KUSPI-Blog

Gera: Martin Debes über Deutschland der Extreme. Wie Thüringen die Demokratie herausfordert

Mittwoch, 5. Juni, 19:30 Uhr, Bibliothek am Puschkinplatz
Martin Debes Lesung

Als waschechter Thüringer und seit vielen Jahren über die politischen Entwicklungen, Verhältnisse und Akteure im Freistaat berichtender Chefreporter der Funke Mediengruppe gilt Martin Debes als einer der profundesten Kenner der hiesigen politischen Landschaft. 
In „Deutschland der Extreme. Wie Thüringen die Demokratie herausfordert“ erzählt der 2023 vom Medium Magazin zum „Journalisten des Jahres“ in der Kategorie „Reportage regional“ gekürte Autor die Geschichte eines Landes, das bereits vor 100 Jahren Experimentierfeld extremer politischer Strömungen wurde und aktuell wieder geworden ist: 
Genau ein Jahrhundert, nachdem in Weimar erstmals Bürgerliche mithilfe völkischer Extremisten regierten, steht die Demokratie in Thüringen vor einer neuen Herausforderung. 2024 könnte eine vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestufte Partei stärkste Kraft im Thüringer Landtag und damit regierungsentscheidend werden. Das ist nicht nur ein Härtetest für die Region, sondern einer für die ganze Bundesrepublik. Thüringen steht damit beispielhaft für die schwierige, von vielen als Bedrohung empfundene Situation der Demokratie in Deutschland.

Martin Debes, 1971 in Jena geboren, arbeitete bis März 2024 über 
viele Jahre als Chefreporter für die Zeitungen der FUNKE Mediengruppe in Thüringen. 
Seit März 2024 ist er Autor beim Stern. Debes studierte Politikwissenschaften in Jena und in den USA, besuchte die Münchner Journalistenschule und arbeitet in den letzten Jahren auch für Die Zeit und Zeit Online. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Demokratie unter Schock“ über die Wahl des FDP-Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich mit Stimmen der AfD und eine Sammlung seiner Kolumnen mit dem Titel „Ach, Thüringen ...“.

Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung

Eintritt frei


Erfurt: Neuigkeiten aus dem Kultur:Haus Dacheröden

Sommerbühne vom 7. Juni bis Ende August / 15. Juni VVK-Start für Herbstlese
Gespräch mit den Geschäftsführerinnen Monika Rettig (MR) und Juliane Güttler (JG)

Während der Frühling mächtig an Fahrt gewinnt, ist die Erfurter Frühlingslese schon wieder vorbei. Sind Sie zufrieden?

MR. Ganz vorbei stimmt ja nicht. Wir haben noch den Nachholtermin am 22. Mai im Theater mit Bjarne Mädel, Matthias Brandt und Fritzi Haberlandt vor uns. Zum Glück konnten wir nach der Absage der ursprünglich im April geplanten Veranstaltung schnell einen Ausweichtermin finden. Wenn auch der 22. Mai sprichwörtlich über die Bühne gegangen ist, lässt sich von dieser Frühlingslese in der Tat aus Veranstaltersicht fast nur Gutes sagen.

Das wäre?

JG. Mit fast 4.500 Besucherinnen und Besuchern kamen zu den 18 Terminen deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Der Schnitt von 250 verkauften Tickets pro Veranstaltung und elf ausverkauften von insgesamt 18 Angeboten sind ungewöhnlich gut für das Frühjahrsfestival, das es bisher als kleine Schwester der Herbstlese oft schwer hatte.

MR. Für uns ist es ein Fingerzeig, dass die Corona-Delle endlich überwunden ist und ohne Frage ein gutes Omen für alles, was als nächstes im Kultur: Haus Dacheröden und später bei der Herbstlese ins Programm findet.

Wo sehen Sie die Gründe für den schönen Erfolg?

JG. Monika Rettig hat, mal wieder, ein sehr interessantes Programm zusammengestellt, mit prominenten Namen und verschiedenen Genres – denkt man nur an so bekannte TV-Gesichter wie Christopher Clark oder Uschi Glas. Aber den Erfolg darauf zu beschränken, würde es nicht treffen.

MR. Ich denke, die gute Mischung aus Politik und (Zeit)Geschichte, aus Unterhaltung, Literatur und Reisereihe hat letztlich ein breites und diverses Publikum angesprochen.

Also heißt es jetzt kurz durchatmen und dann volle Fahrt in Richtung Herbst?

JG. Das hätte früher gegolten. Doch das Herbstlese-Jahr besteht, seit der gleichnamige Verein die Verantwortung für das Kultur: Haus Dacheröden übernommen hat, eben aus drei Jahreszeiten: Zwischen Frühlings- und Herbstlese hat sich die Sommerbühne geschoben.

MR. Mit dem Durchatmen wird es auch deshalb nichts, weil wir uns entschlossen haben, das Programm für den Herbst bereits am 11. Juni zu veröffentlichen und am 15. Juni mit dem Ticketverkauf zu beginnen.

Das geht jetzt zu schnell. Fangen wir mit der Sommerbühne an. Was ist geplant?

JG. Bereits zum vierten Mal in Folge gibt es ein Open Air-Programm im Hof des Dacheröden. Insgesamt erwarten das Publikum von Juni bis August 22 Veranstaltungen. Darunter sind Termine, die sich inzwischen schon fast zu Traditionen entwickelt haben wie die Lange Nacht des Klezmer, der Diary-Slam oder das Improtheater der Schotte.

MR. Zudem fließen die festen Reihen des Hauses wieder in das Programm ein. Tablequiz, Dacheröden in Concert und Dacheröden on Tour finden erneut draußen unter dem Schutz unserer vier großen Schirme statt. In der Konzertreihe sind etwa Crepes Sucette und Funky Times zu erleben, bei den Reisen findet zum Beispiel Julia Patzenhauer mit ihrem Buch „52 kleine und große Eskapaden in Erfurt und dem Thüringer Wald“ den Weg an den Anger.

Was wird sonst noch geboten?

MR. Im Kafka-Jahr kommen Denis Scheck und Anne-Dore Krohn, die gemeinsam die allererste Veranstaltung auf der damals im Corona-Jahr 2020 noch provisorischen Sommerbühne präsentierten, mit ihrer Kafka-Revue nach Erfurt. Barbara Thalheim ist „In eigener Sache“ mit dem Gitarristen Christian Stoltz dabei, es gibt Flamenco und Tango. Die Stadtwerke Erfurt, der treue Herbstlese-Hauptsponsor, unterstützen übrigens wieder fünf ausgewählte Termine, die als „SWE Special“ firmieren, darunter einen „New Adult“-Abend mit Lilly Lucas.

JG. Die Eröffnung bestreitet am 7. Juni Publikumsliebling Stefan Schwarz. Seinen „geheimen“ Kolumnen mit dem schönen Titel „Umsonst Epilierte aller Länder - Vereinigt Euch!“ liefern Verena Fränzel und Gerd Krambehr den passenden Soundtrack. Zum Eröffnungsabend und vielen anderen fahren wir den Grill an, kühle Getränke gibt es immer.

Warum machen Sie sich unmittelbar nach Eröffnung der Sommerbühne zusätzlichen Stress und beginnen bereits vor den Sommerfreien mit dem Ticketverkauf für die Herbstlese?

MR. Für das Vorziehen des Vorverkaufes gibt es mehrere Gründe. Vor allem: Die Herbstlese muss sich im Konzert der Mitbewerber in Erfurt behaupten; viele andere Veranstalter gehen mit einem deutlich längeren Vorlauf in den Verkauf und die Werbung. Zudem hat der Vergleich mit anderen Literaturfestivals gezeigt, dass sich bei den meisten ein Vorverkaufsstart etwa drei Monate vor der Eröffnungslesung etabliert hat. Wir hoffen, eine längere Zeit bietet die Chance, ein größeres Publikum zu erreichen.

JG. Nicht zuletzt sprechen unsere internen Abläufe für den früheren Verkaufsstart.

Wenn alles früher startet, können Sie doch schon mal ein paar Highlights verraten…

JG. …das geht leider nicht. Dafür ist der Aberglaube, das brächte Unglück, bei dem einen oder anderen unserer Entscheider zu groß. Da wollen wir lieber nichts riskieren.

MR. So viel lässt sich indes sagen: Es gibt wieder unsere festen Formate wie „Gysi trifft in Erfurt“, den Debütantensalon oder den Highslammer – nach seiner fulminanten Theater-Premiere im vergangenen Jahr auch 2024 wieder im Großen Haus. Und klar, Kafka steht auch im Programm.

Sommerbühne im Kultur: Haus Dacheröden - 7. Juni bis Ende August 

Vorverkaufsstart Erfurter Herbstlese 2024: 15. Juni 

Karten können erworben werden im Kultur: Haus Dacheröden, bei Hugendubel am Anger und im Thüringen Park sowie bei allen VVK-Stellen des Ticketshop Thüringen, dazu im Internet über dacheroeden.de und ticketshop-thueringen.de.


Erfurt: Open Air - Stefan Schwarz auf der Sommerbühne

7. Juni, 19:30 Uhr, Kultur:Haus Dacheröden
Erfurt Sommerbühne Stefan Schwarz

Ab Juni bis Ende August geht die „Sommerbühne“ im Hof des Kultur: Haus Dacheröden zum vierten Mal in Folge mit einem attraktiven Programm an den Start. Musik, Literatur, Tablequiz, Improtheater, Diary Slam, Zaubershow und anderes mehr bietet diese schöne Open-Air-Bühne im Herzen Erfurts.

Zum Auftakt der „Sommerbühne“ am 7. Juni ist Stefan Schwarz der Stargast mit seinen „geheimen“ Kolumnen mit dem schönen Titel: Umsonst Epilierte aller Länder - Vereinigt Euch! Freuen Sie sich außerdem auf Musik von Verena Fränzel und Gerd Krambehr.

Herbstlese-Fans ist er natürlich ein Begriff: Seit zwanzig Jahren schreibt Journalist und Schriftsteller Stefan Schwarz in der Kult-Illustrierten „Das Magazin“ über sein Familienleben. Kein Wunder, dass es ihn da hin und wieder nach Abwechslung verlangt. Mit seinen Kurzgeschichten für die „Brigitte“ und die erotische Frauenzeitschrift „Séparée“ beweist er, dass er nicht nur ein schlimmer Frauenversteher, sondern auch in delikaten Themen humoristisch sattelfest ist. Für diejenigen, die noch nicht wissen, wie man sich in einer Ehe auseinander essen kann und warum jede Frau einen Hausfreund haben sollte, und für alle, denen seine frechen Essays über schlecht übersetzte Bondage-Bedienungsanweisungen, Möbel in Schmuddelfilmen, Politiker-Quickies und fantastische Körperflüssigkeiten bisher entgangen sind, liest er exklusiv am 07. Juni auf der Sommerbühne aus den „geheimen“ Kolumnen.

Der Journalist und Schriftsteller ist 1965 in Potsdam geboren. Er schreibt Theaterstücke und für das Fernsehen, vor allem aber Kolumnenbände wie „Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut" (2008) und Romane wie „Das wird ein bisschen wehtun" (2012) oder „Oberkante Unterlippe" (2016). Zuletzt erschienen „Voller Wermut blicke ich auf mein Leben zurück“ (2020), „Da stimmt was nicht“ (2021) und „Bis ins Mark“ (2022). Seine Lesungen genießen Kultstatus.

Dazu erwartet die Zuschauer:innen ein extravagantes, unterhaltsames und emotionales Programm mit Liedern, Texten, Gedichten und kleinen Spielszenen des Liedermachers Gerd Krambehr. Auf charmante und brillante Art und Weise wird er am Akkordeon von Verena Fränzel begleitet.

Die Bar im Hof ist geöffnet und erwartet die Gäste mit kühlen Getränken und Snacks.

Karten: Open Air: Eröffnung der Sommerbühne 2024 (ondemand.com)

Foto: (c) Stefanie Fiebrig


Diplomat und Publizist Avi Primor zu Gast in Erfurt

Er stellt am 12. Juni den Band "Bedrohtes Israel. Ein Land im Ausnahmezustand" vor
Avi Primor zu Gast in Erfurt 2

Avi Primor, der frühere israelische Botschafter in Deutschland, wollte sein neues Buch eigentlich im März im Rahmen einer Lesereise rund um die Leipziger Buchmesse präsentieren. Doch diese Reise musste leider aus mehreren Gründen abgesagt werden. Nun holt er sie nach und ist am 12. Juni um 19.30 Uhr zu Gast in Erfurt und stellt den Band "Bedrohtes Israel. Ein Land im Ausnahmezustand" in der Kaufmannskirche vor. Der Herbstlese-Verein führt diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen und der Kaufmänner Gesellschaft e.V. durch. Die Moderation des Abends liegt bei Blanka Weber.

Avi Primor kann als außergewöhnlicher Diplomat und Publizist auf eine lange und erfolgreiche Karriere blicken. Von 1993 bis 1999 war er Botschafter Israels in Deutschland. In dieser Zeit gewann er hohes Ansehen, war sehr präsent in der Öffentlichkeit und zählt bis heute zu den wichtigsten und besonnenen Stimmen des deutsch-israelischen Dialogs. Unter dem Eindruck der barbarischen Terrorattacke der Hamas am 7. Oktober 2023 auf sein Land schreibt Avi Primor in "Bedrohtes Israel" über die zentralen und drängenden Probleme in Israel: von der "Justizreform" und dem Kampf dagegen über die Koalition Netanjahus mit den ultraorthodoxen Parteien und mit der extremsten Rechten, die es je in Israel gegeben hat, bis hin zur Kriegsführung von Israel und Hamas.  Klar und deutlich in der Analyse und Kritik, aber immer wohltuend sachlich und um historische Einordnung bemüht.

Karten sind an den bekannten VVK-Stellen sowie unter https://tinyurl.com/287qcrau erhältlich.


Die kleinste Talsperre und der Geburtsort Old Shatterhands

Susanne und Rudolf Jagusch mit Entdeckertouren durch eine spannende Region
111 Orte Vogtland

Welches Haus reiste um die Welt? Wer ist der Moosmann? Wo befindet sich »Little Berlin«? Und wen heiratete der Sandmann? Entdecken Sie das Vogtland mit all seinen Facetten und lassen Sie sich von seiner Schönheit verzaubern.

Die kleinste Talsperre und der Geburtsort Old Shatterhands Das im Herzen Europas gelegene Vogtland wartet mit großer landschaftlicher und kultureller Vielfalt auf. Felder und Wiesen erstrecken sich in grünen Tälern, bewaldete Hügelkuppen werden durch idyllische Flusstäler durchschnitten. Die Städte und Dörfer sind geprägt von jahrhundertealten Traditionen, die in vielen historischen Gebäuden und charmanten Museen gepflegt werden. Die vogtländische Küche ist über die Grenzen hinaus bekannt, und die Musik nimmt einen besonderen Stellenwert ein.

Es gab also viele Impulse für Susanne und Rudolf Jagusch, das Vogtland zu bereisen und der Region ihren neuen 111er Band zu widmen. Zahlreiche Erkundungstouren hat das Ehepaar durch Sachsen, Thüringen, Bayern und Böhmen unternommen, um Besonderes, Verstecktes und Überraschendes zu finden. Sie haben viele Geschichten gesammelt, sind interessanten Menschen begegnet und haben die Gastfreundschaft der Vogtländer:innen schätzen gelernt. Sie führen an wunderschöne Naturplätze, spannende Kunst- und Kulturorte und historisch bedeutende Spots. Sie verraten, wo es gutes typisches Essen gibt und man traditionelles Handwerk erleben kann. Der Regioführer liefert einen gelungenen Querschnitt durch die Vielgestaltigkeit dieses Landstriches und regt an, das Vogtland selbst einmal in den Fokus zu nehmen. Es lohnt sich!

Susanne und Rudolf Jagusch, 111 Orte im Vogtland, die man gesehen haben muss / Broschur / Köln: Emons Verlag 2024 / ISBN 978-3-7408-1841-8 // 240 Seiten € [D] 18,00 € [A] 18,60 Originalausgabe


Autor Steffen Schulze und sein Militärpolizist Pepe S. Fuchs auf neuen Wegen

„Großwildjäger“ - der achte Teil der erfolgreichen Serie
Steffen Schulze Buch

Dieser Abenteuerroman schlägt gleich in mehrfacher Hinsicht aus der Reihe. „Die sieben Vorgänger sind in jährlichem Rhythmus im Principal Verlag erschienen“, verrät Steffen Schulze. „Jedoch hat der Abriss und Neubau eines Stadthauses in der Innenstadt über drei Jahre hinweg viel Zeit und Nerven verschlungen. Unsere Erlebnisse hierzu sind übrigens ebenfalls nachzulesen. In Abriss, Neubau, Notaufnahme (Hy-Edition Verlag).“

Nachdem der Einzug ins neue Heim erfolgreich vollzogen war, einigte sich Schulze mit dem Principal Verlag, für den nächsten Pepe-Band neue Wege zu testen. „Wir haben uns entschlossen, das Buch für den Kindle Storyteller Wettbewerb 2024 einzureichen. Dieser richtet sich an Autoren, die ihre Werke im Selbstverlag veröffentlichen“, erklärt Schulze. „Hier hat der Leser die Chance, auf die Platzierung des Buches im Wettbewerb Einfluss zu nehmen. Jede Online-Rezension fließt in die Endbewertung mit ein.“

Mit der eigenverantwortlichen Veröffentlichung stand der Autor vor einem weiteren Problem. Bisher hatte sich der Prinzipal Verlag um die Cover-Gestaltung gekümmert. „Für die grafische Gestaltung fehlt mir eindeutig das Talent“, gibt Schulze zu. „Deswegen habe ich mir bei Ducati Deutschland und Pfadfinder Grafik aus Eisenach Hilfe gesucht. Und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen.“ Der Motorradhersteller stellte ohne große Umschweife das Titelfoto zur Verfügung. Und Eric Leischner (Pfadfinder Grafik) gestaltete das Cover.

Ob sich die Mühen für „Pepe S. Fuchs – Großwildjäger“ (ISBN 9798324009267) gelohnt haben, zeigt sich Ende des Jahres, wenn die Finalisten des Wettbewerbes feststehen. 

Zum Inhalt:

Oberstleutnant Kleinschmidt wird in Mali tot aufgefunden. Die Umstände seines Todes liegen im Dunkeln. War es Selbstmord? Kam er einem gut gehüteten Geheimnis gefährlich nahe und musste deswegen sterben? Oder war er nur zur falschen Zeit am falschen Ort?

Obwohl vorübergehend an einen Rollstuhl gefesselt, wird der Militärpolizist Pepe S. Fuchs nach Afrika abkommandiert. Gemeinsam mit Feldwebel Svenja Gehricke kommt er einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur. Verwickelt sind nicht nur einheimische Fanatiker und russische Söldner, sondern auch Bundeswehrsoldaten. Die Konfrontation aller Beteiligten im Herzen Afrikas endet in einer persönlichen Katastrophe.

Zum Autor:

Der Hobby-Autor Steffen Schulze wurde in der Niederlausitz geboren und wohnt seit 2000 in der Wartburgstadt Eisenach. Sein erstes Buch „Im Bann des Jonastal“ hat er 2007 als Selfpublisher veröffentlicht. Sieben Jahre später wurde seine Ausdauer und Hartnäckigkeit mit einem Verlags-Buchvertrag belohnt. „Der Motorradpfarrer und die Millionenbeichte“, eine Geschichte um einen Eisenacher Priester in Gewissensnöten, wurde vom Highlights Verlag angenommen. Kurz darauf erhielt Schulze vom Principal Verlag den Zuschlag, seine Abenteuer-Reihe um den Feldjäger Pepe S. Fuchs zu veröffentlichen. „Großwildjäger“ ist der nunmehr achte Band mit dem Militärpolizisten als Held.

Immer wieder widmet sich der Freizeit-Autor auch Kurzgeschichten, wie zum Beispiel „Briefgeheimnis“. Damit schaffte er es 2018 bei einem Schreibwettbewerb von BoD und Libri ins Finale der besten Zehn.

Foto: Der Autor Steffen Schulze mit seinem neuesten Werk. Quelle: Diana Schulze


Wladimir Kaminer lädt zum "Frühstück am Rande der Apokalypse"

Freitag, 6. September, 19.30 Uhr, Gotha, Kulturhaus
Wladimir Kaminer lädt zum "Frühstück am Rande der Apokalypse"

Was haben Familienalltag und Weltuntergang, globale Krisen und Mutters Kreuzworträtsel, Putin und Pilzsaison gemeinsam? Sie existieren gleichzeitig und schaffen damit eine Normalität, die vielen nicht ganz normal erscheint. Und doch haben wir uns irgendwie darin eingerichtet. Tatsächlich war die Sorge, der Himmel könne uns auf den Kopf fallen, hierzulande schon immer weit verbreitet. Dabei liegen die Herausforderungen des Lebens oft in der Suche nach dem Ladekabel oder einem Tenor mit neun Buchstaben. Ein Glück, dass es einen Chronisten gibt, der diese eigenartige Situation mit Humor beschreibt und mit unbeirrbarem Optimismus zu verstehen versucht ...


Lars Amend: IMAGINE TOUR 2024

Der Soundtrack Deines Lebens
Lars Amend: IMAGINE TOUR 2024

Mit seinem autobiografischen Spiegel-Bestseller „Dieses bescheuerte Herz“ und der gleichnamigen Romanverfilmung, in dem er einem herzkranken Teenager seine letzten Wünsche erfüllt, berührte LARS AMEND Millionen von Menschen. Mit seinem 14 (!) Bestseller „Imagine“ im Gepäck tourt der Mentor, Speaker, Podcaster und Autor nach großem Erfolg auch 2024 wieder durch Deutschland und Österreich und geht live den wichtigsten Fragen des Lebens auf den Grund. Wie bei einem Abend unter Freunden geht es mit seiner Geschichte voller Musik, Humor und ganz viel Gefühl um große Träume und die wahre Erfüllung!

Bei seiner Tour „Imagine – Der Soundtrack Deines Lebens“ geht es (zum Glück) intimer zu und LARS hat die Möglichkeit, die Menschen direkt und persönlich zu erreichen. Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht. Auch deshalb eine besondere Erfahrung für Lars: „Mit der Tour geht mein wahr gewordener Traum weiter! Gemeinsam Musik zu hören, zu lachen, zu tanzen und danach hochmotiviert und voller Inspiration die Aufgaben des Lebens anzugehen. Was kann es Schöneres geben?“

11.10.2024: Dresden, Alter Schlachthof
20.10.2024: Leipzig, Haus Leipzig

Foto: Farina Deutschmann


Wunderkammer Waldenburg

Mit dem Band »Wunderkammer Waldenburg« ist die herausragende Sammlung des Museum Naturalienkabinett jetzt als Buch erhältlich
Waldenburg Naturalienkabinett Buch

Ein dreijährig angelegtes Publikationsprojekt findet kurz vor Weihnachten 2023 seinen krönenden Abschluss: Mit dem Band »Wunderkammer Waldenburg« wird die herausragende Sammlung des Museum Naturalienkabinett erstmals ästhetisch anspruchsvoll und wissenschaftlich fundiert in Buchform vorgelegt. Das Waldenburger Naturalienkabinett ist in zweifacher Hinsicht ein bedeutendes Museum: Vor 180 Jahren als fürstliches Naturalienkabinett gegründet, ist sein historisches Erscheinungsbild aus Gebäudehülle, Vitrinen und Objektpräsentation bis heute erhalten und gilt zu Recht als »Museum im Museum«. Zugleich bewahrt es mit der Leipziger Linck-Sammlung eine der ältesten Universalsammlungen, deren Anfänge bis in das späte 17. Jahrhundert reichen. Wissenschaftsgeschichtlich bedeutsame Naturalien, kunstvolle Artefakte und wissenschaftliche Instrumente sowie rare Ethnografica begründen den heutigen Stellenwert des Waldenburger Museums als Wunderkammer von europäischem Rang.

Der Band lädt ein zu einer Reise durch die Geschichte des Museums und seiner Sammlungen vom Barock bis in das 20. Jahrhundert. Rund 65 Beiträge von über 50 Autorinnen und Autoren aus der Museums- und Wissenschaftswelt gelten ausgewählten Sammlungsikonen und besonderen Objektgruppen. Sie entführen in die Wissenschaftsgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, erzählen lustvoll von menschlicher Neugierde und Aufklärung, berichten von leidenschaftlichen und international vernetzten Sammlern und setzen sich umfassend und kritisch mit dem Zeitalter des Kolonialismus auseinander.

Der reich illustrierte Sammlungskatalog besticht durch Fotografien der Leipziger Fotografin Barbara Proschak: Modern interpretierte wie sensible Objektporträts und Gruppenarrangements verorten die traditionsreiche Sammlung erstmals auch visuell in das große Phänomen der Wunderkammern, das bis heute ungebrochen Konjunktur hat. Das Buch erscheint zugleich als Band 11 der von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen (SKD) herausgegebenen Reihe Sächsische Museen – fundus, die sich der fachlichen Erschließung und qualitätvollen Publikation von wichtigen Sammlungen in nichtstaatlichen Museen Sachsens widmet.

Hrsg: Museum Naturalienkabinett Waldenburg; Fanny Stoye; Katja Margarethe Mieth 624 Seiten, 255 meist farbige Abb. 28 x 21 cm, Festeinband Erscheinungsdatum 19.12.2023 Sandstein Verlag ISBN 978-3-95498-754-2 58,00 €

Zum Buch: verlag.sandstein.de/detailview?no=98-754


Kurzgeschichten aus dem Altenburger Land

"Wasserspiele. Drei historische Geschichten mit wahrem Kern aus Schlössern und Gärten im Altenburger Land"
Marlene Hofmann Kurzgeschichten Altenburger Land

Bei ihrer Arbeit im Museum Burg Posterstein begegnen Marlene Hofmann immer wieder kuriose, interessante und vor allem wahre Begebenheiten aus der Vergangenheit. Manche davon musste sie im Laufe der Jahre einfach auch literarisch und ein wenig künstlerisch bearbeiten. Denn: Wo gab es schon große Festbankette mit Musik auf im See schwimmenden Barken? Wann traf man sich zum Segeln auf dem Nöbdenitzer Teich? Und wo stand die idyllische Einsiedelei, die der bekannte schweizerische Maler, Zeichner, Radierer und Kupferstecher Adrian Zingg (1734–1816) auf einer Radierung festhielt? - Der jetzt erschienene Kurzgeschichten-Band sammelt drei Geschichten, die auf wahren historischen Begebenheiten basieren. Sie spielen in Schlössern und Gärten im 18. und 19. Jahrhundert im Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg, also im heutigen Altenburger Land. Zu den Rittergütern gehörten untrennbar wunderschöne Gartenanlagen, Seen und Teiche. Zu jeder Geschichte gibt es historische Hintergrundinformationen und Aquarellzeichnungen von Marlene Hofmann.

Hardcover, 104 Seiten, ISBN-13: 9783753490632, Verlag: Books on Demand, 14,99 Euro
E-Book ISBN-13: 9783754350867, Verlag: Books on Demand