Theater

DomStufen-Festspiele in Erfurt 2019

»Der Name der Rose« vor großartiger Kulisse / Musical nach dem Roman von Umberto Eco
Domstufen Festspiele Erfurt 2019 Der Name der Rose Musical

Große Themen und große Stoffe stehen alljährlich auf dem Spielplan der DomStufen Festspiele, und das sind nicht immer nur große Opern: 2019 werden die Domstufen wieder zur Musical-Bühne. Umberto Ecos „Der Name der Rose“ ist einerseits eine mittelalterliche Kriminalgeschichte und setzt sich zugleich mit der Rolle der Kirche als Vermittler zwischen Gott und dem Menschen auseinander. Ein majestätischer Klosterberg bildet die eindrucksvolle Kulisse für die spannende und bewegende Handlung – welcher Spielort wäre dafür geeigneter als die Erfurter Domstufen?
Der 1980 erschienene Roman „Der Name der Rose“ wurde ein Welterfolg. Die Verfilmung (1986) machte diesen Mittelalter-Krimi international noch weiter bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte.

Dem norwegischen Autorenduo Wiik/Kverndokk ist es gelungen, die Vertonungsrechte für Ecos Roman zu bekommen. Es galt dabei, den sehr umfangreichen Roman so zu komprimieren, dass die Handlung innerhalb eines Theaterabends erzählbar wird. „Deshalb werden wir Adso den Älteren als Erzähler einführen, der während des gesamten Abends auf der Bühne anwesend ist. Er erzählt die Geschichte, kommentiert das Geschehen und treibt die Handlung dadurch voran, dass er dem Publikum Fakten vermittelt, die sonst viel Zeit in Anspruch nehmen würden“ (Øystein Wiik). Dadurch wird auch sichergestellt, dass neben der Kriminalgeschichte auch die philosophischen, poetischen und kontemplativen Aspekte des Romans Berücksichtigung finden. In Erfurt hatten die Beiden bereits 2008 mit dem Musical „Martin L.“ unter Beweis gestellt, dass sie ein für die Domstufen maßgeschneidertes Werk zum Erfolg führen können. Regisseur Axel Köhler, der sowohl an der Dresdner Semperoper als auch bei den Seefestspielen im österreichischen Mörbisch erfolgreich inszenierte, betont das Besondere der Erfurter Open-Air-Bühne: „Das Bühnenbild muss sich einerseits in die Architektur einfügen, andererseits aber den Zuschauer in eine sinnliche Welt der Phantasie entführen. Es geht bei uns – anders als im Buch – um die Suche nach der Sinnlichkeit. Aber auch nach Unterhaltung, ohne dass es gleich flach wird.“
Zum Inhalt: Der Mönch Adso von Melk blickt zurück auf seine Erlebnisse als junger Novize. Er begleitet seinen Lehrer, den Franziskanermönch William von Baskerville, in ein einsam in den Bergen Italiens gelegenes Kloster. Dort kommen führende Köpfe des Franziskanerordens mit einer Gesandtschaft des Papstes zusammen, um brisante theologische Fragen des Für und Wider der Armut der Kirche zu diskutieren und damit gleichzeitig Machtpositionen abzustecken. Gleich bei seiner Ankunft bittet der Abt des Klosters den für seinen Scharfsinn bekannten William – der früher einmal Inquisitor war –, einen mysteriösen Todesfall aufzuklären, der sich unlängst im Kloster ereignete. Während der folgenden Tage kommen vier weitere Mönche auf ungeklärte Weise zu Tode. Überschattet von diesen Verbrechen gerät die theologische Konferenz zur Farce, die verfeindeten Parteien gehen im Streit auseinander. Der junge Adso erlebt in diesen Tagen Abgründe menschlicher Verblendung und wird zugleich durch sein erstes Liebeserlebnis vor eine schwere Entscheidung gestellt.
Eine Spur führt William und Adso in die Klosterbibliothek. Dort hütet der blinde Bibliothekar Jorge von Burgos einen besonderen Schatz: das einzig erhaltene Exemplar des „Zweiten Buches der Poetik“ des Aristoteles, in dem es um die Komödie geht. Jorge hält die in diesem Buch vertretene positive Einstellung zur Freude und zum Lachen für derart verwerflich, dass er es lieber vernichten würde, als es in fremde Hände fallen zu lassen. Am Ende kann William zwar die Todesfälle klären, aber nicht verhindern, dass die gesamte Bibliothek in Flammen aufgeht …

Der Name der Rose - Musical nach dem Roman von Umberto Eco | Text: Øystein Wiik | Musik : Gisle Kverndokk, Deutsche Übersetzung: Elke Ranzinger und Roman Hinze
Uraufführung / Premiere: Fr. 9. August, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen:
Sa. 10. | So. 11. | Di. 13. | Mi. 14. | Do. 15.| Fr. 16. | Sa. 17. | So. 18. | Di. 20. | Mi. 21. | Do. 22. | Fr. 23. | Sa. 24. | So. 25. | Mi. 28.| Do. 29. | Fr. 30. | Sa. 31. August | So. 1. September
www.theater-erfurt.de
www.domstufen-festspiele.de


Bad Elster: Erlebnis Theater mit Stammplatzgarantie!

Die neue Abonnementspielzeit 2019/2020 im König Albert Theater Bad Elster

Bad Elster/CVG. Das König Albert Theater als kulturelles Zentrum in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster bietet in der im September beginnenden neuen Spielzeit 2019 /2020 wieder attraktive Abonnementprogramme aus Symphoniekonzerten, Musiktheater, Kabarett, Schauspiel, Kinderabo oder dem Theaterbus an, die dem Publikum einen begehrten „Stammplatz“ in einem der schönsten historischen Theater Mitteldeutschlands ermöglichen.

JUBILIERENDE THEMENVIELFALT: 10 x SYMPHONIEKONZERT

In der im September beginnenden Spielzeit präsentiert die in Bad Elster ansässige Chursächsische Philharmonie in 10 glanzvollen Symphoniekonzerten auf historischen Instrumenten ein einzigartiges Spektrum authentischer Orchestermusik im historischen König Albert Theater Bad Elster. Die neue Konzertsaison bietet 2019/2020 dabei vor allem eine jubilierende Themenvielfalt der Musikgeschichte. Zu Spielzeitbeginn am 13. September feiert das Orchester mit der polnischen Pianistin Natalia Lentas den 200. Geburtstag von Clara Schumann, aber auch das Beethoven-Jahr 2020 steht im besonderen Fokus, wobei in Bad Elster bereits am Tag der Deutschen Einheit 2019 mit seiner „Pastorale“ die Beethoven-Jubiläumsspielzeit klangvoll eröffnet wird. Mit Bachs barockem „Magnificat“ aus originalen Weihnachtschorälen eröffnet das Orchester am 29. November „stimmenvoll“ die Advents- und Weihnachtszeit und am 20. Dezember werden die jungen internationalen Preisträger der Fächer Violoncello und Gitarre des 54. Int. Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen in Bad Elster musizieren. Ins Franz-Lehár-Jahr 2020 startet der Elsteraner Klangkörper mit zwei schwungvollen Neujahrskonzerten exotischer Klänge auf dem chinesischen Erhu (01. & 02.01.), zum Abschlusskonzert der 7. Chursächsischen Meisterkurse musizieren die besten Meisterkursteilnehmer*innen Werke der Wiener Klassik im König Albert Theater (07.03) und Frauenkirchenkantor Matthias Grünert wird mit dem Chor der Frauenkirche am 4. April Haydns „Schöpfungsmesse“ aufführen. Gemeinsam mit den Hofer Symphonikern wird am 1. Mai u.a. mit Tschaikowskys »3.« die Jubiläumsausgabe des 25. Chursächsischen Sommers als Kulturfestival der europäischen Bäderregion feierlich eröffnet und anlässlich der Pfingstfeiertage wird am 29. Mai  erstmals die berühmte Staatskapelle Weimar bei einem Gipfeltreffen der Romantik und Werken von Liszt, Wagner, Schumann sowie Strauss im historischen Theaterambiente der Festspielstadt zu erleben sein. Zum Saisonabschluss am 19. Juni feiert das Elsteraner Orchester gemeinsam mit dem Karlsbader Sinfonieorchester u.a. bei Dvořáks 3. Symphonie das Jubiläum zu 25 Jahren EUCHESTRA EGRENSIS als verbindendes Orchesterprojekt der europäischen Bäderregion.

FREIHEIT & UMBRUCH: 8 x MUSIKTHEATER

Im Premierenabonnement bietet das König Albert Theater mit vier Opern, zwei Ballettabenden, einer Operette sowie einem Musical wieder herausragendes Musiktheater in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster an. Vor dem Hintergrund von 30 Jahren friedlicher Revolution spiegelt die Bühne Bad Elsters in der Spielzeit 2019/2020 bewusst Themenwelten der Freiheit und Umbrüche wider: Smetanas Nationaloper „Libuše“ (20.09.) symbolisiert den Grundstein tschechischer Einheit und Identität, mit Beethovens „Fidelio“ feiert Bad Elster am geschichtsträchtigen Datum des 9. November den Sieg der Gerechtigkeit über Tyrannenwillkür und die Operette „Der Zarewitsch“ (03.05.) thematisiert die Kluft zwischen persönlicher Freiheit und Staatsraison. Das komödiante Familienballett „La fille mal Gardée“ (11.10.) als damals revolutionärer Genreumbruch erzählt erstmals eine Liebesgeschichte aus Sicht des einfachen Volkes und ein bewegendes Tanztheater am 15. Mai beschreibt das historische Drama der „Gräfin Cosel“, deren Freiheitsentzug letztlich dem Sächsischen Kurfürst das Gesicht wahrte. Dazu verzaubert in der neuen Spielzeit Mozarts Meisterwerk „Die Zauberflöte“ (31.01.) mit einem phantastischen Machtkampf im Universum und Marschners wagnerhafter „Vampyr“ (03.04.) verknüpft geschickt die romantisierende Mystik des 19. Jahrhunderts mit dem inneren Konflikt aus Liebe und loyaler Freundschaft. Abgerundet wird dieses Premierenabonnement mit dem Broadway-Musicalklassiker „Kiss Me Kate“ (07.06.), der mit heiteren Verwicklungen als Theater im Theater den Zeitgeist Cole Portes frei interpretiert.

HISTORIE TRIFFT MODERNE: 6 x SCHAUSPIEL

Das Schauspielabonnement im König Albert Theater zeigt die vielseitigen Facetten der großen Theaterkunst mit einer Werkauswahl aus Historie und Moderne. Die Spielzeit 19/20 zeigt sich dabei äußerst abwechslungsreich: Nach dem Open-Air-Historienspektakel über das „Geheimnis der Hebamme“ (07.09.) und einem historischen Theaterabend zur höfischen Bühnenwelt aus „Macht & Liebe“ (25.10.) gibt es am Silvesternachmittag (31.12.) eine unterhaltsame Krimikomödie mit gleich „Acht Frauen“. Die kultige One-Woman-Show „Cavewoman“ (07.02.) liefert moderne Analysen des Geschlechterkampfs und mit dem intensiven Psychothriller „Passagier 23“ gibt es am 20. März erstmals eine Bühnenadaption von Deutschlands erfolgreichstem Thrillerautor Sebastian Fitzek in Bad Elster. Abgerundet wird das Abonnementprogramm mit dem Klassiker deutscher Theaterkunst überhaupt: „Faust. Der Tragödie erster Teil“ wird am 24. Mai erkennen lassen, was die Welt im Innersten zusammenhält - Es lebe die Kunst!

VORSTELLUNGSREICHE FAMILIENZEIT: 6 x KINDERTHEATER

Das lebendige Abonnement kleiner Theaterfreunde erfreut sich in Bad Elster großer Beliebtheit. Am Ende des roten Teppichs warten in der Kinder-Spielzeit wieder fantasieanregende Theaterangebote, welche zu erlebnisreicher Familienzeit einladen: Die Kinderbuchheldin Pippi Langstrumpf (29.09.) schippert in Bad Elster über 7 Meere und die Märchenklassiker „Des Kaisers neue Kleider“ (27.10.), „Schneeweißchen & Rosenrot“ (01.12.) sowie „Rumpelstilzchen“ (01.03.) entführen in die Zauberwelten jahrhundertealter Überlieferung, die auch im heute noch durch liebevolle Erzählkunst begeisterte Kinderaugen leuchten lassen. Mit dem Jubiläumsmusical zu „40 Jahren Traumzauberbaum“ (19.04.) und einer spritzigen Theaterversion von Erich Kästners weltberühmter Kinderbuchvorlage „Emil & die Detektive“ (17.05.) bietet das König Albert Theater somit großen und kleinen Gästen wieder einen abwechslungsreichen Vorstellungsreigen, der Vorstellungskraft bildet und lebendig werden lässt!

Zusätzlich sind sämtliche Abonnementprogramme Bad Elsters auch im Zuge eines speziellen Theaterbusangebots, einem Schülerabo und einem individuellen Wahlabonnement buchbar. Zur Spielzeiteröffnung ab September werden zusätzlich wieder attraktive Vorteilsangebote für die genrespezifischen Theaterreihen Rock/Pop, Jazz, Vokales, Schlager, Gedanken & Gespräche bzw. Kammer- und Klaviermusik angeboten. Kulturberatung Bad Elster: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de 

Das Abonnement-Programm online:

https://koenig-albert-theater.de/neu-abonnement-20192020.html


Musical „Cabaret“ als erste Premiere im Theaterzelt Altenburg

Cabaret - Premiere in Altenburg

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera und den Eleven des Thüringer Staatsballetts präsentiert das Schauspielensemble des Theaters Altenburg Gera als erste Premiere der Spielzeit 2019/20 im Theaterzelt Altenburg am Sonntag, 8. September um 18 Uhr das Musical „Cabaret“. In der Programmreihe „Wider das Vergessen“ berichtet es von einer lebensfrohen, expressiven Zeit und deren jähem Ende.

„Willkommen, bienvenue, welcome im Cabaret, au Cabaret, to Cabaret!“, begrüßt der bizarre Conférencier seine internationalen Gäste zu einer schrillen Show im Kit-Kat-Club. Dorthin hat es auch den amerikanischen Schriftsteller Clifford Bradshaw verschlagen, der sich vom wilden, pulsierenden Berlin der späten 20er Jahre inspirieren lassen möchte. In dem legendären Club jedoch findet er nicht nur Zerstreuung, sondern begegnet auch der Sängerin Sally Bowles. Sie ist der Star des Hauses und natürlich verfällt auch der junge Amerikaner ihrem Charme.

Das weltoffene und bunte Berlin ist ein Genuss; die Verliebten erleben erfüllte Tage und rauschende Feste. Doch die Zeiten ändern sich rasant. Ein neuer Wind weht durch Deutschland. Und die anfangs kleine Brise von rechts wird mehr und mehr zu einem Sturm, der alles hinwegfegt, was so begeisternd und wunderbar war … Das aufkommende Unwetter verändert auch die Menschen, die eben noch so vertraut und liebenswert waren. Clifford will wieder fort – doch Sally möchte an ihrer Karriere in Berlin festhalten.

Die Uraufführung von Cabaret gewann 1967 insgesamt acht Tony Awards u. a. als bestes Musical; die Verfilmung (1972) mit Liza Minnelli erlangte Kultstatus. Songs wie „Maybe this time“, „Money makes the world go round“ oder „Life is a Cabaret“ wurden zu Welthits.

Die musikalische Leitung hat Schauspielkapellmeister Olav Kröger. Regie führt Lydia Bunk. Das Bühnenbild kreiert Mathias Rümmler, die Kostüme Bianca Deigner. Für die Choreografie zeichnen Vlasova/ Pawlica verantwortlich. In den Rollen: Nolundi Tschudi als Sally Bowles, Manuel Struffolino als Conférencier, Sebastian Schlicht als Clifford Bradshaw, Mechthild Scrobanita als Fräulein Schneider, Thomas C. Zinke als Herr Schultz, Thorsten Dara als Ernst, Michaela Dazian als Fräulein Kost, Johannes Emmrich als Zollbeamter/ Kellner u. a.

Weitere Vorstellungen: Di 10.09.2019, 18.00 Uhr/ Fr 13.09.2019, 19.30 Uhr / Sa 14.09.2019, 19.30 Uhr / So 15.09.2019, 18.00 Uhr / Sa 09.11.2019, 19.30 Uhr / So 10.11.2019, 18.00 Uhr

Karten an den Theaterkassen, Telefon 03447 585160 oder 0365 8279105, online unter www.theater-altenburg-gera.de

Foto: Ronny Ristok


Blick auf den Start der neuen Spielzeit im Staatstheater Meiningen

Die Nibelungen Meininger Staatstheater

Am Sonntag, dem 15. September, begrüßet das Meininger Staatsthater ab 11 Uhr zur MATINEE ZUR ERÖFFNUNG DER SPIELZEIT im Großen Haus (Eintritt frei). Hier stellt das Ensemble unter der Moderation von Operndirektorin Corinna Jarosch und Schauspieldirektor Tobias Rott den Spielplan für Erwachsene vor. Ab 14.30 Uhr sind dann alle Interessierten in die Kammerspiele eingeladen, wo der Spielplan für die jungen Zuschauer präsentiert wird. (Sonntag, 15. September, Eintritt frei) Den Nachmittag des 15. Septembers, 16.00 Uhr, Kammerspiele, krönt dann die Premiere des 1. Familienkonzertes der Saison: MIT CLARA UNTERWEGS für das Konzertpublikum ab 6 Jahren.  (Premiere des gleichnamigen Kinderkonzert für Schulen bereits am Freitag, 13. September, 9.00 Uhr & 11.00 Uhr)

Ebenfalls für Schüler (ab 10 Jahren) präsentiert die Produktion des Landestheaters Eisenach DIE NIBELUNGEN, eine aufgekratzte Version des historischen Sagenstoffes. Premiere feiert das Stück am Dienstag, 10. September, um 9.00 Uhr & 11.00 Uhr in den Kammerspielen.

Die erste Vorstellung der Saison gibt es am Sonntag, den 8. September, um 11.00 Uhr in den Kammerspielen für das jüngste Theaterpublikum ab 4 Jahren mit dem Puppentheater FUSSEL REIST DRUCHS JAHR. Ein buntes Farbenspiel rund um die Jahreszeiten erwartet hier Klein und Groß.

Einen Vorgeschmack auf die erste Premiere im Großen Haus, JOHN GABRIEL BORKMAN, gibt es zur ersten Matinee am Sonntag, den 8. September, ab 11.15 Uhr im Foyer Großes Haus (Eintritt frei). Henrik Ibsens Meisterwerk in der Inszenierung von André Bücker feiert dann am Freitag, 13. September, um 19.30 Uhr Premiere. Der norwegische Dramatiker Ibsen wird in der Spielzeit 2019/20 weiterhin eine große Rolle spielen, nicht zuletzt zur NORWEGISCHEN WOCHE vom 22. – 30. Mai 2020.

Und auch das Musik-Publikum darf sich in der kommenden Spielzeit auf ein Programm auf höchstem Niveau freuen. Eröffnet wird die vielversprechende Saison mit der OPERETTENGALA am Samstag, 14. September, um 19.30 Uhr im Großen Haus. Unter der Leitung von GMD Philippe Bach spielt die Meininger Hofkapelle mit neuen und vertrauten Gesangs-Solisten und der Moderation von Operndirektorin Corinna Jarosch Beliebtes aus der heiteren Welt der Operette.

Szenenfoto aus: Die Nibelungen (Copyright: Meininger Staatstheater)


Schauspielpremiere „Der Religionslehrer“ in Gera

Premiere Der Religionslehrer im Theater Gera

Als Deutschsprachige Erstaufführung kommt das Schauspiel „Der Religionslehrer“ der rumänischen Dramatikerin Mihaela Michailov am Samstag, 21. September 2019 um 19.30 Uhr in der Bühne am Park des Geraer Theaters zur Premiere. Das Stück ist eine kaleidoskopische Wahrheitssuche. Mit seiner Thematik der sexuellen Belästigung ist es am Puls der Zeit, die sich heute eindringlich mit den Fragen beschäftigt, wo die Grenzen zwischen Belästigung und haltlosen Beschuldigungen liegen und wie diese festzustellen und zu prüfen sind. Zudem beleuchtet es die Rolle der Medien, die individuelle Vorkommnisse zur öffentlichen Debatte machen, Meinungen bilden und Perspektiven verzerren können. Dahinter steht die universelle Problematik, wie die Wahrheit überhaupt zu definieren ist – und wer sie für sich in Anspruch nimmt.

„Der Religionslehrer“ war ein Auftragswerk des Theatrul Naţional „Marin Sorescu“ Craiova, mit dem das Schauspiel bereits die Inszenierung „Clowns“ (Geraer Premiere 5. Juni 2020) in Kooperation produziert hat. In Deutschland wurde „Der Religionslehrer“ bislang nur zur Wiesbadener Biennale 2014 als Gastspiel in rumänischer Sprache aufgeführt. Regie führt Matthias Thieme. Bühne und Kostüme werden von Heike Mondschein entworfen. In den Rollen spielen Johannes Emmrich als Lehrer,  Rebecca Halm als Mara sowie Nolundi Tschudi,  Ines Buchmann und  Thomas C. Zinke als Schüler, Lehrer, Eltern und Talkshowgäste.

Und das ist die Handlung: Der Religionslehrer hat die Schülerin Mara am Knie gestreichelt. Das zumindest sagt Mara. Oder hat er sie doch nur berührt? Will sich Mara wichtig machen oder lügt der Religionslehrer und die Situation hat sich so zugetragen? Einige Schüler haben beide im Gang stehen sehen, aber doch nichts Genaues erkennen können. Maras Mutter macht sich große Sorgen. Und Mara? Die wird immer verwirrter und weiß bald selbst nicht mehr, was sie glauben soll und wie sie sich erinnern darf. 

Weitere Vorstellungen in Gera: Sa 28.09.2019, 19:30 Uhr / Sa 05.10.2019, 19:30 Uhr / Fr 18.10.2019, 19:30 Uhr / Di 22.10.2019, 10:30 Uhr / Mi 23.10.2019, 18:00 Uhr / Mi 30.10.2019, 10:30 Uhr / Do 31.10.2019, 18:00 Uhr

Premiere im Theaterzelt Altenburg wird am Sonntag, 26. Januar 2020 um 18:00 Uhr sein. Weitere Termine in Altenburg: Fr 31.01.2020, 19:30 Uhr / Di 25.02.2020, 18:00 Uhr / Sa 11.04.2020, 18:00 Uhr

Kartentelefon Gera: 0365 8279105, Kartentelefon Altenburg: 03447 585160
Infos und Karten unter www.theater-altenburg-gera.de

Foto: Ronny Ristok

 


Chemnitz: Anatevka - Das Broadway Musical im Küchwald

Premiere: Samstag, 24. August, 17 Uhr
Anatevka Theater Chemnitz Küchwaldbühne
Anatevka ist der Name eines Dorfes im zaristischen Russland im Jahre 1905. Es erzählt die mitreißende Geschichte des jüdischen Milchhändlers Tevje im Ringen um die Tradition. Ein Broadway-Musical mit Gesang, Tanz, Pferden und einem „Fiedler auf dem Dach“ - alles erzählt vom beseelten Tevje, der davon träumt: „Wenn ich einmal reich wär`...!“.

Das weltberühmte Musical „Anatevka“ entstand für den Broadway nach einer Romanvorlage des jüdischen Schriftstellers Scholem Alejchem. Der grandiose Beginn mit „Tradition“, einem fulminanten Tanz-und Gesangsstück, eröffnet das mit viel russischer und jüdischer Kultur gespickte Theaterstück. Nicht zuletzt sorgt Tevjes unerschütterlicher Lebenshumor für gute Unterhaltung.

Weitere Termine und Karten: www.kuechwaldbuehne.info/spielplan.html

 


Blick auf die neue Spielzeit im Deutschen Nationaltheater Weimar

Unter dem Motto »Blühende Landschaften« legt das DNT Weimar in der Spielzeit 2019/2020 einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Beschäftigung mit der Bedeutung des Mauerfalls, der sich im November zum 30. Mal jährt. In Inszenierungen, Projekten, Gesprächsformaten, Lesungen und weiteren Angeboten soll dabei nicht nur über dieses Ereignis selbst, sondern auch über seine Auswirkungen und den gegenwärtigen Zustand des deutsch-deutschen Verhältnisses und der Gesellschaft nachgedacht werden.

Die Saison startet mit dem Kunstfest Weimar, das vom 21.8. bis 7.9. mit Musiktheater, Ausstellungen, Theater, Tanz, Konzerten, Performance und partizipativen Projektenvielfältige Angebote für eine zeitgenössische Rezeption und Reflektion der Weimarer Kulturgeschichte macht.In Zusammenarbeit mit dem DNT und weiteren Partnern entstehen dabei auch wieder zwei Arbeiten, die im Rahmen des Festivals ihre Uraufführung erleben: das »Reichstags-Reenactment« (21./22.08.) von NurkanErpulat, TunçaiKulaoğlu und Rolf C. Hemkeund die im Fonds „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert Koproduktion »Die Oper #1 – Am Kreis (Für den Anfang)« der Opernkompanie Novoflot. Und auch das 1. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar (25./26.8.) reiht sich in das umfangreiche Programm ein, das unter

www.kunstfest-weimar.de veröffentlicht ist.

 Die Reihe der Neuproduktionen im Großen Haus eröffnet Offenbachs Fantastische Oper »Hoffmanns Erzählungen«, die von der skurrilen Suche eines Mannes nach sich selbst und seiner Sehnsucht geliebt zu werden erzählt (08.09.). Goethes »Urfaust« (4.10.) führt danachdie Beschäftigung mit dem für das DNT unverzichtbaren Stoff weiter, der in dieser ersten Version weniger Menschheitsdrama zwischen Himmel und Hölle als vielmehr die tragische Liebesgeschichte eines Intellektuellen und eines jungen Mädchens ist. Im Rahmen des vom Fonds TANZPAKT Stadt-Land-Bund geförderten Kooperationsprojekts »TanzWert« des Tanztheaters Erfurt mit dem DNT und dem Theater Erfurt entsteht das Tanztheater »FACE ME - SACRE« von Ester Ambrosino(UA 19.10.). Die Choreographin verknüpft darin Strawinskys »Le sacre du printemps« mit einem zeitgenössischen Blick auf das erschreckende und erschreckend aktuelle Phänomen der rituellen Selbstopferung.In Koproduktion mit dem Theater Erfurt folgt mit »Lanzelot« von Paul Dessau und Heiner Müller nach Jewgeni Schwarz‘ »Der Drache« (23.11.) eine vielschichtige Parabel auf totalitäre Herrschaften und ausbeuterische Systeme, die sich in den Diskurs zu 30 Jahre Mauerfall einreiht. Als Familienstück in der Weihnachtszeit gibt es Charles Dickens Klassiker »A Christmas Carol« (30.11.). Der Premierenreigen im Großen Haus dreht sich im neuen Jahr mit Shakespeares berühmter Liebestragödie »Romeo und Julia« (01.02.) sowie Richard Strauss‘Oper »Ariadne auf Naxos« (7.3.)weiter, in der Lebenslust und Todessehnsucht, Konventionen und Genres aufeinanderprallen. Als Produktion mit Weimarer Jugendlichen und Mitgliedern des Ensembles wird Bernsteins Erfolgsmusical »West Side Story« auf die große Bühne gebracht (30.4.). Außerdem findet im Schauspiel mit dem Tanztheater »Die 10 Gebote« (UA 29.05.) die spartenübergreifende Zusammenarbeit mit dem Ballett des Landestheaters Eisenach ihre Fortsetzung.

Als zentrale Position zum Motto „Blühende Landschaften“ versteht sich der Abend »Brüder und Schwestern« nach dem Roman von Birk Meinhardt, der am 30. Jahrestag des Mauerfalls in einer Theaterfassung von Christian Tschirner im E-Werk zur Uraufführung kommt (9.11.). Die Erzählung über die Familie Werchowspannt den Bogen von 1973 bis ins neue Jahrtausend und spiegelt in den Biografien der Protagonist*innen große und kleine Ereignisse dieser Epoche. Weitere Neuproduktionen sind hier Ewald Palmetshovers Adaption von Hauptmanns Skandalstück »Vor Sonnenaufgang« (23.1.), die ein kluges Zeitbild inmitten der bürgerlichen Provinz von heute entwirft, und der ebenfalls das Motto aufgreifende Doppelabend »Junk / 7 Minuten« von Aya Akhtar / Stefano Massini (31.3.), der Abhängigkeiten in Finanzwirtschaft und Arbeitswelt thematisiert.Mit Monteverdis frühbarockem Meisterwerk »Die Heimkehr des Odysseus« (24.4.), dessen dramatische Musik Allegorien, mythologische Helden und Götter kontrastreich zum Leben erweckt, wird es auch wieder eine Opernproduktion im E-Werk geben. Und das Schauspiel bringt als Sommertheater auf dem E-Werk-Gelände Open Air eine der schönsten Liebes- und Verwechslungskomödien Shakespeares zur Aufführung: »Wie es euch gefällt« (19.6.).

Auch auf der Studiobühne beziehen sich drei Theaterprojekte auf das Spielzeitmotto: In »Identität Europa«, einer Koproduktion von TAK Liechtenstein, DNT und Les Théâtres de la Ville Luxembourg (3.10.), suchen acht Autor*innen aus acht Ländern sowie zwei Regisseur*innen und vier Schauspieler*innen in acht Monologen zu ergründen, was Europa ihnen im Jahr 2019 bedeutet. Unter dem Titel »Familienfest« realisiert das Künstlerkollektiv »projekt-il« mit Weimarer Bürger*innen ein generationsübergreifendes Theaterprojekt über Zivilcourage und das Ringen miteinander zu reden (UA 29.10.).Auf einen theatralenRoadtrip durch die Gedankenwelt der Wendegeneration begibt sich das Projekt »OLDTIMER – als der Mauerfall, mein Ford Fiesta und ich 30 wurden«vonUlrike Günther und Isabel Tetzner (16.11.).

Ebenfalls Premiere auf der Studiobühne hat das Stück »Die Sprache des Wassers« nach dem Jugendroman von Sarah Crossan (13.9.), das eine Migrationsgeschichte erzählt, wie sie sich tagtäglich in Europa zuträgt. Basierend auf der poetischen Bilderbuchgeschichte von Jutta Bauer entsteht hier für Kinder ab 4 Jahren auchdas Musiktheater »Die Königin der Farben« (28.1.).

Für die weltweite Problematik von Plastikproduktion und –verbrauch sowie den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sensibilisiert das neue Klassenzimmerstück »PETTY EINWEG - Die fantastische Reise einer Flasche ans Ende der Welt« (26.11.) von Jens Raschke, mit dem das DNT wieder in Weimar und der Region mobil unterwegs ist.

In den Konzerten derStaatskapelle Weimarsind neben den beidenKapellmeistern Stefan Lano und Dominik Beykirchals Gastdirigenten Marc Albrecht, YutakaSado, Francesco Angelico, Fabrice Bollon, Michael Sanderling, Bertrand de Billy, Patrick Lange, OlariElts und Kirill Karabitszu erleben.Eröffnet wird die Saison im Rahmen des Kunstfests Weimar mit der Uraufführung der »Sinfonia di due mondi« des ehemaligen GMD und heutigen Ehrendirigenten George Alexander Albrecht (25./26.8.).Als roter Faden zieht sich in den folgenden Konzertendezent das Beethoven-Jubiläum durch die Programme: allerdings in erster Linie in Gestalt seltener gespielter Werke und versteckter Bezüge, die in der Doppelaufführung der 9. Sinfonie im Silvester- und Neujahrskonzert ihre Krönung erleben. Weitere Highlights der Saison sind Mahlers 1. Sinfonie »Titan« (6./7.10.) und »Das klagende Lied« (15./16.3.), Richard Strauss‘autobiographisches »Heldenleben« (12./13.1.), das Tubakonzert des amerikanischen Filmmusikgurus John Williams (2./3.2.),Schostakowitschsfesselnde 10. Sinfonie (05./06.04.), Bruckners »Siebte« (7.5.) und Liszts »Faust-Sinfonie« (14./15.6.).

Namhafte Solist*innen, darunter der Mandolinenvirtuose Avi Avital, Vadim Gluzman und BaibaSkride (Violine), Thomas Müller-Pering (Gitarre) und Maximiliam Wagner-Shibata (Tuba) sowie u.a. die Mezzosopranistin Iris Vermillion und der Tenor Airam Hernandez, versprechen eine ebenso hochkarätige wie abwechslungsreiche Saison,

Neben dem Sonderkonzert »Stimmen des Volkes« (UA) mit MAYBEBOP zur Eröffnung der »Triennale der Moderne« (26.9.) wird die Staatskapelle Weimar ihre vielgefragte Filmkonzert-Reihe mit dem Gruselklassiker »Das Cabinet des Dr. Caligari« (7.5.) unter der Leitung vonFrank Strobel fortsetzen und die Saison wieder mit einem Open Air-Konzert (18.7.) im Weimarhallenpark beschließen. Ein vielfältiger Familien- und Schülerkonzert-Reigen bereichertdas Programm ebenso wie Kammermusik und Cafékonzerte.


Die Spielzeit 2019/20 am Theater Plauen-Zwickau: Erwartungen

Die Spielzeit 2019/20 steht diesmal unter dem Motto Erwartungen. 31 Premieren, davon 18 A-Premieren stehen dabei auf dem Programm. Im Musiktheater wird es ein breites Angebot aus Oper, Operette und Musical geben. Es beginnt im September im Zwickauer Malsaal mit einer Revuette aus der Feder von Jürgen Pöckel unter dem Titel Kind ich schlafe so schlecht, die dann ab Februar auch auf der Plauener Kleinen Bühne zu sehen sein wird. Im November steht dann im Vogtlandtheater mit Don Giovanni die nächste große Oper auf dem Programm, die an die Tradition der Mozartreihe am Theater Plauen-Zwickau anschließt. In der Zwickauer Neuen Welt wartet das Musiktheater zu Weihnachten mit einer Deutschen Erstaufführung auf: Mit Abenteuer im Spielzeugland darf sich die ganze Familie auf ein wundervolles musikalisches Weihnachtsmärchen freuen. Im Januar 2020 verzaubert das vom Ingmar-Bergman-Film bekannte Stück Das Lächeln einer Sommernacht von Stephen Sondheim alle Plauener Musicalfreunde. Einen weiteren Musicalgenuss bietet Die letzten fünf Jahre von Jason Robert Brown auf der bis dahin neu gestalteten Kleinen Bühne in Plauen, in Zwickau feiert im März die Opéra fantastique Hoffmanns Erzählungen (Les contes d’Hoffmann) in der Aula der Pestalozzischule seine Premiere. Mit der großen Operette Die lustige Witwe trumpft das Musiktheaterensemble im April im Vogtlandtheater mit einer tollen Besetzung und einer opulenten Ausstattung auf, während Verdis Aida in Zwickau in der Neuen Welt die Opernliebhaber begeistern wird. Als Sommertheater auf Burg Schönfels verspricht ab Juli Der Liebestrank von Donizetti einen großartigen Musikgenuss unterm Sternenhimmel. Des Weiteren darf sich das Publikum in beiden Städten wieder auf liebevoll gestaltete Liederabende mit den Sängerinnen und Sängern des Musiktheaterensembles freuen. Das Ballettensemble startet in Plauen mit dem Ballett Giselle, das neben Schwanensee als eines der größten Ballettstücke überhaupt gilt. Im November kommt das Zwickauer Publikum dann mit dem Tanzstück Die Möwe Jonathan nach dem Buch von Richard Bach auf seine Kosten. Ein besonderes Tanzstück ist mit Max Pechstein bewegt ab Januar in Plauen zu erleben - ein Abend über den expressionistischen Maler, der aus Zwickau stammt. Die Zuschauer im Zwickauer Malsaal können im Gegenzug das Tanzstück Glashäuser des israelischen Choreografen Oded Ronen erleben, dessen Vorfahren aus Plauen stammen, und der sich mit den Fragen nach dem Einfluss der Wurzeln auf die eigene Identität beschäftigt. Mit Die vier Jahreszeiten folgt im Mai in Plauen und im Juni in Zwickau noch ein großes Ballett mit der wunderbaren Musik von Antonio Vivaldi. Das Schauspiel widmet sich gleich im Herbst dem Wendegeschehen: 30 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall. Im Oktober wird es dazu eine Doppelpremiere geben. Im Plauener Löwel-Foyer, das ab Herbst als Ersatz für die im Umbau befindliche Kleine Bühne dient, wird der Abend Die bessren Zeiten sagen guten Tag gespielt, der sich durch Musik und Literatur mit den Wendeereignissen auseinandersetzt. Auf der Bühne des Vogtlandtheaters ist unterdessen die Komödie Wir sind auch nur ein Volk nach den Drehbüchern von Jurek Becker zu sehen. In Zwickau sind Die bessren Zeiten sagen guten Tag dann im November und Wir
sind auch nur ein Volk ab Januar im Malsaal zu sehen.

Als Weihnachtsmärchen dürfen sich die Plauener Kinder in diesem Winter auf Rumpelstilzchen freuen und für die Erwachsenen gibt es auf der Kleinen Bühne die durch  den Film von Til Schweiger bekannte Komödie Honig im Kopf, die neben heiteren Szenen auch zum Nachdenken anregen wird. Im Frühjahr folgen in Plauen im Vogtlandtheater zwei Schauspiel-Klassiker: Der Besuch der alten Dame feiert im März Premiere, Kleists Der zerbrochne Krug folgt im Mai. In Zwickau erobert die musikalische Expedition Frankenstein - das Monster in uns ab April den Malsaal und auf der Kleinen Bühne in Plauen widmet sich das Schauspiel auf Wunsch der Schulen dem sehr wichtigen und heiklen Thema Crystal Meth mit dem Jugendstück von Petra Wüllenweber Auf Eis. Den Abschluss der Spielzeit bilden traditionell die Sommertheater. Gemeinsam mit dem Ballettensemble wird das Musical Rock Of Ages im Juli die Plauener Parktheaterbühne in die Zeit der schillernden 1980er-Jahre versetzten. Das junge Publikum darf sich auf das Kinderstück Die Kuh Rosmarie ab Juli im Plauener Malzhaus freuen. Das Konzertprogramm setzt auf eine Mischung aus Altbewährtem und Neuem. Das Theater freut sich dabei besonders, einen außerordentlich begabten Künstler als Artist in residence begrüßen zu dürfen: Frank Dupree wird in vier Sinfoniekonzerten sein Können unter Beweis stellen. Des Weiteren wird es eine Fortsetzung der Composer's Night geben, die im letzten Jahr für ausverkaufte Zuschauerräume gesorgt hat. Neben acht Sinfoniekonzerten wird es zahlreiche Sonderkonzerte, Kirchenkonzerte, Schul-und Familienkonzerte sowie mobile Konzert in Schulen geben.