KUSPI-Blog

Frank Kreisler: »Wand an Wand mit einer Leiche«

Autorenlesung am 19. Oktober um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Geithain
Frank Kreisler

Nach dem Ende der DDR wurde vieles anders, zuvor Undenkbares möglich. Die Ehefrau arbeitete nun in München, während ihr eifersüchtiger Mann arbeitslos in Leipzig schmorte. Hier nahm das Drama seinen Lauf. Der Immobilienhai aus dem Westen kaufte in Connewitz ein schönes altes Haus. Er wollte es sanieren, doch eine Familie zog partout nicht aus. Ex-Polizisten aus dem Osten wussten Rat. Ein Häftling kehrte 1990 vom Hafturlaub nicht zurück und reiste mit einer Leiche im Kofferraum durchs wiedervereinte Land. Ein besonders spektakulärer Fall konnte erst mit Hilfe des FBI gelöst werden. 13 wahre Leipziger Kriminalfälle nach der Wende hat Frank Kreisler für diese Band schriftstellerisch aufgearbeitet.

Christiane Eisler hat dazu die Tatorte von damals heute fotografiert.

Autor Frank Kreisler, geb. 1962 in Rostock, freiberuflicher Schriftsteller, absolvierte das Literaturinstitut in Leipzig. Er war nominiert für den Leipziger Krimipreis. Mit seinen Kurzkrimis beteiligte er sich an zahlreichen Anthologien. Sein erster Band mit Kriminal- und anderen Storys „Die schwarzen Schmetterlinge und 11 weitere finstere Storys“ erschien 2021 im mdv. Er lebt seit 1985 in Leipzig.

Frank Kreisler: »Wand an Wand mit einer Leiche« • True Crime Leipzig • Authentische Kriminalfälle True Crime Leipzig – Verbrechen nach der Wende, mit Fotografien von Christiane Eisler, ISBN 978-3-96311-571-4 / Erschienen: Januar 2022

Foto: Dirk Hohmann


Eine Brücke aus Papier

2. bis 4. November: Klassim Stiftung Weimar - Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Ukrainisch-deutsches Schriftsteller:innentreffen im Krieg

Das Literatur- und Kunstprojekt EINE BRÜCKE AUS PAPIER brachte seine ukrainisch-deutschen Schriftsteller:innentreffen auf den Weg, als die Ukraine 2014 von Russland in einen Krieg gezwungen wurde, der hierzulande bald vergessen war. Aber diese Begegnungen, die wir mit wechselnden Teilnehmenden jährlich in einer anderen Stadt veranstalteten, riefen den andauernden Kriegszustand in Teilen der Ukraine immer wieder ins Bewusstsein. Die Namen der Städte, die wir nach und nach aufsuchten, verweisen heute auf die Angriffe gegen das Land und die Zerstörungen, ausgeübt durch die russische Armee: Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Dnipro, Kyjiw, Charkiw, Mariupol. Das Treffen in Mariupol 2018 ist durch den Film „Nachtzug nach Mariupol“ von Wanja Nolte dokumentiert, abrufbar auf paperbridge.de.
Nachdem die Stadt nahezu dem Erdboden gleichgemacht wurde, trägt der Film nun den Charakter eines schmerzlichen historischen Dokuments. Allerdings hatten auch schon die Texte und Vorträge vorheriger Treffen die zunehmende Anspannung und Bedrohungslage in der Ukraine zum Thema gemacht. Der am 24. Februar 2022 offen ausgebrochene russische Angriffskrieg, der nicht nur die gesamte Ukraine, sondern letztlich auch Europa trifft, hat verhindert, dass „Eine Brücke aus Papier“ in diesem Jahr wie vorgesehen in Mykolajiw nahe des Schwarzen Meeres veranstaltet werden konnte. Vielmehr entstand eine Fluchtbewegung in umgekehrter Richtung, innerhalb der Ukraine und aus der Ukraine nach Westen. Unter den oft traumatisierten Geflüchteten sind Schriftsteller:innen unseres Netzwerks – häufig begleitet von ihren Kindern und deren Großmüttern. Es lag nahe, sie zusammenzurufen und hierzulande mit den deutschen und deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftstellern in Austausch zu bringen.
Die in München mit der Münchner Volkshochschule organisierte Veranstaltung „Mit dem Angstkoffer unterwegs“, Auftakt für die diesjährige Zusammenkunft, geht aus dieser Fluchterfahrung unmittelbar hervor. Ihr folgt ein dreitägiges „Ukrainisch-deutsches Schriftsteller:innentreffen im Krieg“, das erstmals in Weimar stattfindet – auf Einladung der Klassik Stiftung Weimar, insbesondere der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, und in Kooperation mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig.
Weimar genießt als Klassik-, Musik- und Universitätsstadt auch in der ukrainischen Kulturwelt großes Renommee. Die thüringische Stadt mit ihrer wechselvollen Geschichte von Klassik und klassischer Moderne über die W eimarer Republik, die NS-Diktatur mit dem KZ Buchenwald und die DDR bis zum jetzigen Selbstverständnis als Kulturstadt ist bestens geeignet als Standort für den ukrainisch-deutschen Austausch, an dem wie immer auch Historiker:innen teilnehmen. Das Themenjahr Sprache der Klassik Stiftung, das Übersetzungen als Kulturleistung mit - einbezieht, und die Ostmitteleuropa-Orientierung der Bibliothek bieten Anknüpfungspunkte.

In Weimar stellen die Schriftsteller:innen Themen und Texte vor, die ihnen der Krieg mitten in Europa abverlangte. „Schreiben im Krieg – Kriegstagebücher“, „Schreiben im Exil“, „Ukrainische Literatur und Kultur in Zeiten des Angriffskriegs“, „Ukrainische Literaturgeschichte“ – so lauten manche Überschriften, zugleich sind Themen der deutschsprachigen Literatur zu hören, die die Problematik der Gegenwart widerspiegeln. Eine Annäherung, nicht mehr und nicht weniger, eine Brücke aus Papier.

Die teilnehmenden ukrainischen Schriftsteller:innen:
Daryna Gladun aus Butscha, zurzeit Wien, Oleksandr Irwanez aus Irpin, zurzeit Berlin, Khrystyna Kozlovska aus Iwano-Frankiwsk, zurzeit Leipzig, Andrej Krasnjaschtschich aus Charkiw, zurzeit nach Poltawa evakuiert, Kateryna Mishchenko
aus Kyjiw, zurzeit Berlin, Natalka Sniadanko aus Lwiw, zurzeit Marbach am Neckar, Halyna Petrosanjak aus Tscheremoschna/Karpaten, jetzt Basel/Schweiz, Oksana Stomina aus Mariupol, zurzeit München, Margaryta Surzhenko
aus Luhansk und Kyjiw, zurzeit Leipzig
Die deutschsprachgen Schriftsteller:innen:
Marcel Beyer - Dresden, Kerstin Preiwuß - Leipzig, Michael Zeller - Wuppertal, Heike Geißler - Leipzig, Thomas Lang - München
Birgit Müller-Wieland - München
Die Geisteswissenschaftler:innen:
Guido Hausmann - Regensburg, Steffen Höhne - Weimar, Alexander Kratochvil - Berlin und Prag, Andrii Portnov - Berlin und Frankfurt an der Oder, Karl Schlögel - Berlin

KOOPERATIONSPARTNER
Klassik Stiftung Weimar – Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Deutsches Literaturinstitut Leipzig
Münchner Volkshochschule
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt
Literaturportal Bayern
Lviv City of Literature
FÖRDERER
Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek e.V.

www.paperbridge.de


Schöner gruseln mit SEBASTIAN FITZEK

Sebastian Fitzek ist nach drei Jahren wieder auf der großen Bühne zurück. Am 30. November endet seine Tour „Live 2022“ in Erfurt.
Sebastian Fitzek Erfurt

Sebastian Fitzek ist nach drei Jahren wieder auf der großen Bühne zurück. Am 30. November endet seine Tour „Live 2022“ in Erfurt. - Im Herbst ist der beliebte Thriller-Autor auf seiner Tour in 18 Städten zu Gast, ehe er am 30. November zum großen Finale in die Erfurter Messehalle einlädt. Wie vor drei Jahren hat die Erfurter Herbstlese wieder ein ordentliches Kontingent an Tickets für seine Thüringer Fans ergattern können.

Hintergrund ist sein neuester Roman, der zum Tour-Start am 25. Oktober erscheint. Grund genug für den Schriftsteller, seinem Publikum wieder eine außergewöhnliche Live Show zu bieten. Fitzek-Kenner wissen: Das wird keine „normale“ Lesung! Geboten wird eine interaktive, multimediale Show, nach der die Gäste sich selbst und ihre Mitmenschen garantiert mit anderen Augen sehen – verspricht der Großmeister des gepflegten Gruselns.
Mit dabei ist zudem ein noch geheimer Special Guest, der die eh schon intensive Erfahrung in der Halle noch einmal verstärken soll. Nur so viel verrät Sebastian Fitzek vorab - einen packenden, fesselnden und aufschlussreichen Abend, der selbst für Nicht-Thriller-Fans beste Unterhaltung bietet, trifft doch Spannung auf Wissenschaft und Dramatik auf Humor. Er selbst will wieder facettenreiche und persönliche Einblicke in sein Schaffen geben, kündigt der Autor an. Ganz klar, gelesen wird auch. Und nur zur Sicherheit: Der etwas ungewöhnliche Beginn 20.03 Uhr ist genau so gewollt.

Nach der Show darf die Signierstunde mit Selfies nicht fehlen. Dabei könnte es noch einmal etwas dauern, denn solange - auch dafür ist Fitzek bekannt – nicht der letzte Autogrammwunsch erfüllt ist, wird fleißig weiter unterschrieben.

Foto: Marcus Höhn

Mittwoch, 30. November 2022, 20:03 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr) - Messehalle, Gothaer Straße 34, 99094 Erfurt
Veranstalter: Peripherique, pq-world GmbH / In Kooperation mit Erfurter Herbstlese e.V. / Droemer Verlag und Raschke Entertainment
Karten bei der Erfurter Herbstlese im Kultur: Haus Dacheröden (herbstlese.de, Tel.: 0361-644 123 75), dem Ticketshop Thüringen (ticketshop-thueringen.de, Tel.: 0361-227 5 227) sowie bei Hugendubel (Anger und Thüringen-Park).


Militärpolizist Pepe S. Fuchs kehrt als Kopfgeldjäger zurück!

Fortsetzung der Abenteuer-Reihe des Eisenacher Autors Steffen Schulze
Pepe S. Fuchs

Eisenach: Die erfolgreiche Abenteuer-Reihe des Eisenacher Autors Steffen Schulze um den Militärpolizisten Pepe S. Fuchs wird fortgesetzt. Der in Erfurt stationierte Feldjäger muss nun sein bereits siebtes Abenteuer bestehen. - „Schon Mitte letzten Jahres hatte mich der Principal Verlag mit der Anfrage überrascht, ob ich denn nicht einen weiteren Pepe in der Schublade hätte. Da war der Vorgänger Pepe S. Fuchs – Schatzjäger gerade erst frisch auf dem Markt“, sagt der Eisenacher Autor Steffen Schulze. „Der Schatzjäger kam beim Publikum so gut an, dass Nachschub gefragt war.“

Doch der Eisenacher Hobby-Autor braucht ungefähr ein Jahr für ein neues Buch. Und so vergingen tatsächlich fast genau zwölf Monate, bis zum Erscheinen des „Kopfgeldjäger“ (ISBN 978-3899692501).

„Der jährliche Rhythmus überrascht mich selbst am meisten. Mit einem solchen Erfolg der Reihe hätte ich nie gerechnet“, verrät Steffen Schulze. „Natürlich sind alle mir lieb gewordenen Figuren wieder mit von der Partie. So muss erneut die Eisenacher Kommissarin Beate Jäger Pepe aus der Patsche helfen.“ Am Ende lässt er durchblicken, dass er bereits am nächsten Fall des Erfurter Militärpolizisten arbeitet.

Zum Inhalt: Major Frankfurt ist einem Attentat zum Opfer gefallen. Der Chef der Erfurter Feldjäger liegt im Koma. Oberfeldwebel Pepe S. Fuchs muss nun, ob er will oder nicht, dessen Job übernehmen. Die Motive für den Anschlag sind völlig unklar. Für Pepe steht fest, dass sie in der Vergangenheit des Majors liegen müssen. Zu allem Überfluss steht die nächste Bundestagswahl an und Pepe erhält die Order, dem wohl nächsten Kanzler, einem ehemaligen General, der mit seinen radikalen Ansichten die Gesellschaft spaltet, Personenschutz zu gewährleisten. - Auch Pepes siebter Fall entpuppt sich als eine explosive Mischung aus Action, Sex und Humor.

Zum Autor:

Der Hobby-Autor Steffen Schulze wurde in der Niederlausitz geboren und wohnt seit 2000 in der Wartburgstadt Eisenach. Sein erstes Buch „Im Bann des Jonastal“ hat er 2007 als Selfpublisher veröffentlicht. Sieben Jahre später wurde seine Ausdauer und Hartnäckigkeit mit einem Verlags-Buchvertrag belohnt. „Der Motorradpfarrer und die Millionenbeichte“, eine Geschichte um einen Eisenacher Priester in Gewissensnöten, wurde vom Highlights Verlag angenommen. Kurz darauf erhielt Schulze vom Principal Verlag den Zuschlag, seine Abenteuer-Reihe um den Feldjäger Pepe S. Fuchs zu veröffentlichen. Mittlerweile ist mit dem „Kopfgeldjäger“ der bereits siebte Band erschienen.

Immer wieder widmet sich der Freizeit-Autor auch Kurzgeschichten, wie zum Beispiel „Briefgeheimnis“. Damit schaffte er es 2018 bei einem Schreibwettbewerb von BoD und Libri ins Finale der besten Zehn.

Aktuelle Infos: www.lovelybooks.de/autor/Steffen-Schulze und unter www.facebook.com/Schulze.Eisenach/


Die ganze Bandbreite des Krimi-Genres in einem Festival

Mordsharz findet vom 14. bis 17. September in Wernigerode, Goslar, Nordhausen und Walkenried statt
Mordsharz Krimifestival 2022

Kaum ein Genre der Literatur ist so breit gefächert wie das des Krimis und Thrillers. Es gibt spannende Suchen nach Mördern, Einblicke in dunkle Psychen, skurrilen Humor, bittere Gesellschaftskritik, Begegnungen mit anderen Kulturen, Auswirkungen historischer Ereignisse auf die Gegenwart und sogar düstere Blicke in eine mögliche Zukunft. Diese enorme Bandbreite zeigt sich auch immer wieder beim Mordsharz-Festival, das auch in diesem Jahr wieder viele Autoren aus dem Harz, aus ganz Deutschland und vielen  weiteren Ländern und unterschiedlichste Bücher präsentiert.

Vom 14. bis 17. September ist das Harzer Krimifestival wieder in vier Städten in den drei Bundesländern zu Gast, in Wernigerode, in Goslar, in Nordhausen und in Walkenried. Mit dabei sind prominente Bestsellerautoren, spannende Newcomer und natürlich die Verleihung des Krimipreises „Harzer Hammer“. Einige der Autor*innen lasen schon einmal oder sogar mehrmals im Harz aus ihren Werken, ein prominenter Sprecher – Dietmar  under, diesmal als deutsche Stimme von Jens Henrik Jensen – gehört für das Mordsharz Team schon fast zur Familie. Aber es gibt in diesem Jahr auch einige neue Gesichter. Mit seinem Harzkrimi „Wagen 8“ ist Mario Schulze mit dabei. Er wird von einer Entführung der Harzer Schmalspurbahn erzählen, eine Geschichte, die sich nach einer Mischung aus „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ und „Speed“ klingt und für den Auftakt des Festivals wie gemacht scheint. Frauke Buchholz, die Gewinnerin des „Harzer Hammer 2021“ wird ebenfalls wieder da sein und diesmal als Weltpremiere ihren neuen Roman „Blutrodeo“ vorstellen, der wie ihr preisgekröntes Erstlingswerk im Land der Cree spielt.
Besonders freut sich das Team auch auf Antti Tuomainen, den ersten Gast aus Finnland. Er bringt sein Buch „Das Elch-Paradoxon“ mit, das erst zwei Tage vorher auf deutsch erscheinen wird, aber ziemlich schräg zu sein verspricht. Seine deutsche Stimme ist kein geringerer als Peter Lontzek, den Mordsharz-Stammgäste, aber auch Marvel- und Superhelden-Fans (als Loki) schon kennen.
Leona Deakin ist Psychologin und hat als Profilerin für die Polizei gearbeitet, bevor sie ihre Erfahrungen auch literarisch verarbeitete. Sie wird mit ihrer deutschen Stimme Julia Nachtmann aus Lost – Du darfst dich nicht erinnern“ lesen, das mit einer Bombenexplosion auf einer Militärbasis beginnt.
Deutlich ruhiger geht es – anfangs zumindest – bei Sven Strickers Kommissar Sörensen zu, der in den Hörspielen und Verfilmungen von Bjarne Mädel verkörpert wird und für den Sven Stricker in diesem Jahr mit dem Grimme-Preis sowie diversen anderen Preisen ausgezeichnet wurde. Ebenfalls mehrfach preisgekrönt (unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für „Erebos“) ist Ursula Poznanski. Beim Festival wird sie allerdings kein Jugendbuch, sondern ihren brandneuen Thriller „Stille blutet“ in einer Deutschlandpremiere vorstellen. Auch hierauf ist das Mordsharz- Team schon wahnsinnig gespannt, wie aber auf alle anderen Lesungen auch.
Bezogen auf die Bandbreite von Krimi allgemein und des Mordsharz-Programms im Besonderen dürfte für viele Fans auch das Festivalticket interessant sein, das als Spezialangebot für alle vier Tage gilt. Es kostet 50 Euro und umfasst dann für alle Lesungen, die einzeln jeweils 12 bzw. ermäßigt 10 Euro kosten. Online sind Ticketreservierungen schon jetzt möglich, in den Vorverkaufsstellen werden sie in Kürze erhältlich sein.
Weitere Informationen gibt es unter www.mordsharz-festival.com

Foto: Frauke Buchholz bekam den Harzer Hammer von Sebastian Fitzek und Andreas Gruber überreicht


Falk Zenker legt neues Album vor

Falk Zenker Album Wellentanz

Für sein neuestes Album „Wellentanz“ ließ sich Gitarrist, Komponist und Klangkünstler Falk Zenker vom Tanzen inspirieren und schuf zugleich eine raumgebende Musik, die zum Tanzen, Sich-Bewegen-Lassen und Davonträumen einlädt. Sein individueller virtuoser Fingerstyle trifft dabei auf die Klangästhetik loopbasierter Clubmusik zwischen Downbeat, Trance, Funk, Folkrock und Worldbeats - realisiert in Echtzeit mit seiner Live-Looping-Kunst, die Zenker als erster deutscher Akustikgitarrist seit mittlerweile 25 Jahren auf der Bühne und im Studio zelebriert. (TIMEZONE - Musiklabel | Musikverlag | Musikvertrieb)

  • „Falk Zenker ist einer der kreativsten Nylonstring-Gitarristen unseres Landes.“ [Akustik Gitarre Mai 2020]
  • „Zenkers Gitarre wirkt wie ein Orchester“ [Leipziger Volkszeitung, 20.02.00, Bert Noglik]

Raumgebende Musik, die vom Tanz inspiriert ist und die zum Tanzen und Davonträumen einlädt!

Falk Zenker: "Intensive Monate der Produktionszeit liegen hinter mir. Ich danke meiner Partnerin Christine Honikel, die mich als Tanztherapeutin wesentlich zur Musik inspiriert hat und ich danke Timezone-Records für die Unterstützung bei der Veröffentlichung des Albums, sowohl bei allen Streamingdiensten als auch als klassische CD. Einen Trailer, Videos zu allen sieben Tracks und weitere Infos zum Album sind unter diesem Link zu finden. Hier kann auch gerne schon jetzt eine CD erworben werden: https://www.falk-zenker.de/11-veroeffentlichungen/13-cds/66-cd-wellentanz

Wer als Streamer das Album explizit unterstützen möchte, ist mit einer freiwilligen Spende herzlich dazu eingeladen. Ich revanchiere mich gerne mit der Zusendung des gesamten CD-Covers als PDF. Außerdem freue ich mich über neue Follower auf meinen Social-Media-Kanälen (Facebook | Instagram | YouTube), wo meine Arbeit mitverfolgt werden kann.

Mein Konzertkalender für dieses Jahr ist gut gefüllt (https://www.falk-zenker.de/live/termine) und ich werde fast in der ganzen Republik mit meinen verschiedenen Projekten unterwegs sein: Mit Nu:n, Lesekonzerten, im Duo mit dem Geiger Florian Mayer und natürlich im Solokonzert, bei dem ich auch Stücke des neuen Albums spielen werde.

Falk Zenker: Wellentanz, Label: Timezone Bestellnummer: 1092981 Erscheinungstermin: 3.6.2022


Aus Erinnerungen schöpfend: Irmgard Krüger

Neue Geschichten und Gedichte der Autorin aus Bad Frankenhausen
Irmgard Krüger Buch

Aller guten Dinge sind drei: Nach "Großmutters Kleid" und "Blumen in meinem Leben" legte Irmgard Krüger aus Bad Frankenhausen nun ihr drittes Büchlein vor. In "Anne, Michael und die Entfernung" versammelte sie erneut Geschichten und Gedichte aus ihrer Feder, illustriert mit privaten Fotografien.
Ihre Stamm-Leserinnen und -Leser wird der Neuling ohnehin sehr freuen. Waren sie es doch, so Irmgard Krüger, "die mich zum Weitermachen ermuntert haben."

Allen anderen verspreche ich eine kleine, feine Neuentdeckung!

Recht schnell kam mir beim Lesen eine Frage in den Sinn: Warum nur habe ich, als noch Gelegenheit dazu war, meine Großeltern oder auch meinen Vater nicht viel öfter und nachdrücklicher darum gebeten, Geschichten aus ihrem Leben zu erzählen? Und wenn sie es denn schon einmal taten - hatte ich dann wirklich aufmerksam zugehört?
Mir fällt nur eine Begründung für mein Versäumnis ein, die es nicht entschuldigt, aber vielleicht erklärt: Ich war damals viel zu beschäftigt mit mir und damit, meinen Platz im Leben zu finden. Jung und dumm, pflegte es meine Großmutter Gerda gern zu nennen.

Heute ist es üblich, sich durch die Welt zu klicken. Die "sozialen" Medien scheinen längst unersetzlich für uns. Dass in der Flut der Informationen am Ende nur wenige wirklich von Wert sind, wissen wir längst - und doch können wir von den Zeiträubern nicht lassen.
Wie kostbar Lebenszeit ist, und wie reizvoll, sorgfältig durchdachte Geschichten zu hören, das bringt uns Irmgard Krüger nahe.
In der Titelgeschichte etwa geht es unter der Überschrift "Auf dem Berg" um einen Besuch auf dem Kyffhäuser. Es steht zu lesen:

"Ja, warst du denn schon mal hier?" fragte ich.
"Nein, aber weißt du, wir hatten in der 5. Klasse einen sagenhaften Geo-Lehrer. Wenn der eine Landschaft geschildert hat, dann hast du danach nicht gewusst, ob du vielleicht nicht doch schon mal da warst. Vom Blick auf die Goldene Aue hat er geradezu geschwärmt!"
"Wie alt war denn dein sagenhafter Geo-Lehrer?"
"50 oder etwas darüber - er wollte immer alle Landschaften, die er besonders liebte, noch einmal aufsuchen, als Rentner, sagte er immer. Er hat es nicht geschafft. Eines Tages kam er nicht mehr - Herzversagen, aus. Bei ihm hatte ich am meisten gelernt, weil er so anschaulich sprach und weil er mir leid tat."
"?"
"Na ja, weißt du, eigentlich hörten außer mir und ein paar Leuten, denen es um die Zensuren ging, kaum einer richtig hin. Ich glaube, viele haben erst gemerkt, was sie da versäumt hatten, als er nicht mehr kam. (...)"

Irmgard Krüger ist längst im Ruhestand. Doch - gelernt ist gelernt! Die Pädagogin für Deutsch und Geschichte besitzt dazu noch großes erzählerisches Talent: Sorgsam setzt sie die Worte, formuliert klar, in kurzen, präzisen Sätzen. Ihr Ton ist unaufdringlich, leise fast. Liebevoll skizziert sie ihre Figuren, und scheut nicht davor zurück, Persönliches preiszugeben. Aus ihrer Betagtheit macht sie kein Hehl: "... ich bin längst im Winter des Lebens angekommen."

Und dann folgt auf dem Fuße dieses: "Inzwischen nutze ich ein Smartphone, Bilder werden hin- und hergeschickt und Berichte über das Leben überwinden wie von Zauberhand die Entfernungen."

Ja, so kann man es natürlich auch sehen!

(Text: Dagmar Paczulla)

Irmgard Krüger: Anne, Michael und die Entfernung - und andere Geschichten und Gedichte, JSD Verlag & Druck (Forst/Lausitz), 51 Seiten, mit Abbildungen, fester Einband, ISBN 978-3-947049-21-9


Eine Liebe in Paris – Romy und Alain

Doppel-Biographie von Thilo Wydra bei Heyne
Eine Liebe in Paris - Romy und Alain Buch

Am 29. Mai 2022 jährt sich der Todestag von Romy Schneider zum 40. Mal. Die Schauspielerin war eine der charismatischsten Stars der Filmgeschichte und ist bis heute unvergessen. Ebenfalls unvergessen ist Romy Schneiders Liebe zu ihrem Kollegen und späteren Partner Alain Delon. Die besondere Beziehung der beiden Schauspieler zeichnet Thilo Wydra in seiner 2020 erschienenen Doppel-Biographie "Eine Liebe in Paris" nach.

Sie gelten als das Traumpaar der 1960er-Jahre – Romy Schneider und Alain Delon. Als sie sich 1958 bei den Dreharbeiten der Arthur-Schnitzler-Verfilmung »Christine« erstmals in Paris begegnen, verlieben sie sich ineinander. Fünf Jahre sollte diese außergewöhnliche, von zahlreichen Höhen und Tiefen geprägte Liaison dauern. Trotz Trennung standen sie vier Jahre später für den Kultfilm »Der Swimmingpool« erneut als Liebespaar vor der Kamera. Und es begann eine Freundschaft, die bis zu Romy Schneiders frühem und tragischem Tod 1982 anhielt. Als sie starb, war es Alain Delon, der sich um alles kümmerte. Sie war für ihn die Liebe seines Lebens: »Unsere Liebe hat nicht aufgehört. Sie hat sich verändert.«

Autor und Biograph Thilo Wydra hat für diese Geschichte einer großen Liebe mit zahlreichen Zeitzeugen in Frankreich und in Deutschland Gespräche geführt, Freunde und Kollegen von Romy Schneider und Alain Delon kommen ausführlich zu Wort – darunter etwa Jane Birkin, Senta Berger, Mario Adorf, Jean-Claude Carrière, Michael Verhoeven, Volker Schlöndorff und viele andere mehr. In ihren persönlichen Erinnerungen wird dieses deutsch-französische Liebespaar wieder lebendig.

Gebundenes Buch, Geb. mit SU, 352 Seiten | 13,5x21,5 cm, Illustrationen, mit Bildteil - ISBN 978-3-453-20050-0, Preis EUR 22,00 [DE] [inkl. MwSt], Verlag Heyne

Das Taschenbuch erscheint am 9. November 2022: Originalverlag: Heyne Verlag // Taschenbuch, Klappenbroschur, ca. 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, mit Bildteil - ISBN: 978-3-453-60619-7


Kurzgeschichten aus dem Altenburger Land

"Wasserspiele. Drei historische Geschichten mit wahrem Kern aus Schlössern und Gärten im Altenburger Land"
Marlene Hofmann Kurzgeschichten Altenburger Land

Bei ihrer Arbeit im Museum Burg Posterstein begegnen Marlene Hofmann immer wieder kuriose, interessante und vor allem wahre Begebenheiten aus der Vergangenheit. Manche davon musste sie im Laufe der Jahre einfach auch literarisch und ein wenig künstlerisch bearbeiten. Denn: Wo gab es schon große Festbankette mit Musik auf im See schwimmenden Barken? Wann traf man sich zum Segeln auf dem Nöbdenitzer Teich? Und wo stand die idyllische Einsiedelei, die der bekannte schweizerische Maler, Zeichner, Radierer und Kupferstecher Adrian Zingg (1734–1816) auf einer Radierung festhielt? - Der jetzt erschienene Kurzgeschichten-Band sammelt drei Geschichten, die auf wahren historischen Begebenheiten basieren. Sie spielen in Schlössern und Gärten im 18. und 19. Jahrhundert im Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg, also im heutigen Altenburger Land. Zu den Rittergütern gehörten untrennbar wunderschöne Gartenanlagen, Seen und Teiche. Zu jeder Geschichte gibt es historische Hintergrundinformationen und Aquarellzeichnungen von Marlene Hofmann. Das Büchlein knüpft an die Ausstellungsreihe „Grünes im Quadrat“ der vier Museen im Altenburger Land an. Das Museum Burg Posterstein, das Lindenau-Museum Altenburg, das Residenzschloss Altenburg und das Naturkundemuseum „Mauritianum“ zeigen 2021 je eine eigene Ausstellung zur Gartengeschichte des Altenburger Landes.

Hardcover, 104 Seiten, ISBN-13: 9783753490632, Verlag: Books on Demand, 14,99 Euro
E-Book ISBN-13: 9783754350867, Verlag: Books on Demand


Musikland Thüringen

Eine Entdeckungsreise in über 70 Orte
Musikland Thüringen

Das erste Mozartdenkmal auf deutschem Boden? Das steht in Tiefurt in Thüringen.
Das erste Musikfestival in Deutschland? Das fand in Frankenhausen in Thüringen statt.

Das Musikland Thüringen liegt nicht nur in der Mitte Deutschlands, es ist auch eine klingende Herzkammer der europäischen Musikkultur – und dies in Vergangenheit und Gegenwart. Und Thüringen ist mehr als nur ein Bach-Land. Museen, Theater und Orchester, eine vielfältige und außerordentliche Orgellandschaft, eine lebendige Festivalkultur laden zu zahlreichen Entdeckungen vom 11. Jahrhundert bis in die heutige Zeit ein. Erstmals wird nun dieses reiche Erbe und diese lebendige Gegenwart in dem Kulturführer „Musikland Thüringen“ zusammengefasst. Herausgegeben haben den Band, passend zum aktuellen Themenjahr „Musikland Thüringen“, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen zusammen mit dem Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena und dem Thüringischen Landesmusikarchiv Weimar an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
 
Auf mehr als 200 Seiten werden aus 74 Orten in ganz Thüringen über 240 Ereignisse, Personen, Institutionen und musikalische Highlights in knappen Einträgen beschrieben und zum Besuch empfohlen. Die Autorinnen und Autoren, allesamt Kennerinnen und Kenner der lokalen Musikkultur, präsentieren zahlreiche und vielfältige Entdeckungsmöglichkeiten. Neben den musikalischen Zentren Eisenach, Erfurt, Gotha, Jena, Meiningen und Weimar lenken sie den Blick u.a. nach Apolda (Glocken), Bedheim (Schwalbennestorgel), Nordhausen (Erfindung des Pianofortes), Merxleben (Ort des Taktläutens), Sondershausen (tiefste Konzerthalle Deutschlands) und Suhl (Geburtsort des Volkslieddichters Ernst Anschütz, Komponist des Liedes „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“).
 
„Wir wollen den Zugang zur Thüringer Musikkultur für jedermann ermöglichen“, begründet Gerhard Grandke, Präsident der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, das Engagement der Stiftung. Sieben Themenartikel bieten einen Überblick über Thüringer Besonderheiten, etwa die Orgel- und Orchesterlandschaft, die Musik zu Zeiten der DDR, aber auch die zahlreichen Musikfestivals im Freistaat. Darüber hinaus gibt es – abrufbar mit dem Smartphone via QR-Code – zahlreiche Musikbeispiele, die das Musikland Thüringen auch sinnlich erfahrbar werden lassen. Adressen, Kontaktmöglichkeiten und Hinweise zu Öffnungszeiten ergänzen den Serviceteil. Das Buch, das beim Verlag „Schnell & Steiner“ erschienen ist, ist ab sofort in jeder Buchhandlung erhältlich.
 
Weitere Informationen auf der Verlagswebsite:

https://www.schnell-und-steiner.de/artikel_10183.ahtml


Mit Ulf und Juliane Annel rund um die Wartburg

Neues Buch in der 111-Orte-Reihe des Emons-Verlages
Mit Ulf und Juliane Annel rund um die Wartburg
Ulf Annel Juliane Annel

Dieses Buch ist das sechste in der 111-Orte-Reihe des Emons-Verlages. Es sind im besten Sinne Heimat-Bücher, die die Einheimischen wieder neugierig machen sollen auf ihre lokale oder regionale Umgebung. Aber auch die Touristen greifen gern zu diesen Büchern, um vielleicht noch ein bisschen mehr zu erfahren, als ihnen Wanderführer, Kunst- und Architekturführer u.ä. immer wieder anbieten.

Ziemlich in der Mitte Deutschlands thront die Wartburg: UNESCO-Weltkulturerbe, Touristenmagnet. Zieht man einen Kreis um die »Burg der Deutschen« (es reichen 30 Kilometer, ungefähr eine halbe Stunde Autofahrt), ist man erstaunt, was es alles zu entdecken gibt: zum Beispiel den Rennsteig-Startpunkt, Schlösser und künstliche Ruinen, eine Straßenbahn, die durch den Wald fährt, Skischanzen, Reste von deutsch-deutschen Grenzanlagen, das grüne Band, mehrere Mittelpunkte von Deutschland. Dazu Egon Bahrs Geburtshaus, das Haus von Romeo und Julia, die Höhle der Frau Holle, den Struwwelpeter-Park sowie den Ort, wo Luther gebohrt wurde (nicht geboren). Und man erfährt endlich, wo der Hund begraben liegt.

Die Autoren Ulf Annel (Text) und Juliane Annel (Fotos): Wir sind jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie vielfältig Thüringer Städte und Regionen sind, wie viele interessante Orte (wenn Sie so wollen: Stellen) man finden kann und welche Geschichten zur Geschichte dieser Orte erzählt werden können. Und ich habe gemerkt, dass wir - zwei echte Erfurter Puffbohnen - immer mehr seelisch "verthüringern", je mehr wir über unsere Heimatregion, unser Bundesland erfahren. Neugier führt zu Wissenszuwachs. Wissenzuwachs führt zu engerer Bindung. Schöner Nebeneffekt unserer Arbeit an den Büchern. Von Goethe soll der Spruch stammen: "Warum denn in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!" Bei genauerem Nachforschen stellt man fest: Oh, das ist ja gar nicht von Goethe, das ist Tourismus-Werbung, angelehnt an den Dichterfürsten. Ja, warum nicht. Und zur Wartburgregion gibt es zudem einen noch viel passenderen Goethe-Spruch: "Die Gegend ist überherrlich." Na, wenn's der Geheimrat sagt ...

111 Orte rund um die Wartburg, die man gesehen haben muss | emons: (emons-verlag.com)

Ulf Annel, geboren 1955, ist eine Erfurter Puffbohne. Er studierte Journalistik, war Radioredakteur und gehört seit 1981 zum Ensemble des Kabaretts »Die Arche«/Erfurt. Er schrieb in der 111er-Reihe des Emons Verlags bereits verschiedene Bände. Die Fotografin Juliane Annel, geboren 1982 in Erfurt, studierte Pädagogik und Kunst. Nach dem Studium leitete sie Kinderateliers auf Fuerteventura und Kos und tourte durch Australien. Derzeit ist sie Lehrerin an einer freien Schule mit Montessori-Ausrichtung und Mitglied der »Imago«-Kunstschule in Erfurt. Sie fotografiert seit Schulzeiten.

Foto: privat


Geheimtipp für Wanderer in Thüringen

Regionalführer „Weidatal im Vogtland“ von Mirko Köhler
Weidatal im Vogtland Regionalführer

DAS WEIDATAL

Im Thüringischen Vogtland wurden einst mit ersten Burgen, Kirchen und Klöstern die Grundsteine für das Land der Vögte gelegt. Entlang des Flüsschen Weida sind viele dieser sagenumwobenen Orte erhalten. Beeindruckend sind die Einblicke in die Geschichte der Region, mannigfaltig die Ausblicke in ein Ensemble von Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnissen. Ein vortreffliches Terrain, um fernab ausgetretener Pfade Orte in einem geschichtsträchtigen Landstrich zu besuchen.

DER REGIONALFÜHRER ist für Urlauber gedacht, die sich länger als einen Tag in der Region aufhalten. Es sind (fast) alle Möglichkeiten aufgezeichnet, die man vor Ort bzw. im näheren Umkreis in der Freizeit nutzen kann. Der Regionalführer beinhaltet Informationen zu Landschaft und Geschichte, Beschreibungen der Freizeitmöglichkeiten, Wanderungen Ausflugstipps und die wichtigsten Telefonnummern. Die Wanderungen sind mit roter Linie in Ausschnitten aus einer Wanderkarte nachvollziehbar. Damit sich der Nutzer gut zurecht findet, sind Hintergrundinformationen in Kästen gesetzt, und bevor eine Wanderung beginnt, gibt es einen kurzen Überblick zu Wegelänge, Wanderzeit, Varianten und Besonderheiten. Außerdem erfährt man, ob man mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Strecke bewältigen kann. Die Wanderwegsmarkierungen in der Natur führen auch durch den Text. 

www.gruenes-herz.de