Paczulla & Piontkowski Verlag GbR Paczulla & Piontkowski Verlag GbR

Monatszeitung für Thüringen, Westsachsen und das Burgenland

Es ist mehr los, als Sie denken.

RENFT-akustisch Jubiläumstournee mit Thomas „Monster“ Schoppe (voc.) 3. Februar Theater Arnstadt +++ 4. Februar, Music Hall Markneukirchen +++ 31. März Bürgerhaus Eilenburg

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Chursächsische Bad Elster al Capone dinner show Leipziger Pfeffermühle City News Baumann und Clausen

The greatest love of all - THE WHITNEY HOUSTON SHOW

In der Titelrolle: BELINDA DAVIDS

Bis heute gehört Whitney Houston zu den weltweit am meisten verehrten Künstlerinnen. Nach ausverkauften, von Medien und Zuschauern gleichermaßen umjubelten Konzerten in den USA, Kanada, Australien, Singapur und Neuseeland kommt mit THE GREATEST LOVE OF ALL die atemberaubende Hommage an einen der größten Superstars der letzten Jahrzehnte ab Januar 2016 erstmals auf große Deutschlandtournee.
In der Rolle Whitney überzeugt Belinda Davids Kritiker und Fans insbesondere durch ihre fabelhafte und dem Original überwältigend ähnliche Stimme. „Ich möchte, dass die Menschen Whitney Houston so in Erinnerung behalten, wie Sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war – und sie war fabelhaft", sagt Davids.
Begleitet von einer fantastischen Live-Band und Top-Tänzern gelingt genau das der in Südafrika geborenen Davids auf beeindruckende Art und Weise. In der zweistündigen Show präsentiert sie die größten Hits der Legende live on stage. Die musikalische Widmung an Whitney Houston bietet grandioses Live-Entertainment mit imposanten Choreographien, Lichteffekten, aufwändigen Kostümen und wunderbaren Projektionen der unvergessenen Künstlerin auf großer Videowall.
Als eine von ganz wenigen Musikerinnen ist es Whitney Houston gelungen, in drei aufeinanderfolgenden Dekaden ein Nummer-eins-Album in den internationalen Charts zu platzieren.
Ihr Titelsong des Soundtracks zum Film „Bodyguard“, in dem sie 1992 in der Hauptrolle an der Seite Kevin Kostners ihr Schauspieldebüt gibt, findet sich bis heute unter den Top Ten der meistverkauften Singles weltweit. Mit mehr als 170 Millionen verkauften Tonträgern, über 200 Gold-, Platin-, Silber- und Diamantschallplatten sowie sechs Grammy-Auszeichnungen zählt die US-Amerikanerin zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten.
THE GREATEST LOVE OF ALL präsentiert ihre größten Hits wie “I Will Always Love You”, “One Moment In Time”, “I Wanna Dance With Somebody”, “Didn’t We Almost Have It All”, “I’m Every Woman”, “Exhale (Shoop Shoop)” oder “Million Dollar Bill” und lässt die beeindruckende Karriere Whitney Houstons in einer großartigen Bühnenshow wieder aufleben.
25.02.2017, 20.00 Uhr, Halle/Steintor-Varieté
27.02.2017, 20.00 Uhr, Magdeburg, AMO
28.02.2017, 20.00 Uhr, Zwickau, Ballhaus Neue Welt
01.03.2017, 20.00 Uhr, Riesa, Stadthalle Stern
Karten: www.kaenguruh.de und an allen bekannten VVK- Stellen

Premiere für Mario Schröders neues Ballett "Van Gogh" in Leipzig

Mit der choreografischen Uraufführung »Van Gogh« setzt Mario Schröder nach den erfolgreichen Produktionen von »Chaplin« und »Jim Morrison« die Reihe seiner Künstlerporträts fort. Der Maler Vincent van Gogh führte der unbedingte Wille, sich der Außenwelt künstlerisch mitzuteilen, an die Grenze seiner Existenz. Seine aktive Schaffensphase verdichtet sich auf einen Zeitraum von nur zehn Jahren, in denen er mehr als 800 Gemälde und über 1000 Zeichnungen schuf. Gelten heute seine Sonnenblumen aufgrund ihrer massenhaften Vervielfältigung und kommerziellen Ausschlachtung fast schon als trivial, so fand seine Kunst zu Lebzeiten kaum Wertschätzung. Bewegende Zeugnisse des Menschen und Künstlers van Gogh liefert neben seinen Bildern vor allem der Briefwechsel mit seinem Bruder Theo.  
Darin festgehalten sind auch die Spuren seiner psychischen Erkrankung – legendär ist etwa die Begebenheit, dass sich der Maler im Wahn ein Ohr abgeschnitten haben soll. Nach einem kurzen, äußerst intensiven Wirken setzte van Gogh seinem Leben schließlich selbst ein Ende. 
»Die Normalität ist eine gepflasterte Straße«, schreibt Vincent van Gogh, »man kann gut darauf gehen, doch es wachsen keine Blumen auf ihr.« In seinem neuen Ballettabend lässt Schröder zu den bewegenden musikalischen Farbpaletten von Igor Stravinsky, Benjamin Britten, Charles Ives u.a. parabelhaft die unbeugsame Persönlichkeit eines Künstlers aufleuchten, deren Schicksal fernab von Mythen und Legenden von ungebrochener Aktualität ist. 
PREMIERE: Freitag, 3. Februar, 19.30 Uhr
WEITERE AUFFÜHRUNGEN
05., 26. FEB., 03. MÄR., 19. MAI, 20. JUN. 2017 (alle Vorstellungen mit Einführung)

Foto: ©Kirsten Nijhof

 


Artrock Festival V mit 16 Bands

Omega, Chris Thompson und Karnataka .. alte Helden und junge Wilde spielen vom 31. März bis 2. April im Neuberinhaus Reichenbach/Vogtland

Von Roland Barwinsky   Das Neuberinhaus Reichenbach wird vom 31.März bis 2.April zu einer ganz großen Tonhalle. Denn dieser Standort im beschaulichen Vogtland ist Schauplatz des „Artrock Festival V“. Insgesamt 16 Bands wurden eingeladen und gehen an den Start. Die Veranstalter sind sich sicher, dass die Mischung aus tönenden Hochkarätern und Newcomern durchweg zündet.
Der Freitagabend beginnt mit einem gemeinsamen Auftritt der Stern Combo Meißen, des Leipziger Symphonie Orchesters und des Wilandes Chor. Mit geballter Kraft spielen sie als Hauptstück erst zum zweiten Mal gemeinsam das Standard-Klassikwerk „Bilder einer Ausstellung – The Rock Version“. Anschließend steigen Karnataka (UK), die Gewinner des Prog-Awards 2016, in den Ring. Es folgen Sylvan (D) und Blind Ego (D). Am Samstagmittag erreicht der musikalische Marathonlauf das zweite Etappenziel. Auf dem Programmzettel stehen unter anderem Jonas Reingold & Andy Bartosh (S/Österreich), die Prog-Crossover-Band Seven Steps to the Green Door (D), AnTon, Red Sand und David Cross (UK). Dabei ist auch Ex-Scorpions-Gitarrist Uli Jon Roth. Das Finale bestreitet Chris Thompson (UK), die ultimative Stimme von der Manfred Manns Earth Band.
Sonntag folgt ein weiteres Live-Kapitel mit fulminantem Schlussakkord. Es treten dann an: Point Noir (S), Mystery (Can), Lazuli (F) und Schwedens Prog-Metalhelden von Pain of Salvation.
Für den krönenden Abschluss sorgt Omega aus Ungarn, unstrittig eine Band der Superlative. Die Band entstand im Juli 1962, feiert also dieses Jahr den 55.Geburtstag und zählt damit weltweit zu den dienstältesten Rockbands. Sie waren unstrittig das erfolgreichste musikalische Produkt des ehemaligen Ostblocks. Ihr Song „Mädchen mit Perlen im Haar“ wurde 1969 zum absoluten Überflieger und Dauerbrenner. Bei YouTube wurden einzelne Versionen davon millionenfach angeklickt.
Das Programm beginnt am Freitag (31. März) um 18 Uhr, Samstag und Sonntag geht es bereits um 12 Uhr los.

Infos und Tickets nur unter www.bergkeller-reichenbach.de

Zur Abbildung:
Gründungsmitglied, Sänger und Frontmann János „Mecky“ Kóbor von  Omega feiert 2017 seinen 74.Geburtstag
Foto: Roland Barwinsky

Chursächsische Winterträume aus Kultur & Wintersport

Hochkarätiges Kulturfestival aus Bad Elster lädt noch bis Ende Februar zum Erlebnisaufenthalt ins Obere Vogtland

Das renommierte Winterfestival der Chursächsischen Winterträume präsentiert jedes Jahr touristische Erlebnisorte für einen inspirierenden Wohlfühlaufenthalt aus Kultur & Erholung in der natürlichen Winterlandschaft des Oberen Vogtlandes. Neben den zahlreichen Top-Veranstaltungen in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster werden auch ausgewählte Erlebnisangebote der Tourismuszentren Bad Brambach, Markneukirchen, Schöneck und der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal im Festivalprogramm integriert.
Das historische König Albert Theater als Hauptaustragungsort des Festivals begeistert die Wintergäste mit einem breiten Spektrum aus Klassik, Pop und Jazz bzw. spannender Unterhaltung zahlreicher Stars. Klassische Höhepunkte des letzten Festivalmonats sind neben dem symphonischen Geburtstagskonzert der Chursächsischen Philharmonie mit Weltstarcellist Peter Bruns (04.02.), die „Große Johann-Strauß-Gala“ (05.02.) und die Operette „Das Feuerwerk“ (25.02.). Weitere Festivalhöhepunkte im zauberhaften Ambiente des Theaters sind erlebnisreiche Winterabende mit einer Bestsellerlesung von Jörg Schüttauf (10.02.), einer spritzig-erotischen Burlesque-Show (11.02.),  oder Starauftritten von Rick Kavanian (03.02.), Gitte Hænning (17.02.) und Thomas Freitag (18.02.).
Erlebnisaufenthalt in der Musik- und Wintersportregion
Neben den Kulturhöhepunkten in Bad Elster und dem Besucherangebot in der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal können die Festivalbesucher ihren Erlebnisaufenthalt aber auch mit passenden „Wohfühlträumen“ in der einzigartigen Soletherme & Saunawelt Bad Elster oder der idyllisch gelegenen Bade- und Saunalandschaft Bad Brambach abrunden. Ergänzend dazu werden „Erlebnisträume“ im Wintersportzentrum der Skiwelt Schöneck, im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen oder bei Kunstaustellungen in Bad Elster geboten. Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Flair aus: Heute aktiver Wintersport in einer der reizvollsten Winterlandschaften Sachsens, morgen ein Erlebnisbesuch in einem Musikinstrumentenmuseum, danach Entspannung pur mit den hervorragenden Wohlfühlangeboten in den Sächsischen Staatsbädern und zum Abschluss begeisternde Hochkultur im einem der schönsten historischen Theater Deutschlands – Damit wird der Winter-Traumurlaub in Mitteldeutschland zum klingenden Erlebnis! Alle Infos: www.chursaechsische.de


Tatort Gotha vor 450 Jahren

Thüringen Philharmonie Gotha erinnert an „Die Grumbach’schen Händel“

Mit einer musik-theatralen Uraufführung erinnert die Thüringen Philharmonie Gotha am 11. und 12. Februar 2017 an den 450. Jahrestag einer turbulenten Episode der Gothaer Stadtgeschichte, die sogenannten „Grumbach’schen Händel“. Namensgeber ist der mit seinen politischen Intrigen unter den europäischen Landesherren Unruhe stiftende Ritter Wilhelm von Grumbach. In einer halbszenischen Aufführung lassen ein Schauspieler, eine Sängerin und das Orchester seine fesselnde Lebensgeschichte Revue passieren. Zur musikalischen Umrahmung erklingt unter anderen eine Auftragskomposition von Eunsung Kim, der mit dem Kompositionspreis der Thüringer Staatskanzlei und des Landesmusikrates Thüringen e.V. 2015/2016 ausgezeichnet wurde. Die Vorstellungen finden jeweils um 17 Uhr in der Margarethenkirche statt.
Karten sind erhältlich in der Tourist-Information Gotha (Hauptmarkt 3, 99867 Gotha, Telefon: 0 36 21-510 450).
Weitere Informationen: www.thphil.de



 


 


Nach dem großartigen Erfolg 2014 und 2015 wieder in Gera: FAUST – DIE ROCKOPER

Ein amüsanter Abend mit teuflisch guter Unterhaltung! 24. Februar, Kultur- und Kongresszentrum Gera

„FAUST – Die Rockoper“ wird mit einer sensationellen Live-Band, mit erfahrenen Sängern, Schauspielern und Tänzern als vergnügliches Rock-Schauspiel aufgeführt. Dabei werden ausschließlich die Texte von Johann Wolfgang von Goethe verwendet. Der Komponist und Librettist, Dr. Rudolf Volz, in Zusammenarbeit mit der Produktion der Manthey Event GmbH, erzählt in einer genialen Fassung mit über 29 Rock- und Popsongs die bekannte Geschichte von Dr. Heinrich Faust.
Die Arrangements, Kostüme und Ausstattung haben Anleihen aus der Rockgeschichte der 70er Jahre genommen. Der Gestus der Inszenierung knüpft an die Volksstücktradition der Zeit vor Goethe an und macht das Ganze zu einem Spektakel zwischen Rockkonzert, Musical und Volksstück. Musikalisch wurde der »FAUST« durch klassische Komponisten verarbeitet. Die Live-Show besteht aus zwei Spiel-Hälften mit 65 und 75 Minuten Spielzeit inklusive Zugabe.
Den Faust-Stoff gibt es schon seit Jahrhunderten. Das Thema ist sehr alt; das Sujet hat sich in der
Aufführungsgeschichte oft gewandelt. Johann Wolfgang von Goethe hat daraus eines der
bedeutendsten Stücke der deutschen und der Weltliteratur gemacht. Die Aufführungspraxis von
Faust – I. Teil und Faust – II. Teil nimmt im Laufe der Jahrhunderte ein großes Spektrum ein.

FAUST – DIE ROCKOPER ist mit über 600 Aufführungen die meistgespielte Faust-Fassung aller Zeiten mit
Originaltexten!
FAUST – DIE ROCKOPER wird auch als Schülerveranstaltung aufgeführt. 
 
Freitag, 24. Februar 2017
Schülervorstellung
11.00 Uhr (Einlass: 10.00 Uhr)
Abendvorstellung 
20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum Gera, Schloßstraße 1, 07545 Gera
Kartenpreis: Schüler:10,00 €
Abendticket: 
Kat. 1: 30,00 € zzgl. VVK-Gebühren
Kat. 2: 25,00 € zzgl. VVK-Gebühren
Karten: eventim, www.eventim.de, Tel. 01806.570070
Ticket-Shop Thüringen, www.ticketshop-thueringen.de, Tel. 0361.2275227
und im Shop der Manthey Event GmbH unter www.manthey-event.de
Schülertickets sind nur direkt bei der Manthey Event GmbH, gebührenfrei unter shop.manthey-
event.de erhältlich.
Weitere Informationen unter:
www.faust-rockoper.de

 

 

 

STERN-COMBO MEISSEN - Die deutsche Artrock-Legende live

Bereits seit 1964 ist die im sächsischen Meißen gegründete Band mit ihrer Musik erfolgreich unterwegs und begeistert nach wie vor das Publikum. Die STERN-COMBO MEISSEN veröffentlichte bisher 14 Alben und ist aus der deutschen Musikszene nicht wegzudenken.
Höhepunkte der langjährigen und bewegten Bandgeschichte waren beispielsweise die Teilnahme beim WDR-Rockpalast im Mai 1996 auf der Berliner Waldbühne, Auftritte im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover, die Verleihung des Kunst- und Kulturpreises der Stadt Meißen im Jahr 2010 sowie der einzigartige und grandiose Auftritt im Stage Theater am Potsdamer Platz im April 2013, von welchem 2014 ein DVD-/CD-Box-Set unter dem Titel „STERN-COMBO MEISSEN im Theater am Potsdamer Platz“ erschien. Auf ihm sind neben dem kompletten Konzertmitschnitt auch Rückblicke in die Historie der Band enthalten.
2015 besann sich die Band erneut ihrer musikalischen Wurzeln und veröffentlichte in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Symphonieorchester sowie dem Landesjugendchor Sachsen im November mit der CD/DVD „Bilder einer Ausstellung - The Rock Version“ ein weiteres großartiges Konzeptwerk. Auf ihrer Tour 2016 wartet die STERN-COMBO MEISSEN neben Auszügen aus diesem Werk auch mit Klassikern wie „Der weite Weg“, „Die Sage“ oder „Der Kampf um den Südpol“ auf, mit denen sie in den 70er Jahren bekannt wurde und bis heute große Erfolge feiert. Ebenso finden sich im Konzertprogramm ihre größten Hits wie „Wir sind die Sonne“ oder „Eine Nacht“ aus den 80er Jahren wieder. Die Konzertbesucher erwartet ein erstklassig präsentierter musikalischer Querschnitt aus über 50 Jahren Bandgeschichte, bei dem kaum ein Wunsch offen bleiben dürfte.

Mit Sänger und Keyboarder Manuel Schmid an der Spitze präsentiert sich eine Band, die auch im mittlerweile 52. Jahr ihres Bestehens nichts von ihrer Spielfreude und musikalischen Kreativität eingebüßt hat. Neben Manuel Schmid prägen Axel Schäfer am Bass, Frank Schirmer am Schlagzeug, Sebastian Düwelt an den Keyboards sowie Martin Schreier als Co-Sänger und an diversen Percussion-Instrumenten den unverwechselbaren Sound der STERN-COMBO MEISSEN.

3. März,  20.00 Uhr, Zeulenroda, Dreieinigkeitskirche
31. März, Reichenbach, Neuberinhaus
Karten: an den bekannten VVK-Stellen

Foto: Lutz Kulas

Dallahan – neues Top-Ensemble am Himmel der Weltmusik

Konzert in der Baldauf Villa in Marienberg (Erzgebirge) Freitag, 27.Januar, 20 Uhr

Dallahan aus Schottland sind ein neues Top-Ensemble am Himmel der Weltmusik, eine explosive Mischung mit irischen, schottischen und ungarischen Einflüssen.
Dallahan ist Folk vom Feinsten mit Beigaben aus Jazz, Pop und Funk. Der Dubliner Radiosender LiveIreland äußerte sich vielsagend: „Like a world music festival in ode group“.
Wenn Andrew Waite’s (Spitzname „Spider Finger“) Finger über das Akkordeon fliegen, Jani Lang mit seinem leidenschaftlichen Fiddle-Spiel begeistert, Ciaran Ryan's meisterhaftes Banjospiel ertönt
und Jack Badcock mit eindrucksvoller Stimme berührende Balladen vorträgt, untermalt von der ausgeklügelten Rhythmik von Bev Morris am Kontrabass, möchte man aufspringen, tanzen, klatschen und sich dem Gesang hingeben.
Die Musiker von Dallahan nehmen Zuschauer und Zuhörer mit auf eine bezaubernde, hin- und mitreißende musikalische Tour von Irland bis nach Ungarn – ein grenzenloses Vergnügen.
Beim vorjährigen Irish Spring Festival mit über 30 Auftritten in ganz Deutschland waren sie der gefeierte Top Act.
Und nicht nur dort – Dallahan weckt weltweit Begeisterung, von Nordamerika über Europa bis nach Kathmandu…
Erst vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat Dallahan bereits zwei hochgepriesene Alben herausgebracht („When The Day Is On The Turn“ und „Matter of Time“).
„Matter of Time“ wurde 2015 als „Album des Jahres“ und die Band selbst bei den Scots Trad Music Awards 2015 als „Folk-Band des Jahres“ nominiert.

 


DADDY COOL – Das Boney M.-Musical

40 Jahre Boney M. - 10 Jahre DADDY COOL

Am 21. September 2006 feierte das Musical “DADDY COOL” im Londoner Shaftesbury Theatre seine Weltpremiere. 2017 kehrt das Musik-  und Tanzspektakel mit den größten Hits von Frank Farian nach Deutschland zurück.

Im Juli 2016 feierte Frank Farian in seiner Wahlheimat Miami seinen 75. Geburtstag. Er konnte dabei auf über 800 Gold- und
Platinauszeichnungen sowie einen Echo für sein Lebenswerk zurückblicken. Der energiegeladene Produzent, Komponist und Sänger schaut aber lieber nach vorne. Darum sitzt er auch heute noch jeden Tag bis zu 12 Stunden in seinem Tonstudio in Miami und arbeitet an neuen Ideen und Projekten, unter anderem
an einem Weihnachtsalbum. Auf ein Comeback freut er sich besonders: die Rückkehr von „DADDY COOL – Das Boney M.-Musical“ nach Deutschland.   
2004 hatte sein Verleger die Idee, Farians Lebenswerk in einer Musicalstory zu verarbeiten. Frank Farian gefiel der Vorschlag und gemeinsam begannen sie die Idee in die Tat umzusetzen. Am 21. September 2006 feierte das Boney M.-Musical „DADDY COOL“ dann seine Weltpremiere im Londoner Shaftesbury Theater. Es folgte eine Tour durch Großbritannien, Gastspiele in Deutschland,
Dänemark, Spanien, Niederlande und in der Schweiz. 2007 berichtete die WELT über das Berlin-Gastspiel: „Das Stück bringt sozusagen die Clubkultur aus zwei Jahrzehnten auf die breite Musical-Bühne“ – und zeigte sich beeindruckt von den neu arrangierten „Gassenhauern“, die ihre Wirkung nicht verfehlten: „das Publikum steht, singt und tanzt“
2017 kehren „Daddy Cool“ und die Musik von Frank Farian zurück. „DADDY COOL – Das Boney M.-Musical“ geht ab 6. Februar 2017 auf große Deutschland-Tournee und ist dabei in über 40 Städten zu Gast. Über 20 live interpretierte Welthits erwarten das Publikum, darunter natürlich die Boney M. Klassiker wie „Daddy Cool”, „Sunny”, „Ma Baker” oder „Rivers of Babylon“, aber
auch weitere Farian-Hits wie “Girl You Know It’s True” von Milli Vanilli, „Be My Lover“ von La Bouche und weitere Charterfolge. Eingerahmt in die Musik erzählt das Musical die Geschichte zweier rivalisierender Tanzgruppen und der Liebe zweier Mitglieder. Das moderne „Romeo und Julia“-Echo erklingt im aktualisierten „Disco Sound“ der 70er und 80er Jahre. Mit „DADDY COOL – Das Boney M.-Musical“ lässt Farian seine Karriere mit vielen Erinnerungen und
einigen Neuentdeckungen eindrucksvoll Revue passieren. 
25. Februar 2017, Erfurt, Messe
26. Februar 2017, Chemnitz, Stadthalle
 
Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter www.eventim.de und www.semmel.de.


 

Dschungelbuch - Das Musical

Das Musical-Abenteuer für die ganze Familie bringt die Geschichte des Dschungelkindes Mogli auf die Bühnen Deutschlands. Abenteurer und Dschungelfreunde aller Altersklassen erwartet eine fantasievolle, spannungsgeladene und witzige Adaption des weltberühmten Kinderbuchklassikers von Rudyard Kipling.
Eine fantastische Geschichte, die aus vielen Kinderzimmern und den Köpfen ganzer Generationen nicht mehr wegzudenken ist: Spätestens mit der erfolgreichen Walt-Disney-Verfilmung des Klassikers eroberten Mogli und seine tierischen Freunde die Herzen von Groß und Klein – und die Dschungelabenteuer verzaubern bis heute.
Das Findelkind Mogli wird von einem Wolfsrudel aufgezogen und erlernt die Sprache der Tiere. Der treue und tapsige Bär Balu wird zu seinem besten Freund und lehrt ihn die Gesetze des Dschungels. Mutig und voller Freude erleben sie die aufregendsten Abenteuer, doch es lauern die Gefahren der Wildnis: Die dreiste Affenbande mischt den Dschungel auf und die geheimnisvolle Schlange Kaa spinnt ihre Intrigen. Am meisten ist es jedoch der hinterhältige Shir Khan, der Mogli und seinen Freunden zu schaffen macht. Der mächtige Tiger hält sich für den uneingeschränkten Herrscher der Dschungels und möchte das Menschenkind ein für alle Mal loswerden. Doch mit Hilfe des weisen Panthers Baghira findet Mogli heraus, was Shir Khan am meisten fürchtet und schlägt den Tiger für immer in die Flucht! So tief Moglis Verbundenheit zu seinen vierbeinigen Freunden auch ist: er ist ein Menschenkind, das zwischen zwei Welten steht. Daher ist die Frage, die ihn so sehr beschäftigt: Wo gehöre ich eigentlich hin? Als ihm dann noch eines Tages ein Mädchen aus dem angrenzenden Dorf begegnet, steht Moglis Dschungelwelt Kopf! „Dschungelbuch – das Musical“ ist eine Geschichte über Freundschaft, die Grenzen überwindet. Gleichzeitig sind es Fragen nach der Bedeutung von Zugehörigkeit und Heimat, die die Theatermacher in ihrem schwungvollen Musical aufwerfen. Moglis unausweichliche Suche nach seiner eigenen Identität ist dabei ein mitreißender Stoff für Jung und Alt – natürlich mit Happy End.
Nachdem fast eine Million Zuschauer die Erfolgsmusicals „Die kleine Meerjungfrau“, „Peter Pan“ und „Aschenputtel“ des Theater Liberi aus Bochum begeistert verfolgt haben, verspricht auch die neueste Produktion „Dschungelbuch – das Musical“ ein großartiges Live-Familien-Erlebnis! Mit großer Hingabe an das Original werden Moglis Abenteuer in eine märchenhafte, moderne Musical-Fassung für die ganze Familie verwandelt. Mit liebevollen Kostümen und Requisiten erwacht die Tierwelt der Wildnis zum Leben. Das innovative Bühnenbild verwandelt die Bühne in einen Urwald. Die gewohnt anspruchsvollen Hits der Musiker
Christoph Kloppenburg und Christian Becker garantieren gepaart mit der kreativen Inszenierung von Helge Fedder beste Musical-Unterhaltung für Jungs und Mädchen ab vier Jahren und für alle, die das Kind in sich zumindest für ein paar Stunden einmal wieder zum Leben erwecken wollen!
Sonntag, 22. Januar, 15 Uhr, Zwickau, Konzert- und Ballhaus Neue Welt 
Sonntag, 5. März, 15 Uhr, Suhl, Congress Centrum
Sonntag, 2. April, 16 Uhr, Jena, Volkshaus

Der Sound des Johnny Cash erklingt in Oelsnitz: The Cashmen

28. Januar, Beginn 20 Uhr, Kultur- und Kommunikationszentrum Katharinenkirche in Oelsnitz/Vogtland

Er war einer der einflussreichsten Musiker des vergangenen Jahrhunderts: Johnny Cash. Dabei verstehen sich die Bremerhavener Musiker um „The Cashmen“ nicht als bloße, nostalgische Tributeband, sondern kreieren vielmehr einen eigenen Cash-Sound mit berührend-maritimer Stimmung. Angereichert mit dem Sound eines Akkordeons, überzeugt die Band dabei durch eine eigenständige Performance und verzichtet bewusst auf den Versuch, den Altmeister zu kopieren oder zu imitieren, um die Seele und Magie seiner Werke respektvoll zu erhalten. Dass den Musikern aus der Hansestadt dies überzeugend gelingt, zeigt allein die Nominierung für den „goldenen Country Star“ im Jahr 2013. Im Fokus des Abends stehen die Songs der „Sun-Ära“ aus den 50er und 60er Jahren bis hin zu seinen letzten großen Erfolgen der „American Recordings“. Auch die weltbekannten Duette von Johnny Cash und June Carter erleben zusammen mit der Sängerin „June M.“ hier eine Renaissance.
Karten im Vorverkauf ab 10,00 Euro, fünf Euro teurer wird es dann an der Abendkasse. Karten sind in der Kultur- und Touristinformation Oelsnitz, Telefon: 037421.20785, sowie unter www.eventim.de und in den Ticketshops der Freien Presse erhältlich.

 


18. Spielkulturfest in Weimar: Holarödiljöh – Der Berg ruft

Samstag, 21. & Sonntag, 22. Januar, 14.00 – 20.00 Uhr, Kulturzentrum mon ami

Ja Herrschaftszeiten, das wird ein Aufstieg! Gutes Schuhwerk ist Pflicht, wenn es in die Bergwelt des 18. Spielkulturfestes geht.   Dabei gilt es die spielerischen Gipfel zu erklimmen und jodelnd  aus über 1000 Brett- und Kartenspielen auszuwählen. Dabei erhalten alle Wanderer und Kletterer fachkundige Hilfestellung von unseren Spieleexperten.
Um jeweils 16 Uhr können alle Bergsteiger ihre Fertigkeiten in Wanderstockweitwurf, Kraxelhaltung, Almhornblasen und Jodelkommunikation beim Kinder- und Jugendzirkus Tasifan erweitern. In der beliebten Pappalapap-Werkstatt entstehen Dinge, die in Höhe gut zu gebrauchen sind oder einfach himmlisch schön sind. Holarödiljöh – der Berg ruft!

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturdirektion der Stadt Weimar, Kinder- und Jugendzirkus Tasifan sowie des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar
Eintritt: 2,50 Euro / Kinder bis 14 Jahre 1,50 Euro / 1,- Euro / Weimarpass

Geraer Otto-Dix-Haus zeigt Silberstiftzeichnungen des Künstlers

Zu sehen bis 19. März 2017

Nach Beendigung der Arbeiten zur Beseitigung der Hochwasserschäden steht das Museumsgebäude nun wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Otto Dix, der zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gehört, wurde 1891 in Untermhaus, einem heutigen Stadtteil von Gera, geboren. Im Bemühen um sein künstlerisches Erbe unterhält die Stadt Gera seit 1991 das historische Geburtshaus des Malers als monografisches Museum, in dem die Geraer Otto-Dix-Sammlung bewahrt und in einer ständigen Ausstellung präsentiert wird.
Bewahrung und Pflege des künstlerischen Erbes von Otto Dix, dem 1966 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Gera verliehen wurde, bedeutet vor allem auch, sich immer wieder der Vielfalt und Komplexität seines Werkes zu widmen und dabei verschiedene Facetten zu beleuchten. In der Jubiläumsausstellung zu seinem 125. Geburtstag steht ein Werkkapitel des Künstlers im Mittelpunkt, das bislang kaum in einer Einzelausstellung dargestellt wurde - die altmeisterliche Zeichenkunst der Silberstiftzeichnungen von Otto Dix in einer Auswahl an Porträt-, Akt- und Landschaftsdarstellungen, die zwischen 1932 und 1943 entstanden sind.
Im Jahre 1927 erhielt Dix eine Professur für Malerei an der Dresdner Kunstakademie und tauschte das Leben der freien Künstlerexistenz mit dem akademischen Lehrbetrieb. Bereits vor Mitte der 1920er-Jahre hatte sich Dix in seiner Kunst von der expressiven Malerei mit pastosen Farbauftrag gelöst und der Technik der Lasurmalerei zugewendet, die er an altmeisterlichen Gemälden studierte. Die Bildentstehung erfolgt durch einen langwierigen Prozess des schrittweise Übereinandermalens dünner und tranparenter Farbschichten. Diese Technik hat Dix bereits für seine bedeutendsten Gemälde (Porträt-, Akt- und Gesellschaftsdarstellungen) des kritischen Realismus und der Neuen Sachlichkeit genutzt.
Die formale Hinwendung zur Altmeisterlichkeit lässt sich im künstlerischen Schaffen von Dix aber nicht nur in seinen malerischen Werken bemerken, sondern sie wird ebenso im zeichnerischen Oeuvre deutlich. Zu Beginn der 1930er Jahre erfährt sie eine besondere Steigerung durch die intensive Beschäftigung von Dix mit der seltenen und anspruchsvollen Technik der Silberstiftzeichnung, die in kunstgeschichtlicher Betrachtung als Rückgriff auf die Zeichentechnik der altdeutschen Meister der Renaissance (Dürer, Cranach d. Ä., Altdorfer) angesehen und Perfektionierung werden kann.
Der Silberstift gehört nach Auffassung von Otto Dix zum „schönsten graphischen Material“ und der Künstler legte besonderen Wert darauf, dass seine Silberstiftzeichnungen in Ausstellungen angemessen präsentiert werden.
Bei Silberstiftzeichnungen muss der Bildträger wie Pergament, Papier, Karton oder Holz vorher sorgsam mit einer Grundierung aus Knochenmehl und Leimwasser versehen werden, ein Vorgang, der der Vorbehandlung eines Gemäldes ähnlich ist. Danach kann mit einem Silberstift, der eine spezielle Feinsilberlegierung aufweist, gezeichnet werden. Ohne Grundierung hinterlässt der Silberstift kaum sichtbare Linien auf dem Blatt, die durch Oxidation mit dem Zeichengrund allmählich nachdunkeln und ihren unverwechselbaren Farbton erhalten. Diese Zeichentechnik erfordert eine klare Vorstellung der Bildidee, eine sichere Hand und eine hohe Konzentration im Schaffensakt, da es keine Möglichkeit gibt Fehlstriche zu entfernen. Die Spitze des Silberstiftes erzeugt eine gleichmäßig starke Lineatur, die nur mit wenig Druck aufgetragen werden darf, damit die Grundierung nicht beschädigt wird. Eine Verstärkung des Striches kann nur durch Verdoppelung erfolgen und Plastizität wird in der Zeichnung durch Schraffuren und Kreuzlagen erreicht. Schon im 15. Jahrhundert waren Blätter in dieser virtuosen Zeichentechnik für Kenner begehrte Sammlungsobjekte.

Die ersten Silberstiftzeichnungen von Dix datieren in die Jahre 1931/32 und seine Sujets waren Porträt- und Aktdarstellungen.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten veränderte sich die Lebenssituation für Dix grundlegend. Anfang April 1933 wurde er seiner Professur an der Dresdner Kunstakademie enthoben. Nur wenige Monate später erfolgte auch die erste öffentliche Diffamierung von Dix als „entarteter“ Künstler durch die Ausstellung „Spiegelbilder des Verfalls“, die im Herbst 1933 im Lichthof des Dresdner Rathauses veranstaltet wurde. Ab 1934 erhielt er Ausstellungsverbot in öffentlichen Einrichtungen. Im Zuge der nationalsozialistischen Säuberungsaktionen wurden rund 260 Werke von Dix aus deutschen Museen entfernt und beschlagnahmt. Acht seiner Hauptwerke wurden neben zahlreichen Werken der Expressionisten in der diffamierenden Wanderausstellung „Entartete Kunst“ 1937/38 gezeigt.
Otto Dix zog sich nach den Anfeindungen der nationalsozialistischen Kulturpolitik aus Dresden in die „Innere Emigration“ an den Bodensee zurück. Lebte 1933 zunächst auf Schloss Randegg bei Singen und ab 1936 in Hemmenhofen. In der neuen ländlichen Umgebung fand er auch wieder zur Landschaftsdarstellung, die seit den 1920er-Jahren zugunsten des Porträt- und Menschenbildes weitestgehend zurückgetreten war. Die Landschaft, so äußerte sich Dix 1957, war „…damals eine Art Emigration. Ich hatte keine Gelegenheit zu Deutungen von Menschen. Man kann aber aus jedem Gegenstand etwas machen, außerdem war es etwas ganz Neues."
Dix nahm die zeichnerische Herausforderung auch in der Technik des Silberstiftes an und viele Blätter lassen sich als Vergewisserung seines handwerklichen Könnens und altmeisterlichen Perfektionierungsdranges verstehen. Unverkennbar in seinen Zeichnungen ist aber auch, dass der Künstler über die rein stilistische Adaption der altmeisterlichen Zeichentechnik hinausgeht und die Silberstiftzeichnung teils durch Kombination verschiedener grafischer Mittel wie Bleistift und Rötel sowie durch die Verwendung abstrahierter Bildchiffren weiterentwickelt.
Die Ausstellung vereint 50 hochkarätige Silberstiftzeichnungen des Künstlers, die vorwiegend aus privaten Sammlungen, der Otto-Dix-Stiftung Vaduz und dem Kunstmuseum der Stadt Albstadt stammen. Für die Öffentlichkeit und Dix-Forschung ist das besondere Interesse der Ausstellung in dem Umstand zu sehen, dass ein Großteil dieser meist in Privatbesitz befindlichen Zeichnungen über vier Jahrzehnte nicht mehr öffentlich zu sehen waren und den Besuchern in der Geraer Jubiläumsschau zum 125. Geburtstag des Künstlers den Besuchern erstmals wieder präsentiert werden können.
Silberstiftzeichnungen erlebten im 15. Jahrhundert eine Blütezeit und gerieten später weitestgehend außer Gebrauch. Mit der Sonderausstellung im Otto-Dix-Haus, am Ort der biografischen Wurzeln des Künstlers, können wir Otto Dix als herausragenden Meister des 20. Jahrhunderts in dieser erlesenen Zeichentechnik vorstellen.
Otto Dix: Zeichenkunst mit Silberstift. Zum 125. Geburtstag des Künstlers / Porträt-, Akt- und Landschaftszeichnungen
Otto-Dix-Haus Gera, Morenplatz4, 07548 Gera
Zu sehen bis 19. März 2017
Mittwoch bis Sonntag und Feiertag 12-17 Uhr

BACKEN, BÜGELN, PUTZEN, KOCHEN.

Das bisschen Haushalt! - Sonderausstellung im GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig / zu sehen bis 9. April 2017

War Hausarbeit jemals schön? Beim Anblick blanker Puddingformen aus Kupfer, eleganter Teigrollen aus Glas, Küchengeräten im Space-Age-Look könnte man fast vergessen, dass Hausarbeit schon immer harte Arbeit war und noch ist. Die in der Art-déco-Pfeilerhalle präsentierte Ausstellung zeigt rund 180 Haushaltsgeräte aus insgesamt acht Jahrhunderten, wobei der Fokus deutlich auf Objekten des 20. Jahrhunderts liegt.
„Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann!“ Auch wenn der Liedtext von Johanna von Koczian augenzwinkernd etwas anderes behauptet, von allein hat sich ein Haushalt noch nie gemacht. Neben Zeitmanagement braucht es vor allem funktionierende Haushaltsgeräte, damit die täglich anfallenden Aufgaben bewältigt werden können. Ob einfacher Kochtopf oder multifunktionale Küchenmaschine, Handfeger oder hochleistungsfähiger Staubsauger, es sind die kleinen und großen Helfer, die aus unserem Leben und Alltag nicht wegzudenken sind. Die Ausstellung widmet sich den meist wenig wahrgenommenen und überwiegend im Hintergrund agierenden Haushaltserleichterungen.

Zur Abbildung:
Kasserolle „Kobenstyle“, Kopenhagen, 1955, Entwurf: Jens Quistgaard, Ausführung: Dansk Intrnational Designs
Foto: Esther Hoyer

www.grassimuseum.de


Aktuelle Positionen Italienischer Kunst

VII. Premio Fondazione VAF bis zum 12. Februar 2017 in den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser

Die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser präsentieren bis zum 12. Februar 2017 in Kooperation mit der VAF-Stiftung, Frankfurt am Main, die siebte Kunstpreis-Ausstellung der Stiftung. Zu sehen sind rund 50 Werke von 15 jungen
italienischen Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen    Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Installation, Environment, Performance, Video-, Film-, Multimedia- und Objektkunst.   
Der Kunstpreis der VAF-Stiftung wird im Turnus von zwei Jahren seit 2003 verliehen, um innovative Positionen aktueller italienischer Kunst zu fördern und über die Landesgrenzen hinaus  bekannt zu machen. Im Rahmen der Kunstpreis-Ausstellung werden vom Kuratorium der Stiftung, das auch als Jury fungiert, Preise an italienische Nachwuchskünstler vergeben. Der Gewinner des diesjährigen Hauptpreises ist Valerio Rocco Orlando. Michael Fliri, Chiara Fumai und Roberto Pugliese wurden jeweils mit einem Anerkennungspreis geehrt.
Die Jury der VAF-Stiftung legt bei der Auswahl der Nominierten besonderen Wert auf Vielfalt und Offenheit gegenüber den künstlerischen Konzepten der Teilnehmer. Klaus Wolbert, Präsident der Stiftung, betont, dass in den Kunstpreis-Ausstellungen primär die Interessen, die Anschauungen und die Prägungen junger schöpferischer Menschen dokumentiert würden: „was sie umtreibt,
was sie denken, was sie fragen, was sie glauben, was sie imaginieren, was sie sagen wollen, was sie infrage stellen wollen, was sie zeigen wollen, was sie vermitteln wollen, was sie auslösen
wollen, was sie bewegen wollen, was sie verändern wollen.“
Die siebte Kunstpreis-Ausstellung mit den 15 Nominierten wurde im Museum MACRO Testaccio in Rom eröffnet, in der Stadtgalerie in Kiel gezeigt und ist nun in den Kunstsammlungen Chemnitz –
Museum Gunzenhauser zu sehen. Die Schau wird von einem zweisprachigen Katalog in Deutsch und Italienisch begleitet.

Erfunden.erforscht.gebaut – Forscher und Erfindergeist

Bis 23. April 2017 im Schloßmuseum Arnstadt

Im Mittelpunkt der Ausstellung im Schloßmuseum Arnstadt, stehen Natur- und Geisteswissenschaftler aus drei Jahrhunderten, die in ihrem Leben eng mit Arnstadt verbunden waren. Ihnen allen gemeinsam sind nicht nur ihr ungebremster Forscherdrang, sondern auch ihre Vielseitigkeit und ihr umfassendes Interesse auf verschiedensten Wissensgebieten. Die in der Ausstellung vorgestellten Biografien und Forschungsgebiete sind ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem GoetheStadtmuseum Ilmenau und der TU Bergakademie Freiberg u. a. Museen. Sie verdeutlichen die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Sammlungen, ihre breite gesellschaftliche Verortung an Universitäten, Schulen, Vereinen und Museen.
Vertreter des 18. Jahrhunderts sind der von 1706 bis 1720 in Arnstadt wirkende freischaffende Schriftsteller, Geograph und Historiker Johann Gottfried Gregorii, der 1768 in Arnstadt gestorbene Arzt und Botaniker Johann Heinrich Tiemeroth und der 1777 in Arnstadt geborene Naturwissenschaftler Lorenz von Pansner. Mit Unterstützung der TU Bergakademie Freiberg arbeitet Frau Lidia Stokratskaya an einer Dissertation, in der sie den Briefwechsel Lorenz von Pansners u.a. mit Alexander von Humboldt und Johann Wolfgang von Goethe auswertet.
Im 19. und 20. Jahrhundert fand wissenschaftliche Arbeit nicht nur an den Universitäten statt. Zunehmend wurde in naturwissenschaftlichen Gesellschaften und Vereinen geforscht. Oft betrieben Lehrer eine intensive wissenschaftliche Tätigkeit, darunter der Philologe und Pädagoge Dr. Bruno Caemmerer. Er wurde 1875 an das Arnstädter Gymnasium berufen und war Mitglied der Museumsgesellschaft Arnstadt, die von 1894 bis 1945 große Verdienste bei der Erforschung der Geschichte und Natur von Arnstadt und Umgebung nachweisen kann.
Sein Sohn Dr. Erich Caemmerer, geboren 1884 in Arnstadt, studierter Germanist, war ebenfalls Gymnasiallehrer und forschte auf dem Gebiet der Vor- und Frühgeschichte.
Hugo Jung ist in diesem Zusammenhang ebenso zu nennen, wie der 1860 geborene Pädagoge, Geologe und Mikropaläontologe Adolf Franke. 1925 übersiedelte er nach Arnstadt und widmete sich weiteren naturwissenschaftlichen Forschungen, vorwiegend dem Spezialgebiet der Foraminiferenkunde und der mikropaläontologischer Präparationsmethodik.
Der Naturwissenschaftler und Pädagoge Arno Bergmann war Mineraloge und Mitglied des Entomologischen Vereins und befasste sich mit der Faunistik der Thüringer Großschmetterlinge.
Ernst Schmidt lehrte ab 1907 an verschiedenen Schulen in Thüringen, von 1920 bis 1946 und ab 1950 in Arnstadt. Er legte Sammlungen von Moosen, Flechten, Zikaden und Wanzen aus Thüringen mit dazugehörigen Verzeichnissen an.
Auch die Lehrer Karl Schumann und Bernhard Krahmer und der Veterinärmediziner und Naturwissenschaftler Dr. Wilhelm Nöller hinterließen ein bleibendes wissenschaftliches Erbe.
Erwähnung finden auch der Bodenkundler und Forstwissenschaftler Emil Rammann,  dessen Vater Gustav und der Geograf, Alpinist und Polarforscher Ernst Sorge.

The World Famous Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden auf Tour

Donnerstag, 16. März 2017, 20 Uhr, Erfurt, Kaisersaal

Wenn das Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden mit dem neuen Programm „It’s Glenn Miller Time“ aufwartet, dann wird die Location zum Swing-Tempel und bringt das Lebensgefühl der 30/40er Jahre zurück. In diesen Jahren entstand einer der weltoffensten, unbeschwertesten und mitreißendsten Musikstile aller Zeiten: der Swing.
Mit dem unverwechselbaren, auffallend harmonischen und zugleich elektrisierenden Sound werden zeitlose Welthits wie: In The Mood, Pennsylvania 6-5000, String of Pearls, Moonlight Serenade u.v.m. präsentiert.
Der impulsive musikalische Querschnitt von „It’s Glenn Miller Time“ lässt von der ersten Minute an keinen Zweifel an dem Können der exzellenten Musiker.
Dass im Glenn Miller Orchestra die Blechbläser in der Überzahl sind, macht in der großen Big Band Besetzung den unverwechselbaren Glenn Miller Sound aus.
Auch nach mehr als 75 Jahren seit der Gründung vom Glenn Miller Orchestra wird die Musikwelt immer noch mit zahlreichen unvergesslichen Tunes und Arrangements bereichert. So wie Coca Cola und Elvis Presley zum global bekannten amerikanischen Kulturgut gehören, ist Glenn Miller mit seiner unvergessenen Musik ein Begriff auf der ganzen Welt.
Sichern Sie sich schon heute Ihre Tickets für einen beswingten Abend mit Wil Salden und dem Glenn Miller Orchestra.
Donnerstag, 16. März 2017, 20 Uhr, Erfurt, Kaisersaal
Karten-VVK: Touristinformation am Benediktsplatz, T. 03 61.66 40 100 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Infos und Tickets per Post:
Tel. + 49 61 85.81 86 22
www.glenn-miller.de


Oper Leipzig: Deutsche Erstaufführung zum Jahresbeginn

Musical „LoveMusik“ über das Leben von Kurt Weill

Am 21. Januar 2017 wartet die Musikalische Komödie mit einer deutschen Erstaufführung auf.  „LoveMusik“ erzählt die Geschichte der außergewöhnlichen Liebe zwischen Kurt Weill und seiner Frau Lotte Lenya. Alfred Uhrys Broadway-Musical basiert auf dem Briefwechsel des ungewöhnlichen Künstlerpaares, das trotz Exil, Affären und Scheidung bis zum Tode Weills eine außergewöhnliche Liebe verband. Die Musik setzt sich aus einer Auswahl aus Weills Œuvre zusammen, u.a. aus seinen Bühnenwerken wie der „Dreigroschenoper“ und „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, sowie bekannte Songs wie „Speak Low“ und „September Song“. Das Musical wurde 2007 am Broadway uraufgeführt und im selben Jahr mit zwei Drama Desk Awards ausgezeichnet. Die zunächst für Januar geplante Produktion „Das Leben ist (k)ein Musical“ musste aufgrund veränderter Lizenzbestimmungen entfallen.
 
Premiere: 21. Januar 2017, Musikalische Komödie
Aufführungen: 22. und 31. Januar, 11. und 12. Februar, 18. und  19. März, 16. und 25. Mai
sowie am 10. und 11. Juni 2017

Foto: Kirsten Nijhof