Premiere für Schtonk! in Rudolstadt

Eine Filmkomödie von Helmut Dietl und Ulrich Limmer eingerichtet für die Bühne von Marcus Grube

„Adolf privat“ hieß es 1983 auf der Titelseite der Hamburger Illustrierten Stern. Abgedruckt wurden die angeblichen Tagebücher des „Führers“. Der Sensationsfund, der die Weltpresse in Aufruhr versetzte, verwandelte sich wenige Tage später in den größten Medienskandal der Bundesrepublik: Die Blätter wurden als Fälschung entlarvt. Wie konnte es dazu kommen? Die beiden Filmemacher Helmut Dietl und Ulrich Limmer brachten diese Geschichte in den 90er Jahren erfolgreich ins Kino. Ihre Filmkomödie „Schtonk!“ in Starbesetzung schaffte es bis zur Oscar-Nominierung. Am 22. September, um 19.30 Uhr feiert die Satire in einer Bühnenbearbeitung von Marcus Grube im Rudolstädter Theater im Stadthaus Premiere.

Der Eishauch der Geschichte zieht durch das Redaktionsbüro der großen Illustrierten, als Verlagsleiter Guntram Wieland Hitlers vermeintliche Tagebücher in den Händen hält, den „Führer privat!“. Der Mann, der den Jahrhundert-Fund auftat, heißt Hermann Willié – ein Regenbogen-Reporter mit untrüglicher Nase für epochale Schlagzeilen. Doch was weder er, noch Redaktion samt Verlagsleitung ahnen: Der Mann, der auf verschlungenen Pfaden den brandheißen Stoff liefert, ist kein geheimer Verbindungsmann in die DDR, sondern ein simpler Kunstfälscher. Fritz Knobel, so sein Name, hat absolut kein Problem damit, sich in Hitlers Psyche einzufühlen. Die Handschrift des Diktators ist eh schwer zu entziffern. „Gottseidank“ liest sich da schnell mal als „Kotzeschtonk“. Und tatsächlich hat die braune Sensation einen üblen Geruch. Als sich die Zweifel an der Echtheit der Tagebücher erhärten, endet der große Knüller schließlich mit einem großen Knall.

Helmut Dietl und Ulrich Limmers humorvolle Satire stellt die Frage nach der Verführbarkeit des Menschen und wirft zugleich einen bösen Blick auf eine Mediengesellschaft, die für Geld und Aufmerksamkeit bereit ist, jeglichen Anstand über Bord zu schmeißen.

Regie führt Reiner Heise, selbst Schauspieler (u. a. langjähriges Ensemblemitglied der Volksbühne) und in den letzten Jahren zunehmend als Regisseur unterwegs. In Rudolstadt inszenierte er in der vergangenen Saison den Schminkkasten-Hit „Es war nicht die Fünfte, es war die Neunte“. An seiner Seite entwarf erneut der Künstler und Ausstatter Manfred Gruber Bühnenbild und Kostüme. „Schtonk!“ ist mit dreizehn Schauspielern ein echtes Ensemblestück. In den beiden Hauptrollen sind Markus Seidensticker (Hermann Willié) und Marcus Ostberg (Fritz Knobel) zu erleben, in weiteren spielen Ute Schmidt, Matthias Winde, Marie Luise Stahl, Ulrike Gronow, Rayk Gaida, Johannes Arpe, Jochen Ganser, Benjamin Petschke und Oliver Baesler sowie als Gäste Horst Damm und Wolfgang Kaiser.

Für die Premiere am 22. September, um 19.30 Uhr im Theater im Stadthaus sind Restkarten an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Weitere Aufführungen folgen u. a. am 6., 21. und 26. Oktober.

Foto: Lisa Stern


4. ACHAVA Festspiele Thüringen 2018

20. bis 30. September 2018

Mit einer neuen Hauptspielstätte starten die ACHAVA Festspiele Thüringen in das 4. Jahr. Mit der Peterskirche haben die Festspiele einen wunderbaren neuen Spielort, der mit reicher Vergangenheit und wegweisender Zukunft punktet. Der romanische Kirchenbau auf dem Petersberg ist ein stummer Zeuge Thüringer Geschichte der letzten Jahrhunderte und wird im Jahr 2021 ein zentraler Ort der BUGA Erfurt. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten kann die Peterskirche als Konzerthalle, Podium für Diskussionen und Saal für eine Ausstellung über die Bauhaus-Architektur in Haifa und Erfurt eingerichtet werden. Gemeinsam soll der Fokus auf die Nutzungsmöglichkeiten dieses traditionsreichen Ortes aufmerksam gerichtet werden. Zwei Podiumsdiskussionen werden innerhalb der Gesprächsreihe „Unter dem Feigenbaum“ zu Vergangenheit und Zukunft der Peterskirche und dem Petersberg geführt.
 
Eröffnung am 20. September 2018
Die Ausstellung „Erfurt/Haifa. Architekturen der Moderne im Dialog“ eröffnet die ACHAVA Festspiele Thüringen als Reminiszenz an die langjährige Städtepartnerschaft zwischen Erfurt und Haifa und als Wegweiser in das Bauhaus Jahr 2019.
Das darauf folgende Eröffnungskonzert des NEW ACHACA ORCHESTRAs vereint die Klänge ungarischer Sinti und Roma-Musik, die Melodien des Klezmer sowie israelischen Jazz. Das NEW ACHAVA ORCHESTRA zeichnet sich durch musikalische Vielfalt und jährlich wechselnde Protagnisten und Gastmusiker aus.
Gemeinsam mit der Jazzmeile Thüringen werden die ACHAVA Festspiele Thüringen renommierte Jazzmusiker wie u.a. das israelische Trio Shalosh und das Rotem Sivan Trio (Israel/USA) an verschiedenen Abenden präsentieren.
 
Erfurter Blau – Workshops und Gesprächsrunde
Seit vielen Jahren wirkt die Künstlerin und Restauratorin Rosanna Minelli auf der Krämerbrücke in Erfurt. Sie hat sich intensiv mit dem Waid beschäftigt, einer Pflanze, die Erfurt im Mittelalter den Reichtum brachte, bis das Indigo als Blaufärbemittel aufkam. Dank ihrer Initiative können zwei Workshops angeboten werden: Ein Workshop zum Blaufärben mit Rosanna Minelli und ein 2-tägiger Kurs mit dem bekannten französischem Kalligraphen Frank Lalou aus Nizza. Er wird mit dem Farbton „Erfurter Blau“ in die ausdrucksstarke hebräische Kalligraphie einführen.
Zudem hat er eine limitierte Auflage von 22 Unikaten des Kunstbuches „Ein Jahr mit dem Stern“ (Elena Kaufmann) mit gefertigt, indem er in 22 Exemplare jeweils einen Buchstaben des hebräischen Alphabets mit „Erfurter Blau“ gezeichnet hat.
 
ACHAVA Straßenfestival am 23. September 2018
Mit dem ACHAVA Straßenfestival auf der und um die Krämerbrücke soll eine neue Tradition begründet werden. Bei der ersten Auflage im letzten Jahr konnten ca. 12.000 Besucher gezählt werden. Viele ACHAVA Künstler musizierten oder führten etwas auf. Umsonst und draußen, für die ganze Familie. Diverse Infostände lokaler Service-Clubs, Religionsgemeinschaften, Vereine, Institutionen und Verlage wurden ergänzt durch Gastronomie-Stände, die internationale Köstlichkeiten anboten. Dieses erfolgreiche Format soll auch in 2018 wieder viele Gäste für interkulturelle Begegnungen begeistern.
 
Schülerprogramm
Das Schülerprogramm der ACHAVA Festspiele Thüringen wird dieses Jahr um eine weitere Veranstaltung im Rahmen der KinderUni Erfurt bereichert. Dank der Kooperation mit der Universität Erfurt konnte erstmalig die Kult-Band MACCABEATS aus den USA nach Deutschland eingeladen werden.
Die A-cappella-Formation tritt beim Konzert in der Peterskirche am 27. September 2018 auf und wird zudem einen Beatbox-Workshop in der Universität Erfurt am Vormittag desselben Tages leiten.
Beim Schülerforum im Thüringer Landtag am 24. September 2018 stellen sich viele interessante Gesprächspartner den Fragen der Kinder und Jugendlichen, z.B. zum Thema „70 Jahre Israel“. Zudem wird die Menschenrechtsaktivistin und „Europäerin des Jahres“, die jesidische Filmemacherin und Journalistin Düzen Tekkal, erläutern, warum wir unsere Demokratie verteidigen müssen.
 
Abschlusskonzert am 30. September 2018
Anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Israel“ laden die ACHAVA Festspiele Thüringen zum Konzert mit dem deutsch-israelischen Ehepaar Andreas Scholl und Tamar Halperin. Der Weltklasse-Countertenor Andreas Scholl und seine Frau und Pianistin Tamar Halperin haben ein sehr persönliches Programm deutsch-israelischer Familienlieder zusammen gestellt.


Grüne Tage Thüringen

21. bis 23. September

Zum 10. Mal werden die Grünen Tage Thüringen auf der Messe Erfurt präsentiert. Zum Jubiläum erwartet die Besucher auf 46.000 Quadratmetern eine große Bandbreite an Angeboten für die ganze Familie. Das ausgebuchte Messegelände wird vom 21. bis 23. September 2018 Schauplatz der grünen Branche. Insgesamt 310 Aussteller werden die Vielfalt des Landlebens auf der Messe für die Besucher erlebbar machen.

„Die zahlreichen Produkte und Dienstleistungen unserer Aussteller sowie unser umfangreiches und sehr attraktives Rahmenprogramm spiegeln die vielseitigen Facetten der Land- und Ernährungswirtschaft unseres Landes auf den Grünen Tagen Thüringen wieder. Besondere Highlights wie die Landtechnikpräsentation im Freigelände sowie zahlreiche Tierschauen machen die Landwirtschaftsmesse zu einem außerordentlichen Erlebnis“, so Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt GmbH. Häufige Fragen, wie die nach der Entstehung einer Erntekrone, die Nutzung von Drohnen in der Landwirtschaft oder dem Kükenschlupf werden den Besuchern auf der Messe beantwortet. Fachkundige Ansprechpartner liefern umfassende Informationen zu Ernährungsfragen, Obst- und Gartenbau, nachwachsenden Rohstoffen, Pflanzen- und Tierzucht, Tierhaltung sowie Landtechnik, Forstwirtschaft und Naturschutz. In Halle 1 präsentiert die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft unter anderem Informationen zur Thüringer Braukunst. Interessierte können hier alte Getreidearten wie Emmer und Einkorn neu entdecken. Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft stellt den Genuss des Landlebens in Thüringen in den Fokus. Mit einer Zuckerbäckerei für Kinder oder bei der Saftverkostung werden alle Sinne der Besucher angesprochen. Erstmalig wird auf den Grünen Tagen Thüringen auch ein landwirtschaftliches Fachforum organisiert. Besucher erfahren hier in kurzen Vorträgen interessante Informationen zu ausgewählten Themen, wie Stauden, Grüne Berufe, landwirtschaftliche Nutztiere und die Nutzung von Windenergie. Auch der Genuss kommt auf den Grünen Tagen Thüringen nicht zu kurz. In Halle 1 können einheimische Produkte mit dem Gütesiegel „Geprüfte Qualität aus Thüringen“ probiert und auch gleich mit nach Hause genommen werden. In Halle 2 bietet die Grünlandmeile dem Besucher zahlreiche Möglichkeiten, Gerichte mit Lamm-, Rind- oder Ziegenfleisch zu verkosten. Auch die jüngeren Besucher kommen auf Ihre Kosten. In Halle 2 können sie mit Schülern der Ernst-Benary-Schule Erfurt kochen und sich an der Herstellung von Gummibärchen ausprobieren. Zahlreiche Tierschauen machen die Messe noch bunter. In den Hallen 2 und 3 erleben die Besucher ein Schauprogramm mit abwechslungsreichen und z.T. rasanten Demonstationen von Rindern, Pferden, Ziegen und Schafen. Die Herzen der Landtechnik-Liebhaber werden bei der Präsentation der alten und neuen Landtechnik im Freigelände höher schlagen. Hier können sich die Besucher auch einmal selbst an das Steuer eines Traktors setzen. Das diesjährige Programm der Grünen Tage Thüringen bietet Besuchern aller Altersgruppen wiederum eine bunte Vielfalt an Informationen, Wettbewerben und Mitmach-Aktionen sowie Unterhaltung.

Ausführliche Informationen zum Rahmenprogramm sowie Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden sich unter www.gruenetage.de.


Festspiel-Operette, Chanson-Pop & Gesundheitskabarett!

Veranstaltungen im König Albert Theater in Bad Elster

Am Freitag, den 28. September öffnet sich um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster wieder der Vorhang für den Operettenklassiker »Eine Nacht in Venedig« vom Walzerkönig Johann Strauß. Diese Aufführung ist eine Koproduktion des Theaters mit den Solisten und dem Chor der Landesbühnen Sachsen sowie der Elbland Philharmonie in einer Inszenierung von Wolfgang Dosch unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Der Genreklassiker begeistert in Bad Elster als typische Wiener Operette mit allem, was dieses Genre so beliebt macht: Eine spritzig-klassische Inszenierung verbindet Amüsement, Verkleidung, Verwechslung, Intrige, erotisches Durcheinander und ein buntes Finale aus Spaß, Tollheit und Lust! Verkleidungen und Verwechslungen bestimmen die Handlung fast jeder Operette. Doch in dieser turbulenten venezianischen Nacht setzt zudem der Karneval die übliche gesellschaftliche Ordnung außer Kraft und wirbelt das gesellschaftliche Oben und Unten so gründlich durcheinander, dass von glücklichen Paaren kaum eine Rede sein kann. Es ist vielmehr die rastlose Jagd aller nach persönlichem Glück, die Strauß zu seinen unsterblichen Melodien inspirierte. 

FESTSPIEL-TIPP DER WOCHE:

Der beliebte Hamburger Popmusiker Michy Reincke gastiert mit seiner Band und neuem Programm am Sonnabend, den 29. Septemberum 19.30 Uhr im Rahmen der Chursächsischen Festspiele im König Albert Theater Bad Elster. Mit seinem Megahit »Taxi nach Paris« wurde Michy Reincke zum Vorreiter für deutschsprachige Pop-Musik und hat somit anderen Musikern den Weg mit geebnet. Seine Auftritte verbinden kluge Texte, witzige Melodien und eine unerreichte Kreativität. Die erfrischende Art Michy Reinckes und seiner Musiker überzeugt Publikum und Kritiker stets aufs Neue. Auf der Bühne ist er ein agiler Unterhalter, ein Mann, der etwas zu sagen hat und seine Zuhörer über die Musik hinaus mit humorvollen Anekdoten amüsiert. Mit kluger Betrachtung drückt Michy Reincke dabei das Leben in seiner eigenen musikalischen Sprache aus, die nun mit einem Pop-Taxi Bad Elster erreicht! Mit seinen langjährigen musikalischen Mitstreitern inspiriert Michy Reincke auch sein Publikum immer wieder dazu nicht nur auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln, sondern sich selbst zu überraschen und neu zu sein. Daher lädt Reincke im aktuellen Programm seine Zuhörer dazu ein zwischen den Liedern über fremde und eigene Erkenntnisse nachzudenken. Dabei geht es von nicht ganz ernst gemeinten Haushaltstipps über verständlich aufbereitete Informationen aus der Naturwissenschaft bis hin zu höchstinteressanten historischen und psychologischen Themen. »Ich bin so eine Art Hobby-Anthropologe und verbringe sehr viel Zeit im Labor...« sagt er selbst. Michy Reinckes Motto: Instabile Komponenten erfordern einen gefestigten Geist. Er selbst ist dafür ein leuchtendes Beispiel und so ist es auch kein Wunder, dass Michy Reincke einer der beliebtesten Popmusiker Norddeutschlands ist. 

Der beliebte Fernseh-Hausarzt Dr. Carsten Lekutat geht am Sonntag, den 30. September um 19.00 Uhr auf Visite im König Albert Theater Bad Elster und erzählt in einem Gesundheitskabarett seine humorvollen Geschichten aus der Hausarztpraxis. Mit Keksen zu einem fitten und gesunden Leben? Wie soll das denn gehen? Deutschlands bekannter Fernseh-Hausarzt, Dr. Carsten Lekutat, hat mit Keksen nicht nur erfolgreich sein eigenes Übergewicht bekämpft, sondern schwört auch auf Kekse bei der Behandlung seiner Patienten. Was dahinter steckt? Das erfahren Sie im Rahmen seiner unterhaltsam gesunden Festspielshow! In Bad Elster erzählt Dr. Carsten Lekutat Geschichten aus seiner eigenen Hausarztpraxis, beginnend als junger Medizinstudent bis hin zu den schrulligen Besonderheiten des ärztlichen Hausbesuchs (»Mein Mann hat einen Ochsensack«). Das Besondere: Nichts ist erfunden, alles ist wahr! Aber neben dem Humor kommt das vermittelte Wissen nicht zu kurz. »Meditainment« nennt der Arzt diese Form der Unterhaltung. Der Erfolg dieses Abends wird nicht in Lachern pro Minute, sondern in Erkenntnissen pro Minute gewertet. Dabei wird das Publikum unterhalten und gleichzeitig motiviert, noch heute damit zu beginnen, gesündere Verhaltensweisen in den Alltag einzubauen – Damit beweist Bad Elster wirklich: Lachen ist gesund! 

Tickets: 037437/53 900 | www.koenig-albert-theater.de



"ganz schön komisch" in Eschwege

Fotoausstellung von Fotografen aus dem Werra-Meißner-Kreis und Mitgliedern des Kunstvereins

Der große Fotowettbewerb 2018 des Kunstvereins Eschwege e.V. wurde gemeinsam mit der Kreisstadt Eschwege und der Unterstützung der Werra-Rundschau, der Bäckerei Wolf, der Buchhandlung Heinemann und dem Juweliergeschäft Keulmann Inhaber Frank Kilisch, ausgerichtet  wurde. Er richtete sich bewusst sowohl an alle Foto-Profis als auch an alle Foto-Amateure im Werra-Meißner-Kreis und den Mitglieder des Kunstvereins, um möglichst die ganze Bandbreite kreativen Schaffens im Rahmen einer Fotoausstellung abbilden zu können. In dieser Ausstellung Fotos können  55 gezeigt werden. Als Anerkennung für kreatives, künstlerisches Schaffen, werden 5 Fotoarbeiten prämiert und von den Sponsoren angekauft.

Zu sehen bis 16. November im Lichthof des Hochzeitshauses, in Eschwege, auf dem Schulberg


6. Internationales Tanztheater Festival Erfurt

15. September bis 26. Oktober

Vom 15. September bis 26. Oktober lädt das Tanztheater Erfurt e.V. alle herzlich ein zur 6. Ausgabe des Internationalen Tanztheater Festival Erfurt und freut sich, auch dieses Jahr wieder hochkarätiges Tanztheater präsentieren zu können! Unter dem Motto Kulturelle Vielfalt werden KünstlerInnen aus aller Welt ihre ganz eigenen Sichtweisen auf gesellschaftspolitisch relevante Themen eindrucksvoll künstlerisch umsetzen und uns Einblicke in aktuelle Tendenzen des zeitgenössischen Tanzes geben.

Der israelische Choreograf Edan Gorlicki eröffnet das Festival mit The Players und erprobt auf scheinbar sicherem Grund den Einfluss von sozialem Status, Manipulation und menschlichem Kalkül. Ganz anders nähert sich die griechische ECHODRAMA Cultural Group dem Thema soziale Einflussnahme und Unterdrückung und zeigt uns ihre zeitgenössisch vertanzte und mit Live Musik begleitete Interpretation des Romans EROS-IROS von Alexandros Papadiamantis. Modern, politisch und emotional reflektiert Ester Ambrosino mit ihrer Company in KONSEQUENZEN aktuelle Themen wie Presse- und Meinungsfreiheit, Ausgrenzung, Flüchtlingsproblematik, Klimawandel, Sexualität, Virtual Reality und Soziale Netzwerke. In Alice im Wunderland bringen Ester Ambrosino und ihre Junior Company alle Facetten der Fantasie und des Nonsens zum Ausdruck und faszinieren mit einer Alice, in der sich jedes Kind widerspiegelt. Auch contact.energy’18, der europaweit ausgeschriebene Wettbewerb für zeitgenössischen Tanz, verspricht wieder ein spannender und energiegeladener Abend mit künstlerischen Initialzündungen zu werden. Bestimmen Sie als Publikum Ihren eigenen Favoriten! Wer selber Lust auf Tanzen hat, ist eingeladen zum Dabke Tanz-Workshop mit Medhat Aldaabal und seinen Kollegen von Amal. Vorkenntnisse sind nicht nötig, die Teilnahme ist kostenlos! Den Schlusspunkt des Festivals setzen eindrucksvoll Medhat Aldaabal, Davide Camplani (in Kooperation mit Sasha Waltz & Guests) und ihre syrischen Tänzer und Musiker mit Amal, einem Stück, das den Prozess des Ankommens in einer neuen Gesellschaft und die individuelle Betrachtung auf den Begriff Hoffnung beleuchtet.

Mehr zum Programm unter www.tanztheaterfestival-erfurt.de

Karten für die Vorstellungen im Theater Erfurt über die Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0361-2233155 (Mo bis Sa von 10 bis 18 Uhr) oder auf www.theater-erfurt.de

Zum Foto: Ester Ambrosino zeigt mit ihrer Company in KONSEQUENZEN (Foto: Lutz Edelhoff)


Die Tiere des Waldes und ihre Melodien

Kinderliederkonzerte zum Mitmachen in Saalfeld und Rudolstadt ab 18. September

Schon die Kleinsten lassen sich für klassische Musik begeistern. In den Kinderliederkonzerten der Thüringer Symphoniker ist das seit Jahren spürbar. Nun starten die beliebten Mitmachkonzerte in eine neue Saison. Ab dem 18. September in der Musikschule Saalfeld und auch im Schminkkasten in Rudolstadt dreht sich unter dem Titel „Das wundersame Notenblatt“ alles um die Tiere des Waldes und ihre Melodien. Kinder ab drei Jahren gehen zusammen mit Musikern der Thüringer Symphoniker und Sängerin Katrin Strocka auf eine spannende musikalische Entdeckungstour durch den Wald. Zwischen den Bäumen wandeln sie auf den Spuren von Fuchs, Hase, Wolf und Reh, und bringen so manches (Noten-)Blatt zum Klingen. Lauschend und spielend können die Kleinen die Welt der Klänge erkunden, nach Herzenslust in die schönsten Tierlieder einstimmen und sich dazu bewegen. Familien lädt das Theater Rudolstadt zu den Aufführungen am Samstag, 22. September, um 16 Uhr in die Musikschule Saalfeld ein und am Sonntag, 23. September, um 15 und 16.30 Uhr in den Rudolstädter Schminkkasten. Für Kindergärten sind noch Karten für den 18. September, 10.30 Uhr, den 19. September, 9 und 10.30 Uhr sowie für den 20. September, um 9 und 10.30 Uhr erhältlich. Die weiteren Vorstellungen sind ausverkauft. Die Theaterkasse ist unter 03672/422766 erreichbar.

Foto: Friederike Lüdde


„Nonnenwölkchen“ sollen Besuch versüßen

3. Martinsmarkt im Weißenfelser Kloster verspricht viel Neues, Originelles und Zauberhaftes rund um die „putzmuntere Gänseschar“

Kunsthandwerker und Gewerbetreibende aus ganz Mitteldeutschland warten am 2. November-Wochenende 2018 auf Gäste im ehrwürdigen Weißenfelser Kloster St. Claren. Dort findet am Sonnabend und Sonntag, 10. und 11. November, jeweils von 10 bis 17 Uhr, der 3. Martinsmarkt statt. Angesiedelt in der Mitte der 10. Weißenfelser Theatertage, verspricht er in diesem Jahr wieder Anspruchsvolles von gediegener Glasbläserei über zauberhaftes Kerzenrollen bis hin zu modernster Plauener Spitze. 

Mit einem Frischemarkt  wollen Anbieter der Region die Besucher bewirten. Der Bürgerverein Kloster St. Claren als Veranstalter präsentiert zudem diverse Spezialitäten vom Grill. Und natürlich gibt es noch mehr Hausgemachtes, zum Beispiel Martinskekse und die „Nonnenwölkchen“, ein Blätterteiggebäck, das dem Publikum seinen Besuch auf dem Klostergelände versüßen möchte. Kinder und Jugendliche aus Weißenfelser Kitas und Schulen werden erneut das kulturelle Rahmenprogramm mit selbstgebauten Laternen, Backwerk und Musik gestalten. Der Schauspieler und Musiker Holger Vandrich kommt mit  „Geschichten-Liedern für Große und Kleine“ aus Naumburg. Ja, und was wäre ein Martinsmarkt ohne echtes Gänsegeschnatter? „Martins putzmuntere Gänseschar“  fliegt in diesem Jahr wieder von einem Bauernhof aus der Burgenland-Region  ein. Der Erlös des Martinsmarktes, der am späten Sonntagnachmittag mit einem gemeinsamen Singen von Schülern des Goethegymnasiums und Besuchern endet, kommt der Sanierung des städtischen Klosters zugute. Der Verein sammelt mit Unterstützung von Sponsoren weiterhin fleißig Spenden, um die notwendigen Eigenmittel aufzubringen, damit Anträge auf Fördergelder gestellt werden können. Außerdem wollen Gymnasiasten mit ihrer Musiklehrerin Edwina Teichert Kostproben aus ihrem aktuellen Musicalprojekt „Robin Hood“ geben. Premiere für das Stück ist im Januar 2019 in der Aula des Gymnasiums. (Autorin: Bärbel Schmuck)


Geraer Orangerie wieder geöffnet

Dauerausstellung im Nordflügel: Otto Dix – Neupräsentation der Werke von 1944 bis 1969 aus der Geraer Sammlung // Sonderausstellung bis 4. November 2018 im Südflügel: Die Geraer Malerfamilie Reinhold. Kunst des 19. Jahrhunderts mit Gemälden und Arbeiten auf Papier // Sonderausstellung bis 14. Oktober 2018 im Mittelpavillon: Out of Paper – Volker Regel. Papierarbeiten und Objekte

Die Orangerie im Geraer Küchengarten ist das Ausstellungsgebäude der Kunstsammlung Gera, die in ihrer musealen Arbeit ein zweigleisiges Ausstellungskonzept verfolgt, das einerseits Ausstellungen zu kunstgeschichtlichem Themen und andererseits Projekte in Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst beinhaltet. Durch das Hochwasserereignis vom Juni 2013 wurden die Ausstellungsflügel der barocken Orangerie irreversibel beschädigt und mussten im September 2014 für den öffentlichen Ausstellungsbetrieb geschlossen werden. Um das museale Gebäude wieder für den öffentlichen Ausstellungsbetrieb nutzen zu können, war es notwendig den Fußbodenbereich umfassend zu sanieren. Zur Schaffung zeitgemäßer Ausstellungsbedingungen sowie der Erweiterung des Präsentationsrahmens erfolgte zudem eine Investition zum Einbau einer Lüftungs- und Klimaanlage im Nordflügel und eines Lüftungssystem im Südflügel der Orangerie.

In kontinuierlichen Abständen widmet sich das Museum umfangreicheren, wissenschaftlich fundierten Ausstellungen und thematischen Werkschauen. Dem Schaffen des großen deutschen Malers Otto Dix gilt die besondere Aufmerksamkeit. Mit der ständigen Präsentation der eigenen Gemälde im Otto-Dix-Haus und durch zahlreiche Sonderausstellungen ist es gelungen, das Werk des Künstlers immer wieder ins öffentliche Licht zu rücken und neue Aspekte beleuchten zu können.

Die Kunstsammlung Gera mit ihrem Otto-Dix-Haus hat sich der Bewahrung und Verbreitung des künstlerischen Erbes von Otto Dix verschrieben. Um sich auch zukünftig dem kulturellen Erbe von Dix angemessen widmen und die Attraktivität der Geraer Dix-Sammlung national wie international aufwerten und Gera zu einem kulturellen Gedächtnisort mit starken biografischen Bezug zu Dix profilieren zu können, wird zusätzlich zum Otto-Dix-Haus im Nordflügel der Orangerie eine Neupräsentation der Geraer Otto-Dix-Sammlung zum Spätwerk des Künstlers eingerichtet. In der Mitte Deutschlands und am authentischen Ort der Herkunft des großen Geraer Künstlersohnes kann somit eine charakteristische Werkschau gezeigt werden, die Besonderheiten seiner Entwicklung und Herkunft wie zum Beispiel Frühwerk und Spätwerk aufweist. Dazu zählt das expressive Spätwerk des Künstlers, das nahezu 25 Jahre einnimmt und sich im Zeitrahmen von 1944 bis 1969 entfaltet hat. Dix kehrte 1946 aus der französischen Kriegsgefangenschaft in seinen Wohnort Hemmenhofen am Bodensee zurück. In der wieder gewonnenen Freiheit entlud sich sein aufgestauter Gestaltungsdrang und führte zu einer produktiven Schaffensphase. Allein In den vier folgenden Jahren entstanden knapp 150 Gemälde – Landschaften, Stillleben, zeitbezogene Allegorien, Porträts und Menschendarstellungen – in denen Dix die malerischen Möglichkeiten neu auslotet und den radikalen stilistischen Wandel von der bis in die Mitte der 1940er Jahre gepflegten altmeisterlichen Lasurtechnik zur expressiveren Alla-prima-Malerei vollzieht.

Die Präsentation im Otto-Dix-Haus wird dann die Zeit des Jugend- und Frühwerkes bis zur altmeisterlichen Schaffensphase (1905 bis 1944) sowie eine historische Dokumentation zu Leben und Werk des Künstlers im Verhältnis zu seiner Heimatstadt umfassen und im Nordflügel, der nur wenige Gehminuten entfernten Orangerie werden die Werke von Otto Dix aus der Geraer Sammlung ihren Platz finden, die in der Zeit von 1944 bis 1969 entstanden sind. Zur Realisierung des zweigleisigen Ausstellungskonzeptes bleibt der Südflügel und Mittelpavillon wechselnden Sonderausstellungen vorbehalten.

Sonderausstellung: Die  Geraer Malerfamilie Reinhold

Die Kunstsammlung Gera verfügt über einen kunsthistorisch sehr bedeutenden Bestand an Werken des Landschaftsmalers Heinrich Reinhold (1788 Gera – 1825 Rom). Das Konvolut umfasst insgesamt 41 Blätter, dessen größter Teil in der Zeit zwischen 1820 und 1825 in Italien entstanden ist.
Heinrich Reinhold wurde 1788 in Gera geboren und zählt heute zu den wichtigen deutschen Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts. Nicht nur aufgrund seiner außerordentlichen Begabung, sondern auch aufgrund seiner veränderten Landschaftswahrnehmung genoss er schon zu Lebzeiten hohe Wertschätzung. In Rom und Umgebung entstand bis zu seinem frühen Tod 1825 ein beeindruckendes zeichnerisches und malerisches Werk. Aus dieser Schaffensphase befindet sich ein kleines Sammlungskonvolut im Bestand der Kunstsammlung Gera. Bereits zum 200. Geburtstag des Künstler 1988 widmete die Geraer Kunstgalerie (heute: Kunstsammlung Gera) dem Künstlersohn der Stadt eine große Ausstellung mit einem Katalog unter dem Titel „ItalienischeLandschaften“. 2018 zum 230. Geburtstag von Heinrich Reinhold möchte die Kunstsammlung Gera diesen Werkbestand von einem wichtigen, in Gera geborenen Künstler wieder ins öffentliche Bewusstsein bringen. Im Mittelpunkt der Ausstellung in Reinholds Geburtsstadt steht neben seinem Werk auch das Schaffen der gesamten Malerfamilie Reinhold, welche über mehrere Generationen hinweg künstlerisch tätig waren. Gleichzeitig wird so ein ausführlicher Blick auf die Herkunft und die künstlerischen Traditionen dieses über Gera hinaus bekannten Künstlers möglich. Heinrich Reinhold war der Sohn des Geraer Porträt- und Genremalers Johann Friedrich Leberecht Reinhold (1744 Neustadt/Orla – 1807 Gera). Er ist der erste namhaft fassbare Künstler dieser Familie, welcher mit seinem Werk ein außergewöhnlich lebendiges und konturenreiches Bild des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts in Gera hinterließ. Eine Vielzahl seiner Werke zeigen Konterfeis des höfischen und bürgerlichen Lebens der Stadt. Zahlreiche Auftragsarbeiten vor allem für Heinrich XXX. Reuß jüngere Linie sicherten seinen Lebensunterhalt. In den vorwiegend als kleinformatige Gouache-Arbeiten ausgeführten Bildnissen vermied er jegliche Idealisierung und Beschönigung der Porträtierten. (...) Anders als seine landsmännischen Kollegen fertigte Reinhold nicht nur Bleistiftzeichnungen, sondern auch in großer Anzahl Ölstudien. Städte wie Tivoli, Ariccia und Frascati waren das Ziel vieler Maler. Vor allem Olevano, in den Sabiner Bergen gelegen, wurde zu einem beliebten Aufenthaltsort. Der reizvoll, an schroffen Berghängen gelegene Ort war ein viel gesuchtes Motiv. Ebenso wie Olevano wurde der unweit gelegene Eichenwald der Serpentara zu einem beliebten Bildgegenstand. Hier entfaltete sich Heinrich Reinholds zeichnerisches Talent in vollen Zügen. Die visuellen Eindrücke und die einzigartige Anziehungskraft dieser Gegend bannte er in unzähligen Studienblättern. Bei Reinhold ist die Widergabe der Landschaft nicht mehr nur Spiegel der Seele, vielmehr nimmt der Betrachter teil an einer lebendigen Auseinandersetzung mit der Natur an deren Ende ein neuer malerischer Realismus steht.

Sonderausstellung: Volker Regel. Out of Paper

Die Ausstellung „Out of Paper“ in der Kunstsammlung Gera zeigt Arbeiten des Architekten und Künstlers Volker Regel. Mit der Ausstellung „Out of Paper“ werden in der Kunstsammlung Gera erstmals abstrakte Papierarbeiten und Objekten des 1950 in Döbeln geborenen und heute in Gera lebenden Architekten Volker Regel präsentiert. Die Arbeiten sind in dem relativ kurzen Zeitraum zwischen 1988 und 1992 entstanden und stellen eine eigenständige Werkgruppe dar, in der die Kunstauffassung und das ästhetische Denken des Künstlers deutlich werden. - Das künstlerische Material, mit dem der Künstler experimentierte, ist das Papier. Aus diesem Medium und dessen Bearbeitung schöpft der Künstler seine Inspiration. Seine großformatigen Werke verweisen immer wieder auf Bezüge zur Konzeptkunst, aber auch zu Fluxusarbeiten. Volker Regel schöpft sein eigenes Papier aus anderen Papieren, lässt sie trocknen, faltet und klebt darauf. In diesem langen Prozess verändern sie ihre Gestalt und bekommen eine neue Form. Die entstehenden Collagen sind abstrakt, lassen aber mitunter Assoziationen an konkrete Gegenstände aufscheinen. Durch diese Werkgruppe, die erstmals komplex gezeigt wird, hat sich Volker Regel eine abstrakte und eigenständige künstlerische Position in der ostdeutschen Kunstlandschaft erarbeitet.

Zum Foto: Im Südflügel der Orangerie widmet sich die Sonderausstellung der Geraer Malerfamilie Reinhold. Auf dem Foto Kuratorin Astrid Lindinger. (Foto: Stadtverwaltung/Steffen Weiß)


Europas größtes Street Food Festival auf Tour!

3. bis 7. Oktober im Zughafen Erfurt

Auf dem Gelände des schönen Zughafens von Erfurt werden hunderte exotische Gerichte aus aller Welt von multikulturellen Köche frisch für euch zubereitet. Dabei ist die Vielzahl und Auswahl der verschiedenen Gerichte sowie die Qualität der direkt vor Ort frisch zubereiteten Speisen einzigartig. Europas größte Street Food Festival Tour entführt euch auf eine kulinarische Weltreise quer durch alle Länder und Kontinente. Flaniere durch die Garküchen der Welt und erlebe den herrlichen Duft von exotischen Gewürzen und Frischgebackenem. An den mehr als 100 liebevoll gestalteten Ständen und Food Trucks können die vielen Köstlichkeiten probiert werden, dabei unterstreichen Live- und DJ-Musik die Atmosphäre und großzügige Sitzmöglichkeiten sorgen für entspannten Genuss. All das wird es in Kombination mit einer exklusiven Auswahl der besten Craft Beer Sorten geben. Egal, ob kleine Brauerein aus Erfurt, oder exotische internationale Variationen. Für die ganz kleinen Foodies gibt es ein großes Kinderland mit Wasserbällen, Bungee Trampolin, Kinderschminken und den vielfältigsten Eisvariationen. Euch erwarten über 100 Stände & Foodtrucks.

Mi 03.10.18 bis Sa 06.10.18 jeweils 11:00-22:00 Uhr, So 07.10.18 11:00-20:00 Uhr, ZUGHAFEN Erfurt, Zum Güterbahnhof 20, 99085 Erfurt


Herbstsalon Gotha & Thüringen

Ausstellung im KunstForum Gotha bis 14. Oktober

Im Herzen der Gothaer Innenstadt befindet sich das KunstForum Gotha. Das 1630 erbaute und im Jahr 2012 sanierte Eckhaus nutzt die KulTourStadt Gotha GmbH seit 2014 als Ausstellungshalle für moderne Kunst. Als Bestandteil der wenigen noch erhaltenen Häuser im historischen Wohnviertel trägt es zum Charme der Residenzstadt bei. Die Ausstellung „Herbstsalon Gotha & Thüringen“ im KunstForum Gotha zeigt bis 14. Oktober in Kooperation mit der „Städtischen Kunstsammlung Salzgitter“ die Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die im Bundesland Thüringen und speziell in Gotha leben oder dort geboren sind. In einer darin eingegliederten Zusatzausstellung mit der Bezeichnung „Aus Salzgitter“ werden außerdem Werke von Mitgliedern der Künstlergemeinschaft „salzgitter-gruppe“ zu sehen sein. Bedeutsam für diese Kooperation ist die bereits 30 Jahre währende Verbindung zwischen den Partnerstädten Salzgitter in Niedersachsen und Gotha in Thüringen. Als Zweitausstellungsort für die in Salzgitter konzipierte und organisierte Ausstellungsreihe „Präsenz“ bietet die KulTourStadt Gotha GmbH das Format in der Reihe „Herbstsalon Gotha & Thüringen“ dar. Zu den ausstellenden Künstlern gehören unter anderem Elke Albrecht (Eisenach), Sylvia Bohlen (Kaulsdorf), Bettina Schünemann (Gotha), Stefan Leyh (Erfurt), Martin Neubert (Weimar), Thomas Offhaus (Gotha), Susen Reuter (Weimar), Bernd Seydel (Gotha), Thomas Wolf (Gotha), Barbara Toch (Gera), Jorge Villalba–Strohecker (Tambach-Dietharz), Luise von Rohden (Gotha) und Gert Weber (Gräfenhain). Die Ausstellungsobjekte stammen aus den Gattungen Malerei, Fotografie sowie Bildhauerei.

Weitere Informationen www.kunstforum-gotha.de

KunstForum Gotha, Querstraße 13-15, 99867 Gotha // geöffnet Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr

Abbildung: Papagay Passion von Jorge Villalba / Foto: Thomas Wolf


Gregorianic meets Pop

The Gregorian Voices auf Tournee in unserer Region

Dem Publikum öffnet sich eine Tür zu einer musikalischen Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte. - Die erste Hälfte dieses Programms besteht aus klassisch gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen und Liedern der Renaissance und des Barock, die in lateinischer Sprache vorgetragen werden. Neben dem „Ave Maria“ und dem „Ave Maris Stella“ wird dem Publikum das andachtsvolle Kyrie „Missa Orbis Factor“ geboten. Es folgen unter anderem orthodoxe Lieder von Ioan Kukusel (1280–1360) und ein kunst voller Kanon „Cantate Domino“ von Heinrich Schütz (1585-1672). Dann das zeitgemäße moderne „Pie Jesu“ aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber (1984) gewann 1986 den  Grammy Award für die beste klassische zeitgenössische Komposition. In der zweiten Hälfte demonstrieren die acht Künstler, wie englischsprachige Popsongs in  einer gregorianischen Adaption klingen. Auch hier elektrisieren sie durch ihr beachtliches  Stimmpotenzial und zaubern Gänsehautatmosphäre in jeden Kirchenraum. Neben Leonhard Cohens „Hallelujah“ werden unter anderem „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel sowie Bob Dylans „Knocking On Heaven‘s Door“ und Rod Stewards  „I’mSailing“ interpretiert.

21. Oktober 2018, 17.00 Uhr, Gera-Untermhaus, St. Marienkirche
Karten: EVENTIM

28. Oktober 2018, 17.00 Uhr, Hof, St. Michaeliskirche
Karten: EVENTIM, RESERVIX, Ticket Regional



Freilichtmuseum Hohenfelden präsentiert: Entdeckungen und Erfinder

Made in Thüringen. Sonderausstellung im alten Hohenfeldener Pfarrhaus bis 7. Januar 2019

Unter dem Titel „Made in Thüringen“ wirft die aktuelle Sonderausstellung in sechs Themenbereichen einen Blick auf Erfindungen und Innovationen aus Thüringen und auf die Tüftler, Fabrikanten und Produzenten hinter den Ideen. In welchen heute ganz selbstverständlich genutzten Alltagsgegenständen steckt ein Thüringer Beitrag? In welchen Bereichen übernahm Thüringen gar Vorbildfunktion? Und wie steht es um das Erfindungsreichtum in Thüringen heute? Ideen, Innovationen und neuartige Produkte aus Thüringen sind oft weltbekannt und entwickelten sich zu nachhaltigen internationalen Exportschlagern wie Produkte aus der Glas- und Spielwarenherstellung. Daneben gab es auch Thüringer Erfindungen – häufig im Bereich des Alltags, die vielerorts gerne und so selbstverständlich aufgenommen wurden, dass ihre Entstehungsgeschichten oft nicht mehr präsent sind. Oder wer denkt beim Einkauf einer Zahnbürste daran, dass es ein im heutigen Bad Tennstedt tätiger Stadtmedicus war, der dieser um 1700 zu ihrer heutigen Form und Verbreitung verhalf? Patente und Gebrauchsmuster zeugen vom Thüringer Erfindergeist im Bereich der technischen Neuerungen. Natürlich wurde auch vor der Gründung der deutschen Patentbehörde im Jahr 1877 erfunden. Ein Beispiel dafür ist das Tretkurbelfahrrad des Themarer Mechanikers Heinrich Mylius aus dem Jahre 1845. Zweifelsfrei belegen lassen sich solche Erfindungen oft nicht, sofern nicht biografische Notizen, Handlungsanweisungen oder frühe Werbung auf die Erfindungsgeschichte schließen lassen. Über den industriellen und technischen Bereich hinaus, sind es vor allem Ideen und Reformen aus demFeld der Bildung und Erziehung für die Thüringen bekannt ist und in dem es früh Standards setzte. - Aber entdecken Sie selbst bei einem Besuch der Ausstellung, welche Erfindungen und Innovationen Thüringen hervorgebracht hat!

Öffnungszeiten: bis 31. Oktober täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr // 1. November bis 7. Januar Mi bis So 11.00 bis 17.00 Uhr

Abbildung: Internationaler Verkaufsschlager aus Thüringen: Anker-Steinbaukasten

 


FOKUSSIERT. Die Chemnitzer Fotografenfamilie Billhardt

Ausstellung in Kooperation mit Thomas Billhardt und der CAMERA WORK AG in Berlin bis 2. Dezember im Industriemuseum Chemnitz

Auf das reiche fotografische Schaffen dreier Generationen der Chemnitzer Familie Billhardt richtet das Industriemuseum Chemnitz ab 17. August seinen Fokus. Aus Anlass des Stadtjubiläums „875 Jahre Chemnitz“ sind 160 Fotografien von Maria Schmid-Billhardt, ihrem Sohn Thomas Billhardt sowie seinen Kindern Steffen und Katrin erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung zu sehen. Die Arbeiten umfassen einen Zeitraum von insgesamt knapp 100 Jahren.

Die älteste Fotografie ist ein Selbstporträt von Maria Schmid-Billhardt aus dem Jahr 1923. Sie gehörte zu den wichtigsten Porträtfotografinnen der Stadt Chemnitz im 20. Jahrhundert und führte über fünf Jahrzehnte mit ihrem Ehemann Karlheinz Billhardt ein namhaftes Fotoatelier. Ihr Schaffenswerk veranschaulichen einerseits Arbeiten aus dem Familienbesitz und andererseits rund 150 Porträts aus Privatbeständen, die im Rahmen eines Aufrufes eingereicht wurden. Die bekanntesten Fotografien des Ausstellungsportfolios können Schmidt-Billhardts Sohn Thomas zugeordnet werden. Als Fotoreporter der DDR bereiste er über 40 Länder und schuf Fotografien, die zu historischen Fotoikonen wurden, wie die vom Vietnamkrieg. Thomas Billhardt, der seine fotografische Ausbildung mit 14 Jahren bei seiner Mutter begann und seine internationale Karriere 1961 mit einer Reise nach Kuba startete, dokumentierte mit seinen Fotografien Weltgeschichte. Wie seine Mutter schenkte auch Thomas Billhardt vor allem den Kindern besondere fotografische Aufmerksamkeit, was sein Motto “Kinder sind Hoffnung“ unterstreicht und auch in seiner langjährigen Zusammenarbeit mit UNICEF deutlich wird. Es ist nicht verwunderlich, dass sich die Begeisterung für die Fotografie auch bei Thomas Billhardts Kindern, der dritten Generation, fortsetzte. Eine Auswahl ihrer Arbeiten ist ebenfalls Teil der Ausstellung. Begleitet wird die Sonderausstellung von einem Veranstaltungsprogramm mit Führungen, einer Lesung und Gespräch mit Thomas Billhardt sowie Fotografie-Workshops mit Thomas Billhardt für Erwachsene und Jugendliche. Ergänzend zur Ausstellung bietet das Industriemuseum Chemnitz einen Katalog über die drei Generationen der Chemnitzer Fotografenfamilie Billhardt zum Preis von 14,80 € an.

Abbildung: Doang Trang Vietnam 1975, Fotograf: Thomas Billhardt/Camera Work AG


Der Traumzauberbaum – Das Geburtstagsfest

Das Familienmusical von MONIKA EHRHARDT und REINHARD LAKOMY geht auf Tournee

Der Traumzauberbaum hat Geburtstag und seine beiden Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel wollen ihm ein buntes Jubilierungsfest schenken. Agga Knack, die wilde Traumlaus, möchte auch mitfeiern. Doch Moosmutzel erwischt Agga Knack immer wieder in den Traumblättern, sogar vom kleinen Geburtstagskuchentraumblatt kann sie nicht die Finger lassen. Aber die Kinder werden gut achtgeben! Auch Waldwuffels Wolkenschlafschaf Miepchen Himmelblau passt scharf auf. Da! Schon wieder! Agga darf nicht mehr mitfeiern! Agga verschwindet und, „zappzerapp“, ein blaues Regentraumblatt auch. – Ohne Regen scheint immer die Sonne, das hat sich Waldwuffel schon immer gewünscht. Damit es beim Jubilierungsfest nicht regnet, reißen Moosmutzel und Waldwuffel alle blauen Blätter ab und werfen sie in das Bächlein unter dem Traumzauberbaum. Der Wolkengeist Zausel ist darüber tief gekränkt. Er sammelt seine Wolken ein ... Wird der Traumzauberbaum verwelken? – Am Ende wird natürlich alles gut und mit den Kindern ein wunderbares Geburtstagsfest gefeiert!
Vor 40 Jahren erschien bei AMIGA die LP „Geschichtenlieder – Der Regentropfen Paule Platsch“ von Reinhard Lakomy (Komposition) und Monika Ehrhardt (Buch und Liedtexte). Das war der Start einer neuen Kunstrichtung – Kunst für Kinder in Wort und Musik!
7. Oktober, 14 und 17 Uhr, Arnstadt, Theater im Schlossgarten
11. November, 15 Uhr, Erfurt, Alte Oper


Infos: www.traumzauberbaum.de


Kahla: Klingende Porzellankirche

Leuchtenburg lädt zur Festwoche der Chöre

Modern, rein, strahlend weiß und klar wirkt sie, die erste Porzellankirche der Welt auf der Leuchtenburg. Glasklar ist auch ihr Klang! Am historischen Ort - auf der Leuchtenburg - begann bereits im Jahre 1920 die Tradition Lieder zu singen. Damals nahm die Jugendbewegung hier Quartier und genoss die unglaubliche Freiheit. Man tanzte und musizierte, man brachte diesen Ort zum Klingen. Seither machen immer wieder Chöre auf der Leuchtenburg Station und stimmen Lieder im Burghof und der Kirche an. Dieser Tradition wird eine ganze Festwoche vom 22. zum 28. Oktober 2018 gewidmet. Täglich um 14 Uhr und am Wochenende zusätzlich um 11 Uhr lassen regionale und überregionale, junge und erfahrene Chöre auf der Leuchtenburg ihr Können hören und laden die Gäste zum Mitmachen ein.
 
Den Auftakt am 22. Oktober gestalten fünf junge Herren des Stadtsingechors Halle. Seine Geschichte reicht bis in das Jahr 1116 zurück. Im 17. und 18. Jahrhundert musizierte der Stadtsingechor regelmäßig unter herausragenden Kantoren und Organisten wie Friedrich Wilhelm Zachow, dem Lehrer Georg Friedrich Händels, und dem Bach-Sohn Wilhelm Friedemann. 1808 wurde der Chor von den Franckischen Stiftungen aufgenommen.
Jung und dynamisch geht es am Dienstag, dem 23. Oktober, weiter. Der Chor des Gymnasiums Fridericianum Rudolstadt garantiert gute Laune! Dieser Chor beschreitet neue Wege. Aktuelle Lieder aus den Charts und echte Klassiker von Peter Gabriel oder den Beatles bilden einen gelungenen Mix aus schwungvollen, emotional anrührenden und provozierend nachdenkliche machenden Songs.
Prominent wird es am Mittwoch dem 24. Oktober, wenn Opernsänger und Entertainer Gunther Emmerlich gemeinsam mit einem regionalen Chor die heiligen Hallen voluminös erklingen lässt.
Der Hermsdorfer Lehrerchor gastiert am 25. Oktober in der Porzellankirche. Eigentlich sollte nur ein mit Liedern umrahmtes Festprogramm zum 70. Jahrestag der Oktoberrevolution im Kreis Stadtroda stattfinden, aber es fanden sich so viele Lehrer und Erzieher aus Schulen und Kindergärten, dass schon bald ein auftrittsfähiger Chor entstanden war. Allen machte das Singen besonders deutscher Volkslieder so viel Spaß, dass der Chor erhalten blieb. Bis heute!
Die "Freude am Singen" ist es, was die Chorgemeinschaft Lindig verbindet. Das werden Sie hören, am Freitag, dem 26. Oktober. 
Den Sonnabend gestaltet der Männergesangsverein Reinstädt 1858 und die beiden Konzerte am Sonntag, dem 28. Oktober, überzeugt der Frauenchor Stadtroda. 2012 wurden sie in der MDR-Sendung "Hier ab vier" zum Chor des Jahres 2012 gewählt. In diesem Jahr wurden die Damen für das Gewandhaussingen am 8. Dezember diesen Jahres ausgewählt.
Die Konzerte sind kostenfrei. Besucher zahlen nur den regulären Eintritt für Burg und Ausstellungen.  


Großes Oktoberfest mit den Dorf Ox`n

29. September, 20 Uhr, Greiz, Vogtlandhalle

Am 29. September ist es wieder soweit – die Bestuhlung des Großen Saales in der Vogtlandhalle Greiz muss den rustikalen Brauereigarnituren weichen, um das entsprechende Ambiente für ein zünftiges Oktoberfest zu schaffen. Alle, die in den letzten Jahren bereits beim Oktoberfest dabei waren, wissen, dass jedes Mal hochkarätige Stimmungsbands vor Ort in der Vogtlandhalle sind und von Beginn der Veranstaltung für ausgelassene Stimmung sorgen. In diesem Jahr sind es die „Dorf-Ox`n“, die sich ein Stelldichein geben und sich bereits auf ihre Besucher freuen! Die Dorf-Ox`n sind Profimusiker und wissen deshalb genau, was beim Publikum ankommt. Egal ob als Trio mit Reini, Ed und Coco – oder als Quartett mit der Sängerin Alex. Sie bekommen eine unverwechselbare Qualität in Sachen Musik und Entertainment. Was macht das Erfolgsgeheimnis der Dorf-Ox`n aus? Diese eigenständige, publikumsnahe Band präsentiert Ihnen eine Bandbreite von Musikrichtungen, die von volkstümlicher- über Pop- bis Rockmusik reicht. Das musikalische Niveau der Dorf-Ox`n ist unglaublich hoch und wird auch Sie begeistern! Bei ihnen ist jeder Ton 100% live. Die 4 Top-Musiker sind die Garanten für den Erfolg eines jeden Festzelt- und Galaprogramms. Sie bereiten Ihnen einen unvergesslichen Abend, an dem das Publikum voll auf seine Kosten kommt. Natürlich wird auch der traditionelle Faßbier-Anstich nicht fehlen und die Gastronomie stellt sich mit Oktoberfest-typischen Speisen (und natürlich auch Getränken) auf die Veranstaltung ein.

Tickets im Vorverkauf: Vogtlandhalle Greiz unter Tel. 03661/62880 und in der Tourist-Information Greiz.


Klassiker-Status: Manfred Mann‘s Earth Band

20. Oktober, 20 Uhr, Gera, Kultur- und Kongresszentrum

Wer kennt sie nicht? Hits wie Blinded By The Light, Davy´s On The Road Again, Father of Day, Father of Night, Mighty Quinn, I came for you – sie besitzen Klassiker-Status. Vor über 40 Jahren hat Manfred Mann seine legendäre Earthband gegründet, mit der er in den 70ern und Anfang der 80er Jahre regelmäßig in den Charts war und europaweit in ausverkauften Hallen spielte. Berühmt wurde die Earthband damals schon durch ihre sensationellen Livekonzerte. Ein legendäres Doppel-Live-Album hat 1997 die Klasse dieser Band dokumentiert. 2004 veröffentlichte Manfred Mann sein letztes Studioalbum mit dem Titel „2006“. Auch bei diesem Album hat Manfred Mann wiederum bewiesen, wie kreativ und wegweisend er ist. Seit 2011 ist Manfred Mann`s Earthband mit neuer Stimme auf Tour: Robert Hart (ex Bad Company) – dank ihm ist das Programm der Earthband wieder rockorientiert.

Tickets an allen bekannten VVK-Stellen

Foto: Frank Wesp

 


Jubiläum der Night of the Proms 2018

5. Dezember 2018, Erfurt, Messehalle: Britischer Avantgarde, belgischer Pop und deutscher Soul-Jazz mit Bryan Ferry, Milow, Tim Bendzko uvm.

Bryan Ferry, Milow, Tim Bendzko und die Pointer Sisters sind die künstlerischen Säulen der  Jubiläumsausgabe der Night of the Proms. Im 25. Jahr der erfolgreichen Geschichte dieser Klassik-trifft-Pop-Tournee präsentiert der Veranstalter die Essenz der eigentlichen Idee dieses Crossover-Erlebnisses in Vollendung.

Man nehme außergewöhnlich starke Künstler aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten und Genren der Popgeschichte und präsentiere deren legendäre Hits in Begleitung eines Sinfonieorchesters, das zwischen den einzelnen Pop-Acts zudem die populärsten Hits der Klassik auf die Bühne zaubert. Heraus kommt ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk, das die Besucher auf eine Reise durch 300 Jahre populärer Musik entführt. Mit der Kraft von Sinatra, der Ausstrahlung von Gainsbourg und der Intensität von Lou Reed hat Bryan Ferry seiner Musik stets neue Nuancen und einen Verve hinzugefügt, der so hochmodern und eindeutig sein Eigen ist, dass seine Musik stets neue Wege ging. Hits wie „Slave to love“ oder „More than this“ gehören noch heute zum ständigen Radiorepertoire deutscher Sender. Mit seinen Songs „Nur noch kurz die Welt retten“, „Wenn Worte meine Sprache wären“ oder „Keine Maschine“ hat Tim Bendzko die deutsche Popszene im Sturm eroberte. Ob im Vorprogramm von Elton John oder Joe Cocker oder auf seinen eigenen Tourneen und als Juror bei The Voice Kids- Tim Bendzko ist in den vergangenen Jahren omnipräsent. Jetzt stellt er seine Songs in sinfonischem Gewand bei der Proms vor. Mit „Ayo Technology“ lieferte Milow 2008 den Radio Ohrwurm des Jahres. Der bodenständige Belgier tourt seitdem unermüdlich weltweit und ist längst zu einem Synonym für eine charismatische Stimme, unwiderstehliche Melodiebögen und einfallsreiche Arrangements geworden. Unter dem Motto „Party pur“ werden die drei US-Ladies von The Pointer Sisters („I´m so excited“, „Fire“ u.v.a.) die Hallen zum Kochen bringen. John Miles ist ebenso mit von der Partie wie der Klassiksolist Petrit Ceku.

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.eventim.de

Foto: Bryan Ferry (Foto: PSE Germany)


Tolkiens fantastische Welt als Konzert

Der Herr der Ringe & Der Hobbit - Das Konzert mit Ben Becker als Sprecher

Die fantastische Welt der Hobbits und Elfen aus J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe“ als Konzert mit symphonischen Orchester und Chor: In einer zweistündigen Abendaufführung wird die sagenhafte Trilogie in einem einmaligen musikalischen Ereignis zum Leben erweckt. Von bedrohlichen Klängen Mordors und dem schrillen Angriff der schwarzen Reiter bis hin zu den wunderschönen lyrischen Melodien der Elfen - über 100 Mitwirkende werden den Saal in einen musikalischen Schauplatz Mittelerdes verwandeln.

Howard Shore, der die Musik für die Filmtrilogie „Herr der Ringe“ und „Der kleine Hobbit" komponiert hat, wurde für diese mit einem Oscar ausgezeichnet. Seine Leitmotive lassen wie bereits bei Richard Wagners Ring das Publikum leibhaftig spüren, wenn der Ring seine Macht entfaltet und den Träger aller Macht korrumpiert. - Ein besonderes Highlight ist der Auftritt von BEN BECKER, der nach der BIBEL dem nächsten Monumentalwerk seinen Stempel aufdrückt und das Publikum mit seiner unnachahmlichen Stimme beeindruckt. Ben Becker wird durch die Geschichte führen und den Fans nach dem Auftritt zur Verfügung stehen. Die Presse feiert "Der Herr der Ringe & der Hobbit – das Konzert" als "hochemotionales und mythisches Erlebnis" und preist: "Knapp 100 Akteure - vom gut aufspielenden Orchester über den stimmstarken Auenland-Chor bis hin zu den hervorragenden Solisten - zeigten Einsatz, um das Publikum in Tolkiens weltberühmte Fantasy-Welt zu versetzen… Ob bombastisch mit Pauken und Gong oder elbenhaft zarten Flötentönen: Immer wieder erklangen die bekannten, Oscar-prämierten Melodien von Howard Shore aus der Filmtrilogie, die sofort für das passende „Kino im Kopf“ sorgten…. Auf den Stühlen hielt es dann am Ende weder Publikum noch Musiker: Das Publikum schaffte es mit stehenden Ovationen, die Akteure zu drei Zugaben auf die Bühne zu holen.“

Chor und Philharmonie des Auenlandes & das Staatlich Akademische Symphonie-Orchester der Republik Weißrussland
Die Philharmonie des Auenlandes begeistert mit „seiner entfesselten Lust zu musizieren“ seine Zuhörer in ganz Europa. Die Musik von Herr der Ringe bildet seit Jahren den Programmschwerpunkt dieses Orchesters. Seit mehreren Jahren gastiert das Ensemble der „Philharmonie des Auenlandes“ erfolgreich an den bekanntesten Opernhäusern und Konzertsälen Deutschlands, etwa in der Alten Oper Frankfurt, dem Gewandhaus in Leipzig, der Philharmonie München, der Philharmonie Berlin oder beispielsweise der Musikhalle Hamburg. Dabei sind sie stets ihrer wichtigsten Prämisse treu geblieben: den besonderen Flair des Auenlandes und das Meisterwerk Tolkiens’ authentisch zu interpretieren, um ihrem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Höchste Qualität und Kontinuität garantiert die enge Zusammenarbeit mit dem Staatlich Akademischen Symphonieorchester der Republik Weißrussland, welches 1927 als eine der ältesten Institutionen der Sowjetunion gegründet wurde. Die „Belarusian State Philharmonic Society“ wurde zehn Jahre später ins Leben gerufen, zu der heute das Orchester gehört. Das Symphonie Orchester gehört seit jeher zu den führenden Orchestern Russlands. Einige der gefragtesten Solisten des zwanzigsten Jahrhunderts folgten immer wieder gerne der Einladung dieses Symphonie-Orchesters, wie etwa David Oistrach, Yehudi Menuhin, Victor Ashkenazy oder auch Isaak Stern. Im Jahr 1996 gelang es, den berühmten französischen Dirigenten Micha Katz zu gewinnen, der neue Impulse in das musikalische Leben des Landes brachte. Seit September 2001 hat der weltweit anerkannte Alexander Anissimov die Leitung des Orchesters übernommen, der zu den vielseitigsten Dirigenten der Gegenwart zählt.

John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973) wurde mit seinem Romanzyklus „Der Herr der Ringe“ weltberühmt. Ein ganzes Leben lang widmete er sich der ‚Historie’ seines fiktiven Reiches Mittelerde. Nicht nur George Lucas hat bei „Star Wars“ sichtliche Inspiration gewonnen. Seine Erzählungen dienten auch vielen weiteren Werken als Vorlage, wobei vor allem die Neuverfilmung von Peter Jackson eine Renaissance des Ring-Kultes ausgelöst hat. Diesen Winter folgt der 1. Teil des Kinofilmes „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“. Schon früh entdeckt J.R.R. seine Liebe zu Sprachen. Walisisch, Altenglisch, Griechisch, Französisch und Deutsch gehören während seiner Schulausbildung zu seinen bevorzugten Fächern. Nach dem Tod der Mutter wird Tolkien zunächst von einer Tante, später von einer Pflegefamilie aufgezogen. Ab 1911 studierte er am Exeter College in Oxford, graduierte 1915 und zog 1918 in den Krieg. Im Jahre 1925 wird Tolkien zum Professor an der Universität Oxford berufen, wo auch seine Idee für den „Hobbit“ geboren wird. Eigentlich als Unterhaltung für seine Kinder gedacht, und zunächst ohne den Gedanken an eine kommerzielle Publikation, wurde durch die Vermittlung einer ehemaligen Studentin der Verlag Allen&Unwin auf seine Erzählung aufmerksam und veröffentlichte diese im Jahre 1937. Obwohl „Der kleine Hobbit“ kein Bestseller war, gab es Nachfragen für eine Fortsetzung der Geschichte. Von 1936 bis 1949 schreibt Tolkien „Herr der Ringe“. Die ersten beiden Bände erscheinen 1954. Ein Kult ist geboren. 1973 stirbt Tolkien im Alter von 81 Jahren. Sein Sohn Christopher sorgt nach seinem Tod für die Veröffentlichung weiterer Geschichten aus Mittelerde. Rund 25 Jahre nach seinem Tod begann mit einem Budget von 190 Millionen Dollar die Produktion der Filmtrilogie „Der Herr der Ringe“. Sie wurde weltweit zu einer der erfolgreichsten Filmproduktionen aller Zeiten.

In unserer Region:

01.01.19, 20:00 Uhr Halle, Steintor-Varieté
04.01.19, 20:00 Uhr Chemnitz, Stadthalle
05.01.19, 20:00 Uhr Erfurt, Messehalle
08.01.19, 20:00 Uhr Dresden, Kulturpalast
19.01.19, 20:00 Uhr Leipzig, Arena Leipzig

Tickets ab sofort unter www.eventim.de

Foto: Ben Becker (Foto Copyright: Arne Meister Zimmermann)