Kabarett / Kleinkunst

Plauener Comedylounge

Die Comedylounge ist eine Veranstaltungsreihe, die es mittlerweile in über 15 Städten gibt. Vicki Vomit präsentiert in einer bunten und kurzweiligen Show die besten Comedians Deutschlands. In Plauen sind folgende Künstler seine Gäste:

Marcelini & Oskar (Foto) teilen Haus und Hütte und gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Und natürlich Gassi. Obwohl es laut Oskar gar nicht so klar ist, wer hier wen an der Leine führt… Die Ambitionen sind jedenfalls klar verteilt: Oskar ist der, den es ins Rampenlicht drängt; und Marcelini darf ihn dabei auf den Arm nehmen. Zusammen mit seinem Hund verzaubert Marcelini mit Witz und Humor, Geschichten, Liedern, Kunststücken und gekonnten Confèrencen das Publikum.

Jeder will im Leben etwas ganz Besonderes werden… David Kebe hat gemerkt: „Das wird nix! Und seit ich keine Ziele mehr im Leben habe, bin ich entspannt!“ Davids Humor ist trocken. Er sagt: „Wenn ein guter Freund mir erzählt, dass er einen richtig beschissenen Tag hatte, dann bekomme ich direkt gute Laune!“ Genau so freut man sich dann aber auch wenn man David leiden sieht! Wunderbar ehrlich beschreibt er auf der Bühne sein eigenes Versagen. Mal laut, mal leise – aber dabei immer authentisch.

Tim Whelan ist britischer Kabarettist, Liedermacher und Standup Comedian. Er überzeugt mit geschliffenen Pointen und unterhaltsamen Liedern. Er kombiniert feine Beobachtung, scharfe Pointen mit einem Hauch britischen Charmes.

15. November, 20 Uhr, Plauen, Festhalle


Anna Mateur: Protokoll einer Disko

Gastspiel im Gößnitzer Kabarett "Nörgelsäcke"

Sie tanzt. Sie singt. Sie spontant. Und sie kommt nach Gößnitz! Die Rede ist von der Kleinkunstpreisträgerin Anna Mateur, dieser großartigen, wundersamen Erscheinung, die mit ihrem sagenhaften Stimmvolumen und abgrundkomischen Witz-Ernst alles in den Schatten stellt, was sich hierzulande als Groß-Kunst, Klein-Kunst, Neben- oder Zwischen-Kunst zu behaupten versucht. Anna Mateur ist: Sonder-Kunst!

Anna Maria Scholz aka Anna Mateur, geboren 1977 in Dresden, studierte Musik, hätte sich aber lieber für Grafik oder Schauspiel beworben. Nach Kindspause und Studium vereint sie nun alles Musische in ihren Programmen. Seit 2003 tourt sie als Sängerin, Texterin, Schauspielerin und Zeichnerin mit ihrer Formation »Anna Mateur and the Beuys« im deutschsprachigen Raum. Preise gab es dafür; unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis 2008, den Salzburger Stier 2009 und den Bayerischen Kabarettpreis 2010. Gerade gewann die Künstlerin den begehrten Publikumspreis »Marlene« 2015 in Weimar. Sie schreibt Bühnenprogramme, Songtexte und Radiokolumnen, zeichnet ihre Geschichten live auf Folien, Haut, Tische und Wände. Ihre Leidenschaft gilt Systemen zwischen Ordnung und Chaos. 2015 veröffentlichte Anna Mateur mit dem Wehwechenatlas ihr erstes Buch. 2017 wird sie Förderpreisträgerin der Stadt Dresden und gewinnt erneut den Publikumspreis »Marlene« in Weimar. Sie ist gern gesehener Gast bei den verschiedensten Satire-Sendungen, wie "Ladies Night" (WDR) oder "PufPaffs Happy Hour" (3sat). Zudem veröffentlicht sie eine neue Hörschnitzel CD bei Voland und Quist. Wenn sie nicht mit ihrem aktuellen Programmen »Protokoll einer Disko« oder Mimkri unterwegs ist, lebt und spinnt sie im Tal unter Ahnungslosen.

4. November, 20 Uhr, Gößnitz, Kabarett Nörgelsäcke

Tickets: Fotohaus Engemann, Tel. 034493-21645


Nuhr hier, nur heute

Nuhr hier, nur heute - so der Titel des aktuellen Programms von Dieter Nuhr. Das passt. Jeder Abend ist ein bisschen anders. Und Nuhr ist live dabei, also lebendig, keine Selbstverständlichkeit in Zeiten von YouTube und Mediatheken. Live ist Nuhr am besten. Also bitte: nichts wie hin!
Nuhr ist eigentlich das Einzige, was es am Abend zu sehen und zu hören gibt. Das reicht. Mehr als das! Er begeistert sein Publikum! Der tiefenentspannte Komiker marschiert eloquent und faktensicher kreuz und quer durchs Weltgeschehen, erklärt das Dasein, die menschliche Psyche und die Lächerlichkeit unserer Empörungsroutine. Nuhr trägt nicht die kabarettübliche Depression zur Schau, sondern geht mit seinen Gedanken immer einen Schritt weiter, meist noch um die Ecke. Dabei ist er extrem lustig. Bei ihm wird gern und laut gelacht. Nuhr ist der Beweis: Es gibt einen Humor, der sich der Oberflächlichkeit verweigert und trotzdem Spaß macht.
Seine Zuschauer verlassen den Saal in der Regel begeistert - wenn man von denen absieht, die auf der Bühne gerne bloß ihre eigenen Vorurteile bestätigt sehen wollten. Nuhr beherrscht die Kunst, ein Publikum gleichzeitig zum Lachen und zum Denken zu bringen. Das Publikum fühlt sich am Ende nicht nur extrem gut unterhalten, sondern im besten Fall auch ein bisschen schlauer. Zwei Stunden Lachen geben der Lebenslust einen enormen Schub. Ein Abend mit Dieter Nuhr ist nicht nur Therapie, sondern auch sauwitzig.
Dieter Nuhr ist der intelligenteste und vielleicht vielseitigste Denker auf deutschen Comedybühnen. Er ist Träger des IQ-Preises der Vereinigung der Hochbegabten, hat zahlreiche Deutsche Comedypreise erhalten und darf sich staatlich anerkannter Fahrtenschwimmer nennen. Leider ist er weder Nobelpreisträger, noch Weltmeister im Pfahlsitzen. Aber wie lang noch? Bei ihm weiß man nie, was als Nächstes kommt.
In "Nuhr hier, nur heute“ gibt Dieter Nuhr alle der Lächerlichkeit preis, die die Welt mit primitiven Ideen beglücken wollen: Ideologen, Populisten und sonstige Heilsprediger. Nuhr entzieht ihnen durch die Kraft des Humors die gedankliche Geschäftsgrundlage. Bei ihm geht es immer ums Ganze, um Glauben, Verschwörung und Verdauung, um Liebe, Tod und die Sprengkraft des Schnarchens. Im klassischen Kabarett ist die Welt schlecht und voller Skandale. Für Nuhr ist sie besser als ihr Ruf. Seine Botschaft ist: Es gibt ein Leben vor dem Tod. Wir müssen nur damit anfangen. Ein Abend mit Dieter Nuhr ist ein perfekter Start.
Fr 10.11. Leipzig Arena
Sa 11.11. Erfurt Messe
Do 08.02. Magdeburg Stadthalle
Fr 09.02. Halle Georg-Friedrich-Händel-Halle
Sa 10.02. Gera Kultur- und Kongreßzentrum
So 11.02. Hof Freiheitshalle
Karten: an allen bekannten VVK-Stellen, unter www.nuhr.de, www.eventim.de und Tel. 01806-570000 (20 ct./Anruf, Mobilfunkpreise abweichend)


Erfurter Kabarett Die Arche zeigt Tucholsky Revue

Hier kommt Kurt. Der hat so amüsante Kabarett-Lieder geschrieben und diese Texte, wo man glucksend lachen muss. Blitzgescheit und auch noch witzig. Wenn man es mal wieder hört, denkt man: Ach, das ist auch von dem!? Schon Jahre tot, aber immer noch ist Kurt der Brüller, der absolute Megaknall! „Die Arche“ nimmt ihn von der musikalischen Seite und legt die frechen Texte oben drauf. Eine Dreierband mit Klavier, Schlagzeug und Geige unter Leitung von Wolfgang Wollschläger begleitet Beatrice Thron, Katrin Heinke und Ulf Annel. Regie: Fernando Blumenthal.

Sa 28. Oktober 18.00 und 21.00 Uhr


Luther war ein Blogger!

Sonnabend, 21. Oktober, 19.30 Uhr, Bad Elster, König Albert Theater

Eine vergnügliche Reise durch das Leben des Reformators und seine Auswirkungen bis heute. Dieses Kabarettprogramm ist auch für Katholiken ein Heidenspaß! Zum Auftakt der Gedenktage zu 500 Jahren Reformation präsentiert das König Albert Theater mit diesem humorvollen Kabarettprogramm über Martin Luther, den Bestsellerautor, Blogger und »Keynote Speaker« der Frühen Neuzeit! Martin Luther war so modern, dass er sich auch heute problemlos zurechtfinden würde. 500 Jahre vor der Erfindung von Facebook postete er seine Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Lange vor der Erfindung von Twitter und SMS hatte er schon verinnerlicht: Jede Nachricht hat maximal 160 Zeichen. Luthers Einfluss auf unser Leben ist bis heute enorm. Durch seine radikale Entfernung von jedweder Dekoration in der Kirche, hat er unbewusst auch das Bauhaus vorweggenommen. Seine Kritik an den Praktiken der Kirche bloggte er in die Welt mit klaren Statements. In elf Wochen übersetzte er das Alte Testament. Die evangelische Kirche benötigte trotz Teamarbeit allein für die zweite Bearbeitung der Lutherbibel 60 Jahre (1924 bis 1984)! Sein Output an neuen Ideen war so groß, dass man den Begriff Frühe Neuzeit erfand. Schwarzenegger war der Terminator. Aber Luther war der Reformator.
Karten:Touristinformation, Tel. 037437.53 900 und www.koenig-albert-theater.de

Foto: Franca Wrage und Elisabeth Eckartsber


Frank-Markus Barwasser: Pelzig, achtes Solo

Karikatur: Mario Schuster (Gera)

Frank-Markus Barwasser, 1960 in Würzburg geboren als viertes von fünf Kindern, absolvierte ein Zeitungsvolontariat bei der Würzburger „Main-Post“, bevor er sein Studium aufnahm: Politikwissenschaft, Neueren Geschichte und Ethnologie an der Uni München und in Salamanca (Spanien). Anfang der 90er Jahre wird seine Kunstfigur Erwin Pelzig im Würzburger „Theater am Neunerplatz“ geboren, die ab 1993 bundesweite Bühnenpräsenz erlangt. Bevor er in die Erste Bundesliga der Kabarettisten aufstieg, verdiente Barwasser seine Brötchen u.a. mit Radiokolumnen im Hörfunk „Bayern 3“ und als Radioreporter für den Bayerischen Rundfunk. „Weg von hier“ – unter diesem Titel schickt Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig mit dem achten Soloprogramm wieder auf Deutschlands Bühnen. „Weg von hier“ sind aber auch die Worte, mit denen viele Fluchten beginnen. Gab es einst die Flucht aus der Aufklärung in die Romantik, ist es heute die Flucht aus der Realität in eine gefühlte Wirklichkeit, eine Flucht in die Internet-Schutzräume der Gleichdenkenden, eine Flucht vor der Informationsflut in ein tatsachenbefreites Leben. Solche Fluchtwege sind verworren und unübersichtlich. Ob sie in eine neue Romantik führen, erscheint ziemlich ungewiss. Weil Erwin Pelzig aber ohnehin lieber bleibt als geht, will er zumindest wissen, was hinter diesen Fluchten steckt. Wem nützen sie, und wer sind hier eigentlich die Schleuserbanden? So gräbt und grübelt sich Pelzig in „Weg von hier“ durch das Chaos unseres angeblichen Epochenwandels, wie immer begleitet von seinen beiden Freunden Hartmut und Dr. Göbel.

Frank-Markus Barwasser steht seit über 20 Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Daneben verfasste er das Theaterstück „Alkaid“, welches ab 2010 über zwei Spielzeiten erfolgreich am Münchner Residenztheater aufgeführt wurde. 2007 lief der erste Film mit Erwin Pelzig „Vorne ist verdammt weit weg“ in den deutschen Kinos. Von 1998 bis 2015 war er bei ARD und ZDF mit seiner satirischen Talkshow „Pelzig hält sich“ zu sehen. Gemeinsam mit Urban Priol gab er bis 2013 den Gastgeber in der ZDF-Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“.

17. Januar 2018, 20 Uhr, Zwickau, Neue Welt

18. Januar 2018, 20 Uhr, Halle/Saale, Steintor-Varieté

19. Januar 2018, 19.30 Uhr, Erfurt, Alte Oper


Déjà Vu

Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen

Kennen Sie das nicht auch? Da passiert Ihnen etwas und Sie denken sich: Das habe ich doch schon einmal erlebt!? Die Psychologie spricht hier von einem Déjà-vu, zu deutsch: schon gesehen. Genau so heißt das neue Programm des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker. Und tatsächlich wird sich der aufmerksame Zuschauer sagen: Déjà vu – schon gesehen! Denn Dudenhöffer, seit nunmehr über 30 Jahren als Heinz auf der Bühne, hat in seinen bislang 16 Programmen geblättert und die Highlights herausgepickt. Doch ein Herunterleiern von alten Pointen ist „Déjà Vu“ keineswegs: Dudenhöffer legt einmal mehr den Finger auf die Wunden der Gesellschaft und zeigt, wie sich Geschichten wiederholen und sich Geschichte zu wiederholen droht. Gerade aus dem Blickwinkel des engstirnigen Spießbürgers, den das Publikum so gerne belächelt, liefert der Kabarettist bittersüße An- und Einsichten, die beweisen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt – und umgekehrt. Nicht umsonst erfreuen sich Fernsehaufzeichnungen vergangener Dudenhöffer-Programme immer wieder großer Beliebtheit. So wie Forscher der Universität im schottischen St. Andrews mit Gehirn-Scans die Entstehung eines Déjà-vus erforscht haben, hat sich auch Heinz Beckers Schöpfer in die Erinnerungen seiner Bühnenfigur eingeloggt. Was er dort gefunden hat, kann man auf der Bühne erleben:

29.11.2017 20:00 Kulturhaus Weißenfels

30.11.2017 20:00 Stadtkulturhaus Borna

01.12.2017 20:00 Eichsfelder Kulturhaus Heiligenstadt

Karten: an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.roessner-hahnemann.de


Käffchen? Bingo!

Im Herbst gehen Baumann & Clausen mit dem neuen Programm „Die Schoff“ auf Tournee

Mit mehr als 20 Jahren Laufzeit gehört „Baumann und Clausen“ zu den erfolgreichsten Hörfunk-Serien deutschlandweit und erreicht täglich ca. zehn Millionen Hörer auf 13 Sendern. Als „Meister der Bürokratie“ dreht sich alles um die beiden fiktiven Charaktere Hans Werner Baumann und Alfred Clausen. Ihre Schöpfer, Jens Lehrich und Frank Bremser, gründeten die Serie bereits 1993, damals noch unter dem Namen „Die Beamten aus dem Ratzhaus“.
Die zwei bis ins letzte Detail durchgeplanten Protagonisten Baumann und Clausen verkörpern zwei Bürokraten aus dem fiktiven Örtchen Neddalhastedtfeld. Per Telefon tauschen sich die beiden über die kleinen und großen Probleme in ihrem Arbeitsalltag aus, wobei jede Konversation mit Baumanns charakteristischer Frage „Morgens Alfred, na wie iss?“ und dem Vorschlag „Käffchen?“ sowieso Clausens Antwort „Bingo!“ beginnt.
Über 6000 Folgen wurden von den beiden Autoren bereits geschrieben und auch selbst eingesprochen. Parallel dazu entwickelten sie ihr Bühnenprogramm, mit denen sie in zahlreichen Gebieten der Bundesrepublik bereits unterwegs waren. Ihr komödiantisches Meisterwerk bringt auch den letzten Zuschauer zum Lachen.  
03.11.17 CHEMNITZ Stadthalle Chemnitz, Großer Saal 
04.11.17 FREYBURG/UNSTRUT Rotkäppchen Sektkellerei 
25.11.17 SANGERHAUSEN Mammuthalle Sangerhausen 
08.12.17 HALLE/SAALE Steintor-Varieté Halle 
09.12.17 LUTHERSTADT WITTENBERG Stadthaus 
15.12.17 ZEITZ Theater Zeitz im CAPITOL 
17.12.17 WEISSENFELS Kulturhaus
05.01.18 TORGAU Kulturhaus