Szene

„Thet à Thet“ in der Leipziger Pfeffermühle

Sonny & Anthony Thet gastieren mit dem Konzert „I'm Yours“

Cellist Sonny Thet und Sohn Anthony genießen die gemeinsamen Konzerte als wohltuenden Ausgleich zu ihren sonstigen Musikprojekten. Nach einem ausverkauften Konzert im legendären Ellington Hotel Berlin, gibt es nun ein gemeinsames Studio-Album der Herren Thet, auf dem sie Eindrücke bisher bereister Städte sowie die Einflüsse und Wurzeln ihrer Musikerfreunde musikalisch interpretieren. Ein Mix aus Instrumentals und sehr erwachsenem Pop auf musikalisch höchstem Niveau. Sonny Thet wurde Ende der 60er Jahre aus dem Königreich Kambodscha nach Weimar entsandt, um im Auftrag des Prinzen Sihanouk an der Franz Liszt Hochschule klassisches Cello zu studieren. 1971 gründete er zusammen mit Christoph Theusner die legendäre Formation Bayon, die nach diversen Alben bis heute als eine der einflussreichsten Weltmusikbands der DDR gilt. Sonny komponierte und spielte seither die Musiken zahlreicher Theaterstücke und er teilte die Bühne unter anderem mit Katja Riemann, Jan Josef Liefers und den Söhnen Mannheims. Anthony Thet begleitete als Gitarrist namenhafte Künstler wie Ich+Ich, Lutricia McNeal, Natasha Thomas, Fahrenhaidt feat. Cassandra Steen bei Live-Auftritten, in TV oder Radioshows. 2005 gründete er mit Sänger Finn Martin für drei Alben die Band Asher Lane, deren Debüt-Song „New Days“ im Zuge einer internationalen Kampagne in über 90 Ländern in die Kinos kam.

18. März, 17 Uhr, Leipzig, Kabarett Pfeffermühle

Karten: Tel. 0341.960 31 96 und www.kabarett-leipziger-pfeffermuehle.de

Fotos: Chris Gonz


Ten Years After – 50 Jahre später ...

Am 24. März gibt es in Erfurt neben den Klassikern auch Stücke des neuen Albums zu hören

2017 feierten Ten Years After ihr 50-jährigen Jubiläum mit einem neuen Studioalbum, das den Titel „A Sting In The Tale“ trägt. Die 1967 gegründeten Ten Years After tourten parallel zu den Beatles durch die Lande und spielten unter anderem auch im kultigen Hamburger Starclub. Unvergessen bleibt der viel beachtete Auftritt der damals noch jungen Band im Jahr 1969 beim Festival in Woodstock. Vor allem mit der zehnminütigen Zugabe „I’m Going Home“ spielte sich das Quartett in die Herzen der Zuschauer. Neben diesem legendären Song darf sich das Publikum in Erfurt auf Klassiker freuen wie „Love Like A Man“, „Good Morning Little Schoolgirl“, „The Hobbit“, „One Of These Days“ und „Choo Choo Mama“. Die Band spielt aber auch Material, das im Laufe der Jahre immer wieder von Fans gefordert wurde, bisher aber selten bis überhaupt nicht zu Live-Ehren gelangte, wie beispielsweise „Gonna Run“, „Nowhere To Run“, „I Say Yeah“ und „Standing At The Station“. Darüber hinaus sind einige Überraschungen und mehrere komplett neue Stücke zu erwarten; aus dem neuen Album „A Sting in the Tale“ etwa „Land Of The Vandals“, „Silverspoon Lady“, „Suranne  Suranne“, „Last Night Of The Bottle“. Ten Years After stehen für eine gelungene Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Power, ebenso zeitlos wie energetisch. Nach einer wechselvollen Bandgeschichte mit zwischenzeitlichen Auflösungen, Comebacks und wechselnden Bandmitgliedern heißen die beiden originalen Gründungsmitglieder Chick Churchill (Keyboard) und Ric Lee (Schlagzeug) nunmehr zwei wahrlich herausragende Musiker in ihren Reihen willkommen: Den mehrfachen Gewinner des British Blues Award und erfolgreichen Solokünstler Marcus Bonfanti (Gesang und Gitarre) und die Bass-Ikone Colin Hodgkinson (u.a. Spencer Davis, Alexis Korner, Back Door, Peter Green, John Lord, Charlie Watts, Whitesnake, Chris Rea, The British Blues Quintett, Konstantin Wecker, Electric Blues Duo). Die Songs von Ten Years After haben über die Jahre nichts von ihrem Reiz verloren. Knallharte Gitarrenriffs, epische Soli und innovative Arrangements stehen für den ultimativen Sound einer Band, die bis heute mit ihrer Bühnenshow überzeugt.

24. März, 20 Uhr, Erfurt, Haus der sozialen Dienste

Karten: an den bekannten VVK-Stellen, www.eventim.de und www.pop-ludwig.de

Foto: Rob Blackham


Highfield-Festival 2018: Das Line-up ist komplett

17.-19. August 2018, Störmthaler See – Großpösna

Mit 15 weiteren Namen finalisieren die Veranstalter des Highfields heute das Billing für 2018. Damit ist das Line-up des Festivals in Großpösna komplett, das vom 17. bis 19. August neben den Headlinern  Billy Talent, Marteria, Broilers und Die Fantastischen Vier viele weitere Musikgrößen an den Störmthaler See führen wird. Nachdem ihr Auftritt im vergangenen Jahr ins Wasser gefallen ist, sind die überaus erfolgreichen Meta-Gangster der 257ers erneut dabei. Damit ist es offiziell: Alle Bands, die aufgrund des Unwetters in 2017 nicht auftreten konnten, werden nun doch noch auf der Highfield-Bühne stehen.
Neu dabei ist DJ und Produzent Parov Stelar, der als Pionier des Electroswing neue und alte Sounds zu unbedingt tanzbaren Tracks verknüpft, die Millionen begeistern. Mando Diao überzeugen dagegen seit 1999 mit innovativem Alternative, dem die Schweden mit ihrem jüngsten Albumerfolg „Good Times“ wieder mal eine neue Richtung gegeben haben. Auch für die vier Wiener von Bilderbuch geht es weiter steil nach oben: Fans und Musikkritiker sind sich einig, dass auch nach dem Erfolg von „Magic Life“ noch lange nicht Schluss ist. Nach über 20 Jahren Bandgeschichte denken die Folk-Punker von Flogging Molly ebenfalls nicht ans Aufhören, sondern haben sich in ihrem Jubiläumsjahr mit dem Album „Life Is Good“ selbst ein Denkmal gesetzt. Auch Kettcar haben 2017 geliefert und werden Indie der Hamburger Schule auf die Highfield-Bühne bringen. Aus Liverpool treten The Wombats an, die erst vor wenigen Tagen einen schon umjubelten Schwung Alternative-Hymnen veröffentlicht haben.
Auch Bad Religion sind für ihre Hymnen bekannt: Sie liefern melodischen Punk zum Mitsingen, der dennoch in die Beine geht. Das Hip-Hop-Kontrastprogramm bieten Fünf Sterne deluxe, die  gerade erst mit „Flash“ bewiesen haben, dass ihre Musik noch immer fünf Sterne verdient. ZSK haben ihre Tapes schon immer lieber an besetzte Häuser als an Plattenlabels geschickt – entsprechend ehrlich geht ihr Skatepunk auch nach ihrem Durchbruch noch genau ins Mark. Ihren eigenen Klang haben auch Massendefekt gefunden, die die Highfield-Besucher mit Songs aus ihrem neuen Album „Pazifik“ begeistern werden, das in dieser  Woche erscheinen wird. Razz ist in Großpösna mit feinstem Indie-Rock dabei, Radio Havanna und die Alex Mofa Gang liefern druckvollen Punk aus Berlin. Für noch mehr Abwechslung im Line-up sorgen 8kids, die das Programm mit elegischem Post Hardcore abrunden.

Alle bisher bestätigten Bands: 
Billy Talent | Marteria | Broilers | Die Fantastischen Vier
Parov Stelar | Alligatoah | Dropkick Murphys | Mando Diao | The Hives | Bilderbuch
Kontra K | Editors | Clueso | Flogging Molly | Madsen | Dendemann | 257ers
Gogol Bordello | Bosse | Kettcar | Prinz Pi | The Wombats | Bad Religion | Antilopen Gang | Fünf Sterne deluxe | The Subways | Maximo Park | Gloria | Bausa | ZSK | Massendefekt | Zugezogen Maskulin | Sondaschule | Fjørt | Swiss und Die Andern | Razz | Adam Angst | Radio HavannaC Itchy | Alex Mofa Gang | 8kids

Kombitickets sind noch bis Freitag, 16. Februar um 12 Uhr, für € 139,- online über highfield.de, eventim.de oder telefonisch unter 01806 – 853 653 (0,20€/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60€/Anruf) erhältlich. Danach beginnt die finale Preisstufe mit € 149,- inkl. Vorverkaufsgebühr und Müllpfand. Besucher, die in einem Wohnmobil, Wohnwagen oder ähnlichem Gefährt anreisen, benötigen zur Zufahrt zum eigens reservierten Wohnmobil-Parkplatz eine WoMo-Plakette. Diese ist für € 40,- erhältlich.

Das Highfield Festival ist eine Kooperationsveranstaltung von FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH und Semmel Concerts GmbH.


Europäischer Jazz mit extrovertierten Instrumenten

Heartbeat - am 3. März, 20 Uhr, Oelsnitz, Katharinenkirche

Heartbeat ist das Projekt der vier Ausnahmemusiker Florian King (D), Helge Norbakken (N), Herbert Walser (A) und Andreas Krennerich (D). Dem europäischen Jazz verpflichtet und verbunden mit westafrikanischen und nordischen Rhythmen, kreieren die vier Musiker Welten voller Sinnlichkeit, Sphären, Energie und Raum. Um größtmöglichen Platz zu schaffen für Rhythmus und Melodie wurde auf ein Harmonieinstrument verzichtet. So ist in der Musik von Heartbeat immergenügend Freiraum , trotz Intensität und treibender Grooves. Helge Norbakkens Trommeln ergreift und verblüfft dabei die Zuhörer; plötzlich vermeint man Felle und Metall, Muscheln und Holz singen zu hören. Und exotisch wird es dabei, wenn er tatsächlich dann zur Autofelge greift und ihr die schillerndsten Töne entlockt ... Andreas Krennerich und Herbert Walser, beide mit einem außerordentlich innigen Klang auf ihrem Instrument, erzählen Geschichten voller Tiefe und Intensität. Florian King legt mit seinem warmen, präzisen Ton ein ruhiges Fundament und steuert einen Großteil der Kompositionen bei. Allesamt melodiöse Miniaturen, die von der Band aufgegriffen und in dynamischen Improvisationen interpretiert und weiterentwickelt werden. Die vier Ausnahmekünstler sind am 3. März in der ehrwürdigen, über 400 Jahre alten, Oelsnitzer Katharinenkirche ab 20:00 Uhr zu erleben, der Einlass startet eine Stunde vorher.

Karten: Kultur- und Touristinformation Oelsnitz, Tel. 037421-20785 sowie unter www.eventim.de und in den Ticketshops der Freien Presse erhältlich. Tickets gibt es im Vorverkauf ab 10,00 Euro, fünf Euro teurer wird es dann an der Abendkasse.


Omega – 55 Jahre Live On Stage

5. Mai 2018 Gera, Kultur- & Kongresszentrum

Ihre Band-Historie ist nur ein paar Wochen kürzer als die der Rolling Stones. Im Juli 1962 hatten Jagger, Richards und Co ihr erstes Konzert in London. Am 23.09.1962 spielen Omega ihr erstes Konzert an der Technischen Hochschule Budapest, hervorgegangen aus zwei Schülerbands, in denen Sänger Janos „Mecky“ Kobor und Keyboarder Laszlo „Laci“ Benkö aktiv sind. Wobei ihre Vorgeschichte bis ins Jahr 1959 reichte, damit hätten die Ungarn sogar die ältere Rockband. Was nicht weiter wichtig wäre, hätte es nicht 50 Jahre später ein Versprechen von Sänger und Bandleader Janos Kobor gegeben: So lange die Rolling Stones spielen, machen wir auch weiter. Sie haben weiter gemacht. Im Laufe der vergangenen gut zehn Jahre hat die Band ein Spätwerk produziert, das die früheren Erfolge so würdig wie eindrucksvoll fortsetzt. Ihre legendären Live-Qualitäten und die überragende Laser-Show haben sie im Jubiläumsjahr 2016/2017, anlässlich ihrer „55jährigen Geburtstagstour“ erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sei es beim Festival „Rock-Giganten“ im sächsischen Riesa an der Seite von Boomtown Rats, Nazareth und CCR, den zahlreichen Shows mit Dieter „Maschine“ Birr von den Puhdys im gesamten Bundesgebiet oder den vielen Solo-Shows von Omega im Laufe des Jahres in der Schweiz, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei und Kroatien.
 
1970 feiert die Band  ihren internationalen Durchbruch mit „Gyöngyhajú lány“ (“Mädchen mit dem Perlen im Haar”). Der Song bringt Festivalpreise, nationale und internationale Auszeichnungen, wird in der Version „Schreib es mir in den Sand“ für Frank Schöbel dessen größter Hit und liefert zweieinhalb Jahrzehnte später noch den Scorpions die Vorlage zu ihrem Erfolg „White Dove“. Wie sehr Omega Songs auch heute aktuell im Trend sind, bewies jüngst erst der weltbekannte US-Hip Hop-Superstar Kayne West. Er arbeitete in seinem 2013 erschienenen Album "Yeesuz" im zentralen Song des Albums New Slaves ganze Passagen des Omega Welthits vom Perlenhaarigen Mädchen ein. Auch der Originalgesang des Frontmannes Janos Mecky Kobor ist hier zu hören. Kanye Wests Album sprang im Juni 2013 auf den 1. Platz der US-amerikanischen und der britischen Longplayer-Charts. In der ersten Woche nach Veröffentlichung, waren weltweit bereits 600.000 Alben verkauft! Omega war die erste Ostblock-Band, die 1968 auf den britischen Inseln tourte, bei Decca in London (Plattenfirma der Rolling Stones) das erste Album produzierte und im englischen Fernsehen auftrat. In den 70/80 Jahren tourte die Band durch ganz Europa und Japan, spielte auf allen bedeutenden Festivals, teilte u.a. mit The Who, Queen und The Rolling Stones die Bühne, produzierte Alben in ungarisch, deutsch, englisch und avancierte in den 70er und 80er Jahren zu Osteuropas Rockband Nr.1.Zu ihren Konzerten im Budapester Kis-Stadion und den Open Airs am Balaton pilgern jedes Jahr Tausende Fans aus Polen, Bulgarien, der Tschechoslowakei und der damaligen DDR. Omega touren regelmäßig auch durch den Westen, veröffentlichen ihre Platten parallel in englischen Versionen.  Die Hard-Rock-LP „Elö Omega“ in der  berühmten Alu-Hülle setzte 1972 stilbildende Maßstäbe. Folgende Space-Rock-Epen wie „Time Robber“ oder „Gammapolis“ verkauften sich auch in Westeuropa und Japan hunderttausendfach. Gut 50 Millionen Tonträger hat die Budapester Band mittlerweile unter die Fans gebracht. Nicht zuletzt dank der Trilogie „Rhapsody“, „Symphonie“ und „Oratorium“ aus dem letzten Jahrzehnt. Von den rund 350 Omega-Titeln aus über 50 Jahren hat Janos „Mecky“ Kobor dafür einzelne Stücke klanglich neu gefasst und so zusammen gefügt, dass ein in sich geschlossenes opulentes Werk entstand. Mit Hilfe von Streichern und Chören bekamen so die großen Rockballaden, für die Omega durch die Jahrzehnte und alle stilistischen Wechsel stets bekannt war, wuchtigen hymnischen Klang.
2017 feierten Kobor und Co den 55. Band-Geburtstag. Die Studioarbeit am angekündigten Album „Testamentum“ wurde für diese Jubiläumstour extra unterbrochen. Dieses soll quasi die lange Jubiläumstournee Ende 2018 abschließen. Bei „Testamentum“ werden wieder internationale Gäste dabei sein, es soll stark auf Keyboards basieren und an die kommerziell erfolgreichste Omega-Zeit mit „Time Robber“ anknüpfen, so wird versprochen. Und auch wenn „Testamentum“ vielleicht danach klingt – als Schlusspunkt für Omega ist dieses Album nicht gedacht. Schließlich steht ja noch immer das Versprechen von Janos Kobor: So lange die Rolling Stones…

 


Moderne Troubadours

MANNY gastieren am 24. Februar in der Oelsnitzer Katharinenkirche

Es muss wohl eine schicksalhafte Begegnung gewesen sein: Thierry Gaillard tourte mit Rockmusikern wie der Denise Allen Band durch Europa, als er Phil Collins in Genf traf, der ihn darin bestärkte, seinen eigenen musikalischen Weg zu gehen. In der Folge gründete der Rockpoet, Schriftsteller und Künstler die Formation „Manny Modern Troubadours“, die wohl als beredtes Beispiel dafür gelten darf, dass die französische Musik weit mehr als „nur“ Chansons zu bieten hat. Dabei stehen die sechs Musiker für facettenreiche Pop-Folk-Rock Musik und Chansons, mit bedeutungsvollen, manchmal zarten oder auch provokativen Texten. Ob in französischer, englischer und spanischer Sprache: stets sind die Lieder voller Poesie, mit viel Humor und Tiefgang. Dabei versprühen die modernen Troubadours ihren ganz eigenen Charme und verwirren positiv, überraschen mit vielen Stilrichtungen, Eigenkompositionen und bekannten Titeln in neuem Gewand. Die Musiker um Thierry Gaillard, Vincent und Adeline Vigor, Samuel Chevalley, Eric de Amorin und Toni Lauper sind am 24. Februar in der altehrwürdigen Oelsnitzer Katharinenkirche ab 20:00 Uhr zu erleben, der Einlass startet eine Stunde vorher. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Konzertkarten sind in der Kultur- und Touristinformation Oelsnitz (Telefon: 037421-20785) sowie unter www.eventim.de und in den Ticketshops der Freien Presse erhältlich. Tickets gibt es im Vorverkauf ab 10,00 Euro, fünf Euro teurer wird es dann an der Abendkasse.


HAUDEGEN auf Blut, Schweiß & Tränen – Zusatztour 2018

16. März, Festhalle Plauen

„Dieses Mal kriegen alle alles!“ Auf ihrem neuen Dreifach-Album „Blut, Schweiß und Tränen“ halten HAUDEGEN nichts zurück. Die drei Alben „Blut“, „Schweiß“ und „Tränen“ sind unabhängig voneinander erhältlich und stehen jeweils für eine andere Seite von HAUDEGEN: Blut ist der Kopf, Schweiß das Herz und Tränen die Seele. Ob hart, hymnisch und herzlich oder emotional – dieses Mal geben Dir HAUDEGEN alles!
Blut, Schweiß und Tränen – all das gehört zum Körper dazu und hängt miteinander zusammen. Wenn man es auf die Anatomie von HAUDEGEN überträgt, dann steht „Blut“ für den Kopf, „Schweiß“ für das Herz und Tränen“ für die Seele. Und weil das Eine jeweils nicht ohne das Andere funktioniert, bringen HAUDEGEN nun mit „Blut, Schweiß und Tränen“ drei Alben heraus – auf einen Schlag. „Der Leitspruch von 'Blut, Schweiß und Tränen' ist: HAUDEGEN geben dir alles!“, sagt Hagen Stoll und fügt hinzu: „Wir geben nicht nur alles – sondern wir haben auch alles dafür gegeben. Wir haben dieses Mal alle Facetten, die wir in uns tragen, in unsere Kunst gesteckt.“ HAUDEGEN verstehen es, die Komplexität des Lebens auf drei verschiedene Platten zu pressen. „Wir sind ja nicht immer in der gleichen Stimmung, sondern haben – wie jeder Mensch auf dieser Welt – je nach Situation verschiedene Gefühlslagen“, erklärt Sven Gillert, „mal schwitzt der Körper, mal blutet er, mal weint er“. „Blut, Schweiß und Tränen“ ist für HAUDEGEN ein wichtiges Album – nicht nur musikalisch. „Wir haben dieses Dreifach-Album komplett unabhängig voneinander produziert. Das ist eine Art Befreiungsschlag. Wir hatten davor nie die Möglichkeit, alle unsere künstlerischen und musikalischen Nuancen auf einmal zu zeigen“, erklärt Hagen.
Vor etwa einem Jahr haben sich HAUDEGEN vom Major-Label getrennt und veröffentlichen nun ihr erstes Album in Eigenregie auf ihrem gleichnamigen Label „Blut, Schweiß und Tränen“. Mit ihrem eigenen Label haben sich die beiden auch davon gelöst, sich auf eine Stilrichtung festlegen zu müssen. „Ein Major-Label hätte uns dieses Album nie machen lassen. Aber jetzt sind wir zum Glück unabhängig davon und können zeigen, wie wir wirklich sind. Wir manifestieren mit den drei Alben, wofür ein HAUDEGEN steht“, sagt Sven. Der HAUDEGEN-Kosmos beinhaltet es laut zu sein, berührend zu sein und herzlich zu sein. Diese Vielseitigkeit ist auch durch die Hip-Hop-Wurzeln der bei-den bedingt: Sie feiern ICE-T genauso wie Rage Against The Machine – und auch Udo Jürgens.
„Ein HAUDEGEN ist einfach ein Typ, den du kennenlernen musst. Und eine Seite zu kennen, reicht einfach nicht aus. Deswegen auch die Dreifach-Platte. Wir wollen über Blut reden, über Schweiß reden, über Tränen reden. Diese drei Worte haben unser Leben geprägt“, sagt Hagen.
Mit der Platte „Blut“ verleihen HAUDEGEN ihrer Wut Ausdruck. Damit knüpfen sie an ihre allererste EP an und kehren zu ihren Wurzeln zurück. Auf „Blut“ präsentieren sich die beiden laut und auch etwas stur. Es ist das Album, das HAUDEGEN schon immer machen wollten, aber das ihnen lange verwehrt blieb. „Wem der wütende Haudegen auf 'Blut' zu laut ist, der kann 'Schweiß' oder 'Tränen' hören – es ist halt für jeden etwas dabei“, unterstreicht Sven und verweist auf die anderen beiden Platten.

Karten: Tel. 03741-2912444, im Internet unter www.festhalle-plauen.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Foto: Marcel Hotze


World Jazz Folk: Cathrin Pfeifers Trezoulé

Freitag 2. März, 20.00 Uhr, Plauen, Malzhaus

Crossover von mediterranen, latin und afro sounds zwischen Weltmusik, Jazz, Flamenco, Tango und Brasil. Das Trio spielt intuitive Kompositionen, die knifflig und komplex durchdacht sind und zugleich groovy und mitreißend. Exotisch und doch eingängig und seltsam vertraut. Für Herz ebenso wie für Kopf und Beine. Was ist das Geheimnis der 3 Musiker? Sie sind groovy, poetisch, intensiv, experimentierfreudig, lebensfroh. Live entwickelt das Trio einen faszinierenden energetischen World-Mix mit treibenden Grooves und tranceartigen Melodien. Scheinbar bekannte Quetschensounds werden mit Slidegitarre in andere Dimensionen katapultiert und durch komplexe Drumgrooves wieder auf den Boden geholt. In den Kompositionen von Cathrin Pfeifer reichen die Inspirationen von Brasil-, Latin-, Afro-Grooves über BluesWalzer bis zu tangoesken Einflüssen mit vielen ungeraden Rhythmen. Modernes Akkordeonspiel, das weder komplexe Rhythmen noch jazzige Arrangements ausläßt und traditionelle und moderne Grooves miteinander verbindet. Hier wird keine Rücksicht auf Hörgewohnheiten genommen. Eine abenteuerfreudige Reise ohne Grenzen und Limitierungen.


Quotime - Status Quo Cover

Samstag, 17. März, 20 Uhr, Erfurt, Heiligen Mühle
Es war einmal eine Zeit, da waren die Rockstars noch wirklich genial und einzigartig, und die Menschen  strömten  zu Tausenden in die Konzerthallen. Aus dem Blues war gerade Beatbund Rock geworden, eine Zeit des Aufbruchs, der Jugendrevolte und der  Selbstverwirklichung. Eine Band, die von Anfang an dabei war, ist "Status Quo". Wer kennt sie nicht, seit über 50 Jahren bringen sie mit ihrem Boogie-Rock die Hallen und  Stadien der Welt zum Kochen! Die um den Gitarristen Kai-Uwe Scheffler gegründete Band "QuoTime" erinnert nicht nur an die übergroßen Hits der Band, auch die Songs der ersten"Quo"-LP`s, als die Gruppe Meisterwerke wie "Pictures of Matchstick Men" schuf, werden live authentisch dargebracht.

Bell Book & Candle bei "Rotkäppchen"

Samstag, 7. April, 19.30 Uhr, Freyburg/Unstrut, Lichthof der Rotkäppchen Sektkellerei

Das Berliner Trio um Jana Groß, Andy Birr und Hendrik Röder trat gleich mit der  allerersten Single einen internationalen Siegeszug an. „Rescue Me“, so hieß der Hit in den späten Neunzigern, tummelte sich in mehr als 20 Ländern in oberen Charts-Regionen. Bell Book & Candle avancierten zu eine der wenigen deutschen Bands von internationalem Format. Mit weiteren Hits wie „Read My Sign“ oder dem Tatort-Schimanski-Song „Bliss In My Tears“ untermauerten Bell Book & Candle ihren erstklassigen Ruf.  Bell Book & Candle waren nie wirklich weg. Sie machten das, was jede echte Band machen sollte, wenn sie es kann: live spielen. Die zwei Dekaden im unveränderten Line Up stehen nicht nur für einen klar definierten Umgang unter Musikerkollegen, sondern für eine echte Freundschaft. Aus den Anfangstagen sind die ungebremste Leidenschaft und der opulente Ideenreichtum geblieben, der Hang zu großen Melodienbögen und vielschichtigen Arrangements. Das gepaart mit den Möglichkeiten aktueller Popproduktionen und dem Wissen gestandener Musiker macht Bell Book & Candle zu Künstlern, deren Zeit nun endgültig gekommen ist.

Tickets: Tel. 034464.34 122

www.rotkaeppchen-sektkellerei.de

www.ticketgalerie.de

Foto: Denise van Deesen


Emily Barker – Folk mit Soul

Emily Barker war in England spätestens jedem ein Begriff, als einer ihrer Songs als Titelsong für die BBC Krimiserie „Wallander“ mit Kenneth Branagh ausgewählt und jeder Bürger damit wöchentlich auf der Couch begleitet wurde. Nicht nur als Solokünstlerin, auch in diversen Bands konnte sich die heute in England ansässige, gebürtige Australierin beweisen. Sie veröffentlichte folkige Alben als „The Red Clay Halo“. Nach diversen Support-Tourneen (u.a. mit Runrig, Madison Violet) ist Emily Barker bereits auch in Deutschland ein bekanntes Gesicht. Auf  ihrem neuen Album „Sweet Kind of Blue“, aufgenommen in den Sam Phillips Recording Studios in Memphis, trifft Blues auf Country und Gospel.

“Emily Barker has a gift for great melodies” The Guardian

Sonntag, 25. Februar, 17 Uhr, Zwickau, Versöhnungskirche (Erich-Mühsam-Straße 48) 


Neil Young Abend in Zwickau

Old Ways Band: Lieder des kanadischen Singer-Songwriters am 24. Februar, 20 Uhr, Alter Gasometer

Die Old Ways Band, sind fünf, gereifte Musiker. Sie lieben und spielen seit Ihrer Jugend handgemachte Musik. Dem Rockbarden Neil Young, widmet die Old Ways Band  in ihrem Live-Konzert, einen ganzen Abend und bringt dabei den Gästen das Leben und Wirken des  “ Godfather of Grunge.“ näher. Es gibt jede Menge Infos über den „Meister des melancholischen Rocks“, von  lauten bis leisen Töne ist alles dabei.  Also„Rockpoesie die berührt“!


Blues´n´Roll Nacht in Altenburg

24. Februar, Music Hall, Einlass ab 20 Uhr

DOUBLE VISION -  Rory Gallagher und Eigenes

Mit ihrem „Blues’n’Roll“ rocken die talentierten, sympathischen und unverhörbar von Gallagher geprägten Musiker jede Bühne. Shows zusammen mit Todd Wolfe und Hadden Sayers oder als Support für Ten Years After, Eammon McCormack, Ryan McGarvey, finden sich in der Vita. Die Auftritte von The Double Vision sind eine Glanzleistung an musikalischem Talent und haben einen Groove, der selbst die Zuhörer in den hintersten Reihen mitreißt - schweißtreibend, jede  Menge Spaß: der Begriff "Power-Trio" trifft hier voll ins Schwarze. Dabei kann die Band auch ruhigere Töne anschlagen. Die Akkustische, Dobro und Mandoline stehen neben der Strat zum Bluesen und Sliden bereit. Von Muddy Waters, über Chuck Berry, alten Blues-Stücken bis zu Rory Gallagher und natürlich den eigenen Songs ist live alles vertreten! Diese eingespielte Formation groovt und klingt einfach absolut lebendig in diesen ungekünstelten Songs. Ihr aktuelles Album bietet einen Schmaus für die Ohren, der aus reinem, intensiven Delta-Blues, mitreißenden Rock’n’Roll mit Stoner-Elementen und anheizenden Boogie mit einer Prise Funk besteht. Auch die Einflüsse aus Country, Folk und Jazz tragen dazu bei, dass „Top Secret“ ein wahrer Geheimtipp für jeden Musikbegeisterten ist.

iNUTERO – Ten Years After and more

Die Band iNUTERO kann im Jahr 2015 auf zahlreiche Konzerte zurück blicken. Dabei waren auch gemeinsame Konzerte mit international bekannten Musiker wie Paul Millns (UK), Michel Katon (US), Flying Eyes (US), Piet Botha (Südafrika) u.v.a. Mittlerweile gehören selbst Ten Years After, Hundred Seventy Split und Canned heat zu den Partnerbands bei Konzerten. Wenn Flo Zimmer TYA-Hymnen wie "Im Going Home", "Love Like a Man" oder "Its Getting Harder" zum Besten gibt, ersteht Alvin Lee scheinbar aus dem Grab, dann vollzieht sich ungeachtet des fehlenden Keyboarders bei den Sachsen-Anhaltinern die Reinkarnation der britishen Supergruppe. Der 17-jährige Florian Zimmer ist dabei der absolute Fixpunkt, technisch glänzend, versunken, inbrünstig, weltentrückt - nur er und die Musik. Spielerische Leichtigkeit gepaart mit Tiefgang. Er unternimmt eine Reise in eine musikalische Epoche, als er noch nicht mal Quark im Schaufenster war. Und doch spielt er diesen Bluesrock so ausgefeilt, als hätte er diese Musik und die Zeit mit der Muttermilch aufgesogen

AK 16 // Tickets: VVK 14.00 Euro bei Altenburg Tourismus, Markt 17 

Infos: www.openairgoessnitz.dekontakt@openairgoessnitz.de


50 Jahre Klaus Renft-Combo RENFT-akustisch

Die legendäre Kultband auf Jubiläumstournee mit Thomas „Monster“ Schoppe (voc.)

Seit 1967 bis 1975 ständig existent, war die aus Leipzig stammende Klaus Renft Combo (ab 1974 RENFT) eine der ersten „Beat-Band“, deren Sänger deutsch sangen, und entwickelte sich zu einer der bekanntesten und beliebtesten Rockgruppen der DDR. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende. Kein Zweifel, RENFT ist ostdeutsches Kulturgut und lebt in der Erinnerung vieler. Jeder im Osten Deutschlands kennt die Band. In keiner Plattensammlung fehlen ihre Lieder, Hoffnungsträger noch immer für ihre älter gewordenen Fans, stilistisch unabhängig von Mode und Trends, bezeugen ihre Lieder Unbeugsamkeit, erinnern an Zivilcourage.  Bereits in den frühen 70er Jahren erreichte die Band RENFT in der DDR Kultstatus, wurde Begriff für Opposition und Auflehnung gegenüber einer staatlich verordneten Kulturdoktrin. Unter diesem Zwang entstand von 1971 bis 1975 eine Band, die man schlicht einfach nur RENFT nannte. Ihre Songs, facettenreich, von Folk, Blues über Balladen bis hin zum Rock, erstürmten die Hitparaden. RENFT wurde Hoffnungsträger für eine heranwachsende Generation, schuf eine Brücke für deren Integration in eine vom sozialistischen Alltagstrott bestimmten Gesellschaft. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende. Nachdem inzwischen 5 frühere Bandmitglieder verstorben und zwei aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr live auftreten können, ist Leadsänger Thomas "Monster" Schoppe  der letzte Überlebende einer Band, die für die Entwicklung der Rockmusik der DDR prägend war.  Aus den Trümmern der 1975 verbotenen und 1990 neu gegründeten Klaus Renft Combo formte Monster 2007 die aktuelle RENFT-Besetzung. Heute ist er sich der Bedeutung der RENFT-Songs als kulturelles Erbe bewusster denn je. Ihm zur Seite stehen seitdem Urgesteine der DDR-Rockmusikszene: Delle Kriese an den Drums und Persussion, Marcus „Basskran“ Schloussen am Bass und Gitarrist Gisbert „Pitti“ Piatkowski. Um den textlichen Inhalten der Lieder noch mehr Ausdruckskraft zu verleihen, aber auch um den atmosphärischen Ansprüchen von Theater- und Kleinkunstbühnen gerecht zu werden, wählte die Band für die Konzerte ihre „50 Jahre RENFT - Tournee“ bewusst eine musikalisch-akustische Darbietungsform, und verzichtet dabei auf manche, für Rockmusiktypische Stilistiken. Natürlich werden die guten alten RENFT- Songs wie z. B.: „Wer die Rose ehrt“, „Zwischen Liebe und Zorn“, „Apfeltraum“, „Gänselieschen“, „Nach der Schlacht“ oder „Als ich wie ein Vogel war“ alle zu hören sein. Nicht mehr in Urbesetzung, aber dennoch mit hervorragenden Musikern.

Fr. 6. April, 20.00 Uhr SONNEBERG Gesellschaftshaus // Fr. 20. April, 19.30 Uhr GLAUCHAU Stadttheater // Sa. 21. April, 19.30 Uhr CHEMNITZ Stadthalle // Sa. 27. April, 19.30 Uhr FREIBERG Mittelsächsisches Theater // Do. 24. Mai, 20.00 Uhr WEIMAR Schloss Ettersburg // Fr. 14. September, 21.00 Uhr JENA Altstadtfest // Fr. 19. Oktober, 20.00 Uhr ERFURT DASDIEBrettl // Sa. 17. November, 20.00 Uhr PÖßNECK Schützenhaus sowie Sa. 20. Januar 2019, 19.30 Uhr GERA Theater


Gute-Laune-Musik: The Hollies live!

25. Mai Magdeburg, Seebühne // 26. Mai Jena, Sparkassen-Arena

Noch immer die lupenreinen Hollies. Noch immer die straffen, sauberen Harmonien.  Sorgfältig geschliffen und präzise kombiniert. - Ihre Zusammensetzung mag sich seit ihrem Auftauchen in den sechziger Jahren geändert haben. Doch als magische Komponente der fantastischen Britischen Pop Revolution geriet der typische Sound der Hollies niemals ins Wanken. Ihr Frontmann Peter Howarth etwa scheint sich absolut mühelos in das seit langem fest gefügte Wurzelgeflecht der Hollies einzufügen. Weitere Mitglieder verschmolzen gänzlich in jenem musikalische Gefüge, das von den UrMitgliedern Tony Hicks, Bobby Elliott und anderen vor so vielen Jahren festgelegt wurde.
Kürzlich wurden The Hollies durch ihre Aufnahme in die angesehene American Rock´n´Roll Hall Of Fame geehrt – für ihren Einfluss auf die Evolution, die Entwicklung und die Bewahrung des Rock´n´Roll´. Neben den Beatles und den Stones trug diese Band dazu bei, die Welt des Pop und des Rock so zu gestalten, wie wir sie heute kennen.
Es wird keine Vorgruppe benötigt, da die Hollies all ihre Klassiker - The Air That I Breathe, Bus Stop,  Carrie Anne,  Long Cool Woman in a Black Dress,  Just One Look,  He Ain’t Heavy - He’s My Brother – und viele weitere Elemente darbieten, um all jenes zu zelebrieren, das wir mit dem Phänomen The Hollies verbinden.


Creedence Clearwater Revival: Double Anniversary Europe Tour

Vor 50 Jahren, Weihnachten 1967, tauften John Fogerty und sein Bruder Tom ihre Gruppe, die bis dahin unter verschiedenen Namen auftrat, in Creedence Clearwater Revival um – die auch unter dem Kürzel CCR weltbekannt werden sollte. Was dann folgte ist längst Musikgeschichte. Schon mit Veröffentlichung des ersten Albums entstand eine regelrechte CCR-Manie, die bis zu deren Auflösung 1972 anhielt.  Die Woodstock-Legende CCR galt in den späten 60ern und frühen 70ern als eine der erfolgreichsten Bands der Welt. Mit den Hits wie Suzie Q., Proud Mary, Bad Moon Rising, Who'll Stop the Rain, Hey Tonight, Have You Ever Seen the Rain u.v.m. tourt Creedence Clearwater Revived featuring Johnnie Guitar Williamson in den letzten Jahren wieder verstärkt durch ganz Europa, begeisterte 2012 allein in Russland und Polen fast 250.000 Fans, rund 120.000 im Jahr 2013 in Italien und 2016 endlich auch in Deutschland fast 50.000 Besucher auf deren Open-Air und Hallen-Tour. Aktuell präsentiert die Band ihr neues Live-Album „Live in Sardinia“ und zeigt sich auf der Jubiläums-Tournee noch lange nicht Tour-Müde. Vor exakt 20 Jahren, im Frühjahr 1997, scharte der Gitarrist Johnnie Guitar Williamson, der früher auch bereits Mitglied bei den legendären Bands Titanic (1970 gemeinsam auf einer Bühne mit CCR in Paris) und den Animals (12 Jahre lang) war, auserlesene Musiker um sich, um anlässlich der 30-Jahres-Feier die Musik und den Sound von Creedence Clearwater Revival wieder auferstehen zu lassen. Mit dem typischen Gitarrensound, mittels der betagten Fender Deville-Verstärkern, wurde den vielen alten CCR-Hits neues Leben eingehaucht. Was eigentlich als ein einmaliges Event gedacht war, entwickelte sich dank des großen Erfolges und der Qualitäten der Bandmitglieder, sowie der enormen Nachfrage bei Veranstaltern und Fans zu einem dauerhaften Live-Projekt. Mit dem neuen Frontmann John W. Doyle hatte Creedence Clearwater Revived zudem ein Pendant für John Fogerty gefunden, der stimmlich zwar etwas anders klingt, der aber dennoch ein großartiger Sänger und ausgezeichneter Gitarrist ist, stets in der Lage, dem legendären Johnnie Guitar Williamson auf der Bühne Paroli zu bieten, so dass die Besucher in den Genuss einiger vorzüglicher Twin-Gitarren-Solis kommen. John Doyle ist derart überzeugend, dass die Konzertbesucher regelrecht die Intensität jedes einzelnen Songs, wie sie einst von der Originalband live ausgestrahlt wurden, neu erleben und wahrhaft spüren. Dabei besticht Doyle nicht nur mit einer enormen Bühnenpräsens und starken Entertainer-Qualitäten, sondern auch durch seine erstklassige Gitarrenarbeit und die sympathische Ausstrahlung. Die ganze Band schaffte es mit ihrer vollen Hingabe tatsächlich, den Spirit der Woodstock-Ära erfolgreich in die Neuzeit zu transportieren, den CCR-Kult weiter hoch zu halten und den Sound von einst in das Jetzt und Hier zu transformieren. Dadurch kommen die vielen CCR-Songs der 60er/70er Jahre nicht puristisch rüber, sondern zeitgemäß, wirken lebendig und klingen trotzdem eben typisch nach Creedence Clearwater Revival. Die Band besticht einfach durch Authentizität und Spielfreude. Davon konnten sich dann auch in den letzten 20 Jahren die zahlreichen Besucher rund um den Erdball bis nach Australien immer wieder aufs Neue überzeugen. Creedence Clearwater Revived strahlt live ihre überragenden musikalischen Qualitäten derart überzeugend aus, dass es sehr an die guten alten CCR-Glanzzeiten erinnert. In dieser Besetzung hat die Band als Headliner zuletzt 100.000 Leute in Samara (Russland), 80.000 Besucher in Warschau (Polen), ca. 50.000 in Turin und 35.000 in Rom (jeweils Italien), sowie rund 20.000 Open-Air Besucher 2016 in Deutschland restlos begeistert. Sie traten in der Silvesternacht im polnischen TV vor einem Millionen-Publikum live auf den Stufen des Kulturpalastes in Warschau
auf und spielten weltweit als Top-Act auf diversen Festivals, wie z.B. bei den „Rock-Giganten“ in Riesa neben Bob Geldof und den Boomtown Rats.
 
CCRevived tritt mit einem All-Star Line-up auf:  
 
Johnnie Guitar Williamson - Lead guitar and Vocals (geb. 1947) Ex Mitglied der norwegischen Kultrockband “Titanic” (1970 – 1979) und über eine Dekade lang Gitarrist bei den legendären Animals. Arbeitet aber auch mit großen Namen wie Spencer Davis, Chris Farlowe,  Noel Redding, Paul Jones (The Blues Band), Eric Bell, Jerry Donahue, Don Airey (Deep Purple), Rick Wakeman (Ex-Yes) u.v.m. zusammen und teilte sich eine Bühne mit Rory Gallagher, Robert Plant, Led Zeppelin, Deep Purple, Tony Joe White, John Mayall, Jethro Tull, Whitesnake, Cream und Chuck Berry, um nur einige zu nennen. Seit 1997 bei CCRevived  
 
John W. Doyle - Lead vocal and Guitar (geb. 1977) War viele Jahre in der Band von Dave Sharp (The Alarm) als Sänger und Gitarrist tätig. Arbeitete mit Iggy Pop, Zoot Money und Gary Fletcher zusammen und machte dann solo als SingerSongwriter Karriere. Ist aber auch als Gitarren-Lehrer, Studiomusiker und Produzent sehr gefragt. Seit 2016 bei CCRevived   

Chris Allen - Bass and Vocals (geb. 1952) Aktuell auch Leadsänger der britischen Rock-Legende „The Troggs“,  ehemaliges Mitglied bei der „Denny Laine Band“. Seit 1997 bei CCRevived   

Walter Day - Drums and Vocals (geb. 1945) Hat mit Don Henley von den Eagles gearbeitet, mit Alan Silson von Smokie, war bei The Move und tourte mit den Swinging Blue Jeans, den Kinks und Rod Stewart. Seit 2005 bei CCRevived  

02.06.2018 – Thale, Harzer Bergtheater

08.06.2018 – Plauen – Parktheater

09.06.2018 – Magdeburg, Elbauenpark

10.06.2018 – Leipzig, Parkbühne

17.08.2018 – Chemnitz, Wasserschloss

08.09.2018 – Kelbra/Kyffhäuser, Stausee (Emmenrausch Festival)

Foto: Dirk Stolzenberg


Gipfeltreffen deutscher Rockmusik

ROCK LEGENDEN Live 2018: KARAT + CITY + MASCHINE (PUHDYS) + Special Guest Matthias Reim

Das Live-Jahr 2018 beginnt mit einem Paukenschlag. Die ROCK LEGENDEN kommen wieder. Was 2014 erstmals über die Bühnen ging und im Jahr 2016 eine noch erfolgreichere Neuauflage erlebte, zählt zu den Highlights der jüngeren Konzertgeschichte Deutschlands. Ein naheliegendes, und dennoch nach wie vor seltenes Konzept ist inzwischen zu einer echten Marke avanciert. Kein normales Rockfestival, bei dem die Folgeband hofft, dass der Vorgänger bald fertig ist und das Publikum nicht vollends abgekocht hat. Und trotzdem ein gigantisches Rockerlebnis: energetisch, euphorisierend, ergreifend... Die ROCK LEGENDEN sind das Gipfeltreffen deutscher Rockmusik. Interaktion wird nicht nur mit dem Publikum, sondern auch unter den Musikern groß geschrieben. Ein enthusiastisches Miteinander: leidenschaftliche Kollaborationen, ungeahnte Duette, spannende Konstellationen. Die ROCK LEGENDEN-Saison 2018 umfasst 23 Konzerte, für die man ausschließlich Superlative finden müsste, um es auch nur halbwegs treffend zu beschreiben. Sachlich: die großen Hits, die persönlichen Lieblingssongs, die neuen Lieder. Und ganz sicher auch das eine oder andere Schmankerl von den im ersten Chartviertel platzierten ROCK LEGENDEN-CDs, von denen jetzt Album Nr. 3 erscheint. Das Line Up 2018 steht zusammengerechnet  für mehr als 160 Jahre Bühnenerfahrung und 60 Millionen verkaufter Alben. Das beginnt beim diesjährigen Special Guest: MATTHIAS REIM reiht sich mit gewohnter Power in die Riege der schon gesetzten Künstlerkollegen ein.  Neu, jedoch nur bedingt neu, ist MASCHINE. 47 Jahre lang war Dieter Birr der Frontmann der PUHDYS, mit denen er auch zum festen Bestandteil der bisherigen ROCK LEGENDEN-Tourneen gehörte. Er ist mit neuen hochkarätigen Musikern  auf der Bühne und präsentiert Songs aus seinen zwei Top15-Soloalben. Doch selbstverständlich hat er auch die Kulthits der PUHDYS im Gepäck. CITY, die Kultband vom Prenzlauer Berg, die das 40-jährige Jubiläum ihres selbst in Griechenland vergoldeten Hits „Am Fenster“ feierte, ist auch 2018 fester Bestandteil der ROCK LEGENDEN. Neben ihrem Kultklassiker mit den ausufernden Violinensoli und weiteren Hits bringen die Musiker um Toni Krahl Tracks ihres neuen Albums „Das Blut so laut“ wie eine Neuauflage von „Unter der Haut“ und „Marias Worte“ mit Lyrics der „Am Fenster“-Dichterin Hildegard Maria Rauchfuß. Ebenfalls zum dritten Mal gesetzt sind KARAT. Ihre inzwischen 42-jährige Geschichte, die sie jetzt mit einem weiteren Album bereichert, steht für dichte, vielschichtige Kompositionen, bis ins Detail durchdachte  Arrangements und überbordender Musikalität. Songs, die eher sanft, aber nie kraftlos daherkommen.

6. April, 20 Uhr, Leipzig, Arena // 14. April, 20 Uhr, Zwickau, Stadthalle

Karten: www.eventim.de, www.ticketshop-thueringen.de und Tel. 0361.227 5 227

Abbildung: CITY (Foto: Dirk Schmidt)


Barclay James Harvest feat. Les Holroyd (GB)

Bereits Anfang der 1960er-Jahre spielten John Lees und Stuart „Woolly“ Wolstenholme in Oldham gemeinsam in einer Band an der Oldham Art School. Zur gleichen Zeit machten auch schon die späteren Musiklegenden Les Holroyd und Mel Pritchard gemeinsam Musik. 1966 traf man sich, um über eine gemeinsame Band nachzudenken. Man vereinte die beiden Bands und gründete „The Blues Keepers“, die einige kleinere Konzerte gaben. Im Sommer 1967 einigte man sich auf einen neuen Namen: „Barclay James Harvest“. Dieser wurde durch ein Assoziationsspiel gefunden. Jedes Mitglied schrieb für ihn wohlklingende Namen auf ein Kärtchen. Danach wurden die Karten eingesammelt und schrittweise durchgegangen. Zurück blieben Barclay, Harvest und James. Die reizvollen Soundmuster wurden zum Markenzeichen von Barclay James Harvest, die ihr Plattendebüt 1970 feierten. Von Anfang an experimentierten BJH mit neuen Formen jenseits der traditionellen Formation aus Gitarre, Bass und Drums und benutzten Holzbläser, Streicher und Blechbläser. Es war daher ein logischer Schritt, ihr erstes Album Barclay James Harvest mit ihrem eigenen Orchester aufzunehmen. Dennoch verließ Woolly Wolstenholme 1979  die Band, weil er mit dem veränderten Musikstil nicht mehr einverstanden war und sich auf seine Solokarriere konzentrieren wollte. Der Rest der Gruppe machte weiter und veröffentlichte 1979 das Studioalbum Eyes Of The Universe, das in ganz Europa enorm erfolgreich war. Auf der anschließenden Tour gaben Barclay James Harvest am 30. August 1980 ein historisches Gratis-Konzert vor dem Reichstagsgebäude in West-Berlin vor 175.000 Zuschauern! Ein Jahr später entwickelte sich die Single Life Is For Living in vielen Ländern Europas zum Chartbreaker und begründete den weiter voranschreitenden Aufstieg der Band. Dieser wurde dank des Studioalbums Turn Of The Tide (1981) und des Livealbums Berlin – A Concert For The People (1982; enthält Auszüge des Konzerts am Reichstagsgebäude) geschafft, die vor allem in Deutschland sehr hohe Verkaufszahlen erreichten. Bei der folgenden Tour kam es zum nächsten Live-Highlight in der Geschichte der Band: Am 14. Juli 1987 wurde Barclay James Harvest die Ehre zuteil, als erste westliche Rockband ein Freiluftkonzert in der DDR zu geben, als sie vor schätzungsweise 130.000 bis 170.000 Zuschauern im Treptower Park in Ost-Berlin auftraten. Davon erschien 1988 ein Live-Mitschnitt unter dem Titel Glasnost. Das Schaffen der Gruppe hat bis heute großen Einfluss auf die aktuelle Musik. So hat Sammy Deluxe die Melodie der alten BJH-Single „The Song (They Love To Sing)“ in seinem Titel  „Weck Mich Auf“ verwendet und in Deutschland einen Top-Ten Hit gelandet.

1998 verkündeten die Bandmitglieder das Aus der Band, was zum endgültigen Ende von Barclay James Harvest in ihrer ursprünglichen Besetzung (John Lees, Woolly Wolstenholme, Les Holroyd und Mel Pritchard) wurde. Die Band zerfiel in zwei Hälften, die jeweils unter anderem durch Gastmusiker, welche BJH in den zurück liegenden Jahrzehnten begleiteten, ergänzt werden. Somit kehrten die einzelnen Bandmitglieder zurück zu ihren Wurzeln Anfang der 60er Jahre. Les Holroyd und Mel Pritchard bilden neben John Lees und Woolly Wolstenholme ab 1998 das zweite Duo, genannt Barclay James Harvest Featuring Les Holroyd (BJHFLH). 2002 brachten sie das Album Revolution Days heraus und gingen damit hauptsächlich in Deutschland, Frankreich und der Schweiz auf Tournee. Vom Konzert in Bonn wurden Mitschnitte gemacht und 2003 als Live-CD Live in Bonn veröffentlicht. Leider verstarb Pritchard am 28. Januar 2004 plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt. Dennoch entschlossen sich die anderen BJHFLH-Mitglieder dazu, weiterzumachen. Im Frühjahr 2006 fand eine Tournee durch Deutschland, Frankreich und Belgien statt, auf der man gemeinsam mit den Prager Philharmonikern musizierte. Diese Tour wurde im Dezember 2006 in Deutschland fortgesetzt. Gleichzeitig wurde von der Frühjahr-2006-Tour eine Live-DVD und -CD mit dem Titel Classic Meets Rock − live with Prague Philharmonic Orchestra veröffentlicht, die im französischen Amnéville aufgenommen wurde. In den Jahren 2008 und 2009 tourte die Band wiederum durch Europa und stellte dabei unter anderem zwei neue Songs (Fly Away und Tonight Is Gonna Be The Night) vor. Einer der Live-Höhepunkte war 2010 der Auftritt beim „Springtime Rock Festival“ in der Color-Line-Arena Hamburg als CoHeadliner neben dem Top-Act FOREIGNER! Die Band blieb auch in den Folgejahren live äußerst aktiv, trat bei zahlreichen Festivals auf und spielte u.a. eine restlos ausverkaufte Schlösser- und Burgen Open-Air Tour 2014/2015, wo europaweit ausschließlich in derart historischen Gemäuern unter freiem Himmel die Show zelebriert wurde. 2016 erschien die Live-CD Retrospective.

31. August 2018 Thale, Bergtheater

2. September 2018 Plauen, Parktheater