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Monatszeitung für Thüringen, Westsachsen und das Burgenland

Es ist mehr los, als Sie denken.

1. Geraer Weihnachtszirkus! Gastspiel 24. Dezember bis 8. Januar - im Stadtzentrum neben dem Winterdorf >>> mehr auf dieser Seite

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Chursächsische Bad Elster al Capone dinner show Leipziger Pfeffermühle City News Baumann und Clausen

Erster Blick in die Kulturarena Jena 2017

Donnerstag, 13. Juli 2017 // 20 Uhr
Elbow
Ihre Geschichte ist eine der außergewöhnlichsten in der zeitgenössischen britischen Musik. Seit über zwanzig Jahren feiern Elbow zahlreiche Erfolge – mit zwei Ivor Novellos, einem Mercury Music Prize und einem BRIT Award als „Best British Band“ darf sich die Gruppe um Guy Garvey schmücken. Als eine Band, entstanden aus der Rebellion heraus und zusammengefunden in Manchester, dem Herzen handgemachter britischer Musik, haben sie sich niemals als Teil einer Szene oder durch ihre Mitstreiter definiert – Elbow sind immer ihrer eigenen Intuition gefolgt, haben von Prog-Musik gesprochen als es am wenigsten „hip“ war, haben den einfach Weg gemieden und somit ein musikalisches Erbe kreiert, das für sich steht.

Freitag, 28. Juli 2017 // 20 Uhr
MAX MUTZKE (Foto)
Der sympathische Songwriter, Popsänger, Jazzer und Vollblutkünstler MAX MUTZKE wird im nächsten Sommer zusammen mit seiner Band monoPunk auf der Arenabühne zu sehen sein.
Wie wandlungsfähig Max ist, hat er sowohl auf seinem #1 Albumdebüt als auch seinen Nachfolgewerken mit schier unerschöpflichem Facettenreichtum bewiesen. Nach der vielbeachteten Exkursion in die Welt des Jazz konzentrierte sich MAX MUTZKE wieder verstärkt auf seinen kraftvollen Signature-Sound aus Pop, Soul und Funk. Seine Musik ist ein handgemachter Mix aus gefühlvollem Soul und sofort mitreißenden Harmonien, die perfekte Symbiose aus Emotion und Energie, die mit englischen und deutschsprachigen Vocals sofort tief unter die Gänsehaut geht.

Donnerstag, 3. August 2017 // 20 Uhr
Andreas Schaerer’s THE BIG WIG
Hildegard lernt Fliegen meets Jenaer Philharmonie
Im vergangenen Sommer kreuzten sich bei dem renommierten Lucerne Festival die Wege des Schweizer Sextetts Hildegard lernt fliegen rund um den genialen Stimmakrobaten Andreas Schaerer und einem kompletten 60-stimmigen Sinfonieorchester. Für das Programm „The Big Wig“ hat Andreas Schaerer ein neues Werk für sinfonische Besetzung komponiert und orchestriert. Eine Verbindung zwischen orchestraler Komplexität mit Grooves, wie sie zeitgenössische Musik in der Regel nicht kennt. Eine Integration von Schaerers fabelhafter Stimme, monströsem Röchelbass bis ins samtig wimmernde Falsett.
Auf der Arena wird Andreas Schaerer das sinfonische Werk live zusammen mit Hildegard lernt fliegen und der Jenaer Philharmonie präsentieren.

Zum ersten Mal: Geraer Weihnachtscircus!

Gastspiel vom 24. Dezember bis 8. Januar im Stadtzentrum (R.-Breitscheid-Straße)

Auch wenn es draußen stürmt oder schneit – dieses Showunternehmen hat speziell für den Geraer Weihnachtscircus ein Circus-Programm zusammengestellt, dass jede Altersklasse anspricht. Die Besucher dürfen sich auf einer Mischung aus traditionsreichen Circusdarbietungen so wie innovativer Artistik, Tierdressuren, waghalsiger Feuerjonglage, Darbietungen in der Luft so wie in der Manege freuen.
Wenn die Clowns ihre Faxen machen, kringeln sich die Zuschauer vor Vergnügen. Die Clowns des Gerer Weihnachtscircus sorgen für Begeisterung bei Jung und Alt. Ihre Auftritte bilden den idealen Kontrast zu den spannungsreichen Vorführungen der Artisten. Im aktuellen Programm des Geraer Weihnachtscircus treten gleich drei Solisten mit sensationellen Vorführungen auf: Da wäre der Jongleur Antonio zu nennen, der neun Reifen gleichzeitig in der Luft bewegen kann – das ist rekordverdächtig. Staunen und Bewunderung wecken beim Publikum auch die Solistinnen Miss Caroline mit ihren Hula-Hoop-Reifen und Miss Monique, die grazil am Vertikalseil zu schweben scheint. Lassen Sie sich überraschen!
Zur Freude des Publikums, vor allem der Kinder, hat der Geraer Weihnachtscircus prominente Gäste; Elsa, Anna und Olaf bereiten unvergessliche Momente mit einer Schneeshow und laden die lieben Kleinen ein zum Tanz in der Manege. Wie es sich für einen guten Circus gehört, treten auch Tiere im Geraer Weihnachtscircus auf. Wenn im „Exotenzug“ fünf Kamele unter der Obhut der Familie Sperlich durch die Manege traben, wird besonders laut Beifall geklatscht – das stört die Kamele übrigens überhaupt nicht! Atemlose Spannung herrscht auf allen Zuschauerplätzen, wenn die „Shaokhan-Show“ ihren Lauf nimmt. In dieser Show treten Feuerschlucker auf, und sie bringen interessante Tiere mit: Krokodile und Schlangen!
Übrigens: Alle Tiere werden im Geraer Weihnachtscircus vorbildlich gehalten, dies bestätigen auch immer wieder die Veterinärämter an den Orten, wo der Circus gastiert. Tierfreunde können sich überzeugen: Wenn gerade keine Show stattfindet, halten sich die Tiere in großen Freigehegen auf. Der Circus nimmt nur solche Tiere mit, denen das Reisen keine Probleme bereitet.
Wie immer wird auch für das leibliche Wohl gesorgt, im Winter-Wunder-Land erhält das Publikum allerlei, was das Herz höher schlagen lässt – ob kandierte Äpfel, warmes Popcorn, Zuckerwatte, Waffeln, Glühwein oder den beliebten Kinder Punsch.
Gerne gewähren die Circusleute auf Anfrage auch einen Blick hinter die Kulissen. Damit lassen sich die ereignisreiche Geschichte aber auch persönliche Geschichten aus dem Zirkusleben und Eindrücke vom Alltag in ihrer „Wagenburg“ vermitteln.
Der Circus Monaco besteht seit 1981 und tourt überwiegend in Frankreich, Österreich und Italien. Das Zirkuszelt umfasst ca. 600 Sitzplätze.
Vorstellungen:
Von Samstag,  24. Dezember, bis Sonntag, 8. Januar
Heiligabend um 14 Uhr
Täglich um 16 Uhr
Samstags zusätzlich um 18 Uhr

Aktionstage:
Heiligabend und Neujahr (am Papa-Tag)  haben Papas freien Eintritt
Mo., Di., Do. & Fr., am Familientag zahlen Erwachsene Kinderpreise
Mittwochs, am Omi-Tag, haben Omis in Begleitung ihrer zahlenden Enkel freien Eintritt

www.circus-monaco.de

 


Silvester im Theater Hof

MASKE IN BLAU und MÄNNER: Samstag, 31. Dezember, 19.30 Uhr im Großen Haus und Studio

2016 neigt sich langsam dem Ende zu und das Theater Hof lädt erneut dazu ein, in das neue Jahr mit einem Theaterbesuch einschließlich anschließendem Buffet und Tanz hinein zu feiern. Es lockt zum einen die traditionelle Silvestervorstellung vom Operettenklassiker „Die Maske in Blau“ mit bekannten Melodien wie „Die Juliska, die Juliska aus Budapest“, opulenter Ausstattung für das große Ensemble und mit den Hofer Symphonikern. Zum anderen erwartet das Publikum im Studio der witzige Fußball-Liederabend „Männer“ mit Pop- und Rock-Songs über Freud und Leid des sogenannten starken Geschlechts im Biergarten. Wer möchte kann im Anschluss an die Vorstellungen die Einladung zu Speis und Trank im stimmungsvollen Foyer annehmen, wo die Feier mit Live-Musik untermalt und auch zum Tanzen geladen wird. Der Vorverkauf an der Theaterkasse in Kulmbacher Straße für die Silvestervorstellungen hat bereits begonnen.

Zur Abbildung:
Der Fußball-Liederabend „Männer“ unterhält wieder an Silvester im Studio des Theaters Hof
Foto: H. Dietz Fotografie

Ausstellung »Weimar. Modellstadt der Moderne?« im Bauhaus-Museum ist bis Ende Mai 2017 verlängert

Die Ausstellung »Weimar. Modellstadt der Moderne?« im Seitenraum des Bauhaus-Museums Weimar wird aufgrund des großen Interesses bis 27. Mai 2017 verlängert.
Seit dem 30. September 2016 zeigen darin die Klassik Stiftung und das Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung an der Bauhaus-Universität Weimar, auf wie vielfältige und ambivalente Weise Weimar im 20. Jahrhundert als städtebauliches Modell fungierte. Im Fokus steht dabei das Umfeld des künftigen bauhaus museums weimar, wo sich Weimarer und deutsche Moderne architekturgeschichtlich besonders konzentrieren. Der Eintritt ist frei.
Die späte Weimarer Republik sah das »Kulturprojekt« samt Weimarhalle als ein Modell für Deutschland an. Während der Zeit des Nationalsozialismus war das erste und einzige auch gebaute »Gauforum«, zusammen mit einem Zentrum der Zwangsarbeit und einem Konzentrationslager, ein mörderisches Herrschaftsmodell für Deutschland und Europa. In der DDR-Zeit wiederum galten der Weimarer »Lange Jakob« und die »Mehrzweckhalle« als Modell für den Umgang des sozialistischen Staates mit dem städtebaulichen Erbe der NS-Zeit. Jeder dieser drei Phasen widmet Kurator Harald Bodenschatz, Center for Metropolitan Studies am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin, eine eigene Wand in der Ausstellung. Die vierte, den ›Bezugsraum‹ vollendende Wand thematisiert die gegenwärtige Entwicklung: den Neubau des bauhaus museums weimar. Wörtlich wie figurativ im Zentrum dieser historischen und städtebaulichen Bezüge steht das Modell der entstehenden Weimarer Innenstadt mit dem Museumsneubau: eine nur mit geschichtlichem Bewusstsein und in ständigem Diskurs zu verwirklichende »Topographie der Moderne«. Die Ausstellung und der dazu erschienene Katalog von Harald Bodenschatz verstehen sich damit selbst als Modell und gleichzeitig Beitrag zu einer breiten gesellschaftlichen Diskussion über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Areals, die für das Gelingen eines derart großen Kulturprojekts unverzichtbar ist.
Öffnungszeiten
bis 26. März 2017 Mi – Mo 10 – 16 Uhr
ab 26. März 2017 Mi – Mo 10 – 18 Uhr
Bauhaus-Museum Weimar | Seitenraum
Theaterplatz 1 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.


Nostalgischer Knaller

Puhdys-Frontmann Dieter „Maschine“ Birr mit Band zum ersten Mal live auf großer Solo-Tour

Mit den Puhdys schrieb er Musikgeschichte. Doch im Alleingang ist Dieter „Maschine“ Birr nicht minder erfolgreich. Seine letzte Platte ist nicht nur ein sehr persönliches Meisterwerk, sondern auch ein nostalgischer Knaller, der an über vier Jahrzehnte Musikgeschichte erinnert. Der Vollblut-Musiker denkt noch lange nicht ans Aufhören. Im Gegenteil. Er startet solo noch einmal richtig durch und geht 2017 mit neuem Album und seinen großen Hits auf ausgedehnte Deutschlandtour.
Auf  Maschines Konto gehen über 250 Kompositionen, seine CDs und LPs verkauften sich millionenfach. Er besang schon vor mehr als 30 Jahren die „Rockerrente“. „Ans Aufhören denk' ich aber nicht. Rockmusik ist für mich nicht nur Leidenschaft, sie ist mein Leben!“ 2016 veröffentlicht er sein neues, sein drittes Solo-Album, wofür kein Geringerer als Heinz Rudolf Kunze einige Texte beisteuerte. 2017 können sich Maschine-Fans auf insgesamt 18 Auftritte der lebenden Rocklegende freuen, unterstützt durch eine fantastische Live-Band. Diese Maschine ist wahrlich nicht zu stoppen!
20. Januar, 20 Uhr, Leipzig, Haus Auensee
21. Januar, 20 Uhr, Jena, Sparkassen Arena
22. Januar, 20 Uhr, Wernesgrün, Brauerei
24. Januar, 20 Uhr, Erfurt, Stadtgarten
5. Februar, 20 Uhr, Dresden, Alter Schlachthof
7. Februar, 20 Uhr, Zwickau, Ballhaus
9. Februar, 20 Uhr, Halle/S., Händel Halle
10. Februar, 20 Uhr, Freiberg, Tivoli
Karten: bei allen bekannten VVK-Stellen, Tickethotline 0341.98 000 98 und unter www.mawi-concert.de

Foto: Ben Wolf



 


 


Russian Circus on Ice präsentiert sein neustes Spektakel „Ein Wintermärchen“

Vogtlandhalle Greiz, 11. Januar, 19 Uhr

Mit der eindrucksvoll inszenierten Ice-Show „Ein Wintermärchen“, einer Symbiose aus elegantem Eistanz und traditionellem Zirkusprogramm, nimmt der Russian Circus on Ice das Publikum auf eine zauberhafte Reise in eine magische Märchenwelt mit.
„Ein Wintermärchen“ ist eine hochkarätige Performance mit den Highlights aus den größten märchenhaften Geschichten aller Zeiten: Nussknacker, Zirkusprinzessin, Alice im Wunderland und der Schneekönigin.
Neue Technologien, faszinierende Bühnenbilder, 3D-Projektionen und über 300 prachtvolle Kostüme erschaffen eine großartige Ice-Show und ein unvergessliches Zirkuserlebnis für Groß und Klein.
Grandioses Eisballett, atemberaubende Akrobatik, Jongleure, Hochseilkünstler, Clowns – alles auf Eis und alles auf Kufen!
Schüler und Studenten erhalten 10 Euro Rabatt auf Endpreise aller Preiskategorien. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt (ohne Sitzplatzanspruch).
Tickets erhältlich in der Vogtlandhalle Greiz, unter 03661 62 880, in allen Pressehäusern der TA, OTZ und TLZ, in Tourist-Informationen, unter 03661 227 5 227 sowie online unter www.ticketshop-thueringen.de und www.reservix.de

Fotos: Andrey Kolotenko

 

 

 

STERN-COMBO MEISSEN - Die deutsche Artrock-Legende live

Bereits seit 1964 ist die im sächsischen Meißen gegründete Band mit ihrer Musik erfolgreich unterwegs und begeistert nach wie vor das Publikum. Die STERN-COMBO MEISSEN veröffentlichte bisher 14 Alben und ist aus der deutschen Musikszene nicht wegzudenken.
Höhepunkte der langjährigen und bewegten Bandgeschichte waren beispielsweise die Teilnahme beim WDR-Rockpalast im Mai 1996 auf der Berliner Waldbühne, Auftritte im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover, die Verleihung des Kunst- und Kulturpreises der Stadt Meißen im Jahr 2010 sowie der einzigartige und grandiose Auftritt im Stage Theater am Potsdamer Platz im April 2013, von welchem 2014 ein DVD-/CD-Box-Set unter dem Titel „STERN-COMBO MEISSEN im Theater am Potsdamer Platz“ erschien. Auf ihm sind neben dem kompletten Konzertmitschnitt auch Rückblicke in die Historie der Band enthalten.
2015 besann sich die Band erneut ihrer musikalischen Wurzeln und veröffentlichte in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Symphonieorchester sowie dem Landesjugendchor Sachsen im November mit der CD/DVD „Bilder einer Ausstellung - The Rock Version“ ein weiteres großartiges Konzeptwerk. Auf ihrer Tour 2016 wartet die STERN-COMBO MEISSEN neben Auszügen aus diesem Werk auch mit Klassikern wie „Der weite Weg“, „Die Sage“ oder „Der Kampf um den Südpol“ auf, mit denen sie in den 70er Jahren bekannt wurde und bis heute große Erfolge feiert. Ebenso finden sich im Konzertprogramm ihre größten Hits wie „Wir sind die Sonne“ oder „Eine Nacht“ aus den 80er Jahren wieder. Die Konzertbesucher erwartet ein erstklassig präsentierter musikalischer Querschnitt aus über 50 Jahren Bandgeschichte, bei dem kaum ein Wunsch offen bleiben dürfte.

Mit Sänger und Keyboarder Manuel Schmid an der Spitze präsentiert sich eine Band, die auch im mittlerweile 52. Jahr ihres Bestehens nichts von ihrer Spielfreude und musikalischen Kreativität eingebüßt hat. Neben Manuel Schmid prägen Axel Schäfer am Bass, Frank Schirmer am Schlagzeug, Sebastian Düwelt an den Keyboards sowie Martin Schreier als Co-Sänger und an diversen Percussion-Instrumenten den unverwechselbaren Sound der STERN-COMBO MEISSEN.
6. Januar, 19.30 Uhr, Halle/Saale, Konzerthalle Ulrichskirche **
7. Januar, 20.00 Uhr, Erfurt, DASDIE Brettl **
3. März,  20.00 Uhr, Zeulenroda, Dreieinigkeitskirche
31. März, Reichenbach, Neuberinhaus
Karten: an den bekannten VVK-Stellen, ** www.eventim.de

Foto: Lutz Kulas

Heinz Rudolf Kunze + Verstärkung & Gäste auf "Meisterwerke" Tournee 2017

Heinz Rudolf Kunze, der am 30. November diesen Jahres seinen 60. Geburtstag feiert, hat jahrelang immer mal mit dem Gedanken gespielt, ein Album mit Coverversionen aufzunehmen und dies nun endlich in die Tat umgesetzt. Das Konzeptalbum
MEISTERWERKE:VERBEUGUNGEN erschien am 30. September 2016 und überzeugt mit 14 Coverversionen voller großartiger Arrangements und stilistischer Finessen. Das Album wurde von allen Seiten in höchsten Tönen gelobt und Fans können sich schon jetzt auf fantastische Liveversionen von Songs wie „Blumen aus Eis“ von Karat freuen, denn: Heinz Rudolf Kunze geht im Frühjahr 2017 mit grandiosen Songs aus dem Album und all seinen anderen großen Hits auf Jubiläumstour. 
Um aus schönen Konzerten, wahre Erlebnisse zu machen, müssen auch Rahmen und Ambiente stimmen. Aus diesem Grund wird Heinz Rudolf Kunze in einigen der renommiertesten und schönsten Konzertsäle des Landes zu Gast sein.
Kunze war es ein besonderes Anliegen, mit dem Album eine Art Kaleidoskop deutschsprachiger Pop- und Rockmusik abzubilden, bei dem es keine Vorurteile oder Tabus geben sollte. So reicht die Auswahl von Freddy Quinn und Roy Black, über DAF und Ideal, die
Knef und Udo Jürgens, die Ärzte und die Toten Hosen bis hin zu Casper und den Einstürzenden Neubauten – größer kann der Spagat nicht sein! MEISTERWERKE:VERBEUGUNGEN ist ein
gelungener Husarenstreich, der vor allem eins ist: Eine abenteuerliche und mitreißende Reise durch die deutsche Musikgeschichte, bis in die feinste Nuance perfekt und traumwandlerisch gut vorgetragen von einem verdienten Sänger in absoluter Höchstform.
 
Fürs Cover ist das Geburtstagskind in spe von Starfotograf Jim Rakete abgelichtet worden. Apropos Rakete, ein derartiges musikalisches Feuerwerk haben Heinz Rudolf Kunze wohl
nur die wenigsten zugetraut. Mal um Mal verbeugt sich der Künstler vor den Meisterwerken seiner Kolleginnen und Kollegen – verbiegen musste er sich dabei kein einziges Mal. Das nennen wir dann mal authentisch und gratulieren dem alten Haudegen zum 60. aufs Allerherzlichste.
3. März 2017, 20 Uhr, Chemnitz, Stadthalle
4. März 2017, 20 Uhr, Leipzig, Gewandhaus
2. April 2017, Erfurt, Alte Oper
Karten: bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, Tickethotline 0341.98 000 98 oder im Internet
unter www.mawi-concert.de

Foto: Jim Rakete

 


Bild vom Alltag der vorreformatorischen Zeit

Fotoausstellung „AURA. Thüringens stille Kraft – Mittelalterliche Holzskulpturen“ im Thüringer Museum Eisenach

Noch immer besteht die verbreitete Meinung, dass die Protestanten im Zuge der Reformation Bildwerke aus den Kirchen entfernten oder gänzlich zerstörten. Andererseits sind jedoch in den evangelisch-lutherischen Kirchen mittelalterliche Kunstwerke in großer Zahl erhalten geblieben. Bekannt ist, dass Martin Luther zwar die Anbetung der Heiligen ablehnte, nicht aber grundlegend ihre bildliche Darstellung. Diese half, die biblische Geschichte sowie Glaubensinhalte den damals weitgehend leseunkundigen Bürgern zu vermitteln. Heute helfen uns die Bildwerke, die damalige Glaubenspraxis zu verstehen. Sie vermitteln uns ein Bild vom Alltag der vorreformatorischen Zeit, denn viele Details übernahmen die Bildschnitzer aus dem Lebensalltag der Menschen.
Die Bildwerke und Skulpturen wurden im 19. und 20. Jahrhundert zur sakralen Kunst erklärt. Die Sammlung mittelalterlicher Schnitzkunst des Thüringer Museums und deren Präsentation in der Predigerkirche in Eisenach bewahrt dieses Erbe. Das Museum verfügt über einen umfangreichen Schatz dieser Art, der wieder mehr ins Bewusstsein gerückt werden soll. Die Eisenacher Sammlung gründet auf einer Idee des Weimarer Ministers Johann Wolfgang von Goethe.
Die Exposition ermöglicht einen besonderen Blick auf die bedeutende Eisenacher Sammlung Mittelalterlicher Schnitzkunst. Sie ist ein fotokünstlerisches und kulturwissenschaftliches Projekt des Eisenacher Fotografen Ulrich Kneise und der Volkskundlerin Dr. Juliane Stückrad. Sie stellen den wertvollen Bestand der Eisenacher Sammlung auch in den Kontext mit Werken, die sich thüringenweit in Kirchen und Museen befinden. Die Lutherdekade und das Reformationsjubiläum bieten eine hervorragende Chance, dieses historische Erbe in moderner Form neu zu betrachten, vorzustellen und für dessen Pflege zu werben. Die Ausstellung wird vom Freistaat Thüringen gefördert.
Ausgangspunkt der Fotografien in der Sonderausstellung sind ausgesuchte Objekte aus dem Bestand der Sammlung Mittelalterliche Schnitzkunst des Thüringer Museums. Die großformatigen Fotografien lenken den Blick des Betrachters auf Details, die an den Originalen leicht übersehen werden könnten. Gleichzeitig soll damit die Neugier auf die Fremdheit, Sinnlichkeit und Schönheit der mittelalterlichen Kunst geweckt werden.
Mehrere Schnitzplastiken der Eisenacher Sammlung sind Ulrich Kneise bereits vertraut, da er sie nach musealen Vorgaben fotografierte. Nun will er die Zwänge der bisherigen Abbildungsweise abstreifen und eine eigene Interpretation anbieten. Er möchte so die den Figuren innewohnende Ausstrahlung für den Betrachter von heute erlebbar machen.
Über diese fotografische Betrachtung hinaus erklärt die Volkskundlerin Dr. Juliane Stückrad die Figuren im jeweiligen historischen Kontext. Diese fotobegleitenden Texte verknüpfen kunsthistorische, volkskundliche und theologische Betrachtungsweisen und lassen den Zeitgeist am Vorabend der Reformation und dessen Wirken in die Zukunft verständlicher werden.
Begleitend zur fotografischen und textlichen Darstellung zeigt die Ausstellung rund 30 ausgewählte Skulpturen und Bildnisse der Sammlung. Diese wurden im Sommer von drei Studentinnen der Fachhochschule Erfurt gesäubert und für die Präsentation bearbeitet – unter fachlicher Anleitung von Dipl.-Restauratorin Christine Machate und Prof. Thomas Staemmler (FH Erfurt).
Begleitend zur Ausstellung gibt es eine Buchpublikation.
Zu sehen bis 9. Juni 2017, Mi-So 11-17 Uhr, Eisenach, Stadtschloss am Markt


 

Dschungelbuch - Das Musical

Das Musical-Abenteuer für die ganze Familie bringt die Geschichte des Dschungelkindes Mogli auf die Bühnen Deutschlands. Abenteurer und Dschungelfreunde aller Altersklassen erwartet eine fantasievolle, spannungsgeladene und witzige Adaption des weltberühmten Kinderbuchklassikers von Rudyard Kipling.
Eine fantastische Geschichte, die aus vielen Kinderzimmern und den Köpfen ganzer Generationen nicht mehr wegzudenken ist: Spätestens mit der erfolgreichen Walt-Disney-Verfilmung des Klassikers eroberten Mogli und seine tierischen Freunde die Herzen von Groß und Klein – und die Dschungelabenteuer verzaubern bis heute.
Das Findelkind Mogli wird von einem Wolfsrudel aufgezogen und erlernt die Sprache der Tiere. Der treue und tapsige Bär Balu wird zu seinem besten Freund und lehrt ihn die Gesetze des Dschungels. Mutig und voller Freude erleben sie die aufregendsten Abenteuer, doch es lauern die Gefahren der Wildnis: Die dreiste Affenbande mischt den Dschungel auf und die geheimnisvolle Schlange Kaa spinnt ihre Intrigen. Am meisten ist es jedoch der hinterhältige Shir Khan, der Mogli und seinen Freunden zu schaffen macht. Der mächtige Tiger hält sich für den uneingeschränkten Herrscher der Dschungels und möchte das Menschenkind ein für alle Mal loswerden. Doch mit Hilfe des weisen Panthers Baghira findet Mogli heraus, was Shir Khan am meisten fürchtet und schlägt den Tiger für immer in die Flucht! So tief Moglis Verbundenheit zu seinen vierbeinigen Freunden auch ist: er ist ein Menschenkind, das zwischen zwei Welten steht. Daher ist die Frage, die ihn so sehr beschäftigt: Wo gehöre ich eigentlich hin? Als ihm dann noch eines Tages ein Mädchen aus dem angrenzenden Dorf begegnet, steht Moglis Dschungelwelt Kopf! „Dschungelbuch – das Musical“ ist eine Geschichte über Freundschaft, die Grenzen überwindet. Gleichzeitig sind es Fragen nach der Bedeutung von Zugehörigkeit und Heimat, die die Theatermacher in ihrem schwungvollen Musical aufwerfen. Moglis unausweichliche Suche nach seiner eigenen Identität ist dabei ein mitreißender Stoff für Jung und Alt – natürlich mit Happy End.
Nachdem fast eine Million Zuschauer die Erfolgsmusicals „Die kleine Meerjungfrau“, „Peter Pan“ und „Aschenputtel“ des Theater Liberi aus Bochum begeistert verfolgt haben, verspricht auch die neueste Produktion „Dschungelbuch – das Musical“ ein großartiges Live-Familien-Erlebnis! Mit großer Hingabe an das Original werden Moglis Abenteuer in eine märchenhafte, moderne Musical-Fassung für die ganze Familie verwandelt. Mit liebevollen Kostümen und Requisiten erwacht die Tierwelt der Wildnis zum Leben. Das innovative Bühnenbild verwandelt die Bühne in einen Urwald. Die gewohnt anspruchsvollen Hits der Musiker
Christoph Kloppenburg und Christian Becker garantieren gepaart mit der kreativen Inszenierung von Helge Fedder beste Musical-Unterhaltung für Jungs und Mädchen ab vier Jahren und für alle, die das Kind in sich zumindest für ein paar Stunden einmal wieder zum Leben erwecken wollen!
Sonntag, 22. Januar, 15 Uhr, Zwickau, Konzert- und Ballhaus Neue Welt 
Sonntag, 5. März, 15 Uhr, Suhl, Congress Centrum
Sonntag, 2. April, 16 Uhr, Jena, Volkshaus

16. Chursächsische Winterträume Bad Elster: Jingle Bells mit Salsagrooves

Dienstag, 27. Dezember, 19.30 Uhr, Bad Elster, König Albert Theater

Am 27. Dezember laden die legendären Klazz Brothers gemeinsam mit ihrer groovenden Rhythmusfraktion Cuba Percussion im König Albert Theater zu ihrem Weihnachtskonzert im Sound kubanischer Sonne und Jazzvibes ein.
Mit ihrem Weihnachtsprogramm erwecken die mehrfach preisgekrönten Klazz Brothers & Cuba Percussion
internationale und deutsche Weihnachtslieder zu neuem Leben und paaren weltbekannte Weihnachtsmelodien mit dem Temperament kubanischer Rhythmen und sinnlichen Jazzharmonien. 
So erklingt „Jingle Bells“ mit schweißtreibenden Salsagrooves und die „Stille Nacht“ schimmert in kubanischer Melancholie. Weihnachten ist weltweit das Fest der Liebe, doch die Ausdrucksformen variieren. 
Besinnliche Weihnacht im heimeligen Wohnzimmer, weihnachtlicher Karneval in der Karibik und die große
kubanische Weihnachtstafel mit Familie und Freunden: Dieses Groove-Spektakel vereint weihnachtliche
Traditionen und Bräuche auf einzigartige Weise. „Jauchzet, frohlocket“ – mit Salsa, Merengue und Son!

Karten: Touristinformation Bad Elster, Tel. 037437.53 900 und www.koenig-albert-theater.de

 


Dancing Queen auf Nulldiät

Ein ABBA-Chanson Abend mit Ilka Hein und Andreas Reimann am 10. Dezember auf der Kleinen Bühne Plauen


Ilka Hein und Andreas Reimann sind am 10. Dezember um 19.30 Uhr auf der Kleinen Bühne in Plauen mit ihrem Abba-Chanson-Abend Dancing Queen auf Nulldiät zu Gast.
Abba Songs sind für immer – sie gehen ins Ohr, unter die Haut, fassen uns an, bringen uns zum Weinen, Lachen, und zum Mitsingen. Diese Musik macht einfach an, packt die Hüften, ist albern, ernst, intim und erzählt uns von unserem ganz persönlichen (Liebes-er) leben. Nur – was eigentlich genau?
 Ilka Hein (Gesang) und ihr Pianist haben sich Lieblings-Abba-Songs vorgenommen, sie musikalisch sanft verjazzt, versongt, versoult oder einfach so gelassen – in jedem Fall mit hohem Wiedererkennungsfaktor. Neu sind die Texte – neben den Original-Strophen  hat sich Ilka Hein – dem Publikum ansonsten bekannt als Moderatorin beim MDR - mit ihrem Radio-Kollegen, dem MDR Musikexperten Peter Hofmann daran gemacht, die Worte der Abba Hits in poetische deutsche Versionen zu übertragen. Man erfährt jede Menge über das Leben, die Liebe, den Aufstieg, Ruhm und Ende der sagenhaften Pop- und Liebes-Geschichte der Paare Agnetha und Björn, Anni-Frid und Benny und das in Worten und vor allem in Liedern, die sie bestimmt noch singen werden, wenn sie sich danach wieder auf den Heimweg machen.


Foto: André Geiger

Russisches Ballettfestival Moskau präsentiert den Ballettklassiker „Schwanensee“

Mittwoch, 28. Dezember, 19 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum Gera

Der „Schwanensee“ verkörpert alles, was klassisches russisches Ballett ausmacht: Anmut, Grazie und vor allem tänzerische Perfektion. Die unvergleichbare Musik von P.I. Tschaikowsky vereinigt sich mit dem gefühlsstarken Tanz zu einer eigenen Sprache, die jeder unmittelbar versteht. Das Zusammenspiel von Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück fasziniert seit Generationen von Theaterbesuchern immer wieder aufs Neue. Besonders in der Weihnachtszeit gehört der wohl beliebteste Ballettklassiker für viele Gäste zur vorweihnachtlichen Freude.
Es ist das Märchen eines Prinzen, der sich in Odette verliebt, die von dem Zauberer Rotbart in einen weißen Schwan verwandelt wurde. Und diese Liebe wird auf die Probe gestellt. Lyrisches und Tragisches, Festliches und Intimes in dem stimmungsvollen Ambiente der „weißen Bilder“ am See, im Kontrast zu den prachtvollen und farbenfrohen Kostümen am Königshof, versprechen einen abwechslungsreichen festlichen Abend des großen russischen klassischen Balletts.
Seien Sie unsere Gäste und lassen Sie sich von der Kunst, eine Geschichte mit Hilfe von Tanz und Musik zu erzählen, begeistern.

Der Kartenvorverkauf wurde bereits gestartet. Karten sind in der Gera-Information, Tel. 0365.8381 111, und  an allen bekannten Eventim-, Reservix- & Ticketshop Thüringen-VVK-Stellen erhältlich.

BACKEN, BÜGELN, PUTZEN, KOCHEN.

Das bisschen Haushalt! - Sonderausstellung im GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig / zu sehen bis 9. April 2017

War Hausarbeit jemals schön? Beim Anblick blanker Puddingformen aus Kupfer, eleganter Teigrollen aus Glas, Küchengeräten im Space-Age-Look könnte man fast vergessen, dass Hausarbeit schon immer harte Arbeit war und noch ist. Die in der Art-déco-Pfeilerhalle präsentierte Ausstellung zeigt rund 180 Haushaltsgeräte aus insgesamt acht Jahrhunderten, wobei der Fokus deutlich auf Objekten des 20. Jahrhunderts liegt.
„Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann!“ Auch wenn der Liedtext von Johanna von Koczian augenzwinkernd etwas anderes behauptet, von allein hat sich ein Haushalt noch nie gemacht. Neben Zeitmanagement braucht es vor allem funktionierende Haushaltsgeräte, damit die täglich anfallenden Aufgaben bewältigt werden können. Ob einfacher Kochtopf oder multifunktionale Küchenmaschine, Handfeger oder hochleistungsfähiger Staubsauger, es sind die kleinen und großen Helfer, die aus unserem Leben und Alltag nicht wegzudenken sind. Die Ausstellung widmet sich den meist wenig wahrgenommenen und überwiegend im Hintergrund agierenden Haushaltserleichterungen.

Zur Abbildung:
Kasserolle „Kobenstyle“, Kopenhagen, 1955, Entwurf: Jens Quistgaard, Ausführung: Dansk Intrnational Designs
Foto: Esther Hoyer

www.grassimuseum.de


Aktuelle Positionen Italienischer Kunst

VII. Premio Fondazione VAF bis zum 12. Februar 2017 in den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser

Die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser präsentieren bis zum 12. Februar 2017 in Kooperation mit der VAF-Stiftung, Frankfurt am Main, die siebte Kunstpreis-Ausstellung der Stiftung. Zu sehen sind rund 50 Werke von 15 jungen
italienischen Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen    Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Installation, Environment, Performance, Video-, Film-, Multimedia- und Objektkunst.   
Der Kunstpreis der VAF-Stiftung wird im Turnus von zwei Jahren seit 2003 verliehen, um innovative Positionen aktueller italienischer Kunst zu fördern und über die Landesgrenzen hinaus  bekannt zu machen. Im Rahmen der Kunstpreis-Ausstellung werden vom Kuratorium der Stiftung, das auch als Jury fungiert, Preise an italienische Nachwuchskünstler vergeben. Der Gewinner des diesjährigen Hauptpreises ist Valerio Rocco Orlando. Michael Fliri, Chiara Fumai und Roberto Pugliese wurden jeweils mit einem Anerkennungspreis geehrt.
Die Jury der VAF-Stiftung legt bei der Auswahl der Nominierten besonderen Wert auf Vielfalt und Offenheit gegenüber den künstlerischen Konzepten der Teilnehmer. Klaus Wolbert, Präsident der Stiftung, betont, dass in den Kunstpreis-Ausstellungen primär die Interessen, die Anschauungen und die Prägungen junger schöpferischer Menschen dokumentiert würden: „was sie umtreibt,
was sie denken, was sie fragen, was sie glauben, was sie imaginieren, was sie sagen wollen, was sie infrage stellen wollen, was sie zeigen wollen, was sie vermitteln wollen, was sie auslösen
wollen, was sie bewegen wollen, was sie verändern wollen.“
Die siebte Kunstpreis-Ausstellung mit den 15 Nominierten wurde im Museum MACRO Testaccio in Rom eröffnet, in der Stadtgalerie in Kiel gezeigt und ist nun in den Kunstsammlungen Chemnitz –
Museum Gunzenhauser zu sehen. Die Schau wird von einem zweisprachigen Katalog in Deutsch und Italienisch begleitet.

Erfunden.erforscht.gebaut – Forscher und Erfindergeist

Bis 23. April 2017 im Schloßmuseum Arnstadt

Im Mittelpunkt der Ausstellung im Schloßmuseum Arnstadt, stehen Natur- und Geisteswissenschaftler aus drei Jahrhunderten, die in ihrem Leben eng mit Arnstadt verbunden waren. Ihnen allen gemeinsam sind nicht nur ihr ungebremster Forscherdrang, sondern auch ihre Vielseitigkeit und ihr umfassendes Interesse auf verschiedensten Wissensgebieten. Die in der Ausstellung vorgestellten Biografien und Forschungsgebiete sind ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem GoetheStadtmuseum Ilmenau und der TU Bergakademie Freiberg u. a. Museen. Sie verdeutlichen die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Sammlungen, ihre breite gesellschaftliche Verortung an Universitäten, Schulen, Vereinen und Museen.
Vertreter des 18. Jahrhunderts sind der von 1706 bis 1720 in Arnstadt wirkende freischaffende Schriftsteller, Geograph und Historiker Johann Gottfried Gregorii, der 1768 in Arnstadt gestorbene Arzt und Botaniker Johann Heinrich Tiemeroth und der 1777 in Arnstadt geborene Naturwissenschaftler Lorenz von Pansner. Mit Unterstützung der TU Bergakademie Freiberg arbeitet Frau Lidia Stokratskaya an einer Dissertation, in der sie den Briefwechsel Lorenz von Pansners u.a. mit Alexander von Humboldt und Johann Wolfgang von Goethe auswertet.
Im 19. und 20. Jahrhundert fand wissenschaftliche Arbeit nicht nur an den Universitäten statt. Zunehmend wurde in naturwissenschaftlichen Gesellschaften und Vereinen geforscht. Oft betrieben Lehrer eine intensive wissenschaftliche Tätigkeit, darunter der Philologe und Pädagoge Dr. Bruno Caemmerer. Er wurde 1875 an das Arnstädter Gymnasium berufen und war Mitglied der Museumsgesellschaft Arnstadt, die von 1894 bis 1945 große Verdienste bei der Erforschung der Geschichte und Natur von Arnstadt und Umgebung nachweisen kann.
Sein Sohn Dr. Erich Caemmerer, geboren 1884 in Arnstadt, studierter Germanist, war ebenfalls Gymnasiallehrer und forschte auf dem Gebiet der Vor- und Frühgeschichte.
Hugo Jung ist in diesem Zusammenhang ebenso zu nennen, wie der 1860 geborene Pädagoge, Geologe und Mikropaläontologe Adolf Franke. 1925 übersiedelte er nach Arnstadt und widmete sich weiteren naturwissenschaftlichen Forschungen, vorwiegend dem Spezialgebiet der Foraminiferenkunde und der mikropaläontologischer Präparationsmethodik.
Der Naturwissenschaftler und Pädagoge Arno Bergmann war Mineraloge und Mitglied des Entomologischen Vereins und befasste sich mit der Faunistik der Thüringer Großschmetterlinge.
Ernst Schmidt lehrte ab 1907 an verschiedenen Schulen in Thüringen, von 1920 bis 1946 und ab 1950 in Arnstadt. Er legte Sammlungen von Moosen, Flechten, Zikaden und Wanzen aus Thüringen mit dazugehörigen Verzeichnissen an.
Auch die Lehrer Karl Schumann und Bernhard Krahmer und der Veterinärmediziner und Naturwissenschaftler Dr. Wilhelm Nöller hinterließen ein bleibendes wissenschaftliches Erbe.
Erwähnung finden auch der Bodenkundler und Forstwissenschaftler Emil Rammann,  dessen Vater Gustav und der Geograf, Alpinist und Polarforscher Ernst Sorge.

The World Famous Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden auf Tour

Konzerte in Jena und Erfurt

Wenn das Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden mit dem neuen Programm „It’s Glenn Miller Time“ aufwartet, dann wird die Location zum Swing-Tempel und bringt das Lebensgefühl der 30/40er Jahre zurück. In diesen Jahren entstand einer der weltoffensten, unbeschwertesten und mitreißendsten Musikstile aller Zeiten: der Swing.
Mit dem unverwechselbaren, auffallend harmonischen und zugleich elektrisierenden Sound werden zeitlose Welthits wie: In The Mood, Pennsylvania 6-5000, String of Pearls, Moonlight Serenade u.v.m. präsentiert.
Der impulsive musikalische Querschnitt von „It’s Glenn Miller Time“ lässt von der ersten Minute an keinen Zweifel an dem Können der exzellenten Musiker.
Dass im Glenn Miller Orchestra die Blechbläser in der Überzahl sind, macht in der großen Big Band Besetzung den unverwechselbaren Glenn Miller Sound aus.
Auch nach mehr als 75 Jahren seit der Gründung vom Glenn Miller Orchestra wird die Musikwelt immer noch mit zahlreichen unvergesslichen Tunes und Arrangements bereichert. So wie Coca Cola und Elvis Presley zum global bekannten amerikanischen Kulturgut gehören, ist Glenn Miller mit seiner unvergessenen Musik ein Begriff auf der ganzen Welt.
Sichern Sie sich schon heute Ihre Tickets für einen beswingten Abend mit Wil Salden und dem Glenn Miller Orchestra.

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 20 Uhr, Jena, Volkshaus
Karten-VVK: Jena Tourist-Information, Tel. 0 36 41.49 80 60, i den Geschäftsstellen der TA, OTZ und TLZ.
Donnerstag, 16. März 2017, 20 Uhr, Erfurt, Kaisersaal
Karten-VVK: Touristinformation am Benediktsplatz, T. 03 61.66 40 100 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Infos und Tickets per Post:
Tel. + 49 61 85.81 86 22
www.glenn-miller.de


Tom Gaebel & His Orchestra: A Swinging Christmas!

Alle Jahre wieder... das gleiche Spiel: Geschenke unterm Tannenbaum, die Gans im Ofen und Oma holt die Blockflöte raus. Jeder von uns kennt das, Weihnachten auf die klassische Art. Höchste Zeit für ein wenig Abwechslung, meinen Sie nicht auch? Tom Gaebel, Deutschlands angesagtester Big-Band-Entertainer der alten Schule, beweist, dass es auch anders geht. Mit seiner großen Weihnachtsshow "A Swinging Christmas!" sorgt der Sänger mit der Ausnahmestimme für glühende Wangen bei Jung und Junggebliebenen. Von "White Christmas" über "Jingle Bells" bis "Let It Snow" - Tom Gaebel und sein Orchester spielen die schönsten amerikanischen Weihnachts-Evergreens und moderne Klassiker wie "Driving Home For Christmas" im heißen Easy-Listening-Sound. Ganz in der Tradition von Showlegenden wie Frank Sinatra, Dean Martin und Co.
Es muss nicht immer "O Tannenbaum"sein!
Seit dem überragenden Erfolg der "Swinging Christmas Show" 2010 zählen die jährlichen Weihnachts-Specials zu Gaebels persönlichen Highlights in seinem Konzertkalender: "Für mich ist es immer wieder eine riesige Freude, dem Publikum eine Show zu präsentieren, die anders ist als das übliche Klingglöckchen-Einerlei. Eher wie Weihnachten in Las Vegas, voller Glanz, Glamour und guter Laune." Entsprechend dicht gepackt liegen die musikalischen Geschenke und Überraschungen auf dem Schlitten des Kölner Crooners. Genau das Richtige für alle, die sich zur Abwechslung einmal in die Weihnachtstage swingen wollen anstatt zu schunkeln. Freuen Sie sich auf eine mitreißende Christmas-Party, bei der Winterfrust und Vorweihnachtsstress keine Chance
haben.A Swinging Christmas: Tom Gaebel & His Orchestra laden herzlich ein!
Mo 12. Dezember, Chemnitz,Opernhaus
Di 13. Dezember, Sonneberg, Gesellschaftshaus

Foto: Christoph Kassette