Szene

Pulsar-Trio in Rudolstadt

22. September, 20 Uhr, Saalgärten

Seit elf Jahren ist das PULSAR TRIO ein außergewöhnliches Instrumentalprojekt, in dessen Zentrum die indische Sitar steht. In eigenwillig-eingängigen Kompositionen erkunden die drei Musiker ihr neuartiges, pulsierendes Klanguniversum. Stampfende Beats wechseln sich mit beschwingten Klavierverläufen ab, Ohrwurmmelodien mit komplex vertrackten Rhythmen. Piano, Sitar und Drums gelingt dabei eine erfrischend-fluoreszierende Klang-Verschmelzung, die in dieser Konsequenz noch nicht zu hören war.
Das Trio gastierte auf zahlreichen namenhaften Festivals wie dem Fusion Festival, beim Glastonbury Festival of Contemporary Performance Arts in England, beim Bayrischen Jazzweekend, bei den Leverkusener Jazztagen, beim Masala Festival und anderen. 2014 gewann die Band das Finale der bundesweiten CREOLE global music contest.
Im April erschien nun das neue Album des Pulsar Trios „Zoo of Songs“. Die neuen Kompositionen, die höchst fantasiereich von Mäusen, Kröten, Eulen und tanzenden Muskelmännern und glitzernden Krumen erzählen, zeigen einmal mehr, wie eigen und schön die Fusion von Sitar, Surbahar (Bass-Sitar), Piano und Drums ist.
Und noch immer ist das Pulsar Trio ein Novum in der Musiklandschaft
Kartenvorbestellungen Tel. 03672-486450


Creedence Clearwater Revival: Double Anniversary Europe Tour

Vor 50 Jahren, Weihnachten 1967, tauften John Fogerty und sein Bruder Tom ihre Gruppe, die bis dahin unter verschiedenen Namen auftrat, in Creedence Clearwater Revival um – die auch unter dem Kürzel CCR weltbekannt werden sollte. Was dann folgte ist längst Musikgeschichte. Schon mit Veröffentlichung des ersten Albums entstand eine regelrechte CCR-Manie, die bis zu deren Auflösung 1972 anhielt.  Die Woodstock-Legende CCR galt in den späten 60ern und frühen 70ern als eine der erfolgreichsten Bands der Welt. Mit den Hits wie Suzie Q., Proud Mary, Bad Moon Rising, Who'll Stop the Rain, Hey Tonight, Have You Ever Seen the Rain u.v.m. tourt Creedence Clearwater Revived featuring Johnnie Guitar Williamson in den letzten Jahren wieder verstärkt durch ganz Europa, begeisterte 2012 allein in Russland und Polen fast 250.000 Fans, rund 120.000 im Jahr 2013 in Italien und 2016 endlich auch in Deutschland fast 50.000 Besucher auf deren Open-Air und Hallen-Tour. Aktuell präsentiert die Band ihr neues Live-Album „Live in Sardinia“ und zeigt sich auf der Jubiläums-Tournee noch lange nicht Tour-Müde. Vor exakt 20 Jahren, im Frühjahr 1997, scharte der Gitarrist Johnnie Guitar Williamson, der früher auch bereits Mitglied bei den legendären Bands Titanic (1970 gemeinsam auf einer Bühne mit CCR in Paris) und den Animals (12 Jahre lang) war, auserlesene Musiker um sich, um anlässlich der 30-Jahres-Feier die Musik und den Sound von Creedence Clearwater Revival wieder auferstehen zu lassen. Mit dem typischen Gitarrensound, mittels der betagten Fender Deville-Verstärkern, wurde den vielen alten CCR-Hits neues Leben eingehaucht. Was eigentlich als ein einmaliges Event gedacht war, entwickelte sich dank des großen Erfolges und der Qualitäten der Bandmitglieder, sowie der enormen Nachfrage bei Veranstaltern und Fans zu einem dauerhaften Live-Projekt. Mit dem neuen Frontmann John W. Doyle hatte Creedence Clearwater Revived zudem ein Pendant für John Fogerty gefunden, der stimmlich zwar etwas anders klingt, der aber dennoch ein großartiger Sänger und ausgezeichneter Gitarrist ist, stets in der Lage, dem legendären Johnnie Guitar Williamson auf der Bühne Paroli zu bieten, so dass die Besucher in den Genuss einiger vorzüglicher Twin-Gitarren-Solis kommen. John Doyle ist derart überzeugend, dass die Konzertbesucher regelrecht die Intensität jedes einzelnen Songs, wie sie einst von der Originalband live ausgestrahlt wurden, neu erleben und wahrhaft spüren. Dabei besticht Doyle nicht nur mit einer enormen Bühnenpräsens und starken Entertainer-Qualitäten, sondern auch durch seine erstklassige Gitarrenarbeit und die sympathische Ausstrahlung. Die ganze Band schaffte es mit ihrer vollen Hingabe tatsächlich, den Spirit der Woodstock-Ära erfolgreich in die Neuzeit zu transportieren, den CCR-Kult weiter hoch zu halten und den Sound von einst in das Jetzt und Hier zu transformieren. Dadurch kommen die vielen CCR-Songs der 60er/70er Jahre nicht puristisch rüber, sondern zeitgemäß, wirken lebendig und klingen trotzdem eben typisch nach Creedence Clearwater Revival. Die Band besticht einfach durch Authentizität und Spielfreude. Davon konnten sich dann auch in den letzten 20 Jahren die zahlreichen Besucher rund um den Erdball bis nach Australien immer wieder aufs Neue überzeugen. Creedence Clearwater Revived strahlt live ihre überragenden musikalischen Qualitäten derart überzeugend aus, dass es sehr an die guten alten CCR-Glanzzeiten erinnert. In dieser Besetzung hat die Band als Headliner zuletzt 100.000 Leute in Samara (Russland), 80.000 Besucher in Warschau (Polen), ca. 50.000 in Turin und 35.000 in Rom (jeweils Italien), sowie rund 20.000 Open-Air Besucher 2016 in Deutschland restlos begeistert. Sie traten in der Silvesternacht im polnischen TV vor einem Millionen-Publikum live auf den Stufen des Kulturpalastes in Warschau auf und spielten weltweit als Top-Act auf diversen Festivals, wie z.B. bei den „Rock-Giganten“ in Riesa neben Bob Geldof und den Boomtown Rats.
 
CCRevived tritt mit einem All-Star Line-up auf:  Johnnie Guitar Williamson, John W. Doyle, Chris Allen und Walter Day

17. August, Chemnitz, Wasserschloss Klaffenbach // 8. September, Kelbra/Kyffhäuser, Stausee (Emmenrausch Festival)

Foto: Dirk Stolzenberg


Gregor Meyle: Das Sommerkonzert

Die Leichtigkeit des Seins

Ausverkaufte Konzerte, goldene Schallplatten, Echo, Deutscher Fernsehpreis und mit "Meylensteine" sogar ein eigenes TV Format, das 2017 bereits in die zweite Runde geht – das schaffen nur sehr wenige Künstler. Gregor Meyle hat all das erreicht. Und trotzdem – von Pause keine Spur. Ende 2016 erscheint bereits das inzwischen 5. Studioalbum des sympathischen Backnanger Singer-Songwriters mit Hut, Brille und Bart, das ebenso wie die aktuelle Tournee und die erste Singleauskopplung, "Die Leichtigkeit des Seins" heißt. Dazu Meyle: "Auf einer Reise im letzten Jahr, war ich in der Südsee Kanufahren und dachte, ‚schöner kann es nicht mehr werden. Das ist die Leichtigkeit des Seins’. Ich wollte diesen Moment für immer festhalten und so ist ein Song und auch der Titel für die neue Platte und die Tour entstanden." Gregor ist in großer Besetzung mit einer Band aus lauter Champions League Musikern unterwegs, die einige vielleicht bereits aus "Sing meinen Song – das Tauschkonzert" kennen. Gemeinsam zaubern sie neben zahlreichen neuen Songs natürlich auch bekannte Hits in neuem Gewand auf die Bühne. Es gibt mehr als zwei Stunden Gregor Meyle & Band Live-Erlebnis inklusive wunderbarer neuer Geschichten, aber mit gewohnter Intimität und viel Kontakt zum Publikum.

18. August, 18 Uhr, Torgau, Kulturhaus - Open Air

Karten: bekannte VVK-Stellen sowie im Web unter viagogo und eventim


Stillstand ist nicht sein Ding. BOSSE wirbelt wieder!

17. März 2019, Erfurt, Thüringenhalle

Auf seinem mittlerweile siebten Studioalbum mit dem vortrefflich gewählten Titel „Alles ist jetzt“, das am 12. Oktober erscheint, vor allem aber ab November auf einer gleichnamigen Club- und im März 2019 auf einer Hallentour, bei der er am 17.03.2019 auch in Erfurt Halt machen wird. - BOSSE strotzt vor frischen musikalischen Ideen, unnachahmlichem Wortwitz und bemerkenswerter Tiefenschärfe in seinem Blick auf die Dinge. ER wirbelt auf. Künstlerisch, thematisch, emotional. Mit Hüftschwung und Haltung. Mit Leichtigkeit und Bodenhaftung. „Alles ist jetzt“ ist modern, hell und klar. Wach und voller Energie. Produziert von Jochen Naaf (Polarkreis 18, Peter Licht, Maxim), der auch bei den Alben „Taxi“ und „Wartesaal“ schon das Mischpult geregelt hat und Tobi Kuhn (Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, Milky Chance).
Das letzte Album „Engtanz“ stieg als erstes seiner Alben direkt auf Platz 1 in die deutschen Albumcharts ein. Der Vorgänger „Kraniche“ ist mit GOLD dekoriert. Festivalauftritte auf den größten Hauptbühnen des Landes, 13.000 Fans beim eigenen Open-Air-Konzert auf der Hamburger Trabrennbahn, in zwei Minuten ausverkaufte Clubs und ausverkaufte Hallen.
Zu einem der etabliertesten und anerkanntesten Künstler im Live-Business zu gehören: wohl die schönste Auszeichnung für Kontinuität und das größte Geschenk, was einem das eigene Publikum machen kann.
Sein Antrieb: Jeder Schritt nach vorne setzt Energie frei. Jedes durchschwitzte Konzert Liebe. Jedes neue Album Dankbarkeit. Von außen heute mehr denn je: Wertschätzung und uneingeschränkte Sympathie. Für eine bemerkenswerte Künstlerkarriere. Fernab von Eitelkeiten und Starallüren. Voller Tiefe und Nachhaltigkeit.
„Alles ist jetzt“ erscheint am 12. Oktober in einer Standard- und in einer Deluxe-Version. Diese wartet zusätzlich zu den 12 neuen Songs noch mit Akustik-Umsetzungen von acht der neuen Songs auf, vier davon eingespielt mit dem Kaiser Quartett aus Hamburg. Zusätzlich gibt es für alle Freunde der schwarzen Rille „Alles ist jetzt“ auch als Vinyl, BOSSE-Fans werden sich besonders über eine limitierte Holz-/Plexiglas-Box freuen. Diese enthält neben der Deluxe-Edition des Albums auch Aufnahmen des Konzertes auf der Hamburger Trabrennbahn vom August 2017 auf Live-CD und Live-DVD sowie weitere Überraschungen, die für strahlende Augen sorgen dürften.

Tickets: www.eventim.de und www.undercover.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Foto: Tim Brüning



16. Newcomer Night in Zwickau

16. August, 18 Uhr, Hauptmarkt

In guter Tradition eröffnen vier regionale Newcomerbands und ein national bekannter Headliner zur Newcomer Night bereits am Donnerstagabend das Zwickauer Stadtfest. Auch in diesem Jahr werden auf der Hauptmarkt-Bühne wieder mehrere Finalbands des 24. Bandwettbewerbs des Alten Gasometers zu erleben sein. Eigentlich hätten vier Bands aus dem Finale zur Newcomernight spielen sollen, jedoch musste eine Band absagen. Für sie springen die Chemnitzer Punkrocker …thanks and get ready! ein. Headliner des Abends sind HÄMATOM. Seit dem letzten Album (Wir sind Gott, Platz 5 der deutschen Albumcharts) ungebremst auf der Überholspur, zeigen uns Hämatom nun, was die Steigerung von göttlich ist: bestialisch! Mit ihrem neuen Album „Bestie der Freiheit“ (Platz 2 der deutschen Albumcharts) geht die Band raus und spielt! Es ist Zeit für neue Hymnen – und Zeit für neue großartige Live-Abrisse: Neben ihrer eigenen großen Herbst-Tour, die mit sechs Kick-Off-Shows im Mai 2018 eingeläutet wurde, präsentieren Hämatom auch bei diversen exklusiven Einzelshows im Sommer 2018 ihren sehr wütenden neuen Sprössling.


Live from Cuba: Son Del Nene

Open Air: Freitag 10. August, 20 Uhr, Plauen, Malzhaus

El Nene, mit bürgerlichem Namen Pedro Lugo Martinez, glänzt mit seinem ungemein kraftvollen und melancholischen Gesang. Auf der Bühne wirkt er wie eine jüngere Version des berühmten Ibrahim Ferrer (Buena Vista Social Club), mit dem er weltweit tourte. Ihm sieht er nicht nur optisch zum Verwechseln ähnlich – von dem „alten Herren“ hat er auch gelernt, wie man den Son Cubano authentisch singt. Und zwar so überzeugend, dass er mit seiner Gruppe „Los Jovenes del Son“ einen Latin Grammy gewann. In Wim Wenders Kinofilm „Musica Cubana – The Sons of Buena Vista“ spielte El Nene eine der Hauptrollen in den eindrucksvollen, musikalischen Passagen. Auf seinem letzten Tonträger „Lagrimas de Amor“ („Tränen der Liebe“) zeigt er die ganze Bandbreite seines Könnes: mit dem Klassiker „Fiebre de ti“ seine sentimentale, mit „Felize recuerdo“ seine feurige, kubanische Seite. Ebenso vielseitig wie seine Scheibe ist sein Liveprogramm: Mal melancholisch und leise, mal überschäumend vor Lebensfreude und stimmgewaltig! Mit seiner siebenköpfigen Band SON DEL NENE sorgt er für große Begeisterung und ist für alle ein Muss, die den traditionellen Son Cubano lieben und ein Stück authentisches Kuba erleben wollen.

Foto: Kramer Artists


4. Singer Songwriter Nacht in Zwickau zum Stadtfest

18. August, ab 19.30 Uhr im Muldeparadies

Eine Wiese, eine Bühne, ein Schloss vor Augen, im Hintergrund die Zwickauer Mulde und auf den Ohren wunderfeinste Singer-Songwriter-Sounds. Bereits zum vierten Mal präsentiert der Alte Gasometer die ruhigen, die feinen, die besonderen Stimmen zum Stadtfest – freuen sie sich mit uns auf drei tolle deutsche Songpoeten. Wer schon mal ein Hannes Wittmer (fka Spaceman Spiff) Konzert besucht hat, weiß, was die lieben Menschen im Publikum erwartet: Nahegehende Texte, schöne Musik, jede Menge Klamauk und die eine oder andere spontane Geschichte… vor allem aber das Versprechen, dass alle Beteiligten in der Regel einen ziemlich guten Abend haben werden. lilly among clouds setzt sich ans Klavier und schreibt große Popsongs. Rund, aber für den Kloß im Hals. Majestätisch, aber ohne Kitsch. Wie eine Collage, dramatisch, vielschichtig, weit. Da sind wabernde Beats oder hallige EGitarrenflächen, die wohlige Tiefe erzeugen und gleichzeitig Lillys Stimme in goldenes Licht rücken. Und was für eine Stimme das ist! LINA MALY hat dieses gewisse Etwas in ihrer Musik: Das liegt schlicht an ihrer Art zu schreiben und ihrer Art zu singen. Mal leise und melancholisch, dann wieder pointiert und nachdrücklich, manchmal lieblich und gehaucht, an anderer Stelle fast eher gesprochen als gesungen, schickt sie ihre Worte auf die Reise. Durch dieses Zusammenspiel von Text, Stimme und viel Gefühl, hört man LINA MALY nicht nur, man spürt regelrecht, was sie beschäftigt, man fühlt was sie umtreibt. Wer will, kann Picknickkorb und Decke mitbringen und es sich gemütlich machen, wenn weiche Sounds über die Wiesen gegenüber von Schloss Osterstein ziehen.

Mehr Infos: www.stadtfest-zwickau.de 


Barclay James Harvest feat. Les Holroyd (GB)

Bereits Anfang der 1960er-Jahre spielten John Lees und Stuart „Woolly“ Wolstenholme in Oldham gemeinsam in einer Band an der Oldham Art School. Zur gleichen Zeit machten auch schon die späteren Musiklegenden Les Holroyd und Mel Pritchard gemeinsam Musik. 1966 traf man sich, um über eine gemeinsame Band nachzudenken. Man vereinte die beiden Bands und gründete „The Blues Keepers“, die einige kleinere Konzerte gaben. Im Sommer 1967 einigte man sich auf einen neuen Namen: „Barclay James Harvest“. Dieser wurde durch ein Assoziationsspiel gefunden. Jedes Mitglied schrieb für ihn wohlklingende Namen auf ein Kärtchen. Danach wurden die Karten eingesammelt und schrittweise durchgegangen. Zurück blieben Barclay, Harvest und James. Die reizvollen Soundmuster wurden zum Markenzeichen von Barclay James Harvest, die ihr Plattendebüt 1970 feierten. Von Anfang an experimentierten BJH mit neuen Formen jenseits der traditionellen Formation aus Gitarre, Bass und Drums und benutzten Holzbläser, Streicher und Blechbläser. Es war daher ein logischer Schritt, ihr erstes Album Barclay James Harvest mit ihrem eigenen Orchester aufzunehmen. Dennoch verließ Woolly Wolstenholme 1979  die Band, weil er mit dem veränderten Musikstil nicht mehr einverstanden war und sich auf seine Solokarriere konzentrieren wollte. Der Rest der Gruppe machte weiter und veröffentlichte 1979 das Studioalbum Eyes Of The Universe, das in ganz Europa enorm erfolgreich war. Auf der anschließenden Tour gaben Barclay James Harvest am 30. August 1980 ein historisches Gratis-Konzert vor dem Reichstagsgebäude in West-Berlin vor 175.000 Zuschauern! Ein Jahr später entwickelte sich die Single Life Is For Living in vielen Ländern Europas zum Chartbreaker und begründete den weiter voranschreitenden Aufstieg der Band. Dieser wurde dank des Studioalbums Turn Of The Tide (1981) und des Livealbums Berlin – A Concert For The People (1982; enthält Auszüge des Konzerts am Reichstagsgebäude) geschafft, die vor allem in Deutschland sehr hohe Verkaufszahlen erreichten. Bei der folgenden Tour kam es zum nächsten Live-Highlight in der Geschichte der Band: Am 14. Juli 1987 wurde Barclay James Harvest die Ehre zuteil, als erste westliche Rockband ein Freiluftkonzert in der DDR zu geben, als sie vor schätzungsweise 130.000 bis 170.000 Zuschauern im Treptower Park in Ost-Berlin auftraten. Davon erschien 1988 ein Live-Mitschnitt unter dem Titel Glasnost. Das Schaffen der Gruppe hat bis heute großen Einfluss auf die aktuelle Musik. So hat Sammy Deluxe die Melodie der alten BJH-Single „The Song (They Love To Sing)“ in seinem Titel  „Weck Mich Auf“ verwendet und in Deutschland einen Top-Ten Hit gelandet.

1998 verkündeten die Bandmitglieder das Aus der Band, was zum endgültigen Ende von Barclay James Harvest in ihrer ursprünglichen Besetzung (John Lees, Woolly Wolstenholme, Les Holroyd und Mel Pritchard) wurde. Die Band zerfiel in zwei Hälften, die jeweils unter anderem durch Gastmusiker, welche BJH in den zurück liegenden Jahrzehnten begleiteten, ergänzt werden. Somit kehrten die einzelnen Bandmitglieder zurück zu ihren Wurzeln Anfang der 60er Jahre. Les Holroyd und Mel Pritchard bilden neben John Lees und Woolly Wolstenholme ab 1998 das zweite Duo, genannt Barclay James Harvest Featuring Les Holroyd (BJHFLH). 2002 brachten sie das Album Revolution Days heraus und gingen damit hauptsächlich in Deutschland, Frankreich und der Schweiz auf Tournee. Vom Konzert in Bonn wurden Mitschnitte gemacht und 2003 als Live-CD Live in Bonn veröffentlicht. Leider verstarb Pritchard am 28. Januar 2004 plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt. Dennoch entschlossen sich die anderen BJHFLH-Mitglieder dazu, weiterzumachen. Im Frühjahr 2006 fand eine Tournee durch Deutschland, Frankreich und Belgien statt, auf der man gemeinsam mit den Prager Philharmonikern musizierte. Diese Tour wurde im Dezember 2006 in Deutschland fortgesetzt. Gleichzeitig wurde von der Frühjahr-2006-Tour eine Live-DVD und -CD mit dem Titel Classic Meets Rock − live with Prague Philharmonic Orchestra veröffentlicht, die im französischen Amnéville aufgenommen wurde. In den Jahren 2008 und 2009 tourte die Band wiederum durch Europa und stellte dabei unter anderem zwei neue Songs (Fly Away und Tonight Is Gonna Be The Night) vor. Einer der Live-Höhepunkte war 2010 der Auftritt beim „Springtime Rock Festival“ in der Color-Line-Arena Hamburg als CoHeadliner neben dem Top-Act FOREIGNER! Die Band blieb auch in den Folgejahren live äußerst aktiv, trat bei zahlreichen Festivals auf und spielte u.a. eine restlos ausverkaufte Schlösser- und Burgen Open-Air Tour 2014/2015, wo europaweit ausschließlich in derart historischen Gemäuern unter freiem Himmel die Show zelebriert wurde. 2016 erschien die Live-CD Retrospective.

31. August 2018 Thale, Bergtheater // 2. September 2018 Plauen, Parktheater


50 Jahre LED ZEPPELIN feiern

29. September, 20 Uhr, Erfurt, HsD // PHYSICAL GRAFFITI, der wohl authentischsten Led Zep – Tribute unserer Zeit

PHYSICAL GRAFFITI - Schon zahlreiche Bands haben versucht die Songs von Led Zeppelin so originalgetreu wie möglich wiederzugeben und zu interpretieren, doch nur wenige waren wirklich erfolgreich. Im Jahre 1997 änderte sich dies allerdings. Die Band Red Stuff, die hauptsächlich Songs aus den siebziger Jahren spielte, wurde von ihren Fans aufgefordert ihr Led Zeppelin Repertoire auszuweiten, was zur Gründung einer der wahrscheinlich besten Tribute-Bands - namens Physical Graffiti- führte.Der Name Physical Graffiti ist gleichzeitig Titel des 1975 erschienenen Albums von Led Zeppelin, wodurch ein direkter Bezug zur Originalband hergestellt wird, denn wenn dieses Stichwort fällt, weiß jeder Rockfan, was und vor allem wer gemeint ist. Letztere sind in gewisser Weise Vergangenheit, doch ihr musikalisches Erbe wird mit großem Stolz von Physical Graffiti am Leben erhalten. Jedes Bandmitglied weißt einen enormen musikalischen Background auf. Der englische und in Holland lebende Sänger Andrew Elt beispielsweise spielte bereits in Bands wie Gin On The Rocks, Sleeze Beez und tourt mit dem Gitarrenvirtuosen Walter Trout. Dort fungierte er zunächst als Tour-Manager, später stand er gemeinsam mit der Band auf der Bühne und gab sowohl sein gesangliches als auch instrumentales Können zum Besten. Generell ist Andrew Elt als ein sehr gefragter Sänger für Rocksessions, denn mit seiner Stimme vermag er die originären Tonlagen von Bands wie Led Zeppelin, Deep Purple, Guns N’ Roses, AC/DC, Van Halen usw. verblüffend gut nachempfinden. Der irische Bassist Dave Harrold brachte sich das Gitarre spielen selbst bei, widmete sich jedoch relativ schnell dem Bass und stellte mit diesem sein Können in den holländischen Bands Re-Experience, Clemens V.D. Ven Band und Boerenleenband unter Beweis. Schließlich hat er noch die Mandoline in sein Repertoire aufgenommen, womit er seine Kollegen von Physical Graffiti bei einigen wundervollen Led Zeppelin Akustik- Nummern in typischer John Paul Jones-Manier begleitet. Der Gitarrist Daniel Verberk begann mit 11 Jahren mit diesem Instrument, arbeitete später als Backline-Techniker für Vengeance, war daraufhin Gitarrist in den Bands Heavy 70’s und The Moon und tourt seit 2006 als Stagemanager und Backline-Techniker mit Mothers Finest. Jan Gabriel ist der Schlagzeuger von Physical Graffiti. Seit langer Zeit tourt er mit seiner Big Band durch die USA und Europa. Zudem unterstützt er u.a. Bands wie die Guano Apes auf der Bühne. Ferner ist er in unterschiedlichen klassischen Orchestern aktiv und als Lehrer betreut er das Projekt Band Apart, in dem Quentin Tarantino´s Filmmusik gespielt wird. Physical Graffiti zeigen auf der Bühne ihr großes künstlerisches Talent, indem sie gekonnt die Songs von Led Zeppelin interpretieren. Sie haben es einfach drauf und rocken!

Karten: an den bekannten VVK-Stellen und www.pop-ludwig.de

Foto: Dirk von den Heuvel


 


Stahlzeit in Torgau

RAMMSTEIN hat mit brachialem Sound, rauer Attitüde und dem Spiel mit dem Feuer ein weltweit einzigartiges Genre geschaffen. Die Shows sind explosive Inszenierungen und fulminante Gesamtkunstwerke. Während die künstlerische Dimension RAMMSTEINs für viele ein unerreichbar beeindruckendes Schauspiel bleibt, leben und atmen STAHLZEIT im Takt dieses musikalischen Brachial-Herzschlags. Durch ihre Adern fließt der unstillbare Drang, auf der Bühne neue Dimensionen zu kreieren, die mit den Grenzen des Vorstellbaren kokettieren. Eingebettet in ein Hitfeuerwerk aus RAMMSTEIN-Songs aller Schaffensphasen, erwacht Abend für Abend eine Liveshow zum Leben, die dem Original in puncto Aufwand in nichts nachsteht, inklusive einer ebenso kompromisslosen wie spektakulären Pyro-Show. Mehrere Trucks und Nightliner rollen mit der gigantischen Produktion von STAHLZEIT durch die Lande.

24. August, 20.30 Uhr, KULTURSOMMER SCHLOSS HARTENFELS Torgau - Open Air

Karten www.eventim.de und örtliche VVK-Stellen


4. Hof-Blues Konzert in Glauchau

Engerling & Friends und Gast: Jürgen Kerth / 1. September, 20 Uhr / Hof von Schloss Hinterglauchau

Alle Jahre wieder ist ENGERLING auf Sommertour im Schlosshof Hinterglauchau* mit Freunden und Weggefährten zu Gast. Im Juli wurde die thüringische Blueslegende JÜRGEN KERTH 70, da ist es der Band eine  Ehre den Meister auf die Bühne zu bitten. Eine Blues-Session vom Feinsten ist angesagt. Engerling & Kerth Songs aus rund 50 Jahren Musikgeschichte sowie Rock- & Bluesklassiker werden zu Gehör gebracht. Das Ambiente des historischen Schlosshofes  mit großer Kastanie, Bier vom Fass und Bratwurst vom Grill lassen das Konzert zur Top- Geburtstagsparty des Rock’n Roll werden.

Tickets: Tourist-Info. Glauchau Tel. 03763-65129, Museums- Shop Schloss Tel. 03763-2931

*bei Schlechtwetter Konzertsaal Schloss

        

Engerling in Erfurt

18. August, 20 Uhr, Heiligen Mühle

Eine Band mit bewegter Geschichte gastiert am 18. August in der Heiligen Mühle/Erfurt: Engerling aus Berlin! Im Jahre 1975 gegründet, bewiesen die Mannen um Wolfram "Boddi" Bodag von Anfang an ein außergewöhnliches musikalisches Gespür - nicht nur für den Blues. Die Titel zahlreicher LP/CD Produktionen sind heute kleine Klassiker, man denke nur an "Mama Wilson", "Moll-Blues" oder "Tommy Simpson". Bis heute werden regelmäßig neue Tonträger veröffentlicht. Auch international  haben sie sich als Mitch Rider Begleitband einen Namen gemacht. Seit nunmehr 41 Jahren feilt die Ost-Formation somit beharrlich an ihrem eigenen Stil mit intelligenten Texten im Grenzbereich zwischen Deutschrock und natürlich Blues und hat sich ein treues, aber nicht unbedingt "ostalgisches" Publikum geschaffen.


Die Toten Hosen in Ferropolis

31. August, 17.30 Uhr, Gräfenhainichen - Ferropolis / Gäste: Wanda, Feine Sahne Fischfilet und Attaque 77

Fünf Jahre nach dem mittlerweile legendären Album „Ballast der Republik“ veröffentlichen die Toten Hosen mit „Laune der Natur“ ein neues Studioalbum. „Ballast der Republik“ war ein Riesenerfolg, es hagelte Edelmetallauszeichnungen und war die achte Nummer Eins der Band seit 1990. Die Single „Tage wie diese“ sprengte alle Rekorde, die „Der Krach der Republik“-Tournee gehörte zu den größten, die dieses Land je gesehen hat.
Die Band erinnert sich: „Niemand hatte mit dem Erfolg von ‚Ballast der Republik‘ gerechnet und auch die anschließende Tournee hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Die letzten Jahre haben uns viel Freude bereitet, aber es gab auch bittere Momente: Der Tod unseres langjährigen Freundes und Managers Jochen Hülder war ein Schock. Anderthalb Jahre später mussten wir auch von unserem ehemaligen Schlagzeuger Wölli Abschied nehmen, der seinen Kampf gegen den Krebs verlor. Beide Ereignisse haben uns wieder einmal klar gemacht, wieviel Glück wir als Band mit unserer Freundschaft haben, aber auch dass unsere Zeit nicht ewig währt. Es ist ein Privileg, dass die Leute nach 35 Jahren noch immer an den Hosen interessiert sind und daran, was ihre neuen Liedern zu bieten haben. Das sehen wir auch als Teil unserer Existenzberechtigung, dass sich die Menschen heutzutage immer noch über unsere Musik streiten.“
Ihr langanhaltender Erfolg macht die Toten Hosen zu einer absolute Ausnahmeerscheinung: So sind nicht nur viele Fans der ersten Stunde ein Leben lang dabei geblieben, sondern es wachsen auch ständig neue Supporter nach, die Fanbasis verjüngt, erneuert und erweitert sich mit jeder Saison. Dieses Phänomen, dass die Band es schafft, wie kaum eine zweite, mit ihren Liedern Menschen der unterschiedlichsten Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zu begeistern, ist der Kern der, wenn man so will, Tote Hosen-Formel.
Campino dazu: „Wir schreiben aus der Perspektive von hier und heute. Am Anfang unserer Zeit, als wir zwischen 20 und 30 Jahren alt waren, sahen wir es ganz klar als unsere Aufgabe, die Jungen von den Alten zu spalten. Es war in unserem Sinne, wenn die Eltern schimpften ‚Du gehst nicht auf ein Konzert der Toten Hosen‘. Streckenweise war es auch nicht ungefährlich. Es gab viel Polizei, Schlägereien – all das, was unserem Lebensgefühl von Rock'n'Roll entsprach. Das passte zu der Zeit. Aber mit den Jahren haben wir verstanden, dass jede Generation eigene Helden braucht. Wenn wir heute die Jungen mitnehmen wollen, dann geht das nur über den entgegengesetzten Ansatz: Verbinden, nicht Spalten. Dieser Generationenkonflikt, wie wir ihn noch erlebt haben, existiert ja gar nicht mehr. Heute gibt es Familien, die sich so gut verstehen, dass die Kinder die Eltern mit aufs Konzert nehmen oder umgekehrt. Das finde ich herrlich. Wir sind nicht mehr nur die Band für die Jugend, die sich mit ihrem Musikgeschmack gegen die Eltern auflehnen möchte“.
Dafür haben die fünf Musiker mit ihrem seit 1982 entstandenen Gesamtwerk mittlerweile einen Songkosmos geschaffen, der für ihre Fans zu einem Soundtrack ihres Lebens geworden ist. Leben bedeutet Vielfalt und diese spiegelt sich in der Musik und den Texten der Toten Hosen wieder. „Laune der Natur“ ist ein Paradebeispiel dafür:
Tod und Vergänglichkeit sind ein großes Thema auf dem Album, aber so alltäglich wie traurige Geschehnisse sind eben auch die freudvollen Momente, die genauso ihren Niederschlag in den neuen Liedern finden. Das Leben ist halt nicht nur schwarz oder weiß, und so muss bei aller notwendigen Nachdenklichkeit, bei ernsten oder politischen Themen auch immer Platz für einen Gag oder mal derben Humor sein. Gerne auch innerhalb eines Liedes. Freud und Leid liegen auf „Laune der Natur“ nah beieinander, es sind hier wie im richtigen Leben zwei Seiten der gleichen Medaille. (Another Dimension PR Agentur)

Foto Credit: Paul Ripke


4. Singer Songwriter Nacht

Samstag, 18. August I 19.30 bis 23.30 Uhr im Rahmen des Stadtfestes Zwickau

Eine Wiese, eine Bühne, ein Schloss vor Augen, im Hintergrund die Zwickauer Mulde und auf den Ohren wunderfeinste Singer-Songwriter-Sounds. Bereits zum vierten Mal präsentiert der Alte Gasometer die ruhigen, die feinen, die besonderen Stimmen zum Stadtfest – freuen sie sich mit uns auf drei tolle deutsche Songpoeten.

Programm unter www.alter-gasometer.de bzw. stadtfest-zwickau.de bzw. auf der facebok-Seit.


Gera: Kultur im Küchengarten am 19. August

Cat Henschelmann (Foto) interpretiert Modernes und Traditionelles mit Violine und Gesang – Peter Carqueville sponsert die Veranstaltungsreihe

Die nächste Veranstaltung in der Reihe „Kultur im Küchengarten“ findet am Sonntag, 19. August, 15 Uhr, für alle Musikfreunde, Parkbesucher und Passanten in der barocken Parkanlage neben dem Geraer Theater statt. Cat Henschelmann interpretiert Modernes und Traditionelles mit Violine und Gesang. Neben den beliebten Klängen aus den irischen Pubs spielt er Musik aus aller Welt. Der Eintritt zum Konzert ist wie immer frei. Einen Obolus zur Pflege und Bepflanzung von Küchengarten und Hofwiesenpark und der Betreibung des Springbrunnens können die Besucher gern in die bereitstehende Spendenbox einwerfen. Als Dankeschön, dürfen sich die Spender eine Postkarte der Parkanlagen mitnehmen. Die Konzertbesucher können auf den Parkbänken und den bereitstehenden Konzertstühlen Platz nehmen oder es sich mit Decke und Picknickkorb auf der Wiese bequem machen. Das Parkcafé Hofwiesenpark versorgt die Gäste mit Kaffee, Kuchen und Getränken. Es gibt keine Schlechtwettervariante. Sollte es am 19. August regnen oder stürmen, muss der Auftritt kurzfristig verschoben werden. Besonderer Dank gilt dem Sponsor der Veranstaltungsreihe, Peter Carqueville, Geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Sanitäts- und Gesundheitshaus GmbH. Die letzte Veranstaltung von Kultur im Küchengarten lädt am 23. September zum entspanntem Verweilen und Genießen ein. Das musikalische Finale gestalteten Schüler der Musikschule „Heinrich Schütz“.


50 Jahre Klaus Renft-Combo RENFT-akustisch

Die legendäre Kultband auf Jubiläumstournee mit Thomas „Monster“ Schoppe (voc.)

Seit 1967 bis 1975 ständig existent, war die aus Leipzig stammende Klaus Renft Combo (ab 1974 RENFT) eine der ersten „Beat-Band“, deren Sänger deutsch sangen, und entwickelte sich zu einer der bekanntesten und beliebtesten Rockgruppen der DDR. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende. Kein Zweifel, RENFT ist ostdeutsches Kulturgut und lebt in der Erinnerung vieler. Jeder im Osten Deutschlands kennt die Band. In keiner Plattensammlung fehlen ihre Lieder, Hoffnungsträger noch immer für ihre älter gewordenen Fans, stilistisch unabhängig von Mode und Trends, bezeugen ihre Lieder Unbeugsamkeit, erinnern an Zivilcourage.  Bereits in den frühen 70er Jahren erreichte die Band RENFT in der DDR Kultstatus, wurde Begriff für Opposition und Auflehnung gegenüber einer staatlich verordneten Kulturdoktrin. Unter diesem Zwang entstand von 1971 bis 1975 eine Band, die man schlicht einfach nur RENFT nannte. Ihre Songs, facettenreich, von Folk, Blues über Balladen bis hin zum Rock, erstürmten die Hitparaden. RENFT wurde Hoffnungsträger für eine heranwachsende Generation, schuf eine Brücke für deren Integration in eine vom sozialistischen Alltagstrott bestimmten Gesellschaft. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende. Nachdem inzwischen 5 frühere Bandmitglieder verstorben und zwei aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr live auftreten können, ist Leadsänger Thomas "Monster" Schoppe  der letzte Überlebende einer Band, die für die Entwicklung der Rockmusik der DDR prägend war.  Aus den Trümmern der 1975 verbotenen und 1990 neu gegründeten Klaus Renft Combo formte Monster 2007 die aktuelle RENFT-Besetzung. Heute ist er sich der Bedeutung der RENFT-Songs als kulturelles Erbe bewusster denn je. Ihm zur Seite stehen seitdem Urgesteine der DDR-Rockmusikszene: Delle Kriese an den Drums und Persussion, Marcus „Basskran“ Schloussen am Bass und Gitarrist Gisbert „Pitti“ Piatkowski. Um den textlichen Inhalten der Lieder noch mehr Ausdruckskraft zu verleihen, aber auch um den atmosphärischen Ansprüchen von Theater- und Kleinkunstbühnen gerecht zu werden, wählte die Band für die Konzerte ihre „50 Jahre RENFT - Tournee“ bewusst eine musikalisch-akustische Darbietungsform, und verzichtet dabei auf manche, für Rockmusiktypische Stilistiken. Natürlich werden die guten alten RENFT- Songs wie z. B.: „Wer die Rose ehrt“, „Zwischen Liebe und Zorn“, „Apfeltraum“, „Gänselieschen“, „Nach der Schlacht“ oder „Als ich wie ein Vogel war“ alle zu hören sein. Nicht mehr in Urbesetzung, aber dennoch mit hervorragenden Musikern.

Fr. 14. September, 21.00 Uhr JENA Altstadtfest // Fr. 19. Oktober, 20.00 Uhr ERFURT DASDIEBrettl // Sa. 17. November, 20.00 Uhr PÖßNECK Schützenhaus sowie Sa. 20. Januar 2019, 19.30 Uhr GERA Theater


NIEDECKENS BAP kommt nach Erfurt

19. Oktober 2018, Erfurt, Thüringenhalle

Nach einem spielfreien Jahr zieht es Wolfgang Niedecken und seine Kölsch-Rock-Band NIEDECKENS BAP wieder auf die Bühne. Einen phänomenalen Tourneestart ihrer bereits 37. Tour lieferten die Musiker vorgestern in der Stuttgarter Liederhalle. In gewohnt lässiger Manier präsentierten die Musiker um Frontmann Wolfgang Niedecken ihr musikalisches Können an den Instrumenten. Über 3 Stunden performte die Kölsche Band Hits von früher sowie Songs der aktuellen Soloplatte „Das Familienalbum - Reinrassije Strooßekööter“. Eine Neuheit auf der Bühne ist das Bläsertrio bestehend aus Trompete, Saxophon und Posaune, die NIEDECKENS BAP musikalisch begleiten und Songs, wie „Waschsalon“ einen ganz besonderen, groovigen Sound verleihen. Der „kölsche“ Ton unverkennbar, der immer jünger wirkende Wolfgang Niedecken in Topform. Die seit über 40 Jahren bestehende Band überzeugt das Stuttgarter Publikum mit einem stilvollen Bühnenbild, das an einen Ballsaal im alten New Orleans erinnert, klaren Botschaften und tiefgehenden Texten, die heute aktueller denn je erscheinen.

Wolfgang Niedecken – Musiker und Geschichtenerzähler (so seine eigene Beschreibung) mahnte das Publikum zu Frieden, Demokratie und gesellschaftlichem Miteinander. Für seine Statements erntete Wolfgang Niedecken langanhaltenden Beifall und deutliche Zustimmung seitens der Stuttgarter. Aus dem bemerkenswerten Riesenrepertoire wurden viele rockige Songs, aber auch einige ruhige Stücke bewusst ausgewählt, die keineswegs zusammengewürfelt, sondern einen hervorragenden Mix aus Nachdenklichkeit und Lebensfreude darstellten. Die von Wolfgang Niedecken selbstgestaltete Setlist wird jeden Abend für einen wohltätigen Zweck versteigert.
NIEDECKENS BAP – ein Vorbild für echte Musik, unverwechselbaren Sound und kristallklare Stellungnahmen zu wichtigen politischen Themen unserer Zeit. Ein überragendes Live-Programm, das beim Stuttgarter Publikum keine Wünsche offen ließ und mit nicht zu enden wollendem Applaus geehrt wurde. Danke für diesen Tourauftakt!
Zu sehen sein werden die Musiker dann am Freitag, 19.10.2018, auch in Erfurt, in der Thüringenhalle.

Foto: Tina Niedecken


Jazztage Dresden mit Auftritten der Gegensätze

Ute Lemper erneut und Conchita erstmals dabei

Immer mehr Publikum freut sich auf die Jazztage Dresden. Gerade die internationalen Künstler sind begehrt und zeugen von der Weltoffenheit der Dresdner. Die Verlegung des bislang ausverkauften Gregory-Porter-Konzerts am 18. November von der Hauptspielstätte Erlwein-Capitol in die BallsportARENA ist ein doppelter Glücksgriff. Es gibt wieder Tickets und das Erlwein-Capitol wird jetzt an diesem Abend von Conchita mit großer Band bespielt. Mit "so weit so gut - Best of Live 2014-2018" gehen die Jazztage mit dieser österreichischen Ausnahmekünstlerin und Gewinnerin des Eurovision Song Contests 2014 damit ein weiteres Wagnis auf noch mehr Vielfalt und wenig Jazz ein. „Es wird ein spannender Kontrapunkt zum bisherigen Jazztage-Programm werden. Streitbar, aber auf ihre Art einmalig gut und authentisch", so Jazztage-Intendant Kilian Forster.
Eine besondere Freude ist auch noch ein Freitermin von Ute Lemper, die nach ihrem umjubelten Jazztage-Konzert im letzten Jahr die Deutschlandpremiere ihres neuen Programms „Rendevous with Marlene“ am 25. November im Schauspielhaus ermöglicht hat. Ute Lemper, die selbst schon so oft schon mit Marlene Dietrich verglichen wurde, zollt mit diesem Programm der Künstlerin Respekt, Liebe und erzählt von persönlichen Begegnungen. Um den Jazztage-Besuchern dieses Konzert zu ermöglichen, wurde extra der Auftritt von Sarah Mc Kenzie in den Dresdner Pianosalon im Coselpalais verlegt.
Karten für alle Konzerte der diesjährigen Jazztage Dresden sind an allen Dresdner und deutschlandweiten ReserviX- sowie allen SZ-Vorverkaufsstellen erhältlich. Ebenso steht für
Kartenbestellungen die ReserviX-Hotline unter 01806 700733 (0,20 Euro aus dem Festnetz, mobil 0,60 Euro) zur Verfügung.
Weitere Infos: www.jazztage-dresden.de


Königin der Panflöte in Gera

Daniela dos Santos mit ihrem Programm "Mitten ins Herz" musiziert in der Johanniskirche: 9. September, 17 Uhr

„Mitten ins Herz“ nennt sie ihr neues Programm. Genau da geht ihr Spiel hinein. Sie legt ihr Erlebtes, ihre Gedanken, ihre Erinnerungen über ihr Herz in die Musik. Durch ihren Atem, dem starken Ausdruck im Spiel und ihrem einzigartigen Instrument, kommt das beim Zuhörer als Wohlklang an.  Beim Klassiker „Der einsame Hirte“ , werden Sie Gänsehaut empfinden bei „Candle in the wind“ an das tragische Schicksal von Lady Di denken, bei  „La Paranda“ und „Habanera“, sich an ihrem spanischen Temperament begeistern, bei Mozart´s „Eine kleine Nachtmusik“, von ihrer Musikalität fasziniert sein. Wenn dann noch Chatschaturjan´s  „Säbeltanz“ und der griechische Sirtaki von Theodorakis kommt, wird Ihnen der Mund offen stehen von so viel Virtuosität. Ihr unvergleichliches „Ave Maria“ (you tube über 7 Millionen Klicks) wird Sie zu Tränen rühren und bei „Hallelujah“ geht Ihnen das Herz über. Zum Abschied erklingt „Time to say goodbye“… Sie möchten es kaum glauben und am liebsten die Zeit zurück drehen. Neben den bekannteren Holzpanflöten, wie der Rosenholz-Sopranflöte, der kaukasischen Nussholz-Altpanflöte und der Schilfrohr-Basspanflöte, kann Frau de Santos die weltweit erste Kristallpanflöte „Celestina“ ihr eigen nennen. Für die Ausnahmekünstlerin hat der österreichische Kristallgigant Swarovski ein weltweit einzigartiges Instrument aus einer Kristallglasfaser geschaffen. Nach 3jähriger intensiver Arbeit ist ein perfektioniertes Unikat entstanden, was seinesgleichen sucht. Es klingt kristallklar, herausragend anders und unvergleichlich schön.

Karten: www.danieladesantos.de, Kartenbüro 09080-923 4656 oder 0179-9781935 www.ticketshop-thueringen.de Ticket Hotline 0361-227 5 227

Foto: Eva Wißgerber-Braun


Manfred Mann‘s Earth Band in Gera

Wer kennt sie nicht? Hits wie Blinded By The Light, Davy´s On The Road Again, Father of Day, Father of Night, Mighty Quinn, I came for you – sie besitzen Klassiker-Status. Vor über 40 Jahren hat Manfred Mann seine legendäre Earthband gegründet, mit der er in den 70ern und Anfang der 80er Jahre regelmäßig in den Charts war und europaweit in ausverkauften Hallen spielte. Berühmt wurde die Earthband damals schon durch ihre sensationellen Livekonzerte. Ein legendäres Doppel-Live-Album hat 1997 die Klasse dieser Band dokumentiert. 2004 veröffentlichte Manfred Mann sein letztes Studioalbum mit dem Titel „2006“. Auch bei diesem Album hat Manfred Mann wiederum bewiesen, wie kreativ und wegweisend er ist. Seit 2011 ist Manfred Mann`s Earthband mit neuer Stimme auf Tour: Robert Hart (ex Bad Company) – dank ihm ist das Programm der Earthband wieder rockorientiert.

20. Oktober, 20 Uhr, Gera, Kultur- und Kongresszentrum // Tickets an allen bekannten VVK-Stellen

Foto: Frank Wesp


Matthias Schweighöfer: Lachen Weinen Tanzen 2019

Als erfolgreicher Schauspieler einem Millionenpublikum bekannt wird Matthias Schweighöfer seine grandiose Tour Lachen Weinen Tanzen 2019 mit neuen und bekannten Songs fortsetzen. Stimmung Pur und authentische unvergessliche Momente erwarten die Besucher bei einem seiner Konzerte, in denen der Künstler auch gerne mal improvisiert und seine Fans vom ersten Moment an mitreißt. Die Songs aus dem aktuellen Album Lachen Weinen Tanzen sind mal laut dann wieder leise. Mal fröhlich und gut gelaunt, mal in sich gekehrt und nachdenklich. Mal sind sie nur Szenen, dann wieder ganze Filme, aber jeder für sich erzählt von kleinen und ehrlichen Gefühlen oder großen Träumen. Sie machen Mut und geben Kraft, lassen einen träumen, erinnern und vergessen, lassen einen lachen, weinen und tanzen. Mit Lachen Weinen Tanzen war Matthias Schweighöfer 2017 erstmals live unterwegs. Sein allererstes Konzert spielte er im Berliner Tempodrom. Ein Heimspiel vor ausverkauftem Haus. Mit Band und Orchester. "Es ist echt interessant zu sehen, wie nervös ich jedes Mal wieder bin. Wie früher im Theater, da hatte ich immer Angst den Text zu vergessen. Aber wenn am Ende das ganze Publikum im großen Chor das Lied Fliegen mitsingt, ist das der Wahnsinn und entschädigt für sämtliches Lampenfieber." Daran hat sich nichts geändert. Matthias Schweighöfer verfolgt seine Leidenschaft, Musik zu machen weiter. Und so wird er im Januar und Februar 2019 zusammen mit seiner achtköpfigen Band wieder auf Tournee gehen und Popmusik spielen, wie geschaffen zum Mitklatschen, Mitschwelgen und Mitsingen.
19.01.2019 Magdeburg, GETEC-Arena
20.01.2019 Dresden, Kulturpalast
22.01.2019 Erfurt, Messehalle
23.01.2019 Zwickau, Stadthalle
Karten: www.eventim.de und an allen bekannten VVKStellen

Foto: David Daub


Philipp Poisel: 10 Jahre Clubtour

Das Jahr 1 nach der Arenatour von Philipp Poisel mit 120.000 Zuschauern, einem Nummer 1 Album und einer ausgiebigen Open Air Tour steht wieder ganz im Zeichen der Clubs und Hallen, dem Schweiß, der von der Decke tropft, und der Nähe zum Publikum. Und es ist gleichzeitig das Jahr 10 nach der ersten Tour. Das schreit nach Jubiläum. Deshalb überlassen Philipp Poisel und seine 4 Musiker in diesem Jahr die Laser, die LED Wände und die aufwändige Bühnentechnik anderen und machen einfach mal wieder nur Musik. Man „packt" sich gemeinsam in den Bandbus samt Hänger und fährt wieder los. Wie früher. Aber eben auch: Wie heute. Die Clubs der Republik, in denen teilweise noch mit viel nostalgischem Gefühl und halb überklebt die Aufkleber aus dem Jahr 2008 hängen, erleben eine schnörkellose Philipp Poisel Jubiläumstour. 2018 erwartet uns eine in sich über 10 Jahre gewachsene Band, die in der Zeit musikalisch und menschlich zusammengewachsen ist, mit einem Programm von Songs aus mittlerweile drei Studioalben und einem Live Album, und ein Songwriter, der weiterhin unterwegs und in Bewegung ist. „Ich bin froh und dankbar schon seit 10 Jahren mit meiner Band auf der Bühne stehen zu dürfen. Das ist ein Privileg und nicht selbstverständlich. Bei der Clubtour 2018 wollen wir gemeinsam mit den Zuschauern zusammen auf (Zeit-)Reise gehen ohne in eine reine Retrospektive zu verfallen. Musikalisch setzen wir auf die Intensität des Bandsounds, den man nicht in erster Linie im Kopf, sondern vor allem im Bauch spüren und erleben kann.“ (Philipp Poisel)
Karten: bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, Tickethotline 0341 – 98 000 98 oder im Internet unter www.mawi-concert.de

4. Oktober 2018, 20 Uhr, Jena, Kassablanca // 5. Oktober 2018, 20 Uhr, Halle/Saale, Händelhalle // 7. Oktober 2018, 20 Uhr, Leipzig, Haus Auensee // 8. Oktober 2018, 20 Uhr, Dresden, Schlachthof

Foto: Michael Demuth


FUNNY VAN DANNEN: sommerwind tour 2018

„Nach dem schönen Auftritt im letzten Juni an der Berliner Volksbühne hatte ich Lust auf eine kleine Sommertour vor sitzendem Publikum, um neben den Evergreens auch einmal unbekanntere oder unveröffentlichte Sachen zu singen, für die es bei "normalen" Konzerten vielleicht zu unruhig ist. Das steht jetzt an.“
Funny van Dannen wurde 1958 als Franz Josef Hagmanns in Tüddern bei Sittard (NL) an der holländischen Grenze geboren. Mit 16 fing er an, Lieder in seiner Muttersprache, einem südholländischen Dialekt (Limburg), zu schreiben und zur Gitarre vorzutragen. 1978 zog er nach Berlin um dort als freier Maler zu leben. Er absolvierte eine Lehre zum Werbegrafiker und spielte in etlichen kurzlebigen Bands („Dilettant de Luxe“, „Die Träumenden Knaben“), war Mitbegründer der „Lassie Singers“ und trat ab 1987 solo mit seinen selbstverfassten Geschichten, Liedern und Gedichten auf. 1991 wurde sein erstes Buch „Spurt ins Glück“ veröffentlicht, dem bis 2015 sieben weitere folgten, zuletzt „An der Grenze zur Realität“.
Im Jahre 1995 erschien seine erste CD „Clubsongs“, die seinen Erfolg als Liedermacher begründete. In den folgenden Jahren entwickelten sich Songs wie „Als Willy Brandt Bundeskanzler war“, „Nana Mouskouri”, „Freundinnen” oder „Herzscheisse” zu wahren Evergreens und sind mittlerweile auch einem Publikum bekannt, das weit über seine Stammhörerschaft hinaus reicht.
Neben seinen musikalischen Tonträger-Veröffentlichungen und ausgedehnten Tourneen ist Funny van Dannen auch noch als bildender Künstler tätig.

26. September 2018 Erfurt, Kaisersaal
Karten: www.eventim.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und www.semmel.de


Highfield-Festival 2018

17.-19. August 2018, Störmthaler See – Großpösna

Mit 15 weiteren Namen finalisieren die Veranstalter des Highfields heute das Billing für 2018. Damit ist das Line-up des Festivals in Großpösna komplett, das vom 17. bis 19. August neben den Headlinern  Billy Talent, Marteria, Broilers und Die Fantastischen Vier viele weitere Musikgrößen an den Störmthaler See führen wird. Nachdem ihr Auftritt im vergangenen Jahr ins Wasser gefallen ist, sind die überaus erfolgreichen Meta-Gangster der 257ers erneut dabei. Damit ist es offiziell: Alle Bands, die aufgrund des Unwetters in 2017 nicht auftreten konnten, werden nun doch noch auf der Highfield-Bühne stehen.
Neu dabei ist DJ und Produzent Parov Stelar, der als Pionier des Electroswing neue und alte Sounds zu unbedingt tanzbaren Tracks verknüpft, die Millionen begeistern. Mando Diao überzeugen dagegen seit 1999 mit innovativem Alternative, dem die Schweden mit ihrem jüngsten Albumerfolg „Good Times“ wieder mal eine neue Richtung gegeben haben. Auch für die vier Wiener von Bilderbuch geht es weiter steil nach oben: Fans und Musikkritiker sind sich einig, dass auch nach dem Erfolg von „Magic Life“ noch lange nicht Schluss ist. Nach über 20 Jahren Bandgeschichte denken die Folk-Punker von Flogging Molly ebenfalls nicht ans Aufhören, sondern haben sich in ihrem Jubiläumsjahr mit dem Album „Life Is Good“ selbst ein Denkmal gesetzt. Auch Kettcar haben 2017 geliefert und werden Indie der Hamburger Schule auf die Highfield-Bühne bringen. Aus Liverpool treten The Wombats an, die erst vor wenigen Tagen einen schon umjubelten Schwung Alternative-Hymnen veröffentlicht haben.
Auch Bad Religion sind für ihre Hymnen bekannt: Sie liefern melodischen Punk zum Mitsingen, der dennoch in die Beine geht. Das Hip-Hop-Kontrastprogramm bieten Fünf Sterne deluxe, die  gerade erst mit „Flash“ bewiesen haben, dass ihre Musik noch immer fünf Sterne verdient. ZSK haben ihre Tapes schon immer lieber an besetzte Häuser als an Plattenlabels geschickt – entsprechend ehrlich geht ihr Skatepunk auch nach ihrem Durchbruch noch genau ins Mark. Ihren eigenen Klang haben auch Massendefekt gefunden, die die Highfield-Besucher mit Songs aus ihrem neuen Album „Pazifik“ begeistern werden, das in dieser  Woche erscheinen wird. Razz ist in Großpösna mit feinstem Indie-Rock dabei, Radio Havanna und die Alex Mofa Gang liefern druckvollen Punk aus Berlin. Für noch mehr Abwechslung im Line-up sorgen 8kids, die das Programm mit elegischem Post Hardcore abrunden.

Alle bisher bestätigten Bands: 
Billy Talent | Marteria | Broilers | Die Fantastischen Vier
Parov Stelar | Alligatoah | Dropkick Murphys | Mando Diao | The Hives | Bilderbuch
Kontra K | Editors | Clueso | Flogging Molly | Madsen | Dendemann | 257ers
Gogol Bordello | Bosse | Kettcar | Prinz Pi | The Wombats | Bad Religion | Antilopen Gang | Fünf Sterne deluxe | The Subways | Maximo Park | Gloria | Bausa | ZSK | Massendefekt | Zugezogen Maskulin | Sondaschule | Fjørt | Swiss und Die Andern | Razz | Adam Angst | Radio HavannaC Itchy | Alex Mofa Gang | 8kids


The ReBeatles – live in Hermsdorf

Sie sind Legende, die FabFour aus Liverpool. Und sie haben bis heute nichts an Popularität eingebüßt. Nur live erleben kann man sie nicht mehr. Aber fast. Mitte der 90er Jahre finden sich vier Musiker, die diese Lücke schließen wollen. Sie nennen sich The ReBeatles und touren seither kreuz und quer durch Europa. Sie spielen mit den Ärzten, Kim Wilde, Jethro Tull, No Angels, Revolverheld und Alphaville, geben Konzerte in England, Italien, Frankreich und Russland und spielen in der amerikanischen Fernsehshow "AmazingRace" vor über 60 Mio. Zuschauern. Von "She Loves You" bis "Let It Be" präsentieren die ReBeatles in wechselnden Original-Outfits die größten Hits der Beatles, live und mit dem echten Beatles-Equipment! Die brillante Show hält das Publikum zwei Stunden lang in Atem – Beatlemania garantiert! Der deutsche Rock- und Popmusikerverband schreibt über die von den ReBeatles produzierte CD "Fanthology", es sei "die beste Beatles-Interpretation, die er jemals gehört hat". Internationale Fan-Clubs feiern die Band als "überragendes Talent" und Radio Zürich verkündet die "Auferstehung der Beatles".

12. Oktober, 20 Uhr, Hermsdorf (Saale-Holzland-Kreis), Stadthaus

Vorverkauf: Tickets sind im Vorverkauf für € 21.- in der Kultur- und Bürgerinformation Hermsdorf, Tel. 036601.57770 sowie bei allen TICKET SHOP THÜRINGEN VVK-Stellen

 


Metal-Queen DORO kommt nach Erfurt

28. November 2018, 20 Uhr, Erfurt, Stadtgarten

„Für Immer“ – traumhafte Ballade, Über-Nummer, Mega-Hit und für immer und ewig mit DORO Pesch verbunden, die diesen wunderschönen Song 1987 der Musikwelt schenkte. Doro´s erster deutscher Song überhaupt – und wohl auch der Erste in der Geschichte des harten Rock, der deutsche und englische Text-Passagen miteinander verknüpfte - feiert 2017 sein 30-jähriges Jubiläum. Und passend dazu erschien am 27. Oktober 2017 auf DOROs eigenem, brandneuen Label „Rare Diamond Production ein einzigartiges Werk: Das erste rein deutsche Album von DORO, das natürlich „Für Immer“ heißt und 17 deutsche, digital remasterte DOROSongs beinhaltet. Und dieses Album eroberte in der ersten Woche auf Anhieb die Top 20 der Deutschen Album Charts als es von Null auf Platz 16 stürmte. Einige von DOROs deutschen Top-Hits, wie etwa das neue David Bowie-Cover „Helden“ finden sich natürlich auch in ihrem neuen Show-Programm wieder, mit dem die Queen Of Rock & Metal auf eine ausgedehnte Europa-Tour geht. Ab Anfang des neuen Jahres widmet sich DORO dann wieder ganz der Produktion ihres neuen, heiß ersehnten Studioalbums, das am 3. August 2018 bei Nuclear Blast erscheint.

Karten:  bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, Tickethotline 0341 – 98 000 98, und www.mawi-concert.de


Sydney Ellis eröffnet die 15. Internationalen Jazztage in Bad Elster

Am 23. August eröffnen die aus den USA stammende Sängerin Sydney Ellis und ihre Backing-Band Midnight Preachers um 19.30 Uhr mit Blues und Classic Jazz die 15. Internationalen Jazztage im König Albert Theater Bad Elster.
Die Gesangskarriere der afroamerikanischen Sängerin begann in Los Angeles, einen Tag nach ihrem 44. Geburtstag, auf einer Session Bühne – Von da an erfüllte sie sich ihren Lebenstraum und lebte ihre Leidenschaft für ihr persönliches »kulturelle Erbe« aus. Der Rest der Welt nennt ihre Passion Blues, Classic Jazz, Gospel, Spirituals oder R&B. Egal ob es nun Blues oder Jazz oder wie auch immer genannt wird: Sie selbst sagt, das Wort »glücklich« kann nicht annähernd das Gefühl beschreiben, was dieses Musikmachen für sie bedeutet – dieses Glück wird das Publikum live spüren!
Tickets: Touristinformation Bad Elster 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto und mehr Infos: www.sydneyellis.com