Szene

Heute in Bad Elster: Gänsehautmomente mit Laith Al-Deen

Freitag, 12. August, 20.00 Uhr, Bad Elster, NaturTheater
Laith Al-Deen

Am Freitag, dem 12. August, präsentiert der beliebte Deutsch-Pop-Sänger Laith Al-Deen um 20.00 Uhr sein aktuelles Tourneeprogramm »Kein Tag umsonst« als Sommer-Open-Air im NaturTheater Bad Elster.
Es gibt kaum jemanden in Deutschland, der den Namen Laith Al-Deen noch nie gehört hat. Der Sänger von Hits wie »Bilder von Dir«, »Dein Lied« oder »Keine wie Du« prägte von Anfang an maßgeblich den Deutsch-Pop. Während seiner Zeit in der deutschen Musiklandschaft begeis-tert er dabei mit Leidenschaft, Qualität und Neu-erfindungsdrang, was sein letztes Album »Bleib Unterwegs« eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Ein einmaliges Konzerterlebnis, das in der besonderen Atmosphäre des NaturTheaters Bad Elster jede Menge Musik, Gefühl und Gänsehaut verspricht!

Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Foto: Chris Gonz


Samstag: Vanessa Mai in Bad Elster

13. August, 20 Uhr, NaturTheater
Vanessa Mai

Am Samstag, dem 13. August, gastiert Schlager-Popstar Vanessa Mai um 20 Uhr im Rahmen ihrer »Für immer Tour« im Natur-Theater Bad Elster.
Mit gerade einmal 28 Jahren blickt sie bereits auf einen ECHO Pop, mehrere Gold- und Platinauszeichnungen, Engagements bei »Let’s Dance« und »DSDS« sowie ausverkaufte Tourneen durch Deutschland, Dänemark und die Schweiz zurück. Von Anbeginn zeichnet sie dabei eine große Nähe zu ihren Fans aus. Daher gelingt es ihr in ihren Liedern immer wieder Themen zu besetzen, die Vielen aus dem Herzen sprechen und emotional begleiten.

Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Foto: Victor Schanz


Tom Gaebel eröffnet neues Kunst- und Kulturfestival in Mittelsachsen

Zu Gast u.a. Jan Vogler, Uschi Brüning und Dorit Gäbler
Festival Hallo Leisnig 2022

Das hätte wohl niemand vermutet: Anstatt den trüben demografischen Prognosen zu folgen, erblüht Leisnig nun zur internationalen Festivalstadt: Vom 12. August bis 4. September findet erstmals das internationale Kunst- und Kulturfestival „Hallo Leisnig“ statt. Nach einem „kleinen Probelauf“ zu Pfingsten startet das Festival nun größer, heller, weiter – und noch prominenter durch.

Die herrlichen Ausblicke über das Muldental bilden den Rahmen und das Forte Belvedere mit seinem coolen und archaischen Charme die außergewöhnliche Bühne für ein Festival der besonderen Art. Die Förderung „Kulturland 2022. Sachsen als Bühne“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen macht es möglich. Die Stadt Leisnig veranstaltet mit der „Landleben Sachsen UG“ des Initiators und Fotografen Mirko Joerg Kellner und in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Programmpartner „Grandmontagne Music“ das neue Festival „Hallo Leisnig“. Das Gebäudeareal „Forte Belvedere“ in Leisnig wird so fast vier Wochen zum Schauplatz herausragender Kulturevents. „Mit unserem Festival, das wir auch die nächsten Jahre durchführen wollen, laden wir die Welt ins ländliche Mittelsachsen ein. Unweit von Dresden, Leipzig und Chemnitz lassen wir Kultur hochleben, egal ob regional oder national“, freut sich Mirko Joerg Kellner.

Die Jazztage Dresden mieten sich für Konzerte renommierter Künstler wie Tom Gaebel, Uschi Brüning, Dorit Gäbler und MerQury ein – und werben damit gleichzeitig für ihr Festival in Dresden. „Ich freue mich auf das Festival in Leisnig und besonders auf das intime Umfeld“, sagt Kilian Forster, Intendant der Jazztage Dresden. Lesungen von Suzanne von Borsody und Claudia Michelsen, ein Cello-Soloabend mit Jan Vogler und weiteres mehr steht auf dem Programm des Kunst- und Kulturfestivals.

Das Projekt „Hallo Leisnig“ wird durchgeführt von der Stadt Leisnig, organisiert von der Landleben Sachsen UG und wird unterstützt aus Fördermitteln der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie von einer Reihe an weiteren Partnern und Sponsoren. Grandmontage Music unterstützt das Festival als Programmpartner. „Mein Vorgänger Tobias Goth hat das Fundament für dieses neue Festival gelegt und ich freue mich, darauf aufbauen zu dürfen. Die Unterstützung für Kultur in der Stadt und damit auch für ‚Hallo Leisnig‘ wird auch mit mir ununterbrochen weitergehen“, so Carsten Graf, seit einer Woche neuer Bürgermeister der Stadt Leisnig.

Hochkarätige Künstlerinnen und Künstlern, Ensembles auf Weltniveau sowie regionalen Kreativen verwandeln das Belvedere mit seinem spannenden Ruinen-Look und seinen großzügigen Außenanlagen mit Terrassen und weitläufigen Freiflächen zum Schauplatz großer Emotionen. Mit dabei sind unter anderem Habana Tradicional, Dorit Gäbler, Maria Markesini, MerQury, Klazz Brothers & Cuba Percussion. Aber auch außergewöhnliche Musikprojekte wie das Universal Druckluft Orchester und die Jazzmaschine sowie Auftritte großartiger Schauspielerinnen wie die Deutschland-Premiere der Lesung „Dr. Enzian und die Flower Tales“ von Suzanne von Borsody oder die Lesung von Claudia Michelsen bilden den Rahmen für einen Kunst- und Kulturfest ersten Ranges. Es wird auch etliches für Kinder geboten, wie das Kinderkonzert „Summ Summ Salsa“, eine Kinderbuch-Lesung und Kinder-Karaoke mit Live-Band. Die Veranstaltungen für Kinder sind alle eintrittsfrei! Eine Ausstellung, ein Milonga-Abend mit Tango-Tanz für Jedermann und das Beste aus der freien Szene Sachsens der Bereiche Pantomime, Zauberei, Artistik, Stelzenlauf und Feuershow runden das Programm ab. „Wenn man bedenkt, dass vor drei Wochen erst der Fördermittelbescheid kam und wir nun alles in dieser Zeit organisatorisch auf die Reihe bringen mussten, können wir, gemeinsam mit unseren Partnern, von dem hochkarätigsten Festival in Mittelsachsen sprechen“, so Initiator Kellner abschließend.

Weitere Infos: www.hallo-leisnig.dewww.leisnig.de und www.grandmontagne.de

Das Foto zeigt v.l.n.r. Initiator Mirko Joerg Kellner, Kilian Forster von den Klazz Brothers, Leisnigs Bürgermeister Carsten Graf, Percussionist Elio Rodriguez Luis und Sängerin Helena Forster bei einer ersten Session auf der Terrasse des Forte Belvedere in Leisnig (Bildquelle: meeco Communication Services).


RENFT - akustisch 2022

Die legendäre Kultband mit Thomas „Monster“ Schoppe auf Tournee
Renft akustisch 2022 Tournee

Von 1967 bis 1975 ständig existent, war die aus Leipzig stammende Klaus Renft Combo (ab 1974 RENFT) eine der ersten „Beat Bands“, deren Sänger deutsch sangen, und entwickelte  sich zu einer der bekanntesten und beliebtesten Rockgruppen der DDR. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.
Kein Zweifel, RENFT ist ostdeutsches Kulturgut und lebt in der Erinnerung vieler. Jeder im Osten Deutschlands kennt die Band. In keiner Plattensammlung fehlen ihre Lieder, Hoffnungsträger noch immer für ihre älter gewordenen Fans, stilistisch unabhängig von Mode und Trends, bezeugen ihre Lieder Unbeugsamkeit, erinnern an Zivilcourage.
Bereits in den frühen 70er Jahren erreichte die Band RENFT in der DDR Kultstatus, wurde Begriff für Opposition und Auflehnung gegenüber einer staatlich verordneten Kulturdoktrin. Unter diesem Zwang entstand von 1971 bis 1975 eine Band, die man schlicht einfach nur RENFT nannte. Ihre Songs, facettenreich, von Folk, Blues über Balladen bis hin zum Rock, erstürmten die Hitparaden. Keine andere Band besetzte von 1971 (die erste Nr.1 war "Wer die Rose ehrt") bis 1975 so viele Spitzenplätze in den ostdeutschen Hitparaden. RENFT wurde Hoffnungsträger für eine heranwachsende Generation, schuf eine Brücke für deren Integration in eine vom sozialistischen Alltagstrott bestimmten Gesellschaft. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.
Nachdem inzwischen sechs frühere Bandmitglieder verstorben sind und zwei aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr live auftreten können, ist Leadsänger Thomas "Monster" Schoppe  der letzte Überlebende einer Band, die für die Entwicklung der Rockmusik der DDR prägend war.
Heute ist er sich der Bedeutung der RENFT-Songs als kulturelles Erbe bewusster denn je. Ihm zur Seite stehen zwei Urgesteine der DDR-Rockmusikszene: der beliebte Gitarrist Gisbert „Pitti“ Piatkowski, seit Anfang 2020 der Ex-Puhdys- Bassist Peter Rasym, sowie seit Ende 2021 der ebenfalls bekannte Schlagzeuger Olli Becker.

Um den textlichen Inhalten der Lieder noch mehr Ausdruckskraft zu verleihen, aber auch um den atmosphärischen Ansprüchen von Theater- und Kleinkunstbühnen gerecht zu werden, wählt die Band für die meisten ihrer Konzerte bewusst eine musikalisch akustische Darbietungsform, und verzichtet dabei auf manche, für Rockmusik typische Stilistiken. Das tut den Ohren der Musiker und der reifer gewordenen Fanschar sichtlich gut,  lässt aber trotzdem die brachiale Wucht und die Renfttypische Intensität erkennen. Natürlich werden die guten alten RENFT-Songs wie z. B. „Wer die Rose ehrt“, „Zwischen Liebe und Zorn“, „Apfeltraum“, „Gänselieschen“, „Nach der Schlacht“ oder „Als ich wie ein Vogel war“ alle zu hören sein. Nicht mehr in Urbesetzung, aber dennoch mit hervorragenden Musikern.
Weitere Infos unter: www.renft.de

Sonnabend, 8. Oktober, DESSAU, Marienkirche
Schlossplatz, 06844 Dessau
Beginn: 19.30 Uhr
Kartenvorverkauf:
- www.eventim.de
- alle bekannten VVK-Kassen
- Touristinformation Dessau Ratsgasse 11, Tel. 0340 / 88292004
- TimTicket, MZ-ServicePunkt Dessau-Roßlau, Kavalierstr.78, Tel. 0340 / 261100
- Touristinformation Rosslau, Hauptstr.11, Tel. 034901 / 82467
- über internet: www.cultour-buero-herden.de

Freitag, 14. Oktober, ALTENBURG, Theaterzelt
Teichpromenade  36, 04600 Altenburg
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr
Kartenvorverkauf:
- www.eventim.de
- alle bekannten VVK-Kassen
- www.theater-altenburg-gera.de
- Theaterkasse in der Touristinfo, Markt 10, Altenburg, Tel. 03447 / 585160
- Besucherservice Theater Gera, Theaterplatz 1, Tel. 0365 / 8279105

Sonnabend, 15. Oktober, CHEMNITZ - Klaffenbach, Gasthof Krystallpalast                                                   
Klaffenbacher Hauptstraße 52, 09123 Chemnitz
Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr
Kartenvorverkauf:
- www.eventim.de
- alle bekannten VVK-Kassen

Sonnabend, 22. Oktober, ERFURT, DASDIE Brettl
Lange Brücke 29, 99084 Erfurt
Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 18.00 Uhr
Kartenvorverkauf:
- www.eventim.de
- www.ticktshop-thueringen.de
- alle bekannten VVK-Kassen
- Ticket-Hotline: 0361 55 11 66  
- www.dasdie.de

Freitag, 16. Dezember, ARNSTADT, Theater
Im Schlossgarten, 99310  Arnstadt
Beginn: 19.30 Uhr
Kartenvorverkauf:
- www.eventim.de
- www.ticketshop-thueringen.de
- alle bekannten VVK-Kassen
- Theaterkasse, Theater Arnstadt, Tel. 03628 / 618633
- www.theater-arnstadt.de
- Touristinformation Arnstadt, Am Markt 3, Arnstadt, Tel. 03628 / 602049

Sonnabend, 17. Dezember, TORGAU, Kulturhaus
Rosa Luxemburg Platz 16, 04860 Torgau
Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr
Kartenvorverkauf:
- www.eventim.de
- www.reservix.de
- alle bekannten VVK-Kassen
- Kulturhaus Torgau, Tel. 03421 / 903523
- www.kulturhaus-torgau.de


Livemusik in der Heiligen Mühle (Erfurt)

27. August, 20 Uhr: Tumbling Dice  - Rolling Stones Tribute Show / Vorband:  Odysses - Bluesrock

"Tumbling Dice" werden unbestritten  als eine der besten Stones-Coverbands Deutschlands angesehen. In den vergangenen Jahren sorgten sie aber nicht nur deshalb für Furore. Sie nahmen  CD`s  mit eigenen Songs auf und gewannen diverse Nachwuchswettbewerbe wie den f6-music award. Doch vor allem  auch wegen lhrer Stones -Cover füllen sie die Clubs. Die Bühnenshow des Sängers kommt dem großen Meister verdammt nahe, und wer die Augen schließt, möchte denken, daß Keith Richards und Ron Wood selbst die Gitarren malträtieren. - Als Vorband spielen "Odysses" aus Sondershausen Blues Rock.

3. September, 20 Uhr: The Chain -  The Very Best Of  Fleetwood Mac -  „The Chain“, benannt nach dem gleichnamigen Song der Band Fleetwood Mac, sind sechs Musiker, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die zeitlosen Hits der Kultband Fleetwood Mac auf ihre eigene Art und Weise zu covern.

17. September, 20 Uhr: Kirsche & Co – Deutsch Rock - Die einen  sagen, es ist Crossover, die anderen erkennen einen völlig eigenen Stil. Auf jeden Fall wird man gekonnt gespielte Rockmusik mit Herz, Seele und eigenen Texten zu Gehör bekommen. Dreizehn CD`s und zwei DVD`s lassen erahnen, welch kreative Energie von dieser Thüringer Band um Andreas "Kirsche" Kirchner, die es bereits seit 1987 gibt.

www.heiligenmuehle.de


Konzerte in Jenas 30. Kulturarena

Kulturarena Jena 2022

Konzertarena
▪ 12.08. Sportfreunde Stiller & tolle Gäste
▪ 13.08. Ray Collins‘ Hot-Club
▪ 14.08. Kinderarena: Reggaehase Boooo
▪ 17.08. Alli Neumann | support: Sofia Portanet
▪ 18.08. Provinz
▪ 19.08. Tingvall Trio
▪ 20.08. Ayom
▪ 21.08. Jazzrausch Bigband

Foto: Christoph Worsch



TOCOTRONIC: nie wieder krieg tour 2022

Tocotronic, eine der erfolgreichsten und prägendsten deutschsprachigen Rockbands der letzten Jahrzehnte, ist zurück mit ihrem 13. Werk. 

"Nie wieder Krieg" ist entwaffnend persönlich und wohl eines der schönsten Alben ihrer Karriere. Passend zur Zeit wollte die Band Lieder über allgemeine Verwundbarkeit, seelische Zerrissenheit und existenzielles  Ausgeliefertsein schreiben, über Einsamkeit und Angst, aber auch über Träume und Liebe. „Nie Wieder Krieg“ ist ein großes Album, das uns Kraft und Trost leiht, ohne die Widrigkeiten jener Gegenwart kleinzureden, in der wir diese Kraft und diesen Trost brauchen. Tocotronic sind so romantisch und realistisch wie noch nie in ihrer langen Schaffensgeschichte.

13.08.2022: Leipzig, Felsenkeller
31.08.2022: Magdeburg, AMO Kultur- und Kongreßhaus
07.09.2022: Dresden, Alter Schlachthof


Deutsche Blues-Legende rockt beim Jazzklub Altenburg

Henrik Freischlader spielt am 19. August im Weindepot Priem
Henrik Freischlader

Von Thomas Trummer  Der Sommer 2022 biegt so langsam auf die Zielgerade ein und zum Ausklang haben die Macher vom Jazzklub Altenburg noch einmal ein musikalisches Schwergewicht der deutschen Blues- und Rockszene eingeladen. Henrik Freischlader wird am 19. August um 20 Uhr die Bühne am Weindepot Priem (Mozartstraße 3, Altenburg) rocken. Mit im Gepäck hat er seine neu formierte Band und auch ein paar neue Songs, die er gemeinsam mit seinen Mitmusikern für die aktuelle „Bring back the time“-Tour geprobt und mit seiner neuen Single „It would be better for the bad to be good“ auch auf Vinyl verewigt hat.

1982 in Köln geboren, entdeckte Freischlader schon früh seine Liebe zur Musik und brachte sich selber Gitarre, Schlagzeug und Bass bei. Der große Durchbruch gelang dem Multiinstrumentalisten dann im Jahr 2004 mit seinem Debütalbum „The Blues“. Der Kölner ließ sich in seiner Jugend von Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, BB King und Gary Moore inspirieren und begeistert seitdem durch sein hoch-virtuoses Gitarrenspiel sowie seine raue und markante Stimme. Der Name Freischlader ist heute schon ein Markenzeichen und steht für virtuosen Bluesrock mit einer großen Portion Groove, für große Spielfreude und für atemberaubende Improvisationen.

In der Szene gilt Freischlader als ausdrucksstarker Sänger und Gitarrist der Extraklasse, der den Blues nicht nur einfach so herunterspielt, sondern der ihn mit jeder Faser seines Körpers auch lebt und auslebt. Das erklärt dann auch, dass seine Auftritte stets ohne überflüssige Schnörkeleien authentisch und innovativ über die Bühne gehen. Ehrliche Rockmusik von einem Musiker, dessen Gitarre immer knallhart und dennoch jederzeit sauber gespielt wird und dessen Stimme rau und emotional die Zuhörer anspricht.

Die Fans können sich nun auf intensive Konzerte freuen, bei denen musikalisch aufgeholt wird, was in den letzten Jahren vermisst wurde. Es wird wieder rockiger und natürlich auch etwas lauter als im Internet. Das klassische Bluesrock-Quartett bilden Schlagzeug (gespielt von Hardy Fischötter), Bass (gespielt von Armin Alic), Hammond Orgel (gespielt von Moritz Fuhrhop), Gitarre & Gesang (beides von Henrik Freischlader) und es darf sich auf alte Bekannte gefreut werden. Neben den neuen Songs, dürfen sich nach einer so langen Pause außerdem Lieblingsstücke gewünscht werden. Ein Abend, den kein Fan ehrlicher, handgemachter Rock-Musik verpassen sollte!

Karten an der Abendkasse / Reservierung per E-Mail an jazzklub-altenburg@gmx.de

Foto: Timo Wilke


Klischees von Volksmusik vergessen

Heimat- und Volkslieder in weltmusikalischem Gewand: Freitag, 19. August, ab 19.30 Uhr beim Open-Air-Konzert im Hennebergischen Museum Kloster Veßra
Band Hüsch

Die Thüringer Band „HüSCH!“ hat mit ihrem Programm „Songs of Heimat“ virtuose deutsche Folkmusik fernab von Deutschtümelei und Brauchtumspflege im Gepäck. Mit viel Sensibilität und Sachverstand entstauben die Musiker traditionelle Lieder und Tänze aus ihrer Region, interpretieren sie zeitgemäß und transportieren sie somit ins 21. Jahrhundert.

Ein Markenzeichen der Band ist der intensive Einsatz eines fast vergessenen Instruments, der Thüringer Waldzither. In Kombination mit Piano, Geige, Banjo, Flöten und verschiedener Percussion präsentiert die Band damit Lieder, die man irgendwie schon mal gehört hat und vertont diese neu. Ein weiteres Markenzeichen ist die Aufarbeitung von Liedern im Dialekt (Hennebergisch und Vogtländisch). Es sind Stücke mit viel Kraft und Feuer — und immer mit etwas augenzwinkernder Anarchie, die stets ehrlich und authentisch daherkommen.

Mit diesem Konzert richtet das Museum im Rahmen des Jahresthemas „Heimat. Eine Annäherung“ den Blick auf die musikalischen Facetten des Themas „Heimat“ und zeigt, dass Heimat nicht nur durch den Magen, sondern auch auf die Ohren gehen kann. Alle Konzertgäste erhalten vor dem Konzert ab
18.30 Uhr die Gelegenheit, die Sonderausstellung „Heimat. Eine Annäherung“ im KunstRaum zu besichtigen.

Bitte an Decken, Sitzkissen und gegebenenfalls an Regen- und Mückenschutz denken.

www.museumklostervessra.de


Fetzige Big-Band-Show eröffnet die Jazztage in Bad Elster

18. Internationale Jazztage in den Königlichen Anlagen vom 19. bis 21. August
Jazztage Bad Elster

Die internationale Kultur- und Festspielstadt Bad Elster bietet auf ihrer historisch einzigartigen „Festspielmeile der kurzen Wege“ im Jahresverlauf vor allem große Festivalreihen und verschiedenste Themenschwerpunkte, die Gäste aus nah und fern zu einem erlebnisreichen Wohlfühlaufenthalt in Kombination Natur, Kultur und Gesundheit in die Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades einladen. Kulturelles Zentrum ist dabei das über 100-jährige König Albert Theater als eines der schönsten historischen Theater Mitteldeutschlands. Am dritten Augustwochenende finden hier die nunmehr 18. Internationalen Jazztage statt, die Bad Elster in sommerlichen Jazz-Farben leuchten lassen.

Eröffnet werden die Internationalen Jazztage am Freitag mit der fetzigen Big-Band-Theater-Show von Albie Donnelly's Supercharge (19.08.) im König Albert Theater. Im Mittelpunkt steht hier der charismatische Liverpooler Charakterkopf Albie Donnelly, welcher mit seiner siebenköpfigen Band eine energiegeladene Mixtur aus Bühnenpräsenz, Show, Choreographie, Humor, Perfektion, Virtuosität abliefert. Bläsersätze im Swing-Glanz, wabernde Hammond-Sounds, wohldosierter Klamauk - ein Spaß für sich! Höhepunkt am Samstag ist dann ein exklusives Konzert des Söhne Mannheims Jazz Department mit der Kölner Sängerin Phalleé (20.08.) in der besonderen Theateratmosphäre Bad Elsters. Dabei entsteht eine bezaubernde Magie, die das Publikum warm und herzlich umarmt. Auf den Kern der ikonischen Melodien reduziert, mit raffinierten Phrasierungen, spannenden Rhythmuswechseln und Koshos gefühlvollem Gitarrenspiel, werden Söhne-Hits wie »Das hat die Welt noch nicht gesehen« zu federleicht schwebenden Jazz-Pop-Perlen. Zum großen Abschluss der Jazztage am Sonntag, den 21. August präsentiert Bad Elster als Festivalort des MDR-Musiksommers ein ganz besonderes Picknick-Konzert des international gefeierten Top-Ensembles German Brass (FOTO / Sony Music) inmitten der Königlichen Anlagen. In der natürlichen Kulisse im Park hinter der KunstWandelhalle erwartet das Publikum ein leuchtender Sommertag der Bläserklangwelt. Diese Musiker machen Blech zu Gold: Ob sie den bewegenden Bach spielen, den wuchtigen Wagner oder moderne Evergreens – der Sound von German Brass trifft auch das anspruchsvollste Publikum mitten ins Herz. Herzlich willkommen!

Abgerundet wird das Jazztage-Programm am Sonntag mit einer Klaviermatinee in der KunstWandelhalle. Heute eine Sommerwanderung durch eine der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen die große Welt des Jazz im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Wohlfühlangeboten in der Soletherme & Saunawelt Bad Elster - so schweben Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise!

Das Programm online: https://chursaechsische.de/veranstaltungen/internationale-jazztage

Alle Infos: 037437 53 900 | www.chursaechsische.de

 


Das Jazzdepartment der Söhne Mannheims in Bad Elster

Am Samstag, dem 20. August, öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für ein exklusives Jazztage-Konzert des Söhne Mannheims Jazz Departments im König Albert Theaters Bad Elster!
Seit 25 Jahren singen die Söhne Mannheims Lieder von Liebe und Gemeinschaft, Mut und Moral und erreichten damit ein Millionenpublikum. Anlässlich der Internationalen Jazztage in Bad Elster ist das neue Side-Project des Mannheimer Musikkollektivs in der Theateratmosphäre zu Gast im König Albert Theater. Die Kölner Sängerin Phalleé und Söhne Mannheims-Sänger Michael Klimas brillie-ren dabei in einem intensiv-berührenden Gesangsduo.
Gemeinsam mit den Söhne-»Jazzheads« Edward Maclean, Michael »Kosho« Koschorreck und Ralf Gustke lassen sie eine bezaubernde Magie entstehen, die das Publikum warm und herzlich umarmt. Auf den Kern der ikonischen Melodien reduziert, mit raffinierten Phrasierungen, spannenden Rhythmuswechseln und Koshos gefühlvollem Gitarrenspiel, werden Söhne-Hits wie »Das hat die Welt noch nicht gesehen« zu federleicht schwebenden Jazz-Pop-Perlen. Spätestens mit dem brillant gesungenen Klassiker »Volle Kraft voraus« oder dem von Klimas geschriebenen Söhne-Song »Deine Waffe ist die Liebe«, etabliert sich die Jazzvokalistin Phalleé als eine der spannendsten neuen deutschen Frauenstimmen.

Tickets: 037437/ 53 900 | www.könig-albert-theater.de


Gera: Couchkonzerte Weekender

Wochenend-Festival-Feeling am 27. und 28. August

Der erste Couchkonzerte weekender heizt mit einem starken Line-Up – Culcha Candela, Die Happy, Alice Phoebe Lou, Mono & Nikitaman, Liedfett, Lùisa, Doctor Krápula – am 27. und 28. August dem Geraer Sommer zusätzlich ein.

Ein Schmelztiegel von unterschiedlichen Musikrichtungen, Kulturen und Eindrücken, erstmals in allen Innen- und Außenbereichen von Comma und Heinrichs, der so einiges verspricht:
Hanseatisches trifft auf Lateinamerikanisches, arrivierte Acts auf Neuentdeckungen, Gute-Laune-Refrains zum Mitgröhlen auf sozialkritische Anklänge, fesselnder Gesang und reduzierte Musik auf Popcore mit mächtigen Grooves, eine nicht zu stoppende Eskalation auf der bebenden Tanzfläche auf Momente zum Durchatmen bei kühlen Getränken im herrlichen Garten.

Ein echtes Highlight mischt als Bindeglied zwischen beiden Festival-Tagen mit. Der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler und kreative Tausendsassa Lars Eidinger bildet mit seinem DJ-Set auf der After Show-Party den krönenden Abschluss des Samstags und zugleich fulminanten Übergang in den Sonntag – eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Nacht zum Tag werden zu lassen, den Alltag zu vergessen und das Leben zu feiern.

Ab Oktober 2022 wird das Format Couchkonzerte live im Heinrichs Club fortgesetzt. Geplant sind Konzerte mit einer exklusiven Kapazität von Dota, Lüül, Bobo in White Wooden Houses, Paul Armfield, 108 Fahrenheit, Götz Widmann und Sebastian Krumbiegel.

Tickets sind erhältlich in der Gera Info, Pressehaus Gera sowie online über eventim.


Viel mehr als ein Hit

Dirk Michaelis

Mittlerweile blickt Dirk Michaelis auf vier Dekaden Künstlerkarriere zurück. Sie umfasst gemeinsame Tourneen mit Dirk Zöllner(Die Zöllner) und André Herzberg(Pankow) als „Die 3HIGHligen“; das Programm „Seelenverwandt“ zusammen mit der Dichterin Gisela Steineckert, die ihm neben „Heimat“ und „Als ich fortging“ viele weitere Texte schrieb; zwei Alben, auf denen er Stücke etwa von Sting, Norah Jones und Paul McCartney ins Deutsche überträgt; Duette mit Sarah Connor, Matthias Reim oder José Carreras; die Beteiligung am Kinderalbumprojekt „Hier lebst du“ oder aber 2022 die Mitwirkung bei den „Rocklegenden“ an der Seite von Maschine, Silly und City. So unterschiedlich einzelne Stationen auch sind, sie haben eins gemeinsam: Dirk Michaelis erreicht mit allem, was er tut, Herz und Hirn gleichermaßen.
„Als ich fortging“, das 2022 sein 35-jähriges Jubiläum seit der Erstveröffentlichung feiert, steht exemplarisch für das musikalische Schaffen von Dirk Michaelis. Es sind stets Lieder eines sehr nahbaren Sängers. Lieder, die hoch emotional sind und weit ab vom trägen Hauptstrom der Neuen Deutschen Befindlichkeit. Lieder, die oft sanft, aber nie kraftlos daherkommen. Lieder, bei denen man zuhören muss, die das Publikum fordern und dennoch gleichsam von diesem einfachen Pop-Appeal durchzogen sind, mit dem Mehrheiten abgeholt werden.
„Stilles Dorf“, „Seelenverwandt“, „Wo willst du hin“, „Ich möchte mir gehörn“, „Feld aus Gold“ oder Songs jüngeren Datums wie „Heimat“ und „Alles wird gut“ (ein Duett mit seiner Tochter Anouk) stehen für ein vielseitiges Oeuvre mit atmosphärischer Dichte und tiefgehender Poesie. Schon auf seinem Solodebüt „Rockchansongs“ aus dem Jahr 1992, dem bis heute zehn weitere Alben folgen sollten, stellte der charismatische Musiker mit seinen gefühlvollen Kompositionen nachhaltig klar, dass man ihn nicht nur auf den großen Hit reduzieren darf.

Tickets gibt es bei eventim, Freie Presse, City-Ticket Chemnitz www.city-ticket.de und an den Schlosskassen Lichtenwalde, Augustusburg und Scharfenstein und bundesweit bei eventim  //  facebook:  StreicherProduction

Reservierung/Infos: StreicherProduction@onlinehome.de // 0162-6540133 (WhatsApp)


Bob Geldof beim Emmenrausch Festival

10. September: Open-Air am Stausee in Kelbra mit BOB GELDOF & BOBKATZ (UK) JOHN LEE HOOKER JR. & BAND (USA) ABI WALLENSTEIN (D)
Bob Geldof Emmenrausch Festival

Am Samstag, dem 10. September, kommt er mit seiner Band BOBKATZ zum beliebten Open-Air am Fuße des Kyffhäusers, gleichzeitig eine der bekanntesten Biker-Strecken der Republik. Bob Geldof, der irische Musiker entwickelte sich als Führkämpfer der "Dritten Welt" gegenüber den Westlichen Ländern zum einflussreichen Organisator mit internationaler politischer Anerkennung. Als Gründer der "Live 8" Konzerte, die 1985 und 2005 stattfanden, wurde Bob Geldof größtes Medieninteresse zuteil. Als Künstler war er für musikalische Welterfolge wie "I don't like Mondays" (mit The Boomtown Rats) oder "Do they know it's Christmas" (Solo) verantwortlich.

Foto: Dean Chalkley


Zierdt. Rock aus Nordhausen mit neuem Projekt

Bis 21. August beim Thüringen Grammy abstimmen!
Zierdt Bandprojekt
Bandprojekt Zierdt Nordhausen

Als das Projekt Zierdt 2019/20 startete, war noch nicht klar, wohin die Reise führen würde. Die beiden Musiker Michael Zierdt und Oliver Wieninger mussten realisieren, dass die Möglichkeiten ihrer bisherigen musikalischen Laufbahn scheinbar erschöpft waren. Diese Annahme war jedoch nicht mit schlechten Songs oder zu wenig Engagement zu begründen, als vielmehr durch ein zu langes Verharren in festgefahrenen Strukturen.

Nichts desto trotz gelang die Befreiung aus dieser Situation und Michael begann damit zu Texten und zu Komponieren. Aufgrund der nun deutschsprachigen Texte, erhielten Songs im Kontext der Musik die nötige inhaltliche Tiefe. - Dann ging es voran. Die Titel wurden im Proberaum arrangiert, aufgenommen, Korrektur gehört und korrigiert bis ein Fundament aus Gesang, Gitarre und Schlagzeug stand. Bei der Umsetzung der Produktion konnten sie auf ein Netzwerk zurückgreifen, welches ihnen die Zusammenarbeit mit überregionalen Musikern aus ganz Deutschland eröffnete. So wurde der Bass von Adrian Kehlbacher (Dresden), und die Keys von Christian Keymer (Berlin) eingespielt. Georg Kallenbach (Bad Frankenhausen) arrangierte und spielte sämtliche Blasinstrumente ein. Den richtigen Schliff erhielt  der entstandene Mix im Atomino-Studio in Erfurt.

Als Ergebnis ist eine erstaunlich abwechslungsreiche und ausgewogene Platte entstanden, deren musikalische  Bandbreite den Bogen von Jazz über Soul und Pop bis hin zu Latin spannt. Inzwischen ist es den Beiden gelungen, eine Band aus erfahrenen Musikern zusammenzustellen, sodass nun endlich auch Liveauftritte geplant werden können.

Da es nun an der Zeit war, mit der Platte aktiv in die Öffentlichkeit zu gehen, haben sie sich entschieden am diesjährigen Thüringen-Grammy teilzunehmen. Dieser Contest kann ein Gradmesser ihres Schaffens sein. Ein gewichtiger Teil der Abstimmung findet durch direkt per SMS oder WhatsApp abzugebende Publikumsstimmen statt. Also reinhören und eine Stimme für ZIERDT abgeben. Zu hören sind die Songs unter dem Bandnamen Zierdt auf sämtlichen gängigen Streamingplattformen (Spotify, Amazon-Music, YouTube,…). Die Abstimmung läuft noch bis zum 21.08. Dazu muss einfach eine SMS oder WhatsApp Nachricht mit dem Inhalt 11: 11 - Zierdt an die Nummer 015223851081 gesendet werden.

Infos, Kontakte, Songs und Videos gibt es unter www.michael-zierdt.com oder Facebook/Zierdt.

Foto oben: Von links nach rechts: Miguel Bujosa Ferrer, Oliver Wieninger, Michael Zierdt, Phillip Aderhold, Georg Schroeter 


Musik-Sommer-Picknick mit German Brass

Am Sonntag, dem 21. August, beendet um 15.00 Uhr das internationale Spitzenensemble German Brass mit einem Picknick-Konzert die Internationalen Jazztage in den Königlichen Anlagen Bad Elsters.
Dieses Konzert im Rahmen der Jazztage ist ein Kooperationskonzert des MDR-Musik-sommers und findet im Park hinter der KunstWandelhalle Bad Elster als Picknick-Konzert statt. In der natürlichen Kulisse historischer Parkanlagen erwartet so das Publikum ein leuchtender Sommertag der Bläserklangwelt.
Bei German Brass haben sich zehn Top-Musiker vereinigt, von denen jeder einzelne zu den besten seines Fachs gehört. Zusammen sind sie Weltspitze und bieten einzigartigen, unerreichten Musikgenuss: Sie machen Blech zu Gold. Gold für die Ohren ihres Publikums. Ob sie den bewegenden Bach spielen, den wuchtigen Wagner oder moderne Evergreens – der Sound von German Brass trifft auch das anspruchsvollste Publikum ins Herz.
Wer sich für hochwertige Jazzmusik interessiert sollte unbedingt German Brass in malerischem Ambiente live erleben.

Tickets: 0800 / 2181050 | https://www.reservix.de/


Creedence Clearwater Revived feat. Johnnie Guitar Williamson (USA/UK) am 20. August open air in Rudolstadt

CCR revived in Rudolstadt Open Air

Die Woodstock-Legende CCR galt in den späten 60ern und frühen 70ern als eine der erfolgreichsten Bands der Welt. Mit den Hits wie Suzie Q., Proud Mary, Bad Moon Rising, Who'll Stop the Rain, Hey Tonight, Have You Ever Seen the Rain u.v.m. tourt Creedence Clearwater Revived featuring Johnnie Guitar Williamson in den letzten Jahren wieder verstärkt durch ganz Europa.

Creedence Clearwater Revived feat. Johnnie Guitar Williamson (USA/UK) kommt nach einer äußerst erfolgreichen Jubiläums-Welttournee auch 2022 im Rahmen ihrer neuen Europa-Tour nach Deutschland. Im letzten Jahr feierte der Mega-Hit „Have You Ever Seen The Rain“ 50jähriges Jubiläum. Kurz vor Weihnachten 1970 zwar schon auf der sechsten Studio-LP „Pendulum“ veröffentlicht, erschien die Single mit Hey, Tonight / Have You Ever Seen the Rain erst im Januar 1971 und katapultierte beide Songs in die Top-10 fast aller Single-Charts weltweit. Dies wird nun – auf Grund der Corona Pandemie – erst in diesem Jahr gebührend gefeiert.

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Regel über CTS-Eventim, Reservix und Ticketmaster, sowie über die Hotline 018 06 / 57 00 70 und im Internet über www.german-concerts.de

Foto: Dirk Stolzenberg


DRANGSAL Konzert in Chemnitz

Drangsal Konzert Chemnitz

Drangsal geht 2022 mit neuem Album auf »Exit Strategy« Tour.
SUPPORT: Odd Couple


In seiner Musik hat Drangsal die »Exit Strategy« schon gefunden: Hier ist alles möglich, man hört einem Künstler zu, der wirklich keine Grenzen mehr kennt. Es pressiert, keine Drangsal ohne Drang, der Krach im Kopf wird einfach mit noch mehr Krach übertönt. »Exit Strategy« ist die logische Konsequenz aus dem bisherigen Drangsal’schen Schaffen. Es ist noch reicher, noch wagemutiger, noch grenzenloser in seiner Verwendung von allen nur denkbaren musikalischen Mitteln: Aus dem Dorfjungen, der aus »Harieschaim« in die große weite Welt zog, ist ein Künstler geworden, der aus den unterschiedlichsten musikalischen und lyrischen Traditionen ein ebenso mannigfaltiges wie in sich geschlossenes Werk zu erschaffen versteht.

25.08.2022: Chemnitz, AJZ-Talschock

Foto: Max vom Hofe


BOSSE: Mit Sunnyside unterwegs

Bosse live Erfurt 2022

Axel Bosse geht auf Tour. Im Gepäck sein Album "Sunnyside":

"Sunnyside" erscheint inmitten einer Zeit, die sich wahrlich nicht permanent von ihrer strahlenden Seite zeigt. Umso schöner ist der insgesamt positive und hoffnungsvolle Grundtenor, den Bosse auf Albumlänge vermittelt. Gepaart wird dieser Eindruck mit kleinen Überraschungen, wie den Synthesizer-Sounds des wabernden "Hinter dem Mond", bei dem Bosse familiäre Unterstützung hinter dem Mikro in Person seiner 15-jährigen Tochter bekommt. Bei Songs wie "24/7" geht er in die gleiche Richtung und verpackt beziehungstechnische Inhalte in elektronisch geprägte und mit Drumloops angereicherte Klänge. Dass alle Songs stets auch von stimmigen Melodien leben, war ohnehin seit jeher Bosses Markenzeichen. Genauso wie das Thema "In Bewegung sein", das sich schon in frühen Jahren durch einige Songs gezogen hat. Und so singt Aki auch jetzt in "Ende der Einsamkeit" über den Lost-&-Found-Schalter, in "Ich Vagabund" über seine eigene Rastlosigkeit und in "Der Sommer" über einen klassischen Roadtrip von "König von Betonien" und der "Kaiserin von Asphalt". Klingt komisch, ist es aber nicht. Schöne Stories, abwechslungsreich inszeniert.

Natürlich hat Bosse auch bereits einige Stücke vorab ausgekoppelt und damit einiges an Airplay im Radio bekommen. Meistens sind das dann die Songs, die man auf dem Album wegdrückt. Bei "Der letzte Tanz", das die Vergänglichkeit und Einzigartigkeit aller Momente besingt, ist das interessanterweise nicht der Fall. Dafür ist das Stück, das auch ohne Refrain funktionieren würde, einfach zu gut. Oft geht Bosse auch emotional ans Eingemachte. "Vater" und "Ich brenne" sind wahre Liebeserklärungen. Und selbstverständlich wäre Bosse nicht Bosse, wenn er in all der melancholischen Tanzbarkeit nicht auch Farbe bekennen und mit "Blumen über Dreck" und allen voran dem famosen "Das Paradies" einen Finger in die Wunden der sozialen, gesellschaftlichen und globalen Themen unserer Zeit legen würde. Insgesamt überraschender als vermutet. (Jochen Gedwien auf www.plattentests.de)

Dienstag, 13. September, 20 Uhr, Erfurt, Thüringenhalle

Mittwoch, 14. September, 20 Uhr, Leipzig, Haus Auensee

Foto: Stefan Mückner


Einmal wissen, dieses bleibt für immer...

50 Jahre: CITY geht auf die letzte Runde
City Letzte Runde

„Casablanca“, „Der King vom Prenzlauer Berg“, „Aus der Ferne“, „Unter der Haut“, „Glastraum“, „Mir wird kalt dabei“, „Wand an Wand“, „Berlin (z.B. Susann)“, „Amerika“, „Flieg ich durch die Welt“, „Weil die Erde eine Kugel ist“, „Tamara“, „Sommerherzen“, „Für immer jung“, „Marias Worte“, „Das Blut so laut“ und nicht zuletzt „Am Fenster“ – die Songs dieser Band lesen sich wie deutsche Rockgeschichte.
Sie werden als Institution, Rocklegende und Kultband gehandelt. Doch den Musikern selbst geht es um Rock’n’Roll und Glaubwürdigkeit, um große Themen und kleine Geschichten. Die Rede ist von CITY, die 2022 ihren 50. Geburtstag feiern.
50 Jahre CITY – das sind nicht nur über 15 Millionen verkaufte Tonträger und etwa 2500 Konzerte: Gleich in der ersten Dekade liefern sie ihren Jahrhunderthit „Am Fenster“, treten als erste und einzige Ostband vor dem Mauerfall im „Rockpalast“ auf und heimsen in Griechenland sowie in der BRD Gold ein. Die Achtziger beginnen mit einem englischsprachigen Album für den internationalen Markt in Zusammenarbeit mit dem Beach Boys-Kollaborateur Jack Rieley und enden mit dem Soundtrack zur Wende – das Album „Casablanca“ wird zur „Platte des Jahres“ gewählt (die Vorgängeralben „Unter der Haut“ und „Feuer im Eis“ landen auf Platz 3 bzw. 2). Auch die dritte Dekade beginnt mit einem Paukenschlag: Als sich etliche Musiker wegen vermeintlichem Desinteresse am Sound ostdeutscher Rockbands umorientieren, bleiben CITY der Fels in der Brandung: „Keine Angst“ heißt ihr 1990er Album, gefolgt vom allerersten Best Of zum 20. Bandgeburtstag. Und sie erhalten 1997 Platin für „City I“. In den Nullern wird das Erfolgslevel gehalten, die LPs „Am Fenster 2“ (2002) und „Yeah! Yeah! Yeah!“ (2007) behaupten sich in den offiziellen Albumcharts.

Die bisher letzte Dekade bildet einmal mehr die Basis für das Jubiläumsjahr und umfasst sechs Top50-Alben (die Rocklegenden Kollaborationen mitgezählt), ihr bisher letztes Studioalbum „Das Blut so laut“ prescht bis auf 16 vor. Ob die frühen Folkelemente wie bei „Am Fenster“, die markanten Keyboardsounds der Achtziger oder der Minimalismus einiger Songs jüngeren Datums – jeder Ton ist unverkennbar CITY. Ihre Songs, die schon von Max Herre, Scooter oder Matthias Reim gecovert wurden, funkeln in verblüffender Reinheit bis heute, ohne dass der scharfe Zahn der Zeit sie ankratzen konnte.

Toni Krahl, Fritz Puppel, Georgi Gogow und Manfred Hennig freuen sich auf die Tour mit dem Höhepunkt - das Konzert am 23. Juli in der Berliner Parkbühne Wuhlheide mit den Berliner Symphonikern und Gästen: CITY in Begleitung eines Orchesters – abgesehen von der Teilmitwirkung bei den Ostrock Klassik-Events vor über zehn Jahren – hat es so noch nicht gegeben.
Dort und auf weiteren Konzerten werden CITY 50 Jahre Revue passieren lassen, die großen und kleinen Hits sowie die persönlichen Lieblingslieder spielen. Und sie werden an ihren im Mai 2020 verstorbenen Schlagzeuger Klaus Selmke erinnern, mit dem sie so gern gemeinsam über die Ziellinie hinausgekommen wären. Sein zu früher Tod ist zweifelsohne der herbeste Schlag in der CITY-Geschichte.
Bei aller Euphorie zu den geplanten Geburtstagsaktivitäten gibt es auch einen Wermutstropfen. Sowohl Tour als auch Album heißen „Die letzte Runde“ und sie wird es auch sein: CITY verabschieden sich im Jubiläumsjahr von ihren Fans und Wegbegleitern. Das allerletzte CITY- Konzert (und damit Pflichttermin) findet am 30. Dezember in der Berliner Mercedes-Benz Arena statt.
Vergessen werden wir CITY allerdings nie.
Einmal wissen, dieses bleibt für immer!


24.11.2022 - Gera Kultur- und Kongresszentrum
02.12.2022 - Magdeburg GETEC-Arena
09.12.2022 - Zwickau Stadthalle Zwickau
10.12.2022 - Erfurt Messe
11.12.2022 - Leipzig QUARTERBACK Immobilien ARENA (verlegt aus dem
Haus Auensee)

Tickets auf www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Foto: Dana Barthel


Jazztage Dresden stellen EUROPA DER HERZEN ins Zentrum des Festivaljahres 2022

Das Festivalmotto EUROPA DER HERZEN stellt den Leitstern für das diesjährige Festivalprogramm. So sollen im Laufe dieses Festivaljahres Künstler aus allen Ländern Europas in Dresden zu Gast sein – bei 48 europäischen Ländern eine Aufgabe, die vielleicht nicht ganz zu schaffen sein wird – mehr als 40 sollen es jedoch werden. Damit sich dieses Thema, Musikern aus ganz Europa hier in Dresden eine Bühne bieten zu wollen, auch visuell darstellt, haben die Jazztage eine große Veränderung in der Außendarstellung realisiert: 2022 steht kein Künstler oder Ensemble als Titelgesicht im Fokus, Europa selbst ist der Titel.

Die Jazztage haben dem Herbstfestival im Oktober/November in diesem Jahr einen deutlich erweiterten Festivalteil im Sommer vorangestellt.

Im großen Sommerfinale schlagen die Jazztage bereits den Bogen in den Herbst: Vom 26. bis 28. August laden die Jazztage zum OSTRA-DOME-Open-Air. Drei große Konzerte im neugestalteten Außengelände auf der großen Open-Air-Bühne des OSTRA-DOMEs, der Hauptspielstätte des Festivals seit 2019. Den Auftakt bildet hier am 26. August „Klazz Brothers & Cuba Percussion“ gemeinsam mit der Philharmonie Salzburg. In sinfonischer Größe wird das bereits zweimal verschobene Abschlusskonzert der Jazztage (2020/2021) nun endlich stattfinden. Dieses Jubiläumskonzert unter Leitung von Dirigentin Elisabeth Fuchs ist einerseits eine Hommage an Ludwig van Beethoven anlässlich dessen 250. Geburtstags (2020) und feiert weiterhin das 20-jährige Ensemblejubiläum der Klazz Brothers. Am 27. August ist Tina Tandler mit ihrer Band auf der Open-Air-Bühne zu Gast, gefolgt von Andrej Hermlin und seinem Orchester am 28. August.

Die Programmsparten Jazz `n` Future, Jazztage Akademie und Concertare! werden auch in diesem Jahr weitergeführt. Zu diesen werden im Laufe der nächsten Wochen weitere Infos für den Herbst folgen. Bereits bestätigt ist in der Jazztage Akademie eine erste Masterclass mit Joscho Stephan und im Diskurs-Forum Concertare! die Fortsetzung der letztjährigen Veranstaltung zum Thema „Paprikabaron statt Zigeunerbaron“.

Im Herbstfestival gibt es einige Neuerungen. So werden die Jazztage in diesem Jahr erstmals die Lounge der Ostra-Studios als dritten Konzertraum im Areal als kleinen und feinen Raum bespielen.

Vom 21. Oktober bis 20. November wird es neben europäischen Künstlern, die das Festivalmotto EUROPA DER HERZEN tragen, auch eine Reihe an US-amerikanischen Stars und lokalen Ensembles geben. „Wir freuen uns auf hier beheimatete Künstler wie Pascal von Wroblewski, De-Phazz, Jule Malischke, Miss Rockester & Elbland Philharmonie Sachsen, Thomas Stelzer, Tina Tandler, Quadro Nuevo, MerQury, Jocelyn B. Smith und weitere mehr“, so Jazztage-Dresden-Intendant Kilian Forster. „Aus den fernen USA – und Australien – erwarten wir unter anderem Maceo Parker, Lee Ritenour, Spyro Gyra, Tommy Emmanuel und Big Daddy Wilson. Etliche dieser Künstler waren bereits 2021 beziehungsweise 2020 im Festivalprogramm geplant – wir freuen uns, diese nun endlich hier in Dresden zu haben. Ebenso wie Gregory Porter, der nun nach zwei Jahren des Wartens endlich wieder nach Dresden kommen wird.“

„Zum diesjährigen Festivalmotto EUROPA DER HERZEN begrüßen wir Nina Attal, Barcelona Gipsy Balkan Orchestra, Maria Markesini, die norwegischen Kreativen von Electrocutango, Iiro Rantala, Dirty Loops, Estas Tonne, die Budapest Ragtime Band, Tingvall Trio, Pasadena Roof Orchestra, Candy Dulfer, Günther Fischer und Uschi Brüning, Charly Gitanos und weitere mehr. Zu weiteren Details im Herbstfestival und den Programmsparten werden wir im Laufe des Sommers erneut informieren“, ergänzt Jazztage-Dresden-Geschäftsführerin Tanja Grandmontagne.

„Der Abschluss des diesjährigen Festivalherbstes steht allerdings schon fest. Hier wird es als großes Finale den Messias Superstar – europäisches Oratorium unserer Zeit nach G.F. Händels Messias – in einer überarbeiteten Fassung geben mit europäischem Projektchor und einer Projekt-Bigband. Die Jazztage Dresden danken allen, meist langjährigen, Partnern, Sponsoren, Freunden und Unterstützern, ohne die das Festival sich nicht zu einem der größten Jazzfestivals Deutschland hätte entwickeln können. Aktuell danken wir besonders für die Unterstützungen des Bundes über Neustart Kultur, Sonderfonds Kultur und die Überbrückungshilfen, die dem Festival aktuell über diese schwere Zeit geholfen haben. Ebenfalls danken wir der Landeshauptstadt Dresden und der Kulturstiftung Sachsen für die Unterstützung, sehen jedoch die Kürzung in der Institutionellen Förderung der Stadt im Jahr 2022 mit Unverständnis“, so Forster und Grandmontagne abschließend.

Weitere Infos: www.jazztage-dresden.de