Theater

Erfurter Theatersommer: Der Kleine Prinz unterwegs zu den Sternen

Erfurter Theatersommer

Ein Akkordeon, ein Fahrrad, eine Frau aus Frankreich. Sie verkauft Schirme, passend zu jeder Wetter- und Stimmungslage. - Fast beiläufig erzählt sie die Geschichte des Kleinen Prinzen und seiner Rose. Eine Liebesgeschichte, die sie an ihr eigenes Leben erinnert. Die Schirme werden zu Planeten, das Fahrrad wird zum Ort der Begegnung und sie selbst erkennt das Geheimnis des Lebens. Saint-Exupéry hat den Menschen viel gesagt – er hat ihnen auch heute noch viel zu sagen. (Dauer: 80 min + Pause, ab 10 Jahren geeignet)
Spiel: Christiane Weidringer / Musik: Andreas Kuch / Regie: Harald Richter / Figuren: Bärbel und Günter Weinhold / Bühne: Thomas Lindner

Fr 12. / Sa 13. / Fr 19. / Sa 20. / Fr. 26. /  Sa 27. August - jeweils 20 Uhr, Erfurt, Innenhof Naturkundemuseum (Große Arche 14)

sowie Mi 24. August, 19.30 Uhr: Lutherkirche Apolda

www.erfurter-theatersommer.de/spielplan.html

Karten: Tourist-Info am Benediktsplatz in Erfurt (Tel. 0361/66 40 100) Info-Telefon 0177 / 5 98 62 60 (auch für Reservierungen) sowie an der Kasse zu Veranstaltungsbeginn.

Foto: Lutz Edelhoff


Es gibt noch Karten für das Ekhof-Festival in Gotha

Bis 21. August auf Schloss Friedenstein im Ekhof-Theater

Das diesjährige Ekhof-Festival geht nach der Pause weiter. Noch bis zum 21. August können die Zuschauer im Westturm von Schloss Friedenstein die barocke Bühnenmaschinerie in Aktion sehen. Für die Veranstaltungen sind noch Karten erhältlich.

Das Hauptbühnenstück „Mandragola“ wird noch am 12., 13., 19., 20. und 21. August gespielt. Inszeniert wird diese Komödie in fünf Akten, die von Niccolò Machiavelli 1518 geschrieben wurde, von der Compagnie en Route als Schauspiel mit musikalischer Begleitung. Das Ensemble von Schauspieler*innen und Musiker*innen in historischen Kostümen entführt das Publikum nach Florenz, dem Schauplatz des Stücks. Garniert mit Musiken aus der Renaissance, Elementen der Commedia dell'Arte und turbulenten Fechtszenen bieten es einen unterhaltsamen, heiteren und poetischen Theaterabend.

Auch für die sonntäglichen Konzerte sind noch Sitzplätze frei. Unter dem Titel „Wege zu Mozart“ musiziert das Marais Consort am 7. August, um 15 Uhr, Werke von Georg Philipp Telemann, Johann Philipp Kirnberger, Leopold Mozart, Carl Philipp Emanuel Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Georg Anton Benda, der als inspirierender Brückenbauer vom Barock in die Klassik gilt.

Am 14. August steht das Rosentaler Ensemble mit dem Programm „Liebesmuth peitscht mein Blut“ auf der Bühne des Ekhof-Theaters und spielt Opernauszüge und Kammermusik von Gothaer Hofkomponisten und anderen mitteldeutschen Stars des Barocks.

Beginn der Veranstaltungen am Sonntag ist 15 Uhr, freitags und samstags geht es um 19 Uhr los.

Informationen zum Programm des Ekhof-Festivals: https://ekhof-festival.de/

Tickets können über die Vorverkaufsstellen in Thüringen erworben werden sowie online über den Ticketshop Thüringen sowie über den Kartenservice vor Ort, telefonisch unter 03621 - 8234200 oder per E-Mail unter service@stiftung-friedenstein.de.


Im Liebhabertheater Schloss Kochberg

Liebhabertheater Schloss Kochberg

Umgeben von einem bezaubernden Landschaftspark ist das liebevoll restaurierte Liebhabertheater Schloss Kochberg – Theater an der Klassik Stiftung Weimar mit seinen 75 Plätzen für seine einzigartige intime Atmosphäre bekannt. Im authentischen Theater der Goethezeit sind Werke des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Oper, Schauspiel und Konzert entsprechend der historischen Aufführungspraxis ihrer Entstehungszeit zu erleben, sodass Ort, Werk und Aufführung ein Gesamtkunstwerk bilden. Bis zum 24. September widmet sich diese Schaubühne der Klassik Stiftung Weimar mit Opern- und Schauspielaufführungen sowie Konzerten dem Thema „Theater!“.

Als Goethe 1788 von seiner italienischen Reise zurückkehrte, hatte er von dem erfolgreichen Komponisten Domenico Cimarosa eine Oper im Gepäck. Liebe, Intrigen, peinliche und amüsante Verfehlungen – Goethe muss seine helle Freude am selbstbezüglichen Satirestoff entdeckt haben, als er 1787 in Rom eine Aufführung von „L’impresario in angustie“ besuchte. Wieder in Weimar, übersetzte Goethe selbst das Libretto des „L’impresario“ von Giuseppe Maria Diodati und schuf als frisch gebackener Theaterdirektor eine eigene deutsche Fassung mit dem Titel „Die Theatralischen Abentheuer“, der er weitere Arien von verschiedenen Komponisten hinzufügte. Mit der Uraufführung am 24. Oktober 1791 am wenige Monate zuvor eröffneten Weimarer Hoftheater begann der Siegeszug dieser Oper durch die deutschen Bühnen. - Bis einschließlich 24. September sind während des Sommerfestivals des Liebhabertheaters Schloss Kochberg zahlreiche weitere Opern- und Schauspielaufführungen sowie Konzerte
geplant.

Kartenreservierung per E-Mail theaterkasse@liebhabertheater.com, täglich außer Di. 10–18 Uhr an der Museumskasse Schloss Kochberg, Tel. 036743-22532

Foto: Maik Schuck


Alle Zeit der Welt

Neue Inszenierung des Landschaftstheaters SandsteinSpiele
Sandsteinspiele

Klimawandel, Corona-Pandemie und Krieg inmitten von Europa – eine Katastrophe scheint die nächste zu jagen und jede Minute blinkt eine neue Nachricht auf den Tickern und Smartphone-Apps auf. In all dem Gewusel und betäubenden Medienlärm geht uns beinahe etwas verloren, das wir zu Anfang der Corona-Pandemie unerwarteter Weise im Überfluss hatten: Zeit. In Überfülle gibt es sie noch in einem kleinen Ort inmitten der Sächsischen Schweiz. Hier gibt es so viel davon, dass die Mitglieder des Ensembles der SandsteinSpiele mit ihrer neuen Inszenierung sogar buchstäblich „in Zeit baden“.

Gemeinsam mit Regisseurin Alexandra Wilke präsentieren die SandsteinSpiele mit „In Zeit baden“ eine kurzweilige Uraufführung mit vielen Liedern und schönen Menschen. In einem erquickenden Forscher-Pano(d)rama erforschen sie die Schönheit des Moments in Geh-Zeiten des reflektierten Wahnsinns. Im Mittelpunkt des Stückes geht es um den Zeitforscher Trenner, dessen wichtigster Rohstoff die Zeit selbst ist. Er geht den dringenden Fragen nach, wie es wohl möglich wäre, einen schönen Moment zu fassen, ohne ihn zu verschrecken und einen anderen schönen Moment zu teilen, ohne ihm dabei weh zu tun. In seinem Forschungsdrang paktiert er mit dem immer etwas geschmacklos gekleideten Zeitgeist. Eine verrückte Odyssee durch verschiedene Zeitzonen beginnt, in denen viele, auch schreckliche und laute, traurige und verschwurbelte Momente wohnen, die sich dann in einem paradiesischen Ferienlager für Momente wiedertreffen. Zum Glück ist die Hauptfigur Trenner nie allein und findet immer wieder zurück, zum gar nicht mal so unschönen Hier und Jetzt.

27. August, 13.30 Uhr, 28. August, 11.00 Uhr

3. und 10. September, jeweils 13.30 Uhr, 4. und 11. September, jeweils 11.00 Uhr

www.sandsteinspiele.de


Zum Glück gibt´s Theater!

Theater Altenburg Gera startet mit bunter Eröffnungsgala in die neue Spielzeit
Theater Altenburg Gera Eröffnungsgala

Wenn sich der Vorhang hebt, das Scheinwerferlicht wieder erstrahlt und sich die Reihen erneut füllen, sind sie aus der Sommerpause zurück: die Künstler*innen des Theaters Altenburg Gera. Traditionell eröffnet Thüringens einziges Fünf-Sparten-Haus die neue Spielzeit mit einer glamourösen Gala. Zum Auftakt am Freitag, den 2. September 2022 um 19:30 Uhr im Theater Gera und am Sonntag, den 4. September 2022 um 18:00 Uhr im Theaterzelt Altenburg kann sich das Publikum auf einen unvergesslichen Abend voller Musik, Show und großen Emotionen freuen. Das charmante Moderatoren-Duo, Generalintendant Kay Kuntze und Schauspieldirektor Manuel Kressin, stellt sich diesmal die Frage, wie er eigentlich zustande gekommen ist: der Spielplan 2022/23. Mit dabei sind das Philharmonische Orchester Altenburg Gera, das Thüringer Staatsballett, der Opernchor, der Philharmonische Chor und zahlreiche Solistinnen und Solisten.

Zur Aufführung gelangen Ausschnitte aus bevorstehenden Premieren und Wiederaufnahmen. So gibt es u. a. Kostproben aus den Musiktheater-Inszenierungen „Dantons Tod“, „Hänsel und Gretel“, „Hoffmanns Erzählungen“, „Die Comedian Harmonists“, „Chorissimo!“ und „Anything Goes“, den Balletten „Synergien“ sowie „Corpus“ und den Schauspielen „Das Jubiläum“, „Liebe macht frei“, „Stützen der Gesellschaft“ und „Dinner for One – Wie alles begann“.

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de.

Foto: Generalintendant Kay Kuntze (links) & Schauspieldirektor Manuel Kressin (Foto Ronny Ristok)


Schneewittchen – Märchenspaß für die Kleinsten

Erstmals in Gera: 3. September / In Altenburg: 13. September
Theater Altenburg Gera Schneewittchen

„Schneewittchen ist die Schönste im ganzen Land” – das befindet zumindest der Zauberspiegel ihrer Stiefmutter. Neidzerfressen zwingt die böse Königin einen Jäger, das Mädchen mit in den Wald zu nehmen und zu töten. Doch der Mann hat Mitleid mit dem Kind und lässt es laufen. In der Wildnis stößt Schneewittchen auf ein einsames Haus, wo es sich von den Strapazen erholen kann. Zwar sind die Hausherren, die sieben Zwerge, bei ihrer Heimkehr zunächst verwundert, wer von ihren Tellerchen gegessen, aus ihren Becherchen getrunken und in ihren Bettchen gelegen hat, schließen die junge Prinzessin dann aber schnell ins Herz und gewähren ihr Zuflucht in ihrem Heim.

Wer kennt es nicht? Das Märchen der Brüder Grimm. Seit 1985 lief der Klassiker „Schneewittchen“ über viele Jahre im Puppentheater Gera. Die zeitlose Geschichte über ungewöhnliche Freundschaften, Eifersucht und die Macht der Liebe erfreute nicht nur ganze Generationen von Kindern in Thüringen, sondern wurde auch auf mehreren Gastspielreisen in den Vereinigten Staaten gezeigt. In ihrem Regiedebüt haucht Puppenspielerin Marcella von Jan den Stabmarionetten, mit denen sie einst selbst auf der Bühne stand, erstmals am Samstag, den 3. September um 16:00 Uhr im Puppentheater Gera und am 13. September um 10 Uhr im Foyer des Altenburger Theaterzeltes neues Leben ein. Geeignet für Kinder ab vier Jahre.

Weitere Termine: Puppentheater Gera: DI 6. SEP · 10:00 / MI 7. SEP · 10:00 / DO 8. SEP · 10:00 / SA 10. SEP · 16:00 - Theaterzelt Altenburg, Foyer: MI 14. SEP · 10:00 / DO 15. SEP · 10:00 / SA 17. SEP · 16:00

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de.

Foto: Ronny Ristok


Blick auf die Spielzeit 2022/23 im Theater Plauen-Zwickau

Von Torsten Piontkowski
Theater Plauen Zwickau Zuschauerraum
Hier erregt sich was

Mit diesem durchaus doppeldeutig gemeinten Motto begibt sich das Ensemble des Theaters Plauen-Zwickau in die neue Spielzeit. Und da heißt es auch nicht „alles neu macht der May“, denn der bisherige Generalintendant Roland May übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Dirk Löschner.

Plauen/Zwickau. „Wonach könnte die Seele des Theaterbesuchers dürsten“, habe man sich bei der Programmplanung gefragt, so Dirk Löschner, dessen letzter Arbeitsplatz sich im „hohen Norden“, am Theater Vorpommern, befand. Von da brachte er auch den neuen Operndirektor Horst Kupich mit, der in gleicher Funktion und als sein Vize in Vorpommern tätig war. Im Theaterbereich ist es übrigens nicht unüblich, dass neue Intendanten ihnen Vertraute mitbringen.

Und in der Tat verkündeten Löschner und die Spartenleiter einige Neuigkeiten, deren Fülle auch dazu betrugen, dass das obligatorische Pressegespräch zum Spielzeitauftakt doppelt so lang ausfiel als bislang üblich. Um das selbst apostrophierte Ziel „Vielfalt, künstlerischen Anspruch und Relevanz“ in breiter Front anzugehen, wurde sogar eine neue Sparte ins Leben gerufen: JUPZ! Das „Junge Theater Plauen Zwickau“ wendet sich – wie der Name vermuten lässt – an Kinder und Jugendliche. So personell minimalistisch das aus Brian Völkner und Steffi Liedtke bestehende Team, so künstlerisch ambitioniert ihr Angebot für die neue Spielzeit.  „Frühlings Erwachen“ von Wedekind wird in die Neuzeit geholt, um die „Gefangenschaft“ im Netz geht es in einem Klassenzimmerstück. Und auch hier gilt nomen est omen, denn die Akteure begeben sich tatsächlich vor Ort u ihrem jungen Publikum. Als Weihnachtsmärchen wird in diesem Jahr „Die unendliche Geschichte“ geboten, und mit „Pin Kaiser und Fip Husar“ wagt sich Regisseurin Teresa Reiber sogar an eine Kinderoper für Steppkes ab vier Jahren.

Ausgetretene Pfade werden auch im Musiktheater verlassen. Für das lyrische Märchen „Rusalka“ in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln wurde eigens ein Sprachcoach engagiert, um die Sprachmelodie von Dvoraks Werk zu erhalten. Mit „The Addams Family“, das allein am Silvesterabend zwei Mal gespielt wird, will das Ensemble seinem Faible für Musicals Ausdruck verleihen. Löschner avisierte, dem Genre künftig mehr Beachtung zu widmen. Das große Hauen und Stechen wird dann im Sommertheater geboten. Musikdirektor und Regisseur Horst Kupich verspricht mit „Artus – Excalibur“ nicht nur große Kampfszenen, sondern gar ein „Game of Thrones“ für Sachsen.

In „Claras gute Stuben“ lädt künftig eine Kammermusik-Reihe ein, während derer auch die bislang eher unbekannten Facetten der Frau an Schumanns Seite beleuchtet werden. Als Nachfolger des Publikumslieblings Sebastian Seitz wird sich der schwedische Bariton Arvid Fagerfjäll in die Herzen des Publikums singen. Um Verwechslungen mit dem Programm der Vogtland Philharmonie zu vermeiden werde man künftig die Sinfoniekonzerte als Philharmonische Konzerte ankündigen, informierte GMD Leo Siberski, der sein Faible für Musical und Crossover bekräftigte. Als „Artist of Residence“, also als Künstler, der mehrere mehrere Konzerte begleitet, agiert in der nächsten Spielzeit der Violoncellist Wassily Gerassimez, nachdem man in der vergangenen Spielzeit mit Frank Dupre für große Resonanz gesorgt hatte. Ebenfalls neu: Ein bestimmtes Ticket-Kontingent werde für Mitarbeiter in Pflegeberufen bereitgestellt.

„Wer sind wir, wie hätten wir gern gelebt, was wollen wir erreichen“ - diese immer wiederkehrenden Fragen spiegeln sich in den Ballettpremieren wider, die der neue Spartenleiter Sergei Vanaev, einst Solist am legendären Bolschoi-Theater, zu verantworten hat. In seiner Choreografie darf sich das Publikum auf „Don Quichotte“, „Schwanensee“ und „Masken“ freuen.

Nicht  minder ambitioniert die Sparte Schauspiel, der Löschner selbst als Direktor vorsteht. Ins Paris der 40er Jahre und einem Treffen zwischen Marlene Dietrich und Ernest Hemingway entführt „The Kraut“. Für das Musical von Sting „Das letzte Schiff“ wird nicht nur das gesamte Ensemble benötigt, sondern auch noch Akteure der Tanzakademie Delitzsch. Als eine Reminiszenz an die Eröffnung des Vogtlandtheaters 1898, als ebenjenes Stück auf dem Spielplan stand, versteht sich „Die Jungfrau von Orleans“, und Premiere auf der idyllisch gelegenen Burg Schönfels bei Zwickau erlebt „Mirandolina“, wo der scheidende Generalintendant Regie führt.

Als ebenfalls neues Format gehen die Monodramen an den Start: Zwei Stücke mit jeweils zwei Darstellern an einem Abend. Zum Abschluss am 13. Mai nächsten Jahres wird es ein Monodramen-Festival mit allen sechs Stücken an einem Abend geben.

Und schließlich geht der neue „General“ gewissermaßen noch ans Eingemachte. Die Websites mancher Theater erinnerten ihn an die von Ordnungsämtern, meint Löschner und gab ein neues Corporate Design in Auftrag. Die Hauptrolle spielen, so viel sei verraten, drei lustige „a“, die sich in sprichwörtlich kreativer Form durch alle Verlautbarungen de Theaters ziehen.

Schlussendlich verwies Geschäftsführerin Sandra Kaiser auf eine Tatsache, die keiner Neuerung unterworfen ist: Die Ticketpreise werden nicht erhöht, mehr noch, mit einem Jugend-Wahlabo, genannt „Six Pack“, können Jugendliche sechs Stücke ihrer Wahl besuchen. - Wonach die Seele des Theaterbesuchers dürsten könnte, scheinen die „Anbieter“ jedenfalls gut erkannt zu haben.

Alle Premieren- und sonstigen Termine der einzelnen Sparten unter

www.theater-plauen-zwickau.de

Foto: Pressefoto Theater Plauen-Zwickau, Zuschauerraum

 

 


20.000 Meilen unter dem Meer - Das Fantasy Musical

Eine U96 und Claude Oliver Rudolph Produktion
20000 Meilen unter dem Meer

„Sagenhaft“ (BILD). „Aufwendige Produktion“ (WAZ) – „mehr als außergewöhnlich“ (WFR). Die Medien waren begeistert von der Live-Premiere „eines der größten Märchen der Moderne“ (Stadtanzeiger), das Claude-Oliver Rudolph und U96 alias The Jules Verne Experience als Fantasy Musical realisieren; „die Besucher sind sprachlos von der Inszenierung und der Leistung der Künstler“ (WA). Deshalb vergab die ‚Rheinpfalz‘ für diese audiovisuelle Ausnahme-Show mit ihrem phantastischen Licht- und Laserdesign samt nie gesehener digitaler Fraktal-Projektionen das Prädikat „Sehr zu empfehlen!“ Das Zusammenspiel von hypnotischer elektronischer Musik und einer spannenden Story im Rahmen eines multimedialen XXL-Bühnenbildes zieht Zuschauer*innen aller Altersstufen in einen rauschhaften Sog mitreißender Traumwelten. Eintrittskarten, um in das „20.000 Meilen unter dem Meer“-Spektakel einzutauchen, gibt es im Vorverkauf. Ein Klassiker ist Jules Vernes unheimlicher Abenteuerroman, der die Jagd nach dem futuristischen U-Boot Nautilus mit seinem mysteriösen Kapitän Nemo in den Tiefen des Ozeans beschreibt. Regisseur/ Drehbuchautor/Schauspieler Claude-Oliver Rudolph gilt als „Der beste Bösewicht der Welt“ (Bild am Sonntag) und ist „Einer der größten Charakterdarsteller des Landes“ (SPIEGEL). Das Duo U96 kann seit seiner Techno-Version der „Das Boot“-Titelmelodie und über 15 Millionen verkaufter Tonträger legendär genannt werden. Es ist also eine einzigartige Kombination, die als The Jules Verne Experience auftritt. Die Singles „New Life“, „Atlantis“ und „Ich, Nemo“ aus dem U96-Album „20.000 Meilen unter dem Meer“ (VÖ: 09.09.22) stimmen klanggewaltig auf die Live-Umsetzung des Großprojektes ein. Es ist ein Ereignis zu erwarten, das seinesgleichen sucht. Auch Bernardo Steinkühler, Direktor NRW Film Fest, bestätigt: „Ein aufregendes Werk - ganz anders als man Musicals kennt!“

https://www.youtube.com/watch?v=21AAa4vVJUs
 
The Jules Verne Experience (feat. Claude-Oliver Rudolph & U96) – „20.000 Meilen unter dem Meer“ – Das Fantasy Musical
10. Oktober, Magdeburg, Amo Kulturhaus
13. Oktober, Erfurt, Alte Oper


Vorverkauf für Saison 2022/2023 am Staatstheater Meiningen

Staatstheater Meiningen

Am 11. September können Sie beim großen Theaterfest spannende Einblicke gewinnen, was Sie in der neuen Spielsaison am Staatstheater Meiningen erwartet.

Erste Premiere im Musiktheater wird „Die tote Stadt“ am 16. September sein. Unter der musikalischen Leitung von Chin-Chao Lin und in der Regie Jochen Biganzolis, dürfen Sie eine Oper von Erich Wolfgang Korngold erleben, um die sich schon 1920 die großen Opernhäuser rissen. Köln und Hamburg gewannen den Streit und brachten Korngolds erstes abendfüllendes Werk, gleichzeitig mit sensationellem Erfolg, auf die Bühne, das unmittelbar darauf seinen Siegeszug um die Welt antrat. Wie Richard Strauss und Gustav Mahler gelang es Korngold, die ambivalente Gefühlswelt einer Endzeit musikalisch kongenial einzufangen. Für die Rolle des Paul wurde Torsten Kerl verpflichtet, einer der international gefragtesten Tenöre für diese Partie.
Premieren: 16. September, 19.30 Uhr + 18. September, 18.00 Uhr – Großes Haus

Mit William Shakespeares „Was ihr wollt“ eröffnet das Schauspiel die neue Spielzeit am 24. September in den Kammerspielen. In der Regie von Schauspieldirektor Frank Behnke erleben wir die wohl ausgelassenste und zugleich radikalste Komödie des großen Dramatikers und Menschenkenners Shakespeare. „Was ihr wollt“ verspricht in einer rein männlichen Besetzung – historisch völlig korrekt! – ein Spiel mit Rollenklischees zu werden, ein lustvoller Beitrag zur Gender-Debatte und eine augenzwinkernde Reflexion über toxische Männlichkeit. 

In der nächsten Saison präsentiert das Staatstheater Meiningen wieder ein volles Programm, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist. Im Musiktheater stehen neben den großen Werken der Opernliteratur wie Korngolds „Die tote Stadt“, Rossinis „Barbier von Sevilla“ und Strauss‘ „Salome“ wieder eine Rarität und ein Musical auf dem Programm. Mit Bizets „Ivan IV“ präsentiert das Staatstheater sogar eine szenische Uraufführung der fünf aktigen Fassung. Als Musical wird „Der Graf von Monte Christo“ zu sehen sein, geschrieben von einem der erfolgreichsten Musicalkomponisten der Gegenwart: Frank Wildhorn. Komplettiert wird der Spielplan durch eine szenische Interpretation von Georg Friedrich Händels „Messias“.
Auch im Schauspiel stehen sich Erstaufführungen und große Klassiker der Theaterliteratur gegenüber. Das Schauspiel eröffnet so seine Spielzeit mit der deutschsprachigen Erstaufführung „Ladies Football Club“ – einem fantastischen Stück über die Ursprünge des professionellen Frauenfußballs. Daneben stehen Klassiker wie Shakespeares „Was ihr wollt“, Schillers „Maria Stuart“ oder Molières „Der Menschenfeind“ auf dem Programm. Mit den zwei Uraufführungen „Guldenberg“, nach Christoph Hein, und „Alte Sorgen“ wagt sich das Schauspiel darüber hinaus an tagesaktuelle Fragen unserer Gesellschaft. Für die Liebhaber:innen des Balletts stehen zwei Klassiker der Ballettliteratur auf dem Spielplan: Neben Tschaikowskys „Der Nussknacker“ wird Adolphe Adams „Giselle“ zur Aufführung kommen. Daneben wird die choreographische Interpretation von Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ endlich in Meiningen zu sehen sein.
Die neue Sparte Junges Staatstheater startet in ihre nunmehr zweite Spielzeit. In der kommenden Saison wird es mit der ersten Kooperation von Jungem Theater, Junger Musik und dem Puppentheater, „Alice im Wunderland“, ein verrücktes und buntes Bühnenspektakel geben. Daneben bietet der Spielplan ein buntes und vielfältiges Angebot für Groß und Klein. Zur Aufführung kommen u.a. Werke wie „An der Arche um Acht“, „Der Junge, der einen Wald pflanzte“ oder „Der Karneval der Tiere“.
Die Konzerte der Meininger Hofkapelle werden wieder die gesamte Bandbreite musikalischer Stile repräsentieren: von der Klassik über die opulent besetzte Romantik bis hin zum Jazz und der Musik unserer Zeit. Insgesamt sind 8 Sinfoniekonzerte geplant sowie ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot in weiteren Konzertformaten.
Ein Highlight dürfte außerdem das große Open-Air-Konzert in Oberhof, auf der Schanzenanlage im Kanzlersgrund sein.
Karten gibt es wie gewohnt im Internet und an der Theaterkasse im Foyer der Kammerspiele.

Foto: Marie Liebig


Tanzoperette: Die lustige Witwe

Premiere am 10. September um 19 Uhr im Opernhaus Chemnitz

Nach über hundert Jahren ist „Die lustige Witwe“, einst Prototyp der modernen Tanzoperette, längst ein unverwüstlicher Klassiker geworden. Der österreichische Regisseur Michael Schilhan bringt die Geschichte um eine Frau, die das Heft des Handelns in die Hand nimmt und die es versteht, Geld und Liebe unter einen Hut zu bringen, nun neu auf die Bühne des Chemnitzer Opernhauses. Schilhan hat dazu eine pointierte, anspielungsreiche Dialogfassung geschaffen, die das Original behutsam ins Heute führt. Pontevedro wird hier zum Sinnbild einer Lebenskunst, die das Momentane bejaht und nur bei oberflächlichem Hinschauen mit Nachlässigkeit und Provinzialität verwechselt werden kann. Ob hinter dem ominösen Vaterland der Titelfigur Hanna Glawari nun Montenegro, Österreich oder Kakanien steht, ist dabei nicht entscheidend.

Unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Diego Martin-Etxebarria sind neben vielen weiteren Solist:innen Magdalena Hinterdobler / Tatiana Larina als Hanna Glawari, Reto Raphael Rosin als Graf Danilo Danilowitsch und Matthias Winter als Baron Mirko Zeta in den Hauptpartien zu erleben.

Die nächsten Vorstellungen: 17. September, 19.00 Uhr sowie am 25. September und 3. Oktober, jeweils 15.00 Uhr.


„Dantons Tod“ – Revolutionsoper kommt auf die Bühne

Premiere am Freitag, 16. September, 19:30 Uhr, im Großen Haus des Theaters Gera
Theater Altenburg Gera Dantons Tod

Köpfe rollen, blinde Wut und Blutvergießen bestimmen die brutale Dynamik der von Robespierre errichteten Schreckensherrschaft im Jahr 1794. Während Robespierre sich als Hüter der Tugend und der wahren revolutionären Werte aufspielt, ist sein ehemaliger Mitstreiter, der einst so radikale Agitator der Französischen Revolution, Georg Danton, zutiefst ernüchtert. Misstrauen, Hetze und Intrigen führen ihn und seine Vertrauten schließlich vor das Revolutionstribunal. Mit einer Prophetie der Diktatur scheint der brillante Rhetoriker Danton das aufgebrachte Volk zwar zunächst auf seine Seite ziehen zu können, doch schon kurz darauf erfährt er unter Jubel und Hohn der Massen gemeinsam mit den anderen Verurteilten die Égalité unter der Guillotine...

Am Freitag, den 16. September um 19:30 Uhr feiert Gottfried von Einems Revolutionsoper „Dantons Tod“ im Großen Haus des Theaters Gera Premiere. Mit dieser Produktion setzt das Theater Altenburg Gera seine Reihe von zu Unrecht vergessenen oder selten gespielten Opern des 20. Jahrhunderts fort, die das Profil dieses Theaters seit langem prägt und regelmäßig regional wie überregional große Beachtung findet.

In seinem ersten Drama griff der erst zwanzigjährige, selbst von revolutionären Ideen faszinierte Georg Büchner die Geschichte Georges Dantons (1759-1794) auf und schuf 1835 mit „Dantons Tod“ das Portrait eines desillusionierten Revolutionärs. Noch während des Zweiten Weltkriegs begann der österreichische Komponist Gottfried von Einem (1918-1996) die Arbeit an seiner gleichnamigen ersten Oper. Das Libretto erstellte er zusammen mit seinem Kompositionslehrer und Freund Boris Blacher aus Büchners Drama und ausgewählten Briefen. Die Uraufführung bei den Salzburger Festspielen im Jahr 1947 war von Einems persönliche Abrechnung mit der jüngsten Vergangenheit und wurde zum großen Erfolg. „Dantons Tod“ rückt in eindrucksvollen Chorszenen das Volk als Akteur in den Mittelpunkt und erzählt von Blutrausch, Gewaltspiralen und der Verführbarkeit der Massen.

Regie führt Generalintendant Kay Kuntze; die musikalische Leitung hat GMD Ruben Gazarian. Bühne und Kostüme entwirft Martin Fischer und für die Choreinstudierung zeichnet Dr. Alexandros Diamantis verantwortlich. In der herausfordernden Titelpartie ist Alejandro Lárraga Schleske zu erleben.

Am 11. September, 11:00 Uhr findet eine Einführungs-Matinee mit dem Inszenierungsteam statt. Es moderiert Sophie Jira.

Weitere Vorstellungen in Gera: SO 18. SEP · 14:30 / FR 23. SEP · 19:30 / SO 25. SEP · 14:30  / SA 1. OKT · 19:30 / MO 3. OKT · 18:00

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de

Foto: Ronny Ristok


„Synergien – Zehn tänzerische Reflexionen“ in Altenburg

Theater Altenburg Gera Ballett Synergien

Im Theaterzelt Altenburg präsentieren sich erstmals am Sonntag, den 18. September um 18:00 Uhr Mitglieder der international besetzten Compagnie des Thüringer Staatsballetts und Eleven nicht nur als Bühnenakteure, sondern auch als Nachwuchschoreografinnen und -choreografen. Das Programm, das die vielfältigen kulturellen Wurzeln und Prägungen der Tänzerinnen und Tänzer genauso thematisiert wie die einschneidenden Erfahrungen der vergangenen zweieinhalb Jahre, in der körperliche Nähe zum Risiko wurde, wird zur neuen Spielzeit um acht neue Choreografien erweitert, die nun erstmalig zu erleben sind.

Für Choreografie, Bühne und Kostüme zeichnen Geovanna Peres da Costa, Yuri Hamano, Stefania Mancini, Jéssyca Rett, Fabio Boccalatte, Rina Hayashi, Danila Kapustin, Vinícius Leme, Milton César Fernandes Oliveira Jr. und Hudson Oliveira verantwortlich.

Weitere Termine:

DO 22. SEP 2022 · 14:30 · Theaterzelt Altenburg / FR 23. SEP 2022 · 19:30 · Theaterzelt Altenburg / MO 3. OKT 2022 · 18:00 · Theaterzelt Altenburg / SO 16. OKT 2022 · 18:00 · Theaterzelt Altenburg / FR 6. JAN 2023 · 19:30 · Bühne am Park Gera / SA 7. JAN 2023 · 19:30 · Bühne am Park Gera S 29. Jan 2023 · 19:30 · Bühne am Park Gera / FR 28. APR 2023 · 19:30 · Bühne am Park Gera / MO 1. Mai 2023 · 18:00 · Bühne am Park Gera / SO 14. Mai 2023 · 18:00 · Bühne am Park Gera

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de

Foto: Ronny Ristok


Erste Schauspielpremiere der neuen Spielzeit in Chemnitz: Die Physiker

Regisseur Malte Kreutzfeldt hat ein Faible für Friedrich Dürrenmatt. Nachdem er in der Spielzeit 2016/2017 bereits erfolgreich „Der Besuch der alten Dame“ am Schauspiel Chemnitz inszeniert hat, widmet er sich nun einem weiteren Dürrenmatt-Klassiker: „Die Physiker“. Und was als komödiantischer Krimi beginnt, entwickelt sich zu einer absoluten Groteske über den menschlichen Größenwahn und seinen territorialen Ausbreitungsdrang. Zugleich hinterfragt Kreutzfeldts Inszenierung mit rabenschwarzem Humor die ethisch-moralische Verantwortung der Wissenschaft. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung hat Dürrenmatt 1962 ein Meisterwerk geschrieben, das wohl nie an Aktualität verlieren wird.

Die Physiker. Komödie von Friedrich Dürrenmatt - Premiere 24. September, 19.30 Uhr, Spinnbau / Große Bühne

Nächste Vorstellungen: 29. und 30. September sowie am 8. Oktober, jeweils 19.30 Uhr.


Opernhaus Chemnitz zeigt: Carmen

Premiere: 23. September, 19.00 Uhr

Bizets „Carmen“ war 1875 bei der Uraufführung in Paris eine Provokation. Zu realistisch war für das bürgerliche Publikum diese Milieustudie, bei der Carmen den desertierten Soldaten Don José erst verführt, dann verlässt und von ihm schließlich in rasender Eifersucht auf offener Bühne ermordet wird. Doch selbst im Angesicht des Todes gibt Carmen ihren Drang nach Freiheit nicht auf.

Die Regisseurin Arila Siegert, der Bühnenbildner Hans Dieter Schaal und die Kostümbildnerin Marie-Luise Strandt, die an der Oper Chemnitz bereits u. a. Faurés „Pénélope“, Tschaikowskys „Eugen Onegin“ und Verdis „Ein Maskenball“ auf die Bühne gebracht haben, erzählen die Geschichte dieser alle gesellschaftlichen Konventionen sprengenden Frau als Vulkan der Leidenschaften, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Koordinierten 1. Kapellmeisters Jakob Brenner. In den Hauptpartien sind Sophia Maeno / Antigone Papoulkas (Carmen), Gustavo Peña (Don José), Thomas Essl (Escamillo) und Tatiana Larina / Maraike Schröter (Micaëla) zu erleben.


Attacke auf die Lachmuskeln

Theater Altenburg Gera zeigt ab 24. September „Dinner for One – Wie alles begann“
Theater Altenburg Gera Dinner for one

Lauri Wylies Sketch „Dinner for One“ oder „Der 90. Geburtstag“ wurde 1961 vom NDR für das Fernsehen aufgezeichnet. May Warden als Miss Sophie und Freddie Frinton als Butler James erfreuen das TV-Publikum seither bei den alljährlichen Ausstrahlungen zu Silvester. Volker Heymanns Komödie „Dinner for One – Wie alles begann“ wurde 2002 in Mannheim uraufgeführt und spielt virtuos mit der bekannten Vorlage: Der erste Teil zeigt den Prozess des Vorsprechens und Probens, der zweite die Aufführung der wohl bekanntesten Geburtstagsfeier. Das Schauspiel in einer Inszenierung von Jörg Neumann ist erstmals am Samstag, den 24. September um 19:30 Uhr in der Bühne am Park in Gera zu erleben. Mit seiner 47. Regiearbeit verabschiedet sich übrigens Dramaturg Jörg Neumann nach 47 Berufsjahren vom Theater.

Und das ereignet sich: Ein Regisseur ist auf der Suche nach der passenden Besetzung für den Sketch „Dinner for One“, den er neu inszenieren soll. Beim kurzfristig anberaumten Vorsprechen tritt das Komiker-Duo Elvira und Klaus auf. Mangels Alternativen wird das Paar engagiert. Die Premiere scheint gefährdet. Dies liegt weniger an der Herausforderung, in die Rollen der Miss Sophie und des Butlers James zu schlüpfen, als an der mangelhaften Disziplin der beiden. Doch am Ende hebt sich tatsächlich der Vorhang …

Die Bühne gestaltet Elena Köhler nach dem Konzept und Entwurf von Udo Schneeweiß. Für die Kostüme zeichnet Luise Zarniko verantwortlich. Das Stück ist eine Zusammenarbeit der Sparten Schauspiel und Musiktheater. Es treten auf: Sabine Schramm als Elvira/ Miss Sophie, Manuel Kressin als Klaus/ Butler James und Markus Lingstedt als Regisseur Schlenk.

Weitere Termine:

FR 30. SEP 2022 · 19:30 · Großes Haus Gera / SA 15. OKT 2022 · 18:00 · Großes Haus Gera / SA 22. OKT 2022 · 19:30 · Großes Haus Gera / SO 13. NOV 2022 · 14:30 · Großes Haus Gera /     SA 26. Nov 2022 · 19:30 · Bühne am Park Gera / FR 23. Dez 2022 · 19:30 · Bühne am Park Gera / DO 29. DEZ 2022 · 19:30 · Großes Haus Gera / SA 31. DEZ 2022 · 21:30 · Großes Haus Gera / SO 19. MRZ 2023 · 14:30 · Großes Haus Gera / FR 24. Mrz 2023 · 19:30 · Großes Haus Gera / FR 5. MAI 2023 · 19:30 · Großes Haus Gera

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de.

Foto: Ronny Ristok