Kabarett / Kleinkunst

Zu spät wirds früh genug

Premiere im Kabarett Lachgeschäft (Gera)

Die Zeit! Für den Einen vergeht sie zu schnell, der Andere möchte sie totschlagen. Sie heilt alle Wunden, es gibt sie in gut und in schlecht – sogar in Mehrzahl. Und sie ist angeblich der Grund, wie wir ticken. Denn in der Zeit zu sein, ist nicht nur eine Frage des Timings. Doch keine Panik: 5 vor 12 ist schon vorbei! Also nehmen Sie sich die Zeit, denn zu spät wird’s früh genug! Annemarie schmidt und Roman Raschke fliegen in ihrem Programm "Zu spät wirds früh genug" durch Raum und Zeit! Regie: Simone Danaylowa

Samstag, 29. September, 20 Uhr (Premiere), Sonntag, 30. September, 16 Uhr


45 Jahre Betreutes Singen

Thomas Schmitt und die Gruppe MTS aus Berlin feiern ihren 45. Geburtstag und gehen auf Come Back-Tour

2018 wird das Liedkabarett MTS 45 und deren Gründer, Texter und Sänger Thomas Schmitt 67 Jahre alt. Doch der will – wie wir das von manchem betagten Sänger schon kennen – noch lange nicht von der Bühne abtreten. Nur gut, dass ihm noch ein Jüngerer zur Seite steht! Sein langjähriger musikalischer Begleiter, der Gitarrist und Pianist Frank Sültemeyer sorgt weiterhin für frischen Wind. Somit ist sichergestellt, dass neben den unverzichtbaren Klassikern auch immer wieder neue Lieder, Scherze und Verse erklingen. Mit anderen Worten: „Betreutes Singen“! Ihr Programm der Come Back-Tour 2018: .Am „Stammtisch“ sitzen die, die immer hier sitzen. Seit über 45 Jahren! Hier kann man sich geben wie man ist, hier spricht man frei von der Leber weg, nachdem man diese ausreichend angefeuchtet hat. Und über fast alles: Familie und Politik, Fernsehen und Sport, Krankheit und Tod. Allerdings dürfte es an kaum einem so kurzweilig, hintergründig und heiter zugehen wie an dem mobilen Stammtisch dieser reifen Boygroup! Dabei geben sich die Herren nach wie vor makaber, taktlos aber sauber und machen sich immer noch vor allem über sich selbst lustig. Erinnert wird an die schönen Lieder wie „Kein schöner Lunch“, „Tamara“, „Ein Pferd wie Du und Ich“ und „10 böse Autofahrer“.

Sonntag , 23. September, Einlass 17 Uhr, Jena, Paradiescafe (Am Neutor)

Foto: Werner Popp


Sexy Forever

Olaf Schubert & seine Freunde gastieren open air in Bad Elster

Der Titel offenbart es – der Ehrenkünstler Bad Elsters, Olaf Schubert, möchte neue Wege gehen! Zwar bleibt er der mahnende, intellektuelle Stachel im Fleische der Bourgeoisie, welcher uns die Antworten auf die brennenden Fragen der heutigen Zeit liefert, aber durch die Trennung von seiner langjährigen Freundin Carola ist er reifer geworden – und bodenständiger. Er will ein Olaf zum Anfassen werden. Womöglich etabliert er im neuen Programm sogar Elemente der Show - Ballett, Feuerwerk, wer weiß? Man sollte sich also auf keinen Fall das großartige Erlebnis entgehen lassen, wenn unser Bundesolaf und Zentralschubert, der größte Gedankengigant der Gegenwart, die Lichtgestalt aus Dunkel-Deutschland, wieder live in der Arena Bad Elsters die Menschen erleuchten wird. Seine Freunde: Jochen M. Barkas & Herr Stephan

17. August, 19.30 Uhr, Naturtheater

Karten: Tel. 037437.53 900


Männer sind faul, sagen die Frauen

Mario Barth mit brandneuem Bühnenprogramm auf Tour

800.000 Fans haben Mario Barth auf seiner letzten Tour erlebt. Jetzt ist der King of Comedy mit einem neuen Bühnenprogramm zurück: „Männer sind faul, sagen die Frauen“. Diesmal weiß der größte Paartherapeut der Galaxis wieder Erstaunliches und Absurdes aus dem Beziehungsalltag von Frauen und Männern zu berichten. Mit seiner scharfsinnigen Beobachtungsgabe ist er zu der Erkenntnis gekommen: „Männer sind faul, sagen die Frauen“. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass das stimmt. Aber mal Hand aufs Herz! Jeder Mann kennt das: Wenn ein Freund anruft, machst Du eben mal den Keller fertig, da wird ein Fundament gegossen, die Fußbodenheizung ist ganz schnell gemacht, das Dach ist repariert und wenn er noch irgendwo ein Fenster haben will, dann baust Du auch das noch ein. Aber wehe Deine Liebste fragt zu Hause, ob Du ein Bild aufhängen kannst! Da kann es schon mal vorkommen, dass das Bild nach fünf Jahren, wenn Du ausziehst, immer noch hinter dem Schrank steht. Wobei man da als Mann sagen kann: „Ein Glück, dass ich das Bild nicht angebracht habe, sonst hätten wir jetzt ein Loch mehr in der Wand!“ Mario erzählt von Erlebnissen mit Handwerkern, die jeder kennt und wir erfahren, warum in seinem Badezimmer eine komplett neue Decke eingezogen wurde, obwohl er nur eine Lampe anbringen wollte. Wäre er doch lieber faul geblieben!

23. November, 20 Uhr, Hof, Freiheitshalle

Es sind zwar nicht mehr viele, aber Karten für die Show gibt es noch
   •  in allen Geschäftsstellen des Frankenpost Verlags ( 09281 / 816-228 ),
   •  in den örtlichen ADAC Geschäftsstellen (Hof: Hans-Böckler-Str.),
   •  an allen bekannten VVKStellen der Region,
   •  bei CTS Eventim (Tel. 01806/570070; 20 ct/AnrufFestnetz, max. 60 ct/Anruf Mobilfunk) und angeschl. VVKStellen,
   •  bei Print Your Ticket, sowie
   •  im Internet unter www.eventim.de, www.printyourticket.de  und www.tickets-kba.de.
Man sollte sich mit dem Kartenkauf jedoch beeilen!

Foto: Mayk Azzato


Andrè Kudernatsch gastiert im Am-Vieh-Theater Beulbar

Humorvolle Lesung mit Musik von Andreas Groß

Ich hab’s im Hermsdorfer Kreuz“ – Kudernatsch pickt in seinen Kolumnen auf, wo es zwickt und zwackt, wo es klemmt und wo es sich staut. Er berichtet von lokalen Wehwehchen und globalen Zipperlein: vom allgegenwärtigen Bodo in den Wäldern Thüringens, von unserer Helene, die nicht „Eichhörnchenwürstchen“ sagen kann, vom gemobbten Tamino im Stadtbus von Weimar, von der Erderwärmung hoch oben im Dachgeschoss, von Autos, die wie Kaffeemaschinen heißen, und von der unheilbaren Depressivität bei Fernseh-Hühnern. Dabei prangert der Autor nicht nur an – er nennt auch Lösungen: wegschauen, wegducken, wegziehen. Und natürlich Seniorengymnastik! Kudernatsch schreibt Wahrheiten wie „Eine Stadt ist kein Hefeteig“, „Diesel ist Super“ oder „Xenophobie ist nicht die Angst vor Druckerpapier“. Demnächst will er sie mit einem Lötkolben in Brettchen brennen und in der Fußgängerzone verkaufen.

Kudernatsch heißt wirklich so und lebt in Erfurt. Er schreibt viele Geschichten, Gedichte und Lieder, die er seit 1993 immerzu vorträgt. Manchmal hat er Erscheinungen im Fernsehen und im Radio(u.a.MDR Kultur). Mit seinen Gereimtheiten und Ungereimtheiten hat Kudernatsch in seiner Show „Kudernatschs Kautsch“ schon prominente Gäste behelligt – so Roberto Blanco, Axel Schulz, Wladimir Kaminer, Alexa Hennig von Lange und viele andere, die sehr überrascht waren. Für diese Show wurde Kudernatsch 2002 mit dem Comedy-Cabinet-Preis ausgezeichnet. Kudernatsch hat mehrere Tonträger und Bücher veröffentlicht. Das neueste Werk heißt „Ich hab’s im Hermsdorfer Kreuz“

10. August, Beginn 19:30 Uhr, Einlass 18:00 Uhr

Vorverkauf: 13,50 €, Abendkasse: 15:00 €

Tickets im Vorverkauf erhalten Sie in der Jena Tourist-Information, Markt 16, 07743 Jena, Kartentelefon: 03641/498060, Per E-Mail: tickets@jena.de

Weitere Infos: www.amviehtheaterbeulbar.de


Heimatmusical im Burghoftheater Kapellendorf

präsentiert von der Kurz&Klein Kunstbühne Jena - bis 25. August

Von Hans-Werner Kreidner   Im Juli und August zieht die Jenaer Kurz&Klein Kunstbühne traditionell aufs Land nach Kapellendorf. Diesmal künden besondere Bratworschtdüfte von einer neuen Inszenierung im Burghoftheater. Im Innenhof der historischen Wasserburg präsentiert das kleine Ensemble die kabarettistische Theateraufführung „Da wo der Rost brennt“. Bei diesem Heimatmusical geht es so richtig zur Sache, sprich: es geht um die Wurst… Dabei spielt die Thüringer Nationalspeise selbst eine nicht unwichtige Rolle. Hauptpersonen in dem Open-air-Sommerspektakel sind Bratwurst-Liesel und Klöße-Klaus. Zwei Bodenständige von hier, Herz auf der Zunge und immer geradeaus. Sie stehen mit ihren Buden am angestammten Platz. Doch als das Grundstück verkauft wird, bringt der Besitzerwechsel sie in arge Bedrängnis. Der plötzlich aufgetauchte Tütensuppen-Rudi verspricht zunächst die „Rettung für den kleinen Hunger“. Als sich dann aber die Firma Kugel aufbläst, nehmen Liesel und Klaus ihr Schicksal selbst in die Hand. Die Kabarettisten halten der Gesellschaft wieder den Spiegel vor, nehmen auf rustikale Weise augenzwinkernd das Große im Kleinen mächtig auf die Schippe. Wie werden Bratwurst-Liesel und Klöße-Klaus Konflikte mit Globalplayern meistern, und wie schmeckt Heimat im digitalen Zeitalter? Darauf dürfen die Zuschauer schon gespannt sein. Das Publikum erlebt einen Heimatabend der etwas anderen Art, mit sehr viel Musik von der Ballade über Rock und Funk bis Swing, frechen Songs, einer Live-Band, gewürzt mit Show- und Tanzeinlagen und jeder Menge Lokalkolorit, denn wo ist Thüringen am schönsten? Da wo der Rost brennt! - Die Inszenierung stammt wieder von Theaterchefin Gabriele Reinecker, die Musik zum Stück schrieb Stefan Töpelmann. Es spielen: Arnd Vogel, Gabi Reinecker, Stefan Töpelmann, Ilka Flegel und Pauline Reinecker-Pabst. - An lauen Sommerabenden besitzt die Wasserburg ihren ganz eigenen Reiz. Als Theaterspielstätte unter freiem Himmel ist Kapellendorf weit über das Weimarer Land hinaus bekannt. Für zwei Stunden unterhaltsames Freilufttheater empfiehlt es sich, Sitzkissen, warme Decken und auch wasserdichte Jacken mitzubringen.

Vorstellungen bis 25. August 2018 jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag im Innenhof der Wasserburg Kapellendorf. Einlass 19 Uhr, Karten an der Abendkasse. Kinder bis 14 Jahre zahlen 50 Cent pro Lebensjahr. Schülergruppen 8,50 €.

Reservierungen: 03641 / 221490  www.kurz-und-kleinkunst.de

Foto: Hans-Werner Kreidner


Bülent Ceylan kommt nach Suhl

13. Dezember 2018, 20 Uhr, Suhl, Congress Centrum

Lachen ist die beste Medizin und das, obwohl sich auch immer wieder Menschen krank lachen oder schief oder kaputt. Auf jeden Fall ist es schwer ansteckend! Es ist aber weniger die medizinische Seite des Lachens, die BÜLENT CEYLAN in seinem neuen Programm LASSMALACHE zum Thema macht. Es ist die Gesundheit der Seele und des Geistes, die durch Lachen und Humor nachhaltig beeinflusst werden. Wenn auch manchmal nur für ein paar wunderbar lustige Stunden.

In LASSMALACHE, seinem mittlerweile 10. Programm, kümmert sich BÜLENT um die zahlreichen Opfer seiner erfolgreichen Bühnen-Arbeit, die Menschen mit chronischen Zwerchfellkrämpfen, Bauchschmerzen und Lachfalten. Er hilft allen, die aus dem Lachen gar nicht mehr heraus gekommen sind. Und freut sich über jeden, der sofort lächelt, wenn er an ihn denkt. Immerhin ist das Lachen die wahrscheinlich schönste Art, sich die Zähne zu zeigen. Bülent interessiert sich ausführlich und intensiv für die Schadenfreude, den wie auch immer provozierten Lachzwang und die unterschiedlichsten Arten des Lachens. Dazu gibt es jede Menge neue Geschichten über das Lachen als Waffe, als Reflex oder als Ablenkung, über Lachtränen, Lachgas und Humor im Allgemeinen. Harald liegt ja das Thema Schadenfreude ganz besonders. Obwohl er die Freude an einem wie auch immer gearteten Schaden kaum nachvollziehen kann. Anneliese ist sich sicher, dass das Problem einer Frau, die zu wenig Holz vor der Hütte hat gelöst werden kann, wenn sie sich ab und zu mal einen Ast lacht. Hasan scheitert bei dem Versuch, zur Auflockerung einer besonders intimen Situation, Lachgummi zu verwenden. Alles nach dem Motto: Gott verhüte! Mompfreed ist sowieso der Erfinder der hochgradig zynischen Schadenfreude und bezieht seine gesamte Bildung aus den Lach- und Sachgeschichten. Nicht ohne ab und zu selbst die größte Lachnummer abzuliefern. So wird auch in LASSMALACHE alles raus gekitzelt, was geht und zu ungezwungenem Lachen führt. Endorphin-Explosionen führen zur traditionellen BÜLENT – Euphorie und wie wir wissen, kommt jedes Lachen auch garantiert zurück. Und Humor ist immer noch eine Gabe des Herzens. Genau so wie BÜLENTS Gabe, andere Menschen zum Lachen zu bringen. Auch bei LASSMALACHE haben deshalb alle gut lachen! Wie immer! 

Tickets: Geschäftsstellen von Freies Wort, Tourist-Information im CCS (Tel. 03681/788-228 oder -405),
an allen bekannten VVKStellen in Suhl und der Region, bei CTS Eventim (Tel. 01806/570070; 20 ct/Anruf a. d. dt. Festnetz, max. 60 ct/Anruf a. d. dt. Mobilfunknetz) und allen angeschlossenen VVKStellen, sowie unter www.tickets-kba.de und www.eventim.de

Foto: Gaudenz Danuser


Herr Lehmann wünscht: Gute Besserung!

Erik Lehmann zu Gast in der Leipziger Pfeffermühle

In „Herr Lehmann wünscht: Gute Besserung!” zeigt Lehmann politisches Kabarett mit skurrilen Figuren, schrägen Ideen und absurden Geschichten. Ob als schmieriger Jobcenter-Bürokrat, der Arbeitssuchende als „Hartzer-Knaller“ zum Bergen von Munition schicken will oder als Vorsitzender vom „Deutsches Erzgebirge e.V.“, der vor Überfremdung im Weihnachtsland warnt – in Lehmanns Figurenpanoptikum dürfen alle sprechen, die sonst zu Recht ungehört bleiben. Bestechend konfus und mit köstlichen rhetorischen Fehlgriffen gespickt präsentiert Erik Lehmann in diesem Programm auch seine vielgelobte und überzeugend absurde wie entlarvende Stoiberparodie in verblüffender Unverständlichkeit.

Unter der Regie von Mario Grünewald versteht es Erik Lehmann, sein Auditorium zum Zweifeln und zum Lachen zu bringen. Krass und böse, schonungslos und voller schwarzem Humor sind seine Statements. Sein Spiel mit dem Publikum ist ein Balanceakt zwischen überlegter Distanzlosigkeit und gewollt nerviger Leutseligkeit. Lehmann bringt es selber auf den Punkt: „Für Zartbesaitete, Blauäugige und Volksmusikdauerberieselte ist mein Programm natürlich harter Tobak. Aber, was soll ich machen? Einer muss doch endlich die Wahrheit sagen! Ich hätte natürlich auch lieber den Job, den Florian Silbereisen macht.“

7.+8. August / 10.+11. August, jeweils 20 Uhr, Leipzig, Kabarett Pfeffermühle

Autor(en): Erik Lehmann / Regie: Jörg Banitz und Mario Grünewald

Foto: © Mike Hätterich


Augen auf und durch

Kabarett mit Ulf Annel und Beatrice Thron im Sommerpalais Greiz: Freitag, 17. August, 19.30 Uhr

Natürlich kann man den Kopf in den Sand stecken oder die Augen vor allem verschließen, was derzeit so an Grusel in der Welt passiert. Aber warum? Augen auf – nicht nur im Straßenverkehr – und durch! Es muss ja nicht gleich mit dem Kopf durch die Wand sein. Satire mit viel Humor bieten Beatrice Thron und Ulf Annel vom Erfurter Kabarett „Die Arche“. Am Klavier Mr. Speedfinger Jürgen Adlung.

Kartenreservierungen unter 03661 705 80 oder info@sommerpalais-greiz.de

 


Müller ... nicht Shakespeare!

Michl Müller ist zu erleben - am 30. August, 20 Uhr • Vogtlandhalle Greiz

Scharfsinnig nimmt Michl Aktuelles aus Politik oder Gesellschaft aufs Korn, dabei ist der Humor des fränkischen Kabarettisten gewohnt lebensnah und authentisch. Der selbsternannte „Dreggsagg“ (Fränkisch für „Schelm“) aus Bad Kissingen spricht alles an, für ihn gibt es keine Tabus. Michls Kabarettprogramm ist packend und mitreißend bei seiner Reise durch den alltäglichen Wahnsinn unserer Zeit. Mit seinem fränkischen Dialekt und seinem spitzbübischen Charme hat er dabei das Publikum schnell auf seiner Seite. Nach einem Abend mit dem energiegeladenen Michl Müller möchte man ihm am liebsten mit Shakespeares Worten zurufen „Gut gebrüllt Löwe“!
„Nichts und Niemand aus Politik, Boulevard und Gesellschaft ist vor seinem erfrischend respektlosen Mundwerk sicher, wenn er pointenreich auf Reise geht. Sage und schreibe dreieinhalb Stunden (...) beherrscht der energiegeladene Komiker Bühne, Saal und Publikum, das aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommt.“ (Main-Post)
Karten: an den bekannten VVKStellen der Region
• Ticketshop Thüringen, Tel. 0361.227 5 227, www.ticketshop-thueringen.de und VVK-Stellen • CTS Tel. 01806.57 00 70 (20 ct/Anruf a. d. dt. Festnetz, max. 60 ct/Anruf a. d. dt. Mobilfunknetz) und VVK-Stellen • Print your Ticket, www.printyourticket.de • www.tickets-kba.de und www.eventim.de

Foto: Brecheis


Warum Heiraten? - Leasing tut`s auch!

Stephan Bauer gastiert am 8. September im Alten Gasometer in Zwickau

Stephan Bauer präsentiert sein brandaktuelles Programm. Nach trostlosen Jahren als Single ist Stephan Bauer endlich wieder unter der Haube. Und was für eine Granate! Traummaße, klug und selbstständig: Ein Sechser im Lotto. Trotzdem fühlt sich die neue Beziehung aber nur an „wie 3 Richtige mit Zusatzzahl“. - Neben einer jungen Frau an der Seite fühlt sich Mann sich plötzlich steinalt und mopsig. Die alten Ausreden: “Ich hab ja einen Waschbrettbauch, aber der versteckt sich unter meinem Fett“ funktionieren nur noch mittelprächtig. Schonungslos, treffsicheres Kabarett - über Minderwertigkeitskomplexe und Generationskonflikte.

Beginn: 20 Uhr, Infos/Karten: www.alter-gasometer.de

Foto: Frank Soens


Alles nur Getroymt?

Roy Reinker mit einer modernen Bauchrednershow im Bürgerhaus Geithain

Der Bad Lausicker gehört zu den jüngsten Bauchrednern in ganz Deutschland. Mit dreizehn Jahren begann er sich 2009, mit Hilfe von Literatur, diese besondere Sprechkunst anzutrainieren. Es entstanden eigene Dialoge und natürlich auch viele verschiedene Charaktere, in Form von Puppen. Nach zahlreichen Auftritten zu den verschiedensten Veranstaltungen schaffte es Roy Reinker 2016 zum ersten Mal auf die Bildfläche und war Finalist bei der RTL-Show „Die Puppenstars“. Mittlerweile hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und zieht nun jede Woche durch ganz Deutschland mit dem Ziel, Leute zum Lachen zu bringen. Sie erwartet eine Abendshow mit lustigen Puppen, Esprit und Niveau.

26. Oktober, 20 Uhr

Karten: Bürgerbüro im Rathaus, Tel. 034341 466 100, Stadtbibliothek Tel. 034341 43168

Foto: Roy Reinker / www.roy-reinker.de


26. Apoldaer Kabarett-Tage

13. bis 22. September

Jährlich im September finden seit 1993 die Apoldaer Kabarett-Tage im Städtischen Kulturzentrum Schloß Apolda statt. Die Veranstaltungen werden sowohl von Amateurkabaretts als auch Profis bestritten.

Kabarettist Lothar Bölck, bekannt als Pförtner aus dem „Kanzleramt Pforte D“ (MDR), begibt sich mit seinem vorläufig letzten Soloprogramm auf Abschiedstournee. Seine Bühnen- und Fernsehfigur, den Pförtner, schickt er in den Unruhestand. Sein „weisen Sie sich bitte aus“ nimmt er für sich wörtlich. Noch einmal will er der Politik den Marsch blasen. Und zwar Pfortissimo. (13.9.)

Die ganze Welt bricht über uns herein: Trump, Kim, Assad, Putin, Erdogan. Und all die anderen Despoten. Die Kriege. Die Flüchtlinge. Der Brexit. Das Klima. Der Diesel. Die Presse. Das Überangebot. Die Langeweile … Der ganze weltweite Ärger eben. Und dabei interessiert uns das alles überhaupt nicht. Wir wollen unsere Ruhe, verdammt noch mal! Für alle Frustrierten bietet die Duale Satire Deutschland deshalb ein völlig neues Protestprogramm. (14.9.)

Nessi Tausendschön ist eine echte Platzhirschin der deutschen Kleinkunstszene. Man kennt sie aus Fernsehen und Radio, aus dem „Satiregipfel“ oder als Gästin bei Gerburg Jahnkes „Ladies Night“ (WDR, ARD) oder in „Die Anstalt“ (ZDF). Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß- und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. (15.9.)

Sie gehen nicht gern in die Notaufnahme? Das sollten Sie in diesem Fall aber! Denn im nagelneuen Programm des Kabarett-Duos Schwarze Grütze werden keine Hals- und Beinbrüche diagnostiziert, hier geht es eher um das Ungesunde unseres Miteinanders, unsere mentalen Schonhaltungen und geistigen Blutergüsse. Rasant, schräg und äußerst musikantisch präsentieren die beiden bösen Barden eine Momentaufnahme unseres ganz alltäglichen Wahnsinns. (20.9.)

Wenn Frederic Hormuth (FOTO) die Bühne betritt, hält er mit seinem leuchtend roten Notaus-Taster die Ma­schinerie unseres hochtourigen Alltags an. Um zu schauen, was passiert ist und wen es wie erwischt hat. Um kabarettistisch Erste Hilfe zu leisten mit lindernden Gags, abwehrstärkenden Gedanken und Songs, die sich wie ein schützender Verband auf unsere Hirnwindungen legen. – Hormuth stoppt das bekloppte Getriebe der Welt und beginnt mit seinen satirischen Wartungsarbeiten. Mehr Unterhaltung und Einsichten kann man für einen einzigen Tastendruck nicht bekommen. (21.9.)

Wenn der Hahn kräht … steht ein neuer Tag bevor, hoffen wir auf gutes Wetter und ebensolches Gelingen, müssen jedoch mit Überraschungen rechnen, die Kabarettabende füllen. Ob hiesige Schnapsideen, Zeitungsenten oder Fake News eines gewissen Trumpeltiers – wenn der Hahn kräht, gibt er den Startschuss. In Apolda für das 34. Anakonda-Programm. (22.9.)

Karten-VVK: Tourist-Information Apolda, Markt 1, 99510 Apolda, Tel. 03644 650-100


Luke Mockridge geht in die Nachspielzeit

13. September 2018, Jena, Sparkassen Arena

Noch bis Anfang Mai 2018 ist Comedian und Entertainer Luke Mockridge mit seinem Erfolgsprogramm „LUCKY MAN“ auf ausverkaufter Arenentour. Rund 600.000 Fans werden bis dahin die Show gesehen haben. Doch nun geht Luke Mockridge in die Nachspielzeit: „Mir hat die Tour so wahnsinnig viel Spaß gemacht, dass ich be- schlossen habe, noch einige wenige „Unplugged“-Termine zu spielen. Nach der großen und bombastischen Arenenproduktion habe ich jetzt einfach Lust, auf der Bühne wieder mehr zu improvisieren. In der Nachspielzeit kann ja alles passieren – genau unter diesem Motto laufen diese exklusiven Shows. Das wird auch für mich ein ganz besonderer Tourabschluss, den ich mit meinen Fans feiern werde.“ Unter dem Titel „LUCKY MAN Unplugged - Die Nachspielzeit“ präsentiert der Comedy- und Fernsehpreis- Gewinner an nur zehn Abenden seine Show in einem nahezu intimen und puren Rahmen. Auf der Bühne widmet er sich seiner Generation und ihren Problemen. Denn die Welt steht ihr offen. Aber wie soll man sich entscheiden, in diesem Dschungel der Möglichkeiten? Was passiert nach der Schule? Praktikum, Ausbildung, Studium, Backpacking in Australien oder Surfen in Indonesien? Das Ganze muss ja schließlich auch bei Facebook, Instagram, Snapchat und Co festgehalten werden. Wer soll das denn alles schaffen? Und bleibt die Liebe dabei nicht auf der Strecke? Charmant, reflektiert, scharf beobachtet, aber gewohnt optimis- tisch, erfasst Luke Mockridge aktuelle Themen mit großer Neugier. Vom Einzug in die erste eigene Bude, über WGPartys, bis hin zum großen Liebeskummer und der Selbstdarstellung im Netz – Luke nimmt sie alle mit und spricht seiner Generation dabei wie immer aus der Seele.

Karten: bei allen bekannten VVK-Stellen, Tickethotline 0341. 98 000 98 und unter www.mawi-concert.de


Über Verhältnisse und über die Verhältnisse

Politikkabarettist Frank Lüdecke zu Gast im Alten Gasometer Zwickau: 29. September, 20 Uhr

Könnten sich noch mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wenn es bezahlt würde? Bedeutet Chancengleichheit, dass der Langsamste die Reisegeschwindigkeit aller bestimmt? Sind die staatlichen Schulen die AOK des Bildungswesens? Heißt es noch „Familie“? Oder bereits „Whatsapp-Gruppe“? Und was ist heute politischer? Wählen gehen? Oder Äpfel aus der Region kaufen?

Frank Lüdecke redet über die Verhältnisse und wirft einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer. Das Digitale, die Demokratie, Europa – all das kann Spuren von Pointen enthalten. Und jede Menge Hoffnung. Denn bei allen Schwierigkeiten sollten wir nicht vergessen: es ist doch für alle noch genug Schaum auf dem Cappuccino! Lüdeckes politisches Kabarett macht Anleihen bei der Philosophie, verwendet Musik und lehnt Originalität und Unabhängigkeit nicht von vornherein ab. Über die Verhältnisse ist hintersinniges Kabarett und trotzdem witzig und unterhaltsam. Nein, das muss kein Gegensatz sein.

Frank Lüdecke (Deutscher Kabarettpreis 2009, Bayerischer Kabarettpreis 2010, Deutscher Kleinkunstpreis 2011), viele Jahre Mitglied beim „Scheibenwischer“ (ARD), gehört seit Jahren zur ersten Riege des deutschen Kabaretts. Er war Hauptautor fürDieter Hallervorden und Künstlerischer Leiter der „Distel“ in Berlin, er schreibt satirische Theaterstücke und Kolumnen. In seinen Programmen beweist er „bitterböse und unendlich charmant, dass man als politischer Kabarettist den Spagat zwischen intellektuellem Witz und Unterhaltung glänzend meistern kann“ (Internet-Kabarettpreis „Zeck“).

Karten: online unter www.alter-gasometer.de, im Vorverkaufsbüro des Gasometers und an allen CTS / Eventim-VVK-Stellen

Foto: Derdehmel/Urbschat


Urban Priol gastiert in Gotha und Gera

September 1982, Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt: Urban Priol, bisher leidenschaftlicher Taxifahrer, entschließt sich, zeitgleich mit dem Dicken, Helmut Kohl, Kabarett zu machen. Seitdem sind 35 Jahre vergangen. Priol hat alles überstanden: 16 Jahre Kohl, sieben Jahre Schröder und eine unbestimmt in die Zukunft reichende Ära Merkel. Dazu noch sieben Jahre Köhler und einen Ruckredenpräsident. 35 Jahre, die vieles gebracht haben, unter anderem: Einen Elchtest, die Einführung des Privatfernsehens und, ach ja, den Fall der Mauer. - Nachdem das Energiebündel über drei Jahrzehnte deutsche Geschichte bühnentauglich begleitet hat, lässt er in seinem neuen Programm Kabarettklassiker, die in all den Jahren entstanden sind, neu aufleben. Eingebettet sind sie in Priols Markenzeichen: Das tagesaktuelle Sofortverwursten irrster Irrungen und Wirrungen. Dabei schießt der Pointen-Cowboy des politischen Kabaretts stets locker aus der Hüfte und immer so schnell, wie es ihm der noch heiße Lauf der Geschichte ermöglicht. Neben dem Heute, das morgen schon ein gestern sein wird, gönnt sich der Spötter auch einen spekulativ-utopischen Ausblick auf die Zukunft. Den Zuschauer erwartet tiefsinniges, brandaktuelles Kabarett, geschmückt mit den Highlights der letzten Jahrzehnte, ein farbenfrohes Feuerwerk der gehobenen Unterhaltung. Möge das Vorwärts zum Rückwärts mit Mut nach wie vor seine Gültigkeit behalten!

Foto: Axel Hess

19. Oktober 2018, 20 Uhr, Gera, Kultur- und Kongresszentrum // 21. Oktober 2018, 18 Uhr, Gotha, Kulturhaus


Martin Rütter: Freispruch!

Der einzig wahre „Anwalt der Hunde“ mit neuem Live-Programm auf Tour

Bitte erheben Sie sich von Ihren Plätzen! Denn hier kommt der einzig wahre „Anwalt der Hunde“. In seinem neuen Live-Programm „Freispruch!“ hält Martin Rütter ein bellendes  Plädoyer für die Beziehung von Hasso und Herrchen. - Im Auftrag der Hunde und zur Aufklärung ihrer Menschen. Martin Rütter räumt mit dem Mythos des notorischen Problemvierbeiners ein für alle Mal auf. Er holt sie runter von der knochenharten Anklagebank: die Ausgestoßenen, die Ausgesetzten und die Ausgebüxten. Denn was wir alle längst wissen, aber kaum zu denken wagen, bringt der Hundeprofi Nummer 1  unmissverständlich auf den Punkt: Schuld ist nie der Hund. Martin Rütter lotst uns in seiner unvergleichlichen Art zielsicher durch den skurrilen Beziehungsdschungel von Mensch und Hund. Er zückt den Spiegel der wirklichen Wahrheit. Denn Martin Rütter weiß ganz genau: Der tierisch- menschliche Alltag hat seine eigenen Gesetze. Und jeder Problemfall seine eigene Geschichte. Auch wenn der Postbote zum Jagdobjekt umfunktioniert wird, auch wenn Bello am Essenstisch zum König der Bettler mutiert und wenn sich der ach so freundliche Schwanzwedler plötzlich doch als rasender Rüpel entpuppt, dann plädiert der Verteidiger aller Vierbeiner ganz klar auf „Freispruch!“. Denn schließlich wird er uns erzählen, wer’s wirklich verbockt hat. „Freispruch!“ die neue Live-Show von und mit Martin Rütter. Fachlich. Analytisch. Und vor allem richtig lustig.

23. November, Leipzig, Arena // 24. November, Ilsenburg, Harzlandhalle 

Karten: www.eventim.de, bei allen bekannten VVK-Stellen, Tickethotline 0341.98 000 98 und unter www.mawi-concert.de

Foto: Guido Engels