Szene

Lynyrd Skynyrd: Farewell-Tour Germany 2019

Special Guest: Blackberry Smoke / 17. Juni 2019, 20 Uhr, Erfurt, Messe

Zum letzten Mal wird hierzulande im Juni eine US-amerikanische Rockinstitution auf der Bühne zu sehen sein: Lynyrd Skynyrd! Die Southern-Rock-Legende hat ihre bereits Mitte 2018 gestartete Konzertreise (aktuell dokumentiert auf der CD „Live In Atlantic City“, earMUSIC) deshalb kurz „Farewell Tour“ betitelt. Die spätestens seit ihrem Doppelalbum „One More From The Road“ international als erstklassiger Live-Act bekannte Band, wird während gut 90 Minuten alle ihre Hits und Klassiker zum Karrierefinale spielen: Von „Sweet Home Alabama“ über „What’s Your Name“, „Gimme Three Steps“ oder „Saturday Night Special“ bis hin zur Rock-Hymne „Free Bird“. Das Rock & Roll Hall Of Fame-Mitglied, welches seit seiner Gründung 1964 in Jacksonville über 30 Millionen Tonträger verkauft hat, tritt derzeit in folgender Besetzung auf:  Gary Rossington (Gitarre, Gesang), Johnny Van Zant (Gesang, Mundharmonika), Rickey Medlocke (Gitarre, Gesang), Mark „Sparky“ Matejka (Gitarre, Gesang), Peter Keys (Keyboards, Piano), Michael Cartellone (Schlagzeug), Johnny Colt (Bass) plus Dale Krantz Rossington und Carol Chase (Background-Vocals). Zusammen werden sie eindrücklich beweisen, warum das renommierte Magazin „Rolling Stone“ Lynyrd Skynyrd in seine Liste der „100 Greatest Artists of All Time“ aufgenommen hat. Weil sich diese Formation, deren Herzstück ihres Mix aus Country, Blues und Hardrock eine feurige ‚Gitarren-Armee‘ bildet, jetzt in den Ruhestand verabschiedet, ist ein Besuch ihrer letzten Shows geradezu Pflicht.

Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, Tickethotline 0341 – 98 000 98 oder im Internet unter www.mawi-concert.de

Foto: Doltyn Snedden


Eine Legende verabschiedet sich

Eric Burdon and The Animals – Abschiedstour / 28. Juni, 20 Uhr, Stadthalle Zwickau
Eric Burdon Abschiedstour

Eric Burdon ist ein britischer Rockmusiker. Er war Sänger der Bands The Animals und War. Zu seinen bekanntesten Songs zählen We Gotta Get Out of This Place, San Franciscan Nights, Monterey, Spill the Wine, sowie Coverversionen von House of the Rising Sun und Don’t Let Me Be Misunderstood. Burdon experimentierte immer wieder erfolgreich mit neuen Musikrichtungen. Stark beeinflusst vom Blues von Bo Diddley und dem Soul von Ray Charles brachte er seit den 1960ern fast 50 Alben heraus, von denen einige weltweit hohe Chartplatzierungen erreichten. Er trat zusammen mit Chuck Berry, Jimi Hendrix, Jimmy Witherspoon und Otis Redding auf und wurde von Patti Smith und Iggy Pop als einer ihrer zehn Lieblingsmusiker benannt. Die Musikzeitschrift Rolling Stone listet Burdon auf Platz 57 der größten Sänger aller Zeiten. Burdons erste Band war 1958 The Pagan Jazz, in der er mit John Steel zusammenspielte. In den folgenden Jahren wechselten beide mehrmals die Band. 1961 sang Burdon auch für Alexis Korner und schloss sich dann Blues Incorporated an, wo er auf Alan Price traf. 1962 gründeten Burdon und Price die Band Alan Price Rhythm & Blues Combo, aus der 1964 die Animals wurden. Mit dieser Formation war Burdon jahrelang sehr erfolgreich, mit dem Nummer-eins-Hit House of the Rising Sun und mehreren weiteren Top-10-Hits. Nachdem 1965 Price aus der Band ausstieg, übernahm Burdon die Führungsrolle in der Gruppierung. 1966 wurde unter dem Namen Eric Burdon and the Animals die Single See See Rider veröffentlicht.

Karten: Tel. 036336-512500
www.hohenstein-konzerte/reservix.de

Außerdem: 5. Oktober 2019, Dresden, Messe, Halle 1

Foto: Eric Burdon


25 Jahre unanständige Lieder

Liedermacher Götz Widmann geht auf »Zeitreise« im Alten Gasometer Zwickau
Götz Widmen Zeitreise Konzert Alter Gasometer Zwickau

Er ist Liedermacher, aber einer, der lieber den Mittelfinger als den Zeigefinger erhebt. Exemplare dieser Gattung sind ausgesprochen selten, was einen Abend mit dem Punk unter den Songpoeten zu einem so besonderen Erlebnis macht. Es ist meistens hochgradig amüsant, manchmal schockierend, immer aber extrem erfrischend einem wirklich unabhängigen Geist zu lauschen, der gegen Maulkörbe aller Art allergisch ist, sich vor keinen politischen Karren spannen lässt und Denkverbote, egal aus welcher Richtung, mit seinem Witz einfach beiseite fegt. Ehrlichkeit war ihm immer wichtiger als ein gepflegter Umgangston, seine Wortwahl ist ein Alptraum für jeden Deutschlehrer. Trotzdem haben Götz Widmanns Songs ihre ganz eigene sprachliche Eleganz. Und bei aller Bosheit durchzieht sein mittlerweile 18 Alben umfassendes Gesamtwerk vor allem eine radikale Menschenliebe, ein niemals müde werdender Aufruf zum eigenständigen Denken, eine tiefe Verneigung vor dem Recht des Individuums zur Gegenwehr gegen die verdummende Eindimensionalität unserer Zeit. Vor 25 Jahren gründete er mit seinem Partner Kleinti das Duo Joint Venture. Vor 15 Jahren erschien sein sicherlich einflussreichstes Album „Drogen“. Zeitreise – ein liebevoller Blick zurück, viele viele Songs von früher, immer noch frappierend aktuell.

Samstag, 25. Mai, 20 Uhr, Zwickau, Alter Gasometer

Karten: www.alter-gasometer.de, Ticketmaster, im Ticketservice des Alter Gasometers und an allen bekannten VVK-Stellen


Gute Laune: Die Juppies

Kurparkkonzert am 16. Juni um 19.00 Uhr in Bad Lobenstein
Die Juppies Bad Lobendsten

Die Juppies sind eine junge Vocal Band aus Weimar mit einer Vorliebe für Jazz und Pop. Sie interpretieren sowohl bestehende Arrangements, als auch eigene Bearbeitungen bekannter Songs und laden sie auf eine vielschichtige Reise durch die Welt der A-Cappella-Musik ein. Zum ersten Mal begegneten sie sich im Sommer 2013 bei einem Chor-Projekt zum 20jährigen Jubiläum der True Note Bigband unter Leitung von Joseph „Jupp“ Geyer an der Weimarer Musikschule. Einige weitere gemeinsame Konzerte weckten in den sechs Sängerinnen und Sängern die Lust auf mehr und sie erweiterten ihr Repertoire um A-Cappella-Arrangements bekannter Songs von Billy Joel, Sting und Leonard Cohen. Im Dezember 2014 traten sie zum ersten Mal als „Die Juppies“ auf und fanden dabei viel Zuspruch beim Publikum, was sie ermunterte, die Welt der modernen A-Cappella-Musik weiter zu erkunden. Inzwischen stehen vorrangig eigene stilistisch vielfältige Arrangements aus der Feder von Andreas Kuch, dem musikalischen Leiter der Vocal Band, auf dem Programm. Bei Konzerten in und um Weimar als auch anderenorts, zumeist in Thüringen, übertragen „Die Juppies“ ihre Begeisterung für die A-Cappella-Musik auf das Publikum. Im Oktober 2017 führte sie eine erste kleine Tournee nach Südtirol und im Mai 2018 gewannen sie beim Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg einen dritten Preis.

Karten für dieses Konzert sind in der Stadtinformation, Graben 18, Tel. 036651-77126, erhältlich.


Burgsommer-Konzerte locken auf Schloß Voigtsberg / Oelsnitz

Burgsommer-Konzerte Schloss Voigtsberg Oelsnitz

Schon traditionell laden die „Burgsommer-Konzerte“ in lauen Sommernächten auf das über 760 Jahre alte Schloß Voigtsberg in Oelsnitz/Vogtl. ein. Dabei erwartet die Besucher eine Mischung aus Klassik, Swing, Jazz und Weltmusik, die einen gemeinsamen Grundtenor hat: alle Konzerte sind bewusst im kleineren Rahmen gehalten, denn bei Bedarf sollen die Veranstaltungen, die grundsätzlich als Open-Air-Vergnügen konzipiert sind, in den hochherrschaftlichen Fürstensaal verlegbar sein. Den Start der Reihe eröffnen dabei am 25. Mai die Musiker von Swing For Fun“ mit spritzigem Oldtime-Jazz, Swing und Filmmusiken. Christian Gebhardt und die Jazzformation Klangholz“ stehen dann am 8. Juni auf der Bühne, bevor am 4. Juli die Musiker von Liedvogt“ mit Roots-, Folk- & Grass Music gastieren. Der Multiinstrumentalist, Gitarrist und Entertainer Vicente Patíz“ setzt am 20. Juli die Reihe fort, das Preisträgerkonzert mit Heidi und Uwe Steger“ findet dann am 15. August statt. Den Abschluss der diesjährigen Saison bilden am 24. August die Mannen von Brezel Brass“ mit ihrem „Böhmisch Boogie“, bei dem sie Elemente der Polka mit Jazz- und Rock`n`Roll-Elementen vermischen. Tickets sind in der Tourismusinformation Oelsnitz (037421) 20785, in den Freie-Presse-Shops oder unter www.eventim.de erhältlich, separate Ermäßigungen sind zudem für Schlösserland-Karten-Inhaber verfügbar.


Plauen: Malzhaus Open Air 2019

Swiss & Die Andern: 20. Juli, 20 Uhr / Gisbert zu Knyphausen: 1. August 20 Uhr
Gisbert zu Knyphausen Plauen Malzhaus Open Air
Swiss und die Andern Malzhaus Open Air Plauen

Swiss und die Andern

Randalieren für die Liebe

Punk trifft Rap, Eskalation und Pogo treffen ein brandaktuelles politisches Anliegen und das Ganze Ding schießt voll durch die Decke, weil es einen musikalischen und gesellschaftlichen Nerv trifft? Vor allem aber trifft es den Nerv unsere Jugend, mit ein Grund, warum sich um Swiss und die Andern alles noch rasanter und dreht und die Drehzahl spürbar zunimmt. "In diesen Zeiten kann man einfach keine belanglose Musik machen!“, sagt Swiss, Frontmann von Swiss und die Andern. Swiss ist einer mit Ecken und Kanten, kein farbloser Zeitgenosse, ein echter „Typ“ von denen es nicht allzu viele gibt. Kein aalglatter, weichgespülter Schwiegersohntyp, eher von der Sorte „Kindchen, wen bringst denn da mit nach Hause, tut das denn Not?“. Und ja, es tut Not, denn sowohl die Festivallandschaft (Deichbrand, Open Flair, Ruhrpott Rodeo, With Full Force, Helene Beach, Juicy Beats uvm.), diverse aus allen Nähten platzende Touren, und eine mehrmals ausverkaufte Große Freiheit in Hamburg sowie zahlreiche Shows mit Wizo, Betontod, ZSK etc. zeigen wohin die Reise bei der Band geht. Nach der nächsten fetten Festivalsaison 2018 (u.a. Southside, Hurricane, Highfield, Trailerpark Open Airs) und einer #2 Chartplatzierung steht im Herbst 2018 eine nahezu ausverkaufte Tour in’s Haus „Randalieren für die Liebe“ Der Sound dieser musikalischen Straßenkämpfer ist laut, dreckig, wutgeladen und erinnert oft an Bands wie Rage Against The Machine und System Of A Down aber immer mit einer eigenen Note, die das Erbe der Hip-Hop Vergangenheit trägt. "Missglückte Welt" ist voller rotziger Hymnen von der Strasse und aus dem Leben, denen sich die schnell wachsenden Fanschar bis unter die Haut identifiziert. Schwiegermutti kann stolz sein!

Gisbert zu Knyphausen

Das Licht dieser Welt

Support: Wayne Graham (USA)

Sieben Jahre! Das muss man sich mal vorstellen, was das in Stunden, Nächten, Atemzügen ist. Auf jeden Fall eine Menge Zeit ohne neue Lieder von Gisbert zu Knyphausen, dessen Lieder so vielen Menschen beim Leben helfen. Vor sieben Jahren ist sein letztes Album erschienen, jetzt kommt das neue, es heißt Das Licht dieser Welt. Dazwischen ist viel passiert, auch Musik, dazu später mehr. Jetzt erstmal Freude, dass er wieder da ist, denn einen wie ihn gibt's da draußen nicht, wo seit Jahren immer mehr Musiker auf Deutsch singen, aber eben nicht wie Gisbert. Sie überziehen alles mit Sepia, kondensieren die Komplexität des Daseins auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, damit sich das Menschlein nicht mehr so allein fühlt in der großen weiten Welt – Pathos, Trost und Durchhaltehymnen. Bei Gisbert war das schon immer ganz wunderbar anders. Er geht nie in die Breite, sondern immer in die Tiefe, mitten rein in das Wesen der Dinge. Er berührt die Menschen mit seinen Texten wie kein anderer. Er hat eine Sprache gefunden für das, was wir fühlen aber so schwer greifen können. Er schraubt einem das Herz auf und den Kopf, gibt keine Auswege oder billigen Ratschläge, sondern etwas viel Wertvolleres: Erkennen und Erkenntnis. Seine Poesie weitet den Blick, seine Melancholie neigt sich ins Licht, und bei all dem Schmerz und all der Sehnsucht ist da immer auch Hoffnung, dieses wunderbare Weiter, eine Liebe zum Leben und zu den Menschen. Kaum ein deutscher Musiker wird so innig von seinen Anhängern verehrt wie er, deswegen geht jetzt ein Seufzen durchs Land, denn Gisbert zu Knyphausen hat ein paar neue Lieder geschrieben.

www.malzhaus.de


19. Yiddish Summer Weimar

unter dem Motto „The Weimar Republic of Yiddishland“ Workshops zu jiddischer Kultur für Jung und Alt vom 12. Juli bis 17. August 2019

Der Yiddish Summer Weimar (kurz: YSW), das wohl größte jiddische Festival seiner Art in Europa, steht in den Startlöchern und wartet mit einer Vielzahl an Musik-, Sprach- und Tanz-Workshops für jedes Alter und jeden Kenntnisstand auf. Der Treffpunkt der internationalen Klezmer- und Jiddisch-Szene erwartet diesen Sommer an die 10.000 Gäste und hunderte Workshopteilnehmer*innen aus aller Welt. Neben den beliebten Kursleiter*innen – international anerkannte Tänzer*innen, Musiker*innen und Künstler*innen – besticht der YSW auch durch sein pädagogisches Konzept: Inhalte werden durch gemeinsames Musizieren unmittelbar und direkt vermittelt. So wird nicht nur das Ohr geschult, sondern auch der Zugang zur Musik intensiviert. Festivalleiter Dr. Alan Bern: „Die meisten von uns lernen Musik nur mit Noten – aber das entfernt die Lernenden vom Territorium der Musik: dem Klang! Eine Möglichkeit, dies zu überwinden, ist das direkte Lernen nach Gehör, ein anderer Weg ist die Improvisation, die einen direkt auf musikalische Impulse reagieren lässt. Beide Elemente sind wichtige Grundlage unserer Lerngemeinschaft.“
Allabendliche Sessions und Konzerte mit viel Platz zum vorbehaltslosen Ausprobieren und Improvisieren vervollständigen diesen Ansatz. In den fünf Wochen vom 12. Juli bis 17. August geht es um Sprache und Tanz, Wissenschaft und Musik, Ethnografisches und Historisches – kurz gesagt: um osteuropäisch-jüdische und ihr verwandte Kulturen in all ihren Facetten. Die Jiddisch-Kurse etwa gehören zu den wenigen Gelegenheiten in Europa, in diese dem Deutschen so nahe Sprache einzutauchen, vorhandene Sprachkenntnisse weiter auszubauen und Teil einer weltweiten jiddischsprachigen Gemeinschaft zu werden. Auch das Angebot für Kinder und Jugendliche kann sich sehen lassen: Der Yiddish Summer bietet einen Workshop eigens für jiddische Kinderlieder sowie die Jugendklezmerband für 10- bis 16-jährige an. Außerdem können Kinder und Jugendliche an allen anderen Workshops teilnehmen – es wird ein Extra-Rabatt für unter 18-jährige angeboten.
Neben Kursen, die zum ständigen Angebot gehören, bietet der YSW regelmäßig auf das Jahresthema bezogene Workshops an. So ist ein Workshop über die Neue Jüdische Schule im Programm, eine zu Beginn des 20. Jahrhunderts von jüdischen Musiker*innen und Komponist*innen in Russland geschaffene Bewegung, die neue klassische Musik auf der Basis jiddischer Volksmusik schuf. Heute werden die Wurzeln dieser Werke in Klezmer-Musik und jiddischem Lied häufig vergessen. Eben diese Lücke will der Workshop mit Dozierenden schließen, die in beiden Welten zuhause sind. Gerade für Künstler*innen aus der klassischen Musik ist dies ein Ausflug, der Augen und Ohren öffnen wird und die einmalige Chance zur intensiven Zusammenarbeit mit Dr. Alan Bern bietet, der wohl wie kein Zweiter die traditionelle und die klassische jüdische Musikwelt verbindet. Zu den besonderen Angeboten dieses Jahres gehört zudem ein von Suzana Ghergus und Efim Chorny geleiteter Workshop, der sich dem von der Musikwissenschaftlerin und Sängerin Ruth Rubin gesammelten Repertoire jiddischer Lieder widmet. Eine einmalige Reise zu heute fast unbekannten Liedern, angeleitet von zwei der beliebtesten Interpret*innen jiddischen Liedguts. Mendy Cahan aus Tel Aviv widmet einer weiteren Form der jiddischen Musik einen eigenen Workshop: Badkhones sind improvisierte „freestyle“-Reime auf Jiddisch, die der Badkhn oder die Badkhnte auf Feiern und Hochzeiten spontan reimt und singt. Freund*innen nahöstlicher Klänge werden ebenfalls fündig: Angeleitet vom weltbekannten Oudspieler und Violinisten Yair Dalal aus Israel werden Melodien, Tonarten und Rhythmen des Nahen Ostens erkundet.
Den Höhepunkt des Programms bildet die Festivalwoche vom 27. Juli bis 3. August 2019, in der acht Weltpremieren präsentiert werden, die sich um das Motto der „Weimar Republic of Yiddishland“ drehen (Ein Trailer dazu ist einsehbar unter: https://youtu.be/TVEtXDjcC6g). Diese Eigenproduktionen, die teils auch in Haifa, New York, Kanada, London und Lyon gezeigt werden, sind inspiriert von der extrem fruchtbaren Ära jiddischen Kulturschaffens in Osteuropa und Deutschland in der Zeit der Weimarer Republik – einer Hochphase säkularer jüdischer Kultur.
Mehr zum Programm unter: www.yiddishsummer.eu/festivalwoche
Der Yiddish Summer Weimar ist seit 1999 ein Bestandteil des Weimarer Kulturlebens und wird von der Other Music Academy e.V. unter der künstlerischen Leitung von Dr. Alan Bern durchgeführt.


Little Steven & The Disciples of Soul

Summer of Sorcery Tour 2019 / 9. August 2019, 20 Uhr, Erfurt, Gewerkschaftshaus
Little Steven Erfurt

Nachdem der Ausnahmemusiker bereits die letzten beiden Jahre Fans und Presse mit seiner Tour begeisterte, die ganz im Zeichen der Platte „Soulfire“ stand, kommt Little Steven nun mit seinem brandneuen Album „Summer of Sorcery“ zurück! Als Steven nach der Bedeutung seines neuen Albums “Summer of Sorcery” gefragt wird, erklärt er: „Dieses Mal wollte ich die erste Vorfreude auf den Sommer festhalten. Dieser eine spezielle Sommer, wo man überglücklich ist, lebendig zu sein und einfach die pure Lebensfreude spürt. Aufgenommen letztes Jahr mitten in der „Soulfire“ Tour und gemixt auch währenddessen, war es Steven van Zandts Plan, zwar einmal beim selben Genre zu bleiben, seinen einzigartigen Sound aber trotzdem weiterzuentwickeln. Als langjähriges Mitglied der E Street Band bekannt geworden, und dort maßgeblich mitverantwortlich für den Rocksound dieser Ära, machte sich Little Steven schnell auch einen Namen in Hollywood als Schauspieler unter anderem in den Serien Lilyhammer und The Sopranos, aber auch als Komponist für Filmmusik. Doch nicht nur die Musik liegt ihm am Herzen, auch der Kampf gegen Apartheid und für Frieden und Völkerverständigung ist ihm sehr wichtig. Er schrieb mehrere Protestsongs wie beispielsweise „Sun City“, bei dem unter anderem Bob Dylan mitwirkte und rief gemeinsam mit Peter Gabriel den „International Peace Day“ ins Leben. Sein Aktivismus brachte ihm zudem mehr als verdient einige Ehrungen durch die United Nations ein. Doch damit nicht genug. Little Steven ist außerdem Gründer der Teachrock Foundation, die Lehrern online und in kostenlosen Workshops neue Unterrichtsmethoden und Inhalte beibringt, mit dem Ziel das Interesse der Schüler durch Musik zu wecken. Auch seine eigene Radioshow “Little Steven’s Underground Garage“ war ein riesiger Erfolg. Insgesamt 750 Episoden hat es gegeben, in denen über 700 neue Bands vorgestellt wurden und dadurch eine Plattform erhalten haben.
Karten: bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, Tickethotline 0341 – 98 000 98 oder im Internet unter www.mawi-concert.de

Foto: Bjorn Olsson


Kulturarena Jena - ein Ausblick

Bosse, eine bayerische Party und französisches Sommergefühl

Das Eröffnungskonzert der diesjährigen Konzertreihe hat es in sich, denn mit LaBrassBanda hat man einen wahren bayrischen Kracher im Programm. Vorrangiges Ziel der Brass-Pop Band ist es nämlich einfach „sauguad“ zu unterhalten. „Mir san net die Coolsten, san net die Besten, aber wir schmeißn die geilsten Festl“, singen sie und blasen am 17. Juli mit Tuba, Trompete und Posaune einen zünftigen Einstieg zum Festival. Mit dabei sind auch alte Bekannte der Kulturarena wie die französische Band Nouvelle Vague am 19. Juli. Bereits im Jahr 2006 ließen sie mit ihren leichten Bossa-Nova-Versionen von weltbekannten New Wave Songs die Kulturarena gemeinschaftlich im französischen Easy-Listening-Gefühl schwelgen. 13 Jahre später kommt das Künstlerkollektiv nun noch einmal in gleicher Besetzung und lässt den Sommer von damals musikalisch aufleben. Auch der deutsche Singer-Songwriter Bosse absolviert auf der Arenabühne bereits seinen dritten Auftritt. Am 26. Juli hat dieser mit seinem neuen Album „Alles ist jetzt“ nicht nur Geschichten über die Familie, das Leben und die Liebe im Textgepäck sondern auch den ein oder anderen politischen Seitenhieb. Neu im Arenaprogramm ist die Sängerin und Pianistin Sarah McCoy, die am 13. August zur Akustikreihe im Volksbad ihren Auftritt hat. Die amerikanische Power-Diva zählt als echter Geheimtipp im diesjährigen Programm, denn ihre starke Stimme begeistert sicher nicht nur unsere französischen Nachbarn, wo ihre Karriere gerade richtig durchstartet. Eine weitere Vorankündigungskarte erhält der britische Pianist, Sänger, Texter, Komponist und Arrangeur Tom Odell, der so manchen Musikfreund durch seine Auskopplung „Another Love“ bekannt ist. Diese wurde nämlich hierzulande von einem Telefonanbieter als Werbesong auserkoren. Dass Odells Klangpalette weit breitgefächerter ist, beweist er nur einen Tag später am 14. August.

Kulturarena Jena 2019: 5. Juli bis 25. August

Karten-VVK und Informationen: Ticketshop Thüringen, Jena Tourist-Information und unter www.kulturarena.de Dort finden sich auch weitere Informationen zu den Künstlern. Konzertkarten können ebenfalls beim erworben werden.

Ticket-Hotline: 03641 49-8060 // tickets@jena.de


„Weltbeste Pink Floyd-Show“ von Brit Floyd auf Tour

The Wall und mehr zum 40. Jubiläum des Albums
Brit Floyd

Brit Floyd, die den Ruf der weltbesten Pink Floyd Tribute Band haben, zelebrieren jetzt die Highlights von The Wall authentisch und live. Zum 40. Jubiläum der Album Veröffentlichung lassen Brit Floyd das Meisterwerk in einer ambitionierten Produktion wiederentstehen, die im Herbst in Halle und Erfurt gastiert. Brit Floyd sind als originalgetreue Interpreten des Pink Floyd-Kanons ein weltweites Phänomen. Die neue Show enthält außer The Wall-Klassikern weitere Songs der Pink Floyd-Bestselleralben The Dark Side Of The Moon, Wish You Were Here, Animals und mehr. Die Performance, die klanglich und visuell die Meisterschaft der Originale adaptiert, enthält wesentliche Passagen und optische Elemente der finalen Division Bell Tour von Pink Floyd aus dem Jahre 1994. Brit Floyd nehmen die Zuschauer mit auf eine erstaunliche Zeitreise, bei der die besten Songs und Sequenzen von Pink Floyd im Mittelpunkt einer eindrucksvollen Produktion stehen. Mit ebenso perfekter wie modernster Sound-, Licht- und Lasertechnik sowie großflächiger Videoprojektionen entsteht eine atemberaubende Inszenierung, die von den Medien als „die perfekte Rock-Show“ und „Großartig… ein musikalisches Meisterwerk“ (LA Times) gefeiert wurde. Die Süddeutsche Zeitung brachte es auf den Punkt: „Wer das Werk von Pink Floyd unbedingt live hören möchte, muss zu Brit Floyd gehen.“ Brit Floyd sind mehr als ein Tribut!
Karten: bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, Tickethotline 0341 – 98 000 98 oder im Internet unter www.mawi-concert.de

17. Oktober 2019, 20 Uhr, Halle, Händel Halle
29. Oktober 2019, 20 Uhr, Erfurt, Alte Oper


Art Garfunkel: An Evening of Song and Stories

Kartenvorverkauf für das Konzert am 2. November 2019 in der Stadthalle Chemnitz gestartet!

Was wäre New York ohne sein Herzstück, den Central Park, und was wäre der Central Park ohne Simon and Garfunkel. Gemeinsam bildeten sie das wohl erfolgreichste Popduo aller Zeiten. Ihre Stücke kennt jeder, der in den letzten 50 Jahren in welcher Form auch immer Musik gehört hat. Über eine halbe Million Besucher kamen 1981 zu ihrem legendären Open Air Konzert zur Sanierung des Parks, es wurde seitdem nur noch schlicht das „Konzert im Central Park“ genannt. Der „Große“ aus dem erfolgreichsten Duo aller Zeiten, Art Garfunkel, kommt nun mit seinem Soloprogramm für 5 Konzerte nach Deutschland. Im Mittelpunkt stehen neben eigenen Hits natürlich die Hymnen der Simon-and-Garfunkel-Ära wie „Bridge Over Troubled Water“ oder „The Sound of Silence“. Sie sind unsterblich geworden, genauso wie „Mrs. Robinson“, „El Condor Pasa“ oder „ The Boxer“ und sind ohne den sonnigen Glanz seiner Stimme nicht denkbar. Die Lieder waren der perfekte Ausdruck des Zeitgeists der 60er und 70er. „Es gab viele Momente, in denen ich mich kneifen musste wegen meines Glücks. Wir waren damals Helden“, sagte Garfunkel jüngst dem „Guardian“. Das Duo verkaufte über 38 Millionen Alben, ihre „Greatest Hits“ erreichten mit 14 Millionen Verkäufen Diamantstatus. Mit Stücken wie „Have Only Eyes For You“, „All I Know“ und vor allen Dingen „Bright Eyes“, welches als Titelsong für den Kinofilm „Watership Down“ fungierte, bewies er sein Hitpotential auch als Solokünstler – Songs, die längst Klassiker sind und auch heute noch fester Bestandteil seines Konzertprogramms sind. Auch als Schauspieler feierte Garfunkel Erfolge in Filmen an der Seite von Candice Bergen und Jack Nicholson. Im Verlaufe seiner Solokarriere als Folkrocker hat der Grammy-Preisträger bisher zwölf Soloalben veröffentlicht, mit denen er nicht nur in den USA und Großbritannien, sondern auch in Deutschland hohe Chartpositionen erreichte. 2015 wurde er im Rahmen des „Deutschen Nachhaltigkeitspreises“ für sein soziales Engagement ausgezeichnet.