Literarischer Salon

Clemens Meyer liest aus „Die stillen Trabanten“ / Theaterfabrik Gera am 4. Mai

Der vielfache Literaturpreisträger Clemens Meyer liest aus seinem aktuellen Buch „Die stillen Trabanten“: Ein Lokführer, der die Nachtfahrten liebt, bis ein lachender Mann auf den Schienen steht. Ein Wachmann, der seine Runden um das Ausländerwohnheim dreht und sich in die Frau hinter dem Zaun verliebt. Ein Imbissbudenbesitzer, der am Hochhausfenster steht und auf die leuchtenden Trabanten der Nacht schaut. Souverän, rauschhaft und traumwandlerisch sicher erzählt Clemens Meyer von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen. Es sind Geschichten aus u nserer Zeit, so zerrissen wie unser Leben, so düster wie die Welt, so schön wie die schönsten Hoffnungen.
Beginn ist 20 Uhr, die Ticketpreise an der Abendkasse liegen bei 6€ sowie 4,50€ ermäßigt (Senioren, ALG-Empfänger, Studenten).
Zum ausführlichen Link gehr es hier entlang: http://www.outbird.net/Veranstaltung/theaterfabrik-gera-04-05-2018-clemens-meyer-liest-aus-die-stillen-trabanten

Foto: Gaby Gerster
 


Ensemble Nu:n - Mittelalterliche Vokalmusik im Hier und Jetzt

5. Mai, 20 Uhr, Jenaer Liederfrühling, Friedenskirche

Ensemble Nu:n_Vokal „Mittelalterliche Vokalmusik im neuen Gewand“ mit Cora Schmeiser (Gesang, Rezitation), Gert Anklam (Saxophon) und Falk Zenker (Gitarre und Livelooping):

„Klang der Mystik“  Kraftvolle Gregorianik, mystische Texte und engelsgleiche Gesänge von Hildegard von Bingen (1098-1179) und aus weiteren mittelalterlichen Handschriften, in moderne Gewänder gekleidet, entfalten sich im Raum auf der musikalischen Suche nach der Ewigkeit im Hier und Jetzt.

„Diese neue alte Musik verleitet dazu, die Augen zu schließen und sich entführen zu lassen in die Schönheit spiritueller Seelenlandschaften.“ (WA, Hamm, 30.09.14, Werner Lautenbach), „Töne klingen aus allen Ecken, fast scheint es, das alte Mauerwerk würde vibrieren... Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen im Moment des Augenblicks... Der Applaus will nicht enden. ´Wunderbar`, flüstert es im Publikum. Immer wieder müssen die Künstler sich verneigen: Ein weiter Augenblick im Hier und Jetzt..“ (Freies Wort, 01.08.05)

und „Liebenslust“  Liebestrunkene Troubadourlieder, höfische Estampietänze und skurrile Poesie vermitteln Liebessehnsucht, Humor und Lebensfreude eines mittelalterlichen Burgfestes. Leidenschaftlich behutsam greift Nu:n diese historische Musik auf und inszeniert sie in ihrem inspirierend-raffinierten Crossover aus Alter Musik, Jazz, Weltmusikmoderne.

„Mal steigt der Duft des Orients aus den jahrhundertealten Pergamentseiten, mal klingt es nach Flamenco, mal nach modalem Jazz. … Hätten die Ritter aus dem "Chansonnier du Roi" das ensemble nu:n gekannt, sie hätten ihre Estampien nicht mehr gestampft, sondern Schwert und Rüstung bei Seite gelegt und ganz entspannt dazu gechillt.“ (BR Klassik „Tafel-Confect“, Torsten Preuß/ Alte Musik, 13.07.2014)

 


Werke von Horst Sakulowski in Saalfeld zu sehen

Sonderausstellung zum 75. Geburtstag des Künstlers zu sehen bis 27. Mai Im Stadtmuseum im Franziskanerkloster

Horst Sakulowski stammt aus Saalfeld und lebt in Weida. Während sein künstlerisches Schaffen über Grenzen hinweg und in die Welt hinaus drang, blieb er selbst seiner Heimat stets treu. Suchte man ein Beispiel für die den Thüringern nachgesagte Bodenständigkeit – Horst Sakulowski böte sich par excellence an. Familie, Freunde und Weggefährten, persönliche ebenso wie künstlerische Prägung verbinden ihn bis heute mit seiner Geburtsstadt Saalfeld und führen ihn immer wieder in sie zurück. Er trifft hier Menschen und er stellt hier aus, so aus Anlass „runder“ Geburtstagsjubiläen, und wählt dabei mit gutem Grund regelmäßig das Stadtmuseum als Ort seiner Präsentationen. Das Museum im ehemaligen Franziskanerkloster nämlich kann seit seiner Wiedereröffnung im Jahre 1999 als kulturelles Herz Saalfelds gelten, als lebendiges Gedächtnis von Stadt und Region. Nach 2003 zum 60. und 2013 zum 70. Geburtstag ist Horst Sakulowski anlässlich seines 75. Geburtstages nun zum dritten Male in unserem Hause zu Gast. Wir verstehen dies gleichsam als „Ritterschlag“, denn bekanntlich sind aller guten Dinge drei. Freuen wir uns auf den Künstler und sein Werk!

(Text: Dr. Dirk Henning, Direktor Stadtmuseum)


Abgründe der Seele

Doppelabend »Herzog Blaubarts Burg/ Pagliacci« an der Oper Leipzig

An der Oper Leipzig steht ein Doppelabend mit  »Herzog Blaubarts Burg« in der Regie von Philipp J. Neumann und einer szenischen Neueinstudierung von Anthony Pilavachis Inszenierung »Pagliacci« auf dem Spielplan. Die musikalische Leitung des Abends liegt in den Händen von Kapellmeister Christoph Gedschold. Die Titelpartie in Béla Bartóks abgründigem Psychodrama über den Frauenmörder Blaubart singt Tuomas Pursio; in der Rolle der Judith debütiert Karin Lovelius. Blaubarts Seelenwelt gleicht einer geheimnisvollen, finsteren Burg, die seine Braut Judith mit ihrer Liebe erwärmen und erhellen will. Doch sein Innerstes verbirgt er hinter sieben eisernen Türen. Ebenso opferbereit wie unnachgiebig trotzt Judith Blaubart einen Schlüssel nach dem anderen ab und dringt immer weiter in sein Unterbewusstsein vor – mit schrecklichen Folgen. Der Leipziger Regisseur und Bühnenbildner Philipp Neumann inszeniert diesen Einakter als fesselndes Psychogramm der Geschlechter. Bereits mit 15 Jahren führte er erstmalig Regie und begann Kurzfilme zu drehen. An der Musikalischen Komödie Leipzig zeichnete er für Inszenierung und Bühnenbild für »Alles im Wunderland« und »Der Mann im Mond« verantwortlich. In dieser Spielzeit führt er außerdem Regie bei der Neuproduktion »Das Geheimnis der schwarzen Spinne« (Premiere: 25. Mai 2018).

Kombiniert wird Bartóks einzige Oper mit Ruggero Leoncavallos veristischem Meisterwerk »Pagliacci« (»Der Bajazzo«) aus dem Jahr 1892, das in der Regie von Anthony Pilavachi bereits im Mai 2015 Premiere feierte und nun mit neuer Besetzung zurückkehrt. Der auf Zypern geborene Regisseur hat bisher über 80 Inszenierungen erfolgreich auf die Bühne gebracht und wurde in der letzten Spielzeit für seine Inszenierung von Charles Gounods »Der Rebell des Königs (Cinq-Mars)« an der Oper Leipzig gefeiert. »Pagliacci« erzählt die Geschichte des alternden Dorfkomödianten Canio (Zoran Todorovich), der von seiner jungen Frau Nedda (Eun Yee You) betrogen wird – sowohl im Theaterstück auf der Bühne als auch im wirklichen Leben. Ein verhängnisvolles Ineinander von Spiel und Realität setzt sich in Gang und nimmt auf offener Bühne ein tödliches Ende. »La commedia è finita« – die Komödie ist zu Ende ... Weder Canio noch Blaubart können der Katastrophe entrinnen: Die Beziehungskluft zwischen den Geschlechtern bleibt für sie unüberbrückbar, Einsamkeit ihr Schicksal.

21. April, 9. Juni 2018 (mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn)

Karten (39-78 €) sind an der Kasse im Opernhaus, unter Tel. 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail an service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de erhältlich.

Foto: Tom Schulze


Chemnitz: Marx im Museum

Am 5. Mai beteiligt sich das Industriemuseum Chemnitz an der Chemnitzer Museumsnacht. Unter dem Thema „Marx im Museum“ gestaltet das Industriemuseum von 18 bis 1 Uhr ein Programm anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx am 5. Mai. Technische Meisterleistungen aus Lebzeiten von Karl Marx bis heute sind in Vorführung erlebbar und Karl Marx hat seinen Besuch angekündigt. Ab 19 Uhr präsentiert Caroline Vongries in drei Teilen ihr aktuelles Buch „Jenny und Karl Marx. Liebe als Kapital“. Begleitet wird sie dabei von der Musikerin und Liedermacherin Josefin Rabehl an der Gitarre. „Die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen bringen“ wollen die Mitglieder des Trios QUIJOTE ab 21:30 Uhr mit Liedern und Texten von und über Karl Marx. Kinder und Jugendliche sind zu Mitmachangeboten „Auf die Spuren von Karl Marx“ eingeladen. Ab 18 Uhr können sie wie vor 200 Jahren mit Feder und Tinte schreiben, mit dem Künstler Ronald Münch Lesezeichen drucken oder mit Papier und Farbe das Karl-Marx-Denkmal in Miniatur gestalten. Für das kulinarische Angebot sorgen Gastronomen der Region.

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 13. Mai lädt das Industriemuseum Chemnitz  14 Uhr zu einer 2-stündige Museums- und Stadtführung „Strümpfe, Guss und Gasanstalt“ ein. Treffpunkt: Museumskasse Industriemuseum Chemnitz. Kosten: 5 € Museumseintritt + 8 € Führungsentgelt.

Vorschau: Am 1. Juni eröffnet das Industriemuseum Chemnitz anlässlich des 875jährigen Stadtjubiläums die Sonderausstellung „Das Herz von Chemnitz. 220 Jahre Industriekultur“.


Herbert Grönemeyer gibt Arena-Tour 2019 bekannt

Nach dem überwältigenden Erfolg seiner „Dauernd Jetzt“-Tour 2016 wird Herbert Grönemeyer mit seiner Band im nächsten Jahr wieder auf Tour gehen. Bislang sind 13 Auftritte des elffachen Echo-Preisträgers, dessen Studioalben seit 1984 allesamt die Spitze der deutschen Charts erreichten, in großen Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant. Das Auftaktkonzert findet am 5. März 2019 in der Sparkassen-Arena-Kiel statt.

(Foto: Ali Kepenek)

05. März 2019 Kiel – Sparkassen-Arena-Kiel
07. März 2019 Berlin – Mercedes-Benz Arena
08. März 2019 Bremen – ÖVB - Arena
10. März 2019 Halle Westfalen – Gerry Weber Stadion
11. März 2019 Leipzig – Arena
13. März 2019 Köln – LANXESS arena
16. März 2019 Stuttgart – Hanns-Martin-Schleyer-Halle
17. März 2019 Zürich – Hallenstadion
19. März 2019 München – Olympiahalle
22. März 2019 Wien – Wiener Stadthalle
24. März 2019 Hamburg – Barclaycard Arena
27. März 2019 Dortmund – Westfalenhalle
28. März 2019 Mannheim – SAP Arena


Auf in den Park!

11. Hofwiesenparkfest in Gera vom 28. April bis 1. Mai

Das 11. Hofwiesenparkfest, das Blumen- und Parkfest, gibt vom 28. April bis 1. Mai den Auftakt in die Parksaison 2018. Zur Freude der Geraer und Gäste werden im Park Tulpen, Narzissen und weitere Frühjahrsblumen in den schönsten Farben auf den Beeten erblühen. Musik, Tanz, Sport und Aktionen für die ganze Familie erwarten die Besucher. Dabei wird es folgende thematische Höhepunkte geben. Imposante Lichternacht mit Lichterschwimmen und einem Meer von Kerzen am Samstag. Familientag mit Spaß-Unterhaltung-Bewegung am Sonntag. Walpurgisnacht u.a mit großem Hexenfeuer am Montag. Ost-Party zum 1. Mai mit Musik, Mode und viel Spaß am Dienstag. Auf der Veolia-Bühne wird an allen vier Festtagen ein Programm mit Musik aller Couleur geboten. Auf der Musik-Bühne am Spieloval präsentieren sich neben Musikschulen und aufstrebenden jungen Bands auch die erfahrenen Musiker. Im Bereich der Park-Arena bietet die Genussmeile Gera mit internationalen Spezialitäten, Bühnenprogrammen und Angeboten für Kinder reichlich gute Unterhaltung. Das große Biergartenfest am Parkcafe bietet gemütliche Sitzplätze und ein musikalisches Programm für jeden Geschmack. Das Areal um das Spieloval verwandelt sich dank der aktiven Teilnahme vieler Geraer Vereine und Institutionen und durch originelle Großspielgeräte wieder in Geras größten Spielplatz. Hier gibt es all das, was großen und kleinen Kindern Spaß macht und Freude bereitet - Bungee-Trampolin, Hüpfburg und Kinderrutsche, Streichelzoo, Bastelstraßen und vieles mehr. Am Areal am Beachvolleyballfeld findet bereits zum dritten Mal die Geraer Sport-Arena zum Hofwiesenparkfest statt. Die zahlreichen und vielfältigen Angebote der Geraer Sportvereine präsentieren sich damit auf einer eigenen Eventfläche. Damit ist auch aus sportlicher Sicht für viel Abwechslung gesorgt. Selbst ein mittelalterliches Ritterlager schlägt im Park seine Zelte auf und lädt ein zum Bogenschießen, Kinder-Schwertkampfarena und zu Schaukämpfen. Am Samstagabend wird dann der Park wieder im schönsten Licht erstrahlen, wenn der Buga-Förderverein mehrere Tausend Teelichter, ausgelegt in den schönsten Motiven auf den Wiesen, anzündet. Zur Dämmerung werden dann 2018 Lichter die Elster flussabwärts schwimmen.

Für die gastronomische Versorgung sorgen mehrere Händler mit Gebratenem, Gebackenem und weiteren leckeren Offerten. Zusätzlich zum Angebot im Park findet das Frühjahrsvolksfest der Schausteller auf dem Festplatz in der Parkstraße statt. Aus diesem Grund stehen allerdings in der Nähe der Parks nur sehr beschränkt Parkplätze zur Verfügung. Am einfachsten und bequemsten erreichen die Besucher das Gelände mit der Stadtbahnlinie 1 der Geraer Verkehrsbetriebe. Für das vielfältige Programm wird am Samstag und Montag ein Eintritt von 4 Euro und am Sonntag und Dienstag von drei Euro erhoben. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr haben freien Eintritt.

Der Flyer mit dem kompletten Programm liegt ab Anfang April u.a. in der Gera-Information aus. Informationen auch unter www.gera.de und www.veranstaltungen-in-gera.de

 Öffnungszeiten zum Fest: Sa. 14 - 01 Uhr, So: 14 - 22 Uhr, Mo 14 - 24 Uhr, Mo. 11 - 18 Uhr, Ort: Hofwiesenpark Gera

Anreise 5 Minuten Fußweg von Straßenbahnhaltestelle Küchengarten, Stadtbahnlinie 1


Panorama Museum zeigt Malerei des kroatischen Künstlers Vasilije Jordan

Das Panorama Museum Bad Frankenhausen zeigt die Ausstellung „JORDAN. Der Weg auf beiden Seiten“. Die Exposition ist ein internationales Kooperationsprojekt des Panorama Museums mit der Moderna galerija, dem Nationalmuseum der bildenden Künste Kroatiens in Zagreb, und präsentiert das bis jetzt in Deutschland weitgehendunbekannte Werk des kroatischen Künstlers Vasilije Jordan, der seit 1978 an der Kunstakademie in Zagreb als Professor Malerei lehrte und sich durch Ausstellungen vor allem in Belgien, Frankreich und Italien international schon früh einen Namen machte. In einer Überblicksschau werden nun im Panorama Museum63 Gemälde und 30 Arbeiten in Mischtechnik auf Papier aus mehr als fünf Schaffensjahrzehnten vorgestellt.

Vasilije Jordan, 1934 in Zagreb geboren, gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler seines Heimatlandes und dies obwohl oder vielleicht gerade weil er über Jahrzehnte trotz aller offizieller Kontroversen um die künstlerische Ausrichtung innerhalb Kroatiensunbeirrt seinen eigenen Weg ging. Fußend auf den Prinzipien der klassischen mitteleuropäischen Tradition und einzig geleitet von „erlebten Erfahrungen“ (Vasilije Jordan) schöpft er Bildwelten, die aus der Zeit gefallen sind. Auch räumliche Koordinaten sind vakant und verbieten somit jeden Anhaltspunkt zum Realen. Jordans Landschaften sind melancholische Innenansichten voller Nostalgie, die vor dem Horizont einer endlos gedehnten Zeit Ansichten von Traumerlebnissen offenbaren, die voller Poesie sind. In sich geschlossene Szenarien, in gedämpften, dunklen Tönen ausgeführt, lassen flüchtig skizziertehelle Gestalten aufblitzen. Wie hingehaucht mit lasierender Leichtigkeit schweben diese vor dem Hintergrund und suggerieren Projektionen des Geistes, der Phantasie zu sein. Ohne Wiederholungen zu generieren, bedient sich Jordan seit den 1960er Jahren immer gleicher Motive und Sujets: Einsamkeit, Abschied, Genealogie, Kindheit, Mutterschaft, Wohnstätte, Musikanten –das menschliche Sein, die Vergänglichkeit der Zeit, rurale und sakrale Themen.Doch nichts davon entspringt der Erinnerung des Malers, ist Wiedergegebenes von Gesehenem oder Erlebtem, alles ist surreal oder irreal, wie Jordan selbst betonte. Die Quelleseines Schaffens beruht auf der Einsicht in das eigene Innere seiner Kindheit. So bekennt er frühzeitig: „Das Leben ist für mich ein Rätsel. Ich versuche, dieses Rätsel mittels meiner Malerei zu lösen.“ Und weiter: „Indem ich male, löse ich dieses Rätsel nur für mich … Indem ich male, erneuere ich mich, erleichtere ich mich, versuche ich, mich von meiner Nostalgie für die fernen Geschichten der verlorenen Kindheit zu heilen.“ Seine metaphysische Bildwelt, die malerischen Erzählungen gleicht, und ausgeführt ist in einer tonalen Hell-Dunkel-Malerei mit altmeisterlicher Pinseltechnik, lässt den Betrachter in eine Zeit entfliehen, die entschleunigend, ja teilweise sogar meditativ wirkt. Es ist eine Reiseauch in unser Innerstes, die durch Träume, Visionen und Wünsche gesteuert wird und die unsdie geistige Freiheit des Augenblicks gewährt.

Text: Silke Krage, Leiterin Museumsmanagement/Fachwissenschaft

Abbildung: Wohnstätte, 1995, Öl auf Leinwand; 40 x 50 cm, Privatsammlung, Zagreb / Foto: Goran Vranic

 


Pilgerreise des Menschen

Neuinszenierung von Wagners „Tannhäuser“ im DNT Weimar

Richard Wagners romantische Oper „Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf Wartburg“ beruht auf original thüringischen Sagen. Die Heilige Elisabeth lebte auf der Wartburg, wo auch der legendäre Sängerwettstreit mit Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach stattgefunden haben soll. Und im Hörselberg nahe Eisenach liegt die berüchtigte Venusgrotte - eine Art mythisches Bordell, in das sich der Legende nach die Liebesgöttin zurückzog, um dort einige Ritter zu verführen.  Wagner hat daraus eine ganz eigene Geschichte zusammengebaut. Den Sänger Tannhäuser zieht es weg aus der sinnlichen-verführerischen Welt der Venus. Er will wieder hinaus in die Freiheit, um Abenteuer zu erleben. So kehrt er zurück an den Hof der Wartburg, wo Elisabeth auf ihn gewartet hat. Die Nichte des Landgrafen hofft, dass er den Sängerwettstreit gewinnt, der darüber entscheidet, wer sie zur Frau bekommt. Doch Tannhäuser wird von der edlen Gesellschaft beinahe gelyncht, als er in seinem Lied gesteht, dass er in den Armen der heidnischen Venus die Liebe kennen gelernt hat. Auch die verordnete Pilgerfahrt nach Rom bringt ihm keine Erlösung von dieser sündigen Erfahrung…

Auf höherer Ebene ist Wagners Oper die Geschichte eines Mannes, der zwischen der naturhaften, fleischlichen Liebe zur Venus und der hohen, reinen Liebe zu Elisabeth zerrissen wird. Regisseur Maximilian von Mayenburg erzählt in seiner Neuinszenierung am DNT Weimar Tannhäusers Konflikt als den Versuch, das Triebhafte, Urtümliche des Lebens mit den Errungenschaften der disziplinierenden Zivilisation zu vereinen. Er zeigt die Pilgerreise des Menschen: Von der Geburt als naturhaftem Vorgang über die brüchige Zivilisiertheit am Hofe Elisabeths bis hin zur resignierten Rückkehr in den Schoß der Venus.  Nach den „Meistersingern“ wird Generalmusikdirektor Kirill Karabits mit dieser großen Choroper, die mit liedhaften Arien, großartiger Orchestermusik und spannungsreichen Szenen zu beeindrucken weiß, seine zweite Wagner-Interpretation in Weimar vorstellen.

12. und 26. Mai, 23. Juni, jeweils 17 Uhr // 10. Juni, 16 Uhr

Foto: Candy Welz

 


Jazzfrühling in Nordhausen

Tolle Konzerte bis 26. Mai

Seit nunmehr 20 Jahren veranstaltet der Jazzclub Nordhausen den Jazzfrühling. Zum Jubiläum wurde ein wirklich abwechslungsreiches und hochwertiges Programm zusammengestellt. Man darf sich auf Jazz, Sitarpunk, Funk, Afro-Punk und Zappamusik freuen. Lammel, Lauer, Bornstein sind nach einem furiosen Auftritt zum JazzRabazz vor zwei Jahren wieder in der Rolandsstadt. Am 20. April kommt die Funk-Sensation aus Frankreich nach Deutschland und damit auch nach Nordhausen. SHOB spielen in der Cyriaci Kapelle ProgRock/Funk der Extraklasse. Mit satten Basslines und funkig treibendem Groove hat sich der französische Musiker Shob,  nicht nur in seiner Heimat eine solide Fanbase erspielt. Längst ist der Ausnahmebassist auch über die Grenzen seines Landes hinaus bekannt. Die Grandmothers of Invention besuchen Nordhausen auf ihrer Farewell-Tour durch Europa am 28. April.  Mit Bunk Gardner, Don Preston und Ed Mann kommen absolute Urgesteine der Zappamusik in die Herzschlag Kirche (Altendorfer Kirche). Am Schlagzeug sitzt Christopher Garcia. Der Abschluss des 20. Jazzfrühlings wird am 26. Mai mit "Jazz im Zelt" gefeiert.
Einlass ist jeweils 19 Uhr und Konzertbeginn 20 Uhr. Karten zu allen Konzerten können unter  Tel. (0 36 31) 97 31 72 oder email: zappa1959@aol.com vorbestellt werden. Auch kann man sie im Büro Kranichstraße 8 in Nordhausen käuflich erwerben.

Alle Veranstaltungen immer aktuell auf www.jazzclub-nordhausen.de

Foto: Grandmothers of Invention


Leipziger Vokalmusikrausch

19. Internationales Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig 4. – 12. Mai 2018

Von Falk Mittenentzwei    Das Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig ist eine Institution in Sachen A-cappella-Gesang und zeigt vor allem, wie vielfältig a cappella gemachte Musik kann. Auch in seiner 19. Ausgabe spannt das Festival einen großen Bogen: Die künstlerischen Leiter vom Ensemble amarcord (FOTO) haben für die zehn Konzerte vom 4. bis 12. Mai Künstler aus drei Kontinenten und ganz verschiedenen stilistischen Ecken eingeladen. Zu den Highlights des Programms gehört ein Jubiläumskonzert der legendären britischen King’s Singers, die 2018 ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Die Gruppe Ndima wiederum zeigt ganz selten zu hörende polyphone Musik aus Zentralafrika. Für Renaissance-Liebhaber bieten die US-Amerikaner von New York Polyphony ein spannendes Programm, in Sachen A-cappella-Pop und Humor sorgen Vocal Six aus Schweden und die Schweizer Truppe Bliss für beste Unterhaltung. Und auch die Octavians aus Jena sind bei „a cappella“ zu erleben: Das acht Sänger starke Ensemble hatte im vergangen Jahr die beste Platzierung beim Internationalen A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig erreicht und den Publikumspreis gewonnen. Nun gibt die Gruppe ein Preisträgerkonzert mit einem Querschnitt ihres Repertoires. Neben Stücken aus ihrem Projekt um Minnesänger Heinrich von Meißen sind Kompositionen von Josquin Desprez und Brahms ebenso zu hören wie Simon & Garfunkel oder Billy Joel. Der ins Festival integrierte Wettbewerb bietet auch 2018 jede Menge „Weiterbildung“ in Sachen Vokalmusik: Vom 9. bis 12. Mai werden hier acht Nachwuchsgruppen aus aller Welt um einen Award, verschiedene Preisgelder und das Feedback einer internationalen Jury um den ehemaligen King’s Singer Simon Carrington wetteifern. Die Teilnehmer kommen unter anderem aus der Schweiz, Ungarn, Uganda und der Ukraine. Im A CAPPELLA Workshop kann man den jungen Gruppen dann beim Arbeiten über die Schulter schauen und sie abseits der Wettbewerbsaustragung auch im A CAPPELLA Wettbewerb SHOWCASE erleben. Darüber hinaus gehören auch Konzerteinführungen, Vorträge und Workshops zum guten Ton bei „a cappella“. Dieses Jahr gibt es ein Workshop mit Juan Garcia (aktuell Professor für Chor- und Ensembleleitung an der HfM „Franz Liszt“ Weimar) sowie Vorträge über die Geschichte Leipziger Vokalgruppen im 20. Jahrhundert und die Stimme im gesellschaftlichen Kontext. Mit all diesen Facetten lotet das Festival die Welt der Vokalmusik einmal mehr in Tiefe und Breite aus und macht Leipzig im Mai damit zum Marktplatz großer Gesangskunst.

www.a-cappella-festival.de

www.facebook.com/acappellafestivalleipzig

Foto: Nick Begbie


Die kleine Meerjungfrau

Das Kinder- und Jugendballett tanzt im Mai in Gera

Nach gefeierten Vorstellungen in Altenburg kommt das Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen mit seiner Inszenierung „Die kleine Meerjungfrau“ im Mai nach Gera. Am 26. Mai um 16 Uhr erlebt das Ballett seine Geraer Premiere im Großen Haus und am 27. Mai um 14.30 Uhr gleich die 2. Aufführung.
Claudia Kupsch und Dagmar Stollberg haben für ihr Kinder- und Jugendballett eine Choreografie nach dem Märchen von Hans Christian Andersen geschaffen und dazu auf Musik von Edvard Grieg, Jean-Philippe Rameau, Jean Sibelius, Camille Saint-Saëns und Robert Schumann zurückgegriffen. Wie schon bei der Dornröschen-Produktion ist Hilke Förster für Bühne und Kostüme verantwortlich. Der ehemalige Tänzer Thomas Schneider ist als Triton und Vater der kleinen Meerjungfrauen mit von der Partie. Freuen Sie sich auf das etwa 170 junge Tänzerinnen und Tänzer zählende Ensemble!

„Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie die Blätter der schönsten Kornblume und so klar wie das reinste Glas ...“ Mit diesen Worten beginnt eines der zauberhaftesten Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Die kleine Meerjungfrau feiert ihren 15. Geburtstag und darf endlich sehen, was sich über der Meeresoberfläche, jenseits  des Reiches ihres Vaters befindet. Sie träumt davon, wie ein Mensch zu sein und auf zwei Beinen zu tanzen. Bei ihrem Ausflug an die Meeresoberfläche verliebt sie sich in einen Prinzen, den sie vor dem Ertrinken rettet. Von nun an lässt sie der Wunsch nicht mehr los, in der Menschenwelt ihr Glück zu finden. Und so macht sie sich auf den Weg zur Meerhexe. Andersens Märchen stellt der kleinen Meerjungfrau und uns grundlegende Fragen: Wie wollen wir leben und um welchen Preis? Wo finden wir unser Glück?

Karten: Telefon 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de

Foto: Sabina Sabovic


Vom Auerhahn zur Schwanendose

Kuriositäten der Tischkultur im im GoetheStadtMuseum Ilmenau zu sehen / 29. April bis 14. Oktober 2018

Begeben Sie sich auf eine einmalige Entdeckungsreise und erkunden Sie 13 Museen in fünf Orten, und das ganz bequem mit zwei historischen Bussen. Im Stundentakt eröffnet sich Ihnen von 10 bis 17 Uhr eine Welt voller Entdeckungen aus unterschiedlichen Themen: Tischkultur mit Porzellan und Glas, Masken und historische Stätten, Sport und Kunst – selbst Goethe und Corona Schröter werden es sich nicht nehmen lassen, Sie zum Internationalen Museumstag 2018 zu begrüßen. Zahlreiche Angebote zum Mitmachen lassen diesen Tag vor allem für Kinder einmalig werden. Live-Vorführungen von Filmen und Handwerkskunst werden Sie begeistern. Schon die Fahrten mit zwei historischen Bussen sind ein ganz besonderes Erlebnis. Sie werden Mühe haben, sich für Ihre Lieblingsstationen zu entscheiden. In allen 13 Museen und Einrichtungen in Gehren, Langewiesen, Ilmenau, Manebach und Stützerbach freuen sich engagierte Vereinsmitglieder, Museums- und Hausleiter sowie viele freiwillige Helfer auf Ihren Besuch!

Das Ticket kostet 10 Euro. Freitickets erhalten alle unter 18 Jahre und alle Sozialpass-Inhaber. Mit Ihrem Museumstag-Ticket genießen Sie bei allen Partnern freien Eintritt und freie Fahrt in beiden Bussen.

Abbildung: Pastetendose in Form eines Mopses, Fayence, Erfurt, 1750-1770 Thüringer Museum Eisenach / Foto: Ralf-Michael Kunze, Thüringer Museum Eisenach 


Mühlhäuser Musiktage

„Kathedralklänge“ Sonntag, 6. Mai, 17 Uhr, Mühlhausen, Kirche St. Marien

Für das Eröffnungskonzert der Jubiläumssaison der prestigeträchtigen Mühlhäuser Marienkonzerte konnte die Stadt Mühlhausen den Philharmonischen Chor Dresden gewinnen – jener Konzertchor, der 1967 von der Dirigentenlegende Kurt Masur gegründet wurde. Im Mittelpunkt dieses stimmungsvollen Konzertnachmittags steht das Oratorium „De profundis“ für Solisten, Chor und Orgel von dem französischen Komponisten Marcel Dupré. Auch Marcel Dupré hatte sich der kriegsverherrlichenden Stimmung nicht entziehen können, die zu Beginn des 1. Weltkrieges in ganz Europa vorherrschte. Doch angesichts der Grausamkeit des Krieges wich seine anfängliche Hoffnung schon bald der Verzweiflung. Unter dem Eindruck der verheerenden Schlacht von Verdun schrieb er 1916 das Oratorium „De profundis“ und widmete es den für Frankreich gefallenen Soldaten. Als Grundlage wählte Dupré den 130. Psalm („Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir“), dessen Text Vergebung und Erlösung erbittet. - Der sinfonisch behandelten Orgel kommt in der Komposition eine so bedeutende Rolle zu, dass auch die Fassung ohne Orchester von großer Wirkung ist. Die Sauerorgel der Marienkirche, das größte erhaltene Instrument aus dem 19. Jahrhundert in Thüringen, ist für die spätromantische Musik Duprés geradezu prädestiniert und seine Musik wird durch die Kathedralakustik der Marienkirche in Klang und Raum perfektioniert. Als Gesangssolisten konnte die Sopranistin Eva Zalenga (Staatsoperette Dresden und Deutschlandstipendiatin der Talentschmiede Dresden e.V. ), der Leipziger Tenor und ehemalige Thomaner Christoph Pfaller (Solopartien in Leipziger Thomaskirche, Gewandhaus und im Ausland) und der mit dem Ehrentitel „Kammersänger“ ausgezeichnete Andreas Scheibner (New York Philharmonic, Opernhäuser in Paris, Wien, Rom, Tel Aviv…) gewonnen werden. Dirigent ist der Chordirektor des Philharmonischen Chores Dresden, Prof. Gunter Berger. Den Orgelpart übernimmt der künstlerische Leiter der Mühlhäuser Marienkonzerte, Stadtorganist Denny Ph. Wilke.

Karten: VVK  Ticket-Shop Thüringen und  Tourist Information Mühlhausen, Tel: 03601 404770

Weitere Tipps:

Fr | 20.04. | 20 Uhr | Kilianikirche (3K)

„Le Dessert – Die Nach(t)speise, Liebeslieder und erotische Literatur

Ute Loeck (Leipziger Pfeffermühle) und Wolfgang Kaiser (FOTO) haben in ihrem Programm Texte aus über zweitausend Jahren Literaturgeschichte und eine Geschichte über zwei Menschen, die ihren letzten Lebensabschnitt tatkräftig und voller Humor angehen. Sie lesen, singen und spielen Klassisches und Gegenwärtiges von Liebe, Erotik, Einsamkeit, Paarungswonnen, Kälte und Wärme, Nähe und Zärtlichkeit – ernst und heiter, deftig und zart, wie das Leben eben so spielt.

Fr | 27.04. | 19.30 Uhr | Stadtbibliothek

Grammophon-Lesung mit Jo van Nelsen: „Kleiner Mann was nun“ (nach Hans Fallada)

Jo van Nelsen präsentiert in seiner Grammophon-Lesung die schönsten Passagen der Urfassung des Fallada-Romans, garniert mit Musik der 20er und 30er Jahre, von Original-Schellackplatten, gespielt vom roten Koffergrammophon. Dazu gibt es spannende zeitgenössische Fotos auf der Leinwand, die die Zeitreise perfekt machen.

Do | 03.05. | 19.30 Uhr | Stadtbibliothek

Der singende Mann - Neue Lieder von und mit Wolfang Rieck

Wolfgang Rieck bevorzugt in seinem abendfüllenden Konzertprogramm Lieder, die aus poetischen eigenen Texten und auch von Theodor Kramer und Joachim Ringelnatz entstanden sind. Daneben hat die plattdeutsche Sprache mit all ihren Vorzügen der Sanglichkeit und des Humors einen wichtigen Platz. Rieck begleitet sich in seinen Konzerten mit einer breiten Palette von Instrumenten.

www.mhl-kultur.de


Galakonzerte mit Charme und Humor

Katrin Weber und die Vogtland Philharmonie

Für ihre Vielseitigkeit und die entsprechend breitgefächerte Konzertpalettezwischen Klassik und modernstenCross-Over-Events ist die Vogtland Philharmonie weit über die Grenzen ihrer Heimatregion hinaus bekannt. Mit durchschnittlich 150 Konzerten pro Saison füllt sie kleine Konzertsäle ebenso wie riesige Festivalgelände und ist dabei auch mit großen Solisten zu erleben. Als ganz besondere Höhepunkte präsentiert das vogtländische Orchester in diesem Jahr gleich neun Galakonzertemiteinerder wohl bekanntesten deutschen Divas der Unterhaltungsbranche, Katrin Weber. Die gebürtige Plauenerin sprang nach ihrem Gesangsstudium rasch in die erste Reihe der großen Musical-Interpretinnen. Bisher sang und spielte sie u.a. achtzehn Haupt- und Titelrollen, war weibliche Hauptdarstellerin der Uraufführung des Musicals „Jack the Ripper“ von Filmkomponist Günther Fischer. Heute stellt die Sängerin, Schauspielerin, Musicaldarstellerin, Kabarettistin und Moderatorin ihre Vielseitigkeit in Auftritten in ganz Europa unter Beweis und zählt zu den beliebtesten Fernsehkünstlerinnen Deutschlands. Zu den Galakonzerten mit der Vogtland Philharmonie präsentiert sie unter Leitung von GMD Stefan Fraas eine bunte und unterhaltsame Mischung von Erfolgspartien, die mit gewohntem Augenzwinkern nicht immer ganz dem Originaltext folgen und einen Abend voller Charme, Humor und Gefühlversprechen.

Katrin Weber und die Vogtland Philharmonie: 21. April, Stadttheater Glauchau // 22. April, Wisentahalle Schleiz // 3. Juni, Parktheater Plauen // 16. September, Kaisersaal Erfurt // 19. Oktober, Gewandhaus zu Leipzig

Information zum Ticketerwerb erhalten Sie unter 03765 13470 oderunter www.vogtland-philharmonie.de/galakonzerte

Foto: Pressefoto


Helden, Träumer, Vagabunden

Bei den Karl-May-Festtagen Radebeul erwacht der Wilde Westen zum Leben

Vom 11. bis 13. Mai verwandelt sich der Radebeuler Lößnitzgrund in eine abenteuerliche und faszinierende Welt, wie aus Karl Mays Büchern entsprungen. Bei den 27. Karl-May-Festtagen tauchen die Besucher in die Zeit des Wilden Westens ein und erleben beeindruckende Einblicke in fremde Kulturen.
Mit dem Motto „Helden, Träumer, Vagabunden“ stehen in diesem Jahr nicht nur die unvergessenen Figuren aus Karl Mays Geschichten im Mittelpunkt der Festtage, sondern auch all jene Helden und Halunken, die Mays Welt jährlich bei den Karl-May-Festtage leben verleihen. Ihnen allen begegnet man auf dem Festgelände und mit ein bisschen Fantasie wird man selbst ein Teil all der unverwechselbaren Helden, Träumer und Vagabunden.
Gäste verschiedenster indianischer Stämme präsentieren den kulturellen Reichtum ihrer Völker. Häuptlinge und Tänzer der Oneida Indian Nation zeigen traditionelle Tänze ihres Stammes und erzählen Geschichten, die seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben werden. Ed E. Bryant von den Tsimshian aus Kanada gibt mit Trommelklängen, Tänzen und Gesang einen Einblick in die Riten der First Nations. Die Le-La-La Dancers der Kwakwaka’wakw Nation aus Kanada lassen die Besucher mit Tänzen und Musik an ihrer Kultur teilhaben. Mit beeindruckenden Masken und schmückenden Kopfbedeckungen erwecken sie die Legenden ihrer Vorfahren zu neuem Leben. Gegenwärtige Probleme und alltägliche Herausforderungen der amerikanischen Ureinwohner sind Themen bei den Indianischen Filmnächten am Freitag und Samstag. Mit sanften Rocksongs und mitreißenden Gitarrenklängen berichten die beiden Musiker Rob Faries und Michael Archibald von ihrer Jugend und dem Leben in den abgelegenen indianischen Gemeinden Kanadas.
Neben Amerika führten Karl Mays Fantasiereisen auch in den Orient. So begrüßt der Schriftsteller persönlich auf dem Geschichtenbasar Gäste aus dem Nahen Osten und vom Balkan. Gemeinsam mit den Besuchern tanzen sie fröhliche Tänze und entführen mit Märchen und Geschichten in eine Welt wie aus Tausendundeine Nacht.
Wild und ausgelassen geht es in Westerncamps zu. Raubeinige Cowboys liefern sich Raufereien, Colts werden gezogen und im Saloon wird bis in die Nacht hinein gefeiert und getanzt. In der Westernstadt Little Tombstone treiben die Ganoven Big Eddy und Locci ihr Unwesen. Selbst die Gitterdes Gefängnisses halten die beiden nicht von ihren Schandtaten ab. Besondere Vorsicht ist bei Fahrten mit dem Santa-Fe-Express geboten. Gesetzeslose lauern im Hinterhalt und versuchen, den Zug zu überfallen.
Abenteuerlust treibt alle kleinen Entdecker in den Lößnitzgrund. Im Lößnitz River können sie nach verborgenen Goldvorkommen schürfen und an Seilen durch urige Wälder klettern. Vom Eselrücken aus erkunden sie das Gelände und bei Westernspielen und Bogenschieß-Übungen werden sie zu echten Westmännern ausgebildet.
Musikalisch steht das Wochenende ganz im Zeichen der Country- und Folk-Musik. Den Auftakt geben zur Freiberger Country Nacht Danny June Smith & Band. Voller Energie und guter Laune stimmt die „Beste Countrysängerin 2017“ mit röhrigen Rocknummern, hauchzarten Balladen und Country-Oldies auf das Festwochenende ein. Modern Earl bringen am Samstag und Sonntag mit rauchigem Gesang und mächtigem Gitarrensound die amerikanischen Südstaaten nach Radebeul. Eine energiegeladene Bühnenshow garantiert auch die LenneBrothers Band. Mit einer Mischung aus Rock `n` Roll, Country, Blues und Spielarten der Roots Music locken sie nicht nur leidenschaftliche Line Dancer auf die Tanzfläche.
Höhepunkt der Festtage ist die große Sternreiterparade am Sonntag. Hunderte Reiter aus ganz Deutschland ziehen hoch zu Ross über die Meißner Straße auf das Festgelände. Dabei wird der Reiter, der auf seinem Ritt nach Radebeul die weiteste Strecke zurückgelegt hat, mit einer indianischen Friedenspfeife ausgezeichnet.
Mehr Infos & Tickets:
www.karl-may-fest.de
www.facebook.com/karlmayfesttage


Lämmermarkt und Morristanzfest

Denkmalschmiede Höfen lädt ein: Markt, Musik & Morristanz – Kunst, Klezmer & Klamauk, dazu Gezapftes, Gebratenes und Gesponnenes...

Am 1. Mai lädt die Denkmalschmiede Höfgen von 11 bis 19 Uhr zum traditionsreichen „Lämmermarkt und Morristanzfest“ nach Kaditzsch ein. Das Frühlingsspektakel lockt alljährlich tausende Besucher mit Musik von Folk bis Jazz, Markt und Megapicknick auf die blühenden Streuobstwiesen nach Kaditzsch.  Den diesjährigen musikalischen Höhepunkt bildet das Konzert mit ApparUfftschik gleich zu Beginn ab 11 Uhr. Zwei jahrzehntealte preisgekrönte Urgesteine der Berliner Weltmusikszene APPARATSCHIK und  Schnaftl Ufftschik  fusionieren zu einem energiegeladenen Soundgespann, das mit seinen atemberaubenden Weltreisegeschichten für die perfekte Feierlaune sorgt.  Ein erster Mai ohne die Lose Skiffle Gemeinschaft, wäre wie ein Lämmermarkt ohne Schafe – das meint jedenfalls die Fangemeinde, die schneller wächst als Kaditzscher Maiblumen. So füllt sich schnell die Schöpsenbühne und die Schafweide mit den Gauklern von Raduga, die beim Schäferstündchen ihre „Schafe im Anzug“ weiden. Auch die leisen Töne sind gefragt, um das Gras wachsen zu hören, was tatsächlich funktioniert, wenn die Musiker von Podka ihre Zuhörer mit lieblichen Weisen aus aller Welt gefangen nehmen oder das Duo Heidi- und Uwe Steger am Akkordeon den Soundtrack für den Tag abliefern. Auch ohne Morristanz wäre das Fest nicht rund. Darum dreht sich Leipzig Morris im Kreis und verjagt den Winter mit Stock und Schelle wirbelnd. Der Traditionstanz aus dem Süden Englands ist ein Fruchtbarkeitsritual, bei dem die kostümierten Tänzer von Knopfakkordeon, Geige und Waldzither begleitet werden. Der Handel blüht im Obstgarten, wo die agile Schar der Markttreibenden phantasievolle Mode, exotische Keramik, Pflanzen, Schmuck und erlesenen Trödel feilbieten. Manche rare Spezialität  wird rasch verzehrt, kaum dass sie den Ladentisch verlassen hat. Edle Tropfen fließen in Strömen und duftende Brätereien sorgen für die nötige Stärkung.  Besonderen Spaß bietet der Tag Kindern jeden Alters, die sich beim Schmied verdingen, beim Bogenschießen oder im Bastelzelt erfolgreich verkrümeln können.

Änderungen vorbehalten!

Karten unter www.hoefgen.de (zum günstigen Vorverkaufspreis) und an der Tageskasse

 


Overton Window

Medienkunst-Ausstellung in der Häselburg Gera vom 21. April bis 9. Mai 2018

Unter dem Titel „Overton Window“ präsentieren zwanzig Studierende unter der Leitung von Prof. Peggy Buth, Prof. Christin Lahr und Stefan Riebel zwischen dem 21. April und 9. Mai Arbeiten in der Neuen Galerie für zeitgenössische Kunst sowie im öffentlichen Raum Geras. Der Ausstellungstitel „Overton Window“ bezieht sich auf eine politische Methode, die darauf abzielt, das annehmbar zu machen, was zuvor undenkbar schien.  Wer sich innerhalb der Grauzone des gesellschaftlich Akzeptierten bewegt, ohne offensiv aus dieser auszubrechen, könne schrittweise die Grenzen der öffentlichen Meinung verschieben. „Auch wir sind in einer Grauzone“, sagt Stefan Riebel. „Wir arbeiten mit bestehenden Strukturen, mit den in Gera vorgefundenen Materialien und Realitäten.“ Indem sich die jungen Künstler mit den Strukturen Geras auseinandersetzen, sich in diese einfügen und von dort aus agieren, wollen sie Neues schaffen und die Gesellschaft ein Stück weit verändern.

Installationen sind nicht nur in der Galerie für zeitgenössische Kunst in der Häselburg zu sehen, sondern unter anderem auch auf dem Marktplatz, vor dem Stadtmuseum, der freien Fläche vor dem KuK und auf der Fußgängerbrücke in Lusan geplant. Im Rahmen eines Aktionstages am 21.04.2018 werden zudem weitere Aktionen stattfinden.  Die Studierenden fordern Interessierte dazu auf, Kunst nicht nur inmitten der Stadt zu entdecken und dabei neu über diese nachzudenken, sondern sich mit den bestehenden Strukturen auseinanderzusetzen. Kunst kann dabei neue Perspektiven eröffnen. Konkrete Termine sowie weiterführende Informationen werden im Vorfeld unter www.haeselburg.org veröffentlicht. Die KiM Kultur in Mitteldeutschland gGmbH präsentiert mit „Overton Window“ die zweite Ausstellung in der 2017 eröffneten Neuen Galerie für zeitgenössische Kunst der Häselburg und eröffnet damit offiziell das Ausstellungsprogramm 2018. 

Neue Galerie für zeitgenössische Kunst, Häselburg (Burgstraße 12) 07548 Gera

Vernissage: 20.04.2018, 19.30 Uhr / Ausstellung: 21.04.-09.05.2018, Di-Fr 12 bis 16 Uhr

www.haeselburg.org

 

 

 


Duo-Konzert: Falk Zenker und Nora Thiele

1. Juni, 20 Uhr, Weimar, Mon Ami, Open Air

Nora Thiele und Falk Zenker sind musikalische Zwillinge. Ihr unfasslich symbiotisches Spiel webt uns traumwandlerisch ein, entrückt das Irdische ins Schwerelose, während wir reisen. Ablegen vom Steg. Und den selbstverständlichen Blick in einen verstehenden wandeln. Die musikalischen Bögen zwischen Mittelalter und Jazz, Klassik und Flamenco sind wunderbar. Aus der Zeit gefallen. Sagenhaft. Spannend. Und entspannend. Virtuos. Und von einer Sensibilität. Die diese musikalische Wahlverwandtschaft als Glücksfall definiert. (Marschel Schöne)

Das ist Gänsehaut pur entfuhr es einem Zuhörer und gerade auch die Interpretationen der ältesten bisher in der Musikwelt notierten Stücke Estampies Royales, u.a. auch mit einem von frenetischem Jubel begleiteten Percussion-Solo von Nora Thiele, wurden mit stürmischem Applaus bedacht.“ (Siegener Zeitung 14.09.2013) „Was die beiden Musiker vom ersten Ton an mit sicherem Griff in die Saiten, dem virtuosen und ach so sanften Fingerspiel auf Trommeln, Becken und all den anderen Klanggerätschaften zelebrieren, kommt einer sich selbst verzaubernder Magie sehr nahe.“ (Thüringer Allgemeine 24.06.14) „Das Spiel zwischen Gitarre und Perkussion ist wie ein Dialog. Mal mischen sich die Trommeln in das Gitarrenspiel ein, mal unterstreicht die Gitarre das virtuose Rhythmusspiel von Nora Thiele.“ (Märkische Zeitung 06.04.2014)

www.norathiele.de


Canned Heat 50th Anniversary Tour 2018

4. August 2018, 20 Uhr, Chemnitz, Wasserschloss Klaffenbach

Rockmusik, wie sie sich zur Pionierzeit ab Ende der 1960er etabliert hat, liegt aktuell wieder am Puls der Zeit, denn Gutes wird einfach nicht alt, und genau das trifft auch auf Canned Heat zu, die 2015 sage und schreibe ein halbes Jahrhundert alt wurden. 2018 gehen die Woodstock-Heroen einmal mehr auf Tournee, um ihre zahlreichen alten und neu hinzugekommen Fans zu begeistern. Am 04. August sind sie im Wasserschloss Klaffenbach zu Gast!

Was die immer noch ultimative Blues-Boogie-Band auszeichnet, ist ihr glaubwürdiger Umgang mit dem Spirit of ‘68, dessen Maximen Liebe und Frieden sie hingebungsvoll hochhalten, ohne albern zu wirken, zumal sie ihr Publikum weiterhin mit den Ohren schlackern lassen. Der kraftvolle Sound, den Ur-Schlagzeuger Fito de la Parra und seine junggebliebene Truppe hochkochen, ist nach wie vor heiß genug, um jedem emporgekommenen Newcomer Respekt abzutrotzen, denn wo andere altgediente Combos als Ersatzteillager ins Rennen gehen, bestehen Heat im Kern weiterhin aus den gleichen Musikern, die während der Hochphase des klassischen Rock für Furore sorgten. Wenn sie also am 4. August 2018 im Wasserschloss Klaffenbach wieder auf die Bretter steigen, wird man zeitlose Hits wie ‘On The Road Again’, ‘Pretty Thing’ oder ‘Time Was’ praktisch genauso frisch hören wie seinerzeit – und schließt man dann die Augen, stellt es sich wieder ein, das alte Feeling von Grenzenlosigkeit ...

Karten sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter der Tickethotline 0341 – 98 000 98 oder im Internet unter www.mawi-concert.de. erhältlich!


Kultour Z. holt RINGO STARR AND HIS ALL STARR BAND nach Zwickau

17. Juni 2018, Stadthalle Zwickau

Anlässlich des 900. Geburtstages von Zwickau fährt Kultour Z. gemeinsam mit dem Co.-Veranstalter - d2m Berlin – das ganz große Besteck auf.  2018 holen wir einen Weltstar auf unsere Bühne. Am 17. Juni 2018 wird der ehemalige Beatles-Schlagzeuger RINGO STARR mit seiner All Starr Band die Stadthalle Zwickau adeln und spielt sowohl seine eigenen Hits, als auch ein buntes Potpourri der populären Musikgeschichte. „Wir sind unglaublich glücklich und stolz nach Künstlern von Weltformat, wie Bob Dylan, Joan Baez, Joe Cocker, Robin Gibb, Chris Rea, Bryan Adams … nun RINGO STARR nach Zwickau holen zu können.“, so Jürgen Flemming, Geschäftsführer der Stadthallen-Betreibergesellschaft Kultour Z.. 
RINGO STARR, bekannt aus der ersten Boyband der Welt - den Beatles - kommt mit seiner All Starr Band im Rahmen einer Europatour für nur vier Konzerte nach  Deutschland. Zuletzt war er 2011 live zu erleben. Die Mitglieder der Band: Steve  Lukather, Richard Page, Gregg Rolie, Todd Rundgren, Warren Harn und Gregg  Bissonette, haben in der Vergangenheit für andere Größen wie Santana, Toto und  Journey gespielt.  
Das Programm stellt sich aus eigenen Musikstücken, wie „lt Don't Come Easy" und  „Photograph", als auch Hits von beispielsweise Santana, Toto und den Beatles zusammen. Sein mittlerweile 19. Studioalbum, seit der Trennung der Beatles, heißt „Give More Love" und erschien am 15. September 2017. RINGO STARR zählt bis heute zu den einflussreichsten Schlagzeugern der Welt.  
„Einen ehemaligen Beatle in unserer Halle zu haben, ist tatsächlich wie ein wahrgewordener Traum für uns Alle. Die Stadthalle hat in den letzten 17 Jahren eine  hervorragende Entwicklung genommen und wir können in unserem Archiv auf eine lange Liste großer Namen und Produktionen verweisen, aber ein Mitglied der erfolgreichsten Band der Musikgeschichte hierherzubekommen, das ist dann wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen.“, sagt Monique Riemenschneider, Sprecherin und Marketingleiterin der Kultour Z. Für ganz Eilige gibt es die Tickets ab sofort im Presale von Eventim.de. Bereits ab  morgen sind sie dann im Freiverkauf, in allen bekannten Vorverkaufsstellen der  Region, erhältlich.

Foto: TourDesign Creative Services


The World of Hans Zimmer

A Symphonic Celebration. The Official Tribute – Concert Tour 2018 / 3. Mai 2018 Leipzig - Arena

Mit seinen überwältigenden Klangwelten hat Hans Zimmer das zeitgenössische Kino geprägt wie kein anderer Komponist. Die Liste der Blockbuster-Produktionen, denen er mit seinen Soundtracks Dramatik und emotionale Tiefe schenkte, ist schier endlos. Der König der Löwen, Gladiator, Fluch der Karibik, Der Da Vinci Code – Sakrileg, The Dark Knight, Inception, Interstellar sind nur einige der bekanntesten. Zu seinem 60. Geburtstag haben ihm nun Freunde und langjährige Weggefährten ein musikalisches Denkmal gesetzt, das ab April 2018 auf Konzertreise durch Deutschland gehen wird. Jetzt ist der Zusatztermin am 3. Mai 2018 in der Arena Leipzig im Vorverkauf.  
„The World of Hans Zimmer – A Symphonic Celebration“ zieht – wie es sich für eine  Hommage an Hollywoods erfolgreichsten Komponisten gehört – alle Register: Ein Symphonieorchester unter der Leitung von Hans Zimmers Soundtrack-Dirigent Gavin Greenaway (FOTO) erschafft mit Chor und Top-Musikern aus Hans Zimmers Talentschmiede einen magischen Klangkosmos, in dem man sich verlieren kann. In diesen Kosmos weben afrikanische, spanische und asiatische Musiker die faszinierenden Ethno-Elemente ein, für die Hans Zimmers Soundtracks berühmt sind. Und über allem schwebt die hypnotische Stimme von Lisa Gerrard, deren Hymne „Now we are free“ aus Gladiator wohl allen unvergesslich ist. 
Zum Sog der Musik kommt die Kraft der Bilder. Auf riesigen LED-Leinwänden werden Szenen aus spektakulären Hollywood-Blockbustern wie Der letzte Samurai, Pearl Harbour, Kung Fu Panda, Gladiator und Inception eingespielt, dazwischen gibt Hans Zimmer in kurzen Videos immer wieder spannende und amüsante Einblicke hinter die Kulissen seiner Studioarbeit. Eine höchst spannende „Zugabe“ selbst für eingefleischte Fans sind Hans Zimmers Scores für Computerspiel-Megahits wie „Call of Duty – Modern Warfare 2“ und „Crisis 2“, die erstmalig live aufgeführt werden. 
Die „Symphonic Celebration“ wird von Semmel Concerts präsentiert in Kooperation mit Tomek Productions und RCI Ventuers, die bereits „Hans Zimmer Live“ auf die Bühne brachten. Die künstlerische Leitung liegt bei der „Hollywood in Vienna“-Produzentin Sandra Tomek. Mit ihrer ganzen Erfahrung und Liebe zur Musik Hans Zimmers haben die Beteiligten alles darangesetzt,  um „The World of Hans Zimmer“ zu einem unvergesslichen audiovisuellen Konzertereignis zu machen. 
Tickets gibt es ab sofort über www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Chris de Burgh lädt vor rundem Geburtstag zu karriereumspannenden Hit-Konzerten

Wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag kommt Chris de Burgh auf Deutschlandtour, um mit seinen vielen Fans vorab zu feiern. Dem besonderen Anlass entsprechend – am 15. Oktober zelebriert der Ire das runde Jubiläum – werden seine Konzerte zu  außergewöhnlichen Events, die in ähnlicher Form zuletzt 2012 mit ihm zu erleben war: Bei den Konzerten steht der Multi-Instrumentalist ganz alleine auf der Bühne! Solo wird er seine Songs so spielen, wie er diese einst komponiert hat – ursprünglich und auf das Wesentliche reduziert. Im aktuellen Fall bedeutet dies, dass er sie zur Begleitung auf der E-Gitarre oder an einem E-Piano vorträgt, das wie ein Flügel klingt – vorgetragen mit der ihm eigenen Musikalität! Dabei zeigt sich, dass weniger oft mehr ist und gute Lieder nicht unbedingt vom Arrangement für eine mehrköpfige Band leben. Wer zudem Hits wie „The Lady In Red“, „Don’t Pay The Ferryman“, „Where Peaceful Waters Flow“, „Missing You“ oder „High On Emotion“ in einer derart ursprünglichen Version hört, erhält eine sehr persönliche, buchstäblich einmalige Sound-Visitenkarte dieses Ausnahmekünstlers!  Auf dem Programm stehen Lieder aus sämtlichen Schaffensphasen de Burghs. Wie immer bei den Auftritten des stimmstarken Entertainers werden Konzertbesucher und Kritiker auch diesmal wieder voll des Lobes sein. Repräsentativ dafür ist die Überschrift der „Frankfurter Neuen Presse“ anlässlich eines Gastspiels des kleinen Mannes mit der großen Ausstrahlung und Bühnenpräsenz, der live das Publikum stets zu faszinieren versteht: „Chris de Burgh verzauberte seine Fans!“ 

6. August 2018, 20 Uhr, Ilsenburg, Harzlandhalle // 9. August 2018, 20 Uhr, Steinbach-Langenbach, Naturtheater // 11. August 2018, 18 Uhr, Zwickau, Freilichtbühne 

Karten sind ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter der Tickethotline 0341 – 98 000 98 oder im Internet unter www.mawi-concert.de erhältlich.