Theater

Amüsanter "Kontrabaß“ am Theater Gera

Der Kontrabass Theater Gera Bühne am Park

Schauspieldirektor Manuel Kressin inszeniert den bekannten Monolog „Der Kontrabaß“ von Patrick Süskind mit Markus Lingstädt in der Titelrolle. „Der Kontrabaß“, uraufgeführt 1981 am Münchner Cuvilliés-Theater, wurde in 28 Sprachen übersetzt und zählt bis heute zu den meistgespielten deutschsprachigen Stücken überhaupt. Die Ein-Mann-Komödie von Patrick Süskind (*1941) erzählt mit viel Sprachwitz und einem Blick hinter die Kulissen der Theaterwelt vom Leben und den Leiden eines Orchestermusikers. - Das Leben als Kontrabassist ist hart. Im großen Orchester hört man das einzelne Instrument ohnehin kaum heraus und unpraktisch ist so ein klobiges Ding sowieso. Statt als vom Publikum umjubelter Star verbringt der ernüchterte Protagonist seinen Alltag als Hinterbänkler am dritten Pult in einem städtischen Orchester.

Vorstellungen in Gera: Sa. 31.10.2020, 19:30 Uhr / Fr. 04.12.2020, 19:30 Uhr / Fr. 25.12.2020, 19.30 Uhr

Im Theaterzelt Altenburg ist das Stück ab Sonntag, 22. November, um 18.00 Uhr zu sehen.

Foto: Ronny Ristok

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.


Warten auf Wunder

„Gala mit allem, was geht“ im Großen Haus des DNT Weimar
DNT Weimar Premiere Gala

Nach mehr als einem halben Jahr Spielpause eroberte sich auch das Musiktheater-Ensemble des DNT Weimar die große Bühne des Hauses zurück. Unter der Überschrift „Warten auf Wunder“ gestalten Sängersolist*innen und Mitglieder des Opernchores eine garantiert ungewöhnliche „Gala mit allem, was geht“.

Aufführungen: 30. Oktober

Denn trotz der besonderen Umstände aufgrund geltender Abstandsregeln beim Singen und Musizieren wollen sie ebenfalls endlich wieder im Rampenlicht stehen und ihr Publikum berühren, unterhalten und begeistern. Begleitet am Klavier bzw. Cembalo sowie von einem Streichquartett der Staatskapelle Weimar interpretieren die beteiligten Künstler*innen Arien, Duette, Ensembles und Chöre aus den Federn unter anderem von Monteverdi, Mozart, Beethoven, Wagner, Puccini, Strauss und Bernstein. Neben Highlights aus vergangenen Spielzeiten und einem musikalischen Ausblick auf die neue Saison hält das Programm auch die ein oder andere Überraschung bereit. Durch den von Ioana Petre inszenierten Abend führt Nahuel Häfliger aus dem Schauspielensemble des DNT Weimar. Weitere 

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich.

Foto: (Probenfoto) Thomas Müller


Komödienklassiker am Theater Naumburg

"Offene Zweierbeziehung" von Franca Rame und Dario Fo
Offene Zweierbeziehung Theater Naumburg

Das Theater Naumburg zeigt das tragikomische Schauspiel von Franca Rame und Dario Fo, übersetzt  von Renate Chotjewitz-Haffner.
Er ist ein Musterexemplar seiner Gattung und heißt einfach nur „Mann“. Seine Frau heißt Antonia. Und die fühlt sich nicht nur betrogen, sie ist es auch. Der Mann lebt
seine sexuellen Begierden außerhalb der ihn unfrei machenden Ehe aus. Ein getriebener Mann, der sich von den regelmäßigen, phantasievollen Selbstmordversuchen Antonias nicht beeindrucken lässt, sondern ihr eine offene Zweierbeziehung vorschlägt. Auch sie kann fortan tun und lassen, wonach ihr die Lust noch nicht vergangen ist. - Und sie tut es. Antonia trifft ihn: den unglaublichen, erotischen, viel jüngeren Liebhaber. Nobelpreisanwärter ist er und Lyriker. Rockmusiker ist er sowieso. Antonia blüht auf. Der Mann dreht durch. Er will erst sie ermorden und dann sich. Er will alles zerstören, um seine Frau wieder zu besitzen … Nicht nur wegen der glücklichen Verbindung von Dialogwitz, Slapstick und modernen Theatermitteln steht der Komödienklassiker von Franca Rame und Dario Fo auf den Spielplänen. Immer noch macht es Vergnügen, eine Beziehung so exemplarisch scheitern zu sehen.

30. / 31. Oktober, jeweils 19.30 Uhr sowie 1. November, 17 Uhr

Foto: Dejan Patic


Die nächsten Premieren im Vogtlandtheater Plauen

Im Schauspiel setzt sich die Bühnenfassung von Aus dem Nichts mit jüngster deutscher Geschichte auseinander. Im Mittelpunkt steht Katja, die durch einen Bombenanschlag ihren Mann und ihren Sohn verliert. Der rechtsterroristische Hintergrund des Anschlags bestätigt sich, doch trotz drückender Beweislage werden die Täter freigesprochen. Der Drehbuchautor und Filmregisseur Fatih Akin setzt sich in Aus dem Nichts mit den Verbrechen des NSU auseinander und bezieht sich konkret auf den Nagelbombenanschlag in Köln. Der Film  wurde 2018 als bester fremdsprachiger Film mit einem Golden Globe bedacht. Die Premiere findet am 12. Dezember um 19.30 Uhr auf der Kleinen Bühne statt. Regie führt Sebastian Sommer, die Ausstattung übernimmt Anne Manns.

Die nächste Premiere des Musiktheaters erwartet Sie dann bereits am 18. Dezember um 19.30 Uhr im Vogtlandtheater. Unter dem Titel Der Musikfeind gibt es drei Operetteneinakter von Jacques Offenbach und Richard Genée zu erleben. Im Mit- und Gegeneinander werden uns hier drei Tenöre einen heiteren Musiktheaterabend bescheren. Es inszeniert Generalintendant Roland May, die musikalische Leitung liegt bei Michael Konstantin, die Ausstattung übernimmt Oliver Kostecka.


Manfred Krug - Liederabend des Theaters Rudolstadt

Theater Rudolstadt

Vorhang auf für Du bist so neu: Ein Kerl wie ein Baum, eins neunzig, mit Pranken, die zupacken können. Auf der Stirn die markante Narbe von einem Spritzer flüssigen Stahls. Ein proletarischer Typ, engagiert, kantig, gleichzeitig sensibel. Der sanfte Riese Manfred Krug war ein Idol, nicht nur als Kinostar-Ost und gesamtdeutscher TV-Liebling, sondern auch als charismatischer Liedinterpret. Der musikalische Autodidakt mit dem warmen, leicht brüchigen Bariton verlieh kunstvoll arrangierten Chansons und niveauvollen Schlagern Feeling und Witz. Die LPs waren begehrt, die Tourneen mit Uschi Brüning, Günther Fischer und »Lyrik, Jazz, Prosa« sind legendär (Stichwort: »Die Kuh im Propeller«). Vielleicht waren seine Lieder in den Sechzigern und Siebzigern so etwas wie ein Soundtrack für das Lebensgefühl Vieler in der DDR. Seine Vorliebe für den Jazz – für ihn »eine der schönsten Kulturerfindungen des amerikanischen Brudervolkes« – entdeckte Krug aber schon Jahre zuvor. Damals, Ende der Fünfziger, verglich ein führender Kulturfunktionär die Stimme eines Louis Armstrong noch mit dem Gurgeln eines Abflusses. Eine Menge seiner Songtexte dichtete Manfred Krug, alias Clemens Kerber, übrigens selbst, so auch den Hit »Du bist heute wie neu«. (Foto: Anke Neugebauer) - Dieser neue Liederabend versteht sich als Hommage an einen der großen Unterhaltungskünstler Deutschlands. Wie die Lieder des selbsternannten »Gauklers« Krug soll es eine Feier des Lebens und der Liebe werden, ein Wechselbad von zarten Tönen und packenden Grooves, bewegt vom Mut zu viel Gefühl und durchweht von einer Brise anarchischen Humors.

SO 1.11. , 18 Uhr, Rudolstadt, Theater im Stadthaus 

www.theater-rudolstadt.de


Neue Dimensionen einer Oper

Tschaikowskys „Eugen Onegin“ im Meininger Hof Saalfeld
Meininger Hof Saalfeld Premiere Theater Rudolstadt

Rudolstadt/Saalfeld. Eine Achterbahn der Gefühle mit leidenschaftlicher, zu Herzen gehender Musik – das ist Peter Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“. Inspiration fand der Komponist in dem Versroman von Alexander Puschkin, der darin Einblicke in die russische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts gab. Die konzertante Aufführung in Zusammenarbeit von Thüringer Symphonikern und Theater Nordhausen vereint nun weite Teile der Oper mit der originalen Romanvorlage. Bis 5. Dezember ist „Eugen Onegin“ im Meininger Hof Saalfeld zu erleben. Im Zentrum der Oper steht eine tragische Liebesgeschichte: Die verträumte Tatjana verliebt sich in den Bohemien Eugen Onegin, der sie zunächst abweist. Erst als es zu spät ist, entdeckt dieser seine unsterbliche Liebe für die bereits verheiratete Frau. Diese verschmähte Liebe ist jedoch nicht die einzige Tragödie in seinem Leben, denn durch seinen leichtsinnigen Flirt mit der Verlobten seines Freundes Lenski entfacht er dessen Eifersucht. Dieser Fehler beschwört ein Duell herauf, bei dem Eugen seinen Freund tödlich verwundet. - Tschaikowsky war auf der Suche nach einem intimen, starken Drama, dessen Konflikte auf eigenen Erfahrungen oder Erlebnissen beruhten und ihn im Inneren berührten. 1878 schien er diese Kriterien dann in Puschkins Versroman gefunden zu haben. - In dieser rund 90-minütigen Aufführung fügt ein fiktiver Erzähler der Oper aus dem Puschkin-Roman weitere Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ und steigert dabei die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter. Extra für die Thüringer Symphoniker wurde eine Kammeropernfassung durch Philipp Vandré arrangiert, in der auch in der kleineren Besetzung Dramatik und festlicher Glanz der Partitur voll zur Geltung kommen. Unter der Musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder singen Funda Asena Aktop, Amelie Petrich, Carolin Schumann, Philipp Franke, Kyounghan Seo und Thomas Kohl. Der Erzähler Puschkin wird von Sven Mattke verkörpert.

5. Dezember, 19.30 Uhr, im Meininger Hof Saalfeld 

Karten: in der Theaterkasse, an den üblichen Vorverkaufsstellen und über die Website des Theaters Rudolstadt 

Foto: Friedrike Lüdde


Krimi-Premiere „Die Mausefalle“ in Altenburg

Theater Altenburg Gera

Das Kriminalstück „Die Mausefalle“ von Agatha Christie zeigt das Schauspielensemble des Theaters Altenburg Gera in der Inszenierung von Regisseur Jörg Steinberg. Das Bühnenbild gestaltet Fred Pommerehn und die Kostüme kreiert Susanne Füller. In den Rollen spielen Mechthild Scrobanita als Mrs. Boyle, Marie-Luis Kießling als Mollie Ralston, Mario Radosin als Gilis Ralston, Rebecca Halm als Miss Casewell, Robert Herrmanns als Detective Seargent Trotter, Thorsten Dara als Mr. Paravicini, Johannes Emmrich als Christopher Wren und Manuel Struffolino als Major Metcalf.

Kriminalromane, Kurzgeschichten und Bühnenstücke mit einer Gesamtauflage von über zwei Milliarden Bänden machen Agatha Christie (1890-1976) zur erfolgreichsten Krimiautorin aller Zeiten. Mit ihrem Scharfsinn sowie ihrem pointierten Humor hat Christie das Genre revolutioniert und mit Figuren wie Miss Marple oder Hercule Poirot einzigartige Ermittler erschaffen. Ihr Theaterstück „Die Mausefalle“ wird seit 1952 am Londoner West End aufgeführt und hat mit über 28 000 Vorstellungen zahlreiche Theaterrekorde aufgestellt.

Und das ereignet sich: Zur Eröffnung ihrer Pension erwarten Mollie und Giles Ralston trotz eines heraufziehenden Schneesturmes ihre allerersten Gäste. Der wunderliche Architekturstudent Christopher Wren, die schlagfertige Miss Casewell, die ständig nörgelnde Mrs. Boyle und der ehemalige Offizier Major Metcalf beziehen ihre Zimmer. Überraschenderweise stößt auch noch der mysteriöse Fremde Mr. Paravicini hinzu. Sein Wagen ist im Schnee steckengeblieben und die Straßen sind mittlerweile unpassierbar. Als kurz darauf die Telefonleitung zusammenbricht, sind die Pension und ihre Gäste vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Nur Inspektor Trotter schlägt sich auf Skiern zu ihnen durch. Er ist mit der Aufklärung eines Mordes in London betraut und hat sichere Hinweise, dass sich der Täter unter den Anwesenden befinden muss, die alle viel mehr in die Geschehnisse verstrickt sind, als es zunächst den Anschein hat.

Erste Einblicke gibt es bereits vor der Premiere beim Theaterfrühstück am Sonntag, 1. November 2020 um 11.00 Uhr im Theaterzelt bei freiem Eintritt.

Geplante Vorstellungen in Altenburg: Sa. 19.12.2020, 19:30 Uhr / So. 20.12.2020, 18:00 Uhr / So. 27.12.2020, 18:00 Uhr / Do. 31.12.2020, 19:30 Uhr

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de - Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.

Foto: Ronny Ristok


Peter Prautsch in Gera zu erleben in "Vater"

Peter Prautsch Vater Schauspiel Gera

Florian Zellers (*1979) Stück über Altersdemenz wurde 2014 mit dem Prix Molière ausgezeichnet und auf den Bühnen Europas wie auch am Broadway in New York aufgeführt. Der Autor nimmt den Zuschauer mit auf die Reise in Andrés Welt. Aus der Perspektive des Demenzkranken erzählt, fühlt das Publikum Andrés zeitliche und räumliche Orientierungslosigkeit. Diese Hauptrolle spielt der beliebte Schauspieler Peter Prautsch anlässlich seines 50-jährigen Bühnenjubiläums. In weiteren Rollen spielen Ines Buchmann, Thorsten Dara, Nolundi Tschudi,  Johannes Emmrich und Marie-Luis Kießling. Bühne und Kostüme entwirft Christian Klein.

André ist um die Achtzig und lebt allein in seiner Pariser Wohnung. Seine Tochter Anne besucht ihn beinahe täglich. Neben Anne gibt es da noch diese Frau in seiner Wohnung, die er gerade noch mit einer Gardinenstange verjagt hat. Angeblich soll sich diese Frau um ihn kümmern, klaut aber seine Uhr, ohne die er nicht leben kann. Plötzlich steht dann ein fremder Mann in Andrés Wohnung, die jetzt gar nicht seine sein soll, und behauptet Annes Mann zu sein. Ein ganz unsympathischer Typ in Andrés Augen.  Aber auch Anne mochte er eigentlich schon als Kind nicht; ihre Schwester Elise dagegen ist ein Engel. Warum meldet sie sich nie? Und wieso sitzt er nach dem Morgenkaffee schon am Abendbrottisch? Irgendwas stimmt nicht, als habe André „kleine Löcher im Gedächtnis“.

Fr. 11. Dezember, 19:30 Uhr

Foto: Ronny Ristok

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.


Brussigs Satire „Helden wie wir“ in Altenburg

Helden wie wir Theater Altenburg

Im Altenburger Theaterzelt steht die Satire „Helden wie wir“ auf dem Spielplan. Der Roman von Thomas Brussig kommt in einer Bearbeitung von Peter Dehler und in der Inszenierung von Schauspieldirektor Manuel Kressin auf die Bühne. Die Hauptrolle spielt dabei Thomas C. Zinke. Bitterböse und herrlich satirisch nimmt Erfolgsautor Thomas Brussig (*1964) in seinem Wenderoman „Helden wie wir“ von 1995 das Alltagsleben im Arbeiter- und Bauernstaat unter die Lupe, dessen Niedergang durch die schiere Größe des Gemächts von Klaus Uhlzscht besiegelt wird.

Als Kind hatte Klaus Uhlzscht große Träume. Nobelpreisträger wollte er werden, der DDR zu Glanz und Gloria verhelfen und den Sozialismus zum Sieg führen. Doch dieses Unterfangen stellt sich als komplexer heraus, als ursprünglich angenommen. Klaus’ Eltern – eine überpenible Hygienefanatikerin und ein mürrischer Widerling – sind keine große Hilfe. Wichtige Informationen über Bienchen und Blümchen muss er erst von anderen Jungen im Ferienlager erfahren. Nach und nach gerät er immer mehr ins Hintertreffen. Hin- und hergeworfen zwischen Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahn bleibt Klaus ein Außenseiter. Sein Heranwachsen zwischen Prager Frühling und friedlicher Revolution ist geprägt von Enttäuschungen und Frustration. Doch am 9. November 1989 schlägt endlich seine große Stunde. Er persönlich läutet den Fall der Berliner Mauer ein: durch das Herunterlassen seiner Hose.

Sa. 12. Dezember, 19:30 Uhr

Foto: Ronny Ristok

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.


Vor erhoffter Begegnung

Theater Naumburg lädt zum Monologstück FINNISCH ein

Corona ist allgegenwärtig. Ein junger Mann lebt zurückgezogen in seiner Wohnung und traut sich nicht aus dem Haus. Er hat sich ein Paket geschickt. Nun hofft er auf die Begegnung mit der aus der Ferne bewunderten Postbotin, dass sie ihn aus seiner Einsamkeit befreit. Er plant und verwirft Sätze und Momente des ersten Treffens und spielt seine erotisch-schüchterne Fiktion in allen Möglichkeiten durch. So entsteht ein lustvoller "Versuch eines Entwurfs einer Theorie des Anfangs", ein gedankenverschrobener, komischer und alltagsphilosophischer, leichtfüßiger Text in der Stunde vor der erhofften Begegnung.
"Finnisch" ist bei allem Humor auch ein Stück über die Einsamkeit, über die Angst, eine "Innenwelt" mit einer "Außenwelt" in Berührung zu bringen und Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen.

Geplante Termine: 4./5./11./12./18./19. Dez 2020 jeweils 19:30 Uhr

https://www.theater-naumburg.de/

 


Kinderstück „Pinocchio“ zur Weihnachtszeit in Altenburg

Kinderstück „Pinocchio“ zur Weihnachtszeit in Altenburg

Am Theater Altenburg Gera haben die beliebten Kinderstücke zur Weihnachtszeit lange Tradition und begeistern jährlich hunderte kleine und große Zuschauer. In diesem Jahr wird die turbulente Geschichte „Pinocchio“ von Carlo Collodi am Sonntag, 29. November 2020 um 16.00 Uhr Premiere im Theaterzelt Altenburg haben. Axel Brauch inszeniert das Stück für Kinder ab 6 Jahren und Schauspielkapellmeister Olav Kröger liefert die passende Musik dazu. Bühne und Kostüme gestaltet Gesine Mahr. In den Rollen spielen Sebastian Schlicht als Pinocchio,  Bruno Beeke als Gepetto/ Melampo,  Manja Stein als Blaue Fee,  Ines Buchmann als Katze/ Grille und Markus Lingstädt als Fuchs/ Streichholz.

Carlo Collodis Kinderbuchklassiker von 1881 über die freche Holzpuppe und ihre Abenteuer begeistert Jung und Alt seit vielen Generationen. Ein ganz besonderes Stück Holz ist in der Werkstatt von Meister Gepetto gelandet: Kaum beginnt der Schreiner damit, den Klotz zu bearbeiten, fängt dieser an zu sprechen und ist dabei nicht nur frech, sondern auch vorlaut. Kurzerhand schnitzt Gepetto einen Hampelmann, tauft ihn Pinocchio und lernt bald die Schattenseite des Vaterseins kennen. Denn anstatt in die Schule zu gehen und fleißig zu sein, lässt sich Pinocchio nur allzu gerne ablenken. Alles ist spannender als seine Ausbildung, für die Gepetto sein letztes Hemd gegeben hat. Und weil er nichts gelernt hat, fällt Pinocchio auch noch auf zwei gemeine Betrüger herein. Zum Glück kommt ihm in der größten Not die Blaue Fee zu Hilfe und rettet ihn in letzter Minute. Sie ermahnt ihn außerdem zur Ehrlichkeit, denn an seiner wachsenden Nase kann man ihm jede Lüge ohnehin schon von Weitem ansehen. Um seinen Papa wiederzufinden, muss sich der kleine Hampelmann nun auf eine aufregende Reise begeben und zeigen, dass er mehr ist als nur ein Holzkopf.

Das Schauspiel wird unterstützt durch die Ewa und die Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e.V. Zum Theaterfrühstück am Sonntag, 22. November um 11.00 Uhr im Theaterzelt Altenburg (Eintritt frei) geben die Macher bereits erste Einblicke in die Inszenierung. Weitere Vorstellungstermine u.a. auch für Gruppen und Schulklassen werden im Monatsprogramm und auf der Website bekanntgegeben.

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 03447 585160 sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de - Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.

Foto: Ronny Ristok


Der Mann, der alles weiß

Theaterhaus Jena spielt für die ganze Familie Stück von Jetse Batelaan
Theaterhaus Jena spielt für die ganze Familie Stück von Jetse Batelaan

Das Theaterhaus Jena präsentiert zur Vorweihnachtszeit »Der Mann, der alles weiß«, ein Stück des niederländischen Kinder- und Jugendtheatermagiers Jetse Batelaan für Kinder 4 Jahren.
Ist es möglich, alles zu wissen? Der Mann, der alles weiß, glaubt auf jeden Fall daran.
Zwei Schauspieler und ein Musiker begeben sich auf die Suche nach allem Wissen, das es überhaupt nur gibt. Dass einer von ihnen einfach Dinge behauptet und sich dabei immer mehr in Nichtwissen verstrickt, hilft ebensowenig wie die Tatsache, dass es unendlich viele Antworten auf unendlich viele Fragen gibt. Zum Glück gibt es das junge Publikum, was den Mann, der alles weiß, berichtigen kann.
Mit »Der Mann, der alles weiß« kehrt Jetse Batelaan, inzwischen mit dem silbernen Löwen der Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet, nach der »Vorstellung, in der hoffentlich nichts passiert« zurück ans Theaterhaus Jena.
Das Stück ist eine Ode an die Erkenntnis, dass wir eigentlich sehr wenig wissen (können), und eine witzige Reise durch die enzyklopädischen Ansprüche eines Publikums ab 4 Jahren.
Alle Vorstellungstermine finden Sie unter www.theaterhaus-jena.de.

Plakatmotiv von Jan Dirk van der Burg