticketshop Thüringen

CHEMNITZ - Die Physiker. Komödie von Friedrich Dürrenmatt - 8. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. - Regisseur Malte Kreutzfeldt hat ein Faible für Friedrich Dürrenmatt. Nachdem er in der Spielzeit 2016/2017 bereits erfolgreich „Der Besuch der alten Dame“ am Schauspiel Chemnitz inszeniert hat, widmet er sich nun einem weiteren Dürrenmatt-Klassiker: „Die Physiker“. Und was als komödiantischer Krimi beginnt, entwickelt sich zu einer absoluten Groteske über den menschlichen Größenwahn und seinen territorialen Ausbreitungsdrang. Zugleich hinterfragt Kreutzfeldts Inszenierung mit rabenschwarzem Humor die ethisch-moralische Verantwortung der Wissenschaft. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung hat Dürrenmatt 1962 ein Meisterwerk geschrieben, das wohl nie an Aktualität verlieren wird

WEIMAR - Am 8./9. Oktober veranstaltet der Thüringer Eisenbahnverein e. V. auf dem Gelände des alten Bahnbetriebswerkes in Weimar das diesjährige Eisenbahnfest zum Weimarer Zwiebelmarkt und Saisonausklang.

RUDOLSTADT - Die berührende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft feiert am 8. Oktober am Theater Rudolstadt Premiere. In der Regie von Altmeister Herbert Olschok kommt die Komödie Die Studentin und Monsieur Henri, als Film auch bekannt unter dem Titel „Frühstück bei Monsieur Henri“, auf die große Bühne im Stadthaus. Mehr dazu: https://www.thueringen-kulturspiegel.de/theater.php

BAD ELSTER - Am Samstag, den 8. Oktober gastiert um 19.30 Uhr mit Rio – The Voice of Elvis der dreifache Europameister von Elvis-Interpreten mit seiner glanzvollen Showrevue im König Albert Theater. The King is back: Mit dieser authentischen Elvis-Show des begnadeten Elvis-Interpreten »Rio – The Voice of Elvis« öffnet sich im König Albert Theater der Vorhang für eine funkelnde Gala des Rock’n’Roll.

PLAUEN - Mit dem Musical "Das letzte Schiff" von Sting steht am 8. Oktober im Vogtlandtheater Plauen die große Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit unter der Generalintendanz von Dirk Löschner auf dem Programm des Theaters Plauen-Zwickau, mit der Löschner auch zugleich seinen Einstand als Regisseur gibt. Mehr dazu: https://www.thueringen-kulturspiegel.de/theater.php

CROSSEN AN DER ELSTER - 6. BAUERN- & KREATIVMARKT im und um das Klubhaus Crossen, für die ganze Familie, mit Frühschoppen sowie Spiele & Basteln, Kinderschminken und Livemusik: 16. Oktober, 10 bis 16 Uhr. 

Mehr unter >>> https://www.thueringen-kulturspiegel.de/thueringen-kulturspiegel-feste.php    

RUDOLSTADT - Die 18. Rudolstädtr Orgeltage werden mit einem Konzert für Sopran und Orgel unter dem Titel „Venis sancte spiritus“ am Freitag, 21. Oktoberum 19.30 Uhr in der Statkirche Rudolstadt eröffnet. Mehr unter >>> https://www.thueringen-kulturspiegel.de/klassik-alte-musik.php

GERA - Ulrich Grober liest aus „Die Sprache der Zuversicht“ am 1. November, 19 Uhr, im  Fliesenschön (Weinbergstraße 4). - Die Zeit, so scheint es, ist aus den Fugen. Die Schocks der laufenden Ereignisse lösen Tag für Tag neues, lähmendes Entsetzen aus. Sie bringen uns dazu, die dunkelsten Bilder aus dem kollektiven Gedächtnis abzurufen. Etwas Kostbares droht hier und jetzt zu zerbrechen: der Glaube an die Zukunft. Dieses Buch möchte einladen, innezuhalten und einen Schritt zurückzutreten, um zu versuchen, aus der Distanz eine neue Perspektive zu gewinnen. Ulrich Grober liest aus seinem Buch und unterhält sich mit Jana Huster und dem Publikum über das Sprechen und Handeln angesichts der Krisen, die unsere Welt bedrohen.                        

Ausstellungstipps

ERFURT - Der Künstlergarten Das Dritte Land von Han Seok Hyun und Kim Seung Hwoe, kuratiert von Keum Hwa Kim, ist auf Initiative der Kunstmuseen Erfurt und des Erfurter Kunstvereins vom Berliner Kulturforum auf den Erfurter Petersberg (unterhalb der Martinsbastion/Zitadelle Petersberg) umgezogen und ab dem 4. Oktober öffentlich zugänglich. Aus der Entfernung sieht der Garten wie eine Berglandschaft aus. Das Zusammenspiel des morgens und abends vom Boden aufsteigenden Nebels mit den aus Basalt geformten Bergen erinnert an die pittoreske Perspektive der koreanischen Landschaftsmalerei aus der Joseon-Zeit. Seit April 2022 wachsen in diesem Garten 35 unterschiedlichen Arten von Wildpflanzen aus Nord- und Südkorea.

APOLDA - In der neuen Ausstellung Mit leuchtenden Farben im Kunsthaus begegnen sich Paul Cezanne, Edgar Degas und Henri Matisse mit Meistern der japanischen Holzschneidekunst wie Hokusai und Hiroshige und Utamaro. Es sind Meisterwerken aus der Berliner Privatsammlung des Otto Scharf-Gerstenberg (1848-1935). Die aus rund 80 Exponaten bestehende Schau will aufzeigen, welchen Einfluss die japanischen Holzschnitte auf die französische Avantgarde hatten.

GERA - Das Otto-Dix-Haus zeigt bis 27. November unter dem Titel „…. aus dem Handgelenk geschleudert“ eine Sonderausstellung zu Fritz Zalisz. Die gezeigten Werke entstammen einem umfangreichen Fritz-Zalisz-Konvolut, das die Kunstsammlung Gera kürzlich von dem Düsseldorfer Sammler Dirk Volkmann als Spende erhielt. Fritz Zalisz zählt zu den Künstlern der so genannten Verlorenen Generation und gilt als einer der Hauptvertreter des Leipziger Expressionismus.

WEIDA - Die internationale Ausstellung  „Auf-Bruch, simul/vade und Gäste“ in der 2. Etage des Neuen Schlosses der Osterburg ist noch bis 23. Oktober zu sehen: - Die Ausstellung unter Regie des Geraer Künstlers Sven Schmidt öffnet Räume des Schlosses, die seit dem Beginn der 90er Jahre nicht zu sehen waren. Was man nicht sieht, scheint nicht zu existieren. Es wird vergessen und bleibt der Öffentlichkeit verborgen. Es gibt sie aber, diese fast 2000 qm im Neuen Schloss der Osterburg, die ungenutzt seit 30 Jahren vor sich hindämmern.  Die Ausstellung möchte diese Räume öffnen und zur Nutzungsdiskussion anregen.

GERA - Die Galerie M1 am Mohrenplatz zeigt 80 Arbeiten des Künstlers Harald Reiner Gratz (Schmalkalden). Bemerkenswert ist das Colorit der Arbeiten, eine Kombination aus der differenzierten Farbhaltung der Hallenser Schule in Kombination mit expressiven Ausbrüchen der Dresdner Schule. Empfehlenswert ist die Dokumentation „Spieler“, da hat Gratz zum/über den Schauspieler Thieme gearbeitet. Dieses Buch stellt eine erweitere Sicht auf das Schauspiel mit bildnerischen Mitteln dar. Die Ausstellung läuft bis 30. Oktober, geöffnet: Di.-Fr. 14.00-17.00 Uhr, Sa.-So. 13.00-17.00 Uhr.

GREIZ - Das Sommerpalais zeigt eine Werkschau eines der bekanntesten bundesdeutschen Cartoonisten, dem 1941 geborenen und heute bei Hamburg lebenden Tetsche. Mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei konnten etwa 100 Werke des Künstlers geliehen werden, Cartoons aus mehreren Schaffensjahrzehnten, darunter auch originale Entwurfszeichnungen. Hinzu kommen mehrere gegenständliche Bilderrätsel.

Mehr dazu und weitere Ausstellungstipps unter https://www.thueringen-kulturspiegel.de/ausstellungen.php

Tipps Shows und Konzerte:

GlasBlasSing mit neuem Programm "Happy Hour" - Fr 30. September, 20 Uhr, Erfurt, DasDie Brettl

Landesjazzfestival-Jahreskonzert mit THE NEW GENERATION OF SISTER & BROTHERHOOD - 1. Oktober, 19.30 Uhr, Nordhause, Jugendclubhaus

Julia Neigel - So 2. Oktober, 19 Uhr, Bad Elster, König Albert Theater

Michael Flatley’s LORD of the Dance - 3. Oktober, Erfurt, Messe / 9. Oktober, Chemnitz, Stadthalle / 20. Oktober, Leipzig, QUARTERBACK Immobilien ARENA

RENFT akustisch - Sonnabend, 8. Oktober, DESSAU, Marienkirche // Freitag, 14. Oktober, ALTENBURG, Theaterzelt // Sonnabend, 15. Oktober, CHEMNITZ - Klaffenbach, Gasthof Krystallpalast // Sonnabend, 22. Oktober, ERFURT, DASDIE Brettl // Freitag, 16. Dezember, ARNSTADT, Theater // Sonnabend, 17. Dezember, TORGAU, Kulturhaus

Deborah Sasson: »Rock Hits Vol. 2.0 – Reloaded In Symphony« - Internationale Welthits als Rock-Symphonie - Sa 8. Oktober, 19.30 Uhr, Bad Elster, König Albert Theater

Maxim Kowalew Don Kosaken - Russische Vokalmusik - Mi 12. Oktober, 19.30 Uhr, Bad Elster, König Albert Theater

Chango Spasiuk - Exklusives Theaterkonzert mit dem Meister des Chamamé - Sa 15. Oktober, 19.30 Uhr, Bad Elster, König Albert Theater

Jeanine Vahldiek Band - Die Band mit der Harfe - Di 18. Oktober, 19.30 Uhr, Bad Elster, Theatercafé

Kim Wilde - Greatest Hits Tour - 28. Oktober, 20 Uhr, Leipzig, Haus Auensee (verlegt vom 9.10.2021)

BrassSocks - Big-Band-Sound von Swing bis Latin - Fr 28. Oktober, 19.30 Uhr, Bad Elster, Königliches Kurhaus

Dr. Eckart von Hirschhausen - mit seinem Programm "Endlich - das Life! Programm", Di 29. November, 20 Uhr, Messehalle Erfurt / Do 1. Dezember, 20 Uhr, Stadthalle Zwickau

Lesen Sie mehr in unseren Rubriken

https://www.thueringen-kulturspiegel.de/show.php

und https://www.thueringen-kulturspiegel.de/szene.php

+++ ACHTUNG! VORSCHAU! +++

Clueso: Domplatz Konzert 2023 in Erfurt - 26. August 2023 / Vorverkauf gestartet bei www.eventim.de


Die Geraer Häselburg lädt ein

Gera Häselburg Yoko Tawada


Bis 5. November
KEEP PLAYING IT. - Werke von Volker Regel

Zufall als Urkraft des Universums und fundamentaler Motor menschlichen Handelns und menschlicher Kreativität. Vom 12. September bis zum 5. November zeigt die Neuen Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Häselburg Gera Werke von Volker Regel. Im Zentrum der Ausstellung steht der Zufall und Volker Regels große Zufallsmaschine – ein Kunst-Experiment, an dem sich auch das Publikum beteiligen darf.
Keep playing it! – so der Titel, spielt auf das Zufällige, das Spielerische und Indeterminierte in seinen Werken an. Die Galerie in der Häselburg hat Mo – Mi von 12 – 17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Mehr unter >>> https://www.thueringen-kulturspiegel.de/ausstellungen.php

Sa 1. und So, 2. Oktober, jeweils 10 bis 16 Uhr: Workshop Film
Workshop für Kinder und Jugendliche mit den Filmmacher*innen Sahar Hamedani und Salman Vakili. Mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei. Kunstschule Gera in der Häselburg.
Anmeldung über kontakt@kunstschule-gera.de

Fr 7. Oktober: Schreibwerkstatt und Lesung mit Yoko Tawada (FOTO oben, Foto: Konkursbuch Verlag)
Die preisgekrönte japanisch-deutsche Meister-Literatin Yoko Tawada zu Gast im Kulturhaus Häselburg.
Freitag, 7. Oktober, 15 bis 17 Uhr: Schreibwerkstatt
Freitag, 7. Oktober, 18 Uhr: Öffentliche Lesung
Ort: Altes Wannenbad in der Häselburg Gera, Florian-Geyer-Str. 17, Eingang über Innenhof
In einer gemeinsamen Schreibwerkstatt mit der Leipziger Schriftstellerin Katharina Bendixen gibt Yoko Tawada eine Einführung in die traditionelle japanische Tanka-Dichtung, die einerseits als kurze prägnante Form interessant ist, an der andererseits die kulturelle Prägung von Sprachbildern gut deutlich wird. Yoko Tawada vermittelt, wie der Umgang mit Fremdsprachen und Übersetzungen das eigene Schreiben bereichert werden kann.
Yoko Tawada, 1960 in Tokyo geboren, lebt seit 1982 in Deutschland, zuerst in Hamburg, jetzt in Berlin. Sie scheibt auf Deutsch und auf Japanisch und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. Kleist-Preis, Goethe-Medaille. Die Übersetzung ihres Romans „Sendbo-o-te“ erhielt den National Book Award (literary translation).
„Die Erinnerungen der Eisbären lassen sich als unterhaltsame Komödie lesen und zugleich als tiefgründige Betrachtung über Andersartigkeit, Arbeitsbedingungen, Sprache und Liebe.“ (Rivka Galchen über „Etüden im Schnee“, New York Times)
„Dieses Buch hat mich berührt wie lange keines mehr“, so begann Denis Scheck sein Gespräch mit Yoko Tawada in der Sendung Druckfrisch über das Buch Sendbo-o-te
„Tawada ist eine Meisterin der Sensibilität, die Wörter und Sprachschichten sinnlich werden lässt. Vom Gegensatz zwischen Japan und Deutschland, der Welt der Zeichen (Kanji) und dem Alphabet leben die Texte, die nicht nur Wörtern, sondern auch einzelnen Buchstaben und Konsonanten ihre Aufmerksamkeit schenken.“ (Westdeutsche Zeitung)
Ort: Altes Wannenbad in der Häselburg Gera, Florian-Geyer-Str. 17, Eingang über Innenhof
Eintritt: 5 € Workshop, 5 € Lesung
Reihe "Literaturhaus" gefördert durch Deutscher Literaturfonds im Programm Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Anmeldung zur Schreibwerkstatt über contact@haeselburg.org

Fr 7. Oktober, 16 bis 22 Uhr Nacht der Jugend in der Häselburg
Workshop „Fotolabor für Anfänger: Fotogramme herstellen mit Ines Freundel“ und Workshop „Siebdruck für Anfänger: eigene Schablonen machen mit Thomas Prochnow“
Gemeinsam mit Stadtjugendring Gera. Mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.
Kunstschule Gera in der Häselburg. Keine Anmeldung notwendig.

Do 13. Oktober, 19 bis 21 Uhr Grundkurs Digitalfotografie
Workshop mit dem Medienkünstler Nils Lauterbach.
Mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei. Kunstschule Gera in der Häselburg.
Anmeldung über kontakt@kunstschule-gera.de

Sa 15. Oktober, 21 Uhr: Rock'n'roll aus Gera!
Konzert mit dem deutsch-dänischen Rock-Duo Motor Kabowski: Ron Richter (Gitarre/Gesang), Niels Alsted (Schlagzeug), verstärkt durch Martin Ziegler (Bass). Sie spielen aus ihrem Debut-Album "Achterbahn im Paradies" und neuere Sachen und rocken die Häselburg!Reihe "Open Stage". Gefördert von Kulturstiftung Thüringen und Stadt Gera. Altes Wannenbad in der Häselburg

Mo 17. bis Fr 21. Oktober, 10 bis 14 Uhr: Stop-Motion-Filme drehen
Herbstferien Angebot! Workshop mit dem Medienkünstler Nils Lauterbach für Kinder und Jugendliche. Mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei. Kunstschule Gera in der Häselburg.
Anmeldung über kontakt@kunstschule-gera.de

https://www.haeselburg.org/veranstaltungen.html


 


HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST „weil ich lebe“

7.–16. Oktober Dresden I Weißenfels I Zeitz I Bad Köstritz I Gera I Torgau
Heinrich Schütz Musikfest 2022 Vox Luminis

Im Herbst erwarten wir mit zahlreichen Konzerten und Aufführungen, Performances und Installationen, Ausstellungen, Führungen, Tagungen, Fortbildungs- und Vermittlungsprojekten ein fulminantes Crescendo und einen glanzvollen Abschluss für das Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“. Getragen von einem breiten Netzwerk unterschiedlicher Akteure und Kooperationspartner gestaltet sich das Jubiläum zu einem großen Erfolg mit breiter Ausstrahlung. Das Heinrich Schütz Musikfest vom 7. – 16. Oktober an den authentischen Schütz-Orten Mitteldeutschlands wie die verschiedenen Themenfestivals „Vom Leben – Über Leben“ bilden dabei den glanzvollen Höhepunkt des Festjahres.

Die Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. (MBM) als Veranstalterin des HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFESTS und als Netzwerk für Alte Musik in Mitteldeutschland hat in langjähriger Vorbereitung mehrere Festivalhöhepunkte konzipiert, die das Fundament der Ehrungen des Sagittarius im Jubiläumsjahr 2022 bilden. Dabei gilt es, den Jahrhundertkomponisten umfassend und zeitgemäß zu würdigen. Diese Wertschätzung enthält eine bewahrende Komponente, zugleich aber auch eine Impulssetzung für die Gegenwart. So sind es verschiedene, konzeptionell jedoch stets aufeinander bezogene „Botschafterprojekte“, die als Themenstränge den Kern des Festprogramms bis zum November 2022 bilden:
Von Konzerten in historisch-informierter Aufführungspraxis über Vermittlungs- und Schulprojekte, Musiktheater, digitale Klangspaziergänge bis hin zu innovativen Klanginstallationen und dem partizipativen Projekt open_psalter, einem einzigartigen Klangprojekt für Chöre und Vokalensembles, ist (fast) alles dabei.
Es geht um tiefes Erleben im musikalischen Augenblick, langanhaltendes Erinnern, jugendliche Entdeckerfreude und Nachhaltigkeit. Das begeistert die Schütz-Enthusiasten ebenso wie es neue Besuchergruppen erobern wird.

Das Festprogramm steht unter dem Titel SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“. Mit diesen Worten „weil ich lebe“ beschloss Heinrich Schütz 1619 die Widmung der „Psalmen Davids“ an seinen „gnedigsten ChurFürsten“ Johann Georg I. Sie können heute aus rückblickender Perspektive vielfältig gedeutet werden. In ihnen schwingt die Lebendigkeit des Augenblicks ebenso mit wie sie eine Lebensmaxime sein können. Zugleich umreißen diese Worte das Anliegen der zahlreichen Akteure des Festjahres: Die Musik eines Heinrich Schütz ist nach wie vor lebendig, sie hat noch immer etwas zu sagen. Dass uns in seinem Werk Allgemeingültiges begegnet, seine Musik zu Reflexion und Nachdenken anregen will, zeichnet ihn aus und macht seine Kunst geradezu überzeitlich. Das Festprogramm SCHÜTZ22 trägt seinen Teil dazu bei, dass diese Lebendigkeit noch um einiges wächst. – Auch das HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST 2022 mit einer besonderen Festausgabe steht unter dem Leitmotiv „weil ich lebe“.
Als artist in residence ist das weltweit gefeierte belgische Instrumental- und Vokalensemble Vox Luminis (FOTO) unter Leitung seines Gründers und Leiters Lionel Meunier eingeladen, dem Festival einen besonderen Akzent zu verleihen. Mit insgesamt fünf Konzerten an fünf Spielorten des Festivals präsentieren sie fünf verschiedene Konzertprogramme, die von intimen und kleinbesetzten geistlichen Motetten und Madrigalen bis hin zu großbesetzten, mehrchörigen Kompositionen des Sagittarius‘ ein breites Klangspektrum zu Gehör bringen. Diese Meisterwerke stellt Vox Luminis in den zeithistorischen Kontext zu Giovanni Gabrieli, Samuel Scheidt, Johann Hermann Schein oder Vertretern der Thüringer Bach-Dynastie, aber auch zum Schaffen der Schütz- Schüler-Generation. Neben den wichtigen Lebensstationen von Schütz wie Weißenfels, Zeitz und Dresden gastiert Vox Luminis mit dem Abschlusskonzert in Torgau, das 2022 erstmals Veranstaltungsort des Heinrich Schütz Musikfests ist.

Ihr Festivaldebüt geben die Cappella Mariana, die gemeinsam mit dem Ensemble Instrumenta Musica musizieren wird, und The Gonzaga Band, die in Torgau zu erleben sein werden. Das Ensemble LauschWerk hat Musik von Schütz und Brahms im Gepäck, Isabel Schicketanz und ihre Musikerkollegen gestalten ein intimes und feines Kammermusikprogramm, und Heidi Maria Taubert in Begleitung von Instrumenta Musica führt auf eine „Passacaglie d’amore“.
Der Dresdner Kammerchor eröffnet in Dresden mit seinem Festkonzert das Schütz-Semester der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist mit seinem zweiten Konzert rund um die „Psalmen Davids“ gern wiedergesehener Gast in Weißenfels. Eine besondere Begegnung mit der Musik von Schütz, Schein und Scheid gestaltet das Ensemble SING & SIGN, dass hörende und hörgeschädigte Akteure in sich vereint.
AuditivVokal Dresden präsentiert in seinen beiden Konzerten neben Schütz‘ „Musikalischen Exequien“ die Uraufführungen von Werken, die im Mai dieses Jahres in der KompositionsWerkstatt im Rahmen des Barock.Musik.Fests Dresden initiiert wurden.
Ein Wiedersehen gibt es mit dem artist in residence 2020, dem Ensemble Akadêmia unter Leitung von Schütz-Preis-Trägerin Françoise Lasserre, die in einem exklusiven Konzert in der Schlosskapelle des Residenzschlosses Dresden ein neues musikalisch literarisches Programm präsentieren.
Mit gleich vier Terminen und ihrem Stück „Die Abenteuer des Simplicissimus“ gastieren das Ensemble all’improvviso, Tänzerin Mareike Greb und Schauspieler Thomas Streipert an vier Orten und bringen als Schulveranstaltung eine musikalische Geschichte nach wahren, erfundenen, lehrreichen und kurzweiligen Berichten des edlen Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen zur Aufführung.

Weitere Gäste der Festausgabe zum Jubiläumsjahr anlässlich des 350. Todestags des Komponisten sind u.a. der Thomanerchor Leipzig, die Ensembles La Rubina und La Centifolia, Andreas „Scotty“ Böttcher und Jan Katzschke, die Capella Sanctae Crucis Dresden, Ensembles des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden und die Johann-Walter-Kantorei Torgau.

Einen besonderen Höhepunkt sowohl im Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“ sowie im Programm des Heinrich Schütz Musikfests markiert die Inszenierung der Berliner Musiktheater-Kompanie Nico an the Navigators mit ihrem spannungsreichen Musiktheaterprojekt „Fleisch & Geist“. In dieser Produktion von Nico an the Navigators, Heinrich Schütz Musikfest | SCHÜTZ22, Kasseler Musiktagen, Staatstheater Kassel und Theater Altenburg-Gera zeichnet die Berliner Musiktheater-Kompanie ein Epochenbild mit Bezug zur Gegenwart – eine Mischung aus Performance, Tanz- und Musiktheater – und widmet sich dem frühbarocken Komponisten auf ganz eigene Weise (Künstlerische Leitung: Nicola Hümpel / Musikalische Leitung: Elfa Rún Kristinsdóttir / Bühne: Oliver Proske; Uraufführung 14./15 Oktober, Theater Gera).

Über das Schütz-Festjahr hinweg ist an verschiedenen Orten nicht nur in Mitteldeutschland ein weiterer „Botschafter“ für SCHÜTZ22 zu erleben: Die Orchestronik-Klanginstallation „Kaleidoskop der Räume” in einem 3D Audio-Dome von Fabian Russ. Dieser innovative Klangkünstler verschmilzt moderne digitale Klangerzeugung mit Originalkompositionen von Heinrich Schütz. Der insgesamt vierteilige großangelegte Zyklus als Auftragswerk von Heinrich Schütz Musikfest und SCHÜTZ22, kehrt im Oktober 2022 in die Unterkirche der Frauenkirche Dresden zurück, wo es im Jahr 2019 mit seinem Part I zu erleben war. Die Installation kann dankenswerterweise erneut in Zusammenarbeit mit der Stiftung Frauenkirche Dresden realisiert werden.

Dieses üppige und vielstimmige Festprogramm ist nur möglich durch die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Partnerinstitutionen und Freunde des Musikfests in einem großen Verbund. Unerlässlich aber ist das Mittun der vielen Förderer und Unterstützer: Neben den drei mitteldeutschen Bundesländern und dem Bund (BKM), den beteiligten Kommunen und Landkreisen sind erneut die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Burgenlandkreis, die Ostsächsische Sparkasse, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Sparkasse Gera-Greiz auch bei diesem ganz besonderen Jubiläum verlässliche Partner des Heinrich Schütz Musikfests. Zusammen mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Lotto-Toto Sachsen-Anhalt, der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, der Kulturstiftung Thüringen, der Nord/LB Kulturstiftung und weiteren Förderern und Unterstützern ermöglichen sie es, dass das Musikfest wie das Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe” in dieser einzigartigen Größe und Vielfalt realisiert werden kann.

Weitere Informationen und Programm unter: www.schuetz-musikfest.de

Das Foto zeigt Vox Luminis, artist in residence (Foto: David Samyn).




Mit RENFT-typischer Intensität

Renft akustisch 2022 Tournee 1

Von 1967 bis 1975 ständig existent, war die aus Leipzig stammende Klaus Renft Combo (ab 1974 RENFT) eine der ersten „Beat Bands“, deren Sänger deutsch sangen, und entwickelte  sich zu einer der bekanntesten und beliebtesten Rockgruppen der DDR. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.

Nachdem inzwischen sechs frühere Bandmitglieder verstorben sind und zwei aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr live auftreten können, ist Leadsänger Thomas "Monster" Schoppe  der letzte Überlebende einer Band, die für die Entwicklung der Rockmusik der DDR prägend war. Heute ist er sich der Bedeutung der RENFT-Songs als kulturelles Erbe bewusster denn je. Ihm zur Seite stehen zwei Urgesteine der DDR-Rockmusikszene: der beliebte Gitarrist Gisbert „Pitti“ Piatkowski, seit Anfang 2020 der Ex-Puhdys- Bassist Peter Rasym, sowie seit Ende 2021 der ebenfalls bekannte Schlagzeuger Olli Becker.

Natürlich werden die guten alten RENFT-Songs wie z. B. „Wer die Rose ehrt“, „Zwischen Liebe und Zorn“, „Apfeltraum“, „Gänselieschen“, „Nach der Schlacht“ oder „Als ich wie ein Vogel war“ alle zu hören sein. Nicht mehr in Urbesetzung, aber dennoch mit hervorragenden Musikern.

Sonnabend, 8. Oktober, DESSAU, Marienkirche
Freitag, 14. Oktober, ALTENBURG, Theaterzelt
Sonnabend, 15. Oktober, CHEMNITZ - Klaffenbach, Gasthof Krystallpalast                                                   
Sonnabend, 22. Oktober, ERFURT, DASDIE Brettl

Freitag, 16. Dezember, ARNSTADT, Theater
Sonnabend, 17. Dezember, TORGAU, Kulturhaus

Tickets unter www.eventim.de / Mehr Infos und alle weiteren VVK-Stellen bei uns unter https://www.thueringen-kulturspiegel.de/szene.php


Grillant: Erfurter Kabarett Die Arche

Mann mit Grill sucht Frau mit Kohle - jetzt auf dem Spielplan!
Kabarett Die Arche Erfurt 1

"Wir sind ein Thüringer Kabarett. Und als solches mussten wir irgendwann ein Programm rund um den Grill machen. Schließlich ist Thüringen das führende Bundesland: beim Fleischverbrauch. Unser einnehmendes Wesen sorgt dafür, dass, statistisch gesehen, der Thüringer Grill eigentlich nie ausgeht. Ein gefundenes Fressen für Humoristen und Satiriker", verlautet aus der Arche. Versprochen wird: Lustiges über Fleischeslust und Umweltfrust, über lüsterne Ökos, unausgefüllte Frauen und einen Fleischliebhaber, der sich outet. Am Grill kann man über alles reden und lachen. - Annemarie Schmidt (neu auf der „Arche“-Bühne), Nicolas Jantosch und Andreas Pflug werden weder rasten noch rosten. Grillantes Kabarett von medium bis durch. Das Programm ist ein Gemeinschaftsprojekt des Gößnitzer Kabaretts „Nörgelsäcke“ mit Ulf Annel, der auch in Erfurt Regie bei diesem Programm führt. Musikalisch gibt Daniel Gracz seinen Senf dazu.

Aufführungen in der Buchhandlung Peterknecht (Anger 51) // Do 06.10. / Do 13.10. jeweils 19:30 Uhr

Und in Vorbereitung:

„Es könnt` alles so einfach sein“ - Premiere am 29. Oktober

Kabarett soll ja die schwersten Themen möglichst leicht „rüberbringen“. Wissen Sie, wie schwer das manchmal ist? Aber Beatrice Thron, Dominique Wand und Ulf Annel wollen nicht jammern, sondern in diesen schweren, komplizierten Zeiten einfach mal ein neues „Arche“-Programm auf die Bühne stellen. Zwar verbieten sich einfache Antworten, allerdings: Warum es sich einfach machen, wenn es auch kompliziert geht? Das meint abwägend auch der Regisseur Fernando Blumenthal. Mit Musik geht alles leichter: Am Klavier Yulia Martynova, am Schlagzeug Burkhard Wieditz.

https://www.kabarett-diearche.de/spielplan

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